Hallo,
ich will zum Belichten einen LED-Flutlichtstrahler verwenden,gibt es bei
Pollin für`n paar € (10w; 850lm).Zeit ist Nebensache, sind Einzelstücke.
Als Vorlage habe ich Klarsichtfolie aus dem Tintenspritzer.Geht das???
Vielen Dank für eure wohlgemeinten Hinweise,und Guten Rutsch ins neue
Jahr.
mfg Jürgen
Zum Platinenbelichten brauchst du superaktinische Leuchtstofflampen,
die UV-A emittieren.
Ein Gesichtsbräuner wäre z.B. geeignet, der enthält i.d.R. einige dieser
Leuchtstofflampen.
HugoPCB schrieb:> da sind keine UV-Anteile drin.
UV wird nicht gebraucht. Der Lack ist nach der Beschreibung z.B. bei
Bungard bei 390-400nm am empfindlichsten. Das ist tiefes Violett. Da
gibts LEDs mit 405nm oder auch 395nm. Weiße LED basieren auf blauen mit
450nm und Leuchtstoff.
MfG Klaus
Klaus schrieb:> UV wird nicht gebraucht.
Zitat Bungard: "Das Maximum der spektralen Empfindlichkeit liegt im
Bereich von 350-450 nm."
Zitat Bungrad: "Mit dem Vakuum-Belichtungsgerät HELLAS können Sie alle
lichtempfindlichen Produkte verarbeiten, deren spektrale Empfindlichkeit
im nahen UV-Bereich liegt (360-400nm)"
Aja.... ;-)
Die "höchste Empfindlichkeit" liegt im nahem UV Bereich. Das heisst aber
nicht dass es unbedingt nahes UV sein muss.
Ich habe früher mit einer Nitraphot S (250W) belichtet. Da ist nichts
mit UV. Hat zwar 45Min gedauert, es ging aber. Alles eine Frage des
Anspruchs.
Stefan schrieb:> Die "höchste Empfindlichkeit" liegt im nahem UV Bereich. Das heisst aber> nicht dass es unbedingt nahes UV sein muss.
Sicher. Es muss nicht.
Man kann auch zu Fuss von Potsdam nach Madrid gelangen. Man muss aber
nicht. Man kann ne Saturn V auch als Bücherregal benutzen. Geht alles.
Das hängt letztlich auch mit den Prinzipien und Wertvorstellungen
zusammen, die man so hat.
Eine "Technik" die anstelle der Wellenlänge mit der hohen
Empfindlichkeit eine mit deutlich niedrigerer Empfindlichkeit benutzt,
ist sicher keine, bei der die Vorstellung von "funkionaler
Angemessenheit" im Vordergrund steht. Eine Technik, die anstatt 3 1/2
Minuten bei anderer Lichtquelle 45 Minuten benötigt ist sicher keine,
bei der die "Effizienz" im Vordergrund steht.
Kann man machen, wenn es mal nicht anders geht. Regulär aber, und danach
fragt ja der TO, ist es, - damit meine ich ausdrückliche die Methode -,
"Gemurkse".
Theor schrieb:> Kann man machen, wenn es mal nicht anders geht. Regulär aber, und danach> fragt ja der TO, ist es, - damit meine ich ausdrückliche die Methode -,> "Gemurkse".
Das habe ich anders verstanden, gerade weil er schreibt "Zeit ist
Nebensache".
War bei mir nämlich nicht anders. Ich habe vielleicht alle zwei Wochen
mal eine Platine gemacht. Schaltung, Layout, Bauteilbeschaffung haben
Tage gedauert. Da hatte ich eben nicht den Anspruch dass das Belichten
in drei Minuten erledigt sein muss. Selbst drei Stunden wäre mir egal
gewesen. Ich muss ja nicht die ganze Zeit daneben stehen.
Stefan schrieb:> Selbst drei Stunden wäre mir egal> gewesen. Ich muss ja nicht die ganze Zeit daneben stehen.
Prima, am besten malt er gleich mit einem Edding das gesamte Layout auf
kupferkaschiertes Material, dann braucht er sich auch keine Gedanken
um's Belichten zu machen und kann sofort ätzen.
Stefan schrieb:> Ich muss ja nicht die ganze Zeit daneben stehen.HugoPCB schrieb:> Prima, am besten malt er gleich mit einem Edding das gesamte Layout auf> kupferkaschiertes Material,
Ohne selbst dabei zu sein? Hmmm...
Stefan schrieb:> Ich habe früher mit einer Nitraphot S (250W) belichtet. Da ist nichts> mit UV. Hat zwar 45Min gedauert, es ging aber. Alles eine Frage des> Anspruchs.
Das war zu einer Zeit, wo es für den Amateur fast die einzige
Möglichkeit war.
Zu bedenken aber ist, dass die Nitraphot S eine Betriebsdauer von 2h
hat.
Oh je, ist jetzt der LED-Sparwahnsinn schon beim Platinen belichten
angekommen?
Vor 20 Jahren habe ich einen 500W-Halogen-Baustrahler genommen, hat gut
funktioniert
Aber ich frage mal ganz direkt - warum belichtet heute überhaupt noch
jemand privat daheim Platinen? Die bekommst doch dermaßen billig
fix-fertig aus China, doppelseitig, mit Bestückungsaufdruck usw
Und wer nicht in China einkaufen mag - selbst beim großen Conrad kann
man das bestellen
Der ganze Wahnsinn, Film erstellen, belichten, ätzen,Fehlversuch, zurück
zum Anfang, hat doch irgendwie was von Museum oder masochistisch
veranlagt?
michael_ schrieb:> Stefan schrieb:>> Ich habe früher mit einer Nitraphot S (250W) belichtet. Da ist nichts>> mit UV. Hat zwar 45Min gedauert, es ging aber. Alles eine Frage des>> Anspruchs.>> Das war zu einer Zeit, wo es für den Amateur fast die einzige> Möglichkeit war.> Zu bedenken aber ist, dass die Nitraphot S eine Betriebsdauer von 2h> hat.
Ich hab das Ende der 70er, Anfang der 80er mit 2x500W Hallogenstrahlern
aus Papas Super8 Equipment gemacht. Platine, Film, Glasplatte und
Strahler. Dürfte ja eigentlich gar nicht gehen, aber nach grob 15..20min
war der Photolack bereit zum Entwickeln.
Als Unterlage hatte ich einen kunstlederbezogenen Hocker, der bis auf
die Stelle an der die Platine lag, seine ganze "Narbung" eingebüßt
hatte. Berüchtigt waren auch die Eisen-III-Chlorid-Löcher in den Jeans.
Also es ging zumindest früher auch mit wenigerhochfrequentem Licht.
Heinz R. schrieb:> Oh je, ist jetzt der LED-Sparwahnsinn schon beim Platinen belichten> angekommen?>> Vor 20 Jahren habe ich einen 500W-Halogen-Baustrahler genommen, hat gut> funktioniert>> Aber ich frage mal ganz direkt - warum belichtet heute überhaupt noch> jemand privat daheim Platinen? Die bekommst doch dermaßen billig> fix-fertig aus China, doppelseitig, mit Bestückungsaufdruck usw> Und wer nicht in China einkaufen mag - selbst beim großen Conrad kann> man das bestellen>> Der ganze Wahnsinn, Film erstellen, belichten, ätzen,Fehlversuch, zurück> zum Anfang, hat doch irgendwie was von Museum oder masochistisch> veranlagt?
Na ja, ob Platinen selber Herstellen Sinn oder nicht macht, ist die eine
Frage. Die wichtigere Frage ist hier jedoch, warum man eigentlich
überhaupt auf die Idee kommt, eine falsche Lampe im sichtbaren Bereich
dafür zu verwenden? UV-Leuchten mit LEDs kriegt man heute hinter her
geschmissen, in allen nur denkbaren Variationen. Von Taschenlampen bis
zu Flutlichtern. Das ist in etwa so, als ob man eine Suppe hat und auf
die Idee kommt, es doch mal mit einer Gabel zu versuchen. Oder in einer
Werkstatt für das Nägel Einschlagen statt einem Hammer eine Zange zu
nehmen.
Heinz R. schrieb:> Aber ich frage mal ganz direkt - warum belichtet heute überhaupt noch> jemand privat daheim Platinen? Die bekommst doch dermaßen billig> fix-fertig aus China, doppelseitig, mit Bestückungsaufdruck usw> Und wer nicht in China einkaufen mag - selbst beim großen Conrad kann> man das bestellen
Stimmt, und zudem bin ich heute viel geduldiger und kann auch mal
2..3Wochen warten. Ohne Lochfraß an den Textilien ;-)
Carl D. schrieb:> michael_ schrieb:>> Stefan schrieb:>>> Ich habe früher mit einer Nitraphot S (250W) belichtet. Da ist nichts>>> mit UV. Hat zwar 45Min gedauert, es ging aber. Alles eine Frage des>>> Anspruchs.>>>> Das war zu einer Zeit, wo es für den Amateur fast die einzige>> Möglichkeit war.>> Zu bedenken aber ist, dass die Nitraphot S eine Betriebsdauer von 2h>> hat.>> Ich hab das Ende der 70er, Anfang der 80er mit 2x500W Hallogenstrahlern> aus Papas Super8 Equipment gemacht. Platine, Film, Glasplatte und> Strahler. Dürfte ja eigentlich gar nicht gehen,
Warum denn nicht? Als thermischer Strahler mit ~3000K strahlt eine
Glühwendel auch UV ab. Jetzt verhältnismäßig sehr wenig, klar, aber bei
1kW kommt da trotzdem schon was zusammen.
Weiße LEDs sind hier aber was anderes. Das blaue Licht der Pump-LED
liegt meistens um 450-460nm rum, bei ~410nm ist da die Intensität schon
praktisch auf Null gesunken. Sicher, wenn man die Leuchte schon liegen
hat und es mal ausprobieren möchte, kann man es machen. Aber extra
kaufen, wo man für das gleiche Geld gleich UV-LEDs bekommt?
E. S. schrieb:> Carl D. schrieb:>>>> Ich hab das Ende der 70er, Anfang der 80er mit 2x500W Hallogenstrahlern>> aus Papas Super8 Equipment gemacht. Platine, Film, Glasplatte und>> Strahler. Dürfte ja eigentlich gar nicht gehen,>> Warum denn nicht? Als thermischer Strahler mit ~3000K strahlt eine> Glühwendel auch UV ab. Jetzt verhältnismäßig sehr wenig, klar, aber bei> 1kW kommt da trotzdem schon was zusammen.
Ich weiß ja daß es geht, denn ich hab sogar noch manche meiner Machwerke
im Einsatz, aber hier gab es schon andere Meinungen.
Matthias L. schrieb:> Stefan schrieb:>> Ich muss ja nicht die ganze Zeit daneben stehen.>> HugoPCB schrieb:>> Prima, am besten malt er gleich mit einem Edding das gesamte Layout auf>> kupferkaschiertes Material,>> Ohne selbst dabei zu sein? Hmmm...
Wenn du richtig gelesen hättest, dann wäre dir aufgefallen, dass sich
alles auf den Belichtungsvorgang bezog. Insofern ist die Stellungnahme
"Hmmm..." völlig falsch platziert.
Fakt ist doch, dass wir hier über eine Lösung diskutieren, die völlig
abwegig ist. Lediglich der ein oder andere Besserwisser trumpft hier
noch mit den letzten nm auf, die gerade noch einen Fliegenschiss
belichten.
HugoPCB schrieb:> Zitat Bungrad: "Mit dem Vakuum-Belichtungsgerät HELLAS können Sie alle> lichtempfindlichen Produkte verarbeiten, deren spektrale Empfindlichkeit> im nahen UV-Bereich liegt (360-400nm)">> Aja.... ;-)
Oberhalb von 380nm ist sichtbares Licht (violett ohne ultra), von dem
Bereich sind also nur 360 bis 380 nahes UV. Und die Empfindlichkeit des
Lackes geht von 350 bis 450, ist also bei 350 (nahes UV) genauso
schlecht wie bei 450 (blau). Es deutet eher auf ein Maximum bei 400nm
(sichtbar) hin. Daher: zum Belichten ist UV nicht nötig.
E. S. schrieb:> Weiße LEDs sind hier aber was anderes. Das blaue Licht der Pump-LED> liegt meistens um 450-460nm rum, bei ~410nm ist da die Intensität schon> praktisch auf Null gesunken.
Die Breite der Intensitätsverteilung einer LED liegt bei ca. +-5nm, eher
weniger. Da liefert eine blaue unterhalb 445 nichts, nicht nur
praktisch.
MfG Klaus
Klaus schrieb:> Oberhalb von 380nm ist sichtbares Licht (violett ohne ultra), von dem> Bereich sind also nur 360 bis 380 nahes UV. Und die Empfindlichkeit des> Lackes geht von 350 bis 450, ist also bei 350 (nahes UV) genauso> schlecht wie bei 450 (blau). Es deutet eher auf ein Maximum bei 400nm> (sichtbar) hin. Daher: zum Belichten ist UV nicht nötig.HugoPCB schrieb:> Lediglich der ein oder andere Besserwisser trumpft hier> noch mit den letzten nm auf, die gerade noch einen Fliegenschiss> belichten.
;-)
HugoPCB schrieb:> HugoPCB schrieb:>> Lediglich der ein oder andere Besserwisser trumpft hier>> noch mit den letzten nm auf, die gerade noch einen Fliegenschiss>> belichten.
Deswegen gibts hier auch ellenlange, eigentlich sinnlose Dikussionen, ob
man Fensterglas als Abdeckplatte einsetzen kann (dursichtig für
sichtbares Licht), was man als Belichtungsvorlage verwendet oder wie man
die Belichtung messen kann. Da Fensterglas eine ziemlich scharfe Kante
in der Durchlässigkeit bei 380nm hat, kommt es da schon auf ein paar nm
an. So kommen dann auch Belichtungszeiten zwischen 45 Sekunden und 45
Minuten zustande, die nicht für einen reproduzierbaren Prozess sprechen.
MfG Klaus
HugoPCB schrieb:> Fakt ist doch, dass wir hier über eine Lösung diskutieren, die völlig> abwegig ist.
Das sehe ich auch so.
HugoPCB schrieb:> Wenn du richtig gelesen hättest, dann wäre dir aufgefallen, dass sich> alles auf den Belichtungsvorgang bezog. Insofern ist die Stellungnahme> "Hmmm..." völlig falsch platziert.
Das ist hingegen Blödsinn. Was willst du denn nach dem Bemalen mit
Edding noch belichten? Stefan ist ja nicht der LED-TO, sondern der
(ehemalige) Nitraphot-Belichter, der auch eine Belichtungszeit von 3h
akzeptabel fände, weil er während dieser 3h nicht dabei sein muss,
sondern irgendetwas anderes sinnvolles tun kann. Da ist dein
Alternativ-Einwurf, dass man auch mit Edding herummalen könnte völlig
deplatziert, weil man beim herumpinseln eben doch dabei sein muss -
belichten muss man das Edding-Kunstwerk hingegen überhaupt nicht. Ich
kann schon richtig lesen, wenn das zu lesende richtig geschrieben ist...
Korinthenkackerei ist das alles schon, zugegeben. So wie die meisten
Postings in diesem Thread, der nach insgesamt zwei Postings (eine Frage,
erste Antwort) eigentlich bereits erschöpfend behandelt war.
Hallo,ich muß mich hier noch mal zu Wort melden.Die LED-Strahler habe
ich bei Pollin als Bau-Strahler gekauft,(in engen Räumen viel Licht bei
wenig Wärme).
Meine Idee ist die Dinger auch zum Belichten zu nztzen.Da es nur
Basteleien sind und nur Einzelstücke ist mir die Zeit völlig egal(abends
beim Fernsehen)
Ich habe auch schon meine Fühler nach einem UV-Nagelbelichter
ausgestreckt ,als Plan B Die Sache mit China ist mir zu umständlich und
wahrscheinlich auch zu teuer.
mfg Jürgen
Jürgen schrieb:> Die Sache mit China ist mir zu umständlich und> wahrscheinlich auch zu teuer.
Klar 10 Euro für 10 Platinen ist echt teuer. Und umständlicher als mit
nem ungeeigneten Baustrahler zu belichten wird es nicht mehr.
Wenn schon ein Tussi-Belichter bei dir nicht mehr drin ist, dann kann
man nur viel Glück wünschen.
Deine Platinen werden auch sicher nicht beim ersten mal perfekt. Sprich
du musst am Anfang sicher ein paar Runden drehen, dazu noch
Belichtungsreihen. Wenn du dann noch stundenlang belichten musst jedes
mal und das Ergebnis nicht ordentlich reproduzierbar ist, weil du deinen
Baustrahler auf nem Stapel Bücher 1m über der Platine positionierst,
dann kann ich mir bald nichts aufwändigeres und frustrierenderes mehr
vorstellen.
Stattdessen kann ich meine Zeit mit dem Design der PCB sinnvoll
verbringen und die Chinesen fertigen diese 2 oder 4 lagig und mit Dukos.
Sorry aber da gewinnt China in jeder Hinsicht. "Nur Bastler" ist da kein
Argument. Außer man setzt basteln mit frustrierendem Pfusch gleich.
Matthias L. schrieb:> Das ist hingegen Blödsinn. Was willst du denn nach dem Bemalen mit> Edding noch belichten?
Entschuldige, aber man sollte zumindest die Beiträge derer die man hier
für blöd darstellen möchte, auch lesen, aber gerne zitiere ich mich
selbst...
HugoPCB schrieb:> Prima, am besten malt er gleich mit einem Edding das gesamte Layout auf> kupferkaschiertes Material, dann braucht er sich auch keine Gedanken> um's Belichten zu machen und kann sofort ätzen.
Aber ich nehm das dir nicht krumm, wir sind hier eh einer Ente
aufgelaufen...
HugoPCB schrieb:> ...und immer wieder Leute, die dann nochmal nachfassen und sich> mitteilen müssen...
Du zum Beispiel...
HugoPCB schrieb:> Entschuldige, aber man sollte zumindest die Beiträge derer die man hier> für blöd darstellen möchte, auch lesen, aber gerne zitiere ich mich> selbst...
Es bleibt dabei - ich hab' alles gelesen, und den Blödsinn hast du
tatsächlich selbst geschrieben. Und zwar hier:
HugoPCB schrieb:> Wenn du richtig gelesen hättest, dann wäre dir aufgefallen, dass sich> alles auf den Belichtungsvorgang bezog.
Was - wie du in deinem Selbstzitat gerade belegst - ganz offensichtlich
nicht zutrifft.
Aber mit Einem sind wir uns immer noch einig - der ganze Thread ist
Schmarrn.
Klaus schrieb:> Die Breite der Intensitätsverteilung einer LED liegt bei ca. +-5nm, eher> weniger. Da liefert eine blaue unterhalb 445 nichts, nicht nur> praktisch.>> MfG Klaus
Die ist schon deutlich größer, +-20-25nnm breit und bei einer
Halbwertsbreite von 10-15nm je nach LED. Ändert aber nichts, da bei so
ziemlich allen weißen LEDs bei 400nm so gut wie nichts mehr emittiert
wird. Selbst die Nichia Optisolis 5000K mit einem 420nm-Pumpchip hat da
nur noch geschätzt ~1% rel. Intensität.
Matthias L. schrieb:> HugoPCB schrieb:>> Wenn du richtig gelesen hättest, dann wäre dir aufgefallen, dass sich>> alles auf den Belichtungsvorgang bezog.>> Was - wie du in deinem Selbstzitat gerade belegst - ganz offensichtlich> nicht zutrifft.
Du meinst auch mit selektiver Zitiererei und spontaner Alzheimer dich in
ein glanzvolles Licht stellen zu wollen.
Aber ich helfe dir gerne auf die Sprünge:
Matthias L. schrieb:> Stefan schrieb:>> Ich muss ja nicht die ganze Zeit daneben stehen.
Dieser Absatz bezieht sich auf das BELICHTEN.
HugoPCB schrieb:> Prima, am besten malt er gleich mit einem Edding das gesamte Layout auf> kupferkaschiertes Material, dann braucht er sich auch keine Gedanken> um's Belichten zu machen und kann sofort ätzen.
Hier geht es ganz offensichtlich nicht um das BELICHTEN.
Alles klar?
;-)
Matthias L. schrieb:> HugoPCB schrieb:>> ...und immer wieder Leute, die dann nochmal nachfassen und sich>> mitteilen müssen...>> Du zum Beispiel...
Achja, du auch ;-)
HugoPCB schrieb:> Alles klar?
Klar ist, dass du - aus welchen Gründen auch immer - völlig sinnfrei an
meinem offenbar für dich ganz fuchtbar bösen Kommentar
Matthias L. schrieb:> Ohne selbst dabei zu sein? Hmmm...
der offensichtlich ein ganz schrecklicher Angriff auf dich war, der nur
darauf abzielte, dich "blöd dastehen zu lassen" vorbei interpretierst -
und darauf mit den selbstverständlich äußerst höflich und geradezu
freundschaftlich vorgetragenen Formulierungen
HugoPCB schrieb:> Wenn du richtig gelesen hättest,> ...> völlig falsch platziert.
antworten musstest.
An diese ausgeprägte Freundlichkeit deinerseits habe ich mich in den
Folgepostings gerne angepasst, ich will ja nicht unhöflich sein.
Inhaltlich ist es mir mittlerweile egal, ob du meine Anmerkung nun
verstehst oder nicht.
Für mich daher EOD. Schönes Wochenende!
Matthias L. schrieb:> An diese ausgeprägte Freundlichkeit deinerseits habe ich mich in den> Folgepostings gerne angepasst, ich will ja nicht unhöflich sein.
Na also, geht doch!
Dieter F. schrieb:> Mach eine Belichtungsreihe - dann weißt Du es :-)
Wie soll das funktionieren, wenn er noch nicht den LED-Strahler gekauft
hat und von den Ergüssen des Foums hierzu VORAB eine Einschätzung
benötigt?
;-)
HugoPCB schrieb:> Wie soll das funktionieren, wenn er noch nicht den LED-Strahler gekauft> hat und von den Ergüssen des Foums hierzu VORAB eine Einschätzung> benötigt?
Die muss er selbst vornehmen (nach dem Kauf für ein paar Euro). Wer
Neuland betritt zahlt halt Lehrgeld :-).
Wenn ich ein Dübel-Loch in Beton mit einer Gabel bohren will werde ich
auch wenige Menschen finden, die das schon probiert haben.
Außerdem ist heute Freitag :-)
Jürgen schrieb:> Hallo,ich muß mich hier noch mal zu Wort melden.Die LED-Strahler habe> ich bei Pollin als Bau-Strahler gekauft,(in engen Räumen viel Licht bei> wenig Wärme).> Meine Idee ist die Dinger
Btw ... siehe oben :-) (wusste ich's doch :-) )
Dieter F. schrieb:> Wenn ich ein Dübel-Loch in Beton mit einer Gabel bohren will werde ich> auch wenige Menschen finden, die das schon probiert haben.
Ein sehr guter Vergleich ;-)
Aber mal ernsthaft, wie schon geschrieben, die Diskussion ist eigentlich
sinnfrei. Eine Haarspalterei wegen ein paar nm und letztendlich ist der
LED-Strahler nicht die Lösung für's Belichten. Sonst wäe die Sonne noch
eine Möglichkeit...
Und außerdem hat sich der Ersteller auch nicht mehr gemeldet, ich denke
wir sind da einer Ente aufgesessen, aber Spaß hat's dennoch gemacht.
HugoPCB schrieb:> Und außerdem hat sich der Ersteller auch nicht mehr gemeldet, ich denke> wir sind da einer Ente aufgesessen, aber Spaß hat's dennoch gemacht.
Halt! Zurück! Er hat sich ja gemeldet, und wie ;-)
Hallo, ich hoffe Ihr hattet Spaß, ich hingegen hatte gehofft ein paar
nützliche Tipps zu bekommen. Naja man kann nicht alles haben. Ich bin
was Platinen angeht nicht ganz up to date.Ich werde mal ganz ernsthaft
über Universal-lp`s und Edding nachdenken. Dies hier hat mir nichts
gebracht.
Jürgen schrieb:> hatte gehofft ein paar> nützliche Tipps zu bekommen
Ich bin erstaunt, dass die Deppen hier so viel Herumzanken, aber keiner
sagt, wie es denn geht. Nämlich ganz einfach: Du kaufst keinen weißen
Strahler, sondern einen LED "Schwarzlicht Strahler". Suche danach bei
Google oder Ebay und Du wirst für unter 20 Euro schon brauchbare Sachen
bekommen. Die sind ca. 405 nm und dann kannst Du auch Fensterglas als
Abdeckplatte verwenden.
Wichtiger Tipp noch: der Abstand zur Platine muss ausreichend sein,
sonst bekommst Du unscharfe Kanten. Also 50 cm würde ich die Lampe schon
entfernen, wenn Du kein Vakuum hast um die Vorlage an die Platine zu
saugen.
Das hilft auch der Homogenität des Lichts und damit der
Prozesssicherheit.
asfdsafdfd schrieb:> Ich bin erstaunt, dass die Deppen hier so viel Herumzanken, aber keiner> sagt, wie es denn geht
Der "Oberdepp" scheinst ja du zu sein. Der Fragesteller hat eine
sogenannte Entscheidzungsfrage gestellt, die mit ja, weil.... oder mit
nein, weil.... beantwortet wird.
Nach Empfehlungen zu Alternativen wurde nicht gefragt.
Gute Besserung!
Also die LED-Strahler sind angeschaft worden, um die Winterüberholung
meines Bootes zu erhellen.Als ich die hatte, (6stck.)kam mir die Idee
eine zur Platinenbelichtung zu verwenden.Viel Licht, keine Wärme, Licht
sieht bläulich aus,usw.Inzwischen habe ich erst Eagle und dann Kicad
installiert, aber bis jetzt weiß ich noch nicht was die von mir
wollen,bei Eagle fiel mir ein daß ich in der Schule Russisch hatte(war
richig gut darin).Nun weiß ich aber beim besten Willen nicht wie ich die
Platinen fertig bekomme.Hat jemand einen heißen Tipp für mich.
mfg Jürgen
Klaus schrieb:> UV wird nicht gebraucht. Der Lack ist nach der Beschreibung z.B. bei> Bungard bei 390-400nm am empfindlichsten. Das ist tiefes Violett. Da> gibts LEDs mit 405nm oder auch 395nm.
Ja, UV LEDs.
> Weiße LED basieren auf blauen mit> 450nm und Leuchtstoff.
Eben.
Stefan schrieb:> Ich habe früher mit einer Nitraphot S (250W) belichtet. Da ist nichts> mit UV.
Doch, natürlich, daher Überspannungslampe, daher Nitfophot und nicht
Glühlampe.
Heinz R. schrieb:> Vor 20 Jahren habe ich einen 500W-Halogen-Baustrahler genommen, hat gut> funktioniert
Waren wahrscheinlich eher 40 Jahre, denn seit dem haben Halogenlampen
einen UV Stop im Glas.
Heinz R. schrieb:> Aber ich frage mal ganz direkt - warum belichtet heute überhaupt noch> jemand privat daheim Platinen?
Warum kochen Leute noch Essen wo es doch den Pizzabringdienst gibt ?
Jürgen (matrose3) schrieb:> Nun weiß ich aber beim besten Willen nicht wie ich die Platinen fertig> bekomme.Hat jemand einen heißen Tipp für mich.
Tja, wenn dir Eagle und Kicad unbedienbar erscheinen, und es eher um
Einzelstücke geht: Wie wäre es mit Lochrasterplatinen und bedrahteten
Bauteilen, SMD-IC auf Adapterplatinen ?
Hallo,Lochrasterplatinen habe ich schon besorgt und bedrahtete
Bauelemente verwende ich sowieso nur(80er Jahre Technik, Schaltungen und
Layouts aus dem FA).Außerdem wenn ich das Kicwd hinbekäme will der
Chinamann Paypal und das will ich nicht (trotz kaputten Geschirrs habe
ich mein Geld nicht zurück bekommen). mfg Jürgen
Wieder mal ein TO, der eine gute Idee hatte, aber durch die
Volltheoretiker hier davon abgebracht wurde.
Mich hätte mal der Threadverlauf interessiert, wenn er die Frage nur
anders gestellt hätte. Nämlich, ob man solch einen weißen Strahler als
Raumbeleuchtung fürs Platinenlabor würde nutzen können. Dann hätten sie
ihn für völlig verrückt erklärt, wie man nur auf die Idee kommen könnte,
ausgerechnet einen weißen Strahler dafür zu benutzen, usw...
Und es wären die gleichen Leute dabei gewesen, die hier behaupten, mit
dem Strahler könne man nicht mal direkt über der Platine belichten.
Genau so wäre es passiert! Die Leute hier kann man echt alle in der
Pfeife rauchen.
Aber jeder bleibt eben selbst verantwortlich, in welchem Maße er sich
lenken lässt. Und der TO ist ja keinen Deut besser. Jetzt stellt sich
heraus, er hat die Strahler sogar schon, bräuchte nur noch zu
probieren...Oh Herr, wirf Hirn!
Na wenn das so ist, braucht man ja kein Gelblicht mehr am
Platinen-Arbeitsplatz, kann diesen endlich strahlend weiß beleuchten!
Wer hätte gedacht, daß Pollin solche tollen Leuchten anbietet?!
Mit dem Strahler kann man definitiv in unter 10, vermutlich sogar in
unter 5 Minuten Platinen belichten. Der TO braucht es nur zu probieren,
aber fragt besser erstmal hier an, wo man sich die Hose mit der
Kneifzange zu macht.