Die einen sind feuerfest, die anderen nicht.
Im Ernst, was ist der Einsatzzweck? Hoffentlich nur als
Schlüsselanhänger o.ä., denn zum ernsthaft Kräfte aufnehmen
(Klettersicherung o.ä.) ist dieses Spielzeug nicht geeignet.
MiWan schrieb:> Die einen sind feuerfest, die anderen nicht.
Das stand nicht in der Beschreibung, dass die Feuerfestigkeit besitzen.
Woher hast du diese wichtige Information?
Der Feuerwehrkarabiner muss eine Mindestlänge von 70 Millimetern
aufweisen und nach DIN 5299 zertifiziert sein. Dann hält er die
Belastung im Ernstfall auch aus.
Der eine ist aus Edelstahl, der andere noch zusätzlich Feuerverzinkt.
Drüften somit beide ungefähr gleich "Feuerfest" sein.
Ergo die Teile sind gleich, bis auf die Oberflächenbehandlung.
MiWan schrieb:> Alter... wie kommst du eigentlich durchs Leben?
Ich verstehe deine Frage nicht? Was soll ich darauf antworten?
Peter E. schrieb:> nach DIN 5299 zertifiziert sein
Gibt es in dieser DIN eine Toleranz? Was ist, wenn der Karabinerhaken
nur 65mm lang ist? Fällt der dann durch?
Und wozu braucht eine Feuerwehr Karabinerhaken?
Chris K. schrieb:> gleich, bis auf die Oberflächenbehandlung
Würdest du Edelstahl oder Feuerverzinkung bevorzugen?
Robert schrieb:> MiWan schrieb:>> Alter... wie kommst du eigentlich durchs Leben?>> Ich verstehe deine Frage nicht? Was soll ich darauf antworten?
Kein Ding, das war schon Antwort genug
Peter E. schrieb:> Der Feuerwehrkarabiner muss eine Mindestlänge von 70 Millimetern> aufweisen und nach DIN 5299 zertifiziert sein. Dann hält er die> Belastung im Ernstfall auch aus.
In der Beschreibung stehen aber nur 40mm...
Welche Oberfläche hängt von der Verwendung ab. Feuerverzinkt ist nochmal
was haltbarer. Aber sind die Teile bei dir der Witterung ausgesetzt?
Warum die Feuerwehrkarabiner genannten werden, weiß ich auch nicht. Zum
klettern verwendet die keiner, auch nicht bei der Feuerwehr mehr. Wird
wahrscheinlich genutzt um Werkzeug am Gürtel befestigen zu können?
Vielleicht auch mal, um ein einfaches Seil umleiten zu können. Aber
ernsthaft kann man die Teie dem Aussehen nach nicht belasten. Da fehlen
dann auch die Angaben zur Quer-, Längs- und Offenbelastung.
Robert schrieb:> Und wozu braucht eine Feuerwehr Karabinerhaken?
Um etwas schnell und einigermaßen sicher zu befestigen. (Es gibt aber
auch sichere Varianten.)
Kleinhirn schrieb:> Chris K. schrieb:>> Ergo die Teile sind gleich>> LOL! Bitte recherchieren Sie mal die Festigkeit von "Stahl" und> "Edelstahl".
Keine Angabe zur Legierung, kein Angabe zur Belastbarkeit, ergo die
Teile sind gleich. Beide werden irgendwann bei irgendeiner Last brechen.
Chris K. schrieb:> Wird> wahrscheinlich genutzt um Werkzeug am Gürtel befestigen zu können?
Ist das bei der Feuerwehr noch zulässig? Ich dachte dass man dort aus
Gründen des Ex-Schutzes solches Geklimper vermeidet.
Chris K. schrieb:> Beide werden irgendwann bei irgendeiner Last brechen.
Dann kannst du auch einen aus Titan und den anderen aus
Pfefferkuchenteig fertigen. Beide werden irgendwann bei irgendeiner Last
brechen.
Also sind sie gleich, oder? ;-)
EX braucht es nur bei Gasaustritt oder Chemieunfall. Wenn die Hütte
schon brennt, ist EX auch egal. Auch glaube ich nicht, dass das bisschen
Metall groß Funken wirft. Dann darfst du auch die Axt oder das Halligan
Tool nicht fallen lassen.
Robert schrieb:> 1x Feuerwehrkarabinerhaken:>> https://www.kauf-schrauben.de/feuerwehr-karabinerhaken-verzinkt?number=REY5299.04>> Was unterscheidet die normalen Karabinerhaken von> Feuerwehrkarabinerhaken (außer dem Material)? Ich sehe keinen> Unterschied.
Die Haken sind nach DIN 5299 genormt und müssen die Eigenschaften der
Norm aufweisen (Tragfähigkeit, Abmessungen, Material,
Oberflächenvergütung).
Die Norm gilt übrigens nicht für "Verbindungsmittel für
Sicherungsgeschirre". Warum es "Feuerwehr-Karabinerhaken" heißt
erschließt sich mir nicht. Ggf. ein historisch gewachsener Begriff.
Bernd G. schrieb:> Edelstahl A4 ist besseres Weichblei, sieht aber hübsch aus.
Laut Google liegt die Streckgrenze bei 235 N/mm², was einem normalen
Baustahl (S235/St37-2) entspricht.
Peter E. schrieb:> Der Feuerwehrkarabiner muss eine Mindestlänge von 70 Millimetern> aufweisen und nach DIN 5299 zertifiziert sein.
Die norm fängt bei 50 mm Länge an. Und die Norm stammt aus einer Zeit,
wo noch nicht alles "zertifiziert" wurde. Ein Karabiner nach DIN 5299
muss der DIN 5299 entsprechen, ist ganz einfach, da braucht man kein
Zertifikat.
Robert schrieb:> Was unterscheidet die normalen Karabinerhaken von> Feuerwehrkarabinerhaken (außer dem Material)? Ich sehe keinen> Unterschied.
Bei dem Karabiner aus Edelstahl steht keine Tragfähigkeit, bei dem
sogenannten "Feuerwehrkarabiner" steht (im Link) eine Tragfähigkeit von
100kg
(Artikelinfo 2)
Um sein Leben daran zu hängen sind beide völlig ungeeignet. Die kann man
maximal nehmen um einen 10l Eimer Wasser irgendwo hochzuziehen.
Udo S. schrieb:> bei dem> sogenannten "Feuerwehrkarabiner" steht (im Link) eine Tragfähigkeit von> 100kg> (Artikelinfo 2)>> Um sein Leben daran zu hängen sind beide völlig ungeeignet. Die kann man> maximal nehmen um einen 10l Eimer Wasser irgendwo hochzuziehen.
Bei dem Händler sind die Feuerwehrkarabiner von 3/30mm bis 10/100mm in
1/10mm-Abstufung zu bekommen, die 100kg gelten für den 4/40mm.
Dass man an so einem Winzling keinen Menschen hängt, dürfte wohl jedem
klar sein.
Der 10/100mm ist für 350kg zugelassen.
Ralf X. schrieb:> Bei dem Händler sind die Feuerwehrkarabiner von 3/30mm bis 10/100mm in> 1/10mm-Abstufung zu bekommen, die 100kg gelten für den 4/40mm.
Die Angabe war für den im 1. Beitrag verlinkten.
Ralf X. schrieb:> Dass man an so einem Winzling keinen Menschen hängt, dürfte wohl jedem> klar sein.> Der 10/100mm ist für 350kg zugelassen.
Für das Klettern gilt die Norm EN 12275. Für Rettungsdienste oder
gewerbliches Klettern/Sichern wurde die entweder übernommen oder es
dürfte noch schärfere Normen geben, weil da durch ständige Benutzung
noch Verschleiss dazu kommt.
Die EN 12275 definert die Mindestbruchlast zu
längs 20kN
quer 7kN
offen 6kN
Wobei Karabiner zur Selbstsicherung normalerweise gesichert sein müssen
damit sie nicht aufschlagen können (Schraub, Twist-Lock, ...)
Nachtrag: Gewerblich gilt dann oft noch die EN 362 und TRBS 2121.
Die TRBS 2121 empfiehlt die EN 12275 und mindestens 22kN statische
Bruchlast (längs).
Udo S. schrieb:> Wobei Karabiner zur Selbstsicherung normalerweise gesichert sein müssen> damit sie nicht aufschlagen können (Schraub, Twist-Lock, ...)
Oder zwei davon gegensinnig. Soll einen mit Verriegelung ersetzen.
Robert schrieb:> Was unterscheidet die normalen Karabinerhaken von> Feuerwehrkarabinerhaken
Normale Karabiner nach DIN5299 sind Feuerwehrkarabiner, weil diese
Bauweise mit dem T-förmigen Einrasthaken zuerst um 1905 bei der
Feuerwehr benutzt wurde, ältere Karabiner hatten das nicht.
Aber inzwischen gibt es dutzende Verbesserungen und DIN5299 Karabiner
sind unzulässig wenn es um Menschenleben geht (also für den
Feuerwehreinsatz).
Robert schrieb:> MiWan schrieb:>>> Die einen sind feuerfest, die anderen nicht.>> Das stand nicht in der Beschreibung, dass die Feuerfestigkeit besitzen.> Woher hast du diese wichtige Information?
Wie dir der Gastname MiWan schon hätte sagen können, handelt es sich
dabei um einen dummen Troll, der einfach nur dummes Zeug zur
absichtlichen Verwirrung erzählt.
Deine beiden Karabiner sind vergleichbar, der eine ist halt aus
Edelstahl. Keiner ist z.B. zum Sichern im Gebirge tauglich. Ich nutze
sie aber an einer Hängematte - da liegen auch Menschenleben drauf. Deine
Angebote sind sehr teuer, aber die billigsten "von Pollin" sind hakelig,
scharfkantig und rasten nicht zuverlässig ein. Es lohnt sich also, mehr
Geld auszugeben, aber nicht so viel.
Chris K. schrieb:> Aber sind die Teile bei dir der Witterung ausgesetzt?
Ich benötige sie zum Herausheben eines Siebeinsatzes in einem
Schlachtkessel. Der steht zwar nicht draußen, dennoch ist viel
Wasserdampf in dem Umfeld.
Robert schrieb:> Ich benötige sie zum Herausheben eines Siebeinsatzes in einem> Schlachtkessel.
Lebensmittel? Dann nimm den aus V4A und nicht den aus verzinktem Stahl!
Das hättest du auch gleich dazuschreiben können :-(
Robert schrieb:> Was ist denn ein Twist-Lock?
Da muss man die Sicherung erst gegen eine Feder hochschieben und dann
drehen, um den Karabinerhaken öffnen zu können.
Durch die zwei Bewegungsrichtungen ist es unwahrscheinlicher, dass er
sich unabsichtlich öffnet.
Dussel schrieb:> Robert schrieb:>> Was ist denn ein Twist-Lock?> Da muss man die Sicherung erst gegen eine Feder hochschieben und dann> drehen, um den Karabinerhaken öffnen zu können.> Durch die zwei Bewegungsrichtungen ist es unwahrscheinlicher, dass er> sich unabsichtlich öffnet.
Ich muss mich korrigieren. Das ist Triple-Lock.