Hallo Jungs,
ich möchte an Solarmodulen (230V DC und max. 9A) eine Heizstab (230V AC
2kW) anschießen.
Deshalb suche ich eine Schaltung die, die Verbindung PV-Modul zum
Heizstab unterbricht und wieder freischaltet. Habe da an einen Mosfet
gedacht mit geringen Widerstand und schnellen Durchschalten.
Das soll so wie ein PWM und WPPT arbeiten.
Die Schaltung soll die Spannung an den PV-Modulen immer zwischen 220V
und 240V halten. Bei Unterspannung soll der Strom in einen Elko
eingespeichert werden und in auf über 240V aufladen.
Spannung unter 220V = Heizstab AUS
Spannung über 240V = Heizstab EIN
(Fenster 220 bis 240V = Heizstab EIN)
Spannung unter 220V = Heizstab AUS
Frage:
Sind bereits Schalpläne im Netz vorhanden?
Ist die Systemübersicht der Schaltung grundsätzlich fehlerhaft.
Welcher MOSFET ist da geeignet?
Gruß
Hallo Herr Baugatz,
Gerade bei PWM-betreib der Anlage, im Teillastbetrieb, bewölkter Himmel,
wird doch dann die gesamte erzeugte Energie im Heizstab genutzt.
Bei einem direkten Anschluss der PV-Module und Heizstab, heizt der ja,
nur wenn die PV-Module auch ihre Nennleistung abgeben.
Siehe auch MPPT = Maximum Power Point Tracking, speziell in der
Photovotaik ist das ein Verfahren, mit dem die Belastung der Solarzellen
optimiert wird.
Wenn die Spannung in den Zellen einbricht, dann ist die Leistung auch
ca. 0.
Spannung muss nach Möglichkeit immer konstant bleiben (MPP-Punkt) und
die Strommenge, die abgegeben wird, muss begrenzt werden, je nach
Einstrahlung.
Gruß
> Bei Unterspannung soll der Strom in einen Elko> eingespeichert werden und in auf über 240V aufladen.
Besser ist eine Kombination von C und L, da eine Induktivität den
Stromripple verringert und den Wirkungsgrad leicht erhöht.
Aufbau wie StepDown-Konverter (Buck-Regler), wenn bei maximaler
Einstrahlung Leistungsanpassung vorliegt.
> Bei einem direkten Anschluss der PV-Module und Heizstab, heizt der> ja, nur wenn die PV-Module auch ihre Nennleistung abgeben.
Ganz so schlimm ist es nicht, bei halber Einstrahlung hast Du noch ein
Viertel der Leistung, da bei halbem Strom und konstantem Last-R sich
auch die Spannung halbiert, klassischer Fall von Fehlanpassung.
Der MPPT arbeitet als automatische "Matchbox" (match = passen,
anpassen).
Helmut schrieb:> Gerade bei PWM-betreib der Anlage, im Teillastbetrieb, bewölkter Himmel,> wird doch dann die gesamte erzeugte Energie im Heizstab genutzt.
Nicht wirklich:
Es steht Dir die momentan von den Modulen (erzeugte Leistung x
PWM-Tastverhältnis) abzüglich Leitungs- und PWM-Schaltverlusten zur
Verfügung. Ob in dem Moment die MPP-Bedingung erfüllt ist bleibt ebenso
fraglich.
> Bei einem direkten Anschluss der PV-Module und Heizstab, heizt der ja,> nur wenn die PV-Module auch ihre Nennleistung abgeben.
Der heizt auch dann, wenn sie nur einen (Bruch-)teil der Nennleistung
abgeben. Wirkungsgrad (=MPP-Anpassung) ist dann u.U. unterirdisch.
> Wenn die Spannung in den Zellen einbricht, dann ist die Leistung auch> ca. 0.
Wenn sie (U) auf Null zurückgeht, ja. Sonst irgendetwas >0.
> Spannung muss nach Möglichkeit immer konstant bleiben (MPP-Punkt) und> die Strommenge, die abgegeben wird, muss begrenzt werden, je nach> Einstrahlung.
Die von den Modulen abgegebene Spannung ist von mehreren Faktoren
abhängig:
1. Einstrahlung
2. Zell-Temperatur
3. anliegende Last (entnommene Stromstärke)
Der MPP-Punkt wandert also im regulären Betrieb am WR ständig. ;-)
Bedeutendste Ursache ist die schwankende Einstrahlung.
Der Fall, dass PV-Module tatsächlich ihre Nennleistung ( gemessen @
Zelle= 25°C) abgeben, dürfte bei uns in D äußerst selten vorkommen,
denn fest installierte Module werden i.A. auf einen zum Jahresmittel
optimierten Anstellwinkel (bei optimal ca. 30°-35°) montiert. Mit einer
Tracker-Nachführung sähe das anders aus.
Bei fester Montage könnte dieser Sonderfall nur in den Übergangszeiten,
d.h.
- bei äußerst klarem Himmel,
- ungewöhnlich steiler Neigung und
- recht niedrigen AT =AußenTemp. (<0°C)
vorkommen.
Im Mittel liegen die Max.-Leistungen von PV-Anlagen in D bei
ca. 70% +/-...
Gruß
Michael M. schrieb:>> Spannung muss nach Möglichkeit immer konstant bleiben (MPP-Punkt) und>> die Strommenge, die abgegeben wird, muss begrenzt werden, je nach>> Einstrahlung.> Die von den Modulen abgegebene Spannung ist von mehreren Faktoren> abhängig:> 1. Einstrahlung> 2. Zell-Temperatur> 3. anliegende Last (entnommene Stromstärke)>> Der MPP-Punkt wandert also im regulären Betrieb am WR ständig. ;-)> Bedeutendste Ursache ist die schwankende Einstrahlung.
Gibt's irgendwo Informationen darüber was bei sinkender Spannung noch am
Leistung zu erwarten ist oder ist da der entnehmbare Strom schon nahe
bei Null, so dass sich eine -Ernte- eigentlich nicht mehr lohnt.
Und ab welcher Einstrahlstärke die Spannung hochgeht.
Kurt
Kurt Bindl schrieb:> Gibt's irgendwo Informationen darüber was bei sinkender Spannung noch am> Leistung zu erwarten ist oder ist da der entnehmbare Strom schon nahe> bei Null, so dass sich eine -Ernte- eigentlich nicht mehr lohnt.>> Und ab welcher Einstrahlstärke die Spannung hochgeht.
Bei 100 watt/m2 (10% der vollen sonne) ist die modulspannung schon bei
90%, der Strom ist linear zur Einstrahlung.
Julian Baugatz schrieb:>>>> Und ab welcher Einstrahlstärke die Spannung hochgeht.>> Bei 100 watt/m2 (10% der vollen sonne) ist die modulspannung schon bei> 90%, der Strom ist linear zur Einstrahlung.
Das heisst dann das die Überlegung von Helmuth ganz gut ist.
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Die Schaltung soll die Spannung an den PV-Modulen immer zwischen 220V
und 240V halten. Bei Unterspannung soll der Strom in einen Elko
eingespeichert werden und in auf über 240V aufladen.
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Es wäre vill. vorteilhaft schon früher zu beginnen, denn dann reicht die
kleine Spannung auch schon aus um dem Elko was zu bieten.
Durch die geringere Spannung wird auch der Heizkörper weniger Leistung
aufnehmen und es ergibt sich sozusagen eine automatische Anpassung an
die Strahlungsmenge der Sonne.
Kurt
Kurze Zwischenfrage:
Wieso willst du per Photovoltaik aus Sonnenlicht Strom machen, um dann
aus dem Strom wieder Wärme zu machen und nimmst nicht einfach
Sonnenkollektoren? Die machen nämlich direkt Wärme und das auch noch mit
einem höheren Wirkungsgrad als PV.
Gruß Kai
Kai S. schrieb:> Kurze Zwischenfrage:>> Wieso willst du per Photovoltaik aus Sonnenlicht Strom machen, um dann> aus dem Strom wieder Wärme zu machen und nimmst nicht einfach> Sonnenkollektoren? Die machen nämlich direkt Wärme und das auch noch mit> einem höheren Wirkungsgrad als PV.>> Gruß Kai
Weil das ganze mit PV einfach wirtschaftlicher ist als mit
Sonnenkollektoren.
Schmeisst ein Kabel vom Dach runter und hängst es an den eh vorhandenen
Heizkörper des Boilers der eh schon da ist.
Keine Pumpenkosten, keine Rohrleitungslecks, keine isolierte Montage der
Rohre, keine....
Auch bei kalter Aussentemperatur immer eine hohe "Mediumstemperatur".
Keine Problem mit Überhitzung, der eh vorhandene Thermostat reicht.
Kurt
Helmut schrieb:> In einem anderen Forum gab man mir den Tipp auf die Elektromigration bei> der Verwendung von Gleichstrom, das kann zur Zerstörung des Heizstabs> führen.>> http://forum.electronicwerkstatt.de/phpBB/topic133804_f34_bxtopic_timexDESC_by0_bz0_bs0.html>
Es ist richtig dass Gleichstrom den Heizkörper früher sterben lässt. Die
Frage ist um wieviel schneller und was es kostet den früher zu ersetzen.
Alternativ kannst du dir überlegen die Polarität am Heizkörper einfach
umzuschalten, das geht bei Bedarf auch schneller als mit den 50Hz.
Die Schaltung wird einfach um die notwenigen FETs usw. ergänzt.
Schon ist die Sorge weg.
Kurt
Kurt Bindl schrieb:> ioneKurt Bindl schrieb:> Es wäre vill. vorteilhaft schon früher zu beginnen, denn dann reicht die> kleine Spannung auch schon aus um dem Elko was zu bieten.
Ohne Controller könnte man da sicherlich was mit einem 555 machen :-)
Hallo hacky,
"Was spricht denn gegen Einspeisen ? "
"Was spricht denn gegen eine Waermepumpe? "
Die Kosten sind bei Wärmepumpe / kWh Wärme höher.
Es geht um die Wirtschaftlichkeit.
Einspeisen ist unwirtschaftlicher als die Energie in einen Heizstab zu
verballern.
Das W Module kostet ja unter 0,40€ (1kWp unter 400€).
Frage deinen Taschenrechner der, wird das auch sagen.
Gruß
Was ist daran wirr?
Ausgehend von schon vorhandenen PV-Modulen und Boiler ....
Möglichkeit 1:
Einspeisen ins Netzt als Quasi-Energiespeicher und Bezug der selben
Strommenge aus dem Netz bei Bedarf, zum Heizen des Boilers.
Zusätzliche InVestitionskosten:
Zum Einspeisen wird noch ein Netz-Wechselrichter, samt fachmännischer
Installation benötigt.
Möglichkeit 2:
Einspeisen ins Netzt als Quasi-Energiespeicher und Bezug der selben
Strommenge aus dem Netz bei Bedarf, zum Betrieb einer Wärmepumpe.
Zusätzliche Investitionskosten:
Wärmepumpe, Wartungs- und Reparaturaufwand. Speicher mit Wärmetauscher.
Netz-Wechselrichter. Rohrinstallation und el. Installation.
Möglichkeit 3:
PWM-Regelung des Arbeitspunktes, wie von Helmut vorgeschlagen. Da der
Nutzwiderstand (Heizelement) annähernd konstant ist, ist per µC mittels
U*I Auswertung eine selbstoptimierende Arbeitspunkt-Regelung über MOSFet
kein Hexenwerk.
Zusätzliche Investitionskosten:
Leistungs-PWM in Selbstbau mit MOSFet-Brücke gegen Elektromigration.
Zeitaufwand für Hard- und Softwareerstellung samt Testphase und evtl.
"verbratenen" Bauteilen..
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Nun gilt es, die jeweiligen Investitionskosten zu ermitteln und auf eine
oder mehrere hypothetische Laufzeiten, bzw. die jeweiligen
Amortisationszeiten hochzurechnen. Dann sieht man, was im jeweiligen
Zeitfenster "günstiger" ist.
Ist bei solchen Spannungen evtl. ein Transistor besser weil an dem nur
0.7V abfallen?
Welche realen Bauteile gäbe es denn für die Varianten ? 1KV und 30A für
die Leistungsteile wäre doch schon ein Anfang?
Hallo.
Eine Kosten/Nutzenrechnung würde mich auch interessieren.
Die Frage ist halt wieviele Tage im Jahr man von den theoretischen ca
1700h Sonnestunden profitiert.
Bei guter Sonneneinstrahlung alles sicherlich kein Problem.
Ohne Sonne hat man eh verloren.
Aber was ist in der Übergangszeit? Ab wann muss man zuheizen damit es
entsprechend warm ist.
Die Speicheridee gefällt mir.
Wofür wird der Boiler genutzt? Warmwasser oder auch als Speicher für
eine Fussbodenheizung?
Martin
Transe schrieb:> Ist bei solchen Spannungen evtl. ein Transistor besser weil an dem nur> 0.7V abfallen?>> Welche realen Bauteile gäbe es denn für die Varianten ? 1KV und 30A für> die Leistungsteile wäre doch schon ein Anfang?
Ein FET hat weniger Spannungsabfall, 30A sind sicherlich kein Problem.
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Möglichkeit 3:
PWM-Regelung des Arbeitspunktes, wie von Helmut vorgeschlagen. Da der
Nutzwiderstand (Heizelement) annähernd konstant ist, ist per µC mittels
U*I Auswertung eine selbstoptimierende Arbeitspunkt-Regelung über MOSFet
kein Hexenwerk.
Zusätzliche Investitionskosten:
Leistungs-PWM in Selbstbau mit MOSFet-Brücke gegen Elektromigration.
Zeitaufwand für Hard- und Softwareerstellung samt Testphase und evtl.
"verbratenen" Bauteilen..
----------------------
Ich freue mich schon auf den AVR der das macht, denn ich habe Bekannten
schon letzten Sommer versprochen dass sich da was ergibt, dass das
rentabel und sinnvoll ist.
Kurt
Im Prinzip ist eine Solarzelle eine Spannungsquelle, deren
Innenwiderstand von der Einstrahlungsstärke abhängt. Nichtlinearitäten
treten am unteren Ende des Einstrahlungsbereich von 0 bis ca. 20%, sowie
an der oberen Grenze zwischen 90 und 100% auf, sowie durch thermische
Einflüsse.
Ziel einer Regelung muss es daher sein, den effektiven (zeitlich
gemittelten) Lastwiderstand mit dem aktuell ermittelten Innenwiderstand
der Zelle gleichzusetzen. Dann ist durch optimale Anpassung die maximale
Leistungsausbeute gegeben. Eine solche Regelung kann, entsprechend den
gemächlichen Schwankungen der Parameter, relativ langsam sein.
eine vierte moeglichkeit : die PV module runterreissen un durch
Vakuumkollektoren gleicher flaeche ersetzen. Das gibt etwas geld auf di
Hand und viel mehr waerme
Milchmädchen schrieb:> Im Prinzip ist eine Solarzelle eine Spannungsquelle
Falsch. Google mal ersatzschaltbild solarzelle.
Hat der TO schon mal die Größe des Kondensators fuer die PWM-Steuerung
berechnet. Der duerfte riesig und unbezahlbar sein.
Hallo Jungs,
es geht nicht um die Wärmemenge oder um eine möglichst große
Versorgungssicherheit oder einspeisen JA oder NEIN usw.
************ Es geht darum wie kann ich am wirtschaftlichsten die
Energie von der Sonne einsetzen, schnellste Amortisation usw.
******************
Wenn jemand mit belastbaren Zahlen eine schnellere Amortisation
nachweisen kann als das System PV-Heizstab dann muss ich eben
umschwenken.
Der Speicher ist ein 1000L Speicher mit 300L Trinkwasser.
Der Speicher wird mit einer Ölheizung erwärmt.
Von dem Speicher werden ca. 12 Personen mit Warmwasser versorgt, nichts
Großartiges mit Speicherung der Wärme bei dem Wasserdurchsatz ca. 500L
an Tag.
Wenn die Sonne scheint wird einfach das Wasser erwärmt und bereits an
Abend wieder in den Badezimmern verbraucht.
Die Ölheizung stellt sicher, dass die Temperatur nicht absinkt, ist
jetzt auch bereits so.
Es gibt drei Probleme zu lösen:
1. Die Spannung an den PV-Modulen solle konstant bleiben z.B. +- 10V
(MPP - Punkt)
2. Am Heizstab Gleichstrom oder Wechselstrom verwenden?
3. Wie kann so eine Schaltung (Schaltplan) aussehen, welch Bauteile sind
da geeignet.
Gruß
Helmut schrieb:> Es geht darum wie kann ich am wirtschaftlichsten die> Energie von der Sonne einsetzen, schnellste Amortisation usw.
Das geht nun mal am besten mit thermischen Solarmodulen und nicht mit
PV.
Düsendieb schrieb:> Helmut schrieb:>> Es geht darum wie kann ich am wirtschaftlichsten die>> Energie von der Sonne einsetzen, schnellste Amortisation usw.>> Das geht nun mal am besten mit thermischen Solarmodulen und nicht mit> PV.
Mit dem Begriff "Amortisation" pflege ich pers. sehr vorsichtig
umzugehen und immer zu unterscheiden, ob es rein technisch oder auch
monetär (incl. Zinsen für Darl. usw.) zu betrachten ist.
Auf jeden Fall kommt aus der Anlage (technisch) am Ende NIE Geld
rausgeflossen. ;-)
Ob ST insgesamt technisch über die gesamte Lebensdauer ( 25 J.) die Nase
vorn haben würde, können eigentlich nur Profi-Simulations-Progs in
Zusammenhang mit einer akkurat erstellten Gesamtkostenanalyse (incl.
anzunehmender Preissteigerungsraten) darstellen.
Meiner Schätzung nach dürfte PV-Direktspeisung des Heizstabs aufgrund
der rel. niedrigen Investition (Heizstab/PV = ca. 1.500EU, ST <= ca.
5.000EU) etwas günstiger sein.
Helmut schrieb:> 1. Die Spannung an den PV-Modulen solle konstant bleiben z.B. +- 10V> (MPP - Punkt)> 2. Am Heizstab Gleichstrom oder Wechselstrom verwenden?> 3. Wie kann so eine Schaltung (Schaltplan) aussehen, welch Bauteile sind> da geeignet.
Ich habe die PWM-Steuerung mal mit SPICE simuliert und ganz brauchbare
Ergebnisse erhalten:
Randbedingung:
Einstrahlung 500W/m² also 4,5A Strom
Heizstab 25 Ohm
Kondensator 100UF
PWM 2khz 50:50
Spannung schwankt zwischen 190-200V.
Du mußt die für Deine Schaltung einem NMOS suchen, der Spannung und
Strom verträgt. Den NMOS schaltest Du mit einem entsprechenden Treiber.
Die Ansteuerung könnte ein uC sein oder einfach ein Komparator.
Mit einem uC könnte man vielleicht noch MPP-Tracking machen.
Amortisation ist nicht Gewinnerzielung (am Ende NIE Geld
Rausgeflossen).
Amortisation = Ölpreis, 0,95€/L= ca. 0,10€/kWh Wärme aus Öl.
Welches Anlagensystem kann in der kürzesten Zeit das eingesetzte Kapital
und den Wartungsaufwand „erwirtschaften“.
Zinsen braucht man ja bei einem Zinssatz unter der Inflationsrat nicht
zu berücksichtigen.
Die Jungs, die das mit thermischen Solarmodulen mache wollen und das kWh
Wärme günstiger erzeugen können sollen das so mache, bei mir klappt das
nicht.
Ich habe da so an einem OP gedacht zur Steuerung.
Hab da eine Systemübersicht erstellt, da stellt sich doch die Frequenz
und EIN / AUS-Verhältnis selbstständig ein.
Das Problem mit dem Gleichstrom am Heizstab bleibt aber.
Gruß
Weshlab soll die spannung denn 220V sein ?
BTW, wenn's nur um Waerme geht hat PV gegen Vakuumkollektoren nie eine
Chance. Denn die PV haben einen Wirkungsgrad von hoechstens 10%.
Waehrend thermische weit drueber liegen.
Siebzehn mal Fuenfzehn schrieb:> Wirkungsgrad von hoechstens 10%.
Der Wirkungsgrad liegt mittlerweile bei 15-17%, es gibt sogar welche mit
bis zu 22%.
Finanziell müsste man das mal durchrechnen, Vorteil ist die einfache
Installation und das die Module auch bei niedrigen Außentemperaturen
funktionieren. Ein weiterer Vorteil ist, dass man den Strom auch für
andere Sachen verwenden kann. Man könnte zum Beispiel nur überflüssige
Energie verheizen und den Rest speichern.
Du brauchst keinen Opv sondern einen Komparator, den Unterschied kannst
du mal googlen. Nachteil von der analogen Lösung ist, dass der MPP
statisch ist, in der Realität ändert er sich aber stark mit der
Temperatur.
Das Problem mit der Wechselspannung, wenn es eins ist, kannst Du mit
einer H-Brücke lösen.
Eine kleine Rechnung:
auf 1m² fallen in DTL. 1000kwh pro Jahr. Bei einem Modul mit 15% sind
dass (150W/1000W/m²)*1000kwh= 150kwh pro Jahr, macht bei 25ct 37,5
EURo.
Das Modul kostet günstig gekauft 60cent/Watt also 150W*0,6 =90Euro.
90/37,5=2,4 Jahre. Nach dieser Zeit haben sich die Module amortisiert,
Kosten für Heizstab, Regler und Aufständerung nicht mitgerechnet.
Hallo hacky,
wie gesagt wenn du die Wärmeproduktion mit Vakuumkollektoren günstiger
machen kannst, dann ist das für mich auch OK.
Meine Meinung werde ich erst ändern, wenn Zahlen auf den Tisch gelegt
werden.
Hallo julinko,
der Wirkungsgrad, ob 10% oder 50% ist nebensächlich, nur die
Wirtschaftliche Betrachtung ist entscheidend.
Zu den Kosten für PV-Module kann ich nur sagen, dass ich 2013 einen
Container mit ca. 60kWp für 380 € / kWp gekauft habe. Die Dinger bekommt
man fast nachgeworfen.
Der MPP – Punkt ist nicht statisch, da hast du Recht.
Doch verschiebt er sich nicht so stark, da würde ich einfach einen
Mittelwert annehmen, bei der geringen Streuung und geringer Leistung.
Bei 1kWp (Modulleistung) bekommt man in Jahr ca. 1000kWh (100L Heizöl)
an Leistung. Der Flächenbedarf ist ca. 7m² bis 8m² für 1kWp.
Ich dachte Operationsverstärker verwendet man als Komparator mit
Hysterese, oder bin ich da auf dem Holzweg.
Das Problem mit der Wechselspannung, wenn es eins ist, kannst Du mit
einer H-Brücke lösen.
Der Aufbau der H-Brücke ist mir bekannt, aber wie mach ich das in dem
speziellen Fall.
Gruß
Ein Komparator schaltet einfach schneller als ein OPV, die Hysterese
kann man auch einstellen. Je schneller dieser schaltet, desto kleiner
kann der Kondensator werden.
Man könnte bei jedem H-L-Wechsel des PWM die H-Brücke umpolen, z.B. mit
einen flankengesteuerten Flip-Flop.
Viel einfacher wäre es mit einem µC, wahrscheinlich nicht mehr als 20
Codezeilen. Bei Bedarf könnte ich Dich bei der Programmierung
unterstützen (z.B. AVR)
Die MPP-Spannung kann schon um plusminus 10% schwanken, gefährlich wird
es, wenn man über der MPP-Spannung ist, dann fällt die Leistung sehr
schnell ab. Den MPP also lieber etwas niedriger einstellen.
Für 230V gibt es bestimmt fertige H-Brücken, die günstiger sind als
diskret aufgebaute.
Hallo,
zahlen zu Sonnenkollektoren kann dir hier niemand liefern, weil das sehr
stark davon abhängt, wie die Gegebenheiten bei dir vor Ort sind. Dazu
zählt neben dem offensichtlichen wie Dachwinkel und Dachausrichtung auch
die Auslegung der Heizungsanlage (Vorlauf und Rücklauftemperatur),
Energiebedarf des Hauses. Dazu benötigt man eine gute Firma oder muss
sich selbst sehr intensiv damit auseinandersetzen. Da spielen dann auch
so Punkte mit rein, das wenn du ein Haus hast, das ca. 30 Jahre alt ist,
du dir z.B. beim Renovieren die Isolierung sparen kannst, wenn
Sonnenkollektoren hast. Hast du hingegen ein Haus, das
isolationstechnisch auf dem neuesten Stand ist, dann rechnen sich
Sonnenkollektoren nicht, da du eh kaum Energiebedarf hast. Durch all
diese Faktoren schwankt bei Sonnenkollektoren die Zeit bis zur
Amortisation zwischen zwei Jahren bis nie.
Du solltest aber auch bedenken, das der Armotisationszeitpunkt nicht
alles ist. Hat eine Anlage sehr hohe Investitionskosten kann das den
Armotisationszeitpunkt gegenüber einem anderen Modell nach hinten
schieben, über die gesamte Lebensdauer der Anlage der "Gewinne" aber
größer sein.
Wenn du was zuverlässiges haben möchtest würde ich von Selbstbaulösungen
der Art 2kW H-Brücke eher abraten, sofern du so etwas nicht schon mal
gemacht hast oder dich entsprechend mit der Materie auskennst. Dabei
sehe ich nämlich eine ganze Reihe von Problemen (EMV-Störungen,
Brandgefahr im Fehlerfall, Schütze können nur 30VDC schalten,
Versicherungsfragen, wer zahlt, wenn die Bude wegen der Anlage
abfackelt, und was sonst noch alles kommt).
Wenn du der Einfachheit halber auf PV gehst würde ich dir empfehlen, zu
den Modulen einen fertigen Wechselrichter zu kaufen. Da kannst du dann
schauen, ob du diesen dann nur für deinen Heizstab verwendest oder doch
eine vollwertige PV Anlage draus machst und auch in das Stromnetz
speist, bzw. deine Elektrogeräte damit versorgst (Strom ist nämlich
teurer als Öl).
Gruß Kai
Hallo Kai,
Strom ist nämlich teurer als Öl, o.k.
Bei Strom aus dem Netz hast du Recht aber nicht aus PV-Anlagen.
Ich habe keine Lust die einzelnen Punkte jetzt zu besprechen, ich gebe
dir in allen angesprochenen Punkten Recht.
Wenn dir das zu gefährlich ist, brauchst du dir ja das System nicht aufs
Dach und in den Keller zu bauen.
Ich hoffe nur du hast keine eigene Firma.
Der Armotisationszeitpunkt ist entscheidend für die Wirtschaftlichkeit
und den Gesamtüberschuss, unabhängig, wie hoch oder gering die
eingesetzte Geldmenge ist.
Wenn die eingesetzte Geldmenge doppelt so groß ist muss der
Gesamtüberschuss auch doppelt so hoch sein.
Das Verhältnis von Ertrag zum eingesetzten Kapital, Arbeitsleistung usw.
ist entscheidend, nicht der höchste Ertrag in Zahlen.
Beispiel:
Ich kann 50.000€ einsetzen und 80.000€ Ertrag bekommen.
oder
20.000€ einsetzen und 40.000€ Ertrag bekommen.
Dann mache ich zwei von den Projekten und bekomme auch 80T und habe aber
nur 40T eingesetzt.
Gruß
Kai S. schrieb:> Dabei> sehe ich nämlich eine ganze Reihe von Problemen (EMV-Störungen,> Brandgefahr im Fehlerfall, Schütze können nur 30VDC schalten,> Versicherungsfragen, wer zahlt, wenn die Bude wegen der Anlage> abfackelt, und was sonst noch alles kommt).
EMV-Störugen könnten ein Problem sein, da die Leitungen zum Solarmodul
gute Antennen sind, der Strom hat aber nur einen geringen Ripple.
Wenn man die Frequenz klein hält, sollte man mit den Oberwellen nicht in
kritisch Bereiche kommen. Ne Straßenbahn macht bestimmt mehr EMV :)
Die Brandgefahr sehe ich als gering an, da Solarmodule kurzschlußfest
sind, sogar ein Drive-Through in der H-Brücke ist ungefährlich.
Schütze will keiner einsetzten, aber wo nimmst Du die 30V her?
Wenn die selbst gebaute Thermieanlage das Haus unter Wasser setzt, zahlt
auch keine Versicherung.
Helmut schrieb:> Strom ist nämlich teurer als Öl, o.k.> Bei Strom aus dem Netz hast du Recht aber nicht aus PV-Anlagen.
Hier hast du mich falsch verstanden. Die Überlegung war, das du mit dem
günstigen Strom aus der PV-Anlage eventuell besser den teueren Netzstrom
statt das günstigere Öl ersetzt.
Helmut schrieb:> Der Armotisationszeitpunkt ist entscheidend für die Wirtschaftlichkeit> und den Gesamtüberschuss, unabhängig, wie hoch oder gering die> eingesetzte Geldmenge ist.
Hier haben wir glaube ich aneinander vorbeigeredet. Wenn du ein lineares
Modell wählst, dann ist die Anlage mit dem früheren
Armotisationszeitpunkt rentabler, das ist klar. Wenn aber
Nichtlinearitäten vorkommen, dann hängt der Armotisationszeitpunkt nicht
mehr fest mit dem Gesamtgewinn zusammen. Und meiner Meinung nach kann
man bei einer Energieanlage (egal ob PV oder Kollektoren), die über
10-20 Jahre läuft, nicht mehr linear rechnen. Der Öl- oder Strompreis
wird sich in 10-20 Jahren nämlich deutlich von dem heutigen
unterscheiden. Sobald solche Faktoren berücksichtige werden muss man
dann auch wirklich den Endzeitpunkt betrachten und kann nicht einfach
nur rechnen, ab wann welche Anlage auf Null rauskommt. Damit hab ich
genau das hier gemeint:
Helmut schrieb:> Beispiel:> Ich kann 50.000€ einsetzen und 80.000€ Ertrag bekommen.> oder> 20.000€ einsetzen und 40.000€ Ertrag bekommen.> Dann mache ich zwei von den Projekten und bekomme auch 80T und habe aber> nur 40T eingesetzt.
Du musst die Punkte, die ich angeführt habe auch nicht mit mir
diskutieren. Ich hab lediglich versucht die Alternativen aufzuzeigen,
die unter Umständen wirtschaftlicher sind.
Was du am Ende machst musst du eh selbst entscheiden, da nur du alle
Gegebenheiten kennst und es ja auch dein Geld ist.
Julian Baugatz schrieb:> Die Brandgefahr sehe ich als gering an, da Solarmodule kurzschlußfest> sind, sogar ein Drive-Through in der H-Brücke ist ungefährlich.
Die Gefahr sehe ich da eher in einem "halb geöffneten" Transistor, der
dann heiß wird oder ähnliches.
Julian Baugatz schrieb:> Schütze will keiner einsetzten, aber wo nimmst Du die 30V her?
Vom Typenschild. Die meisten mechanischen Schaltelemente heute können
nur 30VDC und ein Heizstab hat schnell einen Bimetallschalter, der
Übertemperatur vermeidet (das Wasser soll ja nicht kochen) und der muss
in der Lage sein, die Spannung unter Last auch abzuschalten. So ein
stehender Lichtbogen ist nämlich nicht schön.
Gruß Kai
Hallo Kai,
ich habe es ja bereits geschrieben, erst den Taschenrechner fragen, dann
eine Aussage treffen.
„Hier hast du mich falsch verstanden. Die Überlegung war, das du mit dem
günstigen Strom aus der PV-Anlage eventuell besser den teueren Netzstrom
statt das günstigere Öl ersetzt.“
Das wollen wir doch mal überschlagen.
2kWp = Leistung 2000kWh/Jahr (a)Netzbetrieb
2kWp = Leistung 1800kWh/Jahr (a)Heizbetrieb, ist ja Eigenbau.
Heizöl = 0,09€/kWh
Anlagekosten PV zum Heizen wie sind die Kosten 1 bis 10 Jahre:
Module, Kabel Gestell 1000€
Heizstab 100€
Ansteuerung für den Heizstab 200€
Rücklagen für Reparaturen 300€
Anlage Kosten 1600€
Ertrag in 10 Jahren
0,09€/kWh (Heizenergie) *1800kWh/a * 10 Jahre = 1620€
PV-Strom zum Heizen ca. 8 bis 10 Cent/kWh nach 10 Jahren, dann ist die
Energie „kostenlos“.
PV-Strom in Netzqualität wie sind die Kosten 1 bis 10 Jahre.
Herstellungskosten der Anlage mit Netzbetrieb.
Elektriker 300€
Module, Kabel Gestell = 1000€
Stadtwerke Zählersetzen und Netzprüfung (Schätzung) 200€
Montage (Eigenleistung) 0,00€
Wechselrichter = 1000€
Gesamte Herstellungskosten = 2500€
Jährliche Amortisationskosten bei 10 Jahren = 250€/a
Jährliche Ausgaben:
Zusätzliche Zählermiete für Einspeisezähler 8€ * 12 = 96€
Steuern, Steuerberater, GEZ, usw. 200€
Rückstellung für Wechselrichter austausch. 100€
Herstellungskosten / Jahr 250€
Jährlich Ausgaben 646€
Jährliche Einnahmen:
Eigenverbrauch 30% = 600kW/a * 0,28€/kWh = 168€
Einspeisung 70% = 1400kWh/a * 0,16€/kWh = 224€
Einnahmen in Jahr 392€
Mit der 2kWp Anlage macht du dann jedes Jahr einen Verlust vom 250€ das
ist eine super Sache.
Die Anlage im Netzbetrieb macht zwischen 100 und 200€ Verlust jedes
Jahr.
Die PV-Anlage zum Heizen ist nach ca. 10 Jahren refinanziert.
Kai du hast Recht
„Der Öl- oder Strompreis wird sich in 10-20 Jahren nämlich deutlich von
dem heutigen unterscheiden.“
Wie der Öl oder Strompreis in 10 Jahren ist kann niemand vorhersehen,
ich auch nicht. Ich kann nur die heutigen Kosten ansetzen, wie sich das
mit den Preisen in Zukunft entwickelt, kann niemand sagen. Bei den
jetzigen Voraussetzungen müssen sich alle meine geschäftlichen Aktionen
in max. 10 Jahren refinanzieren.
Es macht keinen Sinn, Projekte zu machen, die rechnerisch in 15 oder 20
Jahren erst eine Schwarze 0 schreiben oder darauf hoffen das sich die
äußeren Bedingungen zu meinen Gunsten Ändern.
In Übrigen das mit den 30V usw. habe ich auch nicht verstanden, wird
vermutlich auch nicht so wichtig sein.
Gruß
Helmut schrieb:> In Übrigen das mit den 30V usw. habe ich auch nicht verstanden, wird> vermutlich auch nicht so wichtig sein.
Doch, das ist wichtig. Du benötigst in deiner Anlage mindestens ein
Schaltelement, mit dem du die Solarmodule sicher abtrennen kannst. Das
muss ein mechanisch schaltendes Element sein und die sind heute
üblicherweise für 230 V AC oder 400 V AC und 30 V DC ausgelegt.
Hier kannst du dir den unterschied zwischen AC und DC ansehen:
http://www.youtube.com/watch?v=Zez2r1RPpWY
Gruß Kai
Der Bimetall-Schalter bekommt ja wenn nur Wechselspannung von der
H-Brücke, gibt also kein Lichtbogen.
Ein Trennschalter für Solarmodule ist Standard bei PV-Anlagen und hat
erst mal nichts mit der speziellen Anwendung des TO zu tun.
Nettes Video, da bekommt man Lust, sich mal ein Schweissgerät zu bauen
:)
Hallo,
die Firma REFUsol GmbH biedert einen Solar-Heizer an.
Die PV-Spannung ist da max. 50V DC.
Die Module werden immer parallel geschalten, Modulspannung ist
Eingangsspannung am Heizstab.
Datenblatt:
http://europe.refusol.com/fileadmin/user_upload/pdf/products/Technisches_Datenblatt_PV_Heater_DE.pdf
Fotos vom Innenleben:
http://www.jouleco.de/pv-komponenten/pv-thermie/refusol-pv-heater-pv-thermie.html
Im Bereich Downloads gibt es einige Fotos und technische Beschreibungen.
Vielleicht bin ich auf dem Holzweg und man sollte die Spannung niedriger
halten.
Es gibt ja auch Heizstäbe für 48V und 1,5kW Leistung. Der Preis ist ja
mit unter 90€ auch so o.k..
Der Strom ist mit 10,4A und 48V auch kein Thema.
Nur die MPP - Spannung ist von 30V bis 35,5V (60 Zellen bis 72 Zellen /
Modul) nicht kompatibel zu den 48V vom Heizstab.
Gruß
Helmut schrieb:> Nur die MPP - Spannung ist von 30V bis 35,5V (60 Zellen bis 72 Zellen /> Modul) nicht kompatibel zu den 48V vom Heizstab.
Die Jungs verwenden einen DC/DC-Wandler, der die Spannung wandelt.(Hab
ich Dir schon am Anfang empfohlen).
Dein PWM-Verfahren funktioniert auch bei kleinen Spannungen, der
Kondensator müßte natürlich viel mehr Kapazität haben, dafür muß er aber
viel weniger spannungsfest sein.
Niedrige Spannungen verursachen hohe Ströme, die dicke Kupferkabel
erfordern,dass sollte man bei der Wahl der Systemspannung bedenken.
Hallo Baugatz,
„Die Jungs verwenden einen DC/DC-Wandler“
Die Herstellerfirma gibt einen Wirkungsgrad von 99 Prozent an.
Da ist nach meiner Einschätzung kein DC/DC-Wandler am arbeiten.
DC/DC-Wandler mit 99% Wirkungsgrad??????????
Persönlich habe ich Bauchschmerzen bei den angegebenen 99%.
Die PV-Kabel sind bei meinen Anlagen immer 6mm², da gehen die 10A
geschmeidig durch.
Gruß
P.S.
Ich habe die Vermutung, dass die Heizpatronen speziell für die Anwendung
hergestellt sind. Der Heizstabhersteller fertigt ab 50 Stück nach
Kundenwunsch, habe ich noch im Hinterkopf.
Sie schreiben auch maximal 99% Wirkungsgrad. Vielleicht schaft der
DC/DC-Wandler das bei 100%-Dutycycle.
Oder die 99% beziehen sich auf den Heizstab.
Bei 20A und 6mm hast Du auf 10m Leitungslänge bei 36V Systemspannung
immerhin schon mehr als 3% Verlust.
Helmut schrieb:> Die Herstellerfirma gibt einen Wirkungsgrad von 99 Prozent an.
Das könnte möglich sein. Man kann ja einiges weglassen, wenn als Last
nur ein Widerstand dranhängt und Gleichspannung nicht notwendig ist.
Hallo Baugatz,
bei meinen anderen PV-Anlagen sind so 500V bis 800V und ca. 9A, bei
einer Leitungslänge zum Wechselrichter von bis zu 110m und eben 6mm²
Kabel vorhanden.
Von den 6mm² habe ich noch einige Rollen und das Material möchte ich
natürlich auch einsetzen.
Aber 3% Verlust bei 10m das ist ja nicht so gut und mit 10 m braucht man
ja nicht zu rechen da sind 20 bis 30m angesagt, bis die Leitung im
Keller ist.
In der Anleitung und auf dem Video von der Firma REFUsol werden auch nur
die Leitungen vermutlich 4 oder 6mm² an das Gerät angeschlossen und da
sind aber auch nur max. 40V drauf.
Von dem hohen Leitungsverlust >5% ist aber in der Anleitung nichts zu
lesen.
Helge A. der Schaltplan verwirrt mich nur bei dieser Aufgabenstellung
und die Aussage „Gleichspannung nicht notwendig ist“.
Ich möchte doch gerade Gleichspannung verwenden, als Option eben
Wechselspannung mit einer H-Brücke usw.
Gruß
Kai S. schrieb:>> Hier kannst du dir den unterschied zwischen AC und DC ansehen:> http://www.youtube.com/watch?v=Zez2r1RPpWY>>
Schöne DEMO.
Aber wo ist bei der Solaranlage die Induktivität die den Schreckeffekt
hier ermöglicht!!
Kurt
Helmut schrieb:> bei meinen anderen PV-Anlagen sind so 500V bis 800V und ca. 9A, bei> einer Leitungslänge zum Wechselrichter von bis zu 110m und eben 6mm²> Kabel vorhanden.> Von den 6mm² habe ich noch einige Rollen und das Material möchte ich> natürlich auch einsetzen.
I=9A
L=110M
A=6mm²
V=500V
Verlust =1,17%
Wenn möglich die Solarmodule in Reihe schalten, das hängt aber immer von
der Anwendung ab.
Helmut schrieb:> Helge A. der Schaltplan verwirrt mich nur bei dieser Aufgabenstellung> und die Aussage „Gleichspannung nicht notwendig ist“.> Ich möchte doch gerade Gleichspannung verwenden, als Option eben> Wechselspannung mit einer H-Brücke usw.
Die Schaltung nach dem Prinzipbild erlaubt einen effizienten MPP -
Leistungssteller für Kleinspannung. Mir ging es um die "99%". Macht aber
wenig Sinn, wenn stattdessen so viel Leistung im Kabel verheizt wird.
Bleibt also eher eine Halbbrücke oder Vollbrücke zur Ansteuerung eines
230V Heizstabes mit Wechselstrom übrig, und Hochvolt-Strang. Außer es
findet sich noch was für Gleichstrombetrieb.
Eine Halbbrücke würde nur ausreichen bei einem Heizstab für 110V oder
ca. 5kW. Das wäre dann ungefähr wie im angehängten Schema.
Hallo Kollegen,
angeregt durch die Lektüre dieses Forums habe ich in den letzten Tagen
eine Schaltung entwickelt und erprobe sie nun an 8 Modulen die so ca.
1600 Watt liefern können. Das Ganze funktioniert grob wie folgt:
3 24 Ohm Heizstäbe werden von je einem MosFET geschalten an die
PV-Module gehängt. Über eine selbstgestrickte Karte mit nem 10-Bit ADC
lese ich Spannung und Strom per Python-Programm ein und generiere dann
die 3 Ausgangssignale für die MosFETs. Dabei mache ich sowas wie
MPP-Tracking für Arme - ich habe ja nur 3 Stufen ;-)
Auf alle Fälle tut mein Prototyp genau das, was ich von ihm will und was
wohl der eine oder andere Diskussionsteilnehmer ebenfalls hier im Forum
gesucht hat.
An sehr sonnigen Tagen ist das Ganze praktisch unnötig (da könnte man ja
ständig alle 3 Lasten eingeschalten haben) aber an etwas durchwachsenen
Tagen sieht man schön an der entnommenen Leistung, dass es besser sein
kann nur 2 oder nur eine Last anzuhängen. Gleich am ersten Tag des
Versuchs (stark bewölkt) habe ich mit einer Last so etwa 450 bis 550
Watt geliefert bekommen. Hab ich versucht die 2. Last zuzuschalten ist
die Leistung um ca. 10% zurück gegangen.
Zur Zeit läuft das Beschriebene automatisch und ich bekomme als Output
(neben der Sonnenenergie ;-) die Messwerte. Mal schauen was ich mir
daraus noch an Verbesserungen einfallen lassen kann.
Grüße
GR0907
Hallo GR0907,
Wenn Du schon so weit bist, dann ist es ja nicht mehr weit
DiE MOSFETS mit PWM anzusteuern und die Last kontinuierlich an das
vorhandene Leistungsangebot anzupassen.
Ich habe seit ein paar Wochen eine Anlage im Betrieb mit 3 Strings zu je
sechs Modulen. Die MPP Spannung liegt bei
230 Volt. Als Heizstab habe ich auch einen 2kw Heizkörper mit 3
Elementen. Für die Abschaltung habe ich in jedem String ein Relais, das
Im Notfall die Panels kurzschließt. Im Moment mache ich die
Leistungsanpassung noch mit 3 Schaltern von Hand, aber ich arbeite an
einer Schaltung wie oben beschrieben, mit einem Speicherkondensator
einem Komparator und Mosfet zum schalten. Leider fehlt es mir an den
Microcontroler Kenntnissen um einen MPP Tracker zu programmieren.
Seit Ende März ist meine Ölheizung kaum noch angelaufen um Waser zu
erwärmen. An sehr sonnigen Tagen erwarte ich aber im Somer ein
Überangebot an Energie. Ich hatte schon maximaltemperaturen gegen 80
Grad C. Mal sehen wie ich damit umgehe.
Ich würde mich über Erfahrungsaustausch freuen.
Grüße HT
Herbert T. hallo!
Wenn ich das richtig sehe, bist Du in derselben Lage wie der Kollege der
mich damals angesprochen hat. PVGenerator auf dem Dach, Wasserbehälter
im Keller und dazwischen 2x6mm^2 mit 3fach-Heizstab!?
Genau dafür ist der Aufbau (MOSFET Schaltung, analog/digital Wandler und
Microcontroller) gedacht den ich mir ausgedacht habe und der die letzten
Tage die Ausbeute optimiert.
Wenn Du genaueres wissen willst, erreichst Du mich unter:
pvinfotausch@gmx.de
Ansonsten bin ich momentan dabei eine Anlage mit 2kWp zur
Warmwasserbereitung zu errichten, die dann auch mit dem beschriebenen
SetUp laufen soll.
Gruß
GR0907
Hallo Kollegen!
Bin neu!
Bin am gleichen "Thema" dabei. Ich habe einen Versuchsaufbau mit 3
Paneelen und optimiere gerade die Leistungsanpassung.
Ich verwende einen Blei-Akku (140AH), einen 30A Laderegler, einen
Wandler 24/230V, einen Dimmer (Hager EV102) und eine AL2 Alpha
(Mitsubishi).
Die Alpha steuert den Dimmer mit Impulsen an und regelt den Heizstab
entsprechend der Einfallenden Sonne an.
Das heißt zb.300W Pzu ist ca. 290W Pab.
Nachdem das Wasser Warm wird denke ich das ich am richtigen Weg bin.
Das Nächste Problem das ich beheben muss ist eine totale einmalige
Aufheizung pro Woche wegen der Legionellen. Werde dies in die Alpha
integrieren.
Hat wer bessere Vorschläge? Bin für alles dankbar.
"Christian"
Hallo Christian,
Auch eine nette Idee, für mein Gefühl ist da aber viel Elektronik im
Spiel. Erst alles auf 24 Volt runter regeln, dann hochtransformieren und
dann wieder mit der Phasenanschnittsteuerung kleingehackt.
Wenn Du die 24 Volt nicht noch für was anderes verwendest ist der Akku
in meiner Ansicht auch teurer Luxus.
Die einzelnen Komponenten sind dann nur um Waser zu erwärmen recht
teuer. Was ich noch nicht ganz verstehe, ist woher die Alpha weiß wie
Gross das Energieangebot ist. Woher soll die Energie kommen die für den
Legionellenschutz auf 80 Grad hochheizen soll? Ich brauche schon 250
Watt um die Stillstandsverluste auszugleichen. Da hab ich noch keinen
Tropfen Wasser entnommen!
Bei 3 Panels denke ich mal, dass du ca. 500WP hast. In Reihe geschaltet
sind das ca. 100 V. An einem 230V und 3-4 KW Heizstab hättest Du im
Idealfall etwa Leistungsanpassung, nur mit einem Draht zwischen Panels
und Heizstab. Dann noch eine kleine Schaltung wie ganz oben auf dieser
Seite dazu es würde auch bei Teillast funktionieren. Es gibt einen
Anbieter in den USA der so was realisiert hat. Schau mal bei
techluck.com In Deinem Fall würde das passen. Bei mir ist die Spannung
dafür zu hoch, da ich 6 Panels in Reihe betreibe.
Schöne Grüße
HT
Hallo Hubert!
Danke für den Tipp.
Die 24V Alpha hat einen Analog-Eingang und den halte ich auf 24,5 V. Mit
zwei Bereichsvergleicher der Alpha kann ich rauf und runter regeln.
Das ganze Projekt entstand weil mir die Blei Akkus nichts gekostet haben
(War eine 2 Jahre alte ZSV-Anlage eines Krankenhauses).
Energietechnisch zweifle ich natürlich stark, da sich das ganze
frühestens in 10-12 Jahren rechnet. Es ist pures Interesse (Berufswegen)
an der Technik und am Programmieren der Steuerung.
Der Regelbereich liegt von 10 - 750W max. Den Legionellenschutz
realisiere
ich mit dem Nachtstrom der sowieso im Verteiler anliegt (eine
Automatische Umschaltung für Legionellen und Schlechtwetter folgt).
Ich habe 3 Paneels a 250 W // .
Laderegler und Wechselrichter waren sehr preisgünstig und das restliche
Zeug´s war am Dachboden herumliegend.
Eine DC Schaltung wie oben würde mir das Thermostat wegen der zu
geringen Öffnungsweite zerstören.
Schöne Grüße aus der Steiermark, Christian.
um hier auch einmal zu zeigen wie das hier diskutierte aussieht:
2 Aufnahmen aus meinem Labor
Die erste zeigt die Steuerkarte noch vor dem Gehäuse
Die zweite dann, alles schon drin, zeigt insbesondere auch die 3
verwendeten MOSFETs
Kontakt:pvinfotausch@gmx.de
Ich finde es Klasse, wie hier an einer preiswerten Lösung für PV Heizen
gesucht wird!
@Herbert @ Helmut, habt ihr schon eine automatisierte Lösung gefunden?
Die Schaltung von GR0907 sieht schonmal klasse aus....
Sehr geehrter Herr baugatz,
Nachdem ich ihren heizstab schon in sieben testreihen prüfen konnte,
Muss auch ich sagen dass nur durch den von den Jungs verwendeten dc/dc
Wandler die 99% wirkungsgrad erreicht werden.
Wobei ich festgestellt habe, dass ich mit den zwei bereichsvergleichern
nur gamma rauf und runter regeln konnte.
Dabei allerdings konnte ich selbst mit einer Bestrahlung von 478 w/qm
Spannung auf den bi Metall Schalter von der m Brücke geben.
Meine Frage wäre jetzt::
Wie kann ich bei dauerbetrieb über zehn Jahre einen legionellen Schutz
für den heizstab garantieren, wenn der regelbereich zwischen 15 und 347
Watt liegt mit 245 pzu und 56 GR0909 Schaltern.
porschetreff schrieb:> Wie kann ich bei dauerbetrieb über zehn Jahre einen legionellen Schutz> für den heizstab garantieren, wenn der regelbereich zwischen 15 und 347> Watt liegt mit 245 pzu und 56 GR0909 Schaltern.
Gar nicht!
TutnichtszurSache schrieb:> Legionellen sind übrigens stäbchenförmige Bakterien, sollten> eigentlich gut mit den Heizstäbchen harmonieren.
Da stimme ich ihnen voll und ganz zu.
Aber bei meinem versuch, unter einem dach eine pv und eine st zu
installieren empfinde ich es manchmal schwierig alles unter einen hut zu
bringen.
Und dann kommt es bei meinen pannells des öfteren zu einem drive through
an der h Brücke.
Ich hab keine idee wie ich das in den griff bekommen soll.
Aber die anlage mit heizstabanschluss will ich eigentlich nicht mehr
missen.
Ist so unabhängig wohlige Wärme und als netter nebeneffekt sehr
effizient.
Ich konnte bisher nur noch nicht eine befriedigende kostennutzenrechnung
aufstellen,ob und wenn ja es sich amortisiert.
Aber ich komme immer mehr zu dem schluss dass allein die Beschäftigung
mit der technik an und für sich grossen Gewinn mit sich bringt
Was mich aber immer wieder unglaublich fasziniert,ist, mit welcher
technischer tiefe und unglaublichen fachwissen hier diskutiert wird und
stelle dabei fest, wie viel es noch zu entdecken gäbe.
Gerade was den heizstabanschluss betrifft.
porschetreff schrieb:> Da stimme ich ihnen voll und ganz zu.
Danke, ich fühle mich geschmeichelt.
porschetreff schrieb:> Aber bei meinem versuch, unter einem dach eine pv und eine st zu> installieren
Aktuelle Messungen haben gezeigt, dass es viel sinnvoller ist, die
Soalaranlage AUF dem Dach, und nicht UNTER dem Dach zu installieren
porschetreff schrieb:> Und dann kommt es bei meinen pannells des öfteren zu einem drive through> an der h Brücke.
Ein Drive Through ist ja bei bei Solar kein Problem, da ja der Nennstrom
nicht nennenswert geringer als der Kurzschlussstrom ist
porschetreff schrieb:> Ich konnte bisher nur noch nicht eine befriedigende kostennutzenrechnung> aufstellen,ob und wenn ja es sich amortisiert.
Interessanterweise funktioniert ein Solarmodul Bbei Kälte besser,
Solarthermie funktioniert bei milderen Temperaturen besser
porschetreff schrieb:> Aber ich komme immer mehr zu dem schluss dass allein die Beschäftigung> mit der technik an und für sich grossen Gewinn mit sich bringt
Technik kann wirklich sehr ästhetisch sein
porschetreff schrieb:> technischer tiefe und unglaublichen fachwissen hier diskutiert wird
Das Niveau in diesem Forum schwankt leider zwischen 100% und 0%, wie im
Leben
TutnichtszurSache schrieb:> Das Niveau in diesem Forum schwankt leider zwischen 100% und 0%, wie im> Leben
Das bezog sich natürlich nicht auf Ihre interessanten Einwendungen.
Wechselstrom aus einer reinen H-Brücke mit jeweils 50% Duty bringt
nichts, da bei einem mechanischen Schalter der Lichtbogen weiterbrennt.
Mit AC meinen die schon Sinus oder 40% DutyCycle (schlechter
Stromflusswinkel) oder die Lösung mit den 2 Kondensatoren, bei der die
effektive Ausgangsspannnung reduziert ist.
marie s schrieb:> 8P> Schon wieder ein Rätsel
Könnte 8 mal parallel heißen, der Terminus wird bei der Verschaltung von
Akkus verwendet.
Oder eine Sonnenbrille und eine Zunge.
Ach.
Ist eigentlich sehr witzig dieses spiel.
Forum verstecken.
Aber langsam weiss ich nicht mehr wer ich bin und wer wer der rest ist.
Und vor allem
Was ist Sonnenbrille mit zunge?
Hätte mir gleich klar sein müssen.
Dein berlinerisch ist viiiieeel viiiieeel suesser.
Wobei - das ASCII Rätsel war schon cool.
Der arme icke.
Den hab ich jetzt zum joggen geschickt.
Aber.
Ich hätte noch ne echte topic frage.
Warum funktioniert pv eher bei kalt und thermie ehe bei milder.
Und jetzt auch topic gemeint.
Was bedeutet der einwurf von eprofi.
Das der lichtbogen bei h Brücke mit wechselstrom?
Und wie macht ihr das mit den zitaten hier.
Ich kann immer nur ganzen text aufrufen. Hier werden ganz oft
So klammern ganz verschachtelt am rand durch striche
Dargestellt.
Wie geht das?
porschetreff schrieb:> Ich hätte noch ne echte topic frage.> Warum funktioniert pv eher bei kalt und thermie ehe bei milder.
Die Leistung eines Solarmoduls ist temperaturabhängig, ca. -0,4%/K, d.h.
pro 10 Grad geringere Temperatur, hat das Solarmodul 4% mehr Leistung.
Bei Solarthermie ist hohe Umgebungstemperatur besser, da man ja warmes
Wasser erzeugen will, die Kollektoren verlieren dann weniger Energie an
die Umgebung.
Aber ist es nicht so, dass bei pv es auch auf das modul ankommt?
Dünn schichtmodule sind doch weniger abhängig von temp.?!?
Und ist es für thermie deshalb schlecht wenn kalt weil absorber so
grosse Fläche ist und deshalb die Oberfläche schneller auskühlt wie
strahlung absorbiert wird?
Und wie beeinflusst Kälte den durchfluss von elektronen durch kristalle
bei pv?
Bodi B. schrieb:> Aber ist es nicht so, dass bei pv es auch auf das modul ankommt?> Dünn schichtmodule sind doch weniger abhängig von temp.?!?
Das stimmt, es werden aber fast nur kristalline Module für
Dachinstallationen verwendet, Dünnschicht findet man eher auf dem
Taschenrechner.
Bodi B. schrieb:> Und ist es für thermie deshalb schlecht wenn kalt weil absorber so> grosse Fläche ist und deshalb die Oberfläche schneller auskühlt wie> strahlung absorbiert wird?
Nein, die Absorber haben eine selektive Beschichtung, d.h. sie nehmen
die Sonnenstrahlung auf, geben aber keine Wärmestrahlung ab. Das Problem
sind Verluste durch die Gehäusewände und durch Rohrleitungen, die bei
kalten Temperaturen höher sind.
>> Das stimmt, es werden aber fast nur kristalline Module für> Dachinstallationen verwendet, Dünnschicht findet man eher auf dem> Taschenrechner.>
Danke. Hatte es in einem solarlexikon von einer Firma für dachmodule
gelesen.
Naja.
Wenn aber Dünnschichtmodule weniger temp abhängig und damit effizienter
sind, warum nimmt man nicht lieber die?