Hallo! Ich wünsche Euch Allen ein Frohes Fest! Da ich vor einiger Zeit ein VFD-Sortiment von Pollin kaufte, habe ich mal das 20-stellige Punktmatrix-Display in Betrieb genommen. Das Ergebnis seht Ihr im Anhang. Zum Aufbau: Das VFD mit 20 Stellen bei 60 Pixeln wird über 10 Stück 8-stellige Schieberegister TPIC6C595 und 80xBC857 als Treiber betrieben. Die Ansteuerung erledigt ein PIC16F1827 auf einem extra Board, der eine I2C- Schnittstelle bereitstellt. Nach Trennen des PIC-Boards vom Display steht dessen Steckverbinder als Programmierschnittstelle zur Verfügung. Die Polarität der Heizung wird jeweils bei Gitter 10 und bei 20 umgeschaltet. Daraus resultieren eine glechmäßige Segmenthelligkeit und ein besseres Sperrverhalten der dunkelgetasteten Segmente. Es sind 170 Zeichen definiert, die ASCII-Zeichen von 1...127, der Rest sind Umlaute und Sonderzeichen. Die in der Hardware vorhandene I2C-Schnittstelle arbeitet mit Clock-Stetching und wird mit der Frequenz der Gitterumschaltung (ca. 1kHz) abgefragt. Die I2C-Kommunikation läuft absolut problemlos, auch lange Texte (50 Zeichen) mit 0,3s Pausen zwischen den Zeichen lassen sich in einem Durchgang ohne dazwischenliegende Start-Stop-Befehle ausgeben (siehe Film, leider mit Stroboskop-Effekten). MfG Johannes R.
Gast
#4401216
Sehr schön! Bravo.
> und 80xBC857 als Treiber betrieben.
Eine sehr besinnliche Weihnachtslötung :)
@ Georg A. : Alles zusammen 876 Lötstellen, wenn ich mich nicht verrechnet habe. (10xSR, 170xR+C, 82 am Disp., 30x am Steckv., 12 Brücken, davon gab es wohl 3 Ausfälle an den BC-Pins, wenn ich mich recht erinnere.) Gut für einen Lötorgasmus, wenn man auf sowas steht ;-)) . Viel bek(n)ackter empfand ich das Koordinaten-Bohren der 102+160 Löcher für's Display und für die bedrahteten Basisvorwiderstände (liegen unter dem Display). Und meine Kommentare beim Einfädeln der 102 verbogenen Display-Pins in die Platine sind auch nicht unbedingt für einen christlichen Feiertag geeignet... Es war sicher eine aufwendige Lösung gegenüber fertigen VFD-Treiber-ICs, aber dafür preiswert und flexibel anpassbar auf andere VFDs. Das teuerste Bauelement mit ca. 4EUR ist der DC/DC-Wandler von 5V auf 24V (der schwarze "Würfelzucker" auf dem PIC-Board). Sollte jemand Bedarf an der Pinbelegung des NEC FIP20D9X haben, dann bitte hier melden. weihnachtliche Grüße Johannes
Hallo, auch wenn der Thread schon über ein Jahr hier rumliegt, möchte ich mein Interesse an der Pinbelegung des Displays kundtun, wenn du sie noch parat haben solltest. Ich bin von deinem Weihnachtsprojekt auf jedem Fall beeindruckt. Ich habe drei von diesem Displays hier rumliegen. Einfachere Displays (max. 31 Grid/Segmente) vom Pollin VFD-Sortiment habe ich schon zum Laufen bekommen, und könnte für einen selbstgebauten MP3-Player eine schöne Textanzeige gebrauchen. Andernfalls müsste ich sonst selber die Belegung aufdröseln, was bei der Pinzahl schon etwas mühseliger sein dürfte. Ich plane wohl aber eher eine Lösung mittels MAX6921 (oder ähnlichem) als diese Lötörgie mit BC857 und Schieberegistern. Evtl. wollte ich auch nur 5x7 und nicht 5x12 Punkte je Grid verwenden, wenn die Belegung dazu geeignet erscheint, müsste dann ja nur rechnerisch 55 der 102 Pins belegen, richtig?
Ich habe die Pinbelegung nun selber evaluiert. Falls jemand die Belegung ebenfalls wissen möchte:
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(Sicht von vorne, Glasröhrchen links) Grid (G01-G20) mit jeweils 5x12 Segmenten (S01-S60). Reihenfolge der Segmente: S01 oben links, S60 unten rechts. Filament jeweils oben links und rechts ein Pin (F1 & F2). Strom sind etwa 100mA mit dem LM9022. Pinbelegung (Pins 1-100):
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Gast
#6010941
i have this Vfd tube how can i make it work and build a clock with this VfD NEC Fip20d9x?? THANK YOI
Gast
#6010943
How can i buid a clock with NECFIP20D9x?
Gast
#6010952
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