MOSFET Antiseriell

Gast #3727417
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Ernst Heini schrieb:
> Mittlerweile bin ich mir unsicher, ob es überhaupt so funktioniert.

Kommt darauf an, wie dein Lastkreis aussieht und welchen Pegel Power_HL2 
erreicht. Liegt der Sourceanschluss immer bei (ungefähr) 0V? Dann könnte 
es klappen. Wenn Power_HL2 dann noch 5V erreicht, steuerst du die FETs 
immerhin noch mit 4,3V auf.

Wenn allerdings die Sourcen auf irgendeinem Potential (weit weg von 0V) 
liegen oder wenn Power_HL2 nur 3,3V beträgt, dann klappt es leider 
nicht.

Einfach daran denken: du musst die Gate-Source Spannung vorgeben, um den 
MOSFET zu steuern.
Gast #3727450
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ArnoR schrieb:
> Nicht ganz. Der (mMn sinnlose) R1825 verhindert das. Man kommt dort nur
> auf etwa 3V.

oh, stimmt. Da ist ja noch ein (nicht sehr sinnvoller) Spannungsteiler 
eingebaut. Dann korrigierie ich meine vorherige Aussage: Wenn Power_HL2 
dann noch 5V erreicht und die Quelle in der Lage ist, den R1824 zu 
treiben (über die BE-Diode), dann steuerst du die FETs immerhin noch mit 
4,3V auf. Dann kannst du den Bipolartransistor aber auch gleich 
weglassen.
Gast #3727456
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Ernst Heini schrieb:
> das könnte das Problem sein, dass die Sourcleitungen in der Luft liegen
> und deshalb nicht schalten.

Das tun sie nicht. Falls der Ausgang über eine Last auf Masse geht, 
würden die Source-Anschlüsse über die Rückwärtsdiode des rechten Mosfet 
auf 0,7V über Masse geklemmt sein. Damit bekommen die Mosfets beide eine 
Gate Source-Spannung von U_R1824-Uf. Damit steuern die etwas auf und der 
rechte überbrückt seine Rückwärtsdiode -> Ugs steigt um Uf an.
Gast #3727499
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Hi!

Das wird schwierig so, wie Du es vorhast.
ich denke mal, du willst grössere Spannungen schalten.
Warum denn nicht mit P-Kanaler? Du musst sonst immer die Gate > 
Pwr+CTRL+Vdurch halten. Wobei Vdurch die Spannung ist, wo der N-Kanaler 
durchschaltet.

Probiers mal so:

siehe Anhang.

Die C's kannst auch weglassen.
Angehängte Dateien:
Gast #3727501
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Ernst Heini schrieb:
> das könnte das Problem sein, dass die Sourcleitungen in der Luft liegen
> und deshalb nicht schalten.

Dann zeig uns doch mal, wie die Last und deren Versorgung aussehen (und 
vor allem deren Massebezug).

Ernst Heini schrieb:
> Am Gate leige die 3V3 an, aber
> trotzdem schalten diese nicht.

1) 3,3V sind nicht sehr viel, aber vielleicht ausreichend.
2) wie sieht dein Lastkreis aus? Das entscheidet, welche 
Gate-Source-Spannung anliegt, wenn dein Gate auf 3,3V (bezogen auf GND) 
liegt.
Gast #3727524
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Ernst Heini schrieb:
> Ansonsten habe ich einen neuen Snapshot von der Schaltung inkl. der Last
> eingezeichnet.

Danke. Wenn die 24V sich auf das selbe GND-Potential beziehen, dann kann 
das natürlich nicht funktionieren. Überlege dir, auf welchem Potential 
die Sourcen liegen, wenn die FETs durchschalten würden. Auf welchem 
Potential müssten dann die Gates liegen?
Gast #3727539
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Ernst Heini schrieb:
> Welche Möglichkeiten gibt es für einen Umbau ohne die komplette
> Schaltung zu ändern?

Wenn du +24V nach außen schalten willst, dann sind die antiseriellen 
nFETs überflüssig. In dem Fall wäre ein einzelner pFET besser, den du 
über einen Pegelshifter ansteuerst. Alternativ könne ein integrierter 
Highside-Switch die ideale Lösung für dich sein (hat den Levelshifter 
schon eingebaut, und evtl noch andere Gimmicks wie Verpolungsschutz...)
Gast #3728524
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Wenn Du NUR schalten willst, brauchst du keinen Treiber oder sowas!

P-Kanal, dann mit NPN dessen gate beim (EIN)schalten auf 24-15V=9V 
legen!
Die 9V kannst du indirekt per 15V-Z-Diode zwischen Source und Gate 
erzeugen.
Denn: Gate-Source beim P-Kanaler dürfen üblicherweise nich >20V werden!!
Natürlcih entsprechende Widerstände nicht vergessen!

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