DCF77 Pollin

Gast #2484381
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>muss ich auf 3-3,3v haben oder geht auch 5v???

Steht doch dick und FETT bis 3.3V dabei. Wieso
kaufst du dir das wenn du nur 5V hast? Nimm einen
1k Widerstand in Reihe und eine weisse LED parallel
zum Modul, das pass wohl eher als dein beschissener
Spannungsteilerversuch.

Oder kauf dir bei Conrad das hier:

641138 - 62

Geht von 1,5 - 15V und funktioniert hier oben in Schleswig Holstein
problemlos. Die Antenne muss man auch nicht besonders genau
ausrichten.
#2484576
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cyblord ---- schrieb:
> Spannungsteiler eingezeichnet (sogar
> mit Beschreibungstext!!!!) welcher diese 3V aus den 5V generiert.

Einen Spannungsteiler nimmt man nicht zum Erzeugen von 
Versorgungsspannungen! Schon mal einen Spannungsteiler belastet? Da wird 
die erzeugte Spannung je mehr der Teiler belastet wird, umso mehr in den 
Keller gehen.
Ja gut, nun könnte man sagen, das sei vernachlässigbar klein, bei den 
geringen Strömen, die ein DCF77-Modul zieht. Das ist es auch, aber ich 
sage trotzdem: Sowas macht man nicht und sei es nur aus dem Grund, dass 
man sich solche Verbrechen gar nicht erst angewöhnt.

Gruß Oliver
Gast #2484583
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Der Spannungsteiler ist, in dieser Schaltung, so richtiger Mist.

Die 3 Volt am Spannungsteiler entstehen nur wenn kein Strom entnommen 
wird. Aber das Modul braucht Strom bei 3Volt -> die Spannung am 
Spannungsteiler wird geringer werden, umso mehr Strom die Schaltung 
zieht -> Mist, siehe oben.

Was spricht denn gegen den Einsatz eines richtigen Spannungsreglers, der 
aus den 5 Volt 3 Volt macht? Die Kosten von ca. 80 cent könnens ja wohl 
nicht sein.

Die 150 kOhm als Basiswiderstand kommen mir etwas arg hoch vor, warum 
hast Du 150kOhm gewählt?
Gast #2484592
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Es gibt zwei Module von Pollin.
Eines was nur mit 3,3 V zu betreiben ist, eines das auch bis 5 V kann.
Ich habe zwei mit 5 V in Betrieb.

Laut Beipackzettel oder Verpackungsauftruck kann das Ding von 1,2 bis 
5,5 V
#2484605
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Oliver J. schrieb:

> Ja gut, nun könnte man sagen, das sei vernachlässigbar klein, bei den
> geringen Strömen, die ein DCF77-Modul zieht. Das ist es auch, aber ich
> sage trotzdem: Sowas macht man nicht und sei es nur aus dem Grund, dass
> man sich solche Verbrechen gar nicht erst angewöhnt.

Ja na gut, aber in diesem Fall wird es funktionieren. Ich würde auch 
lieber einen LP2950 CZ3.3 einsetzen. Wäre in diesem Fall gut. Aber wenn 
man sowas nicht zur Hand hat....
#2484793
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Wenn Du einen Spannungsregler einsetzen willst, dann halte Dich bitte 
genau an das Datenblatt Deines Spannungsreglers.
Auch wenn in anderen Schaltungen andere Werte für C angegeben sind, 
kommt es immer auf das verbaute Teil an. (Gilt auch für alle anderen 
Bauteile, nicht nur für Spannungsregler)
Moderator Persönliche Seite #2484812
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Sascha Möwert schrieb:
> Hi ottmar welche diode und r hast du den genommen? da ich neuling bin,
> möchte ich auf die sichere seite gehen. und von erfahrenen leuten
> lernen.

Wenn Du Dir das Foto näher anschaust, wirst Du die weiße Schrift mit den 
Werten für D und R wohl auch sehen ;-)

EDIT: Achnee, der Wert für R fehlt. Weiß auf hellem Grund ist halt 
suboptimal.
Gast #2484935
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Sascha Möwert schrieb:
> was haltet ihr vom 2 bild.
Dort fehlt die Verbindung zwischen Pin2 des Reglers und dem GND von der 
Eingangsspannung. Ich habe die Cs nicht mit dem Datenblatt verglichen.

Wenn das Modul 90µA Stromaufnahme hat und von 1,2 ... 3,3V arbeitet, 
dann tut es ein einfacher Spannungsteiler mit 1mA Querstrom auf jeden 
Fall. Viel besser wird's mit Z-Dioden, LEDs etc. auch nicht mehr (wenn 
die 5V geregelt sind).

Oliver J. schrieb:
> Einen Spannungsteiler nimmt man nicht zum Erzeugen von
> Versorgungsspannungen! Schon mal einen Spannungsteiler belastet? Da wird
> die erzeugte Spannung je mehr der Teiler belastet wird, umso mehr in den
> Keller gehen.

Das ist zwar richtig. In dem Fall spielt es aber keine Rolle!

slow schrieb:
> Die 150 kOhm als Basiswiderstand kommen mir etwas arg hoch vor, warum
> hast Du 150kOhm gewählt?

Wahrscheinlich um den Betriebsstrom des Moduls gering zu halten.
Aus dem Bauch heraus ist der RB hoch, ja, aber rechne doch mal: um die 
10k an 5V durchzuschalten, wird mit den 150k RB ein Transistor mit min. 
hFE von ca. 40 benötigt. Das kann der BC237 locker mit 
Übersteuerungsreseve!
Passt also.
Gast #2484978
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Sascha Möwert schrieb:
> hall ich möchte gern das DCF77 von pollin betreiben kann ich diese
> schaltung dafür nehmen.. muss ich auf 3-3,3v haben oder geht auch 5v???

Vorschlag:
- den 3,3 KOhm Widerstand durch eine blaue LED ersetzen
- den 2,2 kOhm etwas verkleinern, so um die 1,5 kOhm

Ergibt mit meinem Pollin Modul eine grob stabilisierte Spannung von 
knapp 2,9 Volt.

Gruss   allu
OP #2485392
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Ich nehme den LM317, eine frage habe ich noch so eine ganze anlage mit 
atmega32,dcf77,rfm12 modul. was braucht so etwas ungefär an mA. da ich 
mir selbst zwei 9v trafos kaufwen möchte habe an den gedacht 
http://www.reichelt.de/Printtrafos-3-2-4-8VA/421-09-1/index.html?;ACTION=3;LA=2;ARTICLE=2462;GROUPID=3315;artnr=421.09-1;SID=10TwP8C38AAAIAAFNyvvE3e54321b2190e92806b25e02988356c1.
#2485421
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Sascha Möwert schrieb:
> Ich nehme den LM317, eine frage habe ich noch so eine ganze anlage mit
> atmega32,dcf77,rfm12 modul. was braucht so etwas ungefär an mA. da ich
> mir selbst zwei 9v trafos kaufwen möchte habe an den gedacht
> http://www.reichelt.de/Printtrafos-3-2-4-8VA/421-09-1/

Öhm warum nimmst du nicht ein fertiges Netzteil? Bei Pollin gibts ein 
Schaltnetzteil für 1,50 Euro welches dir direkt 5V stabil ausgibt und 
welches du direkt an 230V betreiben kannst.
Allein der Trafo reicht dir ja nicht, du musst ja noch Gleichrichten, 
Glätten und usw.
Und warum gleich 2 Trafos?

Hier das Netzteil:
http://www.pollin.de/shop/dt/NzExOTQ2OTk-/Stromversorgung/Netzgeraete/Festspannungs_Netzgeraete/Schaltnetzteil_AD_0120501.html

gruß cyblord
#2485448
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Sascha Möwert schrieb:
> warum 2. weil ich ja später mit dem RFM12 Modul über funk arbeiten
> möchte daher zwei, und den rest der sachen habe zu Hause wie
> gleichrichter und so, wollte ein groß bestellung bei Reichelt machen,

Und du findest wirklich dass sich das lohnt. Da 2 Netzteile komplett neu 
aufzubauen anstatt für 1,50 ein fertiges, billigeres, kleineres, 
leichteres und sparsameres (Schaltnetzteil!!) zu verwenden?

gruß cyblord
#2485852
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Hallo Sascha,

zunächst ergänzend zu meinen Post von 9:36 Uhr:

Bauteile für die 3,3V-Versorgung:
1 Widerstand 1,2 KiloOhm ,  1 Zener-Diode 3,3V, 1 Elko 10µF oder 
22µF/6.3V (evtl. Tantal)
Die Schaltung habe ich beigefügt. Spar Dir ein Spannungsregler-IC besser 
für das Netzteil auf!. IC's schön und gut, ein diskreter Aufbau ist 
immer informativer und lehrreicher!

Die folgenden Posts habe ich mal so überlesen ... wie mir scheint wirst 
Du von guten Ratschlägen fast erschlagen :-)
Denke bitte daran, alles was Du selbst baust, also nicht als Fertigteil 
verwendest, hilft Dir mehr zu lernen und zu verstehen!

Mein Vorschlag zum Netzteil (Schaltungen gibt es im Netz und in 
gedruckter Form genug)
[http://de.wikipedia.org/wiki/Netzteil]
 :
Steckernetzteil 230V sekundär ca. 10-12V,
Brücken (Rund-)gleichrichter B40C1500 mit Siebelko 1000µF/25V
Spannungsregler-IC z.B. 7805 + Kühlkörper + 2 KERAMIK-C's zu je 100nF

Das Steckernetzteil entbindet Dich vom Umgang mit der Netzspannung. 
Sekundär wird es mittels einer Hohlsteckerverbindung mit der 
Gleichrichterschaltung verbunden. Diese Schaltung besteht aus dem 
Rundgleichrichter, welcher auch aus 4 Einzeldioden z.B. 4x 1N4001 
aufgebaut werden kann. Danach kommt zur Glättung der mit 100Hz 
pulsierenden Gleichspannung der Elko

Das IC 7805 bringt die noch recht hohe Gleichspannung aus dem 
Gleichrichter auf das gewünschte Niveau, also z.B. 5V. Dies muss man 
sich so vorstellen, dass der 7805 seinen Widerstand zwischen Ein- und 
Ausgang so einstellt, dass bei gegebener Stromlast, der Ausgang stets 
auf 5V gehalten wird. Das kann dieses IC wirklich sehr gut.

Wegen der im IC enthaltenen Verstärkerschaltungen kann es aber ins 
Schwingen geraten. Dies wird wirksam mit den Abblockkondensatoren, 100nF 
verhindert, von denen je einenr vom Eingang und einer vom Ausgang zum 
Massepin (GND) auf KÜRZESTEM Weg zu schalten ist.

Im 7805 entsteht Verlustwärem. Daher ist ein kleiner Kühlkörper dann 
erforderlich, sobald die Verlustleistung zwischen Ein- und Ausgang des 
IC 1,5W erreicht oder übersteigt.
z.B. 12V - 5V = 7V, I Last = 300mA
PVerlust = 7V * 0,3A = 2,1Watt.

mfg
Ottmar
Angehängte Dateien:
Gast #2486202
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Oliver J. schrieb:
> HildeK schrieb:
>>In dem Fall spielt es aber keine Rolle!
> Kommt mir so vor als hätte ich das selbe gesagt in dem selben Post, den
> du zitiert hast. Etwas weiter unten. ;)
Ja, hast du. Aber der Tenor in deinem Beitrag war so deutlich auf "Das 
macht man nicht", dass dies die Teilervariante praktisch zugedeckt hat 
:-).

@ Ottmar K. (wil1)
Der Hinweis in deinem Bild "DCF77_3V3_Schaltung.png", dass der Querstrom 
durch die Z-Diode 10mal größer sein muss/soll, ist so nicht richtig bzw. 
vollständig. Das ist die Faustregel, wenn du z.B. die 
Spannungsteilervariante nimmst.
Bei den Z-Dioden wäre ein Blick ins Datenblatt für den Minimalstrom 
erforderlich, bei dem die Z-Spannung erreicht wird. Bei den kleinen 
Z-Spannungen und zudem kleinen Strömen ist die Stabilisierung auch nicht 
mehr viel besser als mit dem Widerstandsteiler.

Sascha Möwert schrieb:
> ne ich mache es mit einem LM317. das ist eine schnelle lösung, die für
> mich in frage kommt.

Ja, ich weiß, du hast dich für einen LM317 entschieden.
Der braucht mindestens 5mA Laststrom und wird mit 1.7V Differenz Vin - 
Vout auch nicht unter allen Bedingungen klar kommen. Aber, das Modul 
läuft ja auch mit kleinerer Spannung ...
OP #2486557
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So ich habe mich noch weiter durchgelesen, und habe jetzt verstanden das 
es nicht geht mit 5V und dann auf 3,1v da die Vin spannung um das 2-3 
fache höher sein muss. also kann ich das vergessen. ich hoffe ich habe 
es gut verstanden.

also es würde gehen wenn ich 10-12v auf Vin geben würde. aber ich habe 
ja nur board seitig 5v.
Moderator Persönliche Seite #2486643
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Sascha Möwert schrieb:
> So ich habe mich noch weiter durchgelesen, und habe jetzt verstanden das
> es nicht geht mit 5V und dann auf 3,1v da die Vin spannung um das 2-3
> fache höher sein muss.

Wo steht das denn??? Bitte Quelle angeben.

HildeK schrieb doch:

"Ja, ich weiß, du hast dich für einen LM317 entschieden.
Der braucht mindestens 5mA Laststrom und wird mit 1.7V Differenz Vin -
Vout auch nicht unter allen Bedingungen klar kommen."

Das heisst, dass 5V prinzipiell schon gehen, da die Differenz Vin - Vout 
gerade so ausreicht.

Aber das andere Problem, welches HildeK ansprach, ist viel wichtiger: 
Der LM317 braucht eine Mindestlast von 5mA. Das schaffst Du nicht mit 
dem DCF77-Modul, das benötigt viel weniger Strom.

Ich persönlich halte die LM317-Lösung für Kanonen auf Spatzen. Nimm 
einen Spannungsteiler und gut ist. Bei den geringen Strömen, die das 
Modul benötigt, spielen die Nachteile eines Spannungsteilers als 
Spannungsquelle keine Rolle.

Oder nimm die Lösung von Ottmar K. (wil1) mit der Zenerdiode. Manchmal 
sind einfache Lösungen auch die besseren ;-)

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