Schottky beam me up

OP #3674633
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Es geht sich um folgendes:
bräuchte eine Diode die schnell leitet mit einen möglichst geringen 
Spannungsabfall...

>Denke eine Schottky Diode ist der richtige ansatz, bin mir aber unsicher...

(wollt direkt auf der µC-Ebene(3.3V a 1mA) eine negierende Logik damit 
realisieren...)

(A)----|>---x---<|---(B)
            |
            |
            |
           (C)

>>>Ist mein Ansatz richtig?
>>>oder gibt es bessere möglichkeiten???
Gast #3674654
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Wenn du eine ODER Logik realisieren willst (C = A OR B), dann stimmt 
deine Schaltung, und Schottky-Dioden haben hier den Vorteil nur einen 
geringen Spannungsabfall zu erzeugen.

Unter "negierender Logik" verstehe ich allerdings einen Inverter. Dazu 
wäre ein Transistor nötig.

Unter "auf uC-Ebene" verstehe ich "im Programm des uC".

Fachbegriffe richtig verwenden...
OP #3674674
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@Mike:
>Eingang C könnte aber noch einen Pull-Down vertragen
würd dann mit vorwiederstand in den gate driver reinkrachen! (:
(High Speed MOSFET Gate Driver Optocoupler)
http://www.fairchildsemi.com/ds/FO/FOD3181.pdf
>>ist mein gedankengang richtig!

@Easylife
>Unter "auf uC-Ebene" verstehe ich "im Programm des uC"
>Unter "negierender Logik" verstehe ich allerdings einen Inverter

gesucht ist:
> (C = A OR B)

> (A)----|>---x---<|---(B)
>             |
>             |
>             |
>            (C)
>skottky diode! (vermutlich)
>>>http://www.farnell.com/datasheets/1750572.pdf

>>>was ist die richtige Bezeichnung für die Ebene (nach dem µC auf 3.3V-Ebene und 
vor der galvanisch getrennten Gate Driver ebene?)?
Gast #3674692
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Martin U. schrieb:
>>Eingang C könnte aber noch einen Pull-Down vertragen
> würd dann mit vorwiederstand in den gate driver reinkrachen! (:

Langsam wird es schwierig, deine Gedankengänge nachzuvollziehen.
Der Pull-Down ist nötig, damit an (Ausgang) C deiner ODER-Schaltung auch 
ein garantiert ein low ist, wenn an den Eingängen A und B 0 anliegt, da 
an C eine Restladung vorhanden sein kann, die ja aufgrund der 
Sperrwirkung der Dioden nirgendwohin abfließen kann.

Was da irgendwo "reinkrachen" soll, ist rätselhaft. Ebenso um welche 
"Gatedriver" es bei deinem Optokoppler gehen soll.

Größerzeichen am Anfang einer Zeile machen deine Texte übrigens nicht 
lesbarer.
Gast #3675088
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Hi

>aber ein optokoppler ist ja hoch impedant,

Wie kommst du auf das schmale Brett?

>vermutlich braucht es ein pull down...

Nein.

>>Dumme frage:nur was ist ein pull down(speziell in meinem fall)?

Hör mal mit deinen dämlichen > auf. Das ist hier im Forum das 
Kennzeichen für ein Zitat.

MfG Spess
OP #3675143
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würd so mein aufbau mit pull down auschauen?

                 (C = A OR B)
                     (µC)
 (gpio01)                           (gpio02)
     |                                  |
     |                                  |
    (A)-------|>------x-------<|-------(B)
        SBAT54AWT1G   |  SBAT54AWT1G
                      |         _____
             |-------(C)       /       \
             |        |________|(2)    |
            | |                |       |
            |R|        ________|(3)    |
            | |       |        \_______/
             |        |         FOD3181
           (GND)    (GND)


Danke Spess ich dachte das > dient zur gewichtung der sätze!
war mir echt net klar!
Gast #3675192
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Hi

>Nein. Der Optokoppler wird die Kapazität an Punkt C in die Nähe seiner
>Flussspannung entladen, dann wird der Strom kleiner, und die Spannung an
>Punkt C wird sich nur langsam in der Nähe der Flussspannung verändern.

Dir ist aber die Abhängigkeit der Flußspannung vom Strom bekannt?

MfG Spess
OP #3675200
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@Spess
>Dir ist aber die Abhängigkeit der Flußspannung vom Strom bekannt?
Der Begriff nicht, aber ich vermute das ist die minimale Spannung, die 
die Diode braucht um zu leiten, und eine andere minimale Spannung,damit 
diese wieder sperrt?

@Mike
>Das ist ein Argument, da ein bisschen Dampf zu machen.
Meinst du das jetzt sarkastisch? mir ist das leider nicht klar!
Gast #3675203
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Langsam ist TO sicher verwirrt... ;-)

Wenn keiner der I/Os Strom liefert, ist die LED im Optokoppler auch aus. 
Restladung hin oder her.
-> Pulldown kannst du dir sparen.
-> Vorwiderstand ist nötig, sonst brennt dir die LED im Optokoppler 
durch.

Aber nochmal eine ganz andere Frage:
Wenn doch deine beiden Signale (gpio01 / gpio02) aus einem uC kommen, 
warum treibst du dann überhaupt den Aufwand mit den Dioden?
Du kannst doch einfach im Programm dafür sorgen, dass auf einem GPIO 
ein ver-odertes Signal ausgegeben wird.
OP #3675215
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@Easylife
>Wenn keiner der I/Os Strom liefert, ist die LED im Optokoppler auch aus
Das stimmt schon, nur vermute ich, dass der optokopler dann länger aktiv 
ist,
das würde zu der Phasenverschiebung(Reaktionszeit des Optokoplers) des 
EIN-Signals eine zusätzliche Verlängerung bedeuten.

@Easylife
>Du kannst doch einfach im Programm dafür sorgen, dass auf einem GPIO
>ein ver-odertes Signal ausgegeben wird.
Ja, dies stimmt generell volkommen! Jedoch in dieser Anwendung nicht,
... dies zu erklären würd dann zu weitläufig!
(Im Groben geht es darum, ich hab 12PWM-GPIO und 12MOSFET die jedoch 
manchmal (9 Highside+3Lowside) sind, manchmal (6Highside+6Lowside)dies 
wollt ich über die Logischschaltung erreichen, dass das programm 
unverändert sein kann!! usw usw...)
OP #3675427
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@ spess53
>Bei deinen mehr als minimalistischen Elektronikkenntnissen vermute ich mal, >das 
das ganze Konzept Sch... ist.
k.a. was ich dazu sagen soll...

@Easylife
>Bei 1 MHz, keine Sorge. Die LED ist sofort aus.
aber nicht dass sie sofort durchbrennt und deshalb aus ist...

auf jedem fall, herzlichen dank, das hat ma doch gut weitergeholfen!
lg Martin U. (marvivs)
#3675451
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Martin U. schrieb:
> Der µC schickt ein PWM signal mit 20kHz oder wenn möglich mit 1MHz..

Die Standard-Optokoppler können nur bis etwa 50kHz, schaffen 20 kHz nur 
mit relativ lahmen Schaltflanken. Das wiederum würde die 
Umschalt-Verlustleistung in den MOSFETS erhöhen. Mit Zusatzbeschaltung 
der Optokoppler könnte man vielleicht 1MHz erreichen. Ansonsten braucht 
man spezial-Optokoppler, die typischerweise bis 10MHz können.
#3675475
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Peter R. schrieb:
> Die Standard-Optokoppler können nur bis etwa 50kHz, schaffen 20 kHz nur
> mit relativ lahmen Schaltflanken. Das wiederum würde die
> Umschalt-Verlustleistung in den MOSFETS erhöhen.

Der FOD3181 hat einen MOSFET-Treiberausgang mit 75ns/55ns typ. rise- 
bzw. falltime, das sollte damit kein Problem darstellen. Ob das delay 
von 50-500ns problematisch ist, kann man ohne genauere Informationen 
über die Anwendung nicht diskutieren.
OP #3675498
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@Peter R.
>Ob das delay von 50-500ns problematisch ist, kann man ohne genauere 
>Informationen über die Anwendung nicht diskutieren.

Da die Anwendung primär lediglich GESTEUERT wird, und sich die delay 
time relativ homogen auf die Anwendun verteilt ist diese ok.

->(4 der 12 FOD3181 sind aktiv)
VarA
->(2 der 6 lowside MOSFET BTS244Z http://pdf.dzsc.com/BTS/BTS244Z.pdf)
->(2 der 9 highside MOSFET AUIRLR2703 
http://www.irf.com/product-info/datasheets/data/auirlr2703.pdf)
VarB
->(1 der 6 lowside MOSFET BTS244Z http://pdf.dzsc.com/BTS/BTS244Z.pdf)
->(3 der 9 highside MOSFET AUIRLR2703 
http://www.irf.com/product-info/datasheets/data/auirlr2703.pdf)

sobald dies GEREGELT wird, kann diese delay time durchaus zu problemen 
führen... jedoch würd dies in dem verbesserten prototypen berücksichtigt 
werden!

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