Hallo,
ich bin neu hier im Forum, absoluter Laie auf dem Gebiet der
Elektrotechnik (leider) und verzweifle gerade an einer einfachen
Schaltung.
Mein Plan ist es, eine Box zu basteln, bei der eine Lichterkette angeht,
sobald man den Deckel anhebt. So wie im Kühlschrank das Licht angeht,
wenn man ihn aufmacht. Dazu habe ich in der Box einen ganz normalen
Druck-Knopf eingeklebt. Soweit, so gut. Ich habe eine Schaltung
zusammengelötet (s. Dateianhang), die soweit auch ihrem Zweck nachkommt
und die nachgeschaltete Lichterkette an- und ausschaltet: Bei gedrücktem
Knopf (Deckel zu) ist das Licht aus, bei entlastetem Knopf (Deckel auf)
ist das Licht an.
Es gibt aber ein ganz wesentliches Problem, was mir jetzt erst
aufgefallen ist: scheinbar entlädt sich die Batterie trotzdem, auch wenn
das Licht aus ist. Ich könnte mir vorstellen, dass das mit den
verwendeten Widerständen zusammenhängt, bin aber ehrlich gesagt ratlos.
Der verwendete Transistor ist ein TIP120:
http://funduino.de/DL/TIP120.pdf
Die Lichterkette hat zwei 3V-Knopfzellen als Spannungsquelle.
Hat jemand von euch eine Idee, wieso die Lichterkette schon nach einem
Tag deutlich an Leuchtkraft verliert?
Vielen Dank im Voraus und schöne Feiertage :3
Weil du sie ausschaltet indem du den Strom woanders langfliessen lässt.
Die billigen Nachtlichter funktionierenden genau so, die brauchen auch
mehr Strom wenn das Licht aus ist.
Üblicherweise reicht eine Batterie, ein Taster und die Lichterkette. Du
brauchst nur einen Taster der den Stromkreis trennt wenn er gedrückt
ist. Und der ihn schließt wenn er nicht gedrückt ist.
Falls kein Troll: du schließt die Batterie kurz, deshalb ist die
Lichterkette aus.
Der Strom fließt dann über den transistor (C->E), anstatt durch die
Lichterkette
Sind Transistor und Lichterkette wirklich parallel oder ist das ein
Fehler im Schaltplan? Die Lichterkette sollte im Kollektorzweig der
Schaltung liegen.
---
Auf den Transistor kann u. U. verzichtet werden, Batterie, Schalter und
Lichterkette einfach in Reihe schalten, wenn du einen Schalter hast, der
beim Öffnen der Box schließt.
Ludger schrieb:> Sind Transistor und Lichterkette wirklich parallel oder ist das ein> Fehler im Schaltplan?
Das ist anzunehmen, passt zu seinem Problem und auch zu seiner genannten
Erfahrung in Elektronik:
joemcboe schrieb:> absoluter Laie auf dem Gebiet der Elektrotechnik
Richtig ist:
Ludger schrieb:> Die Lichterkette sollte im Kollektorzweig der> Schaltung liegen.test schrieb:> Üblicherweise reicht eine Batterie, ein Taster und die Lichterkette.
Ja, aber die allermeisten Taster sind Schließer. Er bräuchte einen
Öffner. Und das wollte er mit dem Transistor umsetzen.
joemcboe schrieb:> Mein Plan ist es, eine Box zu basteln, bei der eine Lichterkette angeht,> sobald man den Deckel anhebt.
Nimm einen Schalter mit Öffner, z.B. einen sog. Mikroschalter.
Hallo,
danke für die Antworten. Ich seh mittlerweile das Problem, dass bei
betätigtem Schalter ein Kurzschluss der Batterie vorliegt.
Ein entsprechender Schalter, der kein Schließer, sondern ein Öffner ist,
wäre natürlich die beste und geschickteste Lösung. So etwas hatte ich
hier aber gerade nicht rumliegen, deswegen dachte ich, als (Transistor-)
Schaltung muss sowas auch mit geringem Aufwand realisierbar sein.
Offensichtlich fehlts mir da wohl doch ziemlich an Grundlagen :D
Ludger schrieb:> Die Lichterkette sollte im Kollektorzweig der Schaltung liegen.
Würde das dem Problem Abhilfe schaffen? Und wie wäre dann der Widerstand
zu wählen, bzw. wozu braucht man überhaupt den Widerstand an der
Transistor-Basis?
Im Internet findet man unzählige Schaltungen für diese Not-Gatter mit
Transistoren, haben die denn alle das Problem, dass sie im "Ruhe-Modus"
Batterie-Energie verpuffen?
Danke für eure Hilfe!
//Nachtrag: Hab jetzt mal "Schließer als Öffner" gegooglet. Nach erstem
Überfliegen ist es wohl am Besten, einfach einen neuen Schalter zu
besorgen, weil sonst auf kurz oder lang die Batterie leergesaugt wird...
das ist wohl leider richtig, oder wie schätzt ihr das ein?
Jörn F. schrieb:> deswegen dachte ich, als (Transistor-)> Schaltung muss sowas auch mit geringem Aufwand realisierbar sein.
Das ist auch richtig.
Jörn F. schrieb:> Ludger schrieb:>> Die Lichterkette sollte im Kollektorzweig der Schaltung liegen.
Das bringt ja keinen Vorteil, auch dafür benötigt man einen Öffner für
diese Funktion.
Jörn F. schrieb:> Im Internet findet man unzählige Schaltungen für diese Not-Gatter mit> Transistoren, haben die denn alle das Problem, dass sie im "Ruhe-Modus"> Batterie-Energie verpuffen?
So lange der Taster geschlossen ist, wird immer ein kleiner Strom
fließen. Es ist nur die Frage, wie groß der ist. Mit einem MOSFET kann
man den R1 jedenfalls hochohmig halten.
HildeK schrieb:> Jörn F. schrieb:>> Im Internet findet man unzählige Schaltungen für diese Not-Gatter mit>> Transistoren, haben die denn alle das Problem, dass sie im "Ruhe-Modus">> Batterie-Energie verpuffen?>> So lange der Taster geschlossen ist, wird immer ein kleiner Strom> fließen. Es ist nur die Frage, wie groß der ist. Mit einem MOSFET kann> man den R1 jedenfalls hochohmig halten.
Wenn R1 100K groß ist sind es gerade mal 60uA.
@TO
Weshalb Knopfzellen für die Stromversorgung? Es gibt wohl eine kaum
denkbar schlechtere Versorgung um eine LED-Kette zu betreiben.
joemcboe schrieb:> Hat jemand von euch eine Idee, wieso die Lichterkette schon nach einem> Tag deutlich an Leuchtkraft verliert?
Wenn die Knopfzellen mit deiner Schaltung einen Tag durchgehalten haben
würde ich die gerne mal sehen;-)
Jörn F. schrieb:> Nach erstem> Überfliegen ist es wohl am Besten, einfach einen neuen Schalter zu> besorgen...
Ja, wobei die Schaltung von HildeK auch eine Lösung ist. Ich würde halt
nur andere Batterien nehmen.
Trotzdem wäre es schon besser die Schaltung so zu bauen das sie keinen
unnötigen Strom aufnimmt.
Jörg R. schrieb:> Wenn die Knopfzellen mit deiner Schaltung einen Tag durchgehalten haben> würde ich die gerne mal sehen;-)
Es gibt durchaus Knopfzellen, die hinreichend hochohmig sind, um einen
längeren Kurzschluss zu überstehen, z.B. solche auf Zink-Luft-Basis. Ich
halte es für durchaus realistisch, dass selbst nach einem Tag
Kurzschluss noch eine gewisse Restladung vorhanden ist.
Dennoch ist solch eine Kurzschlussschaltung natürlich großer Murks.
Danke für die Beiträge!
Jörg R. schrieb:> Weshalb Knopfzellen für die Stromversorgung? Es gibt wohl eine kaum> denkbar schlechtere Versorgung um eine LED-Kette zu betreiben.
Mit Sicherheit sind Knopfzellen nicht die denkbar schlechteste
Stromversorgung, wenn man auch andere Aspekte berücksichtigen muss,
beispielsweise der Ästhetik oder des Platzbedarfs - hab die Lichterkette
mit den Knopfzellen auch nur von Amazon. ;-)
peter schrieb:> Wo zur Hölle hast du denn diese Schaltung her?!
Von hier: https://i.stack.imgur.com/nBbox.pngHildeK schrieb:> Mit einem MOSFET kann man den R1 jedenfalls hochohmig halten.
Danke für den angehängten Schaltplan. Ich hab leider keinen MOSFET hier.
Ehrlich gesagt versteh ich auch nicht ganz, wieso Minus-Pol, Schalter
und Source (?) des MOSFETS in der Luft hängen. Ist das irgendeine
Schaltplan-Konvention, die ich nicht kenne?
Aus den bisherigen Antworten schließe ich jetzt mal, dass es mit den mir
zur Verfügung stehenden Mitteln nicht sinnvoll oder möglich ist, die
bestehende Schaltung zu korrigieren. Ich kauf mir bei nächster
Gelegenheit einfach einen Öffner - Taster, das sind dann auch wieder für
mich überschaubare und nachvollziehbare Schaltkreise :-)
Liebe Grüße und schöne Weihnachtszeit!
Jörn F. schrieb:> wieso Minus-Pol, Schalter und Source (?) des MOSFETS in der Luft hängen.> Ist das irgendeine Schaltplan-Konvention, die ich nicht kenne?
Hier hätte man den Strich problemlos durchziehen können. Aber wenns
komplizierter wird können die vielen (sich zwangsläufig kreuzenden)
Striche unübersichtlich werden.
Also kann man sagen "das ist jetzt mit x verbunden". Dieser kurze
Querstrich meint halt hier GND.
test schrieb:> Jörn F. schrieb:>> wieso Minus-Pol, Schalter und Source (?) des MOSFETS in der Luft hängen.>> Ist das irgendeine Schaltplan-Konvention, die ich nicht kenne?>> Hier hätte man den Strich problemlos durchziehen können.
Ja, hätte man, sorry Jörn, dass ich es nicht getan habe und bei dir
Verwirrung ausgelöst haben. Das sind einfach GND-Symbole.
Jörn F. schrieb:> peter schrieb:>> Wo zur Hölle hast du denn diese Schaltung her?!>> Von hier: https://i.stack.imgur.com/nBbox.png
Naja, das ist nicht ganz das selbe wie du oben gezeichnet hast (siehst
du den Unterschied?), trotzdem ist sie fast genau so schlecht. Man hätte
die LEDs besser dauerhaft leuchten lassen können mit insgesamt weniger
Stromverbrauch!
Welchen Schrott kann man im Netz nicht finden?
Jörn F. schrieb:> Aus den bisherigen Antworten schließe ich jetzt mal, dass es mit den mir> zur Verfügung stehenden Mitteln nicht sinnvoll oder möglich ist, die> bestehende Schaltung zu korrigieren.
Doch, es geht natürlich auch mit einem npn-Transistor anstatt des
MOSFETs. Nur muss da der R1 halt kleiner sein und verbraucht mehr
Ruhestrom als mit dem MOSFET. Aber immer noch viel weniger als deine
bisherige Schaltung oder die von imgur! Du musst nur ausprobieren, wie
hoch der Wert für deinen verfügbaren Transistor gerade noch sein darf,
ohne die Helligkeit der LEDs zu reduzieren.
Alles in Allem geht aber nichts über einen Taster mit Öffner-Kontakt.
Kein Transistor notwendig, kein Ruhestromverbrauch, kaum Aufwand - nur
die Beschaffung des Tasters.
HildeK schrieb:> Alles in Allem geht aber nichts über einen Taster mit Öffner-Kontakt.> Kein Transistor notwendig, kein Ruhestromverbrauch, kaum Aufwand - nur> die Beschaffung des Tasters.
Und sowas gibts sogar im Baumarkt, mit Schraubklemmen: Truhenschalter.
HildeK schrieb:> Doch, es geht natürlich auch mit einem npn-Transistor anstatt des> MOSFETs.
Bzw. mit zwei kaskadierten Transistoren. Dann kann der R1 wieder so
hochohmig werden, wie beim MOSFET.
Trick gegenüber der imgur-Schaltung: Dort wird der (hohe) LED-Strom an
der LED vorbei geführt, hier der tausendfach kleinere Basisstrom an der
Basis vorbei geführt. Dieser Strom bleibt als Dauerstrom aus der
Batterie.
Jörn F. schrieb:> Mit Sicherheit sind Knopfzellen nicht die denkbar schlechteste> Stromversorgung, wenn man auch andere Aspekte berücksichtigen muss,> beispielsweise der Ästhetik oder des Platzbedarfs - hab die Lichterkette> mit den Knopfzellen auch nur von Amazon. ;-)
Um eine Lichterkette zu betreiben sind Knopfzellen die schlechteste
Alternative, dabei bleibe ich. 2 AAA Batterien sind kaum größer, und die
Ästhetik ist so gut wie man es umsetzt. Ich kann auch Knopfzellen
unästhetisch verbauen.
Jörn F. schrieb:> Ehrlich gesagt versteh ich auch nicht ganz, wieso Minus-Pol, Schalter> und Source (?) des MOSFETS in der Luft hängen. Ist das irgendeine> Schaltplan-Konvention, die ich nicht kenne?
Sorry, das ist Haarspalterei. Da hängt nix in der Luft, nur weil die
Freihandzeichnung es so aussehen lässt.
Jörn F. schrieb:> peter schrieb:>> Wo zur Hölle hast du denn diese Schaltung her?!>> Von hier: https://i.stack.imgur.com/nBbox.png
Der kleine, aber feine, Unterschied ist R1. Den hast Du einfach mal
weggelassen.
Die letzte Schaltung von HildeK kannst Du mit deinem Schalter umsetzen.
Der kleine Strom über R1 ist vernachlässigbar.
HildeK schrieb:> Ja, hätte man, sorry Jörn, dass ich es nicht getan habe und bei dir> Verwirrung ausgelöst haben. Das sind einfach GND-Symbole.
Das hab ich tatsächlich nicht gewusst, dass man Anschlüsse an GND so
abkürzen kann, jetzt ergibts auch Sinn. Im Physik-Unterricht haben wir
sowas immer brav verbunden :-)
hinz schrieb:> Und sowas gibts sogar im Baumarkt, mit Schraubklemmen: Truhenschalter.
Das wäre auch eine Idee, wobei ich diese 4-Pin-Mikro-Taster noch am
besten finde, weil die einfach kaum Platz verbrauchen und quasi nichts
kosten.
Jörg R. schrieb:> Um eine Lichterkette zu betreiben sind Knopfzellen die schlechteste> Alternative, dabei bleibe ich.
Weil diese Knopfzellen teuer sind und wenig Kapazität im Vergleich zu
AAA-Batterien haben, oder hat das noch andere Gründe?
Jörg R. schrieb:> Der kleine, aber feine, Unterschied ist R1. Den hast Du einfach mal> weggelassen.
Ich hab die Schaltung erst mit unterschiedlichen Widerständen R1 und R2
aufgebaut (R1 auch mit sehr hohem Widerstand, ich glaube 100kOhm) -
gemäß der imgur-Schaltung (s. o.). Daraufhin hat die Lichterkette aber
gar nicht mehr geleuchtet... Ich hab das dann auf die Innenwiderstände
im TIP120 geschoben, nachdem ich mir das Datenblatt angeschaut habe und
R1 komplett weggelassen. Das hat funktioniert und ich hab mir keine
Gedanken mehr gemacht, erst am nächsten Tag, als das dann schon an
Leuchtkraft verloren hatte.
HildeK schrieb:> Bzw. mit zwei kaskadierten Transistoren. Dann kann der R1 wieder so> hochohmig werden, wie beim MOSFET.
In dem TIP120 sieht das so ähnlich kaskadiert aus wie die
Kühlschrank-Schaltung in Deinem Anhang.
Danke für alle Antworten!
joemcboe schrieb:> Jörg R. schrieb:>> Um eine Lichterkette zu betreiben sind Knopfzellen die schlechteste>> Alternative, dabei bleibe ich.>> Weil diese Knopfzellen teuer sind und wenig Kapazität im Vergleich zu> AAA-Batterien haben, oder hat das noch andere Gründe?
Knopfzellen sind für solche Belastungen überhaupt nicht spezifiziert.
Die Hersteller geben i.d.R. Dauerbelastungen im kleinen 1-stelligen
mA-Bereich an. Trotzdem werden sie durch die Hersteller der
Lichterketten etc. weit über diesen Wert hinaus belastet.
Die Led-Lichterketten die ich so betreibe werden daher mit AAA bzw. AA
Zellen betrieben. Das auch bevorzugt mit Akkus. Da wo es der Platz
erlaubt kommen auch noch größer Zellen zum Einsatz, ggf. auch ein NT.
Darüber hinaus baue ich in die Lichterketten einen anderen Vorwiderstand
ein, wenn denn überhaupt einer vorhanden ist. Der wird beim Betrieb mit
Knopfzellen gerne weggelassen. Die Knopfzellen sind so hochohmig das es
dadurch der Strom begrenzt wird.
joemcboe schrieb:> HildeK schrieb:>> Bzw. mit zwei kaskadierten Transistoren. Dann kann der R1 wieder so>> hochohmig werden, wie beim MOSFET.>> In dem TIP120 sieht das so ähnlich kaskadiert aus wie die> Kühlschrank-Schaltung in Deinem Anhang.
Der TIP120 ist ein Darlington. Er beinhaltet in dem Gehäuse das was
HildeK mit 2 Transistoren aufgezeichnet hat.
PS: In deiner Schaltung war es von Vorteil dass du „nur“ Knopfzellen
verwendest hast. „Richtige“ Batterien bzw. Akkus hätten Schaden
anrichten können. Da wären dann andere Ströme geflossen.
Seh in der Schaltung eigentlich kein Problem,
eventuell einen Widerstand zwischen E und B
schalten, damit der Transistor richtig sperrt,
oder bei den relativ geringen Strömen ganz auf
die zusätzliche Elektronik verzichten, da ein
mechanischer Schalter ja eh schon da ist
VG Micha
Michael B. schrieb:> Seh in der Schaltung...
Welche Schaltung? Ist es so schwer die Zitatfunktion zu benutzen? Oder
halte ich die Funktion für total überbewertet??
Michael B. schrieb:> ...oder bei den relativ geringen Strömen ganz auf> die zusätzliche Elektronik verzichten, da ein> mechanischer Schalter ja eh schon da ist...
Wie? Der vorhandene Schalter ist ein Öffner. Dann würde das Licht bei
geschlossener Truhe leuchten.
Jörg R. schrieb:> Der TIP120 ist ein Darlington. Er beinhaltet in dem Gehäuse das was> HildeK mit 2 Transistoren aufgezeichnet hat.
Nein, ich habe absichtlich keinen Darlington verwendet. Bei denen hat
man zuviel Restspannung an CE, bei nur 6V Versorgung. Es ist vermutlich
eine LED-Kette für 6V und keine Einzel-LED mit Vorwiderstand.
Bei meinem Vorschlag geht der C des ersten Transistors auf die
Versorgung und nicht auf den C des zweiten. Und die eingebauten
BE-Widerstände sind imho für diesen Verwendungszweck zumindest zu
niederohmig.
joemcboe schrieb:> Ich hab das dann auf die Innenwiderstände> im TIP120 geschoben, nachdem ich mir das Datenblatt angeschaut habe und> R1 komplett weggelassen.
Mit Innenwiderständen hat das nichts zu tun.
Dass dein Transistor noch lebt, liegt an den nur geringen Strömen, die
die Knopfzellen liefern können. Mit einer anständigen 6V Versorgung
hätte sich dein Transistor in Rauch aufgelöst :-).
Und wenn du nicht die Batterie zum Abschalten kurzgeschlossen hättest,
wäre auch deutlich weniger Basisstrom notwendig gewesen.
Nebenbei: wieviel Strom nehmen die LEDs auf bei direktem Betrieb?
joemcboe schrieb:> Mein Plan ist es, eine Box zu basteln, bei der eine Lichterkette angeht,> sobald man den Deckel anhebt. So wie im Kühlschrank das Licht angeht,> wenn man ihn aufmacht.
Dann verwende auch so einen Taster, wie im Kühlschrank. Einer, der den
Strom fliessen lässt, wenn der Deckel geöffnet wird. Alles andere kann
ur schlechter funktionieren.
Erkläre mal, was Du Dir dabei gedacht hast, die Batterie einfach kurz zu
schliessen?
Wer so eine Schaltung aufbaut dem würde ich nahelegen vor weiteren
Versuchen mal ein paar Grundlagen zu lernen oder das Basteln gleich zu
lassen.
Jeder mit minimalem Verstand der sich nur 5 Minuten mit Elektronik
beschäftigt sollte den Kurzschluss sehen.
Die Schaltung die du verlinkt hast ist zwar auch unterste Schublade,
aber wenigstens produziert sie keinen Kurzschluss.
Mach doch lieber was mit Holz oder so wo kein Strom fließt.
> peter schrieb:> Wo zur Hölle hast du denn diese Schaltung her?!>> Von hier: https://i.stack.imgur.com/nBbox.png>
Das ist aber nicht deine Schaltung.
Hannes schrieb:> Mach doch lieber was mit Holz oder so wo kein Strom fließt.
Würde ich auch vorschlagen
HildeK schrieb:> Jörg R. schrieb:>> Der TIP120 ist ein Darlington. Er beinhaltet in dem Gehäuse das was>> HildeK mit 2 Transistoren aufgezeichnet hat.>> Nein, ich habe absichtlich keinen Darlington verwendet.
Schrieb ich auch nicht..war nur ein Vergleich....?
Peter schrieb:> Das ist aber nicht deine Schaltung.
Ach was, das ist hier noch niemandem aufgefallen?
Peter schrieb:> Hannes schrieb:>> Mach doch lieber was mit Holz oder so wo kein Strom fließt.>> Würde ich auch vorschlagen
Aber eine Lösung hast Du auch nicht.
@Peter (Gast)
@Hannes (Gast)
Außer dummen Kommentaren habt ihr nix zum Thema beigetragen...nicht mal
im Ansatz.
Peter schrieb:> peter schrieb:> Wo zur Hölle hast du denn diese Schaltung her?!> Von hier: https://i.stack.imgur.com/nBbox.png>> Das ist aber nicht deine Schaltung.>> Hannes schrieb:> Mach doch lieber was mit Holz oder so wo kein Strom fließt.>> Würde ich auch vorschlagen
Oh, danke, ziemlich zielführende und konstruktive Beiträge. Ich hab zwar
eigentlich keine Lust, mich zu rechtfertigen - aber lies Dir mal meinen
ursprünglichen Post durch. Was es bringt es denn, nem Laien den Spaß am
Basteln zu verderben? Mein gesunder Menschenverstand sagt mir schon, ab
wann es gefährlich wird, mit Halbwissen und Strom zu hantieren :-)
Ich hab mich ohnehin dazu entschlossen, einfach einen
Mikro-Öffner-Taster zu besorgen. Danke an alle geduldigen
Forum-Mitglieder, die zumindest probiert haben, ein bisschen Licht ins
Dunkel zu bringen bei mir!
Der Thread kann gerne geschlossen werden, falls sowas üblich sein
sollte.
Liebe Grüße, Jörn
Jörn F. schrieb:> Oh, danke, ziemlich zielführende und konstruktive Beiträge. Ich hab zwar> eigentlich keine Lust, mich zu rechtfertigen...
Hallo Jörn,
du musst dich nicht vor solchen Trollen rechtfertigen. Schon gar nicht
wenn sie nichts zum Thema beitragen.
Es gibt User..die sind nun mal nicht die hellste Kerze auf der Torte?
Ihr könnt ja zusammen eine Hobby Garage aufmachen in der ihr dann
gemeinsam Projekte verwirklicht, wie man einen Stromkreis kurzschließen
kann. Jörn&Jörgs homoerotische Bastelecke wäre doch ein toller Name für
euch zwei Turteltauben.
Peter schrieb:> Ihr könnt ja zusammen eine Hobby Garage aufmachen
Hab schon eine Garage...im Silikon Wälli...
> in der ihr dann gemeinsam Projekte verwirklicht, wie man einen Stromkreis> kurzschließen kann.
Darüber bin ich schon lange hinaus.
> Jörn&Jörgs homoerotische Bastelecke wäre doch ein toller Name für euch> zwei Turteltauben.
Witzig! Aber gib es schon zu...Du möchtest bestimmt mitmachen?
Jörg R. schrieb:>> Ihr könnt ja zusammen eine Hobby Garage aufmachen>> Hab schon eine Garage...im Silikon Wälli...
Und? Sind da 77 solarzellen auf dem Dach?
Harald W. schrieb:> Jörg R. schrieb:>>>> Ihr könnt ja zusammen eine Hobby Garage aufmachen>>>> Hab schon eine Garage...im Silikon Wälli...>> Und? Sind da 77 solarzellen auf dem Dach?
Nein, leider nicht. Ich habe versucht den Strom aus einer Nachbargarage
anzuzapfen....bekomme den Kurzschluss aber nicht weg.
PS: das 77 rührt übrigens aus meinem Interesse zum Thema DCF77....
Pack doch die ständig leuchtende Lichterkette in die Truhe.
Wenn sie geschlossen ist, ist es dunkel
und wenn sie geöffnet ist, ist es hell im Zimmer :)
Kein Schalter, keine Elektronik - das Richtige für "absolute Laien".
Vom Stromverbrauch günstiger als Deine tolle Kurzschlußschaltung ;)