Labornetzteil

#3612659
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Martin schrieb:

> Kennt jemand ein günstiges Labornetzgerät 0-30V mit
> Mittelspannungsabgriff?

Solche Netzteile sind extrem unüblich. Üblich sind sog. Doppelnetzteile,
also zwei Netzteile in einem Gehäuse, die man entsprechend koppeln
kann. Die sind natürlich deutlich teurer als Einzelnetzteile, sodas
es sich lohnen kann, zwei Einzelnetzteile zu kaufen. Da OPVs selten
grosse Ströme brauchen, könnte sich auch ein Selbstbau lohnen.
Gruss
Harald
Gast #3612970
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1.Dieser Hinweis ist vorsorglich für alle frischen Anschaffungen: 
Allgemein sollte man nach dem Kauf sofort prüfen, daß die eingestellte 
Spannung auch beim Ein/Abschalten keine hohen Ausreißer macht. Sonst ist 
später Deine angeschlossene empfindliche Testschaltung gleich im Eimer.

2.Bei Reihenschaltung von Netzteilen müssen diese dafür geeignet sein 
(mindestens eine dicke Diode in Sperrrichtung gegen Verpolung am Ausgang 
und Massen nicht mit Schutzleiter fest verbunden (sonst Kurzschluss)). 
Der Regeltransistor sollte auch ausreichend Spannung (von hinten) 
vertragen.
Gast #3613098
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nochnmartin schrieb:
> Hat jemand mit diesem LabNetzteil

So ein ähnliches Teil ist bei meinem Bekannten in hohem Bogen durchs 
Fenster auf die Pflastersteine geknallt.

Es besteht keine 100%ige Trennung beider Spannungen. Ab einer gewissen 
Potentialdifferenz sorgt die Verbindung über die Anzeigeeinheit für viel 
Spaß bei der Arbeit...

Zwei einzelne Geräte sind da vorzuziehen.
#3613136
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mhh schrieb:

> So ein ähnliches Teil ist bei meinem Bekannten in hohem Bogen durchs
> Fenster auf die Pflastersteine geknallt.
>
> Es besteht keine 100%ige Trennung beider Spannungen. Ab einer gewissen
> Potentialdifferenz sorgt die Verbindung über die Anzeigeeinheit für viel
> Spaß bei der Arbeit...
>
> Zwei einzelne Geräte sind da vorzuziehen.

Nun, ich habe ein ähnliches Gerät mit 5A, welches ich auch geöffnet
und analysiert habe. Dort sind für die vier Messgeräte vier einzelne
Trafowicklungen vorgesehen. Parallel- und Seriell-Betrieb funktioniert
da völlig problemlos. Eine grössere Potentialdifferenz, also eine
zusätzliche grössere Spannung zwiscchen den beiden Netzteilen habe ich
allerdings noch nicht ausprobiert, weil das normalerweise auch keinen
Sinn macht.
Gruss
Harald
#3613204
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Martin schrieb:
> Kennt jemand ein günstiges Labornetzgerät 0-30V mit
> Mittelspannungsabgriff?

Entgegen den merkwürdigen Behauptungen hier bekommst du die Dinger vom 
Chinamann in nahezu beliebigen Mengen. Doppel- oder Mehrfach-Netzteile 
bei denen sich zwei Kanäle koppeln lassen - der Modus wird bei den 
China-Dingern "series" genannt.

Ein zufällig herausgesuchtes Beispiel:

http://www.atzert-technik.de/Energie/Netzgeraete-und-Netzteile/Labornetzgeraet-einstellbar/Labornetzgeraet-McPower-Digi-302-03-2x-0-30V-0-3A-1x-5V-3A.html

Ein anderes:

http://www.peaktech.de/produktdetails/kategorie/acdc-stabilisierte-labornetzgeraete/produkt/p-6210.html

Hunderte weitere auf eBay, Alibaba, kleinen und großen Händlern 
weltweit.
#3614304
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mhh schrieb:

> Glück gehabt kann ich da nur sagen.

Nun, ich würde eher sagen, Dein Bekannter hat extremes Pech gehabt
und vielleicht ein Netzteil gehabt, in dem nachträglich Änderungen
vorgenommen wurden. Über solche Doppelnetzteile gab es viele Threads
in diesem Forum. Und m.W. wurde da nie über den von Dir beschriebenen
Fehler berichtet.
Gruss
Harald
Gast #3614476
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Harald Wilhelms schrieb:
> Nun, ich würde eher sagen, Dein Bekannter hat extremes Pech gehabt
> und vielleicht ein Netzteil gehabt, in dem nachträglich Änderungen
> vorgenommen wurden.

Weder Pech, noch nachträgliche Änderungen. Der Hersteller hat seine 
Konstruktion einfach nicht durchdacht. Eine Wicklung zur Versorgung von 
4 mal ICL7107. Und damit ist das Potentiallimit vorgegeben - wenn man 
das vorher weiß.

Harald Wilhelms schrieb:
> Und m.W. wurde da nie über den von Dir beschriebenen
> Fehler berichtet.

Nun, wieviele werden es wohl ohne eine Verbindung der zwei Kanäle 
betreiben? Kannst Du Dir ja selbst beantworten.

Nimm diese Tatsache doch einfach so wie sie ist. Ohne zweifelndes 
Widersprechen.
Gast #3615400
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Ich habe noch ein solides Teil übrig mit dem man keine Pleite
erlebt, solide Technik, Schaltplan dabei, Platzbedarf ca. eine
A4 Seite, still und leise da ohne Lüfter, aber ca. 6Kg weil
noch lineare Technik für die Ewigkeit. Nur minimale opt. Mängel,
weil schon benutzt.

Preis unter 50€.
Angehängte Dateien:
Gast #3615555
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TK schrieb:
> Ich habe noch ein solides Teil übrig mit dem man keine Pleite
> erlebt, solide Technik, Schaltplan dabei,

Erstaunlich, wie das, was damals als der billigste Schrott galt,
heute in den siebten Himmel gelobt wird.

Immerhin kann man heute Strom und Spannung zugleich anzeigen.
Gast #3615813
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Noch erstaunlicher ist allerdings das Einer der vor 30
Jahren noch mit Wäscheklammern gespielt hat so was beurteilen kann.

Wenn es so lange gut funktioniert kanns ja nicht so schlecht sein, oder?

MaWin schrieb:
> Immerhin kann man heute Strom und Spannung zugleich anzeigen.

Früher konnte man auch kein dummes Zeug im Internet schreiben,
war noch nicht erfunden.
#3615816
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Was spricht gegen einen Spannungsteiler und daran die doppelte 
Betriebsspannung anzulegen?
Viele OpAmps werden max. mit 18V versorgt. 36V durch den Spannungsteiler 
sind auch zweimal 18V.
Das geben doch die meisten Labornetzteile her. Und außerdem werden die 
Versorgungsspannungen immer niedriger, bei neueren Typen.
Gast #3615900
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Wenn du eh nur den OP symmetrisch versorgen willst und Strombegrenzung 
nicht so wichtig ist kann du dir auch einfach einen passenden Traco 
kaufen.
Die gibts üblicherweise mit +-5V/+-12V/+-15V Ausgängen und recht 
niedrigem Ripple. Reichelt hat die Dinger leider scheinbar nicht mehr, 
aber der blaue C hat recht viel Auswahl.
Gast #3615925
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Jesse Bee schrieb:
> Noch erstaunlicher ist allerdings das Einer der vor 30
> Jahren noch mit Wäscheklammern gespielt hat so was beurteilen kann.

Ich weiss nicht, wie alt TK ist, aber ich weiß, wann ich selbst geboren 
wurde, und ich weiß, daß du offenbar ohne Skrupel von Sachen faselst, 
von denen du erkennbar keine blasse Ahnung hast, gleich mehrere in einem 
Beirrag.

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