Hallo und guten Abend miteinander.
Ich bin Florian und neu hier.
Ich bastel grade an einer H-Brücke mit zwei CMOS-Invertern und weiß nicht mehr weiter. Immer wenn ich die Eingänge an den Gates laufen lasse (2x 5v, ivertiertes 50% Rechtecksignal) bricht die Spannung in der Quelle ein (20V) und ich hab keinen Schimmer wo der Strom hin fließt. Kann mit jemand auf die Sprünge helfen?
Schaltplan schnell in den Anhang gepackt. Was anderes bekomm ich auf die chnelle nicht zusammen. Die CMOS sind zwei Si4559ADY, dargestellt als N- und P-MOSFET.
Immer wenn ich die Eingänge an den Gates laufen lasse
(2x 5v, ivertiertes 50% Rechtecksignal) bricht die Spannung in der
Quelle ein (20V) und ich hab keinen Schimmer wo der Strom hin fließt.
Kann mit jemand auf die Sprünge helfen?
Ja, was werden wohl beide T oben und unten für eine Ugs sehen, wenn du 5V gegen Masse an die verbundenen Gates anlegst, und was werden die dann dabei wohl machen?
Ja, was werden wohl beide T oben und unten für eine Ugs sehen, wenn du
5V gegen Masse an die verbundenen Gates anlegst, und was werden die dann
dabei wohl machen?
In meinen Augen wechselseitig nicht leiten bei -15V???
Ziel ist an den beiden Dioden zwischen den Drains +/- 20V zu haben.
Funktioniert auch insoweit, dass die beiden LED wechselnd blinken.
Weil deren Gate Source Spannung -15V bzw. -20V beträgt und niemals 0V. Damit sind sie immer ON. Eventuell sind beide Oxidschichten sogar schon geschädigt, je nachdem, wieviel diese aushalten.
Weil deren Gate Source Spannung -15V bzw. -20V beträgt und niemals 0V.
Damit sind sie immer ON. Eventuell sind beide Oxidschichten sogar schon
geschädigt, je nachdem, wieviel diese aushalten.
Laut Datenblatt halten die eine V_GS von +/- 20V aus.
Ja aber nur als absolute maximum Rating. Diese Werte sollten niemals überschritten werden. Aber schon Leitungsinduktivitäten können zu Überschwingern führen, sodass die Oxidschicht durchschlägt.
Ich hab echt nen Hänger was P-Kanal angeht. Lösung? Transistor zwischen mit 20v VDD durchschalten und Pulldown auf Ground am P-Kanal Gate? Also mit Auftrennen der beiden Gates natürlich.
Eine Lösung nur mit Transistor nach Masse und Widerstand als Pull-up als Inverter allein löst aber noch nicht das Problem mit der möglichen Überspannung. Eine Z-Diode zwischen Kollektor und Widerstand könnte die Spannung am Gate begrenzen. Dabei würde dann das Gate zwischen Widerstand und Z-Diode liegen. Allerdings müsste man noch schauen, ob das Timing passt und es nicht zu einem Halbbrückenschluss kommen kann.
Wenn du eh Bauteile bestellen musst, dann kannst du evtl. besser auch gleich einen fertigen Treiber kaufen, welcher sowas, wie einen Halbbrückenschluss verhindert.
Eine Lösung nur mit Transistor nach Masse und Widerstand als Pull-up als
Inverter allein löst aber noch nicht das Problem mit der möglichen
Überspannung. Eine Z-Diode zwischen Kollektor und Widerstand könnte die
Spannung am Gate begrenzen. Dabei würde dann das Gate zwischen
Widerstand und Z-Diode liegen. Allerdings müsste man noch schauen, ob
das Timing passt und es nicht zu einem Halbbrückenschluss kommen kann.
Wenn du eh Bauteile bestellen musst, dann kannst du evtl. besser auch
gleich einen fertigen Treiber kaufen, welcher sowas, wie einen
Halbbrückenschluss verhindert.
Hast du eine Empfehlung für einen Treiber? Ich würde gern eine H-Brücke aufbauen, die in der Mitte eine Rechteckspannung von bis zu +/- 40V liefern kann bei +40V VDD. ich hatte dafür eigentlich den 4559 auserwählt... :-(
Es ist kein Zufall, dass ich nach 60V suche, obwohl du nur 40V brauchst.
Mein zweiter Tipp: verwende die offensichtlich einfachste Schaltung nur dann wenn du die komplett verstanden hast und sie dann noch immer für deinen Anwendungsfall taugt.
Moin,
vielleicht ist diese Halbbrücke was für Dich. Die habe ich für meinen Schrittmotor gebaut. Da ich den Motor mit Konstantstrom betreibe, schwankt die Betriebsspannung sehr von wenigen Volt bis über 70 Volt. Die Ansteuerung ist über den OK vom Leistungsteil getrennt. Das funktioniert bei mir sehr gut.
Gruß
Carsten
Falls jemand noch einen einfachen Einfall hat, wie
ich die Schaltung retten kann ohne 2 Qudratmeter Steckbrett...
Im Prinzip so wie das Bild. Funktioniert aber nur, wenn die LED
taktmäßig mit ein paar hundert Hertz angesteuert werden.
Find ich super, danke. Ich würde dann anstatt dem C einfach die Treiberschaltung vom https://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/1201131.htm an das Gate des P-Kanal knoten und gut ist. An den Drains hängt ohnehin kaum Last und ich will das Ganze mit 3-10kHz betreiben.
Moin,
vielleicht ist diese Halbbrücke was für Dich. Die habe ich für meinen
Schrittmotor gebaut. Da ich den Motor mit Konstantstrom betreibe,
schwankt die Betriebsspannung sehr von wenigen Volt bis über 70 Volt.
Die Ansteuerung ist über den OK vom Leistungsteil getrennt. Das
funktioniert bei mir sehr gut.
Gruß
Carsten
Sieht auch gut aus, aber ich brauch die Drains auf einem freien Ende. DIE LED sind nur zum Testen als Verbraucher und visu drin. Ich versuchs erstmal mit der Trennung wie vom Dieter vorgeschlagen.
Der Vorteil dieser Schaltung ist, dass der "shoot through Fall" konstruktionsbedingt hier nie eintreten kann.
👍
Nachteilig ist, dass bei einer H-Brücke zwei völlig galvanisch voneinander getrennte Brückentreiberversorgungsspannungen benötigt werden, die sich deswegen leider nur noch über langsame Optokoppler ansteuern lassen. Für niedrige Frequenzen ist das aber ok.