Hallo zusammen,
Ich benötige mal eure Hilfe, ich habe mir für einen ROCK Chip eine USV entwickelt. Der Rock kann via POE (fertiges Modul) oder 24 V versorgt werden.
Generell zu mir ich bin kein Hardwareentwickler, ich benötige die
Platine für eine Idee bzw. für meine Software.
Kurz in Stichpunkten:
Waveshare TTL zu RS485 wird fertig gekauft und aufgelötet.
USV für kurzeitige Überbrückung.
Ausfall wird über Optokoppler erkannt.
Der Rock kann via POE oder externes Netzteil versorgt werden.
Gefertigt wird die Platine via JLCPCB
Ich habe leider keinerlei Erfahrung in der Fertigung daher würde ich
dankend jeden Hinweis annehmen. Platzierungen können leider, kaum
angepasst werden.
Sollte das Signal 24VSUPPLY nicht besser anders heißen, weil das ja keine Versorgung ist, sondern ein Powerfail signalisiert?
Die LED1 kann prinzipiell nicht leuchten, denn bei Verpolung der Versorgung leitet die D2. Wenn die LED1 leuchten soll, solange die OK-LED leuchtet, dann schalte diese LED besser in Reihe zur OK-LED.
Auf welche Spannung werden die Supercaps aufgeladen?
Der AP2265 ist keine Stromquelle, die zum Landen von Supercaps geeignet ist, sondern er schaltet beim "eingestellten" Strom letztlich wegen Überhitzung ab, wenn der Strom zu lange zu groß ist. Und 2,5A sind für den Winzling recht schnell zu viel...
Lädt das Ding jetzt im Kreis? VR1 macht aus den Supercaps (hinter D6) +5V, und diese +5V gehen wieder in den AP22653 rein?
Dann müsstest du zumindest den AP per EN = low ausschalten, wenn du auf Supercap läufst.
Thermisch siehe oben, der AP soll deutlich unter 1W, das klappt beim initialen Laden nicht. ILim kleiner machen
Wieso nicht ? Ich könnte es mit einem Spannungsteiler sicher auch realisieren, aber das war mir die sicherste Variante festzustellen ob die Versorgung vorhanden ist oder nicht. Oder was würdest du machen?
Sollte das Signal 24VSUPPLY nicht besser anders heißen, weil das ja
keine Versorgung ist, sondern ein Powerfail signalisiert?
Ja das stimmt
Die LED1 kann prinzipiell nicht leuchten, denn bei Verpolung der
Versorgung leitet die D2. Wenn die LED1 leuchten soll, solange die
OK-LED leuchtet, dann schalte diese LED besser in Reihe zur OK-LED.
Ja da hast du recht, aber die wird den Strom wohl nicht vertragen ich möchte damit ja Kurzschließen damit die Sicherung fällt.
Auf welche Spannung werden die Supercaps aufgeladen?
Ca 5.1 V
Der AP2265 ist keine Stromquelle, die zum Landen von Supercaps geeignet
ist, sondern er schaltet beim "eingestellten" Strom letztlich wegen
Überhitzung ab, wenn der Strom zu lange zu groß ist. Und 2,5A sind für
den Winzling recht schnell zu viel...
Deswegen hab ich Ihn über R1 auf ca 0,7A begrenzt, funktioniert das nicht ?
Lädt das Ding jetzt im Kreis? VR1 macht aus den Supercaps (hinter D6)
+5V, und diese +5V gehen wieder in den AP22653 rein?
Dann müsstest du zumindest den AP per EN = low ausschalten, wenn du auf
Supercap läufst.
Der Rock benötigt 4,6V an seinem Spannungsregler, Der TLV - Diode würde später nicht mehr als 4,9 V erzeugen können. Ich wollte mir mit der Diode und der kleineren Spannung das umschalten sparen.
Thermisch siehe oben, der AP soll deutlich unter 1W, das klappt beim
initialen Laden nicht. ILim kleiner machen
Deswegen hab ich Ihn über R1 auf ca 0,7A begrenzt,
Laut Datenblatt sind 10k für 2,6A.
funktioniert das nicht ?
Nur kurz, dann wird er heiß und schaltet ab. Denn dann fallen ja bei leeren Supercaps glatte 5V bei 0,7A = 3,5W an ihm ab. Das bekonnst du nicht über die Leiterplatte entwärmt. Ein Tipp: probier das mit eine schnellen "proof of concept" aus, vor du eine Leiterplatte machst.
Und natürlich ist da die LED1 nicht die benamte verpolte, sondern die vor der Basis des Transistors. Ich würde noch einen Widerstand zwischen B und E machen, denn der Leckstrom der Schottkydiode D1 kann schon ausreichen, um den Transistor aufzusteuern.
Und natürlich ist da die LED1 nicht die benamte verpolte, sondern die
vor der Basis des Transistors. Ich würde noch einen Widerstand zwischen
B und E machen, denn der Leckstrom der Schottkydiode D1 kann schon
ausreichen, um den Transistor aufzusteuern.
Du hast erkannt, dass ich nur zeigen wollte, wie es ohne Optokoppler geht? Die antiparallele LED habe ich nicht entfernt, weil Du deren Sinnlosigkeit bereits erklärt hattest.
Die LED in Reihe zur Basis soll die Schaltschwelle anheben, ich würde dort sogar eine Z-Diode verwenden. Habe ich nicht gemalt, wer hat schon heutzutage noch ein Sortiment Z-Dioden greifbar?
Leckstrom der Schottky halte ich für übertriebene Angst. Aber ja, hinter einen OP als Komparator, der nicht auf Null kommt, habe ich nach der grünen 2,5V-LED tatsächlich 22k B-E gesetzt.
Ich benötige mal eure Hilfe, ich habe mir für einen ROCK Chip eine USV
entwickelt
Ich hab mal grob überschlagen. Nehmen wir an der Rock64 ist auf 408MHz runtergetaktet und er rechnet gerade. Dann braucht der lt. Hersteller so ca 1.5W. Die Energie in den Kondensatoren reicht dann für ca 30s. Reicht Dir das?
Zweiter Punkt: Du solltest unbedingt prüfen ob K7805 es mag rückwärts bestromt zu werden, also bei Stromausfall hat der am Ausgang ~5V und am Eingang "nichts" dann könnte die Body-Diode in dessen Mosfet leitend werden. Wenn sich da drinnen ein synchroner Buck versteckt, werden lustige Dinge passieren.
Leckstrom der Schottky halte ich für übertriebene Angst.
Das ist eine 40V-Diode, die bei dieser Spannung immerhin typisch 0,5mA Leakage hat. Lass es bei 24V noch 100µA sein. Mit einem schlechten Transistor und einer Stromverstärkung von 100 würde das noch für 10mA Kollektorstrom reichen. Ich kenne das aus eigener Erfahrung.
Deswegen hab ich Ihn über R1 auf ca 0,7A begrenzt,
Laut Datenblatt sind 10k für 2,6A.
R1 hat keine 10k sondern 40k ;-).
funktioniert das nicht ?
Nur kurz, dann wird er heiß und schaltet ab. Denn dann fallen ja bei
leeren Supercaps glatte 5V bei 0,7A = 3,5W an ihm ab. Das bekonnst du
nicht über die Leiterplatte entwärmt. Ein Tipp: probier das mit eine
schnellen "proof of concept" aus, vor du eine Leiterplatte machst.
Laut Datenblatt ist bei 1W Schluss, danke für den Tipp
Manfred P. schrieb:
So.
Und natürlich ist da die LED1 nicht die benamte verpolte, sondern die
vor der Basis des Transistors. Ich würde noch einen Widerstand zwischen
B und E machen, denn der Leckstrom der Schottkydiode D1 kann schon
ausreichen, um den Transistor aufzusteuern.
Hat der Transistor für mich jetzt irgendwelche nennenswerte Vorteile? Hab das gerade durchgespielt, Platztechnisch wird es für mich eher schwieriger.
Ich hab mal grob überschlagen. Nehmen wir an der Rock64 ist auf 408MHz
runtergetaktet und er rechnet gerade. Dann braucht der lt. Hersteller so
ca 1.5W. Die Energie in den Kondensatoren reicht dann für ca 30s. Reicht
Dir das?
Tatsächlich sollten die genügen. Hier bin ich aber Flexibel evtl. müssen die Kondensatoren dann größer wenn mir nicht reicht.
Zweiter Punkt: Du solltest unbedingt prüfen ob K7805 es mag rückwärts
bestromt zu werden, also bei Stromausfall hat der am Ausgang ~5V und am
Eingang "nichts" dann könnte die Body-Diode in dessen Mosfet leitend
werden. Wenn sich da drinnen ein synchroner Buck versteckt, werden
lustige Dinge passieren.
Lädt das Ding jetzt im Kreis? VR1 macht aus den Supercaps (hinter D6)
+5V, und diese +5V gehen wieder in den AP22653 rein?
Dann müsstest du zumindest den AP per EN = low ausschalten, wenn du auf
Supercap läufst.
Da hast du natürlich recht.
Thermisch siehe oben, der AP soll deutlich unter 1W, das klappt beim
initialen Laden nicht. ILim kleiner machen
hast du hier Erfahrungswerte ? Eine Stromquelle wäre sicher besser geeignet nur leider hab ich keine bei JLCPCB gefunden.