Freilaufdiode nötig?

Gast #6795490
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Moin!

Ich habe eine Versorgungsspannung (5V) an die ich einen Raspberry 
angeschlossen habe. An diese 5V möchte ich nun auch ein Relais hängen, 
sodass es immer eingeschaltet wird, sobald der Pi läuft.

Benötige ich hier eine Freilaufdiode, obwohl das Relais dauerhaft mit 
einem Bein auf GND hängt?

Grüße,

Karl-Heinz
#6795492
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Karl-Heinz schrieb:
> Benötige ich hier eine Freilaufdiode, obwohl das Relais dauerhaft mit
> einem Bein auf GND hängt?

Ähm...seit wann interessiert es eine Spule, welche Seite ihr den Strom 
kappen will? Sowie jemand den Strom kappen will induziert sie eine 
Spannung, die versucht das zu verhindern.

Daher: Ja, auch wenn ein Bein ständig auf GND liegt braucht man bei 
einem Relais eine Freilaufdiode. Die ist entweder schon im Relais 
integriert oder muss von außen aufgeschaltet werden. Ansonsten riskiert 
man beim Abschalten unzulässig hohe Induktionsspannungen.
Gast #6795543
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Man erzeugt im Ausschaltmoment eine negative Spannungsspitze.
Abhilfe: Schalte parallel zum Relais eine Diode in Sperrrichtung.
Die Diode muss nur den Spulenstrom im Abschaltmoment übernehmen.

Um sicher zu gehen, dass der Raspi keinen Schaden durch die negative 
Spannung nimmt, würde ich eine Shottkydiode nehmen.

Ich habe mal das Verhalten im Ausschaltmoment nachgestellt.
Annahme:
 - Induktivität der Spule 0,5 H
 - Widerstand der Spule 100 Ω
 - Lastwiderstand parralel zur Relaisspule 1 kΩ

Es baut sich bei 3 V ein Strom von ca. 30 mA auf.
Der Strom fließt im Abschaltmoment durch den Lastwiderstand bzw. den 
Raspi.
Es entsteht also im Idealfall eine Spannungsspitze von -30 V.

Die Spannungsspitze in der Darstellung ist etwas kleiner, da ich die 
Relaisspule aus einer Reihenschaltung von L und R realisiert habe.
Dadurch kommt nur noch 10/11 der Spannung über L am Lastwiderstand an.
Angehängte Dateien:
Gast #6795545
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Selbst beim normalen Betrieb eines Raspi o.ä. entstehen Schwankungen im 
Stromverbrauch und damit Spannungsschwankungen, die in einer Spule 
Spannungspitzen induzieren können. Da wäre mir mit Freilaufdiode wohler.
Beitrag #6795554 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6795568 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #6795581
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Beim Modell ging es mir nur um's Prinizip. Die Werte von L = 500 mH und 
R = 100 Ohm passen schon in etwa zu einer Relaisspule.
Es ging auch nur darum, zu zeigen, dass eine negative Spannungsspitze 
entsteht. Höhe und Dauer sind beim tatsächlichen Aufbau natürlich 
anders.
Gast #6795583
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Grobi schrieb:
> Beim Modell ging es mir nur um's Prinizip. Die Werte von L = 500
> mH und
> R = 100 Ohm passen schon in etwa zu einer Relaisspule.
> Es ging auch nur darum, zu zeigen, dass eine negative Spannungsspitze
> entsteht. Höhe und Dauer sind beim tatsächlichen Aufbau natürlich
> anders.

Es bleibt dabei: unggeignetes Modell.
Gast #6795586
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Karl-Heinz schrieb:
> Benötige ich hier eine Freilaufdiode

Nein.

Im Abschaltmoment fliesst der Strom weiter aber der Raspberry zieht mehr 
-> es kommt zu keiner Spannungsspitze die irgendwas beschädigen könnte. 
So eine Freilaufdiode wäre ja auch umgekehrt gepolt über die 
Versorgungsspannung geschaltet, würde also erst leiten wenn der rPi 
umgepolt wird. Das passiert nie.

Unglaublich schrieb im Beitrag #6795554:
> Natürlich brauchst Du die Freilaufdiode

Unglaublich wie blöd hier manche Leute auftreten.
#6795616
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Diese Aggro-Gangart ist wirklich unnötig.

Das wird wohl auch ohne klappen, die 5V Schiene beim Raspberry ist nur 
durch das angeschlossene Netzteil und die Leiterbahnbreiten limitiert 
und recht stabil.

Die anderen hier haben ja nichtmal die Frage richtig gelesen, es geht 
nicht um die gpio-ports. Siehe hier:

Karl-Heinz schrieb:
> [..] Versorgungsspannung (5V) an die ich einen Raspberry
> angeschlossen habe. An diese 5V möchte ich nun auch ein Relais [..]

Auch wenn das alles geht und wahrscheinlich gut geht würde ich übrigens 
trotzdem einen bc547, einen Widerstand zum Einstellen eines 
"Schaltarbeitspunkts" und eine Diode aus der Bastelkiste nehmen. Aber 
das ist nur mein Geschmäckle weil ich jetzt für einen Bastelaufbau mit 
einem 35€ Board nicht 4Cent an Bauteilen sparen muss.
Beitrag #6795632 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #6795721
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MaWin schrieb:
> Im Abschaltmoment fliesst der Strom weiter aber der Raspberry zieht mehr
> -> es kommt zu keiner Spannungsspitze die irgendwas beschädigen könnte.

Zusätzlich sind auch noch einige Kondensatoren verbaut. Wahrscheinlich 
reichen die 47µF im Bild von hhinz schon aus ...
Gast #6795796
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H. H. schrieb:
> Lies doch einfach das Anfangspostig, und ganz bis zum Ende.

Die Antwort möchte ich vom Karl-Heinz haben, und nicht von Dir.

Es gehört sich ganz einfach, nahe der Spule eine Freilaufdiod zu 
plazieren.

Oder willst Du Leiterbahnen, ect. unötig strapazieren.
Gast #6795800
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Firlefanz schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Lies doch einfach das Anfangspostig, und ganz bis zum Ende.
>
> Die Antwort möchte ich vom Karl-Heinz haben, und nicht von Dir.
>
> Es gehört sich ganz einfach, nahe der Spule eine Freilaufdiod zu
> plazieren.
>
> Oder willst Du Leiterbahnen, ect. unötig strapazieren.

Du schreibst einfach nur Unsinn!
Beitrag #6795931 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #6795934
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Firlefanz schrieb:
> hier wurde das Ganze mit der Diode oder nicht auch mal diskutiert:
> 
Link:https://forum.electronicwerkstatt.de/phpBB/Grundlagen/induktionsspannung_von_relais_berechnen-t115408f26_bs0.html

Niemand bezweifelt, dass es bei einem harten Abschalten einer Relaispule 
nicht zu hohen Induktionsspannungen kommt. Aber hier ist die Situation 
eine andere: der Strom wird nicht schlagartig unterbrochen, sondern die 
Pufferkapazitäten an der 5V-Versorgung "laufen einfach langsam leer", 
und dementsprechend sinkt der Strom durch die Spule innerhalb einiger ms 
auf 0.  Wenn es trotzdem noch zu einer kleinen Spannung <0V kommen 
sollte, dann wird die von der TVS-Diode, die bereits auf dem RasPi 
integriert ist, auf völlig ungefährliche Werte begrenzt.

Es kommt nicht zu gefährlichen Spannungen, es gibt kein "unnötiges 
Strapazieren von Leiterbahnen". Alles easy, nichts geht kaputt.

Dass bei anderen Schaltungsfällen eine Freilaufdiode notwendig sein 
kann, bezweifelt niemand. Dass man - wenn man denn mag - trotzdem eine 
zusätzliche Beschaltung machen kann, hat Christian F. hier gut 
beschrieben (sowohl inhaltlich, als auch vom Diskussionsstil):
Beitrag "Re: Freilaufdiode nötig?"
Aber notwendig ist eine Freilaufdiode bei dieser Anwendung nicht.
#6795948
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Super, da kloppen sich zwei Parteien weil keine in der Lage ist mal klar 
zu skizzieren unter welchen Randbedingungen eine Freilaufdiode 
erforderlich ist und unter welchen Randbedingungen keine Freilaufdiode 
nötig ist. Recht haben ja beide aber muss man sich deshalb die Köppe 
einschlagen? Wäre es nicht sinniger gewesen mal klar zu schreiben was 
man meint oder sich mal genauer zu überlegen warum denn die Gegenseite 
der entsprechenden Meinung ist?
Statt den Gegenüber als Feind zu betrachtet den es zu vernichten gilt 
wäre es doch ganz nice den Gegenüber als jemanden zu betrachten, den mal 
als Verbündeten gewinnen will. ;)
Gast #6795961
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Achim S. schrieb:
> der Strom wird nicht schlagartig unterbrochen, sondern die
> Pufferkapazitäten an der 5V-Versorgung "laufen einfach langsam leer",
> und dementsprechend sinkt der Strom durch die Spule innerhalb einiger ms
> auf 0.

V on wo leitest Du dieses ab?
Der TO schrieb:

Karl-Heinz schrieb:
> obwohl das Relais dauerhaft mit einem Bein auf GND hängt?

Also kann +UB auch über einen Transistor zum Relais laufen.
Und wenn die Betr-Spg nun abfällt, woher weißt Du wann das Relais vom Pi 
ordnungsgemäß abgeschaltet wird, oder ob dies zufällig und irgendwie 
ausgeht. und dann evtl. (ich sag mal vorsichtig) das Mehrfache, der 
anliegenden Spulenspannung wieder zurück kommt.
Diese Mehrfache kann je nach Umstände vieleicht bis zu dem 15-fachen der 
Ursprungsspannung sein. Un damit könnte sich der Raspi verabschieden.
Gast #6796001
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Christian F. schrieb:
> Hier ist die Vorführung

Von was ?

Nicht dem Szenario, um das es in diesem thread geht.

Da liegt ein Verbraucher, der mehr Strom braucht als das Relais, 
parallel zum Relais.

Es scheint für manche der Beteiligten hier extrem schwer 
auseinanderzuhalten zu sein. So wie Rückstromdioden über 7805 
Spannungsreglern.
Gast #6796008
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Sag mir ob ich richtig lese ? - Sind das Spitze/Spitze Vpp 222, oder die 
116 V max?

Das Ganze ist ohne weitere Last, also ohne Raspi. Ich würde nicht gleich 
einen Raspi opfern, aber vieleicht mal nen 1K oder 100 Ohm. Wie dann das 
aussieht.
Ich hab nur nen Analogen Hameg.
Gast #6796031
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HildeK schrieb:
> MaWin schrieb:
>> Im Abschaltmoment fliesst der Strom weiter aber der Raspberry zieht mehr
>> -> es kommt zu keiner Spannungsspitze die irgendwas beschädigen könnte.
>
> Zusätzlich sind auch noch einige Kondensatoren verbaut. Wahrscheinlich
> reichen die 47µF im Bild von hhinz schon aus ...

Das stimmt.

Es ist nicht der Elko (und evtl. ein niedriger R_i des Netzteils) der
Grund, wieso eine erzeugte Spannungsspitze harmlos gemacht wird.

Sondern ein Relais parallel zum RasPi würde einfach nur vglw. lahm
ein- und wohl noch lahmer ausschalten (schon ganz ohne Freilaufdiode),
grad wegen dieses Elkos.
Gast #6796040
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Firlefanz schrieb:
> V on wo leitest Du dieses ab?

Vom Eröffnungsbeitrag des TO. Dort ist der Sachverhalt eindeutig 
beschrieben. Die zweite Hälfte davon hast du ja schon zitiert. 
Vollständig wird das Bild, wenn man auch die erste Hälft dazuliest:

Karl-Heinz schrieb:
> Ich habe eine Versorgungsspannung (5V) an die ich einen Raspberry
> angeschlossen habe. An diese 5V möchte ich nun auch ein Relais hängen,
> sodass es immer eingeschaltet wird, sobald der Pi läuft.

Firlefanz schrieb:
> Und wenn die Betr-Spg nun abfällt, woher weißt Du wann das Relais vom Pi
> ordnungsgemäß abgeschaltet wird, oder ob dies zufällig und irgendwie
> ausgeht.

Na: wenn keine Betriebsspannung mehr da ist, geht das Relais aus. Das 
ist kein exakt definierter Umschaltpunkt (wie der zu realisieren wäre, 
hat Christian F. vorgeschlagen). Aber offensichtlich ist es für den TO 
gut genug, sonst hätte er seine Schaltung nicht so aufgebaut.

Firlefanz schrieb:
> Diese Mehrfache kann je nach Umstände vieleicht bis zu dem 15-fachen der
> Ursprungsspannung sein.

Nein: das kann es bei dieser Schaltung ganz eindeutig nicht. Bei anderen 
Beschaltung schon.

Hinz hat schon sehr früh die Beschaltung des 5V-Netz beim RaspPi hier 
eingestellt. Beidieser Beschaltung ergibt sich ganz eindeutig kein 
Vielfaches der Versorgungsspannung, sondern im allerschlimmsten Fall 
maximal die Durchlassspannung der SMBJ5.0A (also deutlich unter 1V).
#6796045
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Karl-Heinz schrieb:
> Moin!
>
> Ich habe eine Versorgungsspannung (5V) an die ich einen Raspberry
> angeschlossen habe. An diese 5V möchte ich nun auch ein Relais hängen,
> sodass es immer eingeschaltet wird, sobald der Pi läuft.
>
> Benötige ich hier eine Freilaufdiode, obwohl das Relais dauerhaft mit
> einem Bein auf GND hängt?
>
> Grüße,
>
> Karl-Heinz

Nein, brauchst du nicht. Nächstesmal einen Schaltplan anhängen. Dafür 
sind die Dinger da, damit es zu keinen Missverständnissen kommt.

Du hast den Grund ja schon genannt, es können sich keine hohe Spannungen 
über der Spule aufbauen, weil ein Bein auf GND hängt.
Anders als wenn ich eine Induktivität Highside mit einem Transistor 
schalte.

Was hier von einigen impliziert wird, obwohl das die Textaufgabe nicht 
her gibt.
Gast #6796060
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Christian F. schrieb:
> Okay neuer Aufbau mit 47uF, 5V Zener und an einem Schaltnetzteil.

Wie oft willst du noch einen vom Pferd erzählen ? Pferdeäpfel auf 
Himbeeren schmeissen.

Häng einen rPi parallel zum Relais (oder alternativ einen 10 Ohm 
Widerstand parallel zu 47uF Elko, Transil braucht es nicht), schalte die 
Versorgungsspannung beider durch einen Schalter (oder elektronisch 
gesteuert durch einen getaktezen MOSFET damit du drauf triggern kannst) 
aus, und miss die Betriebsspannung des rPi (auch der Relaisstrom ist 
aufschlussreich).

Aber bitte verschone und mit deinen Pferdeäpfeln.
Gast #6796064
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Peter F. schrieb:
> Du hast den Grund ja schon genannt, es können sich keine hohe Spannungen
> über der Spule aufbauen, weil ein Bein auf GND hängt.
> Anders als wenn ich eine Induktivität Highside mit einem Transistor
> schalte.

Wie bitte?

Die +5VDC Rail anzulegen ist doch eine Highside Aufschaltung.
Eben weil ein Bein auf GND hängt...

Auch wäre es der Spule im Grunde ziemlich egal, wo ("darunter"
oder "darüber") der Strom schlagartig unterbrochen würde.

(Wenn er es denn würde, was durch die parallele Pufferkapazität

- welche sich bei der Aufschaltung relativ langsam auf- / bei der
Abschaltung der +5VDC Rail ja noch viel, viel langsamer ent-lädt -

nicht der Fall ist... auch schon ganz ohne Freilauf- oder wie
hier TVS-Diode gibt's nur "recht lahmarschige Stromänderung".

Oder wie sollte es anders kommen?
Gast #6796074
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Die 5V Versorgung des Raspberry Pi ist durch einige relativ große 
Kondensatoren gepuffert. Deswegen können die 5V nicht schlagartig auf 0 
fallen. Und deswegen kann das Relais keine nennenswerte Spannung 
induzieren.

Selbst wenn es das tun würde, würden die Kondensatoren des Raspberry Pi 
(und des Netzteil) diesen Impuls verschlucken.
Gast #6796079
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Wir wissen immer noch nicht, wie das Relais eingeschaltet wird.

Karl-Heinz schrieb:
> Benötige ich hier eine Freilaufdiode, obwohl das Relais dauerhaft mit
> einem Bein auf GND hängt?

Ein Bein hängt an GND. Also wird das andere Bein über einen Transistor 
gesteuert, der warscheinlich vom Pi angesteuert wird.

Sollt nun der Transsistor defekt werden, oder nur durch 
Programmierfehler ausgeschaltet werden. So kommt die Induktionsspannung 
zumindest zum Transistor.
Einen ULN28... wäre vieleicht hilfreich. der hat die Dioden glaube schon 
drin.
Gast #6796117
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Da gibt es keinen Transistor! Das Relais hängt direkt an +5V und GND.

Das kann man vermuten, aber nicht wissen. Der TO hat nur geschrieben 
dass es direkt an GND hängt. Vielleicht schaltet er es doch über einen 
GPIO Port. Ein Relais direkt parallel zur Versorgungsspannung macht eh 
keinen Sinn um festzustellen ob der Raspi läuft.
Beitrag #6796145 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #6796176
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Entlarver schrieb im Beitrag #6796145:
> Natürlich brauchst Du die Freilaufdiode, denn nach der Lenzschen Regel
> entsht eine Induktionsspannung, die ihrer Ursache entgegengerichtet ist,
Ja, aber die hohe Spannung kann sich nur aufbauen, wenn der Stromkreis 
unterbrochen wird. Hier wirkt der Raspi als Stromsenke und damit passt 
es.
Angehängte Dateien:
#6796183
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Christian F. schrieb:
> Okay neuer Aufbau mit 47uF, 5V Zener und an einem Schaltnetzteil.

Ein Aspekt solcher Messungen, unabhängig vom besprochenen Problem: Bei 
scharfen Peaks im MHz Bereich haben Krokokabel eine spürbare 
Induktivität, das Massekabel vom Oszi eingeschlossen. Irgendwann misst 
man mehr vom Messaufbau als von der Sache selbst. Misst am Ende 
vielleicht hauptsächlich eine vom Aufbau herrührende Schwingung.
#6796200
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Karl-Heinz schrieb:
> An diese 5V möchte ich nun auch ein Relais hängen,
> sodass es immer eingeschaltet wird, sobald der Pi läuft.

den Wunsch verstehe ich, nur wer sagt das der PI läuft nur weil 5V 
vorhanden sind!

Das OS kann nicht oder nicht fehlerfrei vorhanden sein.
Der Pi kann im Bootvorgang hängenbleiben.
Der PI kann im Lauf abstürzen.
Nur weil 5V anliegen ist das kein Beweis das der PI läuft.
Gast #6796211
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Firlefanz schrieb:
> Die Induktionsspannung vom Relais sollte 'nahe' am Relais gebändigt
> werden. Schon mal rein aus Grundsatz.
> Schon mal was von Kabel-Übersprechen gehört?

mal unabhängig von dem Fall hier ist dieser Grundsatz grundsätzlich 
falsch.
Die Freilaufdiode sollte nicht nahe an der Spule, sondern nahe am 
schaltenden Element sitzen.
Gast #6796214
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Joachim B. schrieb:
> Karl-Heinz schrieb:
>> An diese 5V möchte ich nun auch ein Relais hängen,
>> sodass es immer eingeschaltet wird, sobald der Pi läuft.
>
> den Wunsch verstehe ich, nur wer sagt das der PI läuft nur weil 5V
> vorhanden sind!
>
> Das OS kann nicht oder nicht fehlerfrei vorhanden sein.
> Der Pi kann im Bootvorgang hängenbleiben.
> Der PI kann im Lauf abstürzen.
> Nur weil 5V anliegen ist das kein Beweis das der PI läuft.

Nachplappern gilt nicht;-)

Freilaufdiode ja oder nein? schrieb:
> Ein Relais direkt parallel zur Versorgungsspannung macht eh
> keinen Sinn um festzustellen ob der Raspi läuft.

Weshalb überhaupt ein Relais?


Tom63 schrieb:
> Und zeige mir die Stelle, wo steht, dass er
> beide Anschlüssse an +Ub und GND anschließt.

Wo daran ist die neue Erkenntnis?
Gast #6796216
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Dr. Sommer schrieb:
> Die Freilaufdiode sollte nicht nahe an der Spule, sondern nahe am
> schaltenden Element sitzen.

Sicher. Ganz sicher.
Warum ist dann auf z.B. Finder-sockel die Diode gleich im Sockel 
integriert?
Die Diode gehört immer an die Spule. Sonst hast Du den Spike über zig 
Meter im Kabelkanal bis z.B. der SPS.
Gast #6796261
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Tja, da zeigt sich wieder der Wert von Schaltplänen gegenüber
Prosa (richtig angefertigt gibt es keine Unklarheiten).

Freilaufdiode ja oder nein? schrieb:
> Stefan ⛄ F. schrieb:
>> Da gibt es keinen Transistor! Das Relais hängt direkt an +5V und GND.
>
> Das kann man vermuten, aber nicht wissen. Der TO hat nur geschrieben
> dass es direkt an GND hängt. Vielleicht schaltet er es doch über einen
> GPIO Port. Ein Relais direkt parallel zur Versorgungsspannung macht eh
> keinen Sinn um festzustellen ob der Raspi läuft.

Jawohl, das stimmt, nach erneuter Lektüre der TE, weil:

Karl-Heinz schrieb:
> ein Relais hängen,
> "sodass es immer eingeschaltet wird, sobald der Pi läuft".

sonst z.B. heißen müßte

> "so dass die 5VDC Rail sobald vorh. das Relais anziehen läßt"
(oder sonst eine eindeutige Formulierung)

So, wie es da steht, könnte er wirklich beides gemeint haben,
es ist leider uneindeutig.

Daß es (aus Sicht einiger, auch meiner eigenen, bis dato)
vermeintlich halbwegs klar, aber dann doch nicht wirklich
eindeutig, da steht, ist hier auch der Großteil der Crux.

Firlefanz schrieb:
> Freilaufdiode ja oder nein? schrieb:
>>> Karl-Heinz schrieb:
>>>> An diese 5V möchte ich nun auch ein Relais hängen,
>>>> sodass es immer eingeschaltet wird, sobald der Pi läuft
>
> Und das passiert nur dann, wenn der Pi, wenn er läuft, das entsprechende
> GPIO Pin setzt. und da käme ein Transistor zum Einsatz.

Vorsicht: Auch das steht da nicht klar. :-)

Und ohne Stellungnahme des TO bleibt das weiterhin offen.
Gast #6796291
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Firlefanz schrieb:
> Die Diode gehört immer an die Spule. Sonst hast Du den Spike über zig
> Meter im Kabelkanal bis z.B. der SPS.

Sicher?

Die Induktivität bewirkt, dass der Strom beim Abschalten der Spannung 
weiter fließt. Weiter fließen heißt: Keine Änderung der Stromrichtung, 
ergo keine Änderung des Magnetfeldes.

Ich stelle mir ein Relais mit einer relativ langen Leitung zur 
Ansteuerung vor, sagen wir mal 5 Meter.

Wenn die Diode vom Relais entfernt ist, hast du im kritischen Moment 
keine Änderung des Stromflusses in den Zuleitungen. Danach fällt der 
Strom allmählich ab.

Wenn die Diode nahe beim Relais ist, hast du diesen beruhigten Kreis nur 
am Ende beim Relais. In der langen Zuleitung hast du hingegen einen 
abruptem Wechsel der Stromstärke von 100% auf 0%. Da jede Leitung eine 
Antenne ist, wird sie diesen Impuls abstrahlen.
(Firma: S-C-I DATA GbR) #6796295
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Firlefanz schrieb:
> Die Diode gehört immer an die Spule. Sonst hast Du den Spike über zig
> Meter im Kabelkanal bis z.B. der SPS

Habe dies schon in anderen Threads gepostet.

Merke:
Spikes sind wie Flöhe, sind sie erst einmal auf dem PCB,
kann man sie kaum mehr einfangen. ;-)
Das Predige ich unseren "Stiften" immer wieder.

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Da jede Leitung eine
> Antenne ist, wird sie diesen Impuls abstrahlen.

Genau dass! ;-)
....Den diese Flöhe können sehr weit springen....
Gast #6796311
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Patrick L. schrieb:
> Genau dass! ;-)

Nein nicht "genau das".

Ich habe begründet, warum die Diode (im Fall einer langen Leitung) 
meiner Meinung nach besser bei der Ansteuerung sitzen soll.

Du willst die Diode aber am andere Ende des Kabel beim Relais haben.

Patrick L. schrieb:
> ....Den diese Flöhe können sehr weit springen....

Welche Flöhe springen denn: Spannungswechsel oder Stromwechsel?
(Firma: S-C-I DATA GbR) #6796315
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Welche Flöhe springen denn: Spannungswechsel oder Stromwechsel?

Stromwechsel macht in Spulen Spannungsspitzen, das sind dann die Flöhe.
Wie viel das gibt hängt von der Beschaffenheit der "Leitungen" ab

Hast du das Relais grad beim Netzteil oder x Meter Kabel dazwischen?

Ist der Raspi als "Last" weit genug vom Relais  entfernt das da auch 
eine "Spule" entsteht?

Die im Beitrag:

Bernd schrieb:
> Hier wirkt der Raspi als Stromsenke und damit passt
> es.

Hat die Simulation die Induktivität der Leitung nicht Berücksichtigt, 
wie auch ist uns ja nicht bekannt da vom TO auch nicht genannt.

Dort wo die Spule mit der höchsten Strom Spitze zur Induktion entsteht, 
sollte auch die Diode sein.
und dass muss nicht zwingend direkt das Relais sein.
Gast #6796318
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Patrick L. schrieb:
> Stromwechsel macht in Spulen Spannungsspitzen, das sind dann die Flöhe.

Ich meinte auf der langen Leitung, der Antenne.

Je nach dem, an welches Ende (der langen Leitung) du die Die platzierst 
hast du entweder

Spannungssprünge bei beruhigtem Strom oder
Stromsprünge bei beruhigter Spannung

Sollte beide gleich schlecht sein, dann wäre es egal, wo man die Diode 
platziert. Mein Bauch sagt mir, dass Stromsprünge in der Leitung böser 
sind.
(Firma: S-C-I DATA GbR) #6796325
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Mein Bauch sagt mir, dass Stromsprünge böser sind

Da hat dein Buch recht, den wie Höher die Stromsprünge sind,
(wobei ja auch eine Gewisse Mindestspannung da sein muss,
welche dann wieder mit dem Widerstand der Spule zu tun hat),
des do höher wird die daraus Resultierende Leistungs spitze (auch 
Spannung), den Damit machen ja die StepUp Wandler die 
Aufwärtskonvertierung..
Schlussendlich braucht es ja eine gewisse Leistung um etwas zu 
Zerschießen, oder Mindestens zum Absturz zu bringen.
#6796327
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Karl-Heinz schrieb:
> Ich habe eine Versorgungsspannung (5V) an die ich einen Raspberry
> angeschlossen habe. An diese 5V möchte ich nun auch ein Relais hängen,
> sodass es immer eingeschaltet wird, sobald der Pi läuft.
>
> Benötige ich hier eine Freilaufdiode, obwohl das Relais dauerhaft mit
> einem Bein auf GND hängt?

Schaltplan wäre hilfreich gewesen, aber der Text vom TO ist dennoch 
eindeutig. Es sei denn, er hätte anderes gemeint. Dafür sehe ich 
überhaupt keinen Anhaltspunkt.

Also: "... habe eine *Versorgungsspannung (5V)* ... An diese 5V möchte 
ich ein Relais hängen, so dass es immer eingeschaltet wird, sobald der 
Pi läuft."

Und: "... obwohl das Relais dauerhaft mit einem Bein auf GND hängt."

ERGO: So wie Schaltung mit Raspi unter Versorgungsspannung gesetzt wird, 
soll das Relais schalten. Die Spule ist direkt an GND und 
Versorgungsspannung 5V angeschlossen.
#6796338
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Ansonsten hätte er einen GPIO Pin erwähnt.

Ja, zum Beispiel. Hier habe ich den Eingangspost auf der Zunge zergehen 
lassen, er ist vollkommen widerspruchsfrei.

Aber Missverständnisse verstehen dennoch oft beim Adressaten/Zuhörer, 
weil dieser andere Bilder im Kopf hat.

Das ist jetzt kein Vorwurf!

Wollte nur beitragen, den Fred in die richtige Spur zu bringen.
Beitrag #6796342 wurde von einem Moderator gelöscht.
#6796374
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Hallo,
Rainer Z. schrieb:
> Ja, zum Beispiel. Hier habe ich den Eingangspost auf der Zunge zergehen
> lassen, er ist vollkommen widerspruchsfrei.

Ja, sehe ich auch so.

> Aber Missverständnisse verstehen dennoch oft beim Adressaten/Zuhörer,
> weil dieser andere Bilder im Kopf hat.

Genau, und weil ich ein anderes Bild im Kopf habe, bin ich der Meinung 
das deine Annahme

Rainer Z. schrieb:
> ERGO: So wie Schaltung mit Raspi unter Versorgungsspannung gesetzt wird,
> soll das Relais schalten.

falsch ist. Zur Erinnerung:

Karl-Heinz schrieb:
> An diese 5V möchte ich nun auch ein Relais hängen,
> sodass es immer eingeschaltet wird, sobald der Pi läuft.

Das Relais soll eine geschaltet werden sobald der Pi läuft, also erst 
nachdem der Pi seine Arbeit aufgenommen hat. Ich interpretiere das so, 
das eine, wie auch immer geartete, Abhängigkeit zwischen dem Zustand des 
Relais und dem Pi besteht.

rhf
Gast #6796470
Lesenswert?

Rainer Z. schrieb:
> Schaltplan wäre hilfreich gewesen, aber der Text vom TO ist dennoch
> eindeutig. Es sei denn, er hätte anderes gemeint. Dafür sehe ich
> überhaupt keinen Anhaltspunkt.

Du hast recht, und hast Dich auch besser ausgedrückt als ich.

Bloß weckt die ebenfalls in die TE gesetzte logische Bedingung
"sobald der Pi läuft" bei mir im Moment Zweifel, ob er es denn
nicht vielleicht doch so gemeint haben könnte.

Rainer Z. schrieb:
> Aber Missverständnisse verstehen dennoch oft beim Adressaten/Zuhörer,
> weil dieser andere Bilder im Kopf hat.

So ist es.

> Wollte nur beitragen, den Fred in die richtige Spur zu bringen.

Imho gut gelungen. :)
Gast #6796545
Lesenswert?

Kara Kuri schrieb:
> Bloß weckt die ebenfalls in die TE gesetzte logische Bedingung
> "sobald der Pi läuft" bei mir im Moment Zweifel, ob er es denn
> nicht vielleicht doch so gemeint haben könnte.

für normale Menschen bedeutet "ist eingeschaltet" und "läuft" das 
gleiche.
Nur für Programmierer ist der Zustand "ist eingeschaltet, läuft aber 
nicht" der Normalzustand.
#6796559
Lesenswert?

Gruss zum Wochenende

Darf ich mal:
 Was für eine Diskussion um 5 Cent, Einzelpreis, und sei es eine UF4004
Alle differenzieren und suchen sich ihre partikulierende  Ecke aus.
Meine Erfahrungswerte auch bz. Reparaturen bz Relais, Kontakte( da geht 
es nämlich auch drauf) und auch Alterung von Dioden
zeigen mir das präventive Ratio in den Verhältnissen angebracht ist.

Noch ein schönes Wochenende

Dirk St
#6796582
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Josef L. schrieb:
> Und alle 27 Autoren, die bisher geantwortet haben, sollten mal das
> Verhalten des TO "Karl-Heinz (Gast)" interpretieren, der sich seit
> seinem Startbeitrag nicht mehr gemeldet hat...

Ich fange an. Der TO ist ob des Tons in diesem Forum derart 
eingeschüchtert, dass er sich wieder in sein geliebtes und gewohntes 
Sado-Maso-Forum zurückgezogen hat.
Gast #6796594
Lesenswert?

Josef L. schrieb:
> Und alle 27 Autoren, die bisher geantwortet haben, sollten mal das
> Verhalten des TO "Karl-Heinz (Gast)" interpretieren, der sich seit
> seinem Startbeitrag nicht mehr gemeldet hat...

Nur um einen vollkommen sinnlosen Post abzusetzen so viel Aufwand?
Dass der TO nicht dabei ist haben wir auch ohne dich bemerkt, weil 
dieses Verhalten keine Seltenheit ist. Dein Aufwand hingegen ist schon 
etwas merkwürdig. Jetzt stimmt die Liste auch nicht mehr, ich habe 
wieder einen Beitrag mehr. Jeder einzelne davon ist sinnvoller wie der 
von dir, so wie auch jeder anderer Beitrag jedes anderen Users.

Man, musst Du Langeweile haben. Gibt es auf der Sternwarte nix zu 
beobachten?
Gast #6796604
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Hi,

sorry für die späte Rückmeldung. Da scheine ich ja etwas losgetreten zu 
haben...

Das Relais ist tatsächlich an die Versorgungsspannung des PI's 
angeschlossen. Wenn die Versorgungsspannung von 5V angelegt wird, zieht 
das Relais an. Ich versuche mal dieses Konzept in einen Schaltplan zu 
fassen.

Der Hintergrund: Das Relais kam erst später hinzu und wurde 
"provisorisch" an die Versorgungsspannung angehangen (es ist eine selbst 
erstellte Platine). Nun war ich mir nicht sicher, ob ich eine Diode 
brauche da normalerweise das Problem bei der Schaltung ja ist, dass der 
Transistor zwischen Relais und GND hängt (was hier ja nicht der fall 
ist).
Angehängte Dateien:
Gast #6796610
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Solange der PI angeschlossen ist benötigt man keine Freilaufdiode. Da 
die Verbindung zum Pi wohl steckbar ist, sollte man dennoch eine 
Freilaufdiode einbauen, sonst kann es dem (im Anfangsposting nicht 
erwähnten) MOSFET an den Kragen gehen.
#6796622
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Karl-Heinz schrieb:
> Das Relais ist tatsächlich an die Versorgungsspannung des PI's
> angeschlossen.

trotzdem muss ich fragen, was haben 5V am PI damit zu tun ob er läuft?

Joachim B. schrieb:
> Karl-Heinz schrieb:
>> An diese 5V möchte ich nun auch ein Relais hängen,
>> sodass es immer eingeschaltet wird, sobald der Pi läuft.
>
> den Wunsch verstehe ich, nur wer sagt das der PI läuft nur weil 5V
> vorhanden sind!
Gast #6796634
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Patrick L. schrieb:
> Reihenfolge und Kabellänge fällt auch ins Gewicht,
> Also:
> MOSFET -> Kabel -> Relais -> Kabel -> PI?
>
> Wenn lange genug baut sich da auch eine Induktion auf.
> Demzufolge Diode beim Relais zwingend nötig, sonst ist PI und FET
> gefährdet.

Da brauchst du schon arg viele Meter....
Gast #6796636
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Karl-Heinz schrieb:
> Das Relais kam erst später hinzu und wurde
> "provisorisch" an die Versorgungsspannung angehangen (es ist eine selbst
> erstellte Platine). Nun war ich mir nicht sicher, ob ich eine Diode
> brauche da normalerweise das Problem bei der Schaltung ja ist, dass der
> Transistor zwischen Relais und GND hängt (was hier ja nicht der fall
> ist).

Ja und? Welchen Zweck hat das Relais? Das macht so doch überhaupt keinen 
Sinn. Oder hattest Du das einfach nur über?

PS: Du darfst auch zeitnaher antworten.
(Firma: S-C-I DATA GbR) #6796641
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H. H. schrieb:
> Da brauchst du schon arg viele Meter....

oder aufgewickelt ;-) wohl möglich noch auf Eisenkern ;-)

Habe ich mal bei jemandem Erlebt,
Der hatte eine richtig schöne Modelllandschaft gemacht und hat das Kabel 
zur Weiche auf eine Spule gewickelt.
Jedes mal wenn die Lock kam und die Weiche Gestellt wurde (Da geht keine 
Freilaufdiode wegen Umpolung zum Stellen) hat sich der Lokkontroller 
gehängt.
Wir suchten lange den Fehler bis ich die Kleine Metall Rolle wo er ein 
Kabel aufgerollt hatte entdeckte.
Seine Antwort:
"Och da hatte ich gedacht ich lass das mal so falls ich noch ein Signal 
montieren will"

Wir hatten dann die Drahtrolle entfernt, dann ging es ohne Probleme.
Gast #6796646
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Die länge vom Mosfet bis zum Pi ist knapp 7mm (ist eine Platine) und 
bleibt dauerhaft verbunden. Das Relais hängt an weiteren 10cm Kabel (und 
ist auch dauerhaft verbunden).

Der Pi wird über Home Assistent oder Schalter (ESPHome) eingeschaltet. 
Zusätzlich dazu soll dann das 28V Netzteil für den Rest des Geräts 
(3D-Drucker eingeschaltet werden).

Das Relais ist ein Finder 48.61.7.005.0050.

Danke!
#6796761
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Christian F. schrieb:
> Teo D. schrieb:
>> Naja, ich für meinen Teil, bin schon froh, dass du das DSO nicht auf den
>> Kopierer gelegt hast!
>
> Danke. Das baut mich auf.
>
> Und ich dachte ich bekomme hier die Ansehenspunkte weil ich
> ausnahmsweise mal nicht auf Auto gedrückt hatte. 😁

Genau betrachtet, sagt das mehr über das Gros der User hier, als über 
dich! ;P

Andererseits wird hier keiner für den Spot selber sorgen müssen. Wir 
sind schließlich alle Gentelemanns! #-}
Gast #6796765
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War ich nun falsch gelegen?

Rainer Z. schrieb:
> Ja, zum Beispiel. Hier habe ich den Eingangspost auf der Zunge zergehen
> lassen, er ist vollkommen widerspruchsfrei.

H. H. schrieb:
> Da
> die Verbindung zum Pi wohl steckbar ist, sollte man dennoch eine
> Freilaufdiode einbauen, sonst kann es dem (im Anfangsposting nicht
> erwähnten) MOSFET an den Kragen gehen.

Patrick L. schrieb:
> Demzufolge Diode beim Relais zwingend nötig, sonst ist PI und FET
> gefährdet.

Ohne Worte...
#6796774
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Firlefanz schrieb:
> War ich nun falsch gelegen?

Was, wo, mit welcher Aussage? Wtf ist der Link!

Egal, deine Schlussfolgerung passt eh nich. Für diesen Zweck is es 
wurscht, ob die Diode über den Pins des RasPi sitzt oder über deren des 
Relais.
Würde der Kontakt, schlagartig und endgültig, auf ideale weise getrennt 
werden, wäre sie überhaupt nicht nötig. Is aber halt im echten leben 
nich so, das prellt immer! Und so ein Steckkontakt, auch gern mal im 
Normalbetrieb.
(Firma: S-C-I DATA GbR) #6796776
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Firlefanz schrieb:
> War ich nun falsch gelegen?

Nee,
es hat's wohl bloß niemand verstanden und deshalb hat es 110 Postings 
gebraucht.
Und ob das Reicht werden wir ja sehen.
Ich denke es wird noch lange über Sinn und Unsinn weiter diskutiert.
Und zwar soll ich jetzt 0,006 € investieren oder Nicht?
Okee kann ja sein dass man grad keine Diode lager hat. und im 
schlimmsten Fall noch Porto und Apothekerpreise von 0.20€ für eine Diode 
Bezahlt werden müssten.

Aber wie Gesagt liegt doch fast immer irgend wo ne Diode rum.

Auch wenn es nur ne Angstdiode ist wie schon erwähnt.
Gast #6798445
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> Ich denke es wird noch lange über Sinn und Unsinn weiter
> diskutiert. Und zwar soll ich jetzt 0,006 € investieren oder Nicht?

Und bei der Kalkulation beachten:
Mit  ca. 10^-4 -facher Wahrscheinlichkeit wird die Diode falsch herum 
eingesetzt und/oder legiert durch. Dann brennt mit 10^-3 -
facher Wahrscheinlichkeit das ganze Haus ab, samt Himbeere ... SCNR

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