Wie ich gerade gesehen habe, wird das Red Pitaya jetzt auf elektor.de
für 239€ angeboten. Die sind angeblich jetzt auch Distributor dafür.
Ist das schon wieder ein Auslaufmodell, oder wollen die wieder Ihren
Umsatz als Verlag ankurbeln???
Immer noch zu teuer....
Ich könnte mir daraus einen FG oder ein Oszi oder... häkeln, die ich
fertig mit Gehäuse und allem PiPaPo und besseren Daten für fast das
gleiche Geld bekommen kann.
Als Idee nicht schlecht, nur der Preis! Bisher über 400 Eumeln, das ging
gar nicht. Wenn es jetzt wirklich "nur" 240,- sind, wird sich vielleicht
was entwickeln.
Old-Papa
Naja das Problem ist, dass da scheinbar die Hardware vermurkst ist. Der
Netzwerkchip anscheinend ist nur über den Prozessor erreichbar, somit
wird man da zum Beispiel nie einfach die A/D-gewandelten Werte auf das
Ethernet übertragen können. Das finde ich schade, weil so bleibt das
einfach nur noch ein USB Oszi. Immerhin kann man das Teil wenigstens
per Webinterface steuern. Somit ist es halbwegs so brauchbar wie ein
normales billiges Oszi.
Search and destroy schrieb:> Mark Brandis schrieb:>> Mr Tannnoy schrieb:>>> Red Pitaya>>>> Ist das eine neue Frucht? ;-)>> Ist Google schon wieder kaputt?
Der Smiley steht nicht umsonst da. Natürlich hab ich das gegooglet.
Ändert aber nichts daran, dass die Wortähnlichkeit zu "Papaya"
frappierend ist.
Mark Brandis schrieb:> Search and destroy schrieb:>> Mark Brandis schrieb:>>> Mr Tannnoy schrieb:>>>> Red Pitaya>>>>>> Ist das eine neue Frucht? ;-)>>>> Ist Google schon wieder kaputt?>> Der Smiley steht nicht umsonst da. Natürlich hab ich das gegooglet.> Ändert aber nichts daran, dass die Wortähnlichkeit zu "Papaya"> frappierend ist.
Pitaya oder Papaya, beides ist der Name einer Frucht:
http://de.wikipedia.org/wiki/Drachenfrucht
--> Also noch so ein Obst/Himbeeren/Bananen-Board. Scheint wohl hipp zu
sein.
ich glaeub auf der elektronika habe ich mit den softwareleuten geredet,
alle unter 25, kommen von einer Uni im Osten, ich meine Tschechien war
es, aber da kann mir sicher jmd helfen :)
Jetzt der entscheidende Teil: Die haben für die Hardware eine externe
Firma angeleihert, kommt bestimmt auch aus derem Uni Umfeld, aber darauf
haben die keinen direkten Einfluss, bzw eben einmal HArdware bezahlt und
seit dem Programmieren die SOftwarefrauen und -männer munter Ihre
tausend und eine Applikation auf das Ding.
Und das stört mich dabei, prinzipiell eine gute Idee, aber für "Profis"
bestenfalls einsetzbar um schnell mal etwas zu debuggen.
Und wird meiner Meinung genau wegen dieses Uniprojektstatus auch wieder
in der Versenkung versinken, weil in 3 Jahren eh kein SUpport mehr
stattfindet, aber das kann sich ja jeder selber überlegen.
Christian Berger schrieb:> Naja das Problem ist, dass da scheinbar die Hardware vermurkst ist. Der> Netzwerkchip anscheinend ist nur über den Prozessor erreichbar, somit> wird man da zum Beispiel nie einfach die A/D-gewandelten Werte auf das> Ethernet übertragen können. Das finde ich schade, weil so bleibt das> einfach nur noch ein USB Oszi. Immerhin kann man das Teil wenigstens> per Webinterface steuern. Somit ist es halbwegs so brauchbar wie ein> normales billiges Oszi.
Ich hab mir das Gerät mal live ansehen können. Eigentlich ist ja die
Idee mehrere schnelle, hochauflösende Ein- und Ausgänge zu haben ,
kombiniert mit FPGA und schnellem ARM Prozzi nicht schlecht und bietet
viel Potential. Die Messbereichsumschaltung bei den Eingängen erfolgt
aber, soweit ich mich erinnern kann, über einen winzigen Jumper. Der
abgerundete Formfaktor ist zwar hip, aber für den Einbau in ein
konventionelles Gehäuse vollkommen ungeeignet. Auch die vorgezeigte
Software hat zwar funktioniert, war aber noch sehr rudimentär.
Ein ordentliches Oszi, selbst der unteren Leistungsklassen kann es
definitiv nicht ersetzen. Klar ist alles OpenSource und super
Ausbaufähig, aber dafür finde ich es, zumindest in der ursprünglichen
Summe, zu teuer. Auch jetzt ist es imho halt ein Luxusbastelboard.
Danke für den Tip!
Habe soeben geordert, bei elektor. Im Funkamateur gab es übrigens
interessante Artikel zum Red Pitaya, von Prof. M. Oßmann (FH Aachen)
verfasst:
FA 1/2015 "erste Schritte.."
FA 2/2015 "SSB- Sendesignalaufbereitung .."
FA 5/2015 "Softwaredefinierter Empfänger.."
Und genau diese Einsatzfälle interessieren mich.
DH1AKF K. schrieb:
...
> FA 1/2015 "erste Schritte.."> FA 2/2015 "SSB- Sendesignalaufbereitung .."> FA 5/2015 "Softwaredefinierter Empfänger..">> Und genau diese Einsatzfälle interessieren mich.
Mich zwar auch (habe den FA), doch der ursprüngliche Preis....
Ich warte noch ab! Wenns durchhält, ist es in einem Jahr noch
preiswerter oder durch bessere Version ersetzt. Dann sind sicher auch
sehr viel mehr Projekte als Anregung verfügbar (oder das Dingens
insgesamt eingeschlafen)
Old-Papa
Scelumbro schrieb:> Der> abgerundete Formfaktor ist zwar hip, aber für den Einbau in ein> konventionelles Gehäuse vollkommen ungeeignet.
Das kann ich auch nicht nachvollziehen und wäre alleine schon ein
Ausschlusskriterium. Wahrscheinlich ist es für wahre Maker dermaßen
essentiell, in einem Wust aus Steckbrettern und lose rumfliegenden
Platinen herumzufummeln und dieses Stadium nie zu verlassen, dass man
sich Spießerkram wie Gehäuse nichtmal vorstellen kann. Siehe auch den
ersten Raspberry Pi, der nichtmal Befestigungslöcher hatte.
Von der Sache interessant, aber dieses Teil hat die Community nicht
erreicht.
Ich kenne keinen, der sich so ein Teil zugelegt hat.
Es sind so einfach Sachen, wie kalibiriere ich die Signale. Automatische
Bereichsunschaltung. Und zu guter Letzt, wie kann ich einsteigen in die
Thematik, wenn ich selber was draut reißen will. Da fehlt ein Einstieg
zum selber Hand anlegen. Es geht schon los bei der Installation, die Uni
hat eine kostenpflichtige Xilinx-Lizenz benutzt. Die Anleitung kann ich
so nicht nachvollziehen. Wie weit es mit der freien Webpack Lizenz
programmierbar ist, kann ich nicht einschätzen.
Bei der ganzen Diskussion sollte nicht übersehen werden, das das Ding im
Gegensatz zu den DSOs (die zweifellos schneller sind) 14 bit Auflösung
hat!!
Und das bei 125 MS/s . Macht die Sache für mich interessant.
Gruß Jun
xiao jun schrieb:> Bei der ganzen Diskussion sollte nicht übersehen werden, das das Ding im> Gegensatz zu den DSOs (die zweifellos schneller sind) 14 bit Auflösung> hat!!> Und das bei 125 MS/s . Macht die Sache für mich interessant.> Gruß Jun
Wenn du Erfolge hast bitte melden.
Moin,
Weiss jemand, was da fuer eine Lizenz (ISE, Vivado, etc.) mit was fuer
Moeglichkeiten (Garnix, nur dieser eine, auf dem Board verbaute Chip,
alle Chips gleicher Groesse, etc., welche IP-Cores) bei dem Board dabei
ist?
Beim Linuxkram mach' ich mir weniger Sorgen, aber was die Lizenzen fuer
die VHDL/Verilog-IDE bei Xilinx angeht, ist so mein Eindruck, dass man
ganz schnell bei $4000 (und mehr) ist...
Gruss
WK
Moin,
>> laut Datenblatt steckt auf dem Teil ein Xilinx Zynq 7010 SoC.> Dieser lässt sich laut> http://www.xilinx.com/products/design-tools/vivado...> auch mit dem Vivado Webpack betanken.
Tja, aber beim Webpack scheint mir SignalTap, Chipscope oder wie auch
immer dann bei Vivado der Schlonz heisst, mit dem man sich Signale aus
dem Inneren des FPGAs via JTAG angucken kann, nicht dabei zu sein. Das
waere doof. Insbesondere, weil imho bei Altera das Dingens immer dabei
ist...
Gruss
WK
Hallo,
gibt's hier auch Leute die tatsächlich damit arbeiten? Würde mich
interessieren ob man mit der Entwicklungsumgebung klar kommen kann, ohne
Wochen zu investieren.
Grüße,
Exseler
Eigentlich sind wir durch diese Rubrik "Digitale Signalverarbeitung/DSP"
etwas eingeengt: Es geht auch um FPGA- Programmierung in Verilog (oder
VHDL), Programmierung in C und natürlich um digitale Signalverarbeitung.
Dank der Preissenkung (288 €) steht der RedPitaya nun auf meinem
Arbeitstisch.
Die vorgefertigten Beispielprogramme waren leicht zum Laufen zu bringen:
- 2- Kanal- Oszi (120 Msps)
- Spekki
- HF- Generator (Kurvenform kann vorgegeben werden)
Diese Anwendungen sind im FA Nr.1/2015 beschrieben.
Aber nun wird es schwieriger: Nach Kontakt mit dem Verfasser, Prof. M.
Oßmann, der mir die wichtigsten Quellen zukommen ließ, möchte ich mich
in die FPGA- Programmierung einarbeiten.
Ziel ist es, auf der Grundlage des RedPitaya einen SDR- Transceiver zu
entwickeln, der ohne PC, Laptop oder Smartphone arbeiten kann.
Meine Frage: Hat jemand Interesse an einer Zusammenarbeit?
Schönen Gruß, Wolfgang
> Derzeit gibt es 13 Applikationen für den Red Pitaya, wenn man die SDR-> Entwicklungen von Pavel Demin nicht mitrechnet.
Du meinst es gibt die Boards demnaechst bei Pollin fuer 99Euro? :-)
Olaf
> Solange es keine Restposten sind, kann Pollin auch nicht zaubern:
Das ist mir schon klar. Allerdings legt die 'grosse' Zahl von Projekten
nahe das es bald ein Restposten wird. Etwas das ich im uebrigen schade
faende, weil ein System mit einer breiten Nutzerbasis (vlg. Pi) sicher
sinnvoll waere. Allerdings denke ich das der hohe Preis das erfolgreich
verhindert hat.
Olaf
Hallo Forum,
hat vielleicht einer von Euch das 3D-Printer
File füe das Gehäuse des RP.
Vor einigen Wochen habe ich es noch via Google
im Web als DXF File gesehen, nun kann ich es
aber nicht mehr finden.
Danke für Eure Hilfe.
Markus
Also, was das Wohnwagen-Magazin (Holland/Elektor) mit dem Red-Pitaya in
Ausgabe 10/2015 anstellt, reißt mich seit dem weitaus größeren
politischen Problemen wahrlich nicht mehr vom Hocker. Zwischen diversen
Werbeseiten wird kurz und büngig erklärt, wie man ein "Red Pitaya als
UKW-Stereo-Radio" realisieren könnte.
Bitte nicht ernst nehmen... Wer heutzutage noch immer Spaß am Basteln
hat, nur zu.
Olaf schrieb:> Solange es keine Restposten sind, kann Pollin auch nicht zaubern:>> Das ist mir schon klar. Allerdings legt die 'grosse' Zahl von Projekten> nahe das es bald ein Restposten wird. Etwas das ich im uebrigen schade> faende, weil ein System mit einer breiten Nutzerbasis (vlg. Pi) sicher> sinnvoll waere. Allerdings denke ich das der hohe Preis das erfolgreich> verhindert hat.>> Olaf
Dafür ist das System viel zu teuer. Und solange es kein Python für FPGAS
gibt auch viel zu komplex. Seien wir ehrlich, die meisten RPI Nutzer
nehmen den als Mediacenter / NAS und machen bestenfalls mal ein Blinky
in Python. Ein grossteil der RPI Hardwareprojekte ließe sich besser auf
einem Mikrocontroller realisieren.
Den Elektor Artikel zum Red Pitaya UKW Radio hab ich auch gesehen. Das
teuerste Selbstbau UKW Radio der Welt.
Den Red Pitaya besitze ich nun schon mehrere Wochen, (auch) dank dieses
Threads, obwohl er im falschen Unterforum steht.
Denn FPGA ist nicht in erster Linie für DSP- Anwendungen gemacht,
(obwohl man hier auch DSP- Algorithmen, z.B. für Filter implementieren
kann.)
Weil ich ihn bereits gekauft habe und z.B. als SDR- Empfänger verwende,
kann ich in das Gejammer um den Preis nicht einstimmen. Man betrachte
einmal den Preis eines Perseus (1200$), dessen Kern eine vergleichbare
Hardware- Lösung beinhaltet.
Hier eine Liste weiterer SDR- Receiver und -transceiver:
https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_software-defined_radios
Wofür will ich den RedPitaya darüber hinaus einsetzen?
- Hautptsächlich zum Erlernen von Verilog.
Anhand der veröffentlichten Quellprogramme (Pavel Demin und andere)
kann man sehen, welche Vorkenntnisse benötigt werden, um selbst
mitspielen zu können:
http://pavel-demin.github.io/red-pitaya-notes/
- Linux- Kentnisse
- C / C++
- Tcl/Tk
- Python.
- XML
Für mein eigentliches Ziel, den R.P. ohne zusätzlichen PC/Laptop,
sondern mit einem Tablet bzw. Smartphone als SDR zu nutzen, werden vor
allem Kenntnisse der Android- Programmierung benötigt...
SDR ist nur eines von vielen möglichen Anwendungsgebieten. Ich würde mir
wünschen, dass sich hier nicht nur Unkundige, sondern auch Anwender
eines R.P. zu Wort melden und über ihre Erfahrungen berichten.
Plus MWSt: ==> 234,30 €
Es gibt seit gestern eine neue Software für den RP, die auf Debian
basiert. Dazu ein neues SDK, das auf Ubuntu 14.04 LTS läuft.
Außerdem sind neue "Red Pitaya PRO" Applikationen im Angebot:
- 125MS/s 14bit 2 channel Oscilloscope
- 2 channel Signal Generator
- DC to 63MHz 2 channel Spectrum Analyser
Die Kosten: einmalige Werbung durch den Nutzer, per Facebook.
Erleuchteter schrieb:> Christian Berger schrieb:>> wird man da zum Beispiel nie einfach die A/D-gewandelten Werte auf das>> Ethernet übertragen können.>> Wie soll den das gehen?
Naja, eigentlich ganz einfach, Du hast einen FIFO der auf der einen
Seite konstant mit zum Beispiel 100 MHz das Eingangssignal abtastet, auf
der anderen Seite hast Du Deine Gigabit Netzwerkkarte welche von einem
Mikrocontroller mit Headern beliefert wird und die Daten einfach
durchschiebt. Bei 8 Bit ist da im Gigabit Ethernet sogar noch etwa 10%
Luft.
Diese 100 MHz Abtastwerte kann ein moderner Rechner relativ einfach in
Echtzeit abfrühstücken, bzw mit etwas optimierten Festplatten auch
abspeichern.
Klar, was dabei herauskommt ist kein Oszilloskop im klassischen Sinne,
sondern ein Speicheroszilloskop mit (quasi) unendlicher Speichertiefe.
Im Prinzip ein moderner Transientenrekorder.
Kann mich mal jemand Aufklären?!
Warum es gibt bei diveres Red Pitaya-Händlern Extra-Lizenzen für
Oszilloskop und Spekrumanalysator im Angebot?
Ich dachte da ist alles open source?
Auch vermisse ich eine Übersicht, welche zusätzliche Hardware für die
jeweiligen Applikationen unter http://bazaar.redpitaya.com/ benötigt
wird.
Es wird neuerdings ein relativ teures 'Impedance analyzer extension
board' angeboten. Braucht man das zwingend für die LCR-Applikation?
Die Herstellerangabe zu den Signaleingängen ist auch verwirrend:
"RF-Inputs"
RF geht für mich bei 9 kHz los, ist zwingend Gleichspannugsfrei und hört
heutzutage nicht schon bei Kurzwelle auf...
Das Red Pitaya hat ganz 'normale' ADC-Eingänge. Nix RF. Fertig.
Dank&Gruß,
Bernd
Bernd schrieb:> Ich dachte da ist alles open source?
Es ist nicht verboten, Open-Source-Code zu verkaufen. Wenn der Käufer
ihn dann kostenlos weitergeben darf, wäre es aber sinnlos.
Die Red-Pitaya-Software steht aber unter der BSD-Lizenz. Es ist also
wahrscheinlich, dass irgendjemand die Software erweitert hat, und dies
dann (ohne Quellcode) verkauft.
Frag doch mal den Verkäufer, was an dieser Software so besonders ist.
> Die Herstellerangabe zu den Signaleingängen ist auch verwirrend:> "RF-Inputs"
Meint wahrscheinlich einfach nur "BNC".
Ich habe mal das Gerücht gehört, dass die Aussage 'Red Pittaya ist
Opensource' auch nur ein Gerücht ist, da die Hardware Schaltpläne nicht
offengelegt werden.