Welche Mikrocontroller haben integrierte OPV, die extern beschaltet
werden können?
AVR32DB28
The family uses the latest Core Independent Peripherals with low-power
features and 5V operation for increased noise immunity. The Analog
Signal Conditioning (ASC) module includes three OPAMPs, which can form
gain stages and filter functions allowing signal conditioning with down
to zero external components.
PIC16F15354 hat es nicht, PIC16F570 mit "Dual Op Amp Module with 3MHz
GBWP "
April A. schrieb:> Welche Mikrocontroller haben integrierte OPV, die extern beschaltet> werden können?
Sehr wenige, denn damit kann man in den meisten Fällen nix anfangen.
Bestenfalls haben sie einen programmierbaren Verstärker vor dem ADC
eingebaut.
> Welche Mikrocontroller haben integrierte OPV, die extern beschaltet> werden können?
Einige. Zum Beispiel die Geckos von Silabs. Allerdings sind die
Datenblaetter zu den technischen Daten deshalb so duerftig weil die
Hersteller sonst viel Schlimmes reinschreiben muessten.
Und selbst wenn es total tolle OPs waere, alleine ihre Naehe zum
Digitalteil wuerde dann einiges wieder kaputt machen.
Olaf
Falk B. schrieb:> denn damit kann man in den meisten Fällen nix anfangen.
genauso wie mit den integrierten ADCs? Oder allem anderen was den µP zu
einem µC macht?
Wenn es nicht so teuer sein soll:
Von Padauk der PFC232.
Im Padauk-Katalog gibt es noch andere, die PFS252 und PFC252 sowie die
PGC-Reihe, bei denen ich aber nicht weiß, ob sie schon verfügbar sind.
Kevin M. schrieb:> genauso wie mit den integrierten ADCs? Oder allem anderen was den µP zu> einem µC macht?
Wie schon angemerkt, würden die Einstreuungen aus dem CPU-Teil deinen
OPAMP bei kleinen Signalen ziemlich unbrauchbar machen. Man kann eben
nicht alles so einfach auf Chip-Level zusammenhängen, wie es die
Arduino-Fans so gerne hätten.
Schukostecker schrieb:> Wie schon angemerkt, würden die Einstreuungen aus dem CPU-Teil deinen> OPAMP bei kleinen Signalen ziemlich unbrauchbar machen.
Unsinn. Es gibt uCs mit integrierten, schnellen ADCs > 1MSPS und die
laufen sehr gut, da ist auch sehr viel Analogkram auf dem Chip.
Das Problem ist vielmehr, daß man so einen OPV auf einem Mikrocontroller
nicht so universell machen kann, als daß er einen großen Anwenderkreis
findet. Analoge FPGAs oder ähnliches waren Rohrkrepierer.
Die Frage ist viel mehr, was der OP damit machen will.
Falk B. schrieb:> Analoge FPGAs oder ähnliches waren Rohrkrepierer.
Wo waren diese "Rohrkrepierer"?
Kaum jemand hat sich wirklich ernsthaft mal mit diesen recht
interessanten FPAAs beschäftigt.
Falk B. schrieb:> Es gibt uCs mit integrierten, schnellen ADCs > 1MSPS und die> laufen sehr gut
Nein, das tun sie eben nicht wirklich. Spätestens bei realen 12 Bit
Auflösung ist da Ende Gelände. Und um wenigstens die wirklich zu
erreichen, muss man schon einigen Aufwand treiben. Und bei 1MSps kannst
du selbst bei optimalem Design die 12 Bit knicken. Das, was dann
wirklich noch möglich ist, spielt sich typisch zwischen 8 und 10 Bit ab.
Fazit: du solltest einfach auch mal die finsteren Teile der Datenblätter
lesen...
Im Werbeprospekt werden nämlich typisch nur die Grenzfälle
ausmultipliziert und so dargestellt, als wären sie gleichzeitig zu
erreichen...
c-hater schrieb:> Und bei 1MSps kannst> du selbst bei optimalem Design die 12 Bit knicken. Das, was dann> wirklich noch möglich ist, spielt sich typisch zwischen 8 und 10 Bit ab.
Das kann ich so nicht bestätigen.....
Aber gut bei den Designs die ich hier teilweise schon gesehen habe
wundert mich das auch nicht...
OSchlaffel schrieb:> Falk B. schrieb:>> Analoge FPGAs oder ähnliches waren Rohrkrepierer.>> Wo waren diese "Rohrkrepierer"?> Kaum jemand hat sich wirklich ernsthaft mal mit diesen recht> interessanten FPAAs beschäftigt.
Jaja, so wie die Kernfusion. ;-)