selbstleitende P-CH MOSFET

#4783747
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Sepp schrieb:
> Irgendwo ist mal gestanden, dass die fast nicht produziert werden.

Dann weißt du doch schon alles.

Selbstleitende MOSFET (nicht: jFET) sind zwar technologisch möglich, 
werden aber praktisch nicht produziert.

Wenn du eine bestehende Schaltung nachbauen willst, solltest du eine 
Typenbezeichnung haben, nach der du googlen kannst. Wenn es ein neues 
Projekt ist, dann ist die Verwendung eines selbstleitenden MOSFET ein 
Designfehler. Bau es anders.
Gast #4783774
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DocMartin schrieb:
> BSP169?

Schon interessant, wie wenig Google zum Begriff BSP169 findent. Ein 
MOSFET habe ich dabei aber nicht entdecken können ...

Die wichtigste Aussage in dem Faden scheint mir diese zu sein:
Axel S. schrieb:
> Wenn es ein neues
> Projekt ist, dann ist die Verwendung eines selbstleitenden MOSFET ein
> Designfehler. Bau es anders.

Sepp schrieb:
> Ich brauche ein paar selbstleitende P-CH MOSFETs für ein Projet und kann
> aber nirgends welche finden.

Was willst du den damit erledigen?
Gast #4783873
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Die Frage ist mehr aus Dokumentations-technischen Gründen gestellt 
worden, da es mit diesen MOSFET sowieso nicht realisierbar wäre :D

Die Aufgabe des FETs wäre es gewesen 30V mit 5V zu schalten.

Jetzt stellt sich mehr die Frage wie man am wenigsten Spannungsverluste 
hat. Zur Auswahl stehen bipolar Transistoren, FETs und Relais denk ich 
mal.
Angehängte Dateien:
#4783916
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bipolar Transistoren haben eigentlich immer einen gewissen 
Spannungsabfall, der nichtlinear vom Strom abhängt (also anfangs stark 
ansteigend, dann rel. unabhängig vom Strom, bzw. dann eher eine lineare 
Abhängigkeit), auch wenn der teilweise durchaus deutlich unter 100mV 
liegen kann (Zetex). Siehe jeweiliges Datenblatt.

Bei Mosfet/Relais ist das dagegen vorrangig ein linearer Widerstand, 
also Spannungsabfall eher linear abhängig vom Strom. Wenn man beide 
reichlich überdimensioniert, können diese sehr kleine Spannungsverluste 
haben. Also da einfach den RdsOn (in Zusammenhang mit Ugs) bzw. 
Kontaktwiderstand betrachten.
Gast #4783927
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Sepp schrieb:
> Die Frage ist mehr aus Dokumentations-technischen Gründen gestellt
> worden, da es mit diesen MOSFET sowieso nicht realisierbar wäre :D

Um in dieser Schaltung den PNP  zu ersetzen, benötigst Du aber auch 
einen selbstsperrenden P-Kanal-Mosfet (Anreicherungstyp), der durch den 
NPN geöffnet wird. Ableitwiderstand zwischen Gate und Source nicht 
vergessen, der wäre auch für den PNP sinnvoll, um ihn schnell 
auszuschalten.
mfG
#4783951
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Sepp schrieb:
> Die Frage ist mehr aus Dokumentations-technischen Gründen gestellt
> worden, da es mit diesen MOSFET sowieso nicht realisierbar wäre :D
>
> Die Aufgabe des FETs wäre es gewesen 30V mit 5V zu schalten.

Das beantwortet nicht die Frage, warum du nach einem selbstleitenden 
MOSFET suchst.

> Jetzt stellt sich mehr die Frage wie man am wenigsten Spannungsverluste
> hat. Zur Auswahl stehen bipolar Transistoren, FETs und Relais denk ich
> mal.

Nein, die Frage stellt sich nicht. Bzw. die Antwort ist klar: ein Relais 
hat von diesen Alternativen den geringsten Spannungsverlust, denn den 
Kontaktwiderstand eines Relais kann man so niedrig wählen wie man möchte 
- die Begrenzung stellen dann die Anschlußleitungen dar.

Allerdings haben Relais andere Nachteile, wie z.B. Alterung oder die 
vergleichsweise hohe Steuerleistung.

Bei der Suche nach dem optimalen Schalter sind weitere Kriterien neben 
dem Spannungsverlust zu berücksichtigen.
Gast #4784032
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restmuell schrieb:
> Um in dieser Schaltung den PNP  zu ersetzen, benötigst Du aber auch
> einen selbstsperrenden P-Kanal-Mosfet (Anreicherungstyp), der durch den
> NPN geöffnet wird. Ableitwiderstand zwischen Gate und Source nicht
> vergessen, der wäre auch für den PNP sinnvoll, um ihn schnell
> auszuschalten.
> mfG

Vielen Dank. Genau das hat noch gefehlt.

Axel S. schrieb:
> Das beantwortet nicht die Frage, warum du nach einem selbstleitenden
> MOSFET suchst.

Ich habe einen selbstleitenden gesucht, um den Transistor mit 5 V zu 
sperren.

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