Hallo!
Ist ein Linearregler mit einem MOSFET oder mit einem Bipolartransistor effizienter? Was würdet ihr verwenden?
Danke schon im voraus!
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Linearregler MOSFET oder BipolartransistorHallo! Ist ein Linearregler mit einem MOSFET oder mit einem Bipolartransistor effizienter? Was würdet ihr verwenden? Danke schon im voraus!
Gast
#7438947
Schmecken Äpfel oder Birnen besser?
Kirschen. Effizienter sicher mit einem MOSFET, aber gutmütiger mit bipolaren als Emitterfolger. LowDrop Regler mit bipolaren Zransistoren kranken dran, kurz vor dem drop out viel Basisstrom fliessen zu lassen. MOSFET Regler kranken daran, dass die Gate- Kapazität zusätzliche Phasendrehung in der Regelschleife bewirkt. Ein Mikroleistungsregler mit bipolaren muss auch gut sperren können. Gibt es da eine Faustregel, wann vielleicht doch ein Bipolartransistor effizienter ist? Vielleicht bei höherer Spannung? Höherer Last? Was ist dein eigentliches Problem? Was meinst du mit "effizienter". Siehe Definitionen von Effizienz: https://de.wikipedia.org/wiki/Effizienz Ich möchte wissen, mit welchem Bauteil ich weniger Verluste habe
Mit einem Schaltregler Die heute gängigen MOSFETs sind für den Linearbetrieb mit größerer Verlustleistung nicht mehr ausgelegt. Die Karawane ist inzwischen weiter gezogen, lineare Applikationen für Leistungshalbleiter sind eine Nische geworden.
Netter Trollversuch.
Gast
#7439022
In welcher Anwendung? Du musst schon konkret werden, ansonsten lautet die Antwort "kommt auf viele Faktoren an". Die werden wir dir hier bestimmt nicht alle groß und breit erklären, denn dafür gibt es bereits Lehrbücher.
Außer Du und Herr Hinz, fallen die Leute trotzdem immer wieder regelmässig drauf rein :D Hör' ich µcs "Außer Du", mach' ich beide Augen zu.
Also ich würde eine äffi-ziente Röhre nehmen oder eine magentisch gesteuerte Kaskade aus Relais und Lastwiderständen. Denn die überschüssige Leistung muß effektiv weg. mfg
Da der einzige Effizienzunterschied bei Linearreglern im Ansteuerstrom und Eigenverbrauch Iq liegt, ist die leistungslose Ansteuerung des MOSFETs immer effizienter. Ein bipolarer Linearregler hann schon Mal 10% des Laststroms zusätzlich ziehen.
Der LM317 zeigt, wie man das vermeiden kann.
Geht dort, geht aber bei low drop nur schlecht. Es spielt doch keine Rolle wenn 100W wegmüssen ob das in 10+90 mündet oder in 0,1+99,9
Eben, auch wenn beim Mosfet kein Gatestrom fließt, beim bipolaren Transistor fließt der Basisstrom aber auch durch die Last mit durch, dadurch unterscheidet er sich effizenzmäßig nicht vom Mosfet. Die Verlustleistung ist unter identischen Bedingungen sowieso bei beiden gleich.
Du hast Linear- aka Längsregler verstanden? Die Sache mit Spannungsdifferenz mal Strom?
Mein älteres Labornetzteil hat als Stellglied NPNs, da geht der Basisstrom zur Last raus und ist nicht verloren. Die uralten LDO-Dreibeiner, ich denke, dass Du diese meinst, sind natürlich mit ihrem hohen Querstrom verdammt schlecht.
Es gibt sie nach wie vor käuflich zu erwerben. In meinem Akkutester werkeln zwei IRF540, die ein µC über einen externen D-A-Wandler ansteuert, läuft sehr gut.
Es sei denn, es soll ein low drop werden.
Und? Wo war das gefordert?
Jaja, noch gibt es die, nur würde ich den nicht mehr als heutzutage gängig bezeichnen.
Er hat schon recht. Nachdem Mosfet zu 90% nur für Schaltanwendungen verwendet werden, gibt es halt wahnsinnig viele, die auf einen kurzen Knick und steile Kennlinie optimiert sind. Heißt nicht, dass es die anderen nicht auch gibt, aber wenn man heute aus einem Regal blind einen Mosfet herauszieht, ist das ziemlich sicher ein Schalttransistor. Auf Linearbetrieb optimierte Mosfet wird man noch finden, solange man noch analoge Verstärker baut. Aber außer Toshiba fällt mir eigentlich kein Hersteller solcher Mosfet ein.
Nicht alles was drei Beine hat ist ein LDO... Gruss Chregu
Kommt drauf an. In welcher Beschaltung? In welchem Arbeitsbereich? Deine sehr, sehr trollige Frage lässt sich auf andere Anwendungsgebete so übertragen:
Und auch hier lautet die Anwort jedes Mal: Kommt drauf an.
Passend zum Niveau der Frage das Niveau der Antwort: mit dem Bauteil, das grade nicht in dieser Schaltung eingesetzt ist. Wenn du also den Mosfet einbaust, dann hast du am bipolaren Transistor keine Verlustleistung. Und umgekehrt...
Und grade die "uralten Dreibeiner" waren keine LDO. unter: lateral audio MOSFET findet man einiges dazu.
...oder elektronische Sicherungen oder Hot Swap Controller. Infineon und NXP bauen dafür noch ein paar wenige Typen: IPB017N10N5LF, IPB020N10N5LF, IPB033N10N5LF, IPB048N15N5LF, IPB083N15N5LF, IPB110N20N3LF. Das waren aber auch schon alle aus dem 2019er Infineon Katalog. Das LF steht für "kann linear". Meine NXP-Liste ist wahrscheinlich nicht vollständig: PSMN013-100YSE, PSMN075-100MSE, PSMN2R3-100SSE, PSMN3R7-100BSE, PSMN4R2-80YSE, PSMN4R8-100BSE, PSMN4R8-100PSE, PSMN4R8-100YSE, PSMN7R6-100BSE, PSMN7R8-100PSE Warum das so ist wie es ist:
Habe ich das behauptet?
Wenn ich LDO sage, meine ich das auch und nur diese. Diese nicht zu kennen ist kein Grund, meine Aussage als falsch zu deklarieren. Mir fällt zum Beispiel LM2940 ein, der sich LowDrop nennt und bei 1A Last unter 1V bleibt. Mit denen habe ich mal gespielt, die gibt es seit den 80er-Jahren. Der hat einen PNP als Stellglied und braucht unter Vollast bis zu 60mA Querstrom, was seine Verlustleistung deutlich treibt. Sein kleiner Bruder LP2950 (100 mA) gehört auch zur alten Generation, seine 0,4V-Dropout erkauft man sich ebenfalls mit einen ziemlich hohen Querstrom. Den LP2950 ich sogar noch vor ein paar Monaten eingesetzt, er wird aber über einen Schalttransistor gesteuert und ist nur selten für ein paar hundert Millisekunden am Akku. Ich denke, Laberkopp hat verstanden, dass ich diese meinte bzw. er hat sich auf diese Schaltungart bezogen. Antwort schreibenBitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben. |
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