Hallo!
Habe mir bei Pollin den Bausatz Klatschschalter gekauft
http://www.pollin.de/shop/dt/MTg4OTgxOTk-/Bausaetze_Module/Bausaetze/Klatschschalter_Bausatz.html
nur Leider Funktioniert er nicht.Teile wurden ale richtig eingelötet und
nochmals überprüft.
Hab noch so ein altes Ladegerät 6V/12V von früher.das habe ich da
rangehangen.
als erstes leuchtet die LED ein bisschen hell und das Relais brummt.
Aber wenn ich das angeschlossene Micro drehe (Anschlüße vertauschen)
geht das Brummen vom Relais fast weg aber die LED glimmt nur noch leicht
und dann habe ich mal versucht bei der Spannung (12V) noch einen Kondi
dazwischen zu machen und auf einmal geht das Brummen weg und die LED
geht aus aber beim Klatschen tut sich da überhaupt nichts.
an was kann das liegen?
Maik schrieb:> Hab noch so ein altes Ladegerät 6V/12V von früher.das habe ich da> rangehangen.
Ladegerät != Netzteil
Nimm erstmal wie vorgeschlagen einen 9V-Block.
Wenns dann nicht tut können wir weiterdiskutieren.
Maik schrieb:> an was kann das liegen?
vielleicht daran dass du ein Wechselspannungsnetzteil verwendet hast?
ist auf dem Netzteil ein "~" dort wo die Spannung steht?
Was genau meinst du mit Ladegerät? was steht denn drauf?
Foto wäre hilfreich(vom Netzgerät)
Maik schrieb:> ich hab ein Ladegerät und einen Trafo wo Gleichspannung raus kommt.
Aus einem Trafo kommt keine Gleichspannung.
Aus deinem "Ladegerät" kann auch eine gleichgerichtete Spannung raus
kommen. Diese ist aber nicht für den Betrieb deiner Schaltung geeignet!
>Teile wurden ale richtig eingelötet und>nochmals überprüft.>ich hab doch noch eine Platine da ist ein Trafo drauf>Brückengleichrichter,Spannungsregler Kondi drauf.da kommen definitiv 12V>gleichspannung raus.
So was haben wir da? Zwei Aussagen von Dir, die wir mal so glauben
müssen.
Aber wir haben hier auch das Problem: Alle Teile und alle Spannungen
sind Deiner Ansicht nach in Ordnung, also muß es wohl funktionieren.
Tuts aber nicht, somit ist wohl irgendwas anders. Da Du aber keine
anderen Informationen hast oder rausgibst, wird Dir auch niemand helfen
können, Du bist ja überzeugt alles richtig zu machen.
Fehler erraten ist öde, Fehler rausmessen ein Kinderspiel, wenn man sich
nicht dagegen sträubt. Aber rausmessen kannst nur Du, Du hast die
Schaltung und die Probleme.
Naja, es kann ja auch sein, dass die Pollin-Schaltung nicht richtig
funktioniert: das Signal deines "Mikrofons" ist vielleicht zu schwach,
um den Schaltprozess zu triggern.
Gruß
Jens
Maik schrieb:> naja aber das Mikrofon war ja mit dabei in dem Bausatz.
Ja, schon klar. Trotzdem kann es sein, dass so ein (ich sage mal
vorsichtig: einfacher) Bausatz nicht immer optimal funktioniert.
Gruß
Jens
Also Q3 überbrücken hat nichts gebracht.da tut sich garnichts.nur wenn
ich Q1 überbrücke geht das Relais an. Hab mal etwas versucht.
habe auf C1 bzw. D1 Masse drauf gemacht da zieht das Relais an aber wenn
ich an C2 bzw.R7 masse gebe zieht das Relais nicht an und die LED Geht
nur ganz schwach.also muss ja auf der Strecke Q3, C2, R7 irgend ein
Fehler sein oder sehe ich das Falsch?
Maik schrieb:> Also Q3 überbrücken hat nichts gebracht.da tut sich garnichts.nur wenn> ich Q1 überbrücke geht das Relais an. Hab mal etwas versucht.> habe auf C1 bzw. D1 Masse drauf gemacht da zieht das Relais an aber wenn> ich an C2 bzw.R7 masse gebe zieht das Relais nicht an und die LED Geht> nur ganz schwach.also muss ja auf der Strecke Q3, C2, R7 irgend ein> Fehler sein oder sehe ich das Falsch?
Vielleicht hast Du Deine Schaltung durch Deine ungeeigneten Netz-
teile ja bereits beschädigt. Normalerweise bekommt man das mit
einem Meßgerät schnell heraus, braucht dafür aber ein paar Elektronik-
kenntnisse. Das die Schaltung selbst fehlerhaft ist, halte ich für
unwahrscheinlich. Sicherlich hat Pollin die schon zu Tausenden verkauft.
Gruss
Harald
Die ganzen Widerstände,Dioden und Kondis hab ich gerade nochmal
rausgemacht und gemessen.die stimmen alle noch also haben alle den Wert
den sie haben sollen
> in wie weit elektronikkenntnisse?bisschen kenn ich mich schon aus.wie> würdest du vorgehen?> und was könnte denn beschädigt sein?
Klemmt deine Shift-Taste?
Bernd schrieb:>> in wie weit elektronikkenntnisse?bisschen kenn ich mich schon aus.wie>> würdest du vorgehen?>>> und was könnte denn beschädigt sein?>> Klemmt deine Shift-Taste?
Kommt vielleicht auch durch falsche Netzteile? :-)
Zum Ursprungsthema: Grundsätzlich zerlegt man (gedanklich) eine
Schaltung in mehrere Teile und versucht sie einzeln zu testen.
Bei Transistoren misst man die BE-Spannung. Wenn diese einen
un gewöhnlichen Wert hat, ist der Transistor kaputt.
Gruss
Harald
Maik schrieb:> Im Ruhestand
was meinst du mit Ruhezustand? Wenn das Mikro dran ist aber alles ruhig
oder ohne Mikro?
versuch mal folgendes:
- nimm mal C3 raus und schließ einen Widerstand 1K (*) an die Basis von
Q4. Schau was passiert.
- Halt den Widerstand an Masse, schau wieder.
- Halt ihn an 12V, schau wieder
- berichte hier
(*) wenn du keinen zur Hand hast, nimm eine 40W oder 60W Glühbirne
So jetzt bin ich wiedermal da.Hatte noch bisschen was anderes zu Tun
gehabt.
Mit Ruhezustand meinte ich dass das Mikro angeschlossen ist aber in der
Umgebung ruhig ist.Also dass das Mikro nix hört.
Habe den C3 rausgemacht und an die Basis von Q4 den 1K Widerstand
rangemacht.An Minus gehalten -> es passierte nichts.
An Plus gehalten -> es passierte nichts aber als ich den Draht von Plus
weggenommen habe hatte die LED (Relais) mal kurz geblinkt.Also ging an
und dann gleich wieder aus.
An den gepfuschten Lötstellen!
1. Zuerst mal scheinst du ja ein wahrer Freund des Zinns zu sein - zu
gut deutsch es ist viel zu viel.
2. brätst du deine Bauteile offensichtlich richtig gut durch. Das ist
gerade bei Halbleiterbauelementen weniger lustig. Da kannst du schon
Schaden angerichtet haben.
3. Offensichtlich bist du auch ein Freund von wahrlosem
Durchkontaktieren zu Testzwecken. Damit kann man jeden Transistor
killen.
4. Lötstellen die aussehen wie eine Halbkugel sind Mist. Die musst du
alle nochmal richtig machen. Da sehe ich eher das Problem dieser
Schaltung - die unsaubere Lötung. Das musst du nochmal machen.
5. Schau ob dein übermäßiger Lötzinnkonsum irgendwo Kurzschlüsse
verursacht. Dazu piepst man mittels Durchgangspiepser die Schaltung
durch.
6. Jetzt nimm das Zeug wieder in Betrieb.
7. Geht immernoch nichts, so tausche aus bzw. verifiziere Funktion von
Transistoren, Dioden, Elkos und dem Styroflex Kondensator. Letztere
beide sind eher unkritisch gegen Versagen durch Misshandlung durch
Temperatur.
@Maik
Um das Rätselraten zu beenden, einige Hinweise zur Fehlersuche.
Um die Funktionseinheiten besser überprüfen zu können, sind einige
Bauteile nicht zu bestücken bzw wieder zu entfernen (Klatsch1).
1.) Flip-Flop
Beim Anlegen der Versorgungsspannung geht das Flip-Flop (Q1+Q2)wegen der
unterschiedlichen Basiswiderstände in seine Vorzugsstellung: Q2 ist
durchgeschaltet (niedriges Kollektorpotential). Vertauschen der
Basiswiderstände kehrt die Verhältnisse und bringt die LED beim Anlegen
der Versorgungsspannung zum Leuchten (Klatsch2).
2.) Verstärker bzw Impulsformer
J2 kurzgeschlossen. Bei angelegter Betriebsspannung ist Q4
durchgesteuert, Q3(hohes Potential am Kollektor) sperrt. Kurzschluß
entfernen und niederfrequentes Signal (5..100Hz)mit angepasster
Amplitude anlegen.
Q3 und Q4 schalten im Rhytmus der NF (Klatsch3).
3.) Systemtest
Bauteile wie gezeigt bestücken (Klatsch4). Wiederholtes Kurzschliessen
der BE-Strecke von Q4 oder J2 bewirkt Zustandsänderung des FF.
4.) Mikrofon bestücken und dagegenklopfen. Reaktion wie unter 3.)
Restliche Bauteile bestücken.
Die Betriebsspannung kann 10..40V betragen, muß allerdings brummfrei
sein.
Hallo,
Ich habe mir auch diesen Bausatz gekauft, zwei mal. Am Anfang hat alles
toll funktioniert mit der 9V Blockbatterie. Als diese leer war, habe ich
ein Netzteil 9V mit 0.8A verwendet. Die Folge war, die Schaltung wurde
zerstört. Nun lechtet die LED dauerhaft und das Relais ist dauerhaft
betätigt, aber die funktion der Platine ist hinüber.
Habe es auch mit einer anderen Spannung und Stromstärke versucht, ohne
Erfolg. In der Anleitung ist eine Spannung von 9-12V DC empfholen.
Lennart schrieb:> Als diese leer war, habe ich> ein Netzteil 9V mit 0.8A verwendet. Die Folge war, die Schaltung wurde> zerstört.
Aha... das liegt sicher nicht an der Schaltung - eher am Netzteil -
vielleicht verpolt angeschlossen?
Was war jetzt die Frage?
Nein, ich habe es nicht verpolt angeschlossen.
Ich dachte auch mal meinen Senf dazuzugeben, weil es mich interessiert
woran der fehler liegen könnte.
Die Frage steht im Betreff.
Das kann ich ohne Vorliegen der defekten Schaltung nicht beurteilen...
Da wirst Du wohl selber messen müssen, welcher der Transistoren nun
defekt ist und dann rausfinden, warum er gestorben ist...