Ich brauche ein Reduzierstück, Gewindeinnendurchmesser 8,6mm, Gewindeaußendurchmesser 12,7mm.
Blöderweise werden bei Rohren Zollmaße verwendet und hier beginnt die Verwirrung.
Laut meiner Rechnung wäre das Reduzierstück 3/8" und 1/2".
Laut Tabelle wäre es aber 1/8" und 1/4", was nach meiner Rechnung aber 3,2mm und 6,3mm ergibt.
Einfach den AD von Millimeter in Zoll umrechnen klappt bei Rohren leider nicht, weil die Zoll-Angeben nicht auf dem tatsächlichen AD basieren, sondern (aus historischen Gründen) vom Innendurchmesser abgeleitet sind.
Da kommst Du um Umrechnungstabellen nicht herum.
Schau mal hier. Ab Seite 62 ist ganz gut erklärt, wie man Zoll-Gewinde bestimmen kann:
Nein. Es die Benamsung war von Anfang an Schwachsinn.
Aber wenn man Bohrer mit Buchstaben kennzeichnet, dann zusätzlich/parallel mit Zahlen (die kaum einen Zusammenhang mit dem Durchmesser haben) und dann als dritte Bezeichnung den Durchmesser einführt ... was will man erwarten?
Aber wenn man Bohrer mit Buchstaben kennzeichnet, dann
zusätzlich/parallel mit Zahlen (die kaum einen Zusammenhang mit dem
Durchmesser haben) und dann als dritte Bezeichnung den Durchmesser
einführt ... was will man erwarten?
Bei Bohrern kenne ich nur Durchmesser.
Aber wie ändert sich das Maß bei der oben erwähnten 3/8" Schraube, wenn ich längs ein Loch durchbohre? :)
Aber wie ändert sich das Maß bei der oben erwähnten 3/8" Schraube,
Das Problem ist, es ist keine Schraube. Das ist Sanitärinstallation, und die ist InsanityInstallation.
Nachdem ich so funktioniere, dass die Sachen für mich logisch und ableitbar sein müssen, komm ich mit dem Zeug nicht zurecht. Meine Lösung: Ich nehme mir ein Muster mit in den Baumerkt und ermittle durch Vergleich. Ansonsten bin ich froh, wenn ich damit nichts zu tun hab.
In der Arbyte gibts ab und zu zöllige Gewinde, die sind aber tatsächlich nachmessbar, da sie den Durchmesser angeben. Und wir haben Lehrringe und Lehrdorne dafür. :-))
Links zum Nachmessen wurden gegeben, da hilft nur stur so zu messen wie angegeben. Mit Umrechnen (1 Zoll == 25,4 mm) kommt man nicht weiter. Bei dem Wasserrohrkrempel, wohlgemerkt.
Falls es noch keiner gemerkt hat: Ich hasse das Zeug. :-))
Wenn ich die 3/8" Schraube in der Länge durchbohre, wird sie ja zu einem Rohr mit 9,5mm Gewindedurchmesser. Laut Zoll-Tabelle wäre das aber nur noch 1/8".
Es ist keine Sanitärinstallation, sondern Pneumatik.
Bei einem (Airbush-)Kompressor ist der Ausgang ein 9,5mm Gewindestutzen.
Der Schnellkupplungsadapter (normale Größe) soll ein Gewindeloch 11,5mm haben. Da bin ich mal gespannt, welchem Zoll das entspricht...
Wenn ich die 3/8" Schraube in der Länge durchbohre, wird sie ja zu einem
Rohr mit 9,5mm Gewindedurchmesser. Laut Zoll-Tabelle wäre das aber nur
noch 1/8".
Ist ja auch so, weil eben der Nenninnendurchmesser gemeint ist.
Es ist keine Sanitärinstallation, sondern Pneumatik.
Ändert nix.
Bei einem (Airbush-)Kompressor ist der Ausgang ein 9,5mm Gewindestutzen.
Also wohl G-1/8".
Der Schnellkupplungsadapter (normale Größe) soll ein Gewindeloch 11,5mm
haben. Da bin ich mal gespannt, welchem Zoll das entspricht...
Ausgang ein 9,5mm Gewindestutzen.
Der Schnellkupplungsadapter (normale Größe) soll ein Gewindeloch 11,5mm haben
Passender Adapter: https://www.ebay.de/itm/800037458161
G‑Gewinde lassen sich mit Hanf oder Teflonband nur schwierig dichten.
Wenn die Teile keinen Kragen zum Unterlegen einer Dichtung haben, hilft nur anaerobes Gewindedichtmittel. Schraubensicherung mittel- oder geringfest geht im Prinzip auch.
Es ist keine Sanitärinstallation, sondern Pneumatik.
Komplett andere Liga. Weil das kein Rohrgewinde ist, lässt sich der GewindeDrm einfach messen. Und aus Deinen 12.7 mm wird dann 1/2 Zoll. Aber eben kein 1/2 ROHRGewinde.
Es ist keine Sanitärinstallation, sondern Pneumatik.
Komplett andere Liga. Weil das kein Rohrgewinde ist, lässt sich der
GewindeDrm einfach messen. Und aus Deinen 12.7 mm wird dann 1/2 Zoll.
Aber eben kein 1/2 ROHRGewinde.
Die letzten Unterschiede: Bis Mitte des 20. Jahrhunderts unterschieden sich der britische (Imperial) und der US-amerikanische Zoll minimal in der letzten Nachkommastelle.
Die Einigung: Im Jahr 1959 wurde das internationale Yard-und-Pfund-Abkommen beschlossen. Seitdem ist der Zoll international exakt auf 2,54 cm genormt.
D.h. Deine Installation müsste aus dem letzten Jahrtausend stammen, bzw. aus den 60ern oder noch früher.
Nein. Es die Benamsung war von Anfang an Schwachsinn.
Aber wenn man Bohrer mit Buchstaben kennzeichnet, dann
zusätzlich/parallel mit Zahlen (die kaum einen Zusammenhang mit dem
Durchmesser haben) und dann als dritte Bezeichnung den Durchmesser
einführt ... was will man erwarten?
Also historisch gwachsen aus einer Zeit, wo das noch "Hightech" mit parallel Entwicklungen war.
Links zum Nachmessen wurden gegeben, da hilft nur stur so zu messen wie
angegeben. Mit Umrechnen (1 Zoll == 25,4 mm) kommt man nicht weiter. Bei
dem Wasserrohrkrempel, wohlgemerkt.
Genau so sehe ich das auch.
Falls es noch keiner gemerkt hat: Ich hasse das Zeug. :-))
Wenn das metrische System genau so alt wäre wie das zöllige, hätte es einen
ähnlichen Entwicklungsweg hinter sich wie das zöllige und wäre genau so inkonsistent. ;O)
Letztlich wurde das metrische System eingeführt, weil man es nun besser wusste, und auch alles auf Naturkonstanten
zurück führen wollte.
Das mit den zölligen Sachen ist natürlich nervig, aber letztlich kein echter Grund zum "hassen".
Wir sind mit dem metrischen System lediglich vertrauter und es ist oberflächlich gesehen feiner als das zöllige.
Praktisch für handwerkliche Aufgaben ist aber das zölige System durchaus, indem ein Zoll in etwa einer Daumenbreite entspricht.
Du hast also ein Werkzeug um für sehr viele Messaufgaben eine Abschätzung ausreichender Genauigkeit zu machen immer dabei.
Jetzt für das metrische System musst Du dann noch mit 2,5 multiplizieren, die fehlende 0,04 lass ich mal für eine
Schätzung hinten runterfallen.
Links zum Nachmessen wurden gegeben, da hilft nur stur so zu messen wie
angegeben. Mit Umrechnen (1 Zoll == 25,4 mm) kommt man nicht weiter. Bei
dem Wasserrohrkrempel, wohlgemerkt.
Genau so sehe ich das auch.
Oft hilft nur das und gleich ausprobieren. Auf die Einhaltung von Normen kann man sich auch nicht immer verlassen. Richtiges Teil, aber falsches Gewinde (Steigung), damals konnte ich auch nichts machen. Das war einfach keiner Norm entsprechend gebaut, sondern proprietär.
Wobei auch noch zu beachten wäre, ob es sich hier um die stationäre Druckluftverohrung oder "flexiblen" Druckluftschläuche handelt, die hier verbunden (verkuppelt) werden sollen.
Praktisch für handwerkliche Aufgaben ist aber das zölige System
durchaus, indem ein Zoll in etwa einer Daumenbreite entspricht
Praktisch am Daumen ist, dass er etwa 2,5 cm ist. Praktisch an der Spanne st, dass sie gut 20 cm ist (bei mir 21), praktisch, dass ich bei ausgestreckten Armen 2 m hab, praktisch ist, dass große Schritte 1 m sind,
Aber wenn du dich aufs historische berufen willst:
Es gab mal eine Zeit, da gabe es in jeden Sprengel im Deutschen Reich unterschiedliche Maße. Z.B. das Bayrische Zoll. Eine Elle war überall was Anderes. Kleinwüchsige Regenten haben das halt so definiert. Vermutlich weil sie stolz drauf waren nicht solche Wurschtfinger wie der Nachbar zu haben.
Das Urmeter wurde 1791 angefangen und 1793 provisorisch eingeführt. Das kann sich also auch auf etwas Historie berufen. Und vor allem waren die Beweggründe für die Umstellung genau das Chaos das die lokalen Standards verursachten und das komplett unhandliche 12er System. Knoten (als Längenmaß oder als Geschwindigkeit?), Furlong, Meilen (welche jetzt genau?). Fuß, Yard, ...
Fun fact: Das Zoll (wie viele Länder benutzen das noch offiziell? Liberia und Myanmar, die sind wohl genauso fortschrittlich wie die USA) wurde 1959 umgestellt auf das metrische System. Es ist seitdem exakt 25,4 mm und nicht mehr 25,3997 mm (aus Kopf raus war das der Wert). Unsinne Auswüchse wie die 3 1/2 Zoll Diskette...
Dass die Amis einfach zu blöd sind, die SI-Einheiten zu benutzen sieht man an deren kgf (kilogramm force, meine FRESSE, wären sie wenigstens beim kilopond geblieben).
Da irgendwas sinnvolles dran zu finden fällt einfach schwer.
Wobei auch noch zu beachten wäre, ob es sich hier um die stationäre
Druckluftverohrung oder "flexiblen" Druckluftschläuche handelt, die hier
verbunden (verkuppelt) werden sollen.
Ist ein tragbarer Kompressor eine "stationäre Druckluftverrohrung"?
Und daran werden ja fast immer flexible Schläuche angekuppelt.
Selbst der große stationäre Kompressor hier in der Firma ist per Schlauch mit der stationären Verrohrung verbunden...
Nachdem unser H. H. auf seine bekannte Art wieder mal entgleist ist, hat der Moderator einiges löschen müssen. Er hat mich gebeten, meinen Beitrag nochmal zu posten, mit einer Änderung. Der Moderator hätte den bemängelten Satz in meinem Beitrag ja selbst löschen können.
Also jetzt nochmal, mit offizieller Genemigung:
Manch einen mag das nur noch mehr verwirren, weil er einfach nicht verstehen kann, dass es auch was Anderes ausser Zöllige Rohrgewinde gibt:
Man (wer kann oder will) beachte, dass die obere Hälfte sich auf zöllige Gewinde bezieht, die untere auf zöllige Rohrgewinde. In der oberen Hälfte findet man ein 1/2 zölliges Gewinde mit einem ADrm von 12.7 mm (25.4 / 2 = 12.7). Passt also genau zu den Angaben aus dem ersten Beitrag. Leider hat der TO durch seine Suche bei den ROHRgewinden Einige aus Glatteis geführt.
Solche Fragen beantwortet das "Tabellenbuch Metall" sehr gut und kompakt, das ist meine Ausdrückliche Kaufempfehlung. Das Bild ist aus dem Buch.
Meine Vermutung ist, dass Du eine Kombination hast, fuer die es das eine Adapterstueck nicht gibt und es mit zwei Adaptern loesen darfst.
Ein Bild sagt mehr und waere hier gut.
Wenn der Hintergrund nicht sichtbar sein soll, gibt es einen Trick. Du nimmst ein Papier oder Karton, machst ein Loch hinein und stuelpst das als Krause ueber das Rohr. Dem Blatt kann auch noch eine Kruemmung verpasst werden, so dass mit Blitz die Seiten des Rohrs besser ausgeleuchtet werden.
Wie schon gesagt, die Wartungeinheit des Kompressors hat einen Gewindestutzen von 9,5mm Außendurchmesser (scheint bei Airbrush wohl ein gängiges Maß zu sein).
Der gängige Preßluftstecker hat einen Außendurchmesser von 10/12mm.
Die Doppelbuchse, die ich mir ausgesucht habe, hat einen Gewindeinnendurchmesser von 11,7mm.
Dafür brauche ich nun einen Adapter von 8,7mm Gewindeinnendurchmesser und 12,7mm Gewindeaußendurchmesser.
Eigentlich gar nicht so kompliziert, nur habe ich nicht gewußt, daß es bei Rohren so eine unlogische Bemaßung gibt.
Und die Anbieter solcher Adapter schreiben ja nur die Zollmaße und nicht die Millimeter dran...:(
Um zur weiteren Vewirrung (oder Erkenntnis) zu den "zölligen Gewinden" beizutragen:
Bisher völlig ignoriert wurden die Steigungen und Flankenwinkel.
Die Amis haben ja UNC und UNF. Zumeist tendieren sie dazu, ganz wahlfrei unterschiedliche Steigungen zu verwenden, im Gegensatz zu den DIN-Gewinden, wo in (gefühlt) 99% immer die Regelsteigung verwendet wird. Ausnahmen bestätigen die Regel! Automobilindustrie.
Egal, UNC/UNF hat einen Flankenwinkel von 60° (wie DIN), bei 1/2 Zoll UNC ist die Steigung 13 Gänge / Zoll.
Beim Whitworth-Gewinde ist die Steigung 12 Gänge / Zoll bei einem 1/2 Zoll Gewinde. Nennt sich BSW.
Eine UNF-Schraube wird also nicht in eine BSW Gewindebohrung passen, selbst bei gleichen ADrm und gleicher Steigung. Ausser mit einer Verlängerung.
BSP und NTP lassen wir aus, das sind Rohrgewinde. Und nur weil ein Loch längs durch ein Gewinde geht ist es noch lange kein Rohr, das wäre ja ansonsten logisch.
Ich wäre schon längst mit meinen Musterteilen/Gegenstücken zum Hydraulik/Druckluft-Fuzzi im Nachbarort gegangen und hätte um was passenden gebeten. Bei mir sind das 5 km Umweg auf dem Weg von/zur Arbeit.
Zur zusätzzlichen Erheiterung:
Es gibt das BA-Gewinde (British Association Standard Thread)) das irgendwie metrisch werden wollte. Da ist nichts naheliegender, als die durchzunummerieren. Das BA 0 hat einen Aussendurchmesser von exakt 6 mm (weil metrisch) und eine Steigung von exakt (weil metrisch) 1 mm. Naheliegend, dass dann BA 1 einen Aussendurchmesser von 5,3 mm hat und ... ich gebs auf!
Ich hab eine Myford Rundschleifmaschine, da wurden auch BA-Gewinde verbaut. Seitdem hab ich von dem Schwachsinn paar Gewindebohrer und Schneideisen.