hab mal wieder ein Anliegen, da mich das Datasheet vom MT3608 getäuscht hat.
Ich habe 3x 1,5V Batterien und möchte LEDs und RGBW LEDs mit einen Arduino eines BobbyCars ansteuern. Es verfügt über einen Taster. Mit dem möchte ich die Schaltung aktivieren und auch Funktionen auslösen.
Für Verwirrung sorgte, weil ich den EN Pin vom MT3608 zum aktivieren der Schaltung nutzen wollte. Blöd nur, dass die angelegt Spannung im deaktivierten Zustand trotzdem durchgeht und ca. 0,04mA verbraucht.
Entsprechend ist die neue Idee, es mit einem P-MOSFET (hätte einen AO3401) zu aktivieren.
Der Arduino geht dann mit D13 aufs Gate, um den Taster abzulösen.
An D4 sollen dann weitere Tasterbetätigungen erkannt werden.
Wenn D13 dann wieder LOW geht, sollte die Schaltung abschalten.
Somit kein Stromverbrauch.
Im Anhang das momentane Schema.
Denkt ihr das wird so funktionieren?
Für Verwirrung sorgte, weil ich den EN Pin vom MT3608 zum aktivieren der
Schaltung nutzen wollte. Blöd nur, dass die angelegt Spannung im
deaktivierten Zustand trotzdem durchgeht und ca. 0,04mA verbraucht.
Das Gate von Q1 liegt über R2 auf GND, wie soll er da sperren?
Wenn der Taster gedrückt wird sperrt Q1. Über den Ausgang D13 würde sich der uC auch selbst den Strom wegnehmen.
Wenn Q1 leiten soll musst Du das Gate Richtung GND ziehen. Korrekt ausgedrückt muss das Gate mindestens 2,5V kleiner sein als Source, deshalb ist die Spannung Vgs im DB mit negativen Vorzeichen versehen.
OK, das muss ich mir grad mal langsam durch den Kopf gehen lassen.
Taster-Druck "aktiviert" den MOSFET -> D13 ist HIGH -> Dann Kurzschluss von Taster (der in dem Augenblick ja noch gedrückt ist) zu D4 und D13.
Hast recht.
Gut, jetzt brauch ich etwas Zeit, wie es funktionieren kann.
In dieser Schaltung schließt Du D4 bzw. D13 vom uC kurz, falls sie „H“
führen und versehentlich der Taster betätigt wird.
Er hat die Diode nicht verstanden, D4 ist wirkungslos und überhaupt sind beide überflüssig. D13 bleibt an R2, wo er ist un der Taster komt direkt ans Gate vom FET.
Es wird aber Zufall leiben, ob es funktioniert, weil D13 des µC ohne Versorgung undefiniert ist. Ich erwarte, dass es so nicht spielt.
Der P-FET muß über einen NPN gesteuert werden, wurde im Forum mehr als einmal beschrieben.
Es sind 3x 1,5 Mignon in Reihe.
Die 0,04mA hatte ich im Leerlauf gemessen. Wie viel verbraten werden, wenn der Nano im Sleep ist, müsste ich testen.
Ggf. noch die LEDs entfernen.
Über R2 und R3 liegen im ausgeschalteten Zustand 4V an D13 und damit am uC Pin. Bei 0V VCC ist das ausserhalb der MAXIMUM RATINGS, und was der uC daraus macht ist undefiniert. Stichwort Eingangsschutzdioden.
Über R2 und R3 liegen im ausgeschalteten Zustand 4V an D13 und damit am
uC Pin. Bei 0V VCC ist das ausserhalb der MAXIMUM RATINGS, und was der
uC daraus macht ist undefiniert.
Die 0,04mA hatte ich im Leerlauf gemessen. Wie viel verbraten werden,
wenn der Nano im Sleep ist, müsste ich testen.
Ggf. noch die LEDs entfernen.
Der Nano ist unbrauchbar, weil sich der USB-Baustein nicht abschalten lässt. Für wenig Strom und schlafen muss ein Pro-Mini her, LED und Spannungsregler entfernen.
Aber wozu eigentlich schlafen? Der ist aus, bis per Taster am FET eingeschaltet wird und muß dann als allererste Aktion den FET aufsteuern, Selbsthaltung der Gesamtschaltung.
Ich wieder.
Folgender Gedankengang:
D13 kriegt ne Sperrdiode, dass von dem nur ein LOW kommt.
D4 kriegt ein PULL-UP Widerstand, damit der Zustand sichergestellt ist. Bin nur unsicher, ob an 5V oder an die Spannungsquelle.
Sperrdiode von D13 zu D4 und Taster -> GND
Wenn das völliger Käse ist, dann bin ich zu doof für Halbleiter.
Den Kommentar von Loco M. solltest Du auch beachten.
Loco hat das präzisiert, was ich schon vor ihm schrieb und ihn deshalb mit "!!!!" wiederholt habe. Egal, wie viele Dioden Christian da noch verbauen will, dieser Punkt ist das K.O. einer zuverlässigen Funktion.
Ja, ich Checks leider nicht.
Hatte das Vermeiden des Kurzschlusses im Fokus.
Frage:
Wenn der D13 high wird, dann liegt das zwar nicht am P-Fet an, aber sperrt es dann nicht wegen R3?
Ein Taster, weil das BMW BobbyCar nur den einen StartStop Taster hat. Ein Loch bohren für nen zweiten Taster geht, 1. nur Wo und 2. sieht es dann mies aus.
Die Verbindung ist gestrichelt, weil unklar ist, ob der D4 pull Up von 5V kriegen soll, oder von den 4V.
Wenn der Nano keine Spannung kriegt, dann braucht's auch kein Sleep oder eine Sparversion in Form von ProMini.
Frage: wenn der µC nicht versorgt wird (also seine Vcc = 0V ist), was gibt der dann zwangsläufig an seinem Pin D13 aus?
Antwort: weil die Schutzbeschaltung des Pin-Treibers wie folgt ausssieht, liegen bei Vcc = 0V an Pin 0,4V an (***).
1
µC
2
Pintreiber ESD-Schutz Pin
3
Vcc Vcc = 0V
4
| |
5
| - Schottky
6
--||> ^
7
| | 0,4V
8
o--------o----------D13---> Schaltung
9
| |
10
--||< -
11
| ^
12
| |
13
GND GND
Und was passiert in deiner Schaltung, wenn an D13 0,4V sind?
Fazit: so eine Selbsthaltung funktioniert nicht mit nur 1 Transistor.
(***) In der Praxis ist es allerdings dann so, dass über diese Schutzdiode ein Strom vom Pin nach Vcc fließt, der die Vcc auf höheres Niveau anhebt. Und Vcc hoch genug ist (z.B. 1,8V) dann startet der µC. Der Fachbegriff dafür lautet "parasitäre Versorgung". Im >>99% der Fälle ist das unerwünscht, man kann es aber auch nutzen wie im Beitrag "Re: Bosch E-Bike Antrieb Geschwindigkeitssensor" oder dort für ein RFID-Tag: https://trmm.net/AVR_RFID/
Sorry, das war nur ein Wink mit dem Zaunpfahl Richtung Obelix, dass er
mit den 50 Jahren grob übertreibt.
Aber auch 5 Jahre sollte niemanden jucken. Zumindest nicht, wenn es um eine Bobbycar Beleuchtung geht. In 5 Jahren fährt das Kind nicht mehr mit dem Bobbycar und wenn ab und zu auch mal das Licht eingeschaltet wird sind wohl 40µA vernachlässigbar.
messe was dann an Strom verbraucht wird, wenn es im Sleep ist.
Du musst dann natürlich dafür sorgen, dass im Sleep die Ausgänge so
geschaltet sind, dass dort kein Strom fließt.
Sinnlos. Dafür müsste der der Wandler dauerhaft laufen, braucht Strom. Auf dem China-Nano ist ein CH340, der laut Datenblatt 12 mA braucht und dessen sleepmode nicht zugänglich ist. Es ist einfach Quatsch, den Nano kann man per FET komplett abschalten.
Ich habe mal skizziert, wie es gehen sollte. Da bleibt die Frage, wie man der Software beibringt, nicht zur Ratterschaltung (Ein - Aus - Ein - Aus ...) zu werden.
Hab jetzt den Nano durch den ProMini ersetzt. Vorwiderstand der PWR LED entfernt.
Zum Testen habe ich den Sketch Blink without Delay angepasst, dass nach 5 Sekunden der Sleep Mode aktiviert wird.
Per Interrupt gehts in den WatchDog-Reset.
Strom fällt im POWER_DOWN auf 0,4mA.
Grob über den Daumen gepeilt würden so 200Tage Betrieb entstehen.
1
#include <avr/sleep.h>
2
#include <avr/power.h>
3
#include <avr/wdt.h>
4
5
6
const int PIN_LED = LED_BUILTIN;// the number of the LED pin
Die Nacht ist lang geworden und ich bin noch nicht zufrieden.
U.A. weil die RGBW-LEDs Strom ziehen.
Also erstmal nur das nötigste angeschlossen, damit mein Kleiner wieder fahren kann.
Aktuell gehen nur Scheinwerfer, Rücklichter und Blinker.
Per Tastendruck wird Power_Down beendet.
Per Tastendruck kann man Warnblinken togglen. Langer Druck führt ein Reset aus. Im Setup springt das Programm zuerst direkt in den Sleep. Sonst startet das Ganze bei Einlegen der Batterien.