Transistor 12v > 12v 3A

OP #2375290
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Der klassische Vorfall:


Will mit nem Transistor den Ausgang von einer Schaltung verstärken. Die 
Schaltung liefert bei 12v bis zu 500mA pro Kanal, will die 
Schaltleistung per Transistor auf 3A "verstärken".

Relais kommt wegen eventueller schneller Schaltfrequenz erstmal nicht in 
Frage.

Hab mir jetzt nem anderen Thread nach den IRLZ 34 N rausgesucht.

Jetzt ist die Frage, ob irgendwo noch bestimmte Widerstände oder ne 
Diode zur Sicherheit hinmüssen?

Vielleicht ändert sich was, wenn an der Schaltung nacher 8 Ausgänge 
geschalten werden müssen. Die Ausgänge werden alle separat von der 
Schaltung angesteuert, nach dem Transistor aber alle von dem gleichen 
Netzteil versorgt!


Danke schonmal ;)
Gast #2375317
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Aus deiner Beschreibung ergibt sich:

                +12V
                 |
         geschaltete 12V Last
                 |
500mAAusgang ---|I IRLZ34
                 |S
               Masse

Praktisch wird aber nötig sein:

             +12V
               |   +--Last--+-- +12V
               |   |        |
              1k   +--|>|---+
               |   |
500mAAusgang --+--|I IRFZ34
                   |S
                  Masse

Weil deine Fracge ungenau und unvollständig ist
und nicht ausreichend beschreibt, was los ist.

Ein "500mA Ausagng" ist nämlich leider meist kein
0V/5V Push Pull Digitalausgang,
sondern ein open collector Ausgang (der dafür aber
mehr aushält und eine Freilaufdiode hat),
aber das können wir nur erahnen weil du es nicht
genau genug beschreibst.

Der braucht dann aber einen PullUp, 1k reicht wohl.

Statt LogicLevel IRLZ34 die sich mit 5V ansteuern
lassen reicht dann ein normaler MOSFET wie IRFZ34,
denn er wird mit 12V angesteuert (der IRLZ ginge
aber auch).

Und der Ausgang an der geschalteten Last könnte
eine Freilaufdiode benötigen, wenn denn am 500mA
Ausgang auch eine war und die dort genutzt wurde.
So genau weiß man es nicht, also sicherheitshalber
eine dranbauen.

Dann dreht die Schaltung leider noch den Zustand ein/aus
um, d.h. die Last ist aus, wenn sie zuvor ein war, und
umgekehrt. Wenn man das noch vermeiden muss, braucht
man entweder einen ganz anderen Transistor, einen
P-Kanal MOSFET wie IRF4905

               +---+-- +12V
               |   |
               |   |
              1k   |
               |   |S
500mAAusgang --+--|I IRF4905
                   |
                   +--|<|--+
                   |       |
        geschaltete Last   |
                   |       |
                   +-------+
                   |
                 Masse

oder eine zusätzliche Inverterstufe

               +12V    +--Last--+-- +12V
               |   |   |        |
               |   1k  +--|>|---+
               |   |   |
              1k   +--|I IRLZ34
               |   |   |S
500mAAusgang --+--|<   |
              BC547|E  |
                   +---+-- Masse

Du siehst, wie viel Mühe sich die Antwortenden
machen müssen, weil du zu faul warst,
genau zu beschreiben, was bei dir vorliegt.
OP #2375362
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Ich war überhautp nicht zu faul!

Manchmal hat man eben nicht jedes kleinste Detail über eine Schaltung 
und fragt deshalb nach!

Ich weiß eben nur nach der Anleitung, dass die Ausgänge maximal 1A pro 
ausgang bei 12v liefern können, die maximale Leistungsabnahme der 8 
kanäle aber nicht 40W überschreiten darf.

Da ich aber mehr Leistung benötige wollte ich es per Transistor machen 
und sicherheitshalber nachfragen.

Was ist daran denn falsch?
Gast #2375367
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Marvin B. schrieb:
> Ich weiß eben nur nach der Anleitung, dass die Ausgänge maximal 1A pro
> ausgang bei 12v liefern können, die maximale Leistungsabnahme der 8
> kanäle aber nicht 40W überschreiten darf.

Dann verrat uns doch einfach um was für ein Gerät es geht, möglichst mit 
Link zur Anleitung.
Gast #2375735
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Marvin B. schrieb:
> was würdest du stattdessen raten?

Du hast für die zu schaltenden Verbraucher eh ein separates Netzteil? 
Dann wäre es kein Fehler Optokoppler zu verwenden.


> Übrigens wird die Platine mit einem Molex-Stecker versorgt, der steckt
> schon was weg ;)

Der Molexkatalog ist ja sowas von dick! Aber ich weiß schon welche 
Stecker du meinst, die Originale vertragen 6A/Kontakt. Was man in der 
Regel vorfindet sind billigste Nachbauten, die geben schon bei der 
Hälfte den Löffel ab.
#2376229
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@  Marvin B. (marvin94)

>Sry, war etwas undeutlich. Die Platine und die Verbraucher werden von
>dem selben  atx-netzteil versorgt ;)

Was in den meisten Fällen nur logisch ist. Also müssen die +12V 
Schaltkanäle auch als solche erweitert werden. Die von MaWin 
vorgeschlagene Version mit Low Side Treibern halte ich für brenzlich, 
vor allem in dem Umfeld.

>Kann man das mit der Masse nicht anders regeln? 6A sind etwas wenig...

Sicher. Nimm P-Kanal MOSFETs die 3A können (mit reichlich Reserve) + 
einen ULN2804 als Inverter + Treiber. Siehe Anhang.

MFG
Falk
Angehängte Dateien:
Gast #2376448
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All die aufgezeichnete Beschaltung ist extern zum Board anzubringen,
das ist ja eben der Grund warum man sie erst aufzeichnen und
aufbauen muß, eben weil sie noch nicht auf dem Board existert,
und sie hat damit auch logischerweise eine eigene Zuführung
der Stromversorgung, die man einfach passend auslegen sollte.

Bloss weil hinz das nicht begriffen hatte, muß es doch jetzt nicht
eine endlose Diskussion über den Stecker und angebliche
billigste Nachbauten (wieder so ein Laberquatsch vom hinz) geben.
OP #2376452
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OK, können wir dann mal über ne konkrete Lösung diskuttieren?


Ich nehme also den IRF4905 und schalte ihn so wie hinz gesagt hat? die 
Masse wird dann wie ans Netzteil geleitet? Molex geht ja anscheinend 
nicht?


Den IRLZ 34 N kann man da nicht nehmen oder?


"All die aufgezeichnete Beschaltung ist extern zum Board anzubringen,
das ist ja eben der Grund warum man sie erst aufzeichnen und
aufbauen muß, eben weil sie noch nicht auf dem Board existert,
und sie hat damit auch logischerweise eine eigene Zuführung
der Stromversorgung, die man einfach passend auslegen sollte."

Geeenau das soll der Sinn des ganzen werden, da die Platine nicht die 
gewünschte Leistung bietet!
#2376471
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@  Marvin B. (marvin94)

>Ich nehme also den IRF4905 und schalte ihn so wie hinz gesagt hat?

Quasi. Siehe mein Posting.

> die
>Masse wird dann wie ans Netzteil geleitet?

Mit einem dicken Kabel, so 2,5mm^2 oder so.

>Den IRLZ 34 N kann man da nicht nehmen oder?

Nein, das ist ein N-Kanal MOSFET.

MFG
Falk
OP #2376485
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und wo leite ich die Masse dann hin?

Im Netzteil kommen ja zig Kabel zusammen...

Und ich hab ja nacher 8 Transistoren nebeneinander (8 ausgänge), wie 
leite ich da die Masse am besten weg?

EDIT: die schaltung + Platine kommt in ein separates atx-gehäuse wo mal 
n Netzteil drin war. vielleicht hilft das....
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #2380078
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Marvin B. schrieb:
> und wo leite ich die Masse dann hin?
Machs doch mal so: lies das hier alles durch, zeichne DU einen 
Schaltplan und poste den. Gib den Bauteilen Werte und Namen unnd trag in 
diesen Plan alles ein, was DU weißt. Dann weiß man, wovon und über was 
man redet, und sieht sofort, was du nicht verstanden hast...

> EDIT: die schaltung + Platine kommt in ein separates atx-gehäuse wo mal
> n Netzteil drin war. vielleicht hilft das....
Diese Information ist irrelevant.

> geschalten
Schon wieder einer  :-/
OP #2391162
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Sry für die späte Antwort, war krank ;)


Also nem anderen Thread nach hab ichs jetz so kapiert:

Gate: Steuerspannung von Platine (12v)
Drain: 12v vom Netzteil
Source: 12v zum Verbraucher

Der Verbraucher wird dann mit dem  + Pol über den Transistor geschalten 
und die Masse kommt natürlich wieder ans Netzteil zurück.

Wo is da der Fehler?

Und laut nem anderen Thread braucht der Transistor ne Schwelle von 10 v 
zwischen Gate und Source um ganz durchzuschalten?

jetzt bleibt noch das Masseproblem. Wo die Masse des Leistungsausgangs 
an der Platine hinleiten? An das Versorgungskabel vom Netzteil?


Danke für eure Hilfe ;)
OP #2399271
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Will jetzt hier wirklich keiner mehr was sagen?


Ich bekomm den Transistor geschalten, bekomme aber keine Konfiguration 
hin, mit dem ich ihn vernünftig schalten und Sperren kann :(

Ich brauch ja ne Schwellenspannung zwischen Gate und Source von 10v, 
dass er komplett schaltet.
Jetz hab ich aber ja 2 Ausgänge mit je 12v, wie soll das dann mit dem 
IRF4905 gehen?

Schaltet er bei 0,5v garnicht oder kann da schon ein "Leckstrom" 
fließen?
Die Platine hat baubedingt eine Leerlaufspannung von 0,5v!
#2399281
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Marvin B. schrieb:
> Will jetzt hier wirklich keiner mehr was sagen?
>
>
> Ich bekomm den Transistor geschalten, bekomme aber keine Konfiguration
> hin, mit dem ich ihn vernünftig schalten und Sperren kann :(


Hast Du denn jetzt einen der Schaltpläne von Mawin vom 9.10.
benutzt? Die sind alle i.O. und wenn Du die richtig nachbaust,
funktionieren sie auch. Wenn nicht, hast Du irgendwas falsch
aufgebaut.
Gruss
Harald
Gast #2399366
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Glaubst du wir malen aus Spass viele (unbunte) Bildchen,
und ellenlange Texte wenn der werte Herr sie nicht mal liest ?

Erst als du mit der Aussage rausrücktest, daß es um einen
Aquacomputer ging, konnten richtige Aussagen getroffen werden.

Da wurde die Schaltung
Beitrag "Re: Transistor 12v > 12v 3A"
vorgeschlagen, aber du hast ja gnadenlos trotzdem einen P-Kanal
MOSFET IRF4905 gekauft.

Also hat Falk in Beitrag "Re: Transistor 12v > 12v 3A"
aufgemalt, wie du dann mit einem zusätzlichen IC die P-Kanal
MOSFET noch retten kannst und die IRF4905 nicht wegwerfen musst.

Beide Schaltungen haben dich aber nicht interessiert,
dann gibt man es als Be-raten-der eben auf.

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