Hallo zusammen, kann mir jemand dabei helfen wie ich es hinbekomme, diese Gabellichtschranke (Gabellichtschranke LM393), mit einem Mikrocontroller auszulesen und das Ergebnis auch noch digital auf einem Handy oder Laptop angezeigt zu bekommen?
Die Gabellichtschranke dient in einer Sammelstelle dazu, den Füllstand anzuzeigen. Ich habe sowas ähnliches schon angebaut, auch mit einer Gabellichtschranke, die eine LED zum leuchten bringt, wenn die Lichtschranke unterbrochen ist. Der Füllstand der Sammelstelle also voll ist.
Nochmal zu Frage:
Auf dem Handy soll nur angezeigt werden ob die Lichtschranke gerade voll oder leer ist. Damit ich eben den Füllstand auch bestimmen kann wenn ich mal nicht in der Nähe der Sammelstelle bin und LED nicht leuchten sehe.
Geht das überhaupt so einfach? Würde mich über Hilfe und gemeinsames arbeiten freuen.
Etwas einfaches wäre: Du holst dir ein ESP32 Board für 2 Mark 50, spielst da Tasmota drauf und schließt den Sensor an das ESP Board an. Danach noch etwas Konfiguration was dein WLAN angeht und fertig ist der Drops.
Den Zustand bekommst du dann über einen normalen GET auf die richtige URL deines ESP.
Da gibt es für Android bestimmt ne fertige App dafür. Ansonsten geht natürlich auch die URL aufzurufen oder eine eigene Seite zu basteln.
Was soll eine "Gabellichtschranke LM393" sein? Aus meiner Sicht sind das zwei
verschiedene Bauelemente-> Gabellichtschranke und Spannungskomparator LM393.
Letzterer ist allerdings nicht zwanghaft notwendig. Je nach dem unbekannten MC reichen zwei Widerstände. Ein Vorwiderstand für die LED und ein Widerstand
von VCC zum Kollektor oder ein Widerstand vom Emitter nach Masse.
Auf dem Handy soll nur angezeigt werden ob die Lichtschranke gerade voll
oder leer ist.
Womit soll die Lichtschranke 'Voll oder Leer' werden?
Drück dich einfach mal verständlich aus. Auch wenn man das oft nicht merkt, das ist hier kein Kindergartenforum.
Auf dem Handy soll nur angezeigt werden ob die Lichtschranke gerade voll
oder leer ist.
Kleine Begriffskunde: eine Schranke ist nicht "voll" oder "leer", sondern "offen" oder "geschlossen". "Offen" ist sie, wenn das Licht durchkommt, "geschlossen" ist sie, wenn der Lichtstrahl unterbrochen ist.
in einer Sammelstelle
Wäre schon interessant, was da gesammelt wird und ob ein Stromanschluss in und ein (W)LAN in der Nähe ist, auf das du drauf kommst. Oder ob das Ganze per Akku versorgt und per GSM in die Welt gefunkt werden muss.
Auf dem Handy soll nur angezeigt werden ob die Lichtschranke gerade voll
oder leer ist.
Wie weit willst du da mit dem Handy entfernt sein dürfen?
In Bluetooth-Reichweite? In WLAN-Reichweite? Weltweit?
Geht das überhaupt so einfach?
Ich sags mal so: ganz "einfach" ist das nicht, aber den realen Aufwand kann man erst beurteilen, wenn man weiß, um was es denn eigentlich geht. Und das wirklich allerkleinste Teilproblem ist das Einlesen des Gabeloptokopplers. Willst du da mit aller Gewalt selber was basteln oder würde es auch reichen, wenn du die üblichen Hausautomatiserungs-Module einsetzt?
Kleine Begriffskunde: eine Schranke ist nicht "voll" oder "leer",
sondern "offen" oder "geschlossen". "Offen" ist sie, wenn das Licht
durchkommt, "geschlossen" ist sie, wenn der Lichtstrahl unterbrochen
ist.
Kleine Begriffskunde:
In den Attributen zur Zustandsbescheibung besteht durchaus ein Unterschied zwischen einer Tür und einer Lichtschranke.
Eine Lichtschranke ist auch kein Abkömmling einer Schranke (aka Schlagbaum) mit Absperrfunktion, sondern ein reiner Sensor.
Eine Lichtschranke kann "frei" oder "unterbrochen" sein.
Hätte der Daniel aber tatsächlich auch selber verlinken können...
Erst mal Danke für die Rückmeldung. Entschuldigung nächstes Mal verlinke ich es.
Wäre schon interessant, was da gesammelt wird und ob ein Stromanschluss
in und ein (W)LAN in der Nähe ist, auf das du drauf kommst. Oder ob das
Ganze per Akku versorgt und per GSM in die Welt gefunkt werden muss.
Ja ein Stromanschluss wäre in der Nähe, gesammelt werden Mehrwegbecher- und Schalen. (W)LAN ist keines in der Nähe.
Wie weit willst du da mit dem Handy entfernt sein dürfen?
In Bluetooth-Reichweite? In WLAN-Reichweite? Weltweit?
So 100 bis 200 Meter entfernt.
Ich sags mal so: ganz "einfach" ist das nicht, aber den realen Aufwand
kann man erst beurteilen, wenn man weiß, um was es denn eigentlich geht.
Und das wirklich allerkleinste Teilproblem ist das Einlesen des
Gabeloptokopplers. Willst du da mit aller Gewalt selber was basteln oder
würde es auch reichen, wenn du die üblichen Hausautomatiserungs-Module
einsetzt?
So einfach wie es geht, ich muss nicht zwanghaft selber was basteln. Es sollte halt möglichst Kostengünstig sein.
Nochmal hallo zusammen, hier ein kleines Update mit hoffentlich verständlicher Grafik. So wie in der Grafik aufgezeigt, stelle ich mir mir es in meiner Wahrnehmung etwa vor. Ich entschuldige mich für falsche Ausdrucksweisen, das war mein erster Beitrag.
Willst du ein bestimmten uC? Wenn ja welchen? Willst du selbst
programmieren oder eine fertige Lösung?
Eine fertige Lösung.
Kabel gebunden, also über eine serielle Schnittstelle o.ä. oder auch per
WLAN/Ethernet?
Per WLAN/Ethernet.
Etwas einfaches wäre: Du holst dir ein ESP32 Board für 2 Mark 50,
spielst da Tasmota drauf und schließt den Sensor an das ESP Board an.
Danach noch etwas Konfiguration was dein WLAN angeht und fertig ist der
Drops.
WLAN ist keines in der Nähe, ich bräuchte also noch ein extra Modul für die Übertragung, oder?
Am einfachsten wäre vermutlich eMail (WLAN mit Internetverbindung vorausgesetzt)
Ansonsten entweder eine kostenlose API finden für online SMS Versand, oder eine API für einen Messenger nutzen. Problem hierbei, wird gerne für Spam genutzt, daher wird es wohl eher auf etwas kostenpflichtiges hinauslaufen.
Wenn SIM Karte verfügbar geht natürlich auch mehr, z.B. Lilygo oder einzelnes SIM800 Modul (gibt's auch als Shield wenn Du schon einen Arduino besitzt)
Ich entschuldige mich für falsche Ausdrucksweisen, das war mein erster
Beitrag.
Da hast du jetzt "geschlossen" und "offen" falsch interpretiert.
Bezieh dich wie oben vorgeschlagen auf den Lichtstrahl: der geht "frei" durch oder wird von irgendwas "unterbrochen".
Alternativ werden auch die Begriffe "frei" und "belegt" verwendet, was hier auch gut passt: entweder ist der oberste Platz "frei" oder er ist mit irgendwas "belegt".
WLAN ist keines in der Nähe, ich bräuchte also noch ein extra Modul für
die Übertragung, oder?
Das wäre dann eins deiner Hauptprobleme. Wie kommen die Daten von deinem Device/Lichtschranke ins Internet oder zumindest in dein eigenes Netzwerk.
Wenn kein WLAN oder LAN zur Verfügung steht wäre evtl. ein PowerLAN Adapter was, wenn es zumindest dein eigenes Stromnetz ist.
Wenn das auch nicht der Fall ist, wird nur Mobilfunk o.ä. übrig bleiben.
Neben E-Mail wäre evtl ein Telegram Bot auch eine Möglichkeit.
Das ist nur ein GET auf die richtige URL und jeder der den Bot kennt sieht das sich was verändert hat. Da hättest du dann auch gleich erschlagen dass es mehrere Teilnehmer geben kann. Jeder der in der Gruppe/Bot ist bekommt die Nachricht.
Empfang, Rechteverwaltung und hinzufügen/entfernen von anderen Empfängern weltweit möglich.
So wie in der Grafik aufgezeigt, stelle ich mir mir es in meiner
Wahrnehmung etwa vor.
Wenn du schon Schwierigkeiten hast, eine Lichtschranke anzuschliessen, sprich die schon längst gelieferten Beschreibungen zu lesen und umzusetzen, dann liegt Fernmeldung per SMS über GSM weiter weg als der Mars für dich.
Die Gabellichtschranke ist an einer festen Stelle fixiert, es bewegen sich nur die von dir genannten braunen Dinger, welche die Mehrwegschalen darstellen soll. Wenn die Gabellichtschranke unterbrochen ist, soll diese ein Signal an ein Mobilgerät senden, damit ich informiert werde.
Erstmal hat er eine falsche Überschrift und LM393 ist keine Gabellichtschranke, wie schon erklärt wurde.
Das Auslesen der Lichtschranke ist Kinderkram, das wahre Problem ist seine Übertragung zum Handy. Und das wird nichts, weil die Umgebung es nicht hergibt bzw. die Anforderungen zu hoch sind. Bei "100..200m" muss ich über WLAN oder Bluetooth nicht nachdenken.
Idee: Mit einem GSM-Modem SMS verschicken, Technik für Erwachsene.
und das Ergebnis auch noch digital auf einem
Handy oder Laptop angezeigt zu bekommen?
Auf ein Laptop anzeigen ist auch kein Problem,
Der Arduino muß sowieso mit dem Laptop verbunden
werden, um das Arduinoprogramm vom Laptop zum
Arduino zu übertrage. Umgekehrt kann der Arduino
auch daten zum Laptop übertragen. Das Auswerten auf
dem Laptop könnte man zum Beispiel dann mit Python
machen.
Zum Handy Daten schicken ist dann schon komplizierter.
Vielleicht mit Python eine SMS zum Handy schicken?
Ich kenne nur eine einzige Methode, Daten an Smartphones zu senden: per SMS
Auf allen anderen Kanälen sind Smartphones nicht ständig empfangsbereit.
Man könnte eine App laufen lassen, die ein "Postfach" in Regelmäßigen Intervallen prüft (polling). Dazu braucht man WLAN oder mobiles Internet und einen ständig erreichbaren Server im Netz, der das "Postfach" bereit stellt.
Ich kenne nur eine einzige Methode, Daten an Smartphones zu senden: per
SMS
Auf allen anderen Kanälen sind Smartphones nicht ständig empfangsbereit.
Wie gesagt, Telegramm geht sehr einfach.
Wenn ich meine Wohnungstüre öffne habe ich innerhalb von 1-2s eine Nachricht auf dem Handy. Bei mir ist das per WLAN.
Im Fall des TO müsste man diesen GET auf die Telegram URL eben per GPRS o.ä. mit einem SIM800 machen.
Für beides gibt es fertige Libraries.
Vorteil wäre, dass es nur eine Nachricht wäre mit dem man sowohl per PC, Tablet oder Handy dran kommt. Man muss nur in der Gruppe/Bot sein.
Was offenbar ein "Postfach" ist, welches das Smartphone pollt.
Naja, nicht so ganz. Das geht ja dann über den Push Server des Handys. Man braucht dann ja eben keine eigene Verbindung und muss auch nicht selbst pollen.
Da sehe ich nur den Weg, per GSM-Modem SMS zu versenden.
Gibt es eigentlich verbindliche Aussagen zur Zuverlässigkeit von SMS? Ich erinnere mich noch daran, dass diese manchmal erst nach xx-Mnuten ankamen, weshalb sie für Alarmierungszwecke unbrauchbar sind.