Hallo,
ich will in die Welt der Mikrocontroller einsteigen und wollte mit AVRs
anfangen. Ich möchte ein eigenes Evalboard designen und wollte dazu
einen ATmega2560 benutzen.
Ich habe vorhin das Datenblatt angeschaut. Sind die Teile irgendwie
außer Mode oder warum benötigt das Teil eine Versorgungsspannung
zwischen 4,5 und 5V bei 16MHz? Da hätte Microchip bei der Übernahme von
Atmel etwas an den Strukturen dieser Teile was machen können.
MfG
Wo ist denn das Problem mit meiner Frage? Anstatt ein Breadboard zu
benutzen, möchte ich halt alles, was für das Erlernen notwendig ist, auf
eine eigene Platine unterbringen. Wenn ich den AVR jetzt mit 5V
betreibe, dann werde ich doch Pegelwandler einsetzen müssen, da ich noch
mit 3,3V Peripherie arbeiten werde.
Neuling schrieb:> Wo ist denn das Problem mit meiner Frage? Anstatt ein Breadboard zu> benutzen, möchte ich halt alles, was für das Erlernen notwendig ist, auf> eine eigene Platine unterbringen.
Das ist immer dann völliger Schwachsinn, wenn es bereits fertige
Platinen für ziemlich wenig Geld gibt, die allemal gut genug für
jegliche "Evaluierungen" eines "Neuling"s sind...
Neuling schrieb:> Wo ist denn das Problem mit meiner Frage?
OK...
Dazu kann ich dir meine Einschätzung mitteilen:
Du befindest dich in Sachen AVR8 auf Kompetenzlevel 1
ATmel/Microchip, bzw. die Entwickler, arbeiten auf Kompetenzlevel
4(hoffe ich)
Siehe dazu:
https://de.wikipedia.org/wiki/Kompetenzstufenentwicklung
Neuling schrieb:> Da hätte Microchip bei der Übernahme von Atmel etwas an den Strukturen> dieser Teile was machen können.
Du solltest Chef von Microchip werden. Mit deinen Fähigkeiten würden die
richtig viel Geld machen … einfach durch die Übernahme einer Firma mal
schnell was „an den Strukturen machen“, das fehlt ihnen ganz
offensichtlich.
Wenn du AVRs haben willst, die mit weniger als 5 V schnell sind, dann
musst du zu den Xmegas greifen. Die können dann allerdings gar keine 5 V
mehr.
16MHz erfordern 5V, na und?
Brauchst du denn unbedingt 16Mhz? Wenn ja, bist du sicher dass die dann
reichen oder willst du nicht gleich einen Xmega mit 32MHz verwenden oder
gar einen ARM?
c-hater schrieb:> Das ist immer dann völliger Schwachsinn, wenn es bereits fertige> Platinen für ziemlich wenig Geld gibt, die allemal gut genug für> jegliche "Evaluierungen" eines "Neuling"s sind...
Ich weiß natürlich, dass es welche gibt. Aber ich will ein etwas
komplexeres Evalboard für mich haben.
Arduino Fanboy D. schrieb:> Du befindest dich in Sachen AVR8 auf Kompetenzlevel 1
Ich bin schon etwas weiter. Hatte an unserer Hochschule mit dem STK500
im Labor gearbeitet. Das Problem für mich ist halt, dass die Verkabelung
auf einem Breadboard zwar nett ist, aber ich halt nicht alles darauf
aufbauen möchte, da es doch recht zeitintensiv ist. Daher hatte ich auch
die Idee mit dem Evalboard. Ich will auf dem Ding auch u.a. ein
Operationsverstärker integrieren.
Neuling schrieb:> Ich habe vorhin das Datenblatt angeschaut. Sind die Teile irgendwie> außer Mode oder warum benötigt das Teil eine Versorgungsspannung> zwischen 4,5 und 5V bei 16MHz? Da hätte Microchip bei der Übernahme von> Atmel etwas an den Strukturen dieser Teile was machen können.
Microchip vertickt diese Teile solange unverändert, solange Leute sie
kaufen.
Wenn Du was zeitgemäßes haben willst, nimm PIC32 (MIPS) oder ATSAM
(ARM). Die sind auch nicht teurer, können aber viel mehr.
fchk