Restposten-Versender aus den 80er Jahren, ähnlich Pollin

OP #5228099
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Hallo zusammen,

als Jugendlicher in den 80ern und frühen 90ern habe ich für meine 
Basteleien oft bei einem richtigen Schund-Versand bestellt (wenn mir die 
Grabbelkisten bei Radio RIM in München nicht gereicht haben).

Das Angebot war in der Vor-Internet-Zeit natürlich immer in so dünne 
Heftchen aus dünnem Papier gefasst, ähnlich einer Schnäppchen-Beilage 
von Pollin.

Überhaupt war dieser "Versand" (das Wort "Shop" war damals noch nicht 
geläufig) so eine Art Vorläufer von Pollin.

Nun wollte ich einen alten Freund mit dem Zitat "schwere Qualität" aus 
diesen Blättern überraschen, aber mir fällt partout der Name des Ladens 
nicht mehr ein...

Kann sich jemand erinnern?
Gast #5228146
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Pollin, Nadler, Voelkner Electronic, und in Berlin war auch noch einer 
wo mir der Name nicht einfällt. Conrad hatte damals auch neben dem 
normalen Katalog eine Sonderposten-Liste.

"Mit kleinen, vom erfahrenen Bastler leicht zu behebenden Fehlern" war 
immer die legendäre Artikelbeschreibung bei Voelkner.

(den gibt es sogar wieder, als Handelsname von Conrad. Hat aber nichts 
mit dem alten Ramscher zu tun)
OP #5228196
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Bühler war's! Danke.

Bin ich mir ziemlich sicher.

Die Grundfarbe der Blätter war irgendwie rötlich, jedenfalls war's nicht 
reiner Schwarzweiß-Druck. Zumindest in meiner Erinnerung.

Jetzt wäre die Krönung, wenn jemand noch so eine Broschüre vom Dachboden 
ziehen könnte.

Viele Grüße
Tom.
OP #5228236
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Mit dem Stichwort "Bühler" und Google verdichtet es sich zur Gewißheit.

Bühler Elektronik in Baden-Baden.

Schon 1997 im Handelsregister als Vergangenheit geführt.

Hach, jetzt nochmal so eine Broschüre in der Hand haben und 
Nachtsichtgeräte, Starfighter-Landelichter, Mikrowellen-Übertrager 
anschauen...

Aber die Google-Bildersuche gibt nichts her.
OP #5228364
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"Alles was sich kreuzt brummt sowieso"

stand im RIM-Katalog im Bereich "Mischpulte, Verstärker und Module 
dafür" (oder so)

und soll ein Zitat vom Altmeister der dortigen Werkstätten gewesen sein.

"Aber Hand aufs Herz, ganz so schlimm ist es nicht."


So weit reichen meine Erinnerungen.
#5228595
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Jörg W. schrieb:
> Ich kenne von den Sowjets/Russen nur welche mit Г (Germanium), К
> (Silizium, "кремний") bzw. 2 (Silizium mit erweitertem
> Temperaturbereich) beginnend, sowie die ganz alten, die mit П anfingen.

Ich auch.

Schlechte Erfahrungen habe ich mit sowjetischen Halbleitern nie 
gemacht, obwohl in der Anlage, die ich bedient, gewartet und eingestellt 
habe für die "Hilfsfunktionen" aber-Hunderte davon drin waren.

Die Betriebsbedingungen waren recht hart. Hitze/Kälte, Vibrationen etc.
Trotz Allem: Außerordentlich zuverlässige Sache.

MfG Paul
Moderator Persönliche Seite #5228603
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Paul B. schrieb:

> Schlechte Erfahrungen habe ich mit sowjetischen Halbleitern nie
> gemacht, …

Solange man die bonbonartig-braun vergossenen ICs nicht unter die
Schreibtischlampe gelegt hat. ;-)  Die Masse ließ ein wenig Licht
durch, was höher integrierte MOS-ICs schon mal zu Verdruß bringen
konnte.

Ansonsten waren es natürlich vor allem die völlig absonderlichen,
sich nicht an internationale Standards haltenden Gehäuse der alten
sowjetischen Transistoren, die einem schon mal Kopfzerbrechen
bereiten konnten.  Erst Ende der 1980er fing man dann an, sie durch
sowas wie TO-220 zu ersetzen (bspw. КТ805АМ).
#5228613
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Jörg W. schrieb:
> Ansonsten waren es natürlich vor allem die völlig absonderlichen,
> sich nicht an internationale Standards haltenden Gehäuse der alten
> sowjetischen Transistoren, die einem schon mal Kopfzerbrechen
> bereiten konnten.

Ja, das Phänomen war besonders bei Leistungstransistoren lustig:
In Fachkreisen wurden sie wegen der Form "Kochtöpfchen" genannt:
http://www.datasheetspdf.com/pdf/793608/ETC/KT805/1

Zur Befestigung dienten speziell geformte Bleche mit 3 Bohrungen.

Wenn etwas kaputtgegangen wäre dann hätte ich es aber auch nur durch 
Originalbauelemente ersetzen dürfen. (Militärische Sache)

MfG Paul

Jörg W. schrieb:
> Solange man die bonbonartig-braun vergossenen ICs nicht unter die
> Schreibtischlampe gelegt hat. ;-)  Die Masse ließ ein wenig Licht
> durch, was höher integrierte MOS-ICs schon mal zu Verdruß bringen
> konnte.

Das ist mal Gegenstand einer Fehlersuche gewesen, bei der der Fehler NUR 
im herausgezogenem Zustand der Baugruppe auftrat. Man konnte die Karten 
zur Wartung auf eine Art "Busverlängerungs-Platine" aufstecken. Da hat 
es WIMRE ein Monoflop durch Leuchtstofflampenlicht getriggert. Das habe 
ich den anderen Offizieren mit dem Oszi gezeigt, weil die mich für 
verrückt erklären wollten.
OP #5228635
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Ich sehe schon, der Thread driftet in eine Form von Ostalgie ab :-)
Da kann ich aber nicht mitreden...

Dennoch, wer noch irgendeine alte Bühler-Schnäppchenliste aus Dachboden, 
Keller oder Garage hervorzieht (setzt natürlich einen irren Zufall oder 
Nähe zum Messie voraus), möge die fotografieren und hier einstellen.

Da Bühler mit dem Zerfall des Ostblocks und dem damit einhergehenden 
Verramschen von Lagerbeständen wohl seinen letzten Boom erlebt hat, hat 
es ja irgendwie auch mit dem nun hier vorherrschenden Thema zu tun :-)

Viele Grüße
Tom.
Moderator Persönliche Seite #5228712
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A. K. schrieb:
> Ob jene, die damals in den (Radar-) Antennen waren, heute wohl noch
> mitreden können?

Falls du damit auf die Krebsfälle anspielst: das hatte doch nichts
mit den Antennen der Radargeräte zu tun.  In deren Strahlungskegel
wäre man vermutlich sofort arg geschädigt worden, und das wusste sicher
jeder (und hat sich da nicht reingestellt).  Die Strahlen-Probleme sind
durch nicht abgeschirmte Röntgenstrahlung infolge sehr hoher
Betriebsspannungen entstanden, deren man sich offenbar entweder nicht
recht bewusst war, oder aber man hatte es nicht ernst genug genommen.

Aber das hat mit „Restposten“ nicht viel zu tun :), vermutlich ist die
entsprechende Technik auch kaum später im Surplus-Handel aufgetaucht.
OP #5229340
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Danke für die letzten zwei Beiträge, die wieder recht nah am Thema waren 
- wenn das im Bereich "Offtopic" überhaupt gefragt ist :-)

Nun repräsentiert aber 1977 oder gar 1967 (da stand ich noch als Joghurt 
im Schaufenster) nicht die Zeit meiner Erinnerungen als jugendlicher 
Bastler, der in Träumereien schwelgte, aus dem angebotenen 
Landescheinwerfer eines Starfighters eine ultrastarke Taschenlampe zu 
basteln...

Interessant ist, daß die beiden Kataloge sehr seriös aussehen. Der 
"Bühler", den ich kenne, war definitiv nicht seriös. Vielleicht ist 
Bühler erst in den 80er Jahren zur Ramschbude verkommen. Oder es handelt 
sich um ganz verschiedene Firmen.
Gast #5229491
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Hallo Tom,
wie der Zufall es will... ich bin der irre Messie.
Habe noch einige dieser Schmuddelheftchen (Elektronik-P*rn*s)
auf dem Dachboden gefunden. Sowas wirft man doch nicht weg!
Ist es das, was Du suchtest?
Gruß
Arno
Angehängte Dateien:
#5229513
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Dass die auch in Wien Düsseldorf und Zürich saßen war mir unbekannt. Ich 
kenne nur den Laden in Karlsruhe. Hab heute noch Schrott von dort.

Die Szene an der Ladentheke hab ich schon mal berichtet: Eine Mutter 
zeigte dem Verkäufer das erste Lötkunstwerk ihres Sohnes. Der Verkäufer 
meinte "das ist nicht gelötet sondern geschweißt". Die Mutter war aber 
sicher, dass der Sohn einen Lötkolben benutzt hatte.
#5229673
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Christoph K. schrieb:
> Dass die auch in Wien Düsseldorf und Zürich saßen war mir unbekannt. Ich
> kenne nur den Laden in Karlsruhe. Hab heute noch Schrott von dort.
>
> Die Szene an der Ladentheke hab ich schon mal berichtet: Eine Mutter
> zeigte dem Verkäufer das erste Lötkunstwerk ihres Sohnes. Der Verkäufer
> meinte "das ist nicht gelötet sondern geschweißt". Die Mutter war aber
> sicher, dass der Sohn einen Lötkolben benutzt hatte.

Den Laden hab ich mit 16 (das erste Mal) besucht. Der war damals noch 
1,5 Moped-h entfernt. Das war ein Paradis für Bastler. Ein paar Jahre 
später lag der Laden nicht ganz auf dem Weg zur Vorlesung und verkaufte 
fast nur noch Lichtorgeln und Verstärker der Prollklasse. Vor einem Jahr 
war ich nochmal in der Straße, aber konnte kein Überbleibsel mehr 
entdecken, obwohl ich gerne meinem jetzt in KA studierenden Nachwuchs 
gezeigt hätte, was (ganz) früher ein cooler Laden war.
#5229753
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Salhöfer Kulmbach ohne hab ich hier noch einige Kataloge, dann HW 
Elektronik Hamburg (1986), Albert Meyer, die gab es auch in 
KA.(1981...1986)
Düsseldorfer Elektronik Versand Pein D.E.V.(1984)
Simons Kerpen, Heho Biberach, Elektronikladen Giesler&Danne, r+r 
Rufenach Heidelberg, bei mir natürlich Dahms, In KA noch Radio Freitag 
und Radio Ade und andere.
#5230174
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> Atzert (aus dem später A-Z wurde) und Arlt (beides Ladengeschäfte) waren
> in den 80ern angesagt, auch F* in der Rostocker in Moabit, ebenfalls
> segor, den es bis heute noch gibt.

WAB Elektronik in Tiergarten und noch ein kleiner Laden am Mehringplatz

wobei ich meistens bei F* kaufte, der hatte die besten IC Sockelpreise 
aber seine Kästchen schon mal aus der Kippenschachtel aufgefüllt :)
#5230475
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Klaus I. schrieb:
> Stephan S. schrieb:
>> Gab es solche Blättchen nicht auch mal von Oppermann?
>
> Bis vor 2 Jahren zumindest Online. Jetzt in Ebay (wusste ich noch gar
> nicht):
> http://stores.ebay.de/oppermannelectronic

2. Artikel -> Ein Quecksilberschalter ...

Darf sowas heutzutage überhaupt noch gehandelt werden?
Wie sieht es mit dem Versand aus? Bestimmt Gefahrgut!

;-)
(Firma: matzetronics) #5231117
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Joachim B. schrieb:
> WAB Elektronik in Tiergarten und noch ein kleiner Laden am Mehringplatz

Nicht zu vergessen - 'Merkur-Elektronik' in der Steglitzer 
Albrechtstrasse. Deren besonderes Merkmal waren schlecht designte 
Endstufenblöcke als Bausatz mit dem 'Anschalt-Bumm' :-P Aber als 
Restposten Händler waren die nicht aktiv. WAB hatte sich ja 
hauptsächlich auf Lautsprecher gestürzt.

Atzert am Gleisdreieck hatte ich mal überrascht, als ich 1000 Stück 
1N4007 brauchte. Da musste der Kollege am Tresen ein wenig länger 
zählen...
#5231259
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Matthias S. schrieb:
> 'Merkur-Elektronik' in der Steglitzer
> Albrechtstrasse. ... Aber als
> Restposten Händler waren die nicht aktiv.
Doch, da gab's die traurigen HW-Überbestände von Berthold (auch schon 
lange vor dem Konkurs), ich habe da in den 80ern z.B. Schaltnetzteile im 
Europa-Format gekauft, 24V~ auf 7V=/10A, die sich leicht auf 5V „tunen“ 
ließen - perfekt für den selbstgebauten Z80-ECB-Rechner :)

Ciao, Martin
OP #5232274
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Arno H. schrieb:
> Habe noch einige dieser Schmuddelheftchen (Elektronik-P*rn*s)
> auf dem Dachboden gefunden. Sowas wirft man doch nicht weg!
> Ist es das, was Du suchtest?

Jaaaaaaaaaaaaa!

Wahnsinn. Sorry, daß ich jetzt erst reagiere, ich schau nicht so oft und 
regelmäßig immer in microcontroller.net.

Arno, Du bist mein Held.

In dieser buntgefächerten Auswahl, wie Du das zeigst, das wär schon 
direkt ein Gag als Weihnachtsgeschenk. Aber Du willst Dich vermutlich 
nicht davon trennen? Jetzt erst recht nicht?

Aber wäre scannen oder abfotografieren möglich?
Und wie könnte ich mich dafür erkenntlich zeigen?

Viele Grüße
Tom.
Gast #5232908
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Hallo Tom!

Nein, keine Kopien. Für ein originelles Weihnachtsgeschenk sollten es 
schon Originale sein!
Ich brauche die Heftchen nicht mehr und würde sie gerne in liebevolle 
Hände abgeben, mir reicht die Erinnerung :)

Schönen Abend!
Arno
#5232954
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Salhöfer Elektronik ist mir auch noch ein begriff.
Da hatte ich mir verschiedene Bausätze gekauft.(Bestellt)

Unter anderen einen Stereodekoder für TV Geräte.
Damit hatte ich mir einen TV-Ton Empfänger mit Analoge Abstimmung 
aufgebaut zum Anschluss an die Stereoanlage.
So konnte man die Musiksendungen in Stereo genießen während der TV nur 
Mono Ton konnte.
2 Kanal Ton wurde bei diesen Bausatz über Kippschalter 
umgeschaltet.(Ton1, Ton2, Stereo)
(Firma: matzetronics) #5232996
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Michael M. schrieb:
> Unter anderen einen Stereodekoder für TV Geräte.

In Berlin waren in den 70ern und 80er Jahren die kleinen Platinchen im 
Umlauf, mit denen man dann den Ton der BFBS TV Ausstrahlungen (6,0 MHz 
oder wars 6,5MHz? Unterträger) auch in deutschen PAL Glotzen mit 5,5Mhz 
empfangen konnte. M.W. gabs die Dinger bei Arlt und Atzert. Nur bei den 
Amis mit ihrem 60Hz Fernsehen haben hier die meisten Geräte die Hufe 
hochgerissen, von Farbe ganz zu schweigen. Der Ami war auch im fernen 
Westen der Stadt so schwach, das sich  die Mühe nicht gelohnt hat.

Aber das war schon ein schönes Durcheinander - Das Fernsehen der DDR 
hatte dann noch SECAM - deswegen waren die extra Dekoder ('Original 
Körting'), die man auf dem Bühler Cover sieht, so beliebt.
#5233043
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6,5MHz wurde bei Secam D/K verwendet.
Ex DDR und heute noch in teilen Russlands, Ukraine und anderen GUS 
Staaten.

6,0MHz in GB mit PalI

USA hatte irgendwas mit 4,5MHz NTSC?

Stereo bei PAL B/G war 5,5MHz(Ton1) und 5,74MHz(Ton2)in FM

Nur Frankreich hatte mit Secam D invertiertes Video mit 6,5MHz AM Ton.
#5233065
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A. K. schrieb:
> Der damalige Völkner hatte zwar auch Ramsch rumliegen, besonders in den
> Ladengeschäften, war aber in erster Linie ein normaler
> Elektronikversender.

Versender, Geschäfte (Mehrzahl)? Ich erinnere noch den ursprünglichen 
Eckladen in Braunschweig Ernst-Amme-Str., wo man am Wochenende vor der 
Tür Schlange stehen durfte. Hinter der Tür Kramregale mit Platinen und 
ungestempelten Transistoren ... das moderne Versandlager in der 
Marienberger Str. und Versand kamen deutlich später. Es gab genau ein 
Ladengeschäft, mehrere erst, nachdem Conrad die Finger dort drin hatte. 
Das Internet lügt nicht, es wird nur kreuz und quer abgeschrieben, was 
nicht unbedingt richtig ist.

Matthias S. schrieb:
> In Berlin waren in den 70ern und 80er Jahren die kleinen Platinchen im
> Umlauf, mit denen man dann den Ton der BFBS TV Ausstrahlungen

Nicht nur dort, auch im östlichen Niedersachsen war das ein Thema, 
britischer Sender im Bereich Wolfenbüttel. Dazu kam noch 
Ostzonen-Farbfernsehen, mein erster Blaupunkt-Stereo-FFS konnte gegen 
Aufpreis sowohl SECAM als auch Engländer-Ton.
#5233451
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Christoph K. schrieb:
> Elektronikladen Giesler&Danne

Ja, der war eine gute Quelle für GHz Bauteile.
Unter Funkamateuren sicher recht bekannt.

Später war er nur noch unter "Elektronikladen" aktiv und hatte keine HF 
Bauteile mehr. Eher µC als Schwerpunkt.
Danach habe ich es nicht weiter verfolgt.

Kennt noch jemand R. Schuster Elektronik. Speziell für Funkamateure die 
der Betriebsart ATV ( Amateurfernsehen ) nachgehen.
Basisbandaufbereitung und ATV Sender für 23cm Band und 13cm Band...
OP #5239224
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Hallo zusammen,

ich möchte das ursprüngliche Thema noch einmal abrunden.

Erstmal vielen, vielen dank an Arno!
Am Freitag kam ein dicker Umschlag bei mir an, viel schwerer als ich es 
erwartet hatte.

Womit wir schon beim Thema "schwere Qualität" wären. Dieser Begriff 
wurde von meinem alten Schulfreund und mir lange kolportiert, in unserer 
Erinnerung stand er bei jedem zweiten Artikel in den Blättern von Bühler 
Electronic.
Tatsache ist: Habe das jetzt ein bißchen überflogen, und noch kein 
einziges "schwere Qualität" gefunden!

Dagegen scheint es, als habe Bühler nicht nur kunterbunte Restposten und 
Schrott verkauft, sondern doch auch ein beständiges Angebot an 
(meinetwegen minderwertiger) Hifi- und PA-Technik gehabt.

Frappierend für mich ist die Ähnlichkeit der Themen und angebotenen 
Teile zum heutigen Pollin. Man könnte fast einen Impulskauf tätigen.

Werde zu gegebener Zeit ein paar Highlights fotografieren und hier 
zeigen.

Viele Grüße
Tom.

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