Hallo,
Ich bin gerade auf der Suche nach einem Shield für mein Arduino, welches
mir ermöglicht meine 43W LED-Leisten zu dimmen.
Nach einiger Suche kam ich auf die Idee ein fertiges DC Motor Driver
Shield zu kaufen für diesen Zweck.
Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob man einen Motor Treiber für
DC-Motoren auch zum dimmen für LEDs verwenden kann und somit
zweckentfremden!
Hat das schon jemand gemacht und ist dies bei LED in der gleichen Weise
möglich? Linearität könnte ich ja über die Programmierung ausgleichen,
aber ist dann ein Leistungsspektrum von 0-100% noch möglich?
Vielen Dank schonmal!
Ohne mehr Infos bleibt es bei der Glaskugel.
Generell hast Du bei einem Motortreiber einen H-Brücke. Normalerweise
werden LEDs aber nur mit einem Mosfet etc geschalten. Die h-Brücke polt
aber ständig um.
Also eigentlich nicht wirklich geeignet.
Vielen Dank für die Antworten.
Sorry ich hätte wirklich mehr Informationen bezüglich der LED-Leisten
angeben können...
Daten der leisten 12V DC 43W.
Wenn es so einfach über einen Mosfet funktioniert, könnte mir dann
jemand behilflich bei der Auswahl des Mosfets sein?
Um den Arduino zu schützen würde ich es bevorzugen die 12V von der
Spannungsversorgung über einen Optokoppler zu trennen.
Hatte mir schon mal diesen hier ausgesucht:
http://www.mikrocontroller.net/part/IRLR8743
aber leider verstehe oder finde ich im Datenblatt die Angabe nicht, ob
dieser bei 3,3V am Gate dauerhaft die knapp 4A der LED-Leisten
verträgt...
Kühlkörper mussen ja wahrscheinlich eh ran ;-)
An die H-Brücke hatte ich nicht gedacht, das stimmt allerdings!
Du hast zu wenig Angaben zur LED Leiste geliefert. Wie wird dort der
Strom geregelt, bzw welche Anforderungen stellt sie an die
Stromversorgung?
Wenn die einzige Angabe 12V DC ist, dann solltest du sie auch so
betrieben. Also nix mit dimmen.
Aber wenn Du eh drüber nachgedacht hast einen eigene Schaltung
aufzubauen, dann bau dir doch einfach die Optokoppler auf eine
Lochraster-LP und schließen dann dort dein Shield an.
Übrigens finde ich die Daten des Shields ziemlich sportlich: Ich hab so
das Gefühl, dass die max. Werte ziemlich optimistisch sind. Z.B. wird
für die Diode 6A6 in der Einbaulage wie im Shield nur max. 5A angegeben.
(Datenblatt)
Könnte mir vorstellen das Ding wird ziemlich heiß.
Die meisten LED Leisten sind alle paar LEDs trennbar. Da kommen meistens
1-3 LEDs und der Vorwiderstand pro Abschnitt. Prüfe dies doch bitte,
damit du nicht, wie Stefan schreibt, gar nicht dimmen kannst.
Btw RGB oder Einfarbig ?
Mehr Angaben habe ich leider nicht, da sich der Hersteller bzw. der
Support sich nicht bei mir meldet...
Ich verstehe nur nicht ganz was die interne Anordnung mit dem dimmen zu
tun hat.
Ich fahre nicht die Spannung nach oben sondern ich gebe der Leiste ja
ihre 12V, die sie benötigt nur eben per PWM nicht dauerhaft.
Warum sind denn einige LED-Leisten nicht dimmbar?
Mir fällt zumindest kein Grund ein, aber man hat ja nie ausgelernt ;-)
Also wenn Du die klassische Anordnung hast mit Widerstand und LED ist
dies dimmbar. Aber es gibt auch LED Leisten, die ein Netzteil oder
irgend eine andere Ansteuerschaltung dran haben.
Ist die Leiste flexibel, weiß und alle paar LEDs trennbar ? Dann ist sie
normalerweise auch dimmbar,
Nein es handelt sich um eine feste Leiste, die auf dem Aquarium
eingehängt werden kann.
Zumindest sieht sie für mich aus wie klassisch aufgebaut.
Die LED-Leiste selbst hat keine Elektronik mehr sonder besteht so wie es
für mich von außen aussieht nur aus jeweils 3 LEDs mit Vorwiderstand.
Für die Leiste ist ein Externes Netzteil nötig, welches 12V bis 100W
liefert. An dieses Netzteil können eine oder zwei Leisten angeschlossen
werden.
Somit spricht doch eigentlich alles dafür, dass diese dimmbar ist?
Das ist genau der Aufbau: 3 LEDs, 1 Widerstand. Und die eigentlich
Leiste ist weiß und wenn sie nicht in ein Aluprofil geklebt wäre, wäre
sie auch flexibel.
Und alle paar Zentimeter kannst du sie trennen.
Ist dimmbar.
Die 4A müssten pro Modul (nicht Kanal) machbar sein. Obwohl bei der LP
schon davon ausgehe, dass die Treiber ziemlich warm werden.
Stellt sich die Frage wie Du die Mosfets ansteuern möchtest. Du willst
wahrscheinlich jeweils 3 Mosfets parallel schalten. Dann musst Du darauf
achten, dass die Ausgänge deines Arduino genügend Strom liefern. Damit
das Schalten schnell genug geht und die Schaltverluste gering bleiben.
Kann ich dir aber nicht sagen, bin nicht so der Arduino User ;-)
Du musst auch drauf schauen, dass die Mosfets gleichzeitig geschalten
werden. (Wenn parallel verwendet.) Also nicht in der Software die
Ausgänge nacheinander einschalten, sondern lieber die Gates verbinden.
Oder PWM nicht per Timer-Modus direkt, sondern per Timer-Interrupt und
dann die Ausgänge per Bitmuster auf einmal setzen/löschen.
Dann wäre es wohl das einfachste das Modul einfach selbst aufzubauen ;-)
Auf die Diode kann ich verzichten, wenn ich sicher stelle, dass das
Netzteil nicht verpolt wird. Dann wäre es auch geschickter, da abgesehen
vom Mosfet die LED-Leiste auch weiterhin fast die kompletten 12V
Spannung bekommt.
Somit müsste ich mit einer kleinen Schaltung (µC-->Optokoppler-->Mosfet)
die Leiste an einem Mosfet betreiben können.
Wenn ich einen geeigneten Optokopller finde, kann ich die GS-Spannung
des Mosfets sogar auf 12V setzen um diesen sogar noch schneller zu
schalten!
Oder?
Pepe dann sage ich nur noch vielen Dank für deine Bemühungen!
Ich werde dann mal anfangen zu basteln!
Zur Sicherheit werde ich allerdings schauen, dass ich zwei Mosfets
parallel schalte am Ausgang des Optokopplers. Der Strom sollte ja beim
Koppler ausreichen um Schaltverluste zu vermeiden!
Noch ein kleiner Nachtrag:
Der Mosfet IRF3708 mit UGS(th):0,6 V, sollte eigentlich noch besser in
der Lage sein direkt am Ausgang vom Arduino zu hängen und bei einem
Strom von 4A nur maximal 0,4W abbekommen?
So könnte ich mir den Optokoppler sparen...
Hab die Schaltung jetzt mal aufgebaut und an meinen Arduino Mega
angeschlossen.
Soweit so gut, die LED dimmt, aber am Anfang wird diese viel zu schnell
hell!
Benutzt habe ich einen 16-Bit-Timer (65535 Steps) bei den verbauten 16
MHz ohne Prescaler.
Ergibt also eine Frequenz von ungefähr 240 Hz.
Gefühlt bin ich aber beim Wert 500 von 65535 bereits bei der halben
Helligkeit angelangt und bis ca 150 sieht man jeden Sprung von 1!
Kann es sein, dass entweder der Mega2560 oder der Optokoppler zu langsam
ist?
Es wird ja nichts bringen einfach auf 14 oder noch weniger Bit zu
stellen, da der Duty-Cycle ja gleich bleibt?