Mosfet und Brückengleichrichter

OP #3913785
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Hallo
Irgendwie verstehe ich gerade garnichts mehr , ich versuche einen 24 
Volt Motor mit einem Mosfet per PWM zu steuern , mit einem PC luefter 
und Strom aus einem Netzteil geht es ohne Probleme , sobald ich aber 24 
Volt von einem Trafo nehme und einen Brückengleichrichter vor denn 
Mosfet schalte laueft der Motor dauerhaft und lässt sich nicht regeln.
Als Mosfet verwende ich einen IRLIZ44N Brückengleichrichter hatte ich 
schon 2 verschiedene versucht.
Kann mir einer sagen was ich falsch mache ?

Vielen Dank
Ramiro
#3913900
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Trafo -> Gleichrichter -> Elko -> restliche Schaltung. Die Diode über 
den Motor ist gut, die andere ist ohne Wirkung. Dem Elko würde ich noch 
einen Entladewiderstand spendieren, vielleicht in Verbindung mit einer 
Betriebs-LED. Rechne mit gut 40V an der Stelle, 2x1k/0,5W in Reihe ist 
gut. Nur daß es nit funkt, wenn du nach dem Ausschalten irgendwas machst 
an dem Teil. Aufgeladene Elkos sind böse *gg

Wie stark ist dein Trafo?
Gast #3913997
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Ramiro Aukam schrieb:
> aber wahrscheinlich gibt es immer noch Fehler.

So unaufgeräumt, wie der Schaltplan ist, ist er kaum zu lesen.

Versuche mal, deine Versorgungsspannungen von unten nach oben steigend 
anzuordnen, d.h. Gnd unten, Versorgungsspannung vom Motor oben. Und 
Steuersignale laufen von links nach rechts.

Und "Freilaufdioden" heißt nicht, dass man Dioden möglichst gleichmäßig 
über die Schaltung verteilt, sondern man muss dafür sorgen, dass der 
Strom beim Abschalten des FETs eine Möglichkeit hat, weiter zu fließen - 
sonst entstehen entsprechend dem Induktionsgesetz bei der Unterbrechung 
des Stromes insbesondere für Halbleiter ausgesprochen häßliche 
Hochspannungsspitzen. Und die Gate-Source Spannung beim FET darf die im 
Datenblatt angegebenen Grenzwerte auch nicht überschreiten. Alleine das 
erfordert schon die Gnd-Verbindung zwischen deiner Ansteuerung und dem 
Ausgangssignal.
OP #3914116
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Hallo
Vielen Dank schonmal für die Antworten.

Helge A. schrieb:

> Wie stark ist dein Trafo?

Trafo kommt aus einen Verstärker steht leider nichts drauf , der 24 Volt 
Motor hat 40 W.
Dachte ich mir doch das die 2. Diode irgendwie nicht funktionieren kann 
, habe die Schaltung jetzt mit einen Kondesator geändert.

Wolfgang schrieb:
>So unaufgeräumt, wie der Schaltplan ist, ist er kaum zu lesen.

So habe denn Schaltplan nochmal neu angeordnet.

>Und "Freilaufdioden" heißt nicht, dass man Dioden möglichst gleichmäßig
>über die Schaltung verteilt, sondern man muss dafür sorgen, dass der
>Strom beim Abschalten des FETs eine Möglichkeit hat, weiter zu fließen -
>sonst entstehen entsprechend dem Induktionsgesetz bei der Unterbrechung
>des Stromes insbesondere für Halbleiter ausgesprochen häßliche
>Hochspannungsspitzen. Und die Gate-Source Spannung beim FET darf die im
>Datenblatt angegebenen Grenzwerte auch nicht überschreiten. Alleine das
>erfordert schon die Gnd-Verbindung zwischen deiner Ansteuerung und dem
>Ausgangssignal.

Ja als ich die Schaltung ohne die verbindung nach GND probierte hatte 
ich auch schon einen Mosfet gehimmelt mit der jetzigen Schaltung sollte 
er mit guter Kühlung hoffentlich länger halten.

Ramiro
Angehängte Dateien:
#3914235
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Ich denke, so kann das funktionieren. Mit den Anlaufstrom von ungefähr 
10-15A des Motors (geschätzt!) dürfte dein Mosfet auch zurechtkommen.

Ich hab dir mal angehängt, wie ich so einen Schaltplan zeichnen würde 
und warum. Andere Leser kommen dann damit gut zurecht.

--

Ich seh grad, ich hab den Gleichrichter im Schaltplan falsch 
angeschlossen. Fehler passieren.. *gg
Angehängte Dateien:
#3914922
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Helge A. schrieb:
> Ich hab dir mal angehängt, wie ich so einen Schaltplan zeichnen würde
> und warum. Andere Leser kommen dann damit gut zurecht.

bitte wozu zwei Widerstände in Serie für eine Led bei 40 V?
Das macht man normalerweise bei 230 V-Betrieb, um die 
Spannungsfestigkeit
der Widerstände nicht unnötig herauszufordern.

Wahrscheinlich ist das wieder mal eine Simulation...

Mani
#3915232
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Mani W. schrieb:
> bitte wozu zwei Widerstände in Serie für eine Led bei 40 V?

Ich schätze mal 20 mA Strom für die LED. Ein 2k2 Widerstand (~ 40V / 20 
mA) muss dann eine Leistung von rund 400 mW verheizen, üblicher Weise 
hat man aber wohl eher nur so 1/4 W (= 250 mW) Widerstände in der 
Bastelschublade liegen also teilt man die Leistung auf zwei Widerstände 
auf ;)

Man kann natürlich auch einen geringeren LED-Strom benutzen bzw. eine 
LowCurrent-LED.

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