Siemens Kondensator

Gast #4425677
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Wie gesagt daran habe ich auch als erstes gedacht. Nur habe ich es bis 
jetzt noch nie gesehen das es so direkt drauf steht. Aber wie ist das 
dem Ersatz. In der Schaltung fließt ausschliesslich Wechsel Strom. Da 
kann ich dich keinen gepolten Kondensator nehmen
Gast #4425708
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Teo D. schrieb:
> Ich denke er meinte mit "Suchen" Vergleichen, da wäre dem TO der
> kleine Unterschied schon aufgefallen.

Das mag sein.

Die Formulierung suggeriert aber die Möglichkeit des Ersatzes.

Und das ist nicht nur falsch, das kann in diesem Fall sogar wortwörtlich 
ins Auge gehen. Und zwar heftig.


Mit besten Grüßen

Murmelchen
#4425775
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Stefan U. schrieb:
>> Die Formulierung suggeriert aber die Möglichkeit des Ersatzes.
>
> So hatte ich es auch gemeint - war wohl nicht gut.

Autsch und Autsch ;) Das Wörtchen "Ersatz" ging bei mir unter, da eben 
der Größenvergleich, selbst beim größten Leihen starke Zweifel 
hervorrufen sollte.

Murmelchen schrieb:
> Und das ist nicht nur falsch, das kann in diesem Fall sogar wortwörtlich
> ins Auge gehen. Und zwar heftig.

Die Zeiten sind schon lang vorbei. Bei einem 270µF 35V, hätte ich eher 
bedenken in Bezug auf mein Augenlicht (an Netzspannung, da verdampft 
wahrscheinlich mehr als nur das Dielektrikum).


PS: Bitte keine Experimente, das ist genau so giftig wie es stinkt.
#4426300
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michael_ schrieb:
> S. M. schrieb:
>> Eventuell kann Dir das helfen:
>>
> http://www.pollin.de/shop/dt/NzExOTk3OTk-/Baueleme...
>
> Du kennst aber den Unterschied zwischen ~ und - ?

Ja, ich denke schon das ich den Unterschied von ~ und - Strom kenne, 
aber ich sehe Dein Problem nicht.
Der Kondensator vom TO ist für max 350V - ausgelegt. Warum kann man 
dafür keinen für 450V ~ nehmen, der doch 634V Spitzenspannung aushalten 
kann und als Motorkondensator mit "Anwendungsklasse: 450 V-B 10000 h" 
bezeichnet wird ???
#4426383
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blutengel schrieb:
> Daran habe ich auch schon gedacht. Nur der schwarze Balken machte
> mich
> stutzig. Was wurde es da für Ersatz geben

Es ist ein (ungepolter) Metallpapierkondensator.

Der "schwarze Balken" zeigt lediglich die aussenliegende 
Metall(folien)seite an: Du hast (wenn du Dir den Aufabu 
veranschaulichst) ja
Metallschicht-Papier-Metallschicht.

Wenn Du das Teil wickelst in der Herstellung, liegt eine Metallsicht 
innen im Wickel, die andere außen. Eigentlich wie bei bei fast jedem 
Folienkondensator auch.

Ob das in Deinre konkretne Anwendung relevant ist wie Innen - und 
Aussenseite angeschlossen werden, kann man ohne die Schaltung im Detail 
zu kennen nicht sagen.
Für manche Anwendungen, z.B. Hf, siehe auch Beitrag von Peter, kann 
sowas relevant sein.
(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #4426548
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Peter D. schrieb:
> Der Balken kennzeichnet die Außenlage des Wickels.

Leider ist das weder herstellerüb ergreifend standardisiert noch 
zumindest für einen einzigen Hersteller gültig. Die Kennzeichnung, ob 
der Streifen die Innen- oder Außenlagen kennzeichnet, gilt leider nur 
für den jeweiligen Kondensatortyp.

Ich meine, dass "der Australier" sich in einem seiner Videos sehr 
ausführlich über das Thema ausgelassen hatte. Um zu überprüfen, welche 
Lage außen ist, genügt ist in den meisten Fällen, den Kondensator 
einfach an ein Oszilloskop (Signaleingang UND Masse) anzuschließen. 
Anschließend umgreift man den Kondensator fest mit den Fingern. Die 
Polung, bei der er stärker auf eingekoppelte Störungen reagiert, 
bedeutet, dass der Signaleingang mit der Außenlage verbunden ist.
(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #4426657
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blutengel schrieb:
> Danke erstmal. Hätte da noch ein Exemplar

Das ist aber sicherlich kein Kondensator mit 500kF. Stattdessen handelt 
es sich um einen Widerstand, d.h. vermutlich Kohleschicht. Man erkennt 
recht gut die gewendelte Widerstandsbahn. Auf Grund des Alters (1960er 
Jahre oder noch viel älter) gehe ich nicht davon aus, dass es ein 
Metallfilmwiderstand ist.
#4426771
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Metallfilmwiderstände waren aüßerst selten, nur in hochwertigen 
Meßgeräten zu finden.
Diese Kohlewiederstände (1/4 W) sah ich in vielen Gebrauchsgeräten.
E12 und E24 waren auch nicht üblich, eher gerundete Werte wie 200, 300, 
500 usw.
Klemme ein Ohmmeter dran und erwärme den Widerstand, der Wert sinkt, 
also Kohle. Bei Metallfilm steigt der Wert.

Gruß   -   Werner

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