Hallo mikrocontroller.net!
Ich habe eine Problem und hoffe das ich hier im Forum vielleicht
Antworten finde.
Und zwar geht es um die Steuerung/Regelung eines Elektromotors.
Kurz zur Problemstellung: Ich habe eine einfache Profilschienenführung
die über eine Zahnstange-Ritzel System angetrieben wird. Also der
Elektromotor treibt ein Zahnrad an, das die Profilschiene über die
Zahnstange hin und her verschiebt. An vorgegebenen Stellen sollte der
Motor stoppen (z.B. alle 10mm). Vor und zurückfahren sollte auch möglich
sein
Der Motor sollte eine Drehmoment von mindestens 0,4 Nm erzeugen.
Des Weiteren würde ich den Motor gerne vom PC aus ansteuern können
(Eventuell geht das ja mit Matlab?? Also ich würde gern ein kleines
Programm schreiben können, das dem Motor die Position vorgibt).
Nun meine Fragen:
1. Welchen Motortypen verwende ich am schlausten (Servomotor oder doch
einen enifachen 230V Asynchronmotor oder etwas ganz anders)?
2. Wie kann ich den Motor steuern und welche Komponenten benötige ich
dafür?
Ich hoffe ich könnte mein Problem euch etwas näher legen und hoffe auf
ein paar Rückmeldungen von euch.
Vermutlich brauchst du auch noch Endschalter....
Und die Auswertung würde ich keinem PC überlassen.
(Denn dann rennt es dir gnadenlos über die Endschalter in die Wand....)
chris_qube schrieb:> einen enifachen 230V Asynchronmotor
Schwierig zu positionieren, so in klein klein.
Also Schrittmotor
Oder Bürstenmotor, mit irgendeiner Positionserkennung
chris_qube schrieb:> 1. Welchen Motortypen verwende ich am schlausten (Servomotor oder doch> einen enifachen 230V Asynchronmotor oder etwas ganz anders)?>> 2. Wie kann ich den Motor steuern und welche Komponenten benötige ich> dafür?
0.4Nm sind nicht viel, das schafft sogar ein Schrittmotor.
Bei Gleichstrom(servo)motoren braucht man ein Getriebe und natürlich
einen Wegstreckennehmer.
Daher wird es wohl ein Schrittmotor werden, die sich mit den üblichen
Schrittmotortreibern wie TB6560 im Mikroschritt ansteuern lassen.
Ich habe für eine ähnliche Positionieraufgabe einfach ein 10fach-Poti an
ein Ritzel gekoppelt, das auch auf der Zahnschiene läuft.
Angesteuert wird die Geschichte von einem AVR mit L293D als Endstufe.
Der Motor ist ein Getriebemotor (von Conrad) und bewegt wird ein
7"-Touchscreen (Pollin).
Der Poti-Ritzel-Durchmesser ist so gewählt, dass das Poti auf der
gesamten Strecke fast den gesamten AC-Wertebereich abdeckt.
In meinem Fall sind das knapp 10 Umdrehungen auf 250mm Zahnschiene.
Bis auf das geforderte Drehmoment könnte dieser Schrittmotor mit
fertiger Elektronik was sein:
PD2-110-42-485
Alternativ diese Steuerung und einen passenden Stepper dazu kaufen:
TMCM-1110
Vielen Dank für die ganzen Antworten. Es war auf jeden Fall schon
einigers beauchbares bei den Antworten dabei. Jedoch hab ich jetzt noch
ein paar Fragen zu eingen Dinge die mir noch nicht so ganz klar sind.
1. Wie würde denn so eine Schaltung ganz praktisch aussehen?
Also ich hätte einen Microcontroller diesen kann ich mit dem PC
verbinden. Vom PC aus kann ich über meinen Programmcode dem
Micocontroller Geschwindigkeit, Drehrichtung und Start Stopp vorgeben.
Der Micrcontroller gibt den Befehl an den Motor weiter?! Ist das so vom
Prinzip her ok?
2. Hat der Motor eine externe Stromversorgung oder geht das auch über
den Microcontroller?
3. Wie sieht die Verbindung zwischen dem normalen 230V anschluss un dem
Motor aus??
Ich entschuldige mich schon mal für die Fragen (Bin leider nur einfacher
Maschinenbau Ingenieur und habe von den obern gennanten Dingen nicht
viel Ahnung), hoffe aber sie sind einiger Maßen verständlich.
1 Prinzipiell ja
2 Der Motor braucht eine eigene Stromversorgung da ja meist höher als
die für den µC.
3 Ein einfaches Netzteil von 230V auf die benötigte Motorspannung.
a) um welchen Verfahrweg geht es eigentlich?
b) wie genau muss die Positionierung sein?
c) ist zu Beginn einer Benutzung das Anfahren eines Referenzpunktes
gestattet?
chris_qube schrieb:> 1. Wie würde denn so eine Schaltung ganz praktisch aussehen?> Also ich hätte einen Microcontroller diesen kann ich mit dem PC> verbinden. Vom PC aus kann ich über meinen Programmcode dem> Micocontroller Geschwindigkeit, Drehrichtung und Start Stopp vorgeben.> Der Micrcontroller gibt den Befehl an den Motor weiter?! Ist das so vom> Prinzip her ok?
ja
> 2. Hat der Motor eine externe Stromversorgung oder geht das auch über> den Microcontroller?
Eher andersherum: Der Mikrocontroller wird aus der Stromversorgung des
Motors mit versorgt - der braucht nämlich im Gegensatz zum Motor fast
keinen...
>> 3. Wie sieht die Verbindung zwischen dem normalen 230V anschluss un dem> Motor aus??
Zur Drehzahlregeelung brauchst du einen Frequenzumrichter.
Sowas gibt es aber auch schon als komplette Steuerung, die man über eine
Schnittstelle per PC steuern kann. (Automatisierungstechnik).
>> Ich entschuldige mich schon mal für die Fragen (Bin leider nur einfacher> Maschinenbau Ingenieur und habe von den obern gennanten Dingen nicht> viel Ahnung), hoffe aber sie sind einiger Maßen verständlich.
Kann ja mal vorkommen ;)
Frank E. schrieb:> a) um welchen Verfahrweg geht es eigentlich?> b) wie genau muss die Positionierung sein?> c) ist zu Beginn einer Benutzung das Anfahren eines Referenzpunktes> gestattet?
+d) sind unterschiedliche Geschwindigkeiten erforderlich (außer
Start/Stop-Rampen)
Nachtrag (weil schon jemand anderes einen Beitrag nachgeschoben hatte,
konnte ich meinen nicht mehr editieren):
Wie (fast) immer fehlen wichtige Informationen in der
Problembeschreibung.
Allerdings: Aus eigener Erfahrung weiss ich, wenn man das Problem
wirklich umfassend beschreibt, gibts genauso jede Menge "hilfreicher"
Kommentatoren, die nur die Hälfte lesen bzw. Vorgaben gnadenlos
ingnorieren - man kann es eben nie allen recht machen ...
chris_qube schrieb:> Ich entschuldige mich schon mal für die Fragen (Bin leider nur einfacher> Maschinenbau Ingenieur und habe von den obern gennanten Dingen nicht> viel Ahnung), hoffe aber sie sind einiger Maßen verständlich.
Soetwas wie Verfahrgeschwindigkeit sollte dir dann allerdings geläufig
sein und auch in der Spezifikation des Antriebs auftauchen.
Jeder passend diemensionierte Getriebemotor wird ansonst dieses
Drehmoment hinbekommen.
chris_qube schrieb:> Der Motor sollte eine Drehmoment von mindestens 0,4 Nm
chris_qube schrieb:> 1. Wie würde denn so eine Schaltung ganz praktisch aussehen?> Also ich hätte einen Microcontroller diesen kann ich mit dem PC> verbinden. Vom PC aus kann ich über meinen Programmcode dem> Micocontroller Geschwindigkeit, Drehrichtung und Start Stopp vorgeben.> Der Micrcontroller gibt den Befehl an den Motor weiter?! Ist das so vom> Prinzip her ok?
Wolltest du nicht einen Zielpunkt vorgeben und dann fährt der Motor
selbst dort hin ?
Zu klären wäre immer noch, ob ein einfacher Schrittmotor oder ein
Gleichstrommotor mit Längensensor.
Reicht als Längensensor ein Poti tut es ein Servo-IC wie
TLE4206 und TDA3629 bis 0.8A, MC33030 bis 1A, DRV590/591/593/594 regeln
Motoren bis 3A durch PWM. Ist dir ein Poti genau genug ? Man weiss ja
nichts, weil du alles über dein Geheimprojekt verschweigst. Man kann
auch optische Streifenencoder aus Tintenstrahldruckern verwenden, LM629.
> 2. Hat der Motor eine externe Stromversorgung
Ja.
> oder geht das auch über den Microcontroller?
Nein. zu schwach.
> 3. Wie sieht die Verbindung zwischen dem normalen 230V anschluss un dem> Motor aus??
Netzteil (Notfalls Batterie oder Akku).
Tut mir Leid das ich das Projekt nicht richtig erläutert habe. Ich
versuche es noch einmal.
Es geht um eine Messstation (Kasten mit den Maßen 2,8 x 2,5 x 2 Meter)
in deren Mitte ein Versuchstand mit Platte liegt, die über einen
Piezoaktor in Schwingungen versetzt wird. Die Schwingungen der Platte
sollen über ein Mikrofon aufgezeichnet werden. Nun ist es aber so, dass
das Mikrofon nicht nur an einer festen Stelle die Schallintensität
messen sollte, sondern an viel Punkten. Aus diesem Grund würde ich gerne
über 2 Profischieneführungen das Mikrofon verschieben können. Es sollen
also auch 2 Motoren installiert werden, die über das oben bereits
erwähnte Ritzel Zahnstangensystem, das Microfon in x bzw y Richtung
verschieben lassen. Am Ende sollte das Mikrofon gitterförmig die
Messungen durchführen. Also das Mikrofon 5 mm verschieben Messung
aufnehmen (bzw. eine Gewisse Zeit warten) und dann wieder 5 mm
Verfahren. Es entsteht ein Gitter mit einigen Messpunkten. (Der
Verfahrweg sollte in beide Richtungen bis 2000mm betragen, kann aber
auch kleiner sein, je nach Größe der zu messenden Platte). Den Rest
hatte ich ja erläutert. Beide Motoren sollte vom Pc mit einem
Programmcode in LabView oder MATLAB angesteuert werden können.
Ich hoffe mal jetzt ist das Problem richtig erläutert. ;)
Das hört sich so an, als ob da ein kleiner Wagen reicht, der über
Zahnriemen/Zugseil von einem Schrittmotor mit
Zahnriemenscheibe/Seilrolle transportiert wird.
Welche Masse hat das Mikrophon?
Wie kommst du auf die 0.4Nm?
@ chris_qube (Gast)
>messen sollte, sondern an viel Punkten. Aus diesem Grund würde ich gerne>über 2 Profischieneführungen das Mikrofon verschieben können. Es sollen>also auch 2 Motoren installiert werden, die über das oben bereits>erwähnte Ritzel Zahnstangensystem, das Microfon in x bzw y Richtung>verschieben lassen.
So wie ein Plotter. Vergiss Zahnstangen, nimmt Zahnriemen, so wie es
einfache 3D Drucker machen. Zur Positioneierung nimmt man
Schrittmotoren. Da braucht man auch nicht unbedingt eine
Positionsrückmeldung. Mikrotaster sind dafür so oder so ungeeignet.
>hatte ich ja erläutert. Beide Motoren sollte vom Pc mit einem>Programmcode in LabView oder MATLAB angesteuert werden können.
Naja, du wirst dir sinnvollerweise eine fertige Schrittmotorsteuerung
besorgen, die sich um die Sache kümmert. Der PC gibt dann nur per USB
Befehle ala gehe zu X,Y
Bitte beachte folgendes:
1. Ein Mikrofon wiegt fast nichts. Was gut ist.
2. Eine größere Konstruktion beeinträchtigt die Schallausbreitung.
3. Normalerweise produziert eine einfache Konstruktion
Eigenschwingungen, so dass das "durchgehende" Messen nicht möglich
ist.
4. Du brauchst eine vernünftige Leitungsführung. Am besten eine, bei
der die Leitungen nicht schon bei der 10. Verfahrung das zeitliche
segnen.
5. Denk mal über das Gleiten (POM) nach. Fast geräuschlos.
Falk B. schrieb:> So wie ein Plotter. Vergiss Zahnstangen, nimmt Zahnriemen
Man könnte sogar was völlig abgedrehtes bauen: 3 (Schritt-)Motoren haben
jeweils eine Seilrolle und das Mikrophon wird an den Seilenden montiert.
Je nach dem, welche Motoren wie weit aufwickeln, kann das Mikro jeden
Ort zwischen den 3 Motoren erreichen, es hängt dort am gespannten Seil
frei im Raum.
Die Berechnung, welcher Ort es ist, ist komplexer als bei XY Schienen,
aber der mechanische Aufbau ist supersimpel und die gespannten Schnüre
entkoppeln gleichzeitig das Mikrophon von Bodenschwingungen und
beeinflussen das Hörfeld möglichst wenig. Elektrisch leitend kann man
sie sogar gleich zur Signalübertragung nutzen.
> Vergiss Zahnstangen, nimmt Zahnriemen
Schüttelreim dazu:
Das würd' sich für Helmut Rahn ziemen,
der lief auch ohne Zahnriemen.
https://www.youtube.com/watch?v=1JzrJZ0gIrA
Das Ende eines waagerecht schwenkbaren Armes (mit Mikrofon) und einem
weiteren "Ellenbogen"-Gelenk kann man innerhalb einer vorgegebenen
Fläche jeden Punkt anfahren - einfacher gehts nimmer (2 Motore bzw.
Servos)! Die Software ist evtl. etwas komplizierter, aber das ist
trotzdem machbar ...
Apropos,
brauchst Du mehr als eine Achse?
Kannst Du das Ganze auch um 90° drehen?
Wenn ja, das Mikrofon an 2 Drähten in der vertikalen positionieren.
Außer den zwei dünnen Drähten, der elektrischen Versorgung des
Mikrofones selber, wäre dann nichts Störendendes bzw. Reflektierendes im
Strahlungsbereich.
Notfalls könnte eine zweite (horizontale) Achse, oberhalb, oder oberhalb
und unterhalb, des Schallfeldes liegen.
Viel dank für die Antworten.
Also das mit den 3 Fäden ist zwar ne schöne Idee, aber ich denke ich
werde bei der anfangs geplanten X-Y Profilschienenführung bleiben. An
Zahnriemen habe ich auch schon gedacht und werde diese wohl auch
verwende.
Da jetzt so viel Antworten gekommen sind, würde ich diese gern noch mal
systematisch durch gehen.
Zunächst einmal welchen Motor sollte ich verwenden bei eine Last von
zirka 1Nm?
@chris_qube (Gast)
>Zunächst einmal welchen Motor sollte ich verwenden bei eine Last von>zirka 1Nm?
Wie kommst du auf 1Nm? Das ist schon recht viel. Schau dir ähnliche
Projekte an. 3D Drucker, Bestückungsautomaten, Fräsautomaten etc. Dort
sind meistens normale Schrittmotoren drin.
Ja da hast du recht Falk Brunner ... ich werde gleich nochmal die Last
am Motor berechnen. Daraufhin kann man ja auch erst einen geeigneten
Motor aussuchen.
chris_qube schrieb:> Ja da hast du recht Falk Brunner ... ich werde gleich nochmal die Last> am Motor berechnen. Daraufhin kann man ja auch erst einen geeigneten> Motor aussuchen.
Die Last?
Du faehrst doch nur ein Mikrofon spazieren oder nicht?
Wie schwer kann sowas sein. Ich wuerde mal sagen, dass der Motor
hauptsaechlich damit beschaeftigt ist, die Lagerreibung zu ueberwinden
So es hat sich bei meinem Projekt etwas getan. Mechanik des Systems
steht und der Motor ist auch ausgewählt. Jetzt hätte ich gerne eure
Meinung zu einem Problem.
Ich hab im Anhang eine Prinzipskizze mal hochgeladen und wollte mal eure
Meinung hören ob sich das System verkanten wird.
Gewicht der Führung liegt ungefähr bei 30kg und die Linearführungen sind
auch im Anhang dargestellt.
chris_qube schrieb:> Ich hab im Anhang eine Prinzipskizze mal hochgeladen und wollte mal eure> Meinung hören ob sich das System verkanten wird.
Ja, wird es.
Nur 1 Linearlager und dann 1.5m Breite (2 Lager im Längsabstand von 50cm
wären schlauer), ungünstige Anordnung durch Antrieb an einem Rand, und
überspezifiziert durch 3 Schienen. 1 mit 2 Lagern reicht, am Ende muss
es bloss aufliegen.
Ausserdem immer noch kein Positionssensor, keine Idee zur Y-Achse, und
für ein Mikrophon 30kg ?
Und obwohl schlecht auch noch teuer.
So liebes Forum! Das Projekt schreitet voran. Das Problem mit dem
verkanten ist jetzt auch gelöst (Antriebseinheit wird einfach in die
Mitte zwischen die beiden Linierlagereinheiten gesetzt). Ebenso habe ich
zwei Schrittmotoren (einen großen 3Nm für die X- Bewegung und einen
kleinen mit 2Nm für die Y-Bewegung) ausesucht.
Die Motoren:
Klein:
Trinamic QMot Schrittmotor (QSH6018-65-28-210)Hybrid
inkel : 1,8°
Betriebsspannung : 0 - 84 V/DC
Halte-Moment : 2.10 Nm
Phasen-Strom (max.): 2.8 A Wel
http://www.conrad.de/ce/de/product/197969/Trinamic-QMot-Schrittmotor-Hybrid-18-QSH6018-65-28-210-0-84-VDC-Halte-Moment-210-Nm-Phasen-Strom-max-28-A-Wellen-8-mm?ref=list
Groß :
Trinamic QMot Schrittmotor Hybrid (QSH6018-86-28-310)
Winkel : 1,8°
Betriebsspannung : 0 - 84 V/DC
Halte-Moment : 3.10 Nm
Phasen-Strom (max.): 2.8 A Wel
http://www.conrad.de/ce/de/product/197982/Trinamic-QMot-Schrittmotor-Hybrid-18-QSH6018-86-28-310-0-84-VDC-Halte-Moment-310-Nm-Phasen-Strom-max-28-A-Wellen-8-mm?ref=list
Ich würde jetzt gerne wissen wie ich diese beiden Motoren ansteuere.
Dabei sollte die Geschwindikeit des Motors, sowie die Drehrichtung und
Microstepping möglich sein.
Was für Kompontenten brauche ich, die ich noch dazukaufen muss?
Ich habe mir überlegt:
Netztteil für die Stromversorgung (benötige ich da 2 Netzteile für beide
Motoren?)
Microcontroller (Motorcontroller; Hätte da gern einen von Arduino aber
auch ander Hersteller sind ok)
Motortreiber (Heißt das Motorendstufe?? Was hat der Treiber überhaupt
für eine Funktion?)
Encoder (Für die Positionsbestimmung um bestimmte Punkte anzufahren und
am Ende wieder in die Ausganslage zurück zu fahren; Ist das nötig??)
Benötige ich noch ein extra Gerät um den Motor in Microsteps
anzusteuern?
Ich weiß sind viele Fragen aber ich hoffe auch auf einige Antworten .
chris_qube schrieb:> Encoder (Für die Positionsbestimmung um bestimmte Punkte anzufahren und> am Ende wieder in die Ausganslage zurück zu fahren; Ist das nötig??)
Hmmm....
Du traust den Motoren nicht?
Bei der Verwendung von Schrittmotoren, sollten
Endschalter/Lichtschranken reichen, um einen Nullpunkt fest zu legen.
Encoder machen richtig Sinn, bei der Verwendung von Bürstenmotoren o.ä.
chris_qube schrieb:> Motortreiber (Heißt das Motorendstufe?? Was hat der Treiber überhaupt> für eine Funktion?)
Die Schalten den Strom für die Motoren.
Ja das ist nötig.
Und ja die können Microsteps.
z.B. Ebay 271884324255
(ist nur ein Beispiel, achte auf Ströme und Spannungen)
Ich versteh die Frage leider nicht, MaWin?! Ich habe doch bereits
versucht so gut es geht mein Problem zu schildern. Weiß jetzt nicht wie
du auf eine CNC Fräse kommst. Ich hoffe ich habe keine Kontroversen
Angaben gemacht.
Es geht darum dass deine Motoren ganz schön viel Wumms (Drehmoment!)
haben. Offensichtlich möchtest du deine Last ja recht dynamisch
verfahren! Oder warum dann so viel Drehmoment?
Werde dir erst mal im klaren worin die Unterschiede zwischen
verschiedenen Motortypen liegen. Wieso braucht man bei einem DC-Motor
einen Encoder/Weggeber.. bei einem Schrittmotor aber nicht?
Egal.. ich beantworte mal deine fragen:
Ein Netzteil reicht. Spannung richtet sich nach dem Motortreiber, der
Strom nach den Motoren. Also summe aller Motorströme + X.
Microcontroller? Ja. Das richtet sich nach deiner Steuerung. Die
einfachen werden mit einen Takt-Richtungs-Signal angesteuert. Ein Pin
steuert die Motor Richtung, der andere lässt den Motor bei jedem
Flankenwechsel einen (Mikroschritt) weiter drehen. Dieses Signal lässt
sich mit einem uC generieren. Wenn du nicht gut Arduino programmieren
kannst/willst bietet sich eine Steuerung an die Motorrampen etc.
selbständig abfährt und auf Steuerbefehle lauscht. (z.b von der Fa.
Nanotec.) Da ist dann kein uC mehr nötig weil diese auch direkt vom PC
kommen können.
Encoder: Nein das brauchst du nicht. Solange der Motor keine Schritte
verliert.
Wie genau muss deine Anwendung sein? Wie dynamisch?
Wie immer: Viele Wege führen nach Rom.
Oder nimm direkt sowas, da musst du dir keine Gedanken zur Mechanik
machen:
http://www.igus.de/wpck/2370/drylin_zlw
Achja und erkläre doch noch schnell wieso dein Mikrofon plötzlich 30kg
wiegt?
chris_qube schrieb:> Hallo mikrocontroller.net!
Aber Hallo - Hereinspaziert - was geht ab?
> Der Motor sollte eine Drehmoment von mindestens 0,4 Nm erzeugen.
Da komm ich leider nicht ganz hin mit einem Erstversuch Tip:
34,3 mNm sind es nur: etwas unter 1/10 was du voranschlagst.
http://www.pollin.de/shop/dt/NjU0OTg2OTk-/Bausaetze_Module/Module/Schrittmotor_Set_DAYPOWER_S_SPSM_5V.html
Schau es dir trotzdem mal an, da gibt es auch andere Motoren dazu.
0,38Nm
http://www.pollin.de/shop/dt/NTE0OTg2OTk-/Motoren/Schrittmotoren/Schrittmotor_VEXTA_PXB44H_02AA_C8_1_8_6_V_0_8_A.html
0,9 Nm
http://www.pollin.de/shop/dt/NTQ1OTg2OTk-/Motoren/Schrittmotoren/Schrittmotor_PSM57BYGHM201_0_9_.html> Des Weiteren würde ich den Motor gerne vom PC aus ansteuern können
Welches Betriebsytem?
Welche Schnittstelle? ( Parallel, Seriell, USB, WIFI, Bluetooth..)
Selber Proggen? Welche Software?
> (Eventuell geht das ja mit Matlab?? Also ich würde gern ein kleines> Programm schreiben können, das dem Motor die Position vorgibt).
Matlab sollte gehen.
>> Nun meine Fragen:>> 1. Welchen Motortypen verwende ich am schlausten (Servomotor oder doch> einen enifachen 230V Asynchronmotor oder etwas ganz anders)?
Ohne an die Kopfstösse zu denken, die ich von Mittippern bekomme,
versuch das mal mit dem Set, mini Arduino für 3,50 EUR dazu, das sollte
es sein, Test Ansteuern dann über den Uart/Serielles Terminal und in
Matlab sollte das auch gehen.
Das wäre sozusagen ein Preview Test, so mach ich das immer.
>> 2. Wie kann ich den Motor steuern und welche Komponenten benötige ich> dafür?
Schrittmotor - Schritttreiber z.B. ULN2003A, den gibt es auch für
grössere Lasten und es gibt auch andere.
>> Ich hoffe ich könnte mein Problem euch etwas näher legen und hoffe auf> ein paar Rückmeldungen von euch.
Na ich hoffe, ich hab dir nicht nur eine günstige alternative
aufgezeigt, sondern auch eine brauchbare.
Wenn das eine Bachelor Arbeit sein soll, dann nimm auch Endschalter
dazu, kleine Mikro Schalter z.B.
http://www.pollin.de/shop/dt/MjI4OTc1OTk-/Bauelemente_Bauteile/Mechanische_Bauelemente/Schalter_Taster/Subminiatur_Schnappschalter_CHERRY_DB3.html
lg
;-)
chris_qube schrieb:> So liebes Forum! Das Projekt schreitet voran. D...> Ebenso habe ich zwei Schrittmotoren (einen großen 3Nm für die X-> Bewegung und einen kleinen mit 2Nm für die Y-Bewegung) ausesucht.
Oha - da hätte ich erst mal weiterlesen sollen -
du willst eine eine CNC Fräse bauen?
Deine Vorgabe war aber 0,4 Nm?!
Dann vergiss den Post von vorhin.
lg
;-)
Du willst ein 30 kg Mikrofon verschieben?
..
Das sind aber schnelle Projekt Änderungen in einem Atemzug und Thread.
Hast du die Aufgabenstellung nicht richtig durchgelesen? ;-)
Oder war es morgens ? ;-)
MaWin ist dabei - dann kann nichts schiefgehen.
..
lg
;-)
Chris_qube schrieb:> Ich versteh die Frage leider nicht, MaWin?! Ich habe doch bereits> versucht so gut es geht mein Problem zu schildern. Weiß jetzt nicht wie> du auf eine CNC Fräse kommst. Ich hoffe ich habe keine Kontroversen> Angaben gemacht.
Chris_qube schrieb
> Ich habe eine einfache Profilschienenführung> die über eine Zahnstange-Ritzel System angetrieben wird. Also der> Elektromotor treibt ein Zahnrad an, das die Profilschiene über die> Zahnstange hin und her verschiebt
Chris_qube schrieb
> das ich das Projekt nicht richtig erläutert habe. Ich> versuche es noch einmal.> Aus diesem Grund würde ich gerne> über 2 Profischieneführungen das Mikrofon verschieben können. Es sollen> also auch 2 Motoren installiert werden,
Na ja wenn ich ehrlich bin, der Eingangsthread beschreibt etwas um die
0,4 Nm und einem Motor und einer Zahnstange und einem Ritzel und jetzt
haben wir X und Y Achsen und der Motor liegt bei 2 bzw 3 Nm.
Das sind reinste Kontroversen ;-)
Aber gut - wenn du das jetzt mit Falk Brunner ausgerechnet hast, was du
an Haltemomente benötigst und nicht nur hin und her sondern auch vor und
zurück brauchst.
Z wäre noch möglich für die Höhe - dann bräuchtest du aber einen Dritten
Motor.
Ich denke es wird eine Bachelor Arbeit ;-)
;-)
chris_qube schrieb:> Der Motor sollte eine Drehmoment von mindestens 0,4 Nm erzeugen.chris_qube schrieb:> Zunächst einmal welchen Motor sollte ich verwenden bei eine Last von> zirka 1Nm?chris_qube schrieb:> Ja da hast du recht Falk Brunner ... ich werde gleich nochmal die Last> am Motor berechnen. Daraufhin kann man ja auch erst einen geeigneten> Motor aussuchen.
Warum ist das alles nicht von Anfang an berücksichtigt worden?
Wusstest du da noch nicht was für Masse auf welchen Verfahrensweg bewegt
werden soll?
Der ganze Thread scheint irgendwie die Parameter ständig zu verlieren.
Am Ende ist es eine Waschstrasse mit grossen 230V Gebläsemotoren und
Lichtschranken als Positionsstopper alle 10mm
Jetzt sag mal ganz ehrlich wie die ganze Veränderungen von einem 0,4 Nm
Motor zu zwei fast 3 Nm zu Stande kommen,
da kann dir keiner mehr gezielt einen richtigen Tip geben?!
---
schlank schrieb:> Egal.. ich beantworte mal deine fragen:
wieder einer ;-)
Ich denke chris hat eine Aufgabe erhalten die er sich annähern soll
durch Fragen und deren Antworten er sich dann weiter in die Thematik
einarbeitet.
Ich denke nicht, dass es ein privates oder gewerbliches Projekt ist,
eher eins aus der Forschung eines Versuchaufbaus für ein Prüfling oder
gar Teil einer Prüfungsaufgabe ist.
> Wie immer: Viele Wege führen nach Rom.
Der rote Faden des Thread sagt dir ganz klar :
"Schon, aber muss er in Rom enden?"
;-)
chris_qube schrieb:> Ich würde jetzt gerne wissen wie ich diese beiden Motoren ansteuere.> Dabei sollte die Geschwindikeit des Motors, sowie die Drehrichtung und> Microstepping möglich sein.> Was für Kompontenten brauche ich, die ich noch dazukaufen muss?
Microstepping?!
Du scheinst die Aufgabe eines Projektleiters übernommen zu haben
>> Ich habe mir überlegt:>> Netztteil für die Stromversorgung (benötige ich da 2 Netzteile für beide> Motoren?)
Hast aber keine Ahnung von Strom, Spannung, Leistung und schon gar nicht
von Drehmoment.
>> Microcontroller (Motorcontroller; Hätte da gern einen von Arduino aber> auch ander Hersteller sind ok)
Das ist jetzt neu?!
Wie kommt der Arduino jetzt ins Spiel, wegen den fertigen Stepper
Adapter die es für Arduino gibt?
>> Motortreiber (Heißt das Motorendstufe?? Was hat der Treiber überhaupt> für eine Funktion?)
Der Projektleiter treibt die Projektbeteiligten an das Ziel.
Das macht der Motortreiber auch ;-)
vor und zurück
hin und her
und bei CNC auch hoch und runter.
>> Encoder (Für die Positionsbestimmung um bestimmte Punkte anzufahren und> am Ende wieder in die Ausganslage zurück zu fahren; Ist das nötig??)
Das musst du wissen wie deine Aufgabenstellung lautet, warum Positionen
angefahren werden und warum es in 10mm Stopper gibt und überhaubt.
Wenn es eine CNC wird, dann solltest du die Maschine wieder auf
Ausgangsstellung zurück fahren - ja, damit du das Werkstück entnehmen
kannst.
Bei einem Mikrofon, wenn es neue Messungen anlaufen soll, sollte es eine
Ausgangsstellung haben, ob es eine 0 Stellung oder eine versetzte ist,
wird die nächste Aufgabe stellen.
>> Benötige ich noch ein extra Gerät um den Motor in Microsteps> anzusteuern?>> Ich weiß sind viele Fragen aber ich hoffe auch auf einige Antworten .
Glaube ich ehrlich gesagt nach dem vielen Verhau nicht mehr so eifrig
viele.
Wenn ich ehrlich bin, war jetzt schade irgendwie um die Zeit.
Aber wieder dazugelernt.
Bin gespannt ob du das fertige Projekt später mal postest - aber scheib
dazu, das es sich auf diesen Thread bezieht, denn ich glaube nicht,
dass man es wieder erkennt ;-)
alles gute!
lg
;-)
chris_qube schrieb:>> Es geht um eine Messstation (Kasten mit den Maßen 2,8 x 2,5 x 2 Meter)
ich stolpere noch einmal darüber ;-)
also 2.8 m auf 2.5m und 2 m hoch?
Da passt ja ein Mensch rein ;-)
Ist das eine automatische Zwangsfütterung? ;-)
Ich habe nachgedacht:
Könnte sich um einen Zubringer für das Holzscheit für einen Stückholz
Ofen handeln, der nächste WInter kommt bestimmt ;-)
guads nächtle
;-)