Hallo zusammen,
von Nxp gibt es mit dem Kinetis einen modernen und recht populären Mikrocontroller, der mit 5V versorgt werden kann.
Ich dachte, die 5V Zeit wär vorbei. Fallen Euch noch mehr ähnliche Controller ein?
Grüße Steffen
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Mikrocontroller mit 5VHallo zusammen, von Nxp gibt es mit dem Kinetis einen modernen und recht populären Mikrocontroller, der mit 5V versorgt werden kann. Ich dachte, die 5V Zeit wär vorbei. Fallen Euch noch mehr ähnliche Controller ein? Grüße Steffen Es gibt auch noch Röhren zu kaufen.
Die 5V-Zeit wird nie vorbei sein, genauso wie die 3.3V-Zeit – diese Standards werden die meisten User hier überleben. Im Kern geht es bei moderneren µC oder FPGAs oft runter bis auf ca. 1 bis 1,2V, die Anbindung wird intern und quasi unsichtbar für den User über Levelshifter vollführt – beim STM32 kann man diese Core-Spannung auch innerhalb eines Rahmens passend zum Systemtakt verändern. Die neuen (8-bit-)AVRs sowie die 8-bit-PICs von Microchip kann man vielleicht auch noch als halbwegs modern bezeichnen. Sind auch alle bis 5,5 V spezifiziert. Z.B. https://www.microchip.com/en-us/product/AVR64EA48 https://www.microchip.com/en-us/product/PIC18F44Q71
Denken heißt in diesem Fall nicht wissen - nein
'Ähnlich' in Bezug auf was?
Plus dsPIC33EV* (16 Bit, 70 MHz) einige ATSAM bzw PIC32C (Cortex M0) fchk
Gast
#7804523
Etwas ähnliches: Bei STM32 darf man viele Pins mit einem externen Widerstand auf 5V hoch ziehen, falls benötigt. Viele Cortex-M0 von diversen Herstellern können 5V. Z.B AT SAM C XMC1400
Äh, wie war das da gleich mit Clamping Dioden? Ziehen die nicht die Spannung auf 3.3V runter? Wenn man den Pin auf OpenDrain stellt und "High" ausgibt? Könnte man so einen Output mit dem Gate eines p-Channel-MOSFET verbinden, welcher als High-Side-Switch auf 5V fungiert? Wenn man "High" ausgibt zieht ein Pullup das Gate auf 5V wodurch der MOSFET abschaltet, gibt man "Low" aus ist es an?
Gast
#7804536
Nein, nicht an den 5V toleranten Pins. Und das sind bei einigen STM32 Modellen fast alle Pins.
Ja. Und man kann damit auch LL-MOSFET ansteuern, für die 3,3V zu wenig wäre. Allerdings nur mit niedrigen Frequenzen.
Knorke! Bei dem p-Channel-MOSFET auf 5V, gibt es einen guten Trick den Strom durch den Pullup zu reduzieren um den Verbrauch zu optimieren, bei sehr geringer Schaltfrequenz, außer halt einen sehr großen Pullup zu nutzen - idealerweise bei geringem Bauteilaufwand?
Gast
#7804542
Keine Ahnung, dafür hatte ich bisher noch keinen Bedarf. Auch NXP: S32K1 Serie (Cortex M0 / M4F) und wohl auch einige der neuen S32K3 Serie (Cortex M7)
Nicht bei '5V toleranten' Eingängen, da gibt es sie nicht sondern 7V Z-Dioden nach Masse.
Das haben viele moderne Controller, die meisten können da aber eben max 3.3V.
Super, danke. Hatte es irgendwie vergessen.
Moderne AVR haben hier solch Beschränkungen nicht. Leider nur PORTC, d.h. höchstens 8 Pins, bei einigen nur je 4 Pins. Natürlich kann man immer noch passende Pegelwandler verwenden, wenn auch dadurch Flexibilität leidet. Ich habe neulich TXU0304 gekauft: sehr bequem für SPI, 3x eine Richtung und 1x andere Richtung. Beide Spannungen können beliebig von 1,1 bis 5,5 Volt gewählt werden.
Ja 5V braucht man tendenziell nur noch selten... Diese integrierten Pegelwandler sind eher für niedrigere Spannungen gedacht, z.B. für 1.8V Flash an einem 3.3V Mikrocontroller.
Ähem... Das ist die Zahl der Pins, die du mit einer von Vdd abweichenden Spannung betreiben kannst. Dir bleibt aber immer noch die Wahl von Vdd. Wenn du also mehr Pins für 5V-Peripherie benötigst als für 3.3V-Peripherie, dann betreibst du den AVR halt einfach mit 5V Vdd.
Feste Richtung und Automotive-tauglich. Ich habe TXS0108E im Bastellager, die spielen sowohl am I2C als auch mit SPI (SD-Karte) problemlos. Von dem gibt's auch eine kleinere Version mit 4 Kanälen. Pegelwandler mit fester Richtung arbeiten gewöhnlich sicherer, als TXB- und TXS-ähnlichen. Dort wo die Richtung sowieso fest steht, wie bei einer SD-Card, braucht man keine TXS. TXU0304 (und natürlich auch TXU0104) können Strom gut nehmen und abgeben. Wie auch 74LVC8T245D, die ich auch gerne nehme.
Und wo haben die eine feste Richtung? Die arbeiten bidirektional. Sonst hättest du bei I2C ein "kleines" Problem.
Die wollen doch 3.3V? Warum nimmt man da nicht einfach einen 3.3V-Mikrocontroller?
Vielleicht hat der µC noch andere Aufgaben, als sich ausschließlich um eine SD-Card zu kümmern, z.B. irgendwelche 5V Sensoren/Schnittstellen.
Joah, bloß ist das SD-Karten-Interface vermutlich das Schnellste im System... da würde ich lieber irgendwelche lahmen IOs und Sensoren über Pegelwandler führen
Wo sollen denn die Daten so schnell herkommen, wenn die Sensoren lahm sind? Es hängt von der Anwendung ab, wo es eng ist.
CH32V003, CH32X035, CH32V103.
Beim
wo Du beim zitieren abgeschnitten hast! Gruss Chregu
Hier der Rest:
Ich erkenne da von Manfred P. keinen Verweis auf den TXU0304. Oder sollte da ein Absatz gefehlt haben und das erste Satzfragment von Manfred P. bezieht sich gar nicht auf den von ihm genannten TXS0108E? STC12C5A602 gibte in 5V und in LV-Version STC89C51 ebenso Ja, Microchip bietet PIC- und AVR-Mikrocontroller an, die den 5-V-Betrieb unterstützen, wie die Serien PIC16F und ATmega. Grüße Jack https://www.cryoindia.in
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