R-Meßbrücke nach Thomson

Gast #1363852
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Mir ist es endlich gelungen, eine R-Kleinmeßbrücke nach Thomson zu 
ersteigern. Mit dieser kann ich endlich Widerstände zwischen 10 Ohm bis 
0,1 mOhm messen.
Sie ist aus der DDR.
Frage- wie bekomme ich die Knöpfe ab, ich möchte das Spiel zu der 
Abgleichscheibe beseitigen.
Weiterhin interessiert es mich, mit welchen Meßgeräten aus der heutigen 
Zeit man solche kleinen R mißt. Mit üblichen Multimetern und dem Angebot 
z.Bsp. Reichelt kommt man nicht weiter.
Gast #1363877
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Im Anhang ein Bild der Meßbrücke. Evtl. geht es von innen, wenn man man 
die Platine herausnimmt. Das möchte ich aber nicht riskieren.
Dank auch für die Links der Meßgeräte. Ich habe aber an welche gedacht, 
die sich ein "Bastler" privat leisten kann. Die Preise dort sind für 
mich weit weg von Gut und Böse.
Persönliche Seite #1363907
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Michael schrieb:
> Weiterhin interessiert es mich, mit welchen Meßgeräten aus der heutigen
> Zeit man solche kleinen R mißt. Mit üblichen Multimetern und dem Angebot
> z.Bsp. Reichelt kommt man nicht weiter.

Das hab ich auch schon festgestellt und finde ich recht ärgerlich. Man 
kann sich natürlich mit einer Konstantstromquelle helfen und dann mit 
einem Multimeter die Spannung abgreifen (=Vierleitertechnik).
Allerdings muss man jedesmal neu rechnen und evtl. den Strom nachmessen. 
Also recht umständlich.
Warum gibt es so eine einfache Schaltung nicht fertig?
Gast #1363915
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Evtl. gibt es bei ebay weitere derartige Meßbrücken. Für mich reicht es 
erst einmal, ich kann jetzt z.Bsp. FET-Source-R in Schaltnetzteilen 
einmessen. Diese liegen im Bereich von 0,1 bis 1 Ohm. Deine Schaltung 
ist eigentlich nichts anderes als das Prinzip "THOMSON". Beim 
selbsterstellen fließen aber  Ströme von etwa 3A! Die Widerstände in der 
Brücke haben Drahtstärken bis 1mm!!
#1364210
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>wer war Thomson:
Siehe unter Lord Kelvin

>warum gibt es so eine Sache ncht fertig?

Viele Digitalmultimeter der Oberklasse bieten die Widerstandsmessung per 
Vierleiter-Anschluß (Kelvin-Anschluss) an.
Da Brückenschaltungen sehr umständlich zu bedienen sind, sind sie von 
Digitalinstrumenten verdrängt worden.
Gast #1366073
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Ich habe selbst nochmal recherchiert und bin doch für Privat auf 
brauchbare Angebote gestoßen. Durch Zufall hier bei folgendem Link 
www.pinsonne-elektronik.de/pi8/pd70.html und bei Reichelt PeakTech 2165 
Digital-LCR Messer mit RS-232 für 110 EUR. Die Genauigkeit und der Preis 
ist brauchbar!
Gast #1366220
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Hallo Michael,

wenn du nur im Bereich 0,1...1 Ohm messen willst, dann nimm doch einfach 
einen 10V Regler (LM317), hänge den zu messenden Widerstand über einen 
100 Ohm Widerstand an die 10V und messe mit einem normalen Multimeter 
den Spannungsabfall über dem unbekannten Widerstand. Am besten schaltest 
du den 10V Regler erst ein, wenn du alles verdrahtet hast.

Die 10V kannst du genau einstellen und den 100 Ohm Widerstand kannst du 
ebenfalls genau herstellen, sodaß deine Meßgenauigkeit ohne Mühe im 
%-Bereich liegen wird.

Kai

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