IRLZ34N Anschlussproblem

OP #3640434
Lesenswert?

Hi, bin gerade am versuchen den IRLZ34N ans laufen zu bringen,
zum glück hab ich 5 bestellt,3 sind schon kaputt :-D

Deswegen muss ich hier mal doof fragen bevor übers We alle kaputt gehen 
....

Mein Anschluss sieht so aus :
http://www.sachsendreier.com/msw/projekte/strom_fet/strom_fet.html


Gate, Drain, Source
Gate an Mikrocontroller, Drain an Minus der Lampe(Fassung), Source an 
Masse

Wenn ich eine Led mit 5 V betreibe geht alles, sobald ich meine 12V 
anschließe ist er kaputt :-D

die Glühlampe  hat 6v 3 W , also 0,5 A ich hab 2 in reihe also 1 W 12 v.

was kann man da denn falsch machen?

und sind die Dinger so empfindlich ?

Danke euch.
Gast #3640445
Lesenswert?

So empfindlich sind die nicht.
Mögliche Fehler sind, sehr lange Leitungen an den FET. Zu langsames 
schalten. Fehlende Freilaufdiode bei induktiver Last (und bei langer 
Zuleitung). Zu wenig Spannung am Gate um voll durchzuschalten.

Mach doch mal ein Foto von dem Aufbau.
Gast #3640470
Lesenswert?

Was sind es für Lampen? Halogen? Die haben z.B. einen besonders hohen 
Einschaltstrom (kann locker mehr als 15x höher sein als die 0.5A...)
Kannst ja mal versuchen den Widerstand deiner Glühbirnen im kalten 
Zustand zu messen.

Ausserdem evtl. zur Sicherheit eine Freilaufdiode parallel zu den 
Glühlampen schalten (wie bei einem Relais).
#3640488
Lesenswert?

Miss doch mal nach was an dem FET hin ist. Multimeter mit Diodentest 
wirste ja wohl haben. Gate entladen nicht vergessen, sonst hat man 
schnell Fehlmessungen.

Übrigens Achtung mit den Bildformaten. Man muß nicht mit 2MB jeden 
Fliegenschiss auf dem Edding darstellen.

Was ist das für eine 12V Stromquelle?
Gast #3640489
Lesenswert?

Pascal B. schrieb:
> Foto.JPG
> 2 MB

Pascal B. schrieb:
> Foto__1_.JPG
> 2 MB

Fällt dir an deiner Bildgröße, insbesondere an der spezifischen 
Bildgröße (=Bildgröße/Informationsgehalt) IRGENDETWAS auf?
Lies mal den Artikel über [Bildformate]

Pascal B. schrieb:
> Ich weiß nicht was an den FET's kaputt ist, sobald ich die einstecke
> leuchtet die Led dauerhaft.

Dann ist der wohl sauber durchlegiert und bildet einen Kurzschluss :-(
#3640491
Lesenswert?

@ Pascal B. (mini12345)

>    Foto.JPG
>    2 MB, 15 Downloads

>    Foto__1_.JPG
>    2 MB, 5 Downloads

Und noch so ein ein Handycapter Künstler . . .
Siehe Bildformate.

>die LED blinkt jetzt alle 2 Sekunden für 2 Sekunden... ob die kaputt
>geht ist mir egal, ist ja nur zum Test.

Mit der Einstellung wirst du weit kommen.

>ganz normale Glühlampen, siehe Bild.

Passt, die bringt einen MOSFET nicht um.

>Ich weiß nicht was an den FET's kaputt ist, sobald ich die einstecke
>leuchtet die Led dauerhaft.

Nach deinem Bild zu urteilen ist der MOSFET richtig angeschlossen. Hmm?
#3640501
Lesenswert?

Also ich hab kein 15V 1A Netzteil an meiner Maus.

Das Problem was ich habe - rein theoretisch KANN man den FET in diesem 
Aufbau nicht zerstören ohne daß er heiß wird.

Wie sieht die Masseverbindung zwischen FET und Controller aus? Das wäre 
das einzige was mir einfällt, daß da irgendwelche Ableitströme aus 
verschiedenen Netzteilen anstehen, wodurch das Gate des FETs mehr als 
20V abbekommt. Das würde den FET zerstören ohne daß er warm wird.
Gast #3640585
Lesenswert?

Nochmal, nochmal, nochmal...

Also ich tippe nach wie vor auf ein Masseproblem.
Die blaue LED an deinem uC Board hört ja dann auch plötzlich auf zu 
blinken.
Miss doch mal mit einem Multimeter die Spannungen zwischen deinem 12V 
(15V) Kabel, das du an die Lampe anlegst, und GND auf deinem 
Mosfet-Brettchen und GND auf deinem uC-Brett.
Gast #3640715
Lesenswert?

Markus schrieb:
> So empfindlich sind die nicht.
> Mögliche Fehler sind, sehr lange Leitungen an den FET. Zu langsames
> schalten. Fehlende Freilaufdiode bei induktiver Last (und bei langer
> Zuleitung). Zu wenig Spannung am Gate um voll durchzuschalten.
>
> Mach doch mal ein Foto von dem Aufbau.

Freilaufdiode ist doch schon in Form der Bodydiode drinnen.
OP #3640741
Lesenswert?

Easylife schrieb:
> Nochmal, nochmal, nochmal...
>
> Also ich tippe nach wie vor auf ein Masseproblem.
> Die blaue LED an deinem uC Board hört ja dann auch plötzlich auf zu
> blinken.
> Miss doch mal mit einem Multimeter die Spannungen zwischen deinem 12V
> (15V) Kabel, das du an die Lampe anlegst, und GND auf deinem
> Mosfet-Brettchen und GND auf deinem uC-Brett.

dass werde ich versuchen, wobei eigentlich kein Massenproblem vorhanden 
sein kann, außer das Steckbrett ist kaputt....

Thomas schrieb:
> Erklär uns mal wie diese den Mosfet vor der induzierten Spannung
> schützt.

Du siehst doch die Schaltung, und wenn ich so Fragen stelle kannst du 
dir bestimmt auch denken dass ich keine Ahnung davon hab oder? Außerdem 
steht ja im ersten Beitrag von mir wie das aufgebaut ist.
Soweit ich beurteilen kann Schütze ich nichts .
----------------------------------------------------------------------

Ich weiß das hier viele Profis unterwegs sind, doch leider hat noch 
niemand den Fehler gefunden. Ich versteh es auch nicht aber ihr könnt es 
ja selbst sehen ....
Natürlich liegt der Fehler bei mir , das ist mit bekannt, doch bei 3 
Pins kann ja nicht soviel daneben gehen :-D

aber die 2 Lampen it 6 v  W müsste der schaffen oder?
Gast #3640755
Lesenswert?

Hallo,

das soll jetzt keine Ironie sein :

Der Leistungsteil ist ja recht simpel. Bau diesen doch einfach an einer 
kleinen Lüsterklemme auf - also die Anschlussbeinchen des MOSFET - R1 
und "Leistungsleitungen" mittels Lüsterklemme verbinden - Masse und +12V 
direkt (!) über seperate >0,75 mm² Leitungen aus dem Netzteil holen und 
die Glühlampenleitungen richtig an die Glühlampe anlöten bzw. 
hochwertige Fassung verwenden.
Die Gateleitung nicht zu lang lassen.
Somit ist eine einwandfreie Masse und "Leistungsversorgung" 
gewährleistet.

Ich habe schon H7 (12V) Glühlampen mit IRLZ 34 geschaltet (nicht PWM) 
ungekühlt- kein Problem. Der MOSFET wurde kaum warm (allerdings mit 12 V 
Gatespannung).
Die mittlerweile nicht mal so neuen MOSFET Transistoren haben eigentlich 
"traumhafte" Eigenschaften wenn einige Grundsätze beachtet werden - 
wichtig ist halt eine ausreichend hohe Gatespannung und das der lineare 
Bereich (insbesondere bei PWM - was aber bei der nicht der Fall ist) 
schnell "durchfahren" wird.

Bastler
Gast #3640758
Lesenswert?

Pascal B. schrieb:
> Thomas schrieb:
>> Erklär uns mal wie diese den Mosfet vor der induzierten Spannung
>> schützt.
>
> Du siehst doch die Schaltung, und wenn ich so Fragen stelle kannst du
> dir bestimmt auch denken dass ich keine Ahnung davon hab oder?
Die Frage war an macman2010 gerichtet.

Pascal B. schrieb:
> doch leider hat noch
> niemand den Fehler gefunden. Ich versteh es auch nicht aber ihr könnt es
> ja selbst sehen ....
Vielleicht hilft es uns wenn du einen KOMPLETTEN Schaltplan zeichnest 
(geht auch mit Stift und Papier falls du kein Eagle hast).
#3640773
Lesenswert?

Weil eine Glühbirne ja auch so unglaubliche Mengen Strom induziert... Um 
das Bißchen was vielleicht da ansteht kümmert sich der Avalanche-Effekt, 
ggf. unter merklicher Erwärmung des FET.

Wie gesagt, wenn das Gate so beschaltet ist wie angegeben und eine 
saubere Masseverbindung existiert KANN man den FET in diesem Aufbau 
gar nicht so einfach zerstören. Nichtmal mit Wechselstrom. Weil vorher 
brennt der Controller. Und damit der FET brennt müßte man sich echt Mühe 
geben, da das Ding im Schaltbetrieb an einem 15V/1,5A Netzteil betrieben 
wird. Das schließt der FET einfach kurz bis es dampft, und das ohne groß 
beeindruckt zu sein.

Ich tippe weiterhin auf irgendeinen Fehler beim Aufbau, bei dem sich der 
TE ganz sicher ist, ihn nicht gemacht zu haben. Steckbrett-Aufbauten 
sind immer saumäßig unzuverlässig und anfällig für Wackelkontakte. 
Wegschmeißen und auf Lochraster löten, mit sauberer Masseverbindung.
Gast #3640777
Lesenswert?

magic smoke schrieb:
> Ich tippe weiterhin auf irgendeinen Fehler beim Aufbau, bei dem sich der
> TE ganz sicher ist, ihn nicht gemacht zu haben. Steckbrett-Aufbauten
> sind immer saumäßig unzuverlässig und anfällig für Wackelkontakte.
> Wegschmeißen und auf Lochraster löten, mit sauberer Masseverbindung.

Und auch mal ein Foto machen, auf dem nicht immer nur ein Ausschnitt zu 
sehen ist. Komplett, inclusive der beiden Stromversorgungen. Ich kann da 
zB überhaupt nicht erkennen, wo die beiden GND verbunden sind. Bei den 
grünen Drähten und auch bei dem gelben kann man nur annehmen wo sie 
hingehen. Stromanschlüsse das Gleiche und kann auch nur vermuten, was 
was sein soll. Ein 100k Widerstand sieht bei mir anders aus.
(Firma: matzetronics) #3640802
Lesenswert?

curious schrieb:
>> was sein soll. Ein 100k Widerstand sieht bei mir anders aus.
>
> Wenn das nur ein 120 Ohm ist, wird es der µC schwer haben das Gate nach
> high zu bringen und der FET kann nicht richtig durchschalten.

Wenn das braun,schwarz,schwarz,rot ist, ist alles ok. Das ist ein enger 
tolerierter 100k - denke mal, nach dem letzten braunen Ring zu urteilen, 
ein 1%.
Die letzten Zweifel räumt das Messgerät aus.
Gast #3640915
Lesenswert?

Matthias Sch. schrieb:
> curious schrieb:
>>> was sein soll. Ein 100k Widerstand sieht bei mir anders aus.
>>
>> Wenn das nur ein 120 Ohm ist, wird es der µC schwer haben das Gate nach
>> high zu bringen und der FET kann nicht richtig durchschalten.
>
> Wenn das braun,schwarz,schwarz,rot ist, ist alles ok. Das ist ein enger
> tolerierter 100k - denke mal, nach dem letzten braunen Ring zu urteilen,
> ein 1%.
> Die letzten Zweifel räumt das Messgerät aus.

Mir sieht das eher nach braun, rot (oder orange), schwarz, schwarz, 
braun aus. Der braune Ring, der an dem "Minusende" des Widerstands ist, 
scheint mir weiter abgesetzt zu sein und ist damit der Toleranzring. 
Demnach ist das ein 120 oder 130 Ohm Widerstand. Leider läßt das Foto 
das nicht so eindeutig erkennen.

Wenn das so ist, gehört der sofort ausgetauscht, da er einen zB ATMega8 
an seine Absolute Maximum Ratings beim Pinstrom bringen würde.

Zitat von Wolfgang: "oder 10Ω - das bringt den Treiber noch nicht in 
Verzweifelung."
@Wolfgang
Hoffentlich ein Tippfehler und sollte wharscheinlich 10kΩ statt 10Ω 
sein.
Gast #3640941
Lesenswert?

curious schrieb:
> Leider läßt das Foto das nicht so eindeutig erkennen.

Eine Multimetermessung, selbst im eingebauten Zustand, dauert 3s. Das 
wird doch rauszukriegen sein, was dieser Widerstand für einen Wert hat 
...

Was war das früher einfach: 3 Ringe + Gold bzw. Silber ;-)

> @Wolfgang
> Hoffentlich ein Tippfehler und sollte wharscheinlich 10kΩ statt 10Ω
> sein.

Ja, ja - sorry
OP #3640984
Lesenswert?

Danke erstmal für eure Antworten.
Gemessen hat der Widerstand 95k ohm,ich hab die schaltung mal 
übersichtlicher aufgebaut, siehe Foto.
Haber das selbe Problem noch immer.

Wo steht im Datenblatt wie viel A der schalten kann, also wie nennt man 
den wert ?



Sorry mir ist gerade aufgefallen dass ich auf dem Bild sorce und Drain
vertauscht habe.
Angehängte Dateien:
Gast #3641004
Lesenswert?

Pascal B. schrieb:
> Wo steht im Datenblatt wie viel A der schalten kann, also wie nennt man
> den wert ?

ID (Drain Current)
Bei VGS = 5.0V, ID = 16A
Max. noch mehr, vorher verdampfen deine Drähte vom Aufbau.

Stell aber bitte Foto rein, bei dem auch die Lampe angeschlossen ist, 
dass man alles sieht.

Und zieh eine direkte Verbindung vom FET Source nach GND des Netzeil und 
nach GND des uC, (also möglichst ohne X Drahtbrücken dazwischen).
Gast #3641034
Lesenswert?

Pascal B. schrieb:
> Das Problem ist das wenn ich jetzt einschalte mein vorletzter FET kaputt
> ist :-D

Musst ja nicht einschalten.

Ich frage mich gerade, wie wird das Gate angesteuert. (Code)
Wird der Ausgang des uC aktiv auf 5 V gesetzt, oder ist eventuell nur 
der Pull-Up aktiv, was dann zuwenig wäre.

Häng die Lampe wieder weg und miss dann im eingschalteten zustand die 
Gate-Source Spannung.

Und eine direkte GND Verbindung vom FET zum uC würde ich auch noch 
ziehen.
Gast #3641071
Lesenswert?

Pascal B. schrieb:
>> Häng die Lampe wieder weg und miss dann im eingschalteten zustand die
>> Gate-Source Spannung.
>
> mit den 15Volt eingeschaltet?
Spielt keine Rolle, aber besser mal die 15V abschalten und die Lampe 
darf einfach nicht angschlossen sein!

Pascal B. schrieb:
> Code ist :
> Config Portb.2 = Output
> Portb.1 = 1
> Wait 2
> Portb.1 = 0
Und der Code stimmt dann so mal nicht, oder es ist ein verschreiber.

Markus schrieb:
> Und an welchem Anschluss hängt der rote Draht (von der + Bahn zum Board)
> unten links auf dem letzten Bild? an VCC?
Wenn die LED an VCC hängt und die Lampe an 15V ist das sehr ungesund. Da 
kann es dir die 15 V auf die 5V durchschlagen vira deiner LED!!

Zum Testen hängst du besser die LED mit einem Vorwiderstand an die 15V. 
(Und nicht an VCC)
Gast #3641133
Lesenswert?

Pascal B. schrieb:
> hier die Messung :
> Youtube-Video "IMG 1276"

Stell doch mal dein Oszi so ein, dass es auf die Flanke triggert und man 
das Signal beim Umschalten sieht. Über den Spannungsabfall an einem 
kleiner Widerstand von ein paar Ohm kann man sich auch gleich den Strom 
mit ansehen.

Dann reicht auch ein vernünftiger Screenshot und man "beglückt" die Welt 
nicht mit eher mehr als weniger unscharfen Videos. ;-)
OP #3641140
Lesenswert?

1 x rot vcc vom Mikrocontroller, der andere rote ist drain zu der led 
mit smd Widerstand

Lampenfassung war ein Steckfehler.
es sind keine überflüssige Drähte....

Sobald ich jetzt aber die Spannung an Drain und +15 Volt mit dem 
ozilloskop messen will bleibt die LED einfach an... ist das normal?

Hört sich zwar jetzt doof an , aber ich kenne mich mit dem Oszi noch 
nicht aus .

PS: ich schraub jetzt einfach die Lampen mal  rein .....
Gast #3641162
Lesenswert?

Pascal B. schrieb:
> Lampenfassung war ein Steckfehler.
> es sind keine überflüssige Drähte....
Ja, aber VCC vom uC braucht es nicht (mehr).


Pascal B. schrieb:
> Sobald ich jetzt aber die Spannung an Drain und +15 Volt mit dem
> ozilloskop messen will bleibt die LED einfach an... ist das normal?

Das GND vom Oszi muss immer an GND angschlossen werden.
Dann miss doch mal mit einem Multimeter (Potentailfrei) die Spannung 
zwischen den Lampenfassungen.
Die müsste nun im Takt 15V und und aus gehen.
Gast #3641609
Lesenswert?

Thomas schrieb:
> Erklär uns mal wie diese den Mosfet vor der induzierten Spannung
> schützt.

Tja die Last sitz ja Parallel zum Low-side FET und in Reihe zur 
highside.
Jetzt kann der Strom der Induktivität über die Bodydiode des Loswinde 
FETS abfließen.


Aber: Habe es noch nie erlebt, dass diese Miniinduktivitäten, von 
Glühlampen oder Kabel irgendetwas zerstört hätten. Es ist 
wahrscheinlicher, dass dein Mostet irgendwie falsch verkabelt ist.
Gast #3641630
Lesenswert?

Jan R. schrieb:
> Tja die Last sitz ja Parallel zum Low-side FET und in Reihe zur
> highside.
> Jetzt kann der Strom der Induktivität über die Bodydiode des Loswinde
> FETS abfließen.

Was für ein Unsinn.
High-Side FET? Wo denn?
Low-Side parallel zur Last? Nicht im Traum.

Ehm, also, es gibt hier nur den Low-Side FET, und wenn davor eine 
Induktivität hängt, die plötzlich abgeschaltet wird, baut sich am Drain 
eine positive Spannung auf, die höher als zulässig sein kann.
Die Body-Diode nützt/schützt da rein gar nichts, da sie ja entgegen 
dieser Spannung liegt.
Ob eine Glühbirne eine genügend hohe Induktivität hat, weiss ich nicht, 
war halt eine erste Vermutung, dass hier das Problem herkommen könnte.
#3641651
Lesenswert?

Sieht jetzt richtig verkabelt aus, allerdings ist entweder das orange 
Kabel oder das grüne Kabel am Source überflüssig, da die Masse doch 
schon am Rand des Steckbrettes verbunden wurden.
Auch wenn es eigentlich keine Rolle spielen dürfte, schließe doch mal 
eine Lampe an oder beide parallel.
Gast #3641659
Lesenswert?

F. Fo schrieb:

> Auch wenn es eigentlich keine Rolle spielen dürfte, schließe doch mal
> eine Lampe an oder beide parallel.

Auja, nur 1 6V Lampe an 12V, oder gleich 2 parallel. Das gibt ein noch 
schöneres Räucherwerk.

</satire>

Zeichne einen Schaltplan, löte die 3 Bauteile (FET + 2 Widerstände) auf 
eine kleine Platine.
Dein Kabel-Schleifen-Verhau ist gruselig, die Wahrscheinlichkeit, dass 
dein Steckbrett Kontaktprobleme macht ist hoch, bei den Fotos der 
Schaltung blickt kein Mensch mehr durch.
Gast #3641830
Lesenswert?

Easylife schrieb:

> Ehm, also, es gibt hier nur den Low-Side FET, und wenn davor eine
> Induktivität hängt, die plötzlich abgeschaltet wird, baut sich am Drain
> eine positive Spannung auf, die höher als zulässig sein kann.
> Die Body-Diode nützt/schützt da rein gar nichts, da sie ja entgegen
> dieser Spannung liegt.
> Ob eine Glühbirne eine genügend hohe Induktivität hat, weiss ich nicht,
> war halt eine erste Vermutung, dass hier das Problem herkommen könnte.

OK dann habe uch das falsch gesehen, wenn hier nur mit einem FET 
gearbeitet wird...
(Firma: matzetronics) #3641962
Lesenswert?

Wolfgang schrieb:
> Matthias Sch. schrieb:
>> Wenn das braun,schwarz,schwarz,rot ist, ist alles ok. Das ist ein enger
>> tolerierter 100k
>
> 100 kΩ aber nur, wenn das "Rot" ein "Dunkelorange" ist. Egal, ob 100kΩ
> oder 10Ω - das bringt den Treiber noch nicht in Verzweifelung.

Upps, ja natürlich. Ein 1% 100k Widerstand hätte also 
braun,schwarz,schwarz, orange - Toleranzring braun.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren