Externe +-15V Spannungsversorgung, Linear

Gast #1765356
Hallo,

ich suche ein Netzteil welches eine Feste +-15V Spannung ausgibt und 
dabei keine Schaltregler hat.

Ich habe im Forum nur die Lösung eines Labornetzteils sowie eigenbau mit 
Trafo Spannungsreglern etc. Das möchte ich ausdrücklich nicht!

Grund für meine Nachfrage: Ich möchte sehr empfindliche 
Auslesungselektronik für Abstandsmessung bauen. Das Netzteil sollte 
dabei nicht in dem Gehäuse der Elektronik sein. Und extra ein Gehäuse 
selber zu bauen ist zu viel Aufwand.

Gäbe es ansonsten die Möglichkeit einer Spannungsversorgung mit 
Bleiakkus? Dann +-12V. Ich habe gehört da gibt es probleme mit Blasen 
oder sowas???

Danke für Infos!
Gast
Du willst kein Labornetzteil, willst aber ein lineares Netzteil, das 
nicht selbstgebaut ist?
Da passt doch was nicht oder?
Oder liegts am Preis?

Wenns am Preis liegt bleibt dir nur der Selbstbau. Der bei den 
geforderten 100mA aber sehr einfach ist:

-> Trafo -> Gleichrichter -> großes Lade-C -> linearer 
Festspannungsregler 7815 und 7915. Dabei Ein und Ausgang der Regler mit 
mehreren Kondensatoren abblocken: 220pF + 1nF + 220nF + 100µF
Gast
Hallo,

das Problem müssen doch eigentlich 1000 Menschen haben oder? Man will 
eine +-15V versorgung haben für eine fertige Elektronik. Labornetzteil 
ist groß teuer und einstellbar. Zwei Netzteile verbrauchen zwei 
Steckdosen und sehen hässlich aus.

Was soll da dran nicht passen? Wenn ich jetzt eine Platine mit einem 
Trafo drauf fertigen lasse kostet das mich mind. 50 € und ca. 5 h Zeit. 
Das kanns doch nicht sein.

Und selber bauen ist zeitaufwändig. Es muss doch irgendwo 
Steckernetzteile für +-15V geben oder?
Behringer verbaut zu seinen Kleinmischpulten ein externes NT mit 2x 
18VAC und einigen 100mA. Die Teile bekommst du auch einzeln für um die 
20Eur. dann noch ein kleiner Brückengleichrichter, zwei Elkos, zwei 
Linearregler und ein paar Keramik-Cs auf Lochraster und fertig.

Alternativ gibt es noch die Variante mit einem 18VAC Steckernetzteil und 
zwei Halbwellengleichrichtern, die dir dann deine zwei Spannungen 
erzeugen. Danach wieder die Regler.

Was ist daran jetzt aufwändig? Und deswegen extra eine Platine ätzen für 
6 Bauteile?! Fertige externe NTs mit mehreren Spannungen wirst du in 
Linearbauweise kaum finden.

_.-=: MFG :=-._
Gast
Hm Ja zur Not ist das ok mit den Halbwellenleitern.
DC/DC Wandler? Die 100 kHz bekommt man doch nie mehr raus. Oder habe ich 
das nur falsch gemacht... Aus meiner Erfahrung mit Traco Step-Ups haben 
die Trotz aller möglichen Kondensatoren, Spulen, Alufolienumwickelungen 
etc. immer noch die Spannungsversorgung versaut.
Gast
Hi,

hast du einen Shop oder sowas? Ansonsten würde ich gerne mal mit dir in 
Kontakt treten...

p*hi+lipp.ad*#dress(at)gm*ail.com ohne Kreuze und Sterne

Gruß,

Philipp
Wie empfindlich ist denn deine Elektronik?
In vielen Audio-/Messtechnik-Geräten werden Schaltregler verwendet, und 
das bei einer Dynamik bis locker 140dB im Audiobereich (oder bis 40kHz).
Man muss nur gutes PCB Layout machen und ein paar RC Glieder an die OPs 
packen.
Gast
Ich habe das alles Ausprobiert! Hab den Schalregler extern hingebaut, 
Beads, Kondensatoren, Spulen etc. hilft nichts! Wirklich. Selbst Traco 
sagt, dass ihre Schaltregler nicht geeignet sind für Analogtechnik.

Passt schon mit den 80€... Später bau ich mir ein Netzteil mit nem Block 
Printtravo. Das passt.
Phil schrieb:
> Ich habe das alles Ausprobiert! Hab den Schalregler extern hingebaut,
> Beads, Kondensatoren, Spulen etc. hilft nichts! Wirklich. Selbst Traco
> sagt, dass ihre Schaltregler nicht geeignet sind für Analogtechnik.

Aha, jetzt würde ich wirklich gerne wissen, was du misst, und wie du es 
misst.
Wie gesagt, habe schon Systeme gebaut, da war neben allerlei 
Schaltreglern auch noch ohne Ende Digitalkrempel drauf. Da gab's keine 
Probleme mit Eingangsrauschen unter 1µVrms/50kHz.
Vielleicht ist deine eigentliche Messchaltung ja das Problem, und nicht 
die Stromversorgung?
Gast
Hi,

ich schaue mir das Signal an. Da ist eine Restwelligkeit mit 100-200kHz 
(ein bischen variabel). Außerdem kann man das Signal auch in der Nähe 
des Step-Ups messen wenn man einen kleinen Draht in der Probe hat. Hab 
den natürlich auch versucht abzuschirmen mit Alufolie. Das geht aber nur 
sehr schlecht, da man leicht die Kontakte erwischt.

Das es unter 50 kHz keine Probleme gibt glaube ich dir gerne. Das ist 
auch bei mir so.^^
> ich schaue mir das Signal an. Da ist eine Restwelligkeit mit 100-200kHz
...
> Das es unter 50 kHz keine Probleme gibt glaube ich dir gerne. Das ist
> auch bei mir so.^^

Ähm, sorry, sag doch einfach, wenn du nichts verraten willst, denn das 
sagt immer noch nicht, was du nun messen willst.
Die Restwelligkeit von DCDC-Wandlern? ;)
Ultraschall?

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