Moin,
ich möchte gern für einen Wasserbehälter eine Temperaturanzeige bauen.
Dabei soll die Schaltung in einen Plastikflaschenrohling eingebaut
werden. Sensor mit Wärmeleitkleber an ins Gehäuse geklebt werden. Dann n
kleinen Tiny, CR2032 und 3x 7Segmentanzeige, fertig. Die Messung soll
dann jede Min erfolgen. Is die Temp zu niedrig => Anzeige aus und Sleep.
Temperatur hoch genug, dann Anzeige an.
Irgendwelche Verbesserungsideen bzw. wo bekomme ich den Flaschenrohling
her? Getränkemarkt rückt die nicht raus.
Gruß Knut
Ingo L. schrieb:> Plastikflaschenrohling
1. Trinke ein Flasche Cola und wirf das Etikett weg.
2. Such die ein Datenblatt einer CR2032 und rechne wie lange Deine
Anzeige mit 200mAh leuchten könnte.
3.Dann such bei ELV.de ob es nicht schon was Fertiges gibt.
4. Kondenswasser?
Der Getränkemarkt bekommt die Dinger nie zu sehen. Suche unter Petling
oder Pet-preform bei deinem lieblings Suchdienst oder Auktionshaus.
Du kannst auch Urinröhrchen nehmen, die gibt es in der Apotheke und sind
billiger.
[http://www.youtube.com/watch?v=YQ4qjKaNbdQ]
Moin Tim
oszi40 schrieb:> Ingo L. schrieb:>> 1. Trinke ein Flasche Cola und wirf das Etikett weg.
Ist heute nicht dein Tag, oder?
> 2. Such die ein Datenblatt einer CR2032 und rechne wie lange Deine> Anzeige mit 200mAh leuchten könnte.
50-70 Stunden, da der maximal erlaubte Entladestrom einer CR2032 ohnehin
nur etwa 3mA beträgt.
Michael schrieb:> 50-70 Stunden, da der maximal erlaubte Entladestrom einer CR2032 ohnehin> nur etwa 3mA beträgt.
mit 3mA willst du deine 3x7Segment Anzeige leuchten lassen? Dann mal
viel Spaß beim Ablesen.
Jetzt mal im Ernst: Ich würde da mindestens AA-Akkus nehmen.
3x7Segmente = 21Segmente
21Segmente * 0.5 (es leuchten durchschnittlich die Hälfte*) * 2mA = 21mA
Ob es so sparsame Anzeigen gibt weiß ich nicht. Man sollte eher mit
10-20mA rechnen (gesamt 105-210mA). Ein guter AA Akku hat 2-3Ah.
Das hält (wenn die Anzeige die gesamte Zeit leuchtet) 10-30h.
*Bei einer Uhr hab ich das mal ausgerechnet, da stimmt es ziemlich
genau. Bei deinem Vorhaben kann man das nicht so genau sagen.
Samuel K. schrieb:> mit 3mA willst du deine 3x7Segment Anzeige leuchten lassen? Dann mal> viel Spaß beim Ablesen.> Jetzt mal im Ernst: Ich würde da mindestens AA-Akkus nehmen.>> 3x7Segmente = 21Segmente> 21Segmente * 0.5 (es leuchten durchschnittlich die Hälfte*) * 2mA = 21mA>> Ob es so sparsame Anzeigen gibt weiß ich nicht. Man sollte eher mit> 10-20mA rechnen (gesamt 105-210mA). Ein guter AA Akku hat 2-3Ah.> Das hält (wenn die Anzeige die gesamte Zeit leuchtet) 10-30h.
Eine LCD-Anzeige ohne Controller wäre genau das richtige, die verbraucht
quasi nichts!
Dazu würde ich die Sleep-Modi des Controllers möglichst gut nutzen und
den Temperatursensor so schalten, dass er während der "Messpausen"
keinen Strom bekommt.
Dann hält die Batterie auch "ewig".
Woher der OP ein geeigentes Display bekommt? Keine Ahnung! ;)
Stephan S. schrieb:>> Woher der OP ein geeigentes Display bekommt? Keine Ahnung! ;)>> Pollin? Die Ansteuerung eines Displays ohne Controller dürfte aber> "lustig" werden.
Ich rede hier nicht von einem Dot-Matrix-Display, sondern von einem
Siebensegment-LCD, also etwas in diese Richtung:
http://www.display-elektronik.de/lcd-7segment-panels-table.htm
Für einen tiny (->Wenig I/O-Pins) sollte dann natürlich eins mit
mehreren Backplanes her, da wird Ansteuerung etwas kniffelig, aber
durchaus noch realisierbar. Der Controller tut ja sonst nichts.
13 mm Ziffernhöhe können schon zuviel sein, wenn das in einen
Flaschenrohling passen soll. Ich könnte noch ein paar LCD-Gläser für
Leitgummikontaktierung bieten, aus altem Bestand, gegen
Versandkostenerstattung. 4-stellig mit Doppelpunkt, 30 Segmente,
2:1-Multiplex, für niedrige Betriebsspannung ausgelegt. Ziffernhöhe
nicht viel größer als bei einer Armbanduhr. Kontaktierung einseitig, 17
Kontakte. Bei Interesse... PM.
Moin,
vielen Dank erstmal für die vielen Antworten. Evtl. mache ich auch eine
Leuchtbalkenanzeige, das wird wohl am einfachsten bezüglich des
Energieverbauchs werden.
Die CR2032 mit nur einer LED und dem µC sollte es dabei auch noch gut
gehn. Die LED muss ja auch nicht volle Pulle leuchten, reicht ja auch
wenn se etwas dunkler ist.
Mit Kondenswasser rechne ich eigentlich nicht in dem Rohling, da das
Wasser im Temperaturbereich von 15°C bis 45°C liegt, da Kondensiert
(hoffentlich) nichts.
PETling wa übrigens das richtige Stichwort bei Ebay, danke.
Gruß Knut
Nicht CR2032. Das ist der falsche Weg. In den PET-Rohling paßt doch eine
Lithium-Rundbatterie 2/3AA. Hat die zehnfache Kapazität. Wenn es
wirklich LEDs sein sollen, muß das sein.
@Ingo L.:
Solltest du tatsächlich etwas mit LED-Anzeige machen, nimm superhelle
LEDs. Die geben schon mit weniger als 500µA eine brauchbare Helligkeit,
besser als so diverse Low-Current-Teile. Dann nur eine LED jeweils
leuchten lassen und die auch noch langsam blinkend, was den gemittelten
Verbrauch weiter reduziert. Wenn keine besondere hohe Genauigkeit
(besser +-1°C) benötigt wird, der ATtiny24/44 hat einen internen
Temperatursensor, was Teile und Strom spart.
Zum Thema Kondenswasser: Die Röhrchen von Brausetabletten, z.B.
Multivitamin (Aldi) haben im Deckel eine Kapsel, die Feuchtigkeit
bindet. So einen Deckel zurechtschnitzen und mit in den Petling stopfen.
Gruß
Jadeclaw
Tim schrieb:> Petling> oder Pet-preform
Die Dinger bekommt man manchmal auch vom regionalen Getränkeabfüller
umsonst, da die diese in LKW Ladungen ordern. Oder falls kein
Getränkeabfüller in der Gegend ist, kann man die auch hier günstig
bestellen.
http://www.geoparadise.de/PETling-101cm
Gruß
Maik