Hallo Zusammen,
es geht um das alte leidige Thema: Schlechter SAT Empfang, bei sehr
leichtem Regen/Schneefall alle Sender weg.
(Beitrag "Haus Funkmast")
An meinem Samsung Fehrnseher bekomme ich 65% Signalstärke und 60%
Signalqualität. (Info Taste 10 Sekunden...)
Installiertes LNB:
Kathrein Single LNB BSME8-611A
Die Schüssel ist auf Höhe des Firsts installiert. Das Kabel geht mit ca
1,5 in den Dachschlupf, und von da aus zum TV. Das SAT Kabel zum TV ist
neu und äußerst hochwertig.
1.
Das Kabel von dem LNB habe ich durch ein Kathrein LCD115 ersetzt und 2x
Cabelcon F-56-CX3 7.0 QM Stecker verwendet.
2.
Die Ausrichtung der Schüssel habe ich geprüft, ein horizontales sowie
vertikales verändern der Position ergibt nur schlechtere Werte.
Ich komme nicht über 60% raus.
Wenn ich die Schüssel mit der Hand abdecke geht das Signal rapide auf
<20% runter.
Das ist für meinen Geschmack auch ein bisschen zu sensibel.
Frage, woran kann es noch liegen, dass ich keine 100% Qulität bekomme,
und Quasi keine Schlechtwetterreseve habe?
Ich habe freie Sicht zum Himmel, keine Bäume Häuser etc...
Wie soll ich weiter vorgehen?
Kathrein 40mm LNB Adapter kaufen und es mit einem billigen 20€ LNB
probieren? Evtl. ist das LNB mau? Ist schon sehr alt...
Danke schon mal an alle die Helfen :-)
Bei den LNB hat sich in den letzten Jahren die Frequenzstabilität
verbessert. Früher waren es dielektrische Resonatoren, heute
PLL-Quarzoszillatoren. Leider haben die Verkäufer dazu keine
Informationen. Ich werde die auch irgendwann alle auswechseln.
Ein weiteres Problem sollen die F-Stecker sein. Die vergammeln gern,
trotz Schutzhülle.
In letzter Zeit habe ich auch vor allem mit den HD-Sendern nach dem
Einschalten Probleme, die sich nach einiger Zeit bessern. Meine LNBs
werden nicht ständig gespeist, vielleicht sollte ich das ändern.
Wenn die Stecker und das Kabel neu sind, ist der LNB auf. Nass geworden
oder so.
Meine 23 Jahre alten Kaths an einer 90er Schüssel funktionieren 1a, jede
Menge Pegel, ohne Schutzhülle an den LNB-Steckern, mitten auf dem Dach,
nix mit Sonnen- oder Regenschutz.
Man kann also auch Glück haben.
Trat das Problem denn immer schon auf?
Welchen Durcmesser hat die Schüssel?
vielleicht mal die Abdeck-Kappe vorne am LNB, sowie die Schüssel sauber
machen.
Am besten jedoch neue LNB kaufen.
zusätzlich zu Azimut und Elevation kannst du noch an folgenden
geometrischen Parametern rumspielen:
:: Neigung des LNB selbst (nicht genau senkrecht, sondern ca. 5 Grad
geneigt soweit ich mich erinnere)
:: Brennpunkt des LNB (Verschiebung auf dem Feed-Halter)
Ob oder wieviel das was bringt weiss ich aber nicht.
GerdS schrieb:> Wie soll ich weiter vorgehen?> Kathrein 40mm LNB Adapter kaufen und es mit einem billigen 20€ LNB> probieren? Evtl. ist das LNB mau? Ist schon sehr alt...
Du bist hier im völlig falschen Forum - hier haben die wenigsten
überhaupt Ahnung von Sat-Technik, behaupte ich mal.
1.) Wie groß ist Deine Schüssel, welchen Satelliten bzw. welche
Programme willst Du empfangen?
2.) LNB würde ich in der Tat mal wechseln.
3.) Handelt es sich um vorkonfektioniertes Kabel oder DIY mit F-Stecker?
Robert K. schrieb:> hier haben die wenigsten> überhaupt Ahnung von Sat-Technik, behaupte ich mal.
Auf mich trifft das zu. Aber wie es mit den anderen steht, kannst du gar
nicht wissen.
Warum werden hier täglich Gott und die Welt herabgewürdigt? Wem nützt
das?
Wenn draußen auf der Straße jemand die ganze Zeit ungezielt vor sich her
schimpfen würde "alles Idioten, blödes Volk, keiner hat Ahnung, ...."
und mich dann plötzlich fragt ob ich ihm kurz helfen könne, dann besteht
eine hohe Chance, dass ich mich rasch weg drehe.
Willst du das?
Wegstaben V. schrieb:> zusätzlich zu Azimut und Elevation kannst du noch an folgenden> geometrischen Parametern rumspielen:>> :: Neigung des LNB selbst (nicht genau senkrecht, sondern ca. 5 Grad> geneigt soweit ich mich erinnere)>> :: Brennpunkt des LNB (Verschiebung auf dem Feed-Halter)>> Ob oder wieviel das was bringt weiss ich aber nicht.
dafür gibt es Meßgeräte zwischen 5 und 500 Euro.
GerdS schrieb:> es geht um das alte leidige Thema: Schlechter SAT Empfang, bei sehr> leichtem Regen/Schneefall alle Sender weg.
Ganz klar keine Fragen rund um Mikrocontroller oder sonstige digitale
Elektronik.
Warum hoffst du ausgerechnet hier eine Lösung für dein Empfangsproblem
zu finden?
GerdS schrieb:> Wie soll ich weiter vorgehen?> Kathrein 40mm LNB Adapter kaufen und es mit einem billigen 20€ LNB> probieren? Evtl. ist das LNB mau? Ist schon sehr alt...
Wie sehen die F-Stecker aus? Gegebenenfalls erneuern.
Ein neues LNB kaufen, montieren und exakt ausrichten. Es sollte nicht
der letzte Schrott sein, für die genannten 20€ gibt es schon was
brauchbares. Wichtig ist eine möglichst niedrige Rauschzahl. Aktuell
sind 0,1dB, die älteren LNBs haben was über 1dB.
Ich lese nichts über die Schüsselgröße. Ab 90cm sollten keine
Schlechtwetterstörungen mehr auftreten, egal ob das Gewitter gerade im
ganzen runterkommt.
Ich betreibe hier eine 33cm-Offset-Schüssel mit 4-fach LNB auf dem
Balkon und habe nur bei richtig starkem Unwetter Empfangsstörungen.
Dabei ist die nicht mal super ausgerichtet. Da Balkon stößt auch
gelegentlich mal einer dran.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Auf mich trifft das zu. Aber wie es mit den anderen steht, kannst du gar> nicht wissen.
dieses Forum hat keine Rubrik Sat-Technik ... damit erübrigt sich die
Frage nach dem Wissen; es gibt dafür schon bessere Foren.
> Warum werden hier täglich Gott und die Welt herabgewürdigt? Wem nützt> das?
diese Frage mußt Du im Philosophie-Forum stellen.
> Wenn draußen auf der Straße jemand die ganze Zeit ungezielt vor sich her> schimpfen würde "alles Idioten, blödes Volk, keiner hat Ahnung, ...."> und mich dann plötzlich fragt ob ich ihm kurz helfen könne, dann besteht> eine hohe Chance, dass ich mich rasch weg drehe.>> Willst du das?
Das Forum ist nicht geignet für Fragen zur Satellitentechnik und das
merkt man auch an den Antworten der Teilnehmer - theoretisches Gelaber
größtenteils; Leute, die Ahnung von Sat-Technik haben findest Du hier
bestenfalls per Zufall - somit besteht die Hilfe z.T. auch aus vielen
Fehlinformationen.
Robert K. schrieb:> dieses Forum hat keine Rubrik Sat-Technik
HF & Funk gibt es aber wo dies durchaus reinpasst.
Allerdings kann man dem TO jetzt dort auch mit BER-Messung und co.
kommen, mangels richtiger Messtechnik beim TO wird das sowieso nur etwas
nach Pi+Daumen.
GerdS schrieb:> Das Kabel von dem LNB habe ich durch ein Kathrein LCD115 ersetzt und 2x> Cabelcon F-56-CX3 7.0 QM Stecker verwendet
also DIY Kabel und Stecker im DIY mit Kompressionszange vercrimpt ...
gehen wir mal davon aus, daß Du keinen Fehler gemacht hast.
Zu 95% liegt es am LNB.
Tom schrieb:> Allerdings kann man dem TO jetzt dort auch mit BER-Messung und co.> kommen, mangels richtiger Messtechnik beim TO wird das sowieso nur etwas> nach Pi+Daumen.
er hat sich die Antwort schon selbst gegeben: es liegt am LNB, wenn er
das wechselt hat er bessere Empfangswerte.
Tom schrieb:> HF & Funk gibt es aber wo dies durchaus reinpasst.
im Prinzip schon, aber auch da tummeln sich die Theoretiker.
> Allerdings kann man dem TO jetzt dort auch mit BER-Messung und co.> kommen, mangels richtiger Messtechnik beim TO wird das sowieso nur etwas> nach Pi+Daumen.
für den 19 Grad Astra-Satelliten braucht er keine großartige Meßtechnik
- den kann er fast schon mit einem Kochtopfdeckel halbwegs empfangen.
Entweder LNB oder falsch vercrimptes Kabel.
GerdS schrieb:> An meinem Samsung Fehrnseher bekomme ich 65% Signalstärke und 60%> Signalqualität
Schlecht.
GerdS schrieb:> Die Ausrichtung der Schüssel habe ich geprüft, ein horizontales sowie> vertikales verändern der Position ergibt nur schlechtere Werte.
Kann ich gar nicht glauben.
So schlecht, wie deine Feldstärke ist, wurde sonst ein Defekt vorliegen.
Über 80% sollte immer drin sein.
Ungeeignetes Kabel ?
Robert K. schrieb:> Fehlinformationen.
Der To Gerd weiß schon mehr als Du. Sat-Schüssel ausrichten wenn sie
oben auf dem Dach ist und der zugehörige TV im Keller macht besonders
viel Freude und wird selten was gescheites. Abgesehen davon würde ich
wahrscheinlich LNB und Kabel erneuern wenn ich schon auf das Dach
müsste. Obacht bei Kauf! LNB-Durchmesser beachten! Beim nachjustieren
nassen Lappen zur Dämpfung auf das LNB legen, es erleichtert die
Einstellung der letzten Prozente. Ein SAT-Forum weiß sicher mehr, sieht
aber auch nicht den aktuellen Zustand vor Ort.
oszi40 schrieb:> Der To Gerd weiß schon mehr als Du. Sat-Schüssel ausrichten wenn sie> oben auf dem Dach ist und der zugehörige TV im Keller macht besonders> viel Freude und wird selten was gescheites. Abgesehen davon würde ich> wahrscheinlich LNB und Kabel erneuern wenn ich schon auf das Dach> müsste. Obacht bei Kauf! LNB-Durchmesser beachten! Beim nachjustieren> nassen Lappen zur Dämpfung auf das LNB legen, es erleichtert die> Einstellung der letzten Prozente. Ein SAT-Forum weiß sicher mehr, sieht> aber auch nicht den aktuellen Zustand vor Ort.
Wenn er mehr wüßte, dann würde er eine solche Frage hier nicht stellen!
Das ist fast schon pille palle.
Er sagt selbst: LNB ist schon uralt.
Also: erst einmal nagelneues LNB kaufen und montieren.
Stattdessen hat er sich ein teures Kabel und ultra-teure
Kompressionsstecker dazu gekauft (nicht notwendig!) ... und
wahrscheinlich ist es ein nicht konfektioniertes Kabel.
Wenn er also einen Fehler beim Vercrimpen macht, dann werden die
Empfangswerte automatisch schlecht sein.
Richtig, wenn die Antenne auf dem Steildach montiert ist, dann ist das
sein Problem und dann muß er eben eine Fachfirma kommen lassen.
Bei der Einstellung hat er ja schon geschrieben, daß das nicht viel
bringt - d.h. zu 80% hat er schon die richtige Einstellung der Antenne.
Sein Problem sind aber Empfangswerte von <=60%.
Antennengröße wird er vielleicht auch nochmal irgendwann mitteilen?
Wie schon gesagt wurde, bei freier Sicht auf den Satellit kann man hier
in D Astra mit nem besseren Kochtopfdeckel, nach Augenmaß ausgerichtet,
problemlos empfangen.
Ein sehr guter Single-LNB kostet keine 20 Euro, soviel sollte noch drin
sein.
Oliver
Ich glaube schon, dass sich hier im Forum ein paar gute Leute finden,
die ausreichend Ahnung haben, um mir zu helfen.
Ich möchte SAT Technik auch nicht studieren und dann kommerziell als
Profi in Erscheinung treten ;-)
Ich filtere die unwichtigen Beiträge dann eh raus...
Mein Spiegel hat 60cm.
Alle Kabel erneuert.
Es wurden nur hochwertige Kabel und Kompressionsstecker verwendet.
Keine Schraubstecker mehr vorhanden.
Das Kabel im Aussenbereich ist zB. ein Kathrein LCD115.
Stecker sind Kompressionsstecker (Cabelcon F-56-CX3 7.0 QM).
Crimpen traue ich mir zu... da ich beruflich auch genug mit Bussen zu
tun habe (z.B. Profibus über mehrere 100m mit Repeatern etc...)
Aber alles DIY Werkzeug.
Satellit soll ASTRA sein.
Standort ist Stuttgarter Raum.
Problem besteht schon immer. >2 Jahre.
Davor, weiß ich nicht. Eigentümerwechsel...
Wenns am LNB liegt, was könnt ihr mir empfehlen?
Ein Kathrein QUAD LND für ca. 120€ ?
--> Das ist schon ein saftiger Preis, dafür, dass es das selbe mecht wie
ein 40€ LNB.
Hallo,
genau wie oszi40 habe ich das bei mir auch gemacht. Fernseher konnte ich
in Sichtweite vor Ort aufstellen, Schüssel ausgerichtet bis guter Pegel
angezeigt wurde. Also das man weiß ob man überhaupt den richtigen
Satelliten getroffen hat. Danach feuchten Lappen übers LNB und
Feineinstellung vorgenommen. Danach war der Pegel bei insgesamt 2
aufgebauten Schüsseln auf max. Anschlag laut Fernseheranzeige. Ich habe
seit Jahren nie wieder nachgestellt. Regen und Schnee stören auch nicht.
Grundvoraussetzung ist natürlich das die Stecker sauber auf dem Kabel
sitzen, wenn man es selbst konfektioniert und keine Kurzschlüsse bilden.
Im Außenbereich habe ich noch selbstverschweißendes Klebeband umwickelt,
alles bestens.
Bildaussetzer gibts im Extremfall nur, wenn in den oberen Luftschichten
eine Art Gewitterstimmung herrscht, da muss es bei einem selbst noch gar
nicht regnen. Wenn es dann regnet, ist alles wieder gut.
GerdS schrieb:> Wenns am LNB liegt, was könnt ihr mir empfehlen?> Ein Kathrein QUAD LND für ca. 120€ ?> --> Das ist schon ein saftiger Preis, dafür, dass es das selbe mecht wie> ein 40€ LNB.
für so ziemlich jede Alt-Antenne gibt es auch LNB-Adapter für die
Standard-LNBs ):
Hallo,
pass bei der Wahl der LNBs auf. Die einen haben den Multiplexer schon
drin, hier kannste an alle Abgänge direkt die Endgeräte anklemmen.
Die anderen geben alle 4 SAT Signale/Frequenzen raus die erst auf einen
Multiplexer müssen um dann zu den Endgeräten zugelangen. Da musste dich
vorher entscheiden. Ein zusätzlicher Multiplexer benötigt Platz und
etwas Energie. Wenn 4 Endgeräte ausreichen kannste dir den zusatzlichen
Multiplexer sparen.
> GerdS schrieb:>> Die Schüssel ist auf Höhe des Firsts installiert.>> Ich habe freie Sicht zum Himmel, keine Bäume Häuser etc...>> Installiertes LNB: Kathrein Single LNB BSME8-611A
Diesen Typ Kathrein-LNB kenne ich nicht. Übliche Systeme sind:
https://www.kathrein-ds.com/produkte/sat-empfang/speisesysteme-lnb/
Kathrein Sat-Antennen und LNB sind von guter Qualität und extrem
langlebig.
(Schüssel > 20Jahre)
Fehlersuche auf einem Schrägdach oben am Dachfirst ist problematisch.
Wenn keine Bäume und Nachbarhäuser die Sicht nach Süden beeinträchtigen,
wäre eine Fehlersuche auf einem Südbalkon oder im Garten wesentlich
zielführender.
Astra Satelliten auf 19.2°E liefern an einer 60cm Schüssel mit einem
geeigneten LNB genügend Signal von Spanien bis Polen, von Schottland bis
nach Sizilien:
https://www.ses.com/our-coverage#/explore/satellite/335
Azimut ausrichten: Google Maps liefert Süden und entsprechende
Anpeilpunkte in der näheren Umgebung, um 19.2° nach Osten drehen.
Elevation nach Tabelle(*). Polarisations-Korrektur nach Tabelle(*).
(*) siehe Link für Kathrein Speisesysteme
Hallo!
Verschieb deinen Beitrag mal ins richtige Forum (HF Technik)
Werde dir dann dort antworten ,denn wie du siehst die Antworten
da...einfach schrecklich..
GerdS schrieb:> Satellit soll ASTRA sein.> Standort ist Stuttgarter Raum.
Schade, sonst wäre ich mit kompletter Messausrüstung vorbeigekommen und
hätte Dir deine Anlage durch- und sehr genau einmessen können. Einen
passenden LNB habe ich sicher im Fundus, sofern dieser überhaupt das
Problem ist.
> Problem besteht schon immer. >2 Jahre.
Doch schon so lange.
> Davor, weiß ich nicht. Eigentümerwechsel...
Ähm, deine Anlage ist es jetzt aber schon? Sonst Finger weg und
Eigentümer auf den Sack gehen!
Gruß
Tom
An der Kabelcrimpung liegt es sicher nicht, sonst würde gar nichts
funktionieren
Kauf Dir ein billiges LNB und einen Adapter für die Kathrein-Antenne -
oder gleich eine neue Schüssel
Nehmen kannst hier quasi jedes das die von Dir benötigte Art und Anzahl
an Ausgängen hat
Was auch noch sein könnte - aber sehr sehr unwahrscheinlich:
Die Antenne empfängt momentan über eine Nebenkeule, gehört also doch ein
gutes Stück weit verdreht
Kathrein Single LNB BSME8-611A ???
Kenn ich unter dieser Bezeichnung so nicht--
Schick mal ein Foto von der Antenne inkl.LNB ,
Und gleich vorweg ..wie alt ist deine "Schüssel" auch wenn sie von
Kathrein ist?
Ich bin RF-FS Techniker und hatte nicht nur einmal das Problem (vor
allem bei Kathrein und Hirschmann Spiegeln in Fiberglasausführung) dass
diese Antennen effektiv defekt waren!
Solltest du weitere Fragen außerhalb des Forum haben melde dich!
Bin mir sicher dass ich dir helfen kann.
Mitleserin (a.b.) schrieb:> Kathrein Sat-Antennen und LNB sind von guter Qualität und extrem> langlebig.> (Schüssel > 20Jahre)
Uff, hätte ich meine Baumarkt-Schüssel schon austauschen müssen ? Die
ist zusammen mit ihrer glasfaserverstärkten Plastikhalterung nun 38
Jahre alt.
Gut, der LNB wurde öfter gewechselt, von Single auf besseres Rauschmass,
dann auf Twin, aber das anfälligste war das Koaxkabel, das zerbröselte
im UV Licht bis ich endlich ein Wellrohr drüber geschoben habe.
MaWin schrieb:> Mitleserin (a.b.) schrieb:>> Kathrein Sat-Antennen und LNB sind von guter Qualität und extrem>> langlebig.>> (Schüssel > 20Jahre)>> Uff, hätte ich meine Baumarkt-Schüssel schon austauschen müssen ? Die> ist zusammen mit ihrer glasfaserverstärkten Plastikhalterung nun 38> Jahre alt.>> Gut, der LNB wurde öfter gewechselt, von Single auf besseres Rauschmass,> dann auf Twin, aber das anfälligste war das Koaxkabel, das zerbröselte> im UV Licht bis ich endlich ein Wellrohr drüber geschoben habe.
38 Jahre??
"Nachdem sich der Erfolg des ASTRA-Satelliten schon kurze Zeit nach
dessen Inbetriebnahme im Februar 1989 gezeigt hatte, entschied sich die
SES, einen weiteren Satelliten zu bauen und in den Orbit starten zu
lassen. Hierbei setzte die SES auf eine technische Neuerung: Astra 1B
wurde im März 1991 gestartet und auf dieselbe Orbitalposition wie ASTRA
1A (19.2° Ost in ca. 36.000 km über dem Äquator) manövriert. Durch
Nutzung eines benachbarten Frequenzbereiches zu ASTRA 1A, konnte die
Anzahl der Fernsehkanäle von 16 auf 32 Transponder erhöht werden."
Komische Zeitrechnung--
Und außerdem geht da nicht um deine Glasfaserverstärkte Halterung
sondern um den eigentlichen Spiegel aus Fiberglas mit integriertem
Drahtgeflecht!
Hallo
nur mal so als Idee:
Gibt es in größerer (durchaus auch einige hundert Meter) Entfernung ein
ausgedehntes Hindernis (Berg, "richtiger" Wald", Gebäudekomplex,
Windenergieanlagen...)?
Hintergrund war eine mich überraschende Beobachtung das ich trotz total
freier Sicht bei einen aufziehenden Unwetterchen (mehr war es nicht -
kurz aber heftig wäre wohl kein "guter" Leserreporter ansonsten hätte
ich ja mit einer Katastrophe hier angeben müssen...) der Empfang auf
einmal rasant schlechter bis zum faktischen Ausfall wurde obwohl es
Vorort noch trocken war bzw. nur die ersten Tropfen herübergeweht
wurden.
Ein Blick in den Himmel brachte dann die Lösung - in der "Sichtline" zum
Satellitenverbund Astra 19,2° war die Regenzelle (Regen in Richtung
"Weltuntergang).
Als dann recht flott die Regenzelle vor Ort war und die Welt unterging
;-) war zwar auch nichts mit vernünftigen Empfang aber eben auch kein
Totalausfall mehr, sondern halt immer wieder mal ein Standbild mit
durchaus "längeren" -na ja so 2-3 Sekunden- durchgehenden Empfang
(wahrscheinlich gepupffert).
Also vielleicht "einfach" mal in Richtung zum Satelliten schauen (und
dabei nicht vergessen das so ziemlich alle Parabelspiegel für den
Astraempfang Offsetspiegel sind...)
Praktiker
P.S.
Stefan F. der Mann mit Hut ;-) - du bist doch nicht neu hier, solche
Typen auf die du angesprungen bist ignoriert man doch einfach - solltest
du eigentlich mitbekommen haben.
Muss man hinnehmen wie Kanalratten - solange sie keine Überhand nehmen
sind sie einfach vorhanden - man fasst sie einfach nicht an, streichelt
sie nicht, und füttert sie nicht auch noch bewusst bzw. das Äquivalent
der Handlungen im Forum - ansonsten ignoriert man sie einfach - weil weg
bekommt man das Ungeziefer sowieso nicht man sollte halt "nur" die
Population gering halten.
Praktiker
Ich habe meine Satschüssel vor Jahren mal nach der Sonne ausgerichtet.
Das hat auch sofort hingehauen und ist seitdem (6 Jahre) so geblieben.
Hier steht wie man es macht:
https://www.sat.drossel-services.de/
Keine elektr. Messgeräte, nur nach Uhr und Schatten vom Bindfaden.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Wenn draußen auf der Straße jemand die ganze Zeit ungezielt vor sich her> schimpfen würde "alles Idioten, blödes Volk, keiner hat Ahnung, ...."> und mich dann plötzlich fragt ob ich ihm kurz helfen könne, dann besteht> eine hohe Chance, dass ich mich rasch weg drehe.
Sicher würdest du ihm vorher noch einen Link auf deine Homepage geben
und einen Schnellkurs für Microcontroller. Bei deinem
Geltungsbedürfnis...
Hallo!
Bei diesem eigentlich hochwertigem LNB von Kathrein hat es schon sehr
oft Probleme gegeben.
Ich würde dir raten das LNB mit einem handelsüblichen LNB (z.B. von
Polytron Triax o ähnl.) auszutauschen, du brauchts dazu aber noch
einen Adapter der allerdings fast gleich teuer ist wie der LNB--
Er ist halt ein netter Zeitgenosse und gibt wohl gerne sein Wissen
weiter.
Während all die Cyblords und Konsorten einfach nur schlechte Stimmung
verbreiten und hetzen.
Mist jetzt habe ich doch reagiert... ;-)
MaWin schrieb:> Uff, hätte ich meine Baumarkt-Schüssel schon austauschen müssen ? Die> ist zusammen mit ihrer glasfaserverstärkten Plastikhalterung nun 38> Jahre alt.
Zu deinem "38 Jahre"-Gesülze hat ja Oskar oben schon etwas gesagt.
Hier noch ein kurzer Exkurs zum Thema "Logik": Nur weil ein Bauteil
eines Herstellers A von guter Qualität ist und üblicherweise länger als
20 Jahre hält, heißt das noch lange nicht, dass vergleichbare Bauteile
anderer Hersteller, die auch preisgünstiger sein können, diese
Lebensdauer nicht erreichen oder nicht auch von gleicher oder gar
besserer Qualität sein können. Im Gegenteil macht die oben getätigte
Aussage zu Hersteller A keinerlei Aussage zu vergleichbaren Herstellern,
lässt somit gar keine Vergleiche zu; es gibt keinerlei Korrelation hier.
Weiterhin ist dein Posting hier, wie so häufig, überflüssig, da dessen
Inhalt weder dem TO hilft noch in sonst irgendeiner Form der Diskussion
einen Mehrwert bietet.
GerdS schrieb:> BSME8-611A.jpg
Das ist ein älteres Qualitäts-LNB und setzt eigentlich nur aus, wenn es
innendrin gammelt. Allerdings ist ein ungeschützter F-Stecker richtig
schlecht und könnte der Weg von Wasser ins LNB sein.
Wenn es irgendwie möglich ist, ersetze deinen 60cm Spiegel gegen einen
80 oder 90cm Spiegel, bei dem die Schlechtwetterreserve deutlich besser
ist. Hier läuft ein Billig Quadro-LNB vom bayrischen Discounter auf
einem 80cm Spiegel. Das steigt wirklich nur bei Starkregen aus.
Sinkt die Signalqualität unter 50% am TV, dann ist meist Ende. D.h., du
hast auch ohne Regen schon fast keine Reserve.
Oskar K. schrieb:> Hallo!> Bei diesem eigentlich hochwertigem LNB von Kathrein hat es schon sehr> oft Probleme gegeben.> Ich würde dir raten das LNB mit einem handelsüblichen LNB (z.B. von> Polytron Triax o ähnl.) auszutauschen, du brauchts dazu aber noch> einen Adapter der allerdings fast gleich teuer ist wie der LNB--
den obigen Adapter bekommt er hinterher geworfen, ca. 15 Euro; dazu dann
noch ein 3,90 Euro Single lnb und dann läuft es voraussichtlich wieder.
Praktiker schrieb:> Also vielleicht "einfach" mal in Richtung zum Satelliten schauen (und> dabei nicht vergessen das so ziemlich alle Parabelspiegel für den> Astraempfang Offsetspiegel sind...)>> Praktiker
vielleicht stört am Ende die ISS Deine Sicht zum Astra-Satelliten, SCNR
:-)
Praktiker schrieb:> Stefan F. der Mann mit Hut ;-) - du bist doch nicht neu hier, solche> Typen auf die du angesprungen bist ignoriert man doch einfach - solltest> du eigentlich mitbekommen haben.
ja, ja, der arme Stefan F.
> Muss man hinnehmen wie Kanalratten - solange sie keine Überhand nehmen> sind sie einfach vorhanden - man fasst sie einfach nicht an, streichelt> sie nicht, und füttert sie nicht auch noch bewusst bzw. das Äquivalent> der Handlungen im Forum - ansonsten ignoriert man sie einfach - weil weg> bekommt man das Ungeziefer sowieso nicht man sollte halt "nur" die> Population gering halten.
Dein Menschenbild ist genauso Ka**e wie Deine dämlichen Ratschläge, die
keine sind.
Wahnsinn wie lange ihr an dem Problem rumdoktert...
Gut wir hatten immer ein Messgerät dabei und direkt am lnb gemessen aber
bei dem Typ und aussehen kann man das getrost tauschen.
Ebenso ist der Stecker nicht gerade der beste, ebenfalls austauschen.
Keinesfalls Klebeband oder ähnliches rumwickeln..das hatten meistens
Elektriker gemacht und nach ein paar Jahren war das Kabel abgesoffen.
Ein ordentlicher kompressionsstecker und gut ist
GerdS schrieb:> Satellit soll ASTRA sein.> Standort ist Stuttgarter Raum.> Problem besteht schon immer. >2 Jahre.> Davor, weiß ich nicht. Eigentümerwechsel...
Manche Kunsstoffspiegel verziehen sich im Laufe der Jahre, andere büssen
einen Teil ihres Reflexionsvermögen ein.
Insgesamt unterscheidet sich aber auch die Formgüte diverser Schüsseln
extrem, ebenso die Exaktkeit der LNB-Halterung auf den Brennpunkt.
Viele Schüsseln werden auch vom Nutzer beim Ausrichten massiv
geschädigt, gerade bei Dach-/Mastmontage, insb. wenn keine Hilfsschelle
verwendet wird, die ein Abrutschen der ganzen Schüssel nach unten
verhindert.
Also wird die Masthalterung beim Einstellen zu fest angezogen und dann
zuviel Kraft zum Drehen/Ausrichten am Schüsselrand aufgebracht.
Viele Halterungen sind auch so "bescheiden" konstruiert, dass ein
Festziehen der Schrauben nach der Ausrichtung die Ausrichtung
automatisch wieder verändert, was natürlich vorher einzukalkulieren ist.
Teilweise wird auch das LNB in einem falschen Winkel montiert.
Bei LNB in L-Form ist grundsätzliche Lage an feststehenden
Astra-Schüsseln sich klar, im Raum Stuttgart ist es ideal angebracht,
wenn es von aussen betrachtet um ~10° im Uhrzeigersinn verdreht ist.
Manche LNB-Gehäuse lassen sich aber nicht verdrehen, dort ist dann aber
die innere Technik drehbar gelagert.
Je nach Kombination ist ggf. auch noch wichtig, die Entfernung von LNB
zum Schüsselblech auszurichten.
Prinzipiell empfehle ich Dir aber, direkt Schüssel und LNB zu erneuern,
bei der Schüssel würde ich immer auf Alu mit ordentlicher Wandstärke und
80cm setzen.
Bei Wohneigentum solltest Du auch überlegen, ob da noch Empfangsstellen
dazukommen könnten und direkt zu einem Quadro-LNB greifen.
Matthias S. schrieb:> Das ist ein älteres Qualitäts-LNB und setzt eigentlich nur aus, wenn es> innendrin gammelt.
Leider gibt's auch bei Qualitäts-LNBs einen Alterungsprozeß und die
jetzt 60% Empfangswerte auf Astra sprechen sehr dafür, daß das LNB
altersbedingt nachgelassen hat.
> Allerdings ist ein ungeschützter F-Stecker richtig> schlecht und könnte der Weg von Wasser ins LNB sein.
das hat er ja schon ersetzt und der Empfang hat sich nicht gebessert
bzw. hat er überhaupt vorher eine Messung gemacht? Weiß man nicht.
Das sind je nach Sender ein paar Prozentpunkte, die das Kabel ausmacht.
Beim Ausrichten einer SAT-Antenne und des LNBs sind 4 Einstellungen
vorzunehmen. Die letzten beiden Punkte werden oft vernachlässigt, können
aber insbesondere bei der Schlechtwetterreserve einen Einfluß haben:
1. Horizontale Position
2. Vertikale Position
3. LNB Skew bzw. Skew der gesamten Antenne (verdrehen des LNB bzw. der
Antenne)
4. Vor-/Zurückschieben des LNB in der Halterung (abhängig von LNB und
Halterung)
Aktuell habe ich mit einer ordentlich eingerichteten Wave Frontier T90
Antenne und Inverto Quattro-LNB und Spaun Multischalter nur bei extremen
Gewittern Aussetzer.
Ralf X. schrieb:> Manche Kunsstoffspiegel verziehen sich im Laufe der Jahre, andere büssen> einen Teil ihres Reflexionsvermögen ein.> Insgesamt unterscheidet sich aber auch die Formgüte diverser Schüsseln> extrem, ebenso die Exaktkeit der LNB-Halterung auf den Brennpunkt.
Bitte, bitte lesen!
Es handelt sich um einen Kathrein-Satspiegel - das ist kein
Yokitoschi-Spiegel vom nächsten Baumarkt, der sich von selbst auflöst ):
Robert K. schrieb:> Ralf X. schrieb:>> Manche Kunsstoffspiegel verziehen sich im Laufe der Jahre, andere büssen>> einen Teil ihres Reflexionsvermögen ein.>> Insgesamt unterscheidet sich aber auch die Formgüte diverser Schüsseln>> extrem, ebenso die Exaktkeit der LNB-Halterung auf den Brennpunkt.> Bitte, bitte lesen!> Es handelt sich um einen Kathrein-Satspiegel - das ist kein> Yokitoschi-Spiegel vom nächsten Baumarkt, der sich von selbst auflöst ):
Das konnte ich erst lesen, nachdem ich meinen Kommentar geschrieben
hatte, aber bei einem Kathrein-LNB quasi schon vorausgesetzt.
Nur ich weiss auch, wieviele völlig vergammelte Kathrein-Aussenanlagen
ich schon zu Gesicht bekommen habe, insb. aus deren erster Zeit nach
Astrastart schon nach <10 Jahren.
Mit Satanlagen-Import, Handel und Montage/Wartung ging es bei mir
übrigens schon lange vor Astra los, damals allerdings z.B. mit
Grossantennen und/oder motorischer Nachführung.
Prinzipiell kann ich Kathreinkomponenten auch im Nachhinein eine
"überwiegend" sehr gute Qualität attestieren.
Aber lange nicht allen.
Vekauft und/oder montiert habe ich/wir Kathrein nur sehr selten und nur
auf ausdrücklichem Kundenwunsch.
Gewartet aber reichlich.
Ralf X. schrieb:> Prinzipiell kann ich Kathreinkomponenten auch im Nachhinein eine> "überwiegend" sehr gute Qualität attestieren.> Aber lange nicht allen.> Vekauft und/oder montiert habe ich/wir Kathrein nur sehr selten und nur> auf ausdrücklichem Kundenwunsch.> Gewartet aber reichlich.
er muß sich lediglich den Adapter kaufen und ein neues Standard-LNB
montieren; die Antenne würde ich so lassen, da sie von guter Qualität
ist und deshalb nicht ersetzen, zumal sie nahe am Giebel ist und damit
die Windlast u.U. auch größer sein kein - 60er reicht für Astra immer
aus.
Robert K. schrieb:> 60er reicht für Astra immer> aus.
Da stimme ich nicht zu. Ich bin seit 30 Jahren am Astraempfang und habe
mit einem 80cm Spiegel einfach mehr Schlechtwetterreserve. Der 60cm
Spiegel setzt schon bei normalem starken Regen aus, der 80cm Spiegel
erst bei heftigem Starkregen. Wahr ist, das der Spiegel nicht grösser
als 100cm oder so werden sollte, da er dann so stark bündelt, das man
schon Unterschiede zwischen den ko-positionierten Satelliten bemerkt.
Matthias S. schrieb:> Da stimme ich nicht zu. Ich bin seit 30 Jahren am Astraempfang und habe> mit einem 80cm Spiegel einfach mehr Schlechtwetterreserve. Der 60cm> Spiegel setzt schon bei normalem starken Regen aus, der 80cm Spiegel> erst bei heftigem Starkregen.
na ja, da macht die Qualität des LNB den Unterschied aus.
> Wahr ist, das der Spiegel nicht grösser> als 100cm oder so werden sollte, da er dann so stark bündelt, das man> schon Unterschiede zwischen den ko-positionierten Satelliten bemerkt.
das stimmt so nicht, da ich selbst eine 120cm Schüssel habe - wenn man
das LNB exakt ausrichtet, gibt es in der Regel keine Probleme - schon
mal gar nicht bei Astra 19 Grad Ost, weil Amos17 auf 17 Grad Ost wegen
des Beams nur in Afrika zu empfangen ist - bei anderen Satpositionen
kann das anders aussehen, da habe ich in der Tat teilweise Sender im
unteren Band vom Nachbarsatelliten auch bei richtiger Ausrichtung.
Matthias S. schrieb:> Da stimme ich nicht zu. Ich bin seit 30 Jahren am Astraempfang und habe> mit einem 80cm Spiegel einfach mehr Schlechtwetterreserve. Der 60cm> Spiegel setzt schon bei normalem starken Regen aus, der 80cm Spiegel> erst bei heftigem Starkregen.
für die paar Programme, die er empfangen will, lohnt sich der Wechsel
zur 80er sicher nicht.
Erdtrabanten-Anhängekupplung schrieb im Beitrag #6606866:
> Eigentlich nur, wenn man Filme im Breitwandformat (wie im Kino)> empfangen möchte.
da ist dann ein Internet-Streamingdienst schon u.U. schon günstiger.
Erdtrabanten-Anhängekupplung schrieb im Beitrag #6606858:
> Ich wäre froh, wenn ich "Sputnik V" empfangen könnte.
Dann ab nach Moskau! Dort brauchst Du eine 100er Schüssel für Astra.
Meine 100er Schüsseln hatten in Deutschland nur bei "Weltuntergang"
Aussetzer. Allerdings ist das gute LNB entscheidend. Meine Nachbarin in
D empfängt mit 30er Technisat auch Astra ausreichend gut.
Robert K. schrieb:> Ralf X. schrieb:>> Prinzipiell kann ich Kathreinkomponenten auch im Nachhinein eine>> "überwiegend" sehr gute Qualität attestieren.>> Aber lange nicht allen.>> Vekauft und/oder montiert habe ich/wir Kathrein nur sehr selten und nur>> auf ausdrücklichem Kundenwunsch.>> Gewartet aber reichlich.> er muß sich lediglich den Adapter kaufen und ein neues Standard-LNB> montieren; die Antenne würde ich so lassen, da sie von guter Qualität> ist und deshalb nicht ersetzen, zumal sie nahe am Giebel ist und damit> die Windlast u.U. auch größer sein kein - 60er reicht für Astra immer> aus.
Optisch macht die Anlage tatsächlich noch einen sehr guten Eindruck (lt.
Foto) und gehört mit der Konstruktion bzgl. der Stabilität zu besten der
60cm Astraklasse.
Nur: einen (Sat-) Spiegelverzug oder Reflexionabnahme, der schon absolut
gravierend ist, kann man optisch i.d.R. nicht erkennen.
Und da spreche ich aus mehreren Jahrzehnten Erfahrung.
Die wichtigste Windlast in diesem Zusammenhang (Starkwind/Orkan) kommt
auch im Raum Stuttgart aus W-WWS, also quer zur Astraausrichtung.
Also an sich kein Grund, sich selbst bei 80cm-Billigstschüsseln, sich
Sorgen zu machen.
Direkte örtliche Verhältnisse können das natürlich einschränken.
"Geschädigte" LNB bauen ihre Empfangsleistung meist relativ schnell
weiter ab.
Aber das Problem soll ja seit ~2 Jahren bestehen (ohne
Verschlechterung?).
Allerdings weiss ich nicht, welche Normal-Werte das alte LNB hat.
Kann alles zwischen ~0,8 und ~1,5dB sein und heutigen (guten Werten) 0,1
bis 0,3 kann da schon richtig was bewirken.
HEUTE gibt es die Schüsseln und LNB fast nachgeschmissen, nur so ein
kleiner Adapter erscheint(!) teuer.
Bei jeder Tätigkeit steht bei mir mit(!) im Vordergrund, was etwas an
Geld UND Aufwand für mich(!) bedeutet.
Und solche Überlegungen haben die meisten, die etwas nicht als Hobby
ausüben.
Auf dem Schräg-/Steildach vertreibe ich ungern meine Zeit.. :-)
Ich habe auch 30cm-Campinganlagen vertrieben.
Oder 32-47cm Flach-"Schüssel" und alle selber getestet und weiss, dass
es "geht".
Aber ich weiss auch, wie oft sich Leute mit relativ hochwertigen und
neueren 60cm-Schüsseln/Anlagen darüber beschweren, doch immer wieder
Empfangsausetzer/Pausen zu haben, sobald es Witterungseinschränkungen
gibt.
Ganz anders bei den Besitzern von 80er Schüsseln, wo sich rechnerisch
rund 78% höhere Signalstärken am LNB ergeben.
Matthias S. schrieb:> Da stimme ich nicht zu. Ich bin seit 30 Jahren am Astraempfang und habe> mit einem 80cm Spiegel einfach mehr Schlechtwetterreserve. Der 60cm> Spiegel setzt schon bei normalem starken Regen aus,
Ich habe seit ewigen Zeiten eine ovale 50/60cm Schüssel im Wohnwagen,
und nutze die auch tief im Süden. Bei freier Sicht gibts damit kaum
schlechteren Empfang als mit der 100er zu Hause. Bei Gewitter im Süden
geht mit beiden nix, ansonsten liefert die 100er zwar überall ein paar
Prozentpunkte mehr, aber auch die empfängt im Falle eines Falles nix.
Oliver
Oliver S. schrieb:> Matthias S. schrieb:>> Da stimme ich nicht zu. Ich bin seit 30 Jahren am Astraempfang und habe>> mit einem 80cm Spiegel einfach mehr Schlechtwetterreserve. Der 60cm>> Spiegel setzt schon bei normalem starken Regen aus,>> Ich habe seit ewigen Zeiten eine ovale 50/60cm Schüssel im Wohnwagen,> und nutze die auch tief im Süden. Bei freier Sicht gibts damit kaum> schlechteren Empfang als mit der 100er zu Hause.
Mehr als "perfekten Empfang" gibt es nun einmal nicht.
Und "kaum" schlechterer Empfang IST schlechter!
Nebenbei muss das Astra-Satsignal im Süden einen bedeutend kürzeren Weg
durch die hier wichtige untere Atmosphäre zurücklegen, als im Norden.
> Bei Gewitter im Süden> geht mit beiden nix, ansonsten liefert die 100er zwar überall ein paar> Prozentpunkte mehr, aber auch die empfängt im Falle eines Falles nix.
Im "Fall des Falles" kommt eben tatsächlich kein verwertbares Signal
mehr durch die Atmosphäre und da nutzt ggf. auch keine 10m Schüssel
nichts mehr.
Im Übrigen ist die Schüssel ja auch nur ein Teil der gesamten Empfangs-
und Ausgabeeinheit.
Und was hast Du denn benutzt, um "Prozentpunkte" zu messen/schätzen?
Ich kann drei unterschiedliche Satreceiver/TV bei mir an einen
Satausgang anschliessen und bekomme drei gravierend unterschiedliche
Werte für Signalstärke und Signalqualität angezeigt.
Wie alt ist Deine 100er Schüssel?
Für Astra alleine hat die noch nie einen Sinn gehabt.
Und ist es eine Parabolantenne oder eine Offset?
Über 99% der Offsets über ~85cm sind eh Schrott ab Werk.
was man meiner Meinung nach unbedingt benötigt, ist so ein Plastikring
mit Schelle um den Mast, so das die Schüssel beim drehen nicht immer
weiter runterrutsch. Erst mal mit links/rechts, rauf/runter alles
einstellen zum Schluß dann das LNB verdrehen und vor/zurück in den
Brennpunkt der Schüssel bewegen.
Meine Schüssel ist unter einem Dachvorsprung das das Bild mal weg ist
kommt alle paar Jahre mal vor dann muss es aber wirklich aus Kübeln
schütten.
Matthias S. schrieb:> Robert K. schrieb:>> 60er reicht für Astra immer>> aus.>> Da stimme ich nicht zu. Ich bin seit 30 Jahren am Astraempfang und habe> mit einem 80cm Spiegel einfach mehr Schlechtwetterreserve. Der 60cm> Spiegel setzt schon bei normalem starken Regen aus, der 80cm Spiegel> erst bei heftigem Starkregen.
Dann bist du unfähig, den einigermaßen einzustellen.
Für ASTRA reicht ein 45cm Spiegel dicke.
Mit einem billigen LNB für 5EUR!
Vielleicht kann deine Darstellung für einen 33cm Spiegel entsprechen.
Thomas O. schrieb:> was man meiner Meinung nach unbedingt benötigt, ist so ein Plastikring> mit Schelle um den Mast, so das die Schüssel beim drehen nicht immer> weiter runterrutsch.> ...und alles weitere..
Das wurde alles weiter oben schon ausführlicher beschrieben.
Glaubst Du wirklich, dass es Sinn macht, in einem seit 8h laufenden
Thread mit über 60 Kommentaren NUR das Eingangsposting zu lesen und
darauf ohne Berücksichtigung des weiteren Verlaufs etwas auszuschütten?
michael_ schrieb:> Matthias S. schrieb:>> Robert K. schrieb:>>> 60er reicht für Astra immer>>> aus.>>>> Da stimme ich nicht zu. Ich bin seit 30 Jahren am Astraempfang und habe>> mit einem 80cm Spiegel einfach mehr Schlechtwetterreserve. Der 60cm>> Spiegel setzt schon bei normalem starken Regen aus, der 80cm Spiegel>> erst bei heftigem Starkregen.>> Dann bist du unfähig, den einigermaßen einzustellen.> Für ASTRA reicht ein 45cm Spiegel dicke.> Mit einem billigen LNB für 5EUR!> Vielleicht kann deine Darstellung für einen 33cm Spiegel entsprechen.
Nein "michael_"!
Du bist (nicht nur hier) einfach zu blöd, einfache Zusammenhänge zu
begreifen.
Oder ein Dauer-Troll?
Was an einem Receiver/TV am Ende ankommt und verwertet werden kann,
hängt natürlich am gesamten Equiqment.
Aber was das LNB vom Sat auch bei "mieser" Atmosphäre bekommt, wird
natürlich auch von der Schüsselgrösse bestimmt, und das sogar
entscheidend.
Ab da erst zählt die weitere Kette der Komponenten, ob mit dem Signal
noch etwas anzufangen ist.
Und Astra sendet eh mit unterschiedlichen Signalstärken und die
Atmosphäre dämft Frequenzen unterschiedlich.
Viele HD-Geräte quittieren eine geringe Signalstärke von HD früher mit
einem Ausstieg, als bei niedrigeren Übertragungsformaten.
Wenn Du einfache Rechenopperationen ausführen kannst, vergleiche mal die
Flächenunterschiede zwischen z.B. 33 bis 80cm-Schüsseln.
michael_ schrieb:> Dann bist du unfähig, den einigermaßen einzustellen.> Für ASTRA reicht ein 45cm Spiegel dicke.
Jaja, das kenne ich von dir schon. Keine Ahnung, aber immer grosse
Klappe. Wenn du mein Posting richtig gelesen hättest, wäre dir evtl.
aufgefallen, das ich von 'Schlechtwetterreserve' rede.
Die Unterlegscheiben mit 45cm sind Schönwetteranlagen und funktionieren
sogar, solange es keine ernstzunehmende Dämpfung gibt. Aber eine gute
Antenne ist immer noch der beste HF-Verstärker und es ist nun mal so,
das man gerade bei schlechtem Wetter den TV-Satelliten nutzen möchte und
auch, wenn da mal etwas Schnee oder Eis aufm Feed liegt.
@Ralf X.: Sonst keine Probleme? Ich habe dem TO geantwortet unabhängig
davon was andere hier geantwortet haben, und wenn ich der 2te oder 3te
bin, der so eine Montagehilfe empfiehlt, kann der TO selbst seine
Schlüsse ziehen.
Ralf X. schrieb:> Und "kaum" schlechterer Empfang IST schlechter!
Ok, für dich nochmal im Klartext: Die große Antenne bringt keinen
spürbaren Vorteil. Bei Starkregen ist der Empfang mit beiden Antnennen
weg, ansonsten mit beiden Antennen störungsfrei da. Ein paar
Prozentpunkt mehr in irgend einer Anzeige sind da in der Praxis völlig
bedeutungslos.
> Nebenbei muss das Astra-Satsignal im Süden einen bedeutend kürzeren Weg> durch die hier wichtige untere Atmosphäre zurücklegen, als im Norden.
Ähem, mit Süden meine ich nicht den Süden Deutschlands, sondern Europas.
Da wirds dann irgendwo mit dem Astra-Empfang schwieriger.
Oliver
Also hier, Tirol, häufig mehrere Wolkenschichten bei ungünstigem Wetter,
baue ich nur noch mindestens 70cm Schüsseln ein.
Dann scheints ältere Schüsseln zu geben, die selbst mit den neuestbesten
LNB's nicht mehr richtig wollen seit dem Umstieg auf DVB-2. DVB
Satelliten gehen aber noch - Arabsat Bild, Astra nix.
Dazu das bisher gesagte: Fokus, verdrehen versuchen, LNB kann
Wasserschaden haben.
michael_ schrieb:> Erstmal habe ich die Erfahrung mit einer Balkonantenne seit 15 Jahren.> So eine Technisat DIGIDISH-45.> Und auch mit mit einer SELFSAT auf der Terasse neben den Blumenkübel.> Keine Probleme gehabt.
Welchen Antennengewinn bringt die DIGIDISH-45 und im Vergleich Spiegel
der Größe 60, 80, 90cm?
Wie sieht die Raumdämpfung aus?
Distanz Satellit/Erde bei ca 45° Breitengrad knapp 38Tkm macht 91.6 dB,
bei Sendefrequenz = 12.1 GHz ergibt sich 21.7 dB,
Verlustkonstante ist 92.4 dB,
alles zusammen macht eine Raumdämpfung von 205.7 dB.
Rechnen wir weiter, also
Empfangsleistung:
EIRP (Satellit) 52.0 dBW,Raumdämpfung ist 205.7 dB,
Clear Sky Dämpfung 0.3 dB,
Empfänger Richtungsfehler 0.5 dB,
Polarisationsfehler 0.2 dB,
Empfangsleistung an der Antenne -154.7 dBW,
Antennengewinn Beispiel 37 dB
Empfangsleistung ist C -117.7 dBW.
-----------------------------------------------
weiter mit Rauschleistung am Empfänger:
Boltzmannkonstante -228.6 dBW/K/Hz,
Bandbreite 33 MHz 74.4 dB,
Temperatur 20 C = 273K+20K = 293 K => 24.7 dB,
Rauschzahl des LNB 1 dB,
Rauschleistung N -128.5 dBW,
Rauschabstand C/N:
Empfangsleitung C -117.7 dBW
Rauschleistung N -128.5 dBW
macht ein CNR von 10.8 dB.
Dann kann man die CNR mal ins Verhältnis zum BER (nicht der Flughafen
sondern die Bit-Fehlerrate!) setzen,
gibt es ein Diagramm zu und dann kann man schauen welche Reserve man bei
welcher Coderate bei DVB-S/S2 hat. Das Beispiel lässt sich ja leicht mit
den Datenblatt einer Antenne durchrechnen, die Formeln zur
Freiraumdämpfung, Antennengewinn einer Parabolantenne und Rauschleistung
am Empfängereingang findet man im Netz, da muss man sich nicht fetzen
sondern erstmal schauen was überhaupt möglich ist mit einer Antenne.
Gern könnt Ihr hier auch weiter "Handwerkertipps" zur Ausrichtung geben,
aber bevor der TO das umsetzt, hat die SES wahrscheinlich schon einmal
die Flotte auf 19.2 Grad Ost komplett ausgetauscht und durch neue Vögel
ersetzt.
Fazit an den TO: Finde jemanden in deiner Nähe der deine Anlage
einrichten kann oder beauftrage einen Fachbetrieb damit.
Hallo,
und Danke an alle!
Ich habe mir jetzt einen 10€ Adapter und ein 15€ QUAD-LNB (4 Receiver -
mit integriertem Multischalter, da weitere Zapfstellen dazu kommen...)
bestellt.
Dann wird der LNB eingebaut und ich teste, ob ich jenseits der 60%
komme.
Wenn nicht, kommt ne neue Schüssel her. Das würde dann sicherlich wieder
eine 60cm werden, wenn 80cm keinen großen Gewinn bringen.
Auf dem Satteldach sitze ich recht gut, unter mir sind die
Solarkollektoren, als Fußraste :-)
Oskar K. schrieb:> 38 Jahre?
Stimmt, seit 93 sind es erst 28. Aber trotzdem bleibt es Humbug, hier
den teuren Kathrein irgendeinen Lebensdauervorteil anzudichten und ihn
der Baumarktware abzusprechen. Ok Stahlblech darf es sein, von
Kunststoffspiegeln habe ich noch nie gehört, mag es ja geben und
wirklich schnell kaputt sein.
michael_ schrieb:> Es ist nicht nötig, eine größere Schüssel zu verwenden
Natürlich nicht. Damals mag man ja mit einer 100er Parabolantenne einen
Vorteil gehabt haben, aber die LNB sind mit den Jahren drastisch besser
geworden, da reichen heute die 40er Offsetspiegel die natürlich
werbewirksam nicht mit ihrem Empfangsquerschnitt sondetn mit ihrer Höhe
als 60er verkauft werden locker aus.
GerdS schrieb:> Dann wird der LNB eingebaut und ich teste, ob ich jenseits der 60%> komme.
Häng dich nicht an den 60% auf.
Das sind alles Schätzometer.
Mit dem TV hast du 60, mit einem Receiver 85, mit einem anderen TV 100%.
Nur Interessehalber: Wäre eine sinnvolle Angabe z.B. die BER oder das
SNR?
Meine Dreambox zeigt beides an.
BER ist bei mir 0, SNR je nach Wetter 11-8dB.
Pegel dementsprechend 100-75%, Qualität stabil auf 100.
Wenn wirklich Weltuntergang ist und man Angst hat das man das Ding
gleich aus Nachbars Garten suchen muss ist schlagartig Ende, BER fliegt
hoch, SNR ist winzig, Pegel klein, Qualität sackt steil ab, blaues Bild.
Hatte ich in den 20 Jahren seit es die Anlage gibt vielleicht 5 mal.
Ja, das kann sein, ich möchte aber trotzdem gerne bei leichtem
Regen/Schneefall auch mal den Fernseher einschalten können, ohne die
Meldung - KEIN SIGNAL -
Also sind die 60% doch schon realisitisch...
michael_ schrieb:> Häng dich nicht an den 60% auf.> Das sind alles Schätzometer.
Schon, aber:
GerdS schrieb:> Schlechter SAT Empfang, bei sehr> leichtem Regen/Schneefall alle Sender weg.
Heißt einfach, die 60% (worauf sie sich auch immer beziehen) sind zu
wenig. Und im Vergleich zweier Frontends kann man am selben Schätzometer
durchaus sehen, ob sich was verbessert.
Ein Messgerät ist es nicht, aber der Fachmann hat welche. Mit dem kann
man dann auch vergleichen ob nicht doch zu viel im (zu langen?) Kabel
oder an anderer Stelle der Installation verloren geht - in dem man oben
und am Fernsehgerät die Werte vergleicht.
HildeK schrieb:> Ein Messgerät ist es nicht, aber der Fachmann hat welche. Mit dem kann> man dann auch vergleichen ob nicht doch zu viel im (zu langen?) Kabel> oder an anderer Stelle der Installation verloren geht - in dem man oben> und am Fernsehgerät die Werte vergleicht.
Kabelverluste sind eine andere Baustelle.
Die LNB werden auch unterschiedlich sein.
Natürlich gibt es Prüfgeräte der 500+ EURoklasse.
Ist aber für eine kleine ASTRA-Anlage nicht nötig.
Schwieriger wird es, wenn man Turksat u.ä. empfangen möchte.
GerdS schrieb:> Ich habe mir jetzt einen 10€ Adapter und ein 15€ QUAD-LNB (4 Receiver -> mit integriertem Multischalter, da weitere Zapfstellen dazu kommen...)> bestellt.> Dann wird der LNB eingebaut und ich teste, ob ich jenseits der 60%> komme.>> Wenn nicht, kommt ne neue Schüssel her. Das würde dann sicherlich wieder> eine 60cm werden, wenn 80cm keinen großen Gewinn bringen.
Nun, da eine 80cm-Schüssel fast den doppelten Pegel ergibt,
würde ich nicht von "keinen großen Gewinn" sprechen. Ausser-
dem würde ich als erstes versuchen, den Fernseher zum Testen
ins Dach zu tragen und ihn direkt mit einem kurzen Kabel am
LNB anschliessen. Wenn dann der angezeigte Pegel deutlich
höher ist, kannst Du den Fehler besser eingrenzen.
michael_ schrieb:> Natürlich gibt es Prüfgeräte der 500+ EURoklasse.>> Ist aber für eine kleine ASTRA-Anlage nicht nötig.
Erstens: ich meinte nicht, dass er sich das kaufen soll.
Zweitens: auch wenn es eine kleine Astra-Anlage ist - sie tut nicht so
wie sie soll und man weiß nicht warum. Da helfen Messgeräte ...
diese kleinen Zeigergeräte, die man zwischen Receiver und LNB schaltet,
reichen zur Sat-Findung völlig aus. Ich hatte irgendwann mal einen ohne
Dämpfungseinsteller, das geht schon wieder schlechter,
wenn der Zeiger zu schnell an den Endausschlag kommt.
Aber wenn da der Drehknopp dran ist,
kann man damit auch das LNB selbst im Feedhalter feinjustieren
Kabel vom LNB zum Schlupf ca. 1,5 Meter
Kabel vom Schlupf ins EG, ca. 6 Meter
Ich probiere es mit dem 0815 LNB und wenn das nix wird, kommt eine neuer
Spiegel her, und wenns dann nichts wird, hole ich nen SAT Fachmann.
Ich werde doch wohl ne dumme Schüssel aufm Dach ausrichten können, ist
ja kein Hexenwerk und keine 24 TLN Anlage.
Eine Frage meinerseits: Welchen Zweck hat das extra Kabel im Foto
unterhalb des LNB?
Alle LNB die ich kenne (so ab Mitte 90er) haben nur die F-Buchsen zu den
Empfängern. Ist das eine extra Speisung oder Heizung oder was? geht ja
doch irgendwie ins LNB-Gehäuse mit rein.
Wenn jemand es weiß und antwortet wäre nett, schon mal Danke dafür.
Reinhold
GerdS schrieb:> Ich werde doch wohl ne dumme Schüssel aufm Dach ausrichten können, ist> ja kein Hexenwerk
das sieht bisweilen anders aus, wenn Du denn oben am Dach zugange bist.
Dann kannst Du Dich nicht so bewegen wie gewohnt,
die Leiter ist waggelich und und und
Reinhold E. schrieb:> Wenn jemand es weiß und antwortet wäre nett, schon mal Danke dafür.
Das ist das normale Antennenkabel.
Der LNB sitzt normalerweise in einer Wetterschutzbox, die fehlt auf dem
Bild.
Das Kabel wird unterhalb des Feeds in die Box gefädelt, so ist die
komplett geschlossen und hat nur vorne das Loch, das in den Halteflansch
passt.
Nur eine einfach geformte Dichtung und alles ist dicht.
● Des I. schrieb:> GerdS schrieb:>> Ich werde doch wohl ne dumme Schüssel aufm Dach ausrichten können, ist>> ja kein Hexenwerk>> das sieht bisweilen anders aus, wenn Du denn oben am Dach zugange bist.> Dann kannst Du Dich nicht so bewegen wie gewohnt,> die Leiter ist waggelich und und und
Ich war doch schon oft genug da oben...
Dachwinkel und Gegebenheiten sind auch nicht überall gleich.
Jens M. schrieb:> Nur Interessehalber: Wäre eine sinnvolle Angabe z.B. die BER oder das> SNR?
Entscheidend ist nur BER.
Die sinnvollste Angabe ist BitErrorRate vor Viterbi/LDPC. Aber die geben
schon manche Demods nicht raus. Die naechste sinnvolle Groesse waere BER
dann halt nach Viterbi/LDPC und vor ReedSolomon/BCH.
Je weniger Korrektur vor der BER ist, desto aussagekraeftiger ist die
BER.
<Loriot>Ach!</Loriot>
Gruss
WK
● Des I. schrieb:> diese kleinen Zeigergeräte, die man zwischen Receiver und LNB schaltet,> reichen zur Sat-Findung völlig aus.
Diese noch aus der Analog-TV Zeit stammenden Geräte sind für die
Fehlerfindung in einer Anlage, über die Digital-TV mit weitaus mehreren
Parametern begutachtet werden muss, kaum brauchbar. Wenn man sich
anschaut wie beschissen das Konstellationsdiagramm aussehen kann, obwohl
ein Sat-Finder maximalen Ausschlag hat, dann wird deutlich das das für
eine Anlage mit Digitalempfang überhaupt nicht zu gebrauchen ist! Ein
hoher Signalpegel des Sat-Finders garantiert automatisch keinen kleinen
Fehlervektor. Wenn eine Konstellation somit nicht mehr sicher im
Empfänger detektiert werden kann, war es das mit störungsfreiem
TV-Empfang.
Passende Messgeräte kann man sich ja ausleihen, zur Not auch aus dem
Versandhandel und damit auf Fehlersuche gehen und eine Anlage ordentlich
und optimal einmessen. Allein aber das Messgerät nutzt nicht viel, wenn
man dessen angezeigte Werte nicht beurteilen kann.
Tom schrieb:> Wenn eine Konstellation somit nicht mehr sicher im> Empfänger detektiert werden kann, war es das mit störungsfreiem> TV-Empfang.>> Passende Messgeräte kann man sich ja ausleihen, zur Not auch aus dem
Oh mann, was für ein Geschwafel.
Bei Multifeedanlagen zum Emfang von dutzender Satelliten mit nur einer
Antenne, mit Baum im Sichfeld und Umlenkspiegel davor, darfst du all
dein Wunderequipment gerne zum Einsatz bringen, um das letzte bischen
Empfangsqualität rauszukitzeln.
Der TO hat eine Satantenne mit einem LNB, mit freier Sicht auf den
Satelliten und keine 10m Kabel hintendran. Dafür brauchts nichts von
alledem, wovon du da erzählst. Das einzige, was dem passieren kann, ist
ein zu hoher Pegel am TV.
Oliver
Tom schrieb:> Ein> hoher Signalpegel des Sat-Finders garantiert automatisch keinen kleinen> Fehlervektor.
Müsste heißen "garantiert nicht automatisch einen kleinen Fehlervektor",
oder?
Meine Anlage ist 1999 mit genau so einem Dings eingestellt worden, sogar
noch modifiziert das die Anzeige unempfindlicher wurde, weil ansonsten
gute 20° Schwenkwinkel die Anzeige zum Anschlag brachten.
War ein Bausatz von ELV.
Und das tut bis heute einwandfrei.
Das war doch nicht nur Glück?
Dito hier. Natürlich ist die maximale Feldstärke das Merkmal, das die
beste Ausrichtung zeigt. Was soll es denn sonst sein? Analog-SAT und
Digital-SAT sollen plötzlich unterschiedliche Ausrichtungen und
Reflexionsmerkmale haben? Das ist Unsinn.
Wenn ich mit der Nadel des SAT-Finders auf Maximum bin, sagt mir auch
mein Receiver die beste Feldstärke - das stimmt bestens überein.
Matthias S. schrieb:> Wenn ich mit der Nadel des SAT-Finders auf Maximum bin, sagt mir auch> mein Receiver die beste Feldstärke
Ein EMV (Error Vector Magnitude) hängt nicht allein von der Feldstärke
ab. Es gibt einen Haufen Sachen in der Installation die dir das
Konstellationsdiagramm und damit den störungsfreien Empfang versauen
können. Der Sat-Finder wird dir dennoch ein relatives Maximum anzeigen,
Digital-TV geht dann im Fehlerfall aber doch nicht störungsfrei. Du
kannst die Qualität einer Digitalübertragung halt nicht mit so einen
einfachen "HF-Tastkopf" bewerten.
Tom schrieb:> halt nicht mit so einen> einfachen "HF-Tastkopf" bewerten.
Diese Erkenntnis hatte ich auch. WENN die Feldstärke hoch ist, muß das
digitale Signal nicht unbedingt brauchbar sein. Es könnte auch der
falsche Sat sein...
MaWin schrieb:> Stimmt, seit 93 sind es erst 28. Aber trotzdem bleibt es Humbug, hier> den teuren Kathrein irgendeinen Lebensdauervorteil anzudichten und ihn> der Baumarktware abzusprechen. Ok Stahlblech darf es sein, von> Kunststoffspiegeln habe ich noch nie gehört, mag es ja geben und> wirklich schnell kaputt sein.
Die Baumarkt Billigschüsseln sind für den Preis auch nicht schlecht und
reichen in der Regel völlig aus. Er hat aber schon eine Kathrein, da
würde ich nicht mehr wechseln, solange es nur um Astra geht.
Schwachpunkt ist nun mal das alte LNB von Kathrein, die Entwicklung ist
nicht stehen geblieben.
Kunstoffumantelte Antennen gab es m.W. mal von Fuba, ältere Serie; die
waren auch gut.
> Natürlich nicht. Damals mag man ja mit einer 100er Parabolantenne einen> Vorteil gehabt haben, aber die LNB sind mit den Jahren drastisch besser> geworden, da reichen heute die 40er Offsetspiegel die natürlich> werbewirksam nicht mit ihrem Empfangsquerschnitt sondetn mit ihrer Höhe> als 60er verkauft werden locker aus.
Der Astra Satellit selbst bzw. die Satelliten 1KR/1L/1M/1N haben
mittlerweile viel mehr Sendeleistung als zum Startzeitpunkt vor über 20
Jahren, da sie schon mehrfach ersetzt bzw. als Serie ergänzt wurden. Das
ist gar nicht mehr vergleichbar mit den Anfängen; da gab es mit kleinen
Antennen immer Probleme bei schlechtem Wetter - jetzt nicht mehr.
Tom schrieb:> Es gibt einen Haufen Sachen in der Installation die dir das> Konstellationsdiagramm und damit den störungsfreien Empfang versauen> können.
Aha? Was soll das denn sein? Klingt ja alles ganz wichtig, aber ein paar
detaillierte Erklärungen als nur 'Konstellationsdiagramm' wäre schon
ganz nett. Nach meinen 30 Jahren SAT TV musst du mir da schon Fachwissen
vorsetzen. Ich habe mir damals meinen ersten LNB noch selber gebaut.
oszi40 schrieb:> Es könnte auch der> falsche Sat sein...
Das ist doch Unsinn. Das merkt man innerhalb von Sekunden, das dieser
Satellit ein völlig anderer ist.
Hallo Gerd,
ich hatte eigentlich vor, NICHT in diesem Thread zu antworten, aber da
ich seit 1987 Satellitenempfang betreibe (im tiesten Süden Deutschlands)
nun doch ein paar Worte dazu.
Meinen Vorrednern gebe ich Recht, für Astra alleine reicht ne 33cm
Schüssel mit 10.-€ LNB bei gutem Wetter locker aus. Hab das so auf dem
Campingplatz.
Fehlerquellen bei Dir:
- LNB defekt
- Kabel doch nicht so perfekt konfektioniert
- Receiver im TV fehlerhaft
all das soll es geben. Würd ich so auch der Reihe nach austauschen. Zur
Not kauf ein 20m "fertiges" Kabel F/F Stecker zum Probieren.
Ich habe 1987 einen Parabolspiegel (kein Offset!!) mit 125cm errichten
lassen für 23,5 Ost (Kopernikus DFS1), der lebt heute noch. Wenn auch
mit den dritten LNB. War teuer, aber nicht von Kathrein, weil ich die
Bezeichnung nicht an meinem Haus haben will. Daher Hirschmann, Baumarkt
gabs damals noch nicht.
Da wurde mal ein neues LNB für Digitalempfang nachgerüstet, weil es
nicht anders ging (Analogabschaltung 2012). Sonst nie Probleme gehabt
und ich hab zwischen Antenne und Receiver etwa 40m Kabel. Selbst
Starkregen macht dem Teil nichts, einzig Schnee nervt ;)
Übrigens, LNBs mit 0,1dB Rauschmaß sind genauso Werbeschwindel wie "HDTV
tauglich" oder was auch immer. Es ist für Privatanwender nicht
bezahlbar. Realistisch sind 0,5 dB, meine alten LNBs hatten ein
Rauschmaß größer 1,1 bis 1,4. Also nicht alles glauben.
Weiterhin sind paradoxerweise "kleine" Antennen leichter auszurichten
als große. Und damit meine ich nicht das Gewicht.
Grüße, Serge
Serge W. schrieb:> Weiterhin sind paradoxerweise "kleine" Antennen leichter auszurichten> als große.
Das ist nicht paradox. Kleine Spiegel bündeln nun mal schwächer und sind
deswegen 'unschärfer'. Bündelung und Antennengewinn sind logischerweise
direkt voneinander abhängig. Deswegen sind Radioteleskope so riesig, um
auch schwächste Signale zu empfangen - aber einpeilen muss man sie
deswegen sehr genau.
Matthias S. schrieb:> Nach meinen 30 Jahren SAT TV musst du mir da schon Fachwissen> vorsetzen. Ich habe mir damals meinen ersten LNB noch selber gebaut.
Habe ich auch und bin auch heute noch aktiv im GHz-Bereich unterwegs.
Aber im Gegensatz zu mir, bist Du wohl technisch noch auf dem Stand von
vor 30 Jahren? Bei deinem Fachwissen sollten Dir ja sonst auch Messungen
an DVB-(S/S2) Systemen und Fehlerquellen, sowie deren Ursachen bekannt
sein!
Wenn nicht, dann kannst Du dein "Fachwissen" zum Beispiel mit
praxisnahen Büchern wie
Digitale Fernseh- und Hörfunktechnik in Theorie und Praxis, ISBN:
978-3-642-53896-4
DVB — Digitale Fernsehtechnik, Ulrich Reimers
ETR 290 - Measurement guidelines for DVB systems
erweitern. Fallweise helfen dem Amateuer auch schon die Appnotes und
BDAs von R&S und KWS zu Ihren Messkisten weiter, um zu zeigen welche
Parameter beim störungsfreien Digitalempfang wichtig sind, welche
Fehlerquellen in der Elektronik zu welchen Bild im
Konstellationsdiagramm führen und warum so ein billiger Sat-Finder anno
1990 mal so überhaupt keine Aussagekraft hat und zur Fehleranalyse nicht
zu gebrauchen ist.
Allerdings vermute ich das der TO (wie vielen anderen hier), die bei
Problemen nur nach Trial&Error arbeiten, diese Sachen zu komplex sind
oder diese Fehlerursachen das nicht finden und nachvollziehen können,
weil Ihnen die Messtechnik fehlt.
Matthias S. schrieb:> Ich habe mir damals meinen ersten LNB noch selber gebaut.
Ok, Respekt! Hast Du da noch Unterlagen zu? Echt jetzt. Interessant!
Ich kenne nur Bastelanleitungen aus der DDR "die Schüssel zum Glück",
bin aber Wessi. Franzose, um genau zu sein.
SAT Empfang hat mich immer fasziniert, um so glücklicher war ich während
der 90er Jahre in den USA. Hab da mal zwei Jahre gearbeitet (ist aber
OT) und war immer begeistert von deren Sat-Antennen. Da war bis zur
Digitalisierung das "C-Band" üblich, analog und mal eben 3.50m
Antennendurchmesser ;)
Wenn ich mir hier sowas in den Garten stellen würde...
;)
Grüße, Serge
Hallo
Serge W. schrieb:> ich hatte eigentlich vor, NICHT in diesem Thread zu antworten, aber da> ich seit 1987 Satellitenempfang betreibe (im tiesten Süden Deutschlands)> nun doch ein paar Worte dazu.
Ohne jegliche Ironie:
Respekt - zu der Zeit war das doch rein rechtlich gar nicht so einfach -
war da nicht sogar eine Genehmigung der Bundespost (ja das ist nun alles
lange sehr lange her) erforderlich?
Oder war das noch länger her?
Auf jeden Fall teuer war es wohl denn etwa in aus den Zeitbereich gab
es, so meine ich zu erinnern (Flohmarktkäufe in den frühen 90er Jahren
weil die Zeitschrift war mir schon immer zu teuer) das es in der Elektor
einen Selbstbau Receiver (nicht LNB) gab der erstens immer noch richtig
teuer war, und wo erwähnt wurde das eine Genehmigung (theoretisch -
Selbstbau..., Bundespostzeiten, FTZ Nummern...) notwendig wäre -oder bis
zumindest bis einige Jahre vor den Artikel es so war(?)
Auch eine 125cm Antenne (die selbst heute nicht wirklich billig ist -
geschweige aber vor nunmehr 34 Jahren) aufbauen zu lassen spricht schon
für richtig dicke Eier (sorry ist aber als Lob gemeint).
War (ist) das ein Hobby? - Weil ich meine das irgendein Promi eben aus
jener "Steinzeit" auch irgendwo (eventuell sogar eben in der Elektor
oder Funkschau oder was es damals so am Markt gab) mit seiner
"Satantennenfarm" in seinen großen Garten vorgestellt wurde.
Oder war es bei dir doch "nur" Geschäftlich (Serviceleistung Hotel oder
ähnliches)Begründet? - Zwar auch interessant aber wesentlich
langweiliger und eben nicht "Dicke Eier" würdig ;-)
Machst (machtest) du auch noch was anderes außer Rundfunkempfang im
Satbereich?
Gerade in der "Vordigitalen" Zeit war ja viel möglich - da alleine der
Kosten wegen für eine "Abhörsicherheit" durch Laien gesorgt wurde ;-)
Inmarsat ("Schiffsfunk") Satellittentelefonie , Zuspieler usw. waren
doch wohl interessante Ziele (Alles verjährt kannst ruhig erzählen wenn
du da was gemacht hast - ich sage nichts weiter...)
Hennes
Hennes schrieb:> Auch eine 125cm Antenne (die selbst heute nicht wirklich billig ist -> geschweige aber vor nunmehr 34 Jahren) aufbauen zu lassen spricht schon> für richtig dicke Eier (sorry ist aber als Lob gemeint).> War (ist) das ein Hobby?
Lol, Danke ;)
Nee, hab's schon verstanden. War schon immer Hobby und somit privat. Man
musste bei der Bundespost die Anlage anmelden, das stimmt. War aber nur
eine Einmalgebühr. Teuer war es allerdings schon, ich hab die Rechnungen
noch. Damals gab es noch nicht einmal das Wort LNB/LNC, das hieß noch
"SHF Signalumsetzer".
Andere Leute machen 2x im Jahr Urlaub oder fahren Oldtimer, von daher
Hobby kostet eben und meine Frau hat sich über die vier zusätzlichen
Programme gefreut. Und ich über das DSR Radio, die Aufnahmen hab ich bis
heute.
Auch die Antenne gibt es noch, nur mit 2012 neuem LNB und eben Astra.
Reinbekommen hab ich aber doch so einiges, was da so über Satellit
gesendet wird ;)
Nichts verbotenes, wenn es unverschlüsselt abgestrahlt wird.
Grüße, Serge
Matthias S. schrieb:> oszi40 schrieb:>> Es könnte auch der>> falsche Sat sein...>> Das ist doch Unsinn. Das merkt man innerhalb von Sekunden, das dieser> Satellit ein völlig anderer ist.
Auch weil ASTRA-19 hierzulande der Stärkste ist.
Serge W. schrieb:> und meine Frau hat sich über die vier zusätzlichen> Programme gefreut.
Dann schaff dir doch eine Drehanlage an.
Ich habe sowas seit vielen Jahren, zwanzig ???.
Ein zusätzliches Kabel und ein älterer Receiver.
Den neueren und den TV traue ich den Motorstrom nicht zu.
Selbst mit einem 75cm Spiegel kriegt man da noch mehrere Satelliten
rein.
Schöner Spaß, russische Sender zu sehen.
Tom schrieb:> Der Sat-Finder wird dir dennoch ein relatives Maximum anzeigen,> Digital-TV geht dann im Fehlerfall aber doch nicht störungsfrei. Du> kannst die Qualität einer Digitalübertragung halt nicht mit so einen> einfachen "HF-Tastkopf" bewerten.
Digital ist bis zum Empfängereingang auch nur analog!
Und was willst du außer dem Maximum am Spiegel einstellen?
Gut, man kann/sollte das LNB noch ganz leicht drehen.
Bringt aber kaum etwas.
Serge W. schrieb:> Ich habe 1987 einen Parabolspiegel (kein Offset!!)> einzig Schnee nervt ;)
Kein Wunder bei einem Spiegel mit 45 Grad Wikel.
> Weiterhin sind paradoxerweise "kleine" Antennen leichter auszurichten> als große.
Klar, der Öffnungswinkel ist ja auch grösser.
michael_ schrieb:>>>> Digital ist bis zum Empfängereingang auch nur analog!> Und was willst du außer dem Maximum am Spiegel einstellen?> Gut, man kann/sollte das LNB noch ganz leicht drehen.> Bringt aber kaum etwas.
Danke für die humorvolle Demonstration an Unwissenheit.
Wie die brauchbaren antworten es schon gesagt haben ist das
Konstellationsdiagram entscheiden. Also die EVM. Es handelt sich ja um
QAM. Ein LNB wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mit einem
konstanten Gain arbeiten sondern mit einer AGC bzw. ALC. Damit ist die
Bewertung des reinen Maximalwertes der Leistung am Ausgang hinfällig.
Sie wird über einen gewissen Bereich konstant sein nicht jedoch das
Konstellationsdiagram. Daher kommt wohl auch die Idee mit dem nassen
Lappen.
Besser nach der Qualitätsanzeige des Receivers einstellen als nach der
Signalstärke.
Bei kurzen Kabeln kann es auch nötig sein zu dämpfen, da sonst der
Empfänger übersteuert wird.
Drehung des LNB ist wichtig damit die Polarisationsebenen
ubereinstimmen. Man kann das LNB auch 90° grad drehen muss dann aber die
Sender neu einstellen. Bewirkt also nur 0% oder 100% Empfang bei
gleicher Feldstärke.
Drehung des Spiegels dagegen bewirkt allerdings auch eine Verschiebung
der Empfangskeule da es meistens Offset Spiegel sind.
Ja ich habe das schon mit beiden Messmitteln selber auf dem Dach und bei
Schulungen getestet.
Die Methode Bindfaden und Uhrzeit sieht auch sehr gut geeignet für eine
Grundeinstellung aus.
Ich bevorzuge ja kleinere Spiegel mit guter Ausrichtung gegenüber der
größeren Spiegeln.
michael_ schrieb:> Tom schrieb:>> Der Sat-Finder wird dir dennoch ein relatives Maximum anzeigen,>> Digital-TV geht dann im Fehlerfall aber doch nicht störungsfrei. Du>> kannst die Qualität einer Digitalübertragung halt nicht mit so einen>> einfachen "HF-Tastkopf" bewerten.>> Digital ist bis zum Empfängereingang auch nur analog!> Und was willst du außer dem Maximum am Spiegel einstellen?> Gut, man kann/sollte das LNB noch ganz leicht drehen.> Bringt aber kaum etwas.
Das zeige uns mal wie du mit so einem Satfinder zuverlässig Paketfehler
durch HF-Leckstellen oder auch nur eine Pegelschräglage in der Anlage
erkennst, die dafür sorgt das auf einigen Transpondern der Empfang nicht
fehlerfrei funktioniert. Der Fachunkundige steigt dann aufs Dach und
dreht und stellt an seiner Antenne rum und ärgert sich weil der Empfang
doch funktionieren müsste, denn der Zeiger des Satfinders bricht
natürlich schon ab, freilich verschwinden die Empfangsstörungen nur
nicht.
Also wenn eine Sat-Anlage bei best möglich eingestellter Antenne
irgendwelche Macken macht, ist es bestimmt nicht,
weil die Antenne am Satelliten vorbei schielt.
mann,
wieviele Antennen hab ich mit diesem unbrauchbarem Sat-Finder
eingestellt...?
vereinzelt auch ganz ohne Sat-Finder, wenn man Glück und gutes
Augenmass hat,
auch den Vergleich mit anderen sichtbaren Schüsseln hat...
● Des I. schrieb:> wieviele Antennen hab ich mit diesem unbrauchbarem Sat-Finder> eingestellt...?> vereinzelt auch ganz ohne Sat-Finder, wenn man Glück und gutes> Augenmass hat,> auch den Vergleich mit anderen sichtbaren Schüsseln hat...
Das sind dann jene Antennen die wir Fachleute dann mit Profi Equipment
nachjustieren müssen!
Warum glaubst du kostet so ein Messgerät schnell mal 3.000-8.000 Euro?
Du scheinst mir einer von denen zu sein die Koaxialkabel mit 130 db
Dämpfung kaufen und nicht den Unterschied zwischen Dämpfung und
Schirmungsmaß kennen..
Zur Kenntnisnahme: ein Kabel mit 130 db Dämpfung hat +- die gleiche
Funktion wie gar kein Kabel, also sozusagen "Luftübertragung".
Schönen Tag noch.
Ich lese auch gerne den OT gespannt mit, und finde die Anekdoten von vor
über 20 Jahren echt interessant.
Wie funktioniert das bei Kathrein mit dem Skew/Polarisationsebene/LNB
Drehung? Da kann ich ja nichts drehen.
Und natürlich arbeite ich nach dem Trial and Error Prinzip. Messmittel
sind schlichtweg zu Teuer (Schätze mal 500€ Klasse), um diese einmalig
zu kaufen und dann nie wieder zu benötigen.
Oder die Messgeräte sind nach 10 Jahren veraltet und untauglich.
Jeder Trottel bekommt das hin, sich eine Schüssel mit nem Erdspieß in
den Rasen zu rammen, und ein 0815 SAT Kabel bis zum Fenster zu spannen
um irgendwelche nicht Astra Satelliten zu empfangen. :-D
Da schlage ich bei sauberer Festinstallation nicht den akademischen Weg
ein - sofern nicht wirklich nötig.
Ich warte jetzt noch auf LNB und Adapter... Dann gibts villeicht ein
Trial and Success :-)
GerdS schrieb:> Ich warte jetzt noch auf LNB und Adapter... Dann gibts villeicht ein> Trial and Success :-)
Ich warte jedenfalls auf ein Ergebnis von dir, was tatsächlich die
Ursache war, denn nur das einfache Ausrichten kann es ja nicht sein. Du
schreibst ja selber:
> Jeder Trottel bekommt das hin, sich eine Schüssel mit nem Erdspieß in> den Rasen zu rammen, und ein 0815 SAT Kabel bis zum Fenster zu spannen> um irgendwelche nicht Astra Satelliten zu empfangen. :-D
Und nein, ein Messgerät kaufen, das war ja nicht mein Vorschlag,
bestenfalls leihen. Außer vielleicht einen einfachen Satfinder für
kleines Geld (Amazon ≈10€).
Meist reicht es sogar, nur zu schauen, wohin die Schüsseln der Nachbarn
zeigen ...
SATan schrieb:> Ein LNB wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mit einem> konstanten Gain arbeiten sondern mit einer AGC bzw. ALC.
Nö, tut er nicht. Die Signale sind so schwach, das eine AGC nicht
sinnvoll ist und nicht verwendet wird. Ihr seid mir ja Spezialisten.
Serge W. schrieb:> Ok, Respekt! Hast Du da noch Unterlagen zu? Echt jetzt. Interessant!
Das war das Projekt aus der Elrad damals. Mit Hohlleiter für den LNA und
hinten ein Radarsensor von Mitsubishi angeflanscht als LO und Mixer. Das
müsste sogar noch in einer Kiste im Schuppen sein, mal sehen, wann ich
mal Fotos machen kann. Als Berliner drehte ich das Ding in einem
Kunststoffspiegel gen Himmel und hatte sofort Empfang - allerdings bin
ich in die Richtfunkstrecke des ZDF getappt, die bei etwa 10,8 Ghz
sendete. Ton hatte ich keinen, aber dafür Live Bilder vom Mauerfall.
Oskar K. schrieb:> Das sind dann jene Antennen die wir Fachleute dann mit Profi Equipment> nachjustieren müssen!
Ah, jetzt kommen wir der Sache auf die Spur. Ihr wollt euer
schweineteures Equipment benutzen und finanziert muss es ja auch werden.
Maas Antennentechnik schrieb:> Das zeige uns mal wie du mit so einem Satfinder zuverlässig Paketfehler> durch HF-Leckstellen oder auch nur eine Pegelschräglage in der Anlage> erkennst
Das will ich gar nicht. Ich will mit dem SAT Finder die Antenne auf
maximalen Pegel vom Satelliten einstellen. Der Rest ergibt sich von
selbst.
Tom schrieb:> Bei deinem Fachwissen sollten Dir ja sonst auch Messungen> an DVB-(S/S2) Systemen und Fehlerquellen, sowie deren Ursachen bekannt> sein!
Aha, du weisst es also auch nicht. Hinweise auf Literatur sind nett aber
treffens nicht.
GerdS schrieb:> Und natürlich arbeite ich nach dem Trial and Error Prinzip. Messmittel> sind schlichtweg zu Teuer (Schätze mal 500€ Klasse), um diese einmalig> zu kaufen und dann nie wieder zu benötigen.
Man kann sich diese "500€-Klasse" auch leihen, allerdings muss man auch
verstehen was die Geräte anzeigen!
Weißt Du wie ein defektes LNB oder Phasenrauschen im
Konstellationsdiagramm aussieht? Wie eine Intermodulationsstörung oder
fehlerhafte Kreuzpolarisation für "Wölkchen" in der Entscheidungsebene
zeichnet und den Fehlervektor versaut?
Alles Sachen (und noch viel mehr) die man mit einem einfachen
Schätzeisen/Summensignalanzeige/Sat-Finder nicht sieht. Der zeigt dann
nämlich immer noch perfekten Empfang an!
> Oder die Messgeräte sind nach 10 Jahren veraltet und untauglich.
Richtig, rate mal wie alt die Technik der Sat-Finder ist, die stammt
noch aus der Zeit des analogen Sat-TVs, waren damals nur bedingt zur
Qualitätsbewertung brauchbar und damit willst Du nun die Qualität eines
Digitalsignals bewerten?
GerdS schrieb:> Jeder Trottel bekommt das hin,
Und dann gleich diese Frage!
> Wie funktioniert das bei Kathrein mit dem Skew/Polarisationsebene/LNB> Drehung? Da kann ich ja nichts drehen.>
Ich denke jeder Trottel bekommt das nach deiner Aussage hin?
Matthias S. schrieb:> Maas Antennentechnik schrieb:>> Das zeige uns mal wie du mit so einem Satfinder zuverlässig Paketfehler>> durch HF-Leckstellen oder auch nur eine Pegelschräglage in der Anlage>> erkennst>> Das will ich gar nicht. Ich will mit dem SAT Finder die Antenne auf> maximalen Pegel vom Satelliten einstellen. Der Rest ergibt sich von> selbst.
Dann lassen wir Dich mal in deinem Irrglauben!
Dein 30 Jahre altes "Fachwissen" hast Du Dir wohl in der Hobbythek bei
Jean Pütz erworben! Auf diesem Niveau versuchst Du dir dann deine Welt
zurechtzubiegen.
Gott sei Dank arbeitet nicht jeder Techniker und Ingenieur nach deinem
Vorbild, sonst sähen Fernseher wohl immer noch so aus wie im Bild!
kopfschütteln
Tom schrieb:> Gott sei Dank arbeitet nicht jeder Techniker und Ingenieur nach deinem> Vorbild, sonst sähen Fernseher wohl immer noch so aus wie im Bild!
Na, das nenne ich mal einen sachlichen Beitrag - zumal im Bild gar kein
Fernseher ist.
Tom schrieb:> Weißt Du wie ein defektes LNB oder Phasenrauschen im> Konstellationsdiagramm aussieht? Wie eine Intermodulationsstörung oder> fehlerhafte Kreuzpolarisation für "Wölkchen" in der Entscheidungsebene> zeichnet und den Fehlervektor versaut?
Jo, ich weiss wie ein defektes LNB aussieht, hatte hier nämlich letztes
Jahr zwei baugleiche zum Testen mit dem identischen Fehler. Aber da
kaufe ich einen neuen und keinen schweineteuren Analyzer. Aber ihr Jungs
müsst die Dinger ja irgendwie rechtfertigen - das sei euch unbenommen.
Aber es wäre schön, wenn ihr Spezialisten dabei sachlich bleibt und
nicht beleidigend werdet, das wirkt unglaubwürdig.
Mein Nachbar hat seine Schüssel gleich neben an.
Die grobe Richtung stimmt schon. Jedenfalls meine ich dass ich den Astra
anpeile...
Wenn ich die Schüssel leicht verdrehe, bekomme ich auch nur schlechtere
Werte, sodass ich der Meinung bin, dass die Ausrichtung schon ziemlich
gut stimmt.
Wenn ich also den LNB Arm um ca 3mm wegdrücke, geht die Qualität am TV
schon runter. Das ist schon ziemlich empfindlich und läuft auf der
letzten Rille.
Der Fernseher läuft seit 2 Jahren auch mit allen Programmen einwandfrei,
nur eben das Problem mit dem Regen... Das war seit den 2 Jahren schon
immer, dass beim leichtesten Niederschlag Ende ist.
X2, kennt sich aus ;-)
Tom schrieb:> Man kann sich diese "500€-Klasse" auch leihen, allerdings muss man auch> verstehen was die Geräte anzeigen!
Ich bezweifle mals stark dass ich das kann. Zudem, würde ich mir das
Gerät leihen, und dann feststellen, dass der Spiegel Mist ist, oder das
LNB, oder ein Kabel, müsste ich erst mal neues Material kaufen, und dann
das Messgerät wieder leihen.
Ich habe keinen SAT Montagewagen mit allen möglichen Kabeln, Steckern
und Dosen...
Matthias S. schrieb:> Tom schrieb:>> Gott sei Dank arbeitet nicht jeder Techniker und Ingenieur nach deinem>> Vorbild, sonst sähen Fernseher wohl immer noch so aus wie im Bild!>> Na, das nenne ich mal einen sachlichen Beitrag - zumal im Bild gar kein> Fernseher ist.
Erstaulich das Du den Unterschied schon erkennst! Gratulation!
> wenn ihr Spezialisten dabei sachlich bleibt
Was die ganze Zeit der Fall war!
>und nicht beleidigend werdet, das wirkt unglaubwürdig.
Achso, aber behaupten wir nutzen die Messgeräte um bei Euch das Geld aus
der Tasche zu ziehen! Wäre der TO nicht im Raum Stuttgart angesiedelt,
würde ich Ihm seine Anlage kostenlos(!) durchmessen, ggf. reparieren.
Eine solche "Nachbarschaftshilfe" sollte in Foren normal sein.
Unglaubwürdig sind hier nur die Aussagen der selbsternannten
"Fachleute", dass Sie mit ungeeignetem Werkzeug jeden Fehler in einer
Antennenanlage finden und diese optimal ausmessen können!
GerdS schrieb:> Wenn ich also den LNB Arm um ca 3mm wegdrücke, geht die Qualität am TV> schon runter. Das ist schon ziemlich empfindlich und läuft auf der> letzten Rille.
Du könntest noch den LNB im Feed verdrehen.
denn WENN der da drin nicht 100%ig sitzt,
haut das mit der Polarisation nicht richtig hin.
Ralf X. schrieb:> Teilweise wird auch das LNB in einem falschen Winkel montiert.> Bei LNB in L-Form ist grundsätzliche Lage an feststehenden> Astra-Schüsseln sich klar, im Raum Stuttgart ist es ideal angebracht,> wenn es von aussen betrachtet um ~10° im Uhrzeigersinn verdreht ist.
Blödsinn, ASTRA sendet schon skew-korrigiert
https://satlex.de/de/faq_installation-page_special_lnb_tilt.html
Hallo
GerdS schrieb:> Ich bezweifle mals stark dass ich das kann. Zudem, würde ich mir das> Gerät leihen, und dann feststellen, dass der Spiegel Mist ist, oder das> LNB, oder ein Kabel, müsste ich erst mal neues Material kaufen, und dann> das Messgerät wieder leihen.> Ich habe keinen SAT Montagewagen mit allen möglichen Kabeln, Steckern> und Dosen...
Ach jetzt komm doch nicht mit echten Argumenten eines normalen Nutzers -
das ist doch unfair gegenüber den Profis...
Nebenbei, jetzt ohne Ironie: Wenn du dich trotzdem in einer
gelangweilten Minute mal über die Leihgebühren und die weiter
Kleinigkeiten bezüglich der Ausleihbedingungen von solchen Gerätschaften
informieren solltest, wirst du schnell sehen das es finanziell und vom
Aufwand her sinnvoller ist einfach auf gut Glück einen neuen LNB, das
Kabel (allerdings es verlegt sich ja nicht von selbst...), eventuell
auch eine neue Antenne zu kaufen.
Die Preise von speziellen, teuren Geräten die auch noch relativ selten
Gebraucht werden spiegeln sich extrem bei den Leihgebühren wider - falls
die Verleiher sich überhaupt herablassen uns "Laienpack" überhaupt was
zu verleihen.
Das fängt schon bei bei wirklich hochwertigen Foto- bzw. Videobjektiven
und Kameras an - die ja wirklich keine ausgesprochene Profiwerkzeuge
sind die ein ambitionierter Laie (der dann auch die entsprechenden
Leihgebühren bereit ist zu zahlen)nicht beherrschen könnte.
Selbst wenn man sich mal was gönnen will und die Leihgebühren "egal"
sind - an vieles was "Man" eventuell gerne mal in den Händen haben
möchte (und sei es "nur" mal ein Ferrari, eine große Baumaschine usw. um
mal die immer noch typischen Männerspielträume zu erwähnen) kommt man
oft als einfacher "Hennes" gar nicht dran..., bzw. nur unter den
Bedingungen wo man es sich auch direkt Leisten könnte, bzw. sowieso
tagtäglich damit umgeht, oder es wird einen ein zu bezahlender
"Aufpasser" aufgenötigt (Nein nicht nur ein Einweiser und Erklärbär
sondern ein Aufpassr)
Tom schrieb:> Matthias S. schrieb:> Achso, aber behaupten wir nutzen die Messgeräte um bei Euch das Geld aus> der Tasche zu ziehen! Wäre der TO nicht im Raum Stuttgart angesiedelt,> würde ich Ihm seine Anlage kostenlos(!) durchmessen, ggf. reparieren.> Eine solche "Nachbarschaftshilfe" sollte in Foren normal sein.
Danke fürs Angebot, geben tuts immer was.
MaWin schrieb:> Ralf X. schrieb:>> Teilweise wird auch das LNB in einem falschen Winkel montiert.>> Bei LNB in L-Form ist grundsätzliche Lage an feststehenden>> Astra-Schüsseln sich klar, im Raum Stuttgart ist es ideal angebracht,>> wenn es von aussen betrachtet um ~10° im Uhrzeigersinn verdreht ist.>> Blödsinn, ASTRA sendet schon skew-korrigiert> https://satlex.de/de/faq_installation-page_special_lnb_tilt.html
Und bei Kathrein, kann ich doch nichts drehen!
GerdS schrieb:> Und bei Kathrein, kann ich doch nichts drehen!
Muss man auch schon lange nicht mehr, wie MaWin auch schrieb. Und selbst
wenn das bei Astra nicht ganz 100%ig für deinen Wohnort stimmen sollte,
bringt die Dreherei nichts. Wir mussten damals fürs SAT-DXen da dran
rumfummeln (teilweise mit magnetischem Polarizer, wer sowas noch kennt),
aber das sieht heute ganz anders aus, denn die LNB sind viel besser als
damals.
Schau dir die Ausleuchtzonen des Satelliten an:
http://www.satfinder.info/index.php?uebergabe=footprints
Nur wenn du ganz am Rand empfängst, kann eine Skewkorrektur das letzte
Quentchen Pegel rausholen, aber dann bist du mit einem grösseren Spiegel
immer noch besser dran als durch Drehen des LNB.
Also während meiner Ausbildung zum Informationselektroniker haben wir
tagtäglich zig Anlagen aufgebaut und ich kann mich nicht erinnern einmal
skew bei Astra eingestellt zu haben. Die Anlagen liefen alle zuverlässig
wurden allerdings auch mit einem technisat Messgerät eingemessen
Interessanter Beitrag, wieviel Zeit ihr hier reinsteckt. Da wäre mir die
Zeit echt zu schade..
GerdS schrieb:> Und bei Kathrein, kann ich doch nichts drehen!
Wie es geht, wurde ja schon gezeigt.
Mit der Astra-1 Vorkorrektur ergibt sich für Stuttgart tatsächlich nur
noch eine reale Verdrehung der Polarisationsebenenen um ~1,7°.
Tom schrieb:> ich kann mich nicht erinnern einmal> skew bei Astra eingestellt zu haben. Die Anlagen liefen alle zuverlässig> wurden allerdings auch mit einem technisat Messgerät eingemessen
Und wozu hast Du dann das "technisat" Messgerät dabeigehabt, wenn Du
nicht einmal so eine Grundlageneinstellung durchgeführt hast?
In Analogzeiten stammten sowieso nur die einfachen Astrareceiver und
Offsetspiegel nebst LNB-Schutzgehäuse von Technisat selber, alles andere
war eh umgelabelte Ware, gleichwohl von sehr renommierten Herstellern,
nur mit saftigem Preisaufschlag.
Toll, was für ein Drama hier um die korrekte Einstellung gemacht wird.
Hinweise zur richtigen Einstellung findet man zu Hauf im Internet und
jeder Depp kann die Einstellungen selbst machen - im übrigen, die
Antenne ist ja schon eingestellt gewesen; jedes weitere Rumfummeln kann
es eigentlich nur noch verschlimmbessern.
Anstatt den naheliegendsten Fehler zu suchen, wird über
Einstellungsprobleme einer bereits installierten Antenne lamentiert ):
LNB tauschen und wenn der TE das irgendwann mal geschafft hat, kann er
sich ja nochmal melden bzw. berichten wie seine Meßwerte dann aussehen.
Ralf X. schrieb:> Tom schrieb:>> ich kann mich nicht erinnern einmal>> skew bei Astra eingestellt zu haben. Die Anlagen liefen alle zuverlässig>> wurden allerdings auch mit einem technisat Messgerät eingemessen>> Und wozu hast Du dann das "technisat" Messgerät dabeigehabt, wenn Du> nicht einmal so eine Grundlageneinstellung durchgeführt hast?
Musst Du den anderen Tom fragen nicht mich! ;-) Bin offensichtlich nicht
der einzige Tom hier.
Tom schrieb:> noch aus der Zeit des analogen Sat-TVs, waren damals nur bedingt zur> Qualitätsbewertung brauchbar und damit willst Du nun die Qualität eines> Digitalsignals bewerten?
Gut, zu Analogzeiten war auch das Einstellen/Ausrichten sehr viel
einfacher. Der Receiver kannte keine Anzeige für Qualität, man hat eben
so ausgerichtet, bis die letzten SAT-"Fische" verschwunden waren. Dann
mit einem nassen Zewa...ähh Küchenkrepp den LNB abgedeckt und
feinjustiert.
Hat sich bewährt, lange gehalten und teure Messinstrumente brauchte man
nicht. Um sich des Satelliten sicher zu sein, reichte damals das
Programm ZDF am Receiver einzustellen. Bekam man stattdessen den
Musiksender VIVA, war man bei HotBird 13'E angekommen, dann noch etwas
weiter drehen und Rest siehe oben.
Grüße, Serge
GerdS schrieb:> LNB ist auf dem Postweg. Morgen habe ich es, und am WE soll das> Dach ja> trocken sein...
Dann mal viel Glück ;
Übrigens:
Meine Parabolantenne ist selbst nach den fast 34 Jahren noch topp in
Schuss. Kein Rost o.ä. Allerdings kann man es nicht mit einem
Offsetspiegel gleicher Größe vergleichen!
Ich habe die Haltestangen sowie das LNB selbst im Signalweg. Wobei es
für Astra 19,2 mehr als ausreicht.
Wenn die Antenne mal nicht mehr will, werde ich auch was kleineres
nehmen, um 90cm.
ich "capture" mal den Thread, mit einer ähnlich gelagerten Fragestellung
..
Bei uns im Haus läuft SAT und Kabel über die selbe Leitung, aber mehr
schlecht als recht (Der Mischbetrieb, SAT ist prima). Das mit dem
schlecht betrifft eigentlich nur Kabel.
Es mag vermutlich an dem Multiswitch liegen, der im unteren Bereich bis
1000 MHz schäbig verstärkt. Oder Dämpfung der Kabel Einspeisung. Oder
irgendwas anderes.
--> Hat jemand aus dem Raum Köln nicht mal Lust, hier mit seinem guten
DVB-S (und DVB-C) fähigen, qualifizierten Messgerät demnächst mal hier
vorbei kommen, um die Leitung auszupegeln und sich einen Kasten Bier
abzuholen?
Hugo H. schrieb:> Mir hilft ein "Baumarkt-Einsteller" prima. Welche Probleme habt ihr> genau?
Ein Profigerät war mir zu teuer.
Ich habe mir obiges Gerät 10" für etwas mehr als 100EUR zugelegt.
Kann man mit an die Schüssel nehmen.
Übrigens habe ich mir die Werte mal am TV angesehen.
Qualität 95% (?).
Stärke 80% (?).
Genaue Werte werden nicht angezeigt.
Spiegel 60cm von 1991.
LNB Quad noname, ca 15 Jahre alt.
Ca. 15m Billigkabel.
michael_ schrieb:> LNB Quad noname, ca 15 Jahre alt.> Ca. 15m Billigkabel.
da würde ich mal nach Korrosion an allen möglichen Verbindungen suchen.
Die innere Isolierung zieht sich gerne zurück und sowas.
Das LNB könnte rissiges Plastik haben
und darin längst alles feucht bis unter Wasser sein.
● Des I. schrieb:> Das LNB könnte rissiges Plastik haben> und darin längst alles feucht bis unter Wasser sein.
Bei michael_ ist doch alles o.k., hat er oben geschrieben. Es kann sogar
sein, das seine Balkonantenne im Trockenen steht und gar keinen Regen
und damit Wasserschäden abbekommt.
@michael_: Das Ding sieht schnuckelig aus, hast du eine Bezugsquelle?
Hol dir die „Astra Sat Finder“ App. Damit hab ich meine Schüssel perfekt
ausrichten können! Praktisch und gut gemacht!
Hier in der Gegend sieht man öfter Offset Schüsseln die direkt unter dem
Dachvorsprung montiert sind. Berücksichtigt man das Empfangsverhalten,
dürfte die halbe Schüssel blind sein. Sowas sollte natürlich nicht sein!
Matthias S. schrieb:> ● Des I. schrieb:>> Das LNB könnte rissiges Plastik haben>> und darin längst alles feucht bis unter Wasser sein.>> Bei michael_ ist doch alles o.k., hat er oben geschrieben. Es kann sogar> sein, das seine Balkonantenne im Trockenen steht und gar keinen Regen> und damit Wasserschäden abbekommt.
Sind verschiedene Anwesen.
15 Jahre sind für ein LNB keine Zeit.
>> @michael_: Das Ding sieht schnuckelig aus, hast du eine Bezugsquelle?
Ich habe es seit 2008. Deshalb kein DVB-S2.
Aber es gibt noch genug DVB-S Sender um die Antenne einzurichten.
Heute gibt es scheinbar nur diese kleineren Handgeräte.
https://www.ebay.de/itm/New-1pcs-KANGPUT-KPT-958L-DVB-S2-MPEG4-HD-Satellite-Finder-Meter/313363523477?hash=item48f5ebe795:g:SeoAAOSwn6Jb2X2t
TO, hast du mal nachgesehen, ob alle Bereiche kommen?
Also High H/V als auch Low H/V?
Dafür einen Riesen-Thread ...
https://www.amazon.de/SATFINDER-digitaler-Tonsignal-F-Verbindungskabel-Sat-Finder/dp/B07KJQKHVS
Zur Not noch ein Kompass und ein Geodreieck (Winkel) dazu - aber auch
dafür gibt es "Apps". Außerdem kann man den Winkel recht gut bestimmen,
wenn die Richtung klar ist.
Astra sollte für eine 60 cm Schüssel (auch bei Regen / Schneefall) bei
optimaler Ausrichtung ausreichend Reserven bieten - zur Not gibt es auch
80 cm Schüsseln. Die kosten jetzt auch nicht gerade ein Vermögen.
Was ich schon mal hatte ist, dass Wasser in die Koax-Leitung
eingedrungen ist. Das ist nicht so lustig. "Unten" aufschrauben und
warten, ob etwas tropft :-/
Tom schrieb:> Richtig, rate mal wie alt die Technik der Sat-Finder ist, die stammt> noch aus der Zeit des analogen Sat-TVs, waren damals nur bedingt zur> Qualitätsbewertung brauchbar und damit willst Du nun die Qualität eines> Digitalsignals bewerten?
Merkwürdig, dass das i.d.R. funktioniert. Ich würde (falls nicht) einen
LNB-Austausch oder "Schüssel-Austausch" einem
High-Performance-Sat-Schüssel-Einrichtungsspezialisten mit
Super-Duper-Equipement (und entsprechender Rechnungsstellung) vorziehen.
Aber das ist nur meine rein private Meinung.
Hugo H. schrieb:> as ich schon mal hatte ist, dass Wasser in die Koax-Leitung> eingedrungen ist. Das ist nicht so lustig. "Unten" aufschrauben und> warten, ob etwas tropft :-/
kommt gut, wenn die Schüssel der höchste Punkt der ganzen Anlage ist
● Des I. schrieb:> kommt gut, wenn die Schüssel der höchste Punkt der ganzen Anlage ist
Das ist - aus meiner Sicht - der Regelfall. Falls nicht kann man ja an
beiden Enden die Verschraubung lösen und schauen, ob Wasser kommt ...
● Des I. schrieb:> michael_ schrieb:>> 15 Jahre sind für ein LNB keine Zeit>> für billig-Plastik aber eben doch!
Was redest du denn da?
Hast wohl noch nie ein LNB zerlegt.
Das ist vernieteter Metall-Spritzguss.
Hugo H. schrieb:> Tom schrieb:>> Richtig, rate mal wie alt die Technik der Sat-Finder ist, die stammt>> noch aus der Zeit des analogen Sat-TVs, waren damals nur bedingt zur>> Qualitätsbewertung brauchbar und damit willst Du nun die Qualität eines>> Digitalsignals bewerten?>> Merkwürdig, dass das i.d.R. funktioniert.
Weil die meisten ihre Sat-Anlage bei Schönwetterverhältnissen erstellen
und als einzige Qualitätsbewertung Bild da / Bild nicht da heranziehen.
Seltenst wird on Top (wenn überhaupt am Gerät vorhanden) eine SNR/BER
Anzeige benutzt, die zudem bei den Consumer-Geräten so träge und ungenau
arbeitet, dass damit ein richtiges Einmessen auch nicht möglich ist.
Das Resultat sieht man dann immer wieder und zunehmend häufiger in
Foren, wenn berichtet wird, dass bei 60 oder 80 cm Antennen schon bei
einfachen Regenwetterlagen nichts mehr mit Reserve ist, einzelne
Transponder ausfallen oder es bei jeder Wetterlage zu Paketfehlern
kommt. Und schon geht die Wechselei aller Komponenten ohne eine
systematische Fehleranalyse zu starten los - klar man hat ja auch nicht
die Messmittel an der Hand. Nun kann man so einen Trial & Error machen,
oder halt einfach einmal richtig!
Ich vermute mit Einsatz von "komplexeren" Modulationsarten mit noch
größeren Konstellationsbereichen wird die Sache sich an der
"Bastlerfront" mit Sat-Findern nicht gerade entschärfen und eine weitere
Zunahme von diesen Threads zu beobachten sein.
Tom schrieb:> Das Resultat sieht man dann immer wieder und zunehmend häufiger in> Foren, wenn berichtet wird, dass bei 60 oder 80 cm Antennen schon bei> einfachen Regenwetterlagen nichts mehr mit Reserve ist, einzelne> Transponder ausfallen oder es bei jeder Wetterlage zu Paketfehlern> kommt.
Ja - es ist ja auch offensichtlich Dein Job, Abhilfe zu schaffen.
Meine Sat-Anlage - mit Twin LNB - hat immer (auch bei Regen, Schnee,
Wind, ...) - mit einem einfachen SAT-Finder eingerichtet - zuverlässig
funktioniert. Vermutlich reiner Zufall - ich bin halt ein "Glückskind"
:-)
Zur Ergänzung - die Schüssel ist unter einem Dachüberstand befestigt -
aber so weit weg, dass auch der obere Rand die Satelliten "sehen" könnte
...
Tom schrieb:> Weil die meisten ihre Sat-Anlage bei Schönwetterverhältnissen erstellen> und als einzige Qualitätsbewertung Bild da / Bild nicht da heranziehen.
Auch schon bei -5°C auf der 4-m Leiter.
Aber nur Reparatur.
Neuaufbau machst auch du nur bei schönen Wetter.
Tom schrieb:> Das Resultat sieht man dann immer wieder und zunehmend häufiger in> Foren, wenn berichtet wird, dass bei 60 oder 80 cm Antennen schon bei> einfachen Regenwetterlagen nichts mehr mit Reserve ist, einzelne> Transponder ausfallen oder es bei jeder Wetterlage zu Paketfehlern> kommt.
Ich sehe so was nicht.
> Tom schrieb:>> Das Resultat sieht man dann immer wieder und zunehmend häufiger in>> Foren, wenn berichtet wird, dass bei 60 oder 80 cm Antennen schon bei>> einfachen Regenwetterlagen nichts mehr mit Reserve ist, einzelne>> Transponder ausfallen oder es bei jeder Wetterlage zu Paketfehlern>> kommt.>> Ich sehe so was nicht.
So isses. Niemand hat solch schlechtem Empfang, nur weil die Anlage
nicht vom Spezialisten mit Hightech-Equipment aufwendig eingemessen
wurde.
Für Astra in D brauchts das alles nicht. Klappt da der Empfang nicht
100%tig nach Ausrichtung der Antenne nach Augenmaß und Receiveranzeige,
ist was kaputt.
Oliver
Oliver S. schrieb:> Niemand hat solch schlechtem Empfang, nur weil die Anlage> nicht vom Spezialisten mit Hightech-Equipment aufwendig eingemessen> wurde.
Dann existieren entsprechende Hilferufe dazu in den Foren ja gar nicht
und dieser Thread wohl auch nicht! LOL
Thomas schrieb:> Dann existieren entsprechende Hilferufe dazu in den Foren ja gar nicht> und dieser Thread wohl auch nicht! LOL
Auch der Super-Profiexperte stellt auf Max. ein.
Macht aber ein riesiges Bramborium herum, damit der Kund für sein vieles
Geld was sieht.
Nochmal: Einen Fehler in einer Anlage zu analysieren oder eine
Antennenanlage (egal ob SAT, CATV, Mobilfunk, Richtfunk, ...) so
einzumessen, das wirklich die beste Leistung abgerufen werden kann, geht
nur mit dazu geeignetem Werkzeug.
Klar kann man mit Dishpointer und Pi-mal-Daumen eine Satanlage zum
Laufen bringen, dann sollte man sich aber den Grenzen seiner
ausgeführten Arbeit im Klaren sein und nicht "jammern" wenn Personen mit
gleichen oder sogar geringeren Antennenaufwand im Fall der Fälle dennoch
bessere Empfangsergebnisse erzielen.
Jeder nach seinen Möglichkeiten!
michael_ schrieb:> Auch der Super-Profiexperte stellt auf Max. ein.
Auf ein Max der für eine Digitalübertragung nötigen Parameter und nicht
Pi-mal-Daumen auf das Summensignal einer HF-Diode + Zeigerinstrument
hinter einem Scheunentorbreiten Signaleingang.
Thomas schrieb:> Klar kann man mit Dishpointer und Pi-mal-Daumen eine Satanlage zum> Laufen bringen, dann sollte man sich aber den Grenzen seiner> ausgeführten Arbeit im Klaren sein und nicht "jammern" wenn Personen mit> gleichen oder sogar geringeren Antennenaufwand im Fall der Fälle dennoch> bessere Empfangsergebnisse erzielen.
Nochmal: Mehr als ein immer einwandfreies Bild unter allen Umständen
ausser massiver Gewitterzelle vor dem Satelliten geht und braucht es
nicht, egal wie weit sich die Messwerte da noch optimieren lassen
könnten.
Das in Multi-User-Anlagen ganz andere Probleme stecken können, die dann
zu schlechtem Empfang führen, ist unbestritten. Die haben dann aber
nichts mit der Ausrichtung und dem "Einmessen" der Antenne zu tun.
Oliver
Thomas schrieb:> Nochmal: Einen Fehler in einer Anlage zu analysieren oder eine> Antennenanlage (egal ob SAT, CATV, Mobilfunk, Richtfunk, ...) so> einzumessen, das wirklich die beste Leistung abgerufen werden kann, geht> nur mit dazu geeignetem Werkzeug.
Ja, alles O.K. Niemand hier bestreitet Deine Daseinsberechtigung. Manche
(wie ich) kommen halt ohne high-tech-equipement zu ausreichenden
Ergebnissen. Glück, Zufall, was auch immer. Wer optimale Leistung
braucht ist vermutlich bei Dienstleistern wie Dir besser aufgehoben
Thomas schrieb:> und nicht "jammern" wenn Personen mit> gleichen oder sogar geringeren Antennenaufwand im Fall der Fälle dennoch> bessere Empfangsergebnisse erzielen.
Mal ehrlich - wen interessiert, ob eine 60 cm oder eine 80 cm Schüssel
eingesetzt werden. O.K., ein Camper - aber dem wirst Du vermutlich auf
seinen Urlauben auch nicht immer die Schüssel nach Bedarf ausrichten
-oder?
Hugo H. schrieb:> Mal ehrlich - wen interessiert,
Ach da brauche ich nur weiter oben im Thread zu schauen wo sich Leute
kloppen ob Sie mit Ihrer DigiDish45 oder Ihrer Schüssel der Größe xyz
bessere Schlechtwetterreserven haben, aber dem Prinzip "kommt darauf an"
nicht zugänglich sind.
Ist kein uC-Forum spezifisches Problem, findet man in TV,Hifi-Foren
auch regelmäßig.
Letztendlich ist doch die Frage was jeder für sich unter "ausreichende
Ergebnisse" versteht und was er seiner Antennenanlage abverlangt und was
es für einen Ärger gibt wenn die Ergebnisse eben nicht mehr ausreichend
sind.
Der Netflix-afine Singlehaushalt wird wohl kein Problem haben, wenn er
im Jahr ein paar mal nicht die Sozialp*rn*s der RTL-Gruppe schauen kann.
Dem Papa werden die Kinder (und seine Frau) schon eher auf den Sack
gehen, wenn deren Serien nicht fehlerfrei wiedergegeben werden. Der
renitente Senior schiebt sicher noch mehr Frust wenn er seine
Tagesschau, Traumschiff oder Schunkelsendung im Zweiten nicht
störungsfrei sehen kann und sei es nur einmal im Jahr. Sobald es in den
kommerziellen Bereich geht (zum Beispiel CATV, ggf. noch mit Rückkanal)
steigen die Erwartungen (zu Recht!) nochmals. Bei Firmenkunden mit
Offshore-Satkommunikation krachts dann richtig wenn die Dienste nicht in
erwarteter Qualität angeboten werden können.
Wo in welcher "Qualitätskategorie" sich ein Forenteilnehmer mit seiner
Anlage sehen will, kann nur er selbst entscheiden und hat dann natürlich
mit geeignetem Material und Werszeug ersteinmal die Grundlagen für
solche Leistungserwartungen zu bringen.
Das zu meiner Sicht der Dinge! Ich will hier auch nicht weiter Zeit an
den Thread binden, wäre der TO in meinem Einzugsbereich hätte ich ihm
gern kostenlos(!) ausgeholfen. Er hat sich selbst für eine Lösung und
seinen Qualitätsanspruch entschieden, dass ist in Ordnung! Wenn nochmal
Hilfe angefragt wird, bin ich bereit da nochmal was zu schreiben. Auf
Wiederholung bereits gesagten habe ich eigentlich keine Lust.
Hugo H. schrieb:> Zur Ergänzung - die Schüssel ist unter einem Dachüberstand befestigt -> aber so weit weg, dass auch der obere Rand die Satelliten "sehen" könnte
Du weißt aber schon, dass die Empfangsrichtung bei Offset-Antennen nicht
die Mittelsenkrechte der Schüssel ist?
HildeK schrieb:> Du weißt aber schon, dass die Empfangsrichtung bei Offset-Antennen nicht> die Mittelsenkrechte der Schüssel ist?
Nein - es interessiert mich aber auch nicht, wenn ich ausreichend
Empfang habe.
Thomas schrieb:> Der Netflix-afine Singlehaushalt wird wohl kein Problem haben, wenn er> im Jahr ein paar mal nicht die Sozialp*rn*s der RTL-Gruppe schauen kann.
Und ewig grüßt das Murmeltier...
Und nochmal: Der Netflix-afine Singlehaushalt wird keine Probleme haben,
weil er sowiieso alle Programme zu jeder Zeit fehlerfrei in jeder
gewünschten Auflösung empfangen kann.
"Schlechtwetterreserve" und ähnlichen FUD braucht es dafür nicht.
Aktuelle Sat-Empfangstechnink hat genügend Reserven zum Empfang von
AStra in D.
Oliver
HildeK schrieb:> Hugo H. schrieb:>> Zur Ergänzung - die Schüssel ist unter einem Dachüberstand befestigt ->> aber so weit weg, dass auch der obere Rand die Satelliten "sehen" könnte>> Du weißt aber schon, dass die Empfangsrichtung bei Offset-Antennen nicht> die Mittelsenkrechte der Schüssel ist?
Schon lange vor dem "PV-Zeitalter" habe ich bei unverbaubarer Westseite
Offset-Schüssel (bis zu gewisser Haushöhe) regelmässig unter der Traufe
befestigt.
Also ein Mastrohr 1-1,5m mit geeigneter Halterung an eine Sparre
gehängt, bei Bedarf mittels Streben an andere Dachteile stabilisiert.
Und das fast so nah vor der Fassade, wie es die korrekte
Ausrichtung/Montage erlaubt.
Dass dabei die "überwiegende" Spiegelfläche hinter der Abschattung durch
Traufe/Rinne noch freie Sicht auf den Satelliten haben muss, ist wohl
jedem klar.
Aktuell nähert sich die Sonne von Süden her dem Aequator. Am 21.März
läuft die Sonne in der Aequatorebene hinter den Satelliten durch. So ist
einfach feststellbar, ob Bäume oder andere Hindernisse den Sat-Empfang
voraussichtlich stören.
Polycarbonat dämpft die Sat-Signale nur wenig. In den 1990ern gab es
Angebote für "Sat-Ziegel" aus Polycarkonat. Ich kenne eine
UNTERDACH-Anlage auf der Bühne einer Scheune mit einer CAS90 unter einem
"Dachfenster" von ca. 1qm aus eingefärbten Polycarbonat-Sat-Ziegeln für
Astra 19.2° und Eutelsat 13°. Funktioniert gut, aber wenig
Schlechtwetterreserve.
Thomas schrieb:> Sobald es in den> kommerziellen Bereich geht (zum Beispiel CATV, ggf. noch mit Rückkanal)> steigen die Erwartungen (zu Recht!) nochmals. Bei Firmenkunden mit> Offshore-Satkommunikation krachts dann richtig wenn die Dienste nicht in> erwarteter Qualität angeboten werden können.
Und nun komm wieder runter vom Baum und stell dich fest mit den Füßen
auf die Erde!
Demnächst kommst du noch mit Richtverbindung von der Erde zum Mond.
Und die Leute von ASTRA müssen da wohl die totalen Deppen sein, wenn sie
im Footprint für Deutschland eine 45cm Schüssel als vollkommend
ausreichend empfehlen.
Aber du bist ja schlauer als die.
Mitleserin (a.b.) schrieb:> Aktuell nähert sich die Sonne von Süden her dem Aequator. Am 21.März> läuft die Sonne in der Aequatorebene hinter den Satelliten durch. So ist> einfach feststellbar, ob Bäume oder andere Hindernisse den Sat-Empfang> voraussichtlich stören.
Viel einfacher.
Nimm ein 30° Schuldreieck und visiere damit.
Da sieht man schon, ob da Äste reingewachsen sind.
michael_ schrieb:> ● Des I. schrieb:>> michael_ schrieb:>>> 15 Jahre sind für ein LNB keine Zeit>>>> für billig-Plastik aber eben doch!>> Was redest du denn da?> Hast wohl noch nie ein LNB zerlegt.> Das ist vernieteter Metall-Spritzguss.
[ ] Du hast gesehen, was Wasser alles bewerkstelligen kann
Mitleserin (a.b.) schrieb:> Aktuell nähert sich die Sonne von Süden her dem Aequator. Am 21.März> läuft die Sonne in der Aequatorebene hinter den Satelliten durch. So ist> einfach feststellbar, ob Bäume oder andere Hindernisse den Sat-Empfang> voraussichtlich stören.
Das ist eine Fehlinformation, bzw. gequirrlter Bullshit.
Für jeden Antennenstandort und jeden Satelliten steht die Sonne zu ganz
individuellen Zeiten und Dati halbwegs genau "hinter" einem bestimmten
geostationären Satelliten.
Für Deutschland und Astra-1 war diese Zeit im ersten Hj. 2021, je nach
Standort zwischen 11:50 und 11:52 und dem 28.02.21 und dem 02.03.21, im
Herbst kommt das nächste standort-individuelle Ereignis.
Die "Aequatorebene" und das weitere (Frühlingspunkt) hört sich zwar toll
an, ist hier aber völlig unmassgeblich.
Thomas schrieb:> Nochmal: Einen Fehler in einer Anlage zu analysieren oder eine> Antennenanlage (egal ob SAT, CATV, Mobilfunk, Richtfunk, ...) so> einzumessen, das wirklich die beste Leistung abgerufen werden kann, geht> nur mit dazu geeignetem Werkzeug.>> Klar kann man mit Dishpointer und Pi-mal-Daumen eine Satanlage zum> Laufen bringen, dann sollte man sich aber den Grenzen seiner> ausgeführten Arbeit im Klaren sein und nicht "jammern" wenn Personen mit> gleichen oder sogar geringeren Antennenaufwand im Fall der Fälle dennoch> bessere Empfangsergebnisse erzielen.>> Jeder nach seinen Möglichkeiten!
Sorry Thomas, aber Du übst Dich in den gleichen Übertreibungen wie "Tom"
hier, oder andere "Elektriker" in irgendwelchen Threads, wo/wenn es um
Arbeiten an 230VAC, etc. geht.
Ich/wir sind Mitte der 80er ptofessionell in die Sattechnik
eingestiegen, also alle Bänder, etc.
Eine stationäre Schüssel konnte da bestückt und montiert schon mal
locker in sechstelligen DM-Bereich gehen, da lohnte sich auch der
Einsatz exclusiver Messtechnik.
Für den Consumerbereich aber totaler Quatsch, solange es sich nicht um
Verteileranlagen in einem grösseren Umfang oder Spezialanwendungen
handelt.
Zur groben Ausrichtung einer Astra-1-Antenne (an einer lotrechten
Halterung) reicht ein Kompass und die Grobgradskala an der Schüssel
zzgl. regionale Standortkenntnisse.
Zur Feinabstimmung dann das typische Durchgangs-"Sat-Levelmeter" mit
Zeigerinstrument, Piezopieper und Abschwächerpoti für 10,-€, sowie
Speisung und ein nasser Lappen, der sowieso benötigt wird, um die
Montagespuren abzuwischen.
Und natürlich möglichst eine relativ stabile Wetter-/Atmosphärenlage.
Wäre einer meiner MA damit nicht an die Ergenisse hinter dem LNB einer
Astra-1-Anlage gekommen, die sich durch Einsatz eines
10T€-Sat-Messequickments noch verbessern liesse, hätte ich den falsch
eingesetzt oder ungenügend ausgebildet/angelernt/eingeschätzt.
Richtig ist, dass man mit einem "professionellen" Sat-Messgerät
schneller auf den Anlagenfehler des TE zugegangen wäre.
Erste Signanlmessung am Antennenausgang im Wohnraum, dann an der
Trennstelle(?) im Dachbereich, dann am LNB-Anschluss.
Da hätte er sich den Kabel-/Steckeraustausch (wohl) sparen können, wäre
aber schon einiges ärmer, als aktuell.
Hallo Zusammen,
mir ist am Freitag zufällig ein Humax HD NANO in die Hände gefallen. Den
habe ich noch gleich am Freitag getestet, und siehe da, er zeigt 100%.
Jetzt würde ich das gerne mal bei Regen testen, bzw. mit dem nassen
Küchenkrepp.
Das mit dem Humax hat mich aber so frustriert, dass ich dieses WE nicht
mehr aufs Dach bin.
LNB wäre da, nur ergibt das für mich keinen Sinn das zu tauschen, wenn
vermutlich das Empfangsteils meines TV ne Mace hat?
Wenn ich Bilder vergleiche, so sind die Transponderfrequenzen
verschieden!
Nicht jeder Transponder hat die gleiche Leistung und nicht jeder Sat
steht optimal. Erst wenn er 100km aus der Bahn ist, wird eine
Bahnkorrektur eingeleitet (wegen Treibstoffersparnis).
oszi40 schrieb:> Wenn ich Bilder vergleiche, so sind die Transponderfrequenzen> verschieden!
Jo, ist ja einmal der 12544 Mhz und einmal der 12187 MHz Transponder.
Mich interessiert eher, wie der Humax und der Fernseher alleine das
gleiche Programm anzeigen.
Transponder und alles andere kann man hier nachgucken:
https://de.kingofsat.net/tv.php?&pos=19.2E&standard=All&ordre=freq&filtre=Clear
GerdS schrieb:> mir ist am Freitag zufällig ein Humax HD NANO in die Hände gefallen. Den> habe ich noch gleich am Freitag getestet, und siehe da, er zeigt 100%.
Zwischen den (meisten) Samsung triple-Tunern und Humax liegen i.d.R.
"Welten"!
Aber bei zu schwachen Signal gehen auch die in den Keller.
> Jetzt würde ich das gerne mal bei Regen testen, bzw. mit dem> nassen Küchenkrepp.
Keine Sorge, das kommt in den nächsten Tagen. :-)
Hast Du denn wenigstens irgendeine direkte Rückmeldung per Satfinder,
Pipser, etc., während Du da auf dem Dach bist?
GerdS schrieb:> LNB wäre da, nur ergibt das für mich keinen Sinn das zu tauschen, wenn> vermutlich das Empfangsteils meines TV ne Mace hat?
Die "Mace" ist wohl ab Werk, insb. da Du das Problem ja schon von Anfang
an hattest.
Wie ggf. millionen andere Samsungkäufer, wenn sie gleichzeitig auf eine
geringe Signalstärke gestossen sind.
PS: Samsung hat da aber kein Monopol! :-)
Hallo, die bein RTL2 haben die gleichen Frequenzen 12187. Die andere
Frequenz war DMAX.
Den HUMAX und den TV Stecke ich einfach nur um. SAT Kabel raus und inden
den anderen rein.
GLeichzeitig ist da nichts ;-)
Aufm Dach kann ich per Webcam auf TV die Signalstärken sehen.
Habe kein Tool aufm Dach.
Also hat mein Triple Tuner wohl ne Leistungseinbußenmacke :-D
Ich teste das noch...
GerdS schrieb:> Aufm Dach kann ich per Webcam auf TV die Signalstärken sehen.> Habe kein Tool aufm Dach.
Alle "Balkenanzeigen" sind erstmal nahe an "schlecht", ebenso die oft
zusätzlich angezeigten Prozentwerte, die bei 100% eh dicht machen.
Reicht Deine (übertragene) Webcamauflösung aus, um minimale
Fehler/Aussetzer im Bild zu erkennen?
Es existieren diverse Sender, die auf (alters-)schwachen Astra-1
Transpondern senden und sich eher auch bei klarem Himmel mit minimierten
Messmöglichkeiten zur Einjustierung eignen.
WENN Du das neue LNB einsetzt.
Wenn Deine bisherigen Schilderungen stimmen, ist die Schüssel MIT dem
Alt-LNB ja perfekt ausgerichtet.
Bei Austausch von LNB und LNB-Halter sollte an sich auch nur der
Höhenwinkel kontrolliert werden müssen.
> Also hat mein Triple Tuner wohl ne Leistungseinbußenmacke :-D> Ich teste das noch...
JEDES Teil zwischen/hinter Sat > Atmosphäre > Spiegel > LNB > Tuner >
Empfänger hat eine Dämpfung und einen zusätzlichen Rauschanteil.
Dämpfung ist durch Verstärker zu kompensieren.
Aber dann wird auch das Rauschen verstärkt.
Und je nach Rauschen kann das Nutzsignal dann nicht mehr
selektiert/ausgewertet werden, was aber auch stark von der eingesetzten
Technik abhängt.
Da legt ein Hersteller wie z.B. Humax höhere Massstäbe an, als ein
Hersteller von Universal-TV-Empfängerbausteinen für 99 cent im EK...
GerdS schrieb:> Die andere> Frequenz war DMAX
Dann ist da noch was anderes faul. DMAX sendet auf dem Transponder
12480Mhz.
Auf 12544 Mhz sind so Sachen wie Sat.1, Pro7 usw.
Siehe den Link auf KingOfSat oben.
GerdS schrieb:> die bein RTL2 haben die gleichen Frequenzen 12187. Die andere> Frequenz war DMAX
RTL und DMAX ist schon nicht vergleichbar. Bei ARD und DW wirst Du noch
mehr Signal haben weil es andere Transponder sind. Außerdem sind beide
Anzeigen nicht vom Eichamt geeicht und zeigen irgendeinen Wert an wie
Äpfel und Birnen. Ob das Eingangsteil taub ist der einer den Regler für
die Anzeige "schöner" eingestellt hat, weiß ich nicht.
Verstärker sollte man deswegen auch vor den ganzen Dämpfungsglieder
einsetzen , heutzutage verstärken die LNB schon recht stark und wenn
nicht haben die meisten Hersteller High Gain LNBs im Angebot falls die
Leitung etwas länger sein sollte.
GerdS schrieb:> Ja, scheint wohl gleicher Transponder zu sein.
Die 12187 MHz H existieren (schon lange) nicht mehr, das ist auf 12188
MHz H verschoben.
Damit kommt nicht jeder Empfänger ohne
Neuprogrammierung/"Feinabstimmung" klar.
Darüber werden folgende Programme empfangen:
https://www.satindex.de/frequenz/12188/
Aber ich denke, dass Dein bisheriges Empfangsproblem nicht nur die
dortigen Sender der RTL-Gruppe betraf?
Oder doch?
Auch die 12544 MHz stimmen nicht mehr, sondern liegen nach meinen Infos
auf 12545 MHz für eine Auswahl der Sat1/prosieben- Gruppe.
DMAX liegt aber nicht dort.