suche Zwischenstecker, Leistung reduzieren, Diode, Halbwelle

OP #7216309
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Ich betreibe hier so eine Infrarotheizung unter dem Tisch, fragt nicht 
nch Sinn oder Unsinn

Jetzt würde ich allerdings manchmal gerne die Leistungsaufnahme 
reduzieren

Vor ca. 40-30 Jahren gab es hierzu Zwischenstecker mit einer Diode drin, 
nur noch eine Halbwelle wird durchgelassen

Gibt es solche Teile heute noch zu kaufen?

Ob das Ganze zugelassen ist ist mir zugegeben egal, notfalls bastle ich 
es selber

Aber vielleicht gibt es das ja noch für 5€ irgendwo?

VG
Beitrag #7216429 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #7216438
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Nimm eine P600K oder vglb. Diode, einen 10A Schalter und ein kleines 
Plastikgehäuse.
Das fummelst Du den Schalter, die Diode und die aufgetrennte Netzleitung 
rein. Den Schalter parallet zur Diode, damit Du wieder auf volle 
Leistung umschalten kannst.
Fertig.
Irgendwelche "Zulässigkeiten" von unnötigen Besserwissern irgnorieren.
Beitrag #7216440 wurde von einem Moderator gelöscht.
OP #7216443
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Danke für all Eure Antworten

klar, bekommt man schnell gebastelt, aber ist dann doch wieder ein 
Aufwand mit Zwischenstecker, Schalterausschnitt fräsen/feilen usw
Ich werde faul im Alter :-)

Aber der Tip mit dem Dimmer ist auch gut, mal schauen was ich finde

H. H. schrieb im Beitrag #7216429:
> Und deine Notdurft verrichtest du auch wo es dir gerade so in den Sinn
> kommt...

ja, das tue ich, so wie jede Fliege auch :-)
Beitrag #7216460 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7216463 wurde von einem Moderator gelöscht.
OP #7216562
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Thomas R. schrieb:
> Eine Diode = halbe Spannung
>
> Halbe Spannung bei gleichem Widerstand = ?

Nein, nicht halbe Spannung, es fehlt eine Halbwelle

Verstehe was Du meinst, aber hier ist es anders, das ist wirklich die 
halbe Leistung

Stell Dir 2 Dioden vor, 2 Heizlüfter
Die positive Halbwelle geht an den einen, die negative an den anderen

die haben wenn sie bei Vollanschluss 2000W hätten jeder für sich 
trotzdem 1000W
Beitrag #7216576 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #7216579
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Thomas R. schrieb im Beitrag #7216576:
> Ja was denn nun?
>
> 230Volt an 10 Ohm = 23A und 5,3kW
>
> 115Volt an 10 Ohm = 11,5A und 1,3kW
>
> 1,3/5,3 ~ 0,25 oder 1/4.
>
> Kannst auch als Versuchsaufbau haben 😛

Jetzt verrate bitte nur noch, wie du die halbe Spannung erzeugen willst.
Mit einer Diode wird das jedenfalls nichts. Da musst du schon andere 
Geschütze auffahren.
#7216582
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Wolfgang schrieb:
> Thomas R. schrieb im Beitrag #7216576:
>> Ja was denn nun?
>>
>> 230Volt an 10 Ohm = 23A und 5,3kW
>>
>> 115Volt an 10 Ohm = 11,5A und 1,3kW
>>
>> 1,3/5,3 ~ 0,25 oder 1/4.
>>
>> Kannst auch als Versuchsaufbau haben 😛
>
> Jetzt verrate bitte nur noch, wie du die halbe Spannung erzeugen willst.
> Mit einer Diode wird das jedenfalls nichts. Da musst du schon andere
> Geschütze auffahren.

Oops. Das hatten wir doch schon hier im Forum und ich hatte das selbst 
nachgemessen! Mit Stelltrafo etc.

Es ist tatsächlich nicht die halbe Spannung hinter der Diode sondern 
immer noch 230 Volt aber nur für die Hälfte der Zeit.
#7216786
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Das Ding läuft schon jahrzehntelang, ohne, dass der 2kW Heizradioator 
kaputtgegangen wäre durch die Wellenpaketsteuerung.
Allemal besser als ein Ding, das üblen DC-Versatz produziert, den man 
nur mit dem ominösemn DC-Killer vor dem Stereoverstärker wieder 
wegbekommt, weil sonst der Trafo brummt.

ciao
gustav
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Gast #7216828
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> Es ist tatsächlich nicht die halbe Spannung hinter der Diode
> sondern immer noch 230 Volt aber nur für die Hälfte der Zeit.

Ohne Diodenverluste hat man:

- effektiv:     230V/√2≈ 163V

- arithmetisch: 230V/2 = 115V.
Gast #7216911
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Thomas R. schrieb:
> Und wie erklärt sich damit die genaue Halbierung der Leistung bei
> gleichem Lastwiderstand?

Der Effektivwert der Spannung ist

Elektrofan schrieb:
> - effektiv:     U = 230V/√2≈ 163V

Der Effektivwert des Stroms ist

      I = 1/√2*230V/R

Die Leistung am ohmschen Verbraucher ist

   P = U*I = 230V/√2 * 1/√2*230V/R = (230V)^2/R * 1/2

Zwei mal der Faktor 1/Wurzel(2) ergibt genau die Halbierung...
#7216961
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Achim S. schrieb:
> Thomas R. schrieb:
>> Und wie erklärt sich damit die genaue Halbierung der Leistung bei
>> gleichem Lastwiderstand?
>
> Der Effektivwert der Spannung ist
>
> Elektrofan schrieb:
>> - effektiv:     U = 230V/√2≈ 163V
>
> Der Effektivwert des Stroms ist
>
>       I = 1/√2*230V/R
>
> Die Leistung am ohmschen Verbraucher ist
>
>    P = U*I = 230V/√2 * 1/√2*230V/R = (230V)^2/R * 1/2
>
> Zwei mal der Faktor 1/Wurzel(2) ergibt genau die Halbierung...


Danke für die Erläuterung! Ist nicht gerade "intuitiv".
Gast #7216967
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Karl B. schrieb:
> Das Ding läuft schon jahrzehntelang, ohne, dass der 2kW
> Heizradioator
> kaputtgegangen wäre durch die Wellenpaketsteuerung.
> Allemal besser als ein Ding, das üblen DC-Versatz produziert, den man
> nur mit dem ominösemn DC-Killer vor dem Stereoverstärker wieder
> wegbekommt, weil sonst der Trafo brummt.

Geht auch ohne Elektronik: Energieregler.
Beitrag #7217006 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7217026
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Hä?
>effektiv:     230V/√2≈ 163V
die 230 sind doch schon der Effektivwert der nominellen Netzspannung
https://de.wikipedia.org/wiki/Netzspannung#Europa

Die Spitze liegt bei √2*230V
https://de.wikipedia.org/wiki/Effektivwert#Sinusf%C3%B6rmige_Spannung
Bei Netzspannung mit dem Effektivwert 230 V ergibt sich die Amplitude zu 
325 V.

Ich habe einen alten Haarfön, da steckt auch eine Diode mit Schalter 
drin um die Leistung zu halbieren.
Gast #7217077
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Christoph db1uq K. schrieb:
> Hä?
>>effektiv:     230V/√2≈ 163V
> die 230 sind doch schon der Effektivwert der nominellen Netzspannung

Der Effektivwert der Netzspannung ist bei uns 230V

Aber wenn du von der Netzspannung jede zweite Halbwelle weglässt (durch 
die Diode), dann hat die resultierende Zeitfunktion einen Effektivwert 
von 230V/√2

Siehe auch die entsprechende Auswertung des RMS-Werts durch LTSpice im 
Anhang

Thomas R. schrieb:
> Ist nicht gerade "intuitiv".

Stimmt. Aber ergibt sich "zwangsläufig" so, wenn man die Berechnung des 
Effktivwerts durchführt. Dabei wird ja die quadrierte Spannung über die 
Periodendauer gemittelt und dann wieder die Wurzel gezogen. Und durch 
die Wurzel aus der halben Periodendauer, in der die Diode leitet, ergibt 
sich der Faktor 1/Wurzel(2). Sowohl bei der Spannung an der Last als 
auch beim Strom durch die Last.
Angehängte Dateien:
#7217154
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Käferlein schrieb:
> Ich würde im Multivibrator je einen BC546 mit 1N4148
> in Serie zur Basis verwenden. Dann ist die Schaltung
> über jeden Zweifel erhaben.

Hi,
den Einwand hatte ich schon erwartet. Das wurde anderweitig schon 
ausgiebig diskutiert. Ja, es gibt einen negativen Peak. Und da kommt 
auch die Diode rein. War bloß zu faul, den Schaltplan noch zu 
vervollständigen.

ciao
gustav
Beitrag #7217158 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7217291
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Bitte nicht RCDs Typ „A“ und „AC“ verwechseln! Unsere „A“ können auch 
pulsierende Wechselspannung zuverlässig. Nur die „polnischen“ Typ „AC“ 
können ausschließlich richtigen Wechselstrom; daher sind die bei uns 
auch schon seit Ewigkeiten nicht mehr zulässig.
OP #7217417
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oder so schrieb:
> wie reagiert ein Stromzähler darauf?
> Misst der richtig oder wirkt der Gleichanteil noch als zusätzliche
> Bremse?

klar misst der da richtig

SO ein alter Ferarriszähler ist eigentlich auch nur ein Elektromotor

Bi neuen digitalen Zählern - die haben da sicher an alle Eventualitäten 
für potentielle Stromdiebe gedacht :-)
Gast #7218505
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Abdul K. schrieb:
> Sind das überhaupt Schrauben oder eher Bolzen ohne Gewinde?

Keine Ahnung, ich habe keinen Grund, das Teil zu zerlegen.
Es ging um die Frage, ob Heinz den problemlos als 
Halbwellen-Zwischenstecker umbauen könnte.

> Ein Bits mit Zweikomponentenkleber draufkleben und am nächsten Tag dann
> rausschrauben.

Die Schrauben liegen gut 10 mm tief in einer Bohrung von knapp 6 mm. 
Viel Spaß mit dieser Schnapsidee.

Harald W. schrieb:
> Man könnte versuchen, die auszubohren.

Dann wäre ein links-schneidender Bohrer sicher hilfreich.

> Allerdings werden die
> Dinger oft gehärtet, sodas man schon Hartmetallbohrer braucht.

Der dann dazu neigt, abzubrechen.

---------

Ich habe keine Ahnung, wie diese Schrauben heißen. Von der Form her 
könnte man sie allerdings losschrauben, mit einem Werkzeug mit drei 
dünnen Stiften.

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