Herzliche Grüße ans Forum.
Ich suche für ein Bastelprojekt im moment nach analogen
Anzeigeinstrumenten und finde einfach nicht das was ich suche. Welchen
Suchbegriff ich auch eingebe das was dem wonach ich suche am nächsten
kommt sind Einbauvoltmeter. Ich möchte aber gerne eine
spannungsgesteuerte analoge Anzeige, welche möglichst im Bereich
zwischen 0 und 5v liegt (da ich mit Arduino arbeiten möchte). Am
liebsten wäre es mir wenn diese rund ist (also einer Messuhr ähnlich).
Am schönsten wäre es wenn sich so ein Teil in Fabrikoptik fände. Also
Wie eine dieser typischen Edelstahlanzeigen.
Habt ihr vielleicht Ideen wo man diese findet, bzw. welcher Begriff
genau auf das zutrifft was ich suche?
> also Pollin hat gerade wieder einen Schwung russischer Drehspulinstrumente
reinbekommen.
Wenn man bedenkt, das wird haendisch zusammengebaut. 4Euro .. das deckt
doch nicht mal den Transport ... kopfschuettel.
Anstelle von Bakelit, oder billigst Spritzguss, sollten die auf Retro
machen. zB aus Wurzelholz, fuer 100 Euro. Oder aus edlem Tropenholz ..
M.N. schrieb:> also Pollin hat gerade wieder einen Schwung russischer> Drehspulinstrumente reinbekommen.
Da auf dem DB zum 100V-Messinstrument als Herstellerort Burgas genannt
ist, sollte dieses "Made in Bulgaria" sein!
Bei Pollin ist man vermutlich wegen der kyrillischen Schrift
ausschliesslich von Russland bzw. UdSSR ausgegangen.
Mein dbzgl. Mailhinweis fand dort leider noch keine Berücksichtigung...
Siebzehn Für Fuenfzehn schrieb:> Wenn man bedenkt, das wird haendisch zusammengebaut. 4Euro .. das deckt> doch nicht mal den Transport ... kopfschuettel.
Kommt billiger als den Ausschuss zu entsorgen, (oder war das normal?)
aber fuer vier Euro will man sich das ernsthaft anschauen?
Also in der Qualitaet hilft doch nur heimlich nachts verbrennen.
Ingolf O. schrieb:> M.N. schrieb:>> also Pollin hat gerade wieder einen Schwung russischer>> Drehspulinstrumente reinbekommen.>> Da auf dem DB zum 100V-Messinstrument als Herstellerort Burgas genannt> ist, sollte dieses "Made in Bulgaria" sein!> Bei Pollin ist man vermutlich wegen der kyrillischen Schrift> ausschliesslich von Russland bzw. UdSSR ausgegangen.> Mein dbzgl. Mailhinweis fand dort leider noch keine Berücksichtigung...
Hi,
wo hast du denn das Datenblatt gefunden?
Heute baut man analoge Instrumente mit Controllern auf LCDs, TFTs oder
OLEDs nach. Ist viel flexibler und und unempfindlich gegen
Erschütterungen. Sieht auch meist viel 'fetter' aus :-). Ich persönlich
würde die alten Messgurken auch nur noch für Sportwettkämpfe verwenden
wollen.
Knut Ballhause schrieb:> Ich persönlich> würde die alten Messgurken auch nur noch für Sportwettkämpfe verwenden> wollen.
Du meinst für Wettbewerbe im Instrumentenweitwurf?
Knut Ballhause schrieb:> Erschütterungen. Sieht auch meist viel 'fetter' aus :-). Ich persönlichhttp://embodied.mpi-inf.mpg.de/research/printscreen/
Das waere schoen!
---
Den "alten Formen" kann ich aber auch was abgewinnen, kommt halt drauf
an was man vor hat, muss ja auch nicht alles superpraezise sein.
Aber die Verarbeitung dieser Teile (oben) ist doch etwas arg grob.
Liebevoll von frustierter bulgarischer? Hausfrau mit dem
Kartoffelschaeler aus wabligem PVC geschnitzt ...
Egal. Vielleicht sind die ja auch viel huebscher. Mahlzeit.
352029#postform schrieb:> Also in der Qualitaet hilft doch nur heimlich nachts verbrennen.
Die Qualität des Gehäuses sagt jetzt exakt was über die Qualität des
Gerätes aus?
Das Ding ist hässlich, keine Diskussion. Ostblockware halt.
Aber solange das Gehäuse seine Aufgabe erfüllt --nicht zerbröseln,
Berührungsschutz--, ist das in Ordnung. Und was das darin enthaltene
Messinstrument macht, weiß man ohne nähere Untersuchung nicht.
352029#postform schrieb:> Vielleicht sind die ja auch viel huebscher
Hässlicher als der Monacor-Ramsch aus Joghurtbecher-Plastik, den man
sonst überall bekommt, werden sie kaum sein ;)
Rufus Τ. Firefly schrieb:> Das Ding ist hässlich, keine Diskussion.
Übrigens habe ich jede Menge von diesen Doseninstrumenten bei einer
Besichtigung des Leitstandes gesehen, von dem angeblich die Mond-
landung gesteuert wurde. Zu dieser Zeit waren die nach wie vor in
Leitständen in D üblichen, quadratischen Zeigerinstrumente bereits
Standard. Doseninstrumente sah man nur noch in Leitständen aus der
Zeit vor dem zweiten Weltkrieg.
Gruss
Harald
Tom schrieb:> Hässlicher als der Monacor-Ramsch aus Joghurtbecher-Plastik, den man> sonst überall bekommt, werden sie kaum sein ;)
Ging jetzt nicht ums Design, sondern um die Verarbeitung. Einen
stehengelassenen Grat kann man ja abschneiden, zu dem Preis ok. Was
schon fehlt laesst sich schlecht wieder anschnitzen. Da fehlt doch ein
Stueck, auf dem Bild.
Mit dem Begriff "Edelstahl-Optik" im Eröffnungs-Beitrag kann ich zwar
auch nichts anfangen, aber mit so manchen Antworten auch nicht.
A: "Ich möchte mir einen Oldtimer zulegen, oder ein Auto, das irgendwie
altmodisch aussieht. Wie ist das eigentlich mit dem heutigen bleifreien
Benzin?"
B: "Oldtimer sind doch häßlich."
C: "Taugen nur zum Wegwerfen."
B: "Wo macht man eigentlich den Henkel dran? Zum Wegwerfen"
C: "Die alten Autos waren leichter, kann man weiter werfen."
D: "Elektroauto."
Also zum Thema:
Die Dinger von Pollin sehen doch herrlich retro aus.
Andere heute erhältliche Drehspulinstrumente sehen so lala aus.
Mit der von Dir erwähnten Edelstahl-Optik kann ich nichts anfangen. Soll
es etwa wie ein mechanisches Manometer aussehen? Oder wie ein ganz
uraltes großes Meßinstrument?
Spannungsbereich:
Im Drehspulinstrument steckt immer eine, wie der Name schon sagt,
Drehspule, deren Vollausschlag im Prinzip schon mit einem ganz geringen
Strom erreicht wird (unter 1mA), Spannungsabfall dabei unbekannt, aber
vielleicht auch unter 1V. Bei einem Spannungsbereich von 0-40V steckt
ein Vorwiderstand drin, der diesen Strom eben erst bei 40V ermöglicht.
40V-Instrument kaufen, aufmachen, Vorwiderstand entdecken und durch
einen ersetzen, der selbiges bei 5V macht. PWM dran und Du hast ein vom
Controller steuerbares Analog-Instrument.
352029#postform schrieb:> Tom schrieb:>> Hässlicher als der Monacor-Ramsch aus Joghurtbecher-Plastik, den man>> sonst überall bekommt, werden sie kaum sein ;)>> Ging jetzt nicht ums Design, sondern um die Verarbeitung. Einen> stehengelassenen Grat kann man ja abschneiden, zu dem Preis ok. Was> schon fehlt laesst sich schlecht wieder anschnitzen. Da fehlt doch ein> Stueck, auf dem Bild.
Meinst Du diese "Lücken" direkt am Glas?
Ich denke mal das dürfte sich eher um einen Transportschaden handeln und
die Pollinleute fotografieren das erfahrungsgemäß unreflektiert als
Sample.
In der selben Reihe hatten die wohl auch ein quadratisches weißes
Instrument dessen Rückseite wirklich total vergammelt war, das muß im
Wasser gestanden haben, trotzdem wurde das als Produktsample verwendet.
Ich wundere mich indessen bei Pollin nicht mehr. Ich hatte mal
kleinteile und Schrumpfschlauch bestellt und es kam ein riesiges Paket.
Drin war, außer anderen Schrumpfschläuchen ein VW
LT-Scheibenwischerblatt-Set, deswegen war das Paket so groß. Am Blister
klebte Ein Aufkleber .. Schrumpfschlauch .. Best-Nr blah..
Sowas merken normalerweise auch Idioten beim Einpacken.
Der Schrumpfschlauchkrempel war für einen Kumpel, der Zufall wollte es
das der einen Camper auf LT Basis hat und das die Blätter paßten. Der
Schlauch wurde nachgeliefert.
Gruß,
Holm
Mein Gott Walter, und ich habe erst vor kuzem alle meine nagelneuen
ungebrauchten Gossen Einbau-Voltmeter verschenkt. Gingen an einem armen
österreichischen Bergbauer der damit sein "Wasserkraftwerk" auf einer
Almhütte modernisiert hat.
Holm Tiffe schrieb:> Sowas merken normalerweise auch Idioten beim Einpacken.>> der Zufall wollte es> das der einen Camper auf LT Basis hat und das die Blätter paßten.
Ein Idiot mit prophetischer Gabe vielleicht?
;-)
Ingolf O. schrieb:> Der im 100V-Messintrument enthaltene Rv betrug übrigens 86,9kOhm!
Der typische Wert solcher Instrumente für Vollausschlag ist ja
auch 1mA entsprechend 1kOhm pro Volt.
Gruss
Harald
Schmunzler schrieb:> Holm Tiffe schrieb:>> Sowas merken normalerweise auch Idioten beim Einpacken.>>>> der Zufall wollte es>> das der einen Camper auf LT Basis hat und das die Blätter paßten.>> Ein Idiot mit prophetischer Gabe vielleicht?> ;-)
Offensichtlich.
Jörg (von den Mods hier) hat aber auch solche einschlägigen Erfahrungen,
IMHO gabs bei ihm statt irgend einem Bauteil mal ein ISDN
Telefon...krank.
Gruß,
Holm
>> Ein Idiot mit prophetischer Gabe vielleicht?>> ;-)Holm Tiffe schrieb:> IMHO gabs bei ihm statt irgend einem Bauteil mal ein ISDN> Telefon...
Hat er sich das eventuell insgeheim gewünscht?
;-)
Jetzt hänge ich mich da mal mit dran.
Ich suche schon länger für ein Modell ( Dampfmaschine mit Generator )
Voltmeter ( 0-3 V ) und Amperemeter ( 0-1 A ).
Aber: Klassisches Rundinstrument. Sichtbarer Durchmesser ca. 20 mm.
( Sonst passt es nicht zum Modell.)
Viele Grüße Bernd
Bernd Funk schrieb:> Jetzt hänge ich mich da mal mit dran.>> Ich suche schon länger für ein Modell ( Dampfmaschine mit Generator )> Voltmeter ( 0-3 V ) und Amperemeter ( 0-1 A ).>> Aber: Klassisches Rundinstrument. Sichtbarer Durchmesser ca. 20 mm.> ( Sonst passt es nicht zum Modell.)>> Viele Grüße Bernd
Bernd, warum sollte es Sowas geben?
Ich hatte mal irgendwo mikrige Drehspulindikatoren die wohl für den
Einbau in Spiegelreflexkameras gedacht waren, die würden von der Größere
her vielleicht tun (abgesehen davon das sie wahrscheinlich zu tief
wären) aber für de nAschenbecher drum herum müßtest Du eine
Metallbaubude finden die Lust hat Dir Sowas zu bauen..
..aber die Teile müßte ich auch erst wiederfinden..wenn die überhaupt
noch existieren.
Gruß,
Holm
Bernd Funk schrieb:> Jetzt hänge ich mich da mal mit dran.>> Ich suche schon länger für ein Modell ( Dampfmaschine mit Generator )> Voltmeter ( 0-3 V ) und Amperemeter ( 0-1 A ).>> Aber: Klassisches Rundinstrument. Sichtbarer Durchmesser ca. 20 mm.> ( Sonst passt es nicht zum Modell.)>> Viele Grüße Bernd
Auch Da kann Pollin helfen, die kleinen Russen haben zwar ein
Rechteckfenster, aber die Dinger sind rund, kann man zerlegen und was in
Messing 'draufdrehen', kleine Glasscheiben von von Uhr-, Halo- oder
Taschenlampen gibt's auch.
Die sind CCCP!
Bernd, du mußt mal in der Rubrik Puppenstube suchen :-) .
Aber analoge Instrumente kann man überall potentialfrei einsetzen.
Bei der digitalen Variante braucht man eine zweite Spannung.
Die Dinger von Pollin sind schon schick und vielen Dank an alle für die
vielen Vorschläge.
Das ist schon nah an dem was ich mir vorgestellt hatte.
@ Tom : ja optisch hatte ich tatsächlich sowas wie ein altes Manometer
vor Augen.
Mich würde bei den bakelit dingern interessieren: kann man da relativ
einfach das ziffernblatt tauschen? und ist es möglich die von hinten zu
beleuchten?
Gauge schrieb:> @ Tom : ja optisch hatte ich tatsächlich sowas wie ein altes Manometer> vor Augen.
Bei den normalen Drehspulinstrumenten ist es schwierig, einen
Zeigerwinkel von >90° zu verwirklichen.
Hi,
also bei den Pollin-Dingern kann man das Zifferblatt abschrauben oder
ein neu bedrucktes einbauen.
Glashaarpinsel und Anreibebuchstaben (Letraset) eignen sich sehr gut
dafür.
Beleuchtung sollte mit kleinen, warmweißen SMD-LEDs kein großes Problem
sein.
Beste Grüße, Marek
Knut Ballhause schrieb:> Heute baut man analoge Instrumente mit Controllern auf LCDs, TFTs oder> OLEDs nach. Ist viel flexibler und und unempfindlich gegen> Erschütterungen. Sieht auch meist viel 'fetter' aus :-). Ich persönlich> würde die alten Messgurken auch nur noch für Sportwettkämpfe verwenden> wollen.
Über dieses Thema wäre vielleicht mal ein Artikel ganz Sinnvoll. Ich
selber wüsste auch gerne wie die Schaltung und das Programm aussehen
müssten. Dann würde der Threadsteller sich die Sache vielleicht auch
noch einmal überlegen. Bei mir ist es jedenfalls immer an diesem Wissen
gescheitert.
Kröeger schrieb:> Über dieses Thema wäre vielleicht mal ein Artikel ganz Sinnvoll.
Da hätte ich was Aktuelles:
Die Substitution eines 100µA-Drehspulinstrumentes durch ein
AD-Panelmodul mit max. 3 Digits! Eine Betriebsspg. von +10V ist
vorhanden. Der Ausgabewert entstammt einem TLC272.
Elektorprojekt: Hochstrom-hfe-Tester
Kröeger schrieb:> Über dieses Thema wäre vielleicht mal ein Artikel ganz Sinnvoll. Ich> selber wüsste auch gerne wie die Schaltung und das Programm aussehen> müssten.
Siehe LM3914.