Guten Tag, gibt es eine Möglichkeit, einen angeschlossenen Schuko
Stecker an ein Kabel gewissenhaft zu überprüfen ohne professionelle
Messgeräte für Prüfnormen (VDE, DGUV... Sind die das?)?
Mir geht es darum, dass der PE seinen Job richtig tut und Phase und
Neutralleiter ordentlich sitzen, sodass auch bei großer Stromstärke
keine Gefahr vom Stecker ausgeht.
Gruß
Das habe ich mich auch schon gefragt, vor allem bei Kaltgerätekabeln.
Hier wird ja leider viel Mist aus China beigelegt, teilweise
Querschnitte < 0,5mm² und kein PE. Bisher habe ich verdächtige Kabel
auseinander geschnitten. Mir wäre eine nicht invasive Methode (für den
Querschnitt) auch lieber. Die fehlende Erde kann man ja mit dem
Multimeter messen.
ein Gast schrieb:> gibt es eine Möglichkeit, einen angeschlossenen Schuko Stecker an ein> Kabel gewissenhaft zu überprüfen ohne professionelle Messgeräte für> Prüfnormen
Jein.
Die Schutzleiterprüfung erfolgt bei hohem Strom
https://www.elektrofachkraft.de/pruefung/messung-des-schutzleiterwiderstands
Man bräuchte mindestens ein potentes Netzgetät und ein Multimeter.
Einfach nur den Widerstand mit einem Multimeter zu messen, reicht nicht.
Dazu käme Isolationsmessung mit hoher Spannung. Die Spannung muss man
auch erst mal haben.
> Das habe ich mich auch schon gefragt, vor allem bei Kaltgerätekabeln.> Hier wird ja leider viel Mist aus China beigelegt,
Ich werfe die mitgelieferten Kaltgerätekabel grundsätzlich weg und
ersetze sie durch welche aus deutscher Markenproduktion (Hawa medical).
Die sind u.a. stückgeprüft.
https://www.schukat.com/schukat/pdf.nsf/index/47F5E0E0EB721E49C125782A004E7990/$file/HawAmed.pdf
Noch ein Gast schrieb:> Hier wird ja leider viel Mist aus China beigelegt, teilweise> Querschnitte < 0,5mm² und kein PE.
Kein PE ist immer noch besser als PE und Phase im Kabel über Kreuz
verbunden - alles schon erlebt.
MaWin schrieb:> Jein.>> Die Schutzleiterprüfung erfolgt bei hohem Strom> https://www.elektrofachkraft.de/pruefung/messung-des-schutzleiterwiderstands
Das ist ja lustig, laut elektrofachkraft.de beträgt der "hohe Strom"
gerade mal mind. 200mA.
> Man bräuchte mindestens ein potentes Netzgetät und ein Multimeter.
Genau so mache ich das, mit dem Labornetzteil 5 Ampere drüber und die
Spannung angucken.
> Dazu käme Isolationsmessung mit hoher Spannung. Die Spannung muss man> auch erst mal haben.
Das wäre dann eher eine Messung des angeschlossenen Gerätes.
Hatten wir vor einem Jahr, preiswert aus Chinesien zu haben:
Beitrag "Re: Isolationstestgerät"
---------
Bist Du sicher, dass 'ein Gast (Gast)' wirklich ernsthaft fragt und
nicht einfach nur trollen will?
ein Gast schrieb:> Phase und Neutralleiter ordentlich sitzen, sodass auch bei großer Stromstärke> keine Gefahr vom Stecker ausgeht.
Das wird man beim selbst montierten Stecker durch scharfes Angucken
erledigen.
Rainer Z. schrieb:> Bwz. umgekehrt?
Es gab nicht nur falsch angeschlossenen Stecker. Ich habe auch schon
Kabel gesehen wo der grün-gelbe am anderen Ende eine ANDERE Farbe hatte.
Seitdem bin ich wesentlich misstrauischer geworden.
oszi40 schrieb:> Kabel gesehen wo der grün-gelbe am anderen Ende eine ANDERE Farbe hatte.> Seitdem bin ich wesentlich misstrauischer geworden.
Ohh ja da kenne ich einen Kunde der doch von uns tatsächlich (Und das
ist wirklich kein Scherz) verlangt hat dass wir die Phase auf die
Gelb/Grüne Leitung legen?!? unsere QM und IT hat dann den Auftrag
abgelehnt. ;-)
Also man muss dazu nicht unbedingt Chinesen haben, es gibt auch hier in
DE Firmen die auf so eine Idee kommen können!
Bernd G. schrieb:>> Das habe ich mich auch schon gefragt, vor allem bei Kaltgerätekabeln.>> Hier wird ja leider viel Mist aus China beigelegt,>> Ich werfe die mitgelieferten Kaltgerätekabel grundsätzlich weg und> ersetze sie durch welche aus deutscher Markenproduktion
Gemäß der im Forum anwesenden Bedenkenträger müsste sich die Anzahl der
Forennutzer täglich um mindestens 3 Personen verringern - wegen
ungeigneter Relais oder Chinakabeln zu Tode gekommen.
Wenn ich mich mal so umgucke, was hier an den Kabeln so an Last dran
hängt, Scope, PC, Akkutester, Laptop ... selbst mit 0,14qmm Alulitze
würde da nichts abfackeln.
2 Meter Netzkabel mit 0,14qmm Alu ergäben etwa 0,8 Ohm oder bei 1 Ampere
Last 800 mW Verluste. Und so dünn traut sich selbst der Chinanese nicht.
Manfred schrieb:> Bist Du sicher, dass 'ein Gast (Gast)' wirklich ernsthaft fragt und> nicht einfach nur trollen will?
Was verstehst du unter trollen?
Mir geht es unter anderem darum, ob ich wegen jedem Kabel, an dem mal
der Schuko Stecker durch langen Gebrauch nicht mehr richtig sitzt, einen
Elektriker aufsuchen muss.
Ich hinterfrage auch ein bisschen YouTube Tutorials, in denen gezeigt
wird, wie ein Schuko Stecker angeschlossen wird. Die Messung zur
Überprüfung wird nur selten erwähnt. Die Videos sind schon informativ,
aber:
Sind diese Videos für Laien, für Elektriker oder für wen sind die?
Gehts noch?
Mit minimalen Kenntnissen und einem MM prüft man sowas durch.
Da braucht es kein YT!
Wenn du kein MM hast oder es nicht bedienen kannst, dann lass es.
Wolfgang schrieb:> PE und Phase im Kabel über Kreuz> verbunden - alles schon erlebt.
Ein Foto von Deiner Erlebnisreise mit dem Kabelkreuzer ist zuviel
verlangt?
Wir sind alle so gespannt wie Katze vor Loch ;)
Das urbane E-Märchen geht mindestens ins vierte Jahrzehnt, aber manche
bewahrheiteten sich.
Anglerlatein kennste z.B. von Defoe:
Held Robins Sohn bekehrte ausgerechnet Freitag den Kannibalen zum Fisch.
michael_ schrieb:> Wenn du kein MM hast oder es nicht bedienen kannst, dann lass es.
Nöpp, der m. schreibt einfach Dummes Zeug weil ihn etwas frustriert.
Tipp: besorge Dir ein 5 € DMM im Baumarkt und benutze es wirklich.
Versicherter schrieb:> Such Dir die echten Fachleute = ausgebildete Meister
Ja, typischerweise lernt man z.B. das anschliessen eines Steckers,
während einem dabei ein Meister über die Schulter guckt. Wenn man
es dann richtig macht, braucht man den Anschluss auch nicht an-
schliessend messtechnisch zu überprüfen. Ein typischer Anfänger-
fehler ist es z.B. die Litzen vor dem anschliessen mit Lötzinn
zu tränken.
michael_ schrieb:> Quark!> Das war mal Stand der Technik.> Nur du bist zu jung dafür.
Wer?
Du gibst hier in unzähligen Threads ungefragt deinen unerträglichen Senf
dazu. Korrekt zu zitieren ist dir aber nach wie vor eine nicht bekannte
Funktion.
ein Gast schrieb:> Mir geht es darum, dass der PE seinen Job richtig tut und Phase und> Neutralleiter ordentlich sitzen, sodass auch bei großer Stromstärke> keine Gefahr vom Stecker ausgeht.ein Gast schrieb:> Mir geht es unter anderem darum, ob ich wegen jedem Kabel, an dem mal> der Schuko Stecker durch langen Gebrauch nicht mehr richtig sitzt, einen> Elektriker aufsuchen muss.
So wie du schreibst bleibt dir wohl nix anderes übrig.
Versicherter schrieb:> ein Gast schrieb:>> Ich hinterfrage auch ein bisschen YouTube Tutorials>> Richtig, denn 9 von 10 sind wie überall Idioten, genau wie hier im> Forum.>> Such Dir die echten Fachleute = ausgebildete MeisterVersicherter schrieb:> michael_ schrieb:>> Wenn du kein MM hast oder es nicht bedienen kannst, dann lass es.>> Nöpp, der m. schreibt einfach Dummes Zeug weil ihn etwas frustriert.
Und das alles aus Deinem Munde, T., alter Kumpel? ;)
ein Gast schrieb:> Ich hinterfrage auch ein bisschen YouTube Tutorials, in denen [...]> Sind diese Videos für Laien, für Elektriker oder für wen sind die?
Weder, noch.
YouTube ist eine reine Unterhaltungsplattform, auf der wirklich Jeder
Alles hochladen kann, ganz ungeprüft (sofern es nicht die laxen
YouTube-Richtlinien verletzt) und in jeder beliebigen Qualität. Das ist
selbst eine noch niedrigere Einstiegshürde als eine Website, da man
dafür Provider und Webspace braucht, und natürlich qualitativ etwas
vollkommen Anderes als ein Fachbuch, das nicht im Selbstverlag auf
Amazon oder so verramscht wird, sondern ein ordentliches Lektorat
durchlief.
ICH würde jedenfalls keinerlei Beratung oder Ratschlag aus solchen
Videos ziehen, sondern schlicht mit einem einschlägigen Experten
sprechen.
Bernd G. schrieb:> Ich werfe die mitgelieferten Kaltgerätekabel grundsätzlich weg und> ersetze sie durch welche aus deutscher Markenproduktion
Ich werfe oftmals nach einer gewissen Zeit das mit dem Kabel versorgte
Gerät ebenfalls weg - leider ist die „ gewisse Zeit“ oftmals gar nicht
so lang
Christoph db1uq K. schrieb:> Das "Handbuch" beschreibt ausführlich die Bedeutung der drei LED, dazu
Lustig, dass es den Zustand L/N vertauscht auch gibt. Vertauscht
gegenüber was?
wendelsberg
ein Gast schrieb:> Wie schaut es mit Aderendhülsen aus?
Gibt solche und solche!
>Sind die Pflicht bzw. ist es> so> schlimm, keine zu verwenden?
Wenn man es richtig macht, dann sehe ich keine Probleme!
ein Gast schrieb:> Wie schaut es mit Aderendhülsen aus?
Es gibt solche und solche!
>Sind die Pflicht bzw. ist es> so> schlimm, keine zu verwenden?
Wenn man es richtig macht, dann sehe ich keine Probleme!
Christoph db1uq K. schrieb:> Steckdosentester mit RCD-Prüfung und LCD 18,35 €
Na ja, das einzige, was du wirklich wissen willst, und sonst schwer zu
messen ist, ist Spannungsabfall unter Last (max 3%) und daraus berechnet
Kurzschlussstrom zur Sicherungsauslösung (über 84A) und genau das kann
das Ding nicht messen.
Versicherter schrieb:> Tipp: besorge Dir ein 5 € DMM im Baumarkt und benutze es wirklich.
Multimeter hätte ich. Nur weiß ich halt nicht, ob 100% nach Vorschrift
arbeite. Will ja nicht, dass irgendjemand oder irgendwas zu Schaden
kommt.
ein Gast schrieb:> Versicherter schrieb:>>> Tipp: besorge Dir ein 5 € DMM im Baumarkt und benutze es wirklich.>> Multimeter hätte ich. Nur weiß ich halt nicht, ob 100% nach Vorschrift> arbeite. Will ja nicht, dass irgendjemand oder irgendwas zu Schaden> kommt.
Messung mit Multimeter ist nicht vorschriftgemäß. Wurde hier ja schon
erklärt. Aber auch mit einem teuren Prüfgerät entdeckt man nicht jeden
Fehler. Wenn z.B. N oder L unterbrochen ist, merkt man das nicht. Auch
wenn eine Ader nur noch mit einem Drähtchen verbunden ist, merkt man das
nicht. Das Problem ist, diese teuren Prüfgeräte machen alle keinen
richtigen Funktionstest mit Last. Nach VDE müsste der Prüfer nach der
Messung einen Funktionstest machen. Aber in der Praxis macht das
niemand.
ein Gast schrieb:> Multimeter hätte ich. Nur weiß ich halt nicht, ob 100% nach Vorschrift> arbeite. Will ja nicht, dass irgendjemand oder irgendwas zu Schaden> kommt.
Wenn Du nicht sicher bist, und frägst, wie Du frägst. - Lass es.
Lass es wirklich !!! - Du gefährdest nicht nur Dich.
Außer Du bist ein TROLL und hälst das Forum hier auf trabb.
Wenn man mit einem einigermaßen guten DMM, dass z.B. einen Meßbereich
bis 100MΩ hat, den Widerstand zwischen den Kontakten überprüft und
ordentlich die Zugfestigkeit vor dem Zusammenschrauben testet, sollte
das für den Anschluß von einem Prototypen/Vorführgerät eigentlich
reichen.
Rein gefühlt würde ich einem Stecker den ich ausgewählt, selbst
zusammengeschraubt und gemessen habe eher vertrauen als so einer
konfektionierten und vergossenen Fertigleitung für ein paar Cent, so wie
die üblichen "1,8m Schuko auf C13 10A" die bei allen Geräten dabei
liegen und die man oft nicht einmal bei der Bestellung abwählen kann.
Gerd schrieb:> Messung mit Multimeter ist nicht vorschriftgemäß. Wurde hier ja schon> erklärt. Aber auch mit einem teuren Prüfgerät entdeckt man nicht jeden> Fehler. Wenn z.B. N oder L unterbrochen ist, merkt man das nicht.
Aber bitte!
Wer so eine Unterbrechung auch ohne ein teures Meßgerät nicht merkt, dem
ist nicht zu helfen.
Die Kaffeemaschine funktioniert dann schlicht eben nicht.
Eine Messung mit dem Oszi wurde noch nicht vorgeschlagen.
michael_ schrieb:> Aber bitte!> Wer so eine Unterbrechung auch ohne ein teures Meßgerät nicht merkt, dem> ist nicht zu helfen.> Die Kaffeemaschine funktioniert dann schlicht eben nicht.> Eine Messung mit dem Oszi wurde noch nicht vorgeschlagen.
Du hast nicht verstanden worum es eigentlich geht. Von VDE wohl auch
noch nie etwas gehört. Mit deinem Oszi bist du hier ganz falsch. Und der
Tonfall sollte auch anders sein, wenn man nicht weiß welchen Müll man
schreibt.
michael_ schrieb:> Aber bitte!> Wer so eine Unterbrechung auch ohne ein teures Meßgerät nicht merkt, dem> ist nicht zu helfen
Bei einer Verlängerungsleitung?
Wenn entweder L oder N unterbrochen ist, merkst du es mit einem
VDE-Tester nicht. Wenn die eine Ader nur noch halb dran ist, merkst du
auch nicht. Das gibt bei Last dann später einen schönen Schwellbrand
wenn man Pech hat.
Hallo
Versicherter schrieb:> Richtig, denn 9 von 10 sind wie überall Idioten, genau wie hier im> Forum.>> Such Dir die echten Fachleute = ausgebildete Meister>> einer von Hundert ist der z.B:>> https://www.youtube.com/channel/UCewU7vV-uVSVCO8Ai1vr6Kw>> https://www.youtube.com/watch?v=NIs_Sb7kXKA
Seltsam: Die welche andere oft verallgemeinernd ganz Gruppen und
Unbekannte als Idioten bezeichnen sind natürlich überzeugt selbst keiner
zu sein.
"Wie ein Geisterfahrer auf der A0815 - hunderte von den Idioten"
Aber deine Grundeinstellung ist ja auch daran zu erkennen welche leute
du gut findest:
Wer die überheblichen Videotitel in Bildzeitungslang auf den verlinkten
Kanal liest dürfte klar sein welche Geisteshaltung dahintersteht -
unabhängig ob der entsprechende Youtuber (Nein Youtuber sind ja
pubertierende dumme Jünglinge und Poser - solche Videoverbreiter sind
natürlich gelernte, zuverlässige Handwerker und Inhaber vom offiziellen
Abschlüssen - haben das richtige alter und sind in der jeweiligen Region
bodenständig aufgewachsen oder zumindest angesiedelt - ja nach
Lokalkolerit dann natürlich auch aktiv im Schützenverein, Karnevalsclub
- ähh nein natürlich den eingetragenen Verein zur Sauftumspf... - ähh
ist schon wieder - natürlich Brauchtumspflege oder der freiwilligen
Feuerwehr...) fachlich Ahnung hat.
Vorurteil?
Viel zu oft leider nicht wie man immer wieder bemerken muss - sowohl in
technischen Foren, bei der Youtuberecherche und am schlimmsten im
echten Leben...
Jemand
Manfred schrieb:> Gemäß der im Forum anwesenden Bedenkenträger müsste sich die Anzahl der> Forennutzer täglich um mindestens 3 Personen verringern - wegen> ungeigneter Relais oder Chinakabeln zu Tode gekommen.
Nein, das sagen nicht die Bedenkenträger sondern du als einer, der
Bedenken zu Bedenkenträgern hat.
ein Gast schrieb:> Nur weiß ich halt nicht, ob 100% nach Vorschrift arbeite.
Genau genommen gibt es keine Vorschrift, sondern nur Richtlinien. Kein
Gesetz verlangt, dass du dich 100% daran hältst. Allerdings können dir
Juristen im Schadensfall das Leben ziemlich schwer machen, wenn du grob
fahrlässig gehandelt hast.
Wenn du unsicher bist (bzw. nicht ausgebildet) ist es daher ratsam,
diese Arbeiten gar nicht auszuführen. Es gibt Kabel mit Stecker fertig
zu kaufen, welche in deinem Fall sicherer sind.
Ich persönlich führe mich nach einer Sichtkontrolle wohl. Aber ich habe
es ja auch von einem meister gelernt. Aderendhülsen sind nur nötig, wenn
die Schraubklemmen keinen Schutz für die Litzen integriert haben. Die
sollte man dann aber auch möglichst mit einer speziellen dafür gemachten
Zange anpressen, damit sie sicher halten.
Also würde hier der Großteil einfach einen Stecker mithilfe Sichtprüfung
und Zugprüfung ohne Messung konfektionieren?
Allgemeine Frage: seid ihr alles gelernte/studierte Elektriker,
Elektroniker.... also Elektrofachkräfte oder gibt es unter euch auch
Hobbyelektroniker, die sich das selbst angeeignet haben?
Interessiert mich nur, um mich selber und das Forum besser einschätzen
zu können.
Bei Geräten mit viel Stromaufnahme (ab 500W) empfehle ich, den Stecker
nach Gebrauch zu befühlen. Wenn er heiß ist, könnte dies ein Indiz für
eine Mangelhafte Verbindung im Stecker, in der Steckdose oder ein
partieller Kabelbruch sein. Solche Defekte sind gefährlicher als ein
direkter Kurzschluss, den der Sicherungsautomat beendet.
Hallo
Viel zu einfach - in keiner Norm bzw. "Vorschrift" dokumentiert...
Egal ob es in der Praxis hervorragend funktioniert und die Physik und
Logik dahinter eindeutig ist - es muss kompiliziert, teuer und
zeitaufwendig sein...
Und natürlich: Es muss immer einen Verantwortlichen geben - Schicksal,
Pech, Zufall ... sowas ist per Definition abgeschafft worden
Jemand
ein Gast schrieb:> Also würde hier der Großteil einfach einen Stecker mithilfe Sichtprüfung> und Zugprüfung ohne Messung konfektionieren?
Das weiß wohl niemand, solange wir keine Umfrage machen. Vermutlich ja.
> seid ihr alles gelernte/studierte Elektriker,> Elektroniker.... also Elektrofachkräfte
Das kann ich mit Sicherheit verneinen. "Wir" sind ziemlich gemischt, von
der Labertasche bis zum Meister/Doktor ist alles dabei.
michael_ schrieb:> (Verzinnung vor festschrauben) war mal Stand der Technik.> Nur du bist zu jung dafür.
"Stand der Technik"?
Ich weiß nicht recht. Diese Bezeichnung für m.o.w. "bestmögliche
Lösung(en)" würde ich persönlich dieser Tat nicht verleihen.
Stattdessen würde ich sagen:
"Das wurde mal von so einigen/recht vielen gemacht."
Aber auch nur, weil sie sich des entstehenden Problems
(unausweichliche Selbstlockerung der Verbindung - dadurch stark
erhöhter Übergangswiderstand - dadurch wiederum Gefahrpotential,
übrigens just dasselbe wie in diesem Thread grade thematisiert)
gar nicht bewußt waren dabei, würde man annehmen.
Egal, wie lange es her ist: Das war und ist genaugenommen Pfusch.
Und ebenfalls unabhängig von einer "damals" evtl. hohen Anzahl (es
nicht besser wissenden/so gelehrt bekommen habenden) "Übeltäter".
Von Definitionsunstimmigkeiten über Vergangenes unabhängig frage
ich mich, wieso Du diese doch schlechte Methode "verteidigst".
Hältst Du sie etwa "auch heute noch" für gut? (Traue ich Dir zu.)
Auszug aus Pauls Beitrag #6795334 etwas umformuliert und ergänzt:
> "michael_" begreift anscheinend nicht, welchen Müll er schreibt.
Um das noch mal klarzustellen: Aderenden Verzinnen ist schlecht.
Schrei nach Liebe schrieb:> Um das noch mal klarzustellen: Aderenden Verzinnen ist schlecht.
Korrekt.
Sowohl die Komplettverzinnung als auch die später kurzzeitg angepriesene
"Spitzenverzinnung" sind nicht akzeptabel,
da Zinn weich ist, und das Material "kriecht" unter dem Anpressdruck.
Anfangs solide festgezogene Schraubverbindungen sind nach einiger Zeit
dann locker weil das Zinn nachgibt.
Schrei nach Liebe schrieb:> michael_ schrieb:>> (Verzinnung vor festschrauben) war mal Stand der Technik.>> Nur du bist zu jung dafür.>> "Stand der Technik"?>> Ich weiß nicht recht. Diese Bezeichnung für m.o.w. "bestmögliche> Lösung(en)" würde ich persönlich dieser Tat nicht verleihen.>> Stattdessen würde ich sagen:>> "Das wurde mal von so einigen/recht vielen gemacht.">
Stimmt!
> Um das noch mal klarzustellen: Aderenden Verzinnen ist schlecht.
Völliger Quark!!!
Stefan ⛄ F. schrieb:>> seid ihr alles gelernte/studierte Elektriker,>> Elektroniker.... also Elektrofachkräfte>> Das kann ich mit Sicherheit verneinen. "Wir" sind ziemlich gemischt, von> der Labertasche bis zum Meister/Doktor ist alles dabei.
Ja, von absoluten Profis bis zu absolut Ahnungslosen ist alles dabei.
Und was so einige hier als "Unfreundlichkeit" kritisieren, ist m.M.n.
der große Vorteil dieses Forums:
Daß Unfug (normalerweise, oft, meist) zügig korrigiert wird.
Ein kleines Beispiel:
Beitrag "Re: Schutz eines Raspberry Pi, welcher ein Relais ansteuert"
Wie man sieht, enthalten die darauffolgenden Kontra-Posts sogar zum
Großteil Fachbegriffe_zur_möglichen_Recherche - den Möchtegern-
Berater scheint leider nichts davon zu kümmern, und der TO versteht
nur noch Bahnhof.
"Unfreundlichkeit" stelle ich mir ganz_anders vor...
Stefan ⛄ F. schrieb:> Genau genommen gibt es keine Vorschrift, sondern nur Richtlinien. Kein> Gesetz verlangt, dass du dich 100% daran hältst
Genaugenommen verweist das Energiewirtschaftsgesetz eindeutig auf die
VDE Vorschriften als allgemein anerkannten Stand der Technik, an den man
sich zu halten hat. Und daran wird sich auch jeder Richter orientieren.
Wer von der Norm abweicht muss dann eine gute und für den Richter
nachvollziehbare Begründung vorbringen, die belegt, dass die eigene
Abweichung von der Norm mindestens so gut ist wie diese selber. Das wird
in den allermeisten Fällen sehr schwierig.
Gerd schrieb:> Genaugenommen verweist das Energiewirtschaftsgesetz eindeutig auf die> VDE Vorschriften als allgemein anerkannten Stand der Technik, an den man> sich zu halten hat.
Nur befasst sich das EnWG nicht mit dem Thema dieses Threads.
Egal ob wir die Dokumente des VDE nun Normen, Richtlinien, Vorschriften,
... nennen. Der Punkt ist: Dieser Verein macht genau wie jeder andere
Verein keine Gesetze die außerhalb des Vereins gelten.
Aber die Expertise des VDE wird in juristischen Fällen geschätzt. Wenn
Zweifel daran bestehen, was fachgerecht oder "Stand der Technik" ist,
dann gelten die Vorgaben des VDE.
Das ist ein ziemlich starker Lobby-Verein, der in diesem Land ein sehr
hohes Ansehen hat. Was die sagen ist daher quasi Gesetz.
Ein konkretes Beispiel wo die Vorgaben des VDE nicht gelten:
Im Haus meines Vaters befand sich der zu erneuernde Zählerschrank an der
Wand eines 1.2 m² kleinen Treppenabsatzes Richtung Keller. Laut VDE muss
ein gewisser Abstand zu Treppen eingehalten werden, was hier nicht der
Fall war. Eine Verlagerung auf die andere Seite der Wand ging nicht,
weil dort ein Badezimmer war. Unter der Kellertreppe wäre nicht genug
Platz zum Stehen/Arbeiten gewesen - damit hätten wir eine andere
Richtlinie des VDE gebrochen.
Der lokale Energieversorger schickte zur Klärung einen Gutachter und
erteilte die Genehmigung, den veralteten Zählerschrank am bestehenden
Platz zu erneuern. Wenn die Vorgaben des VDE Gesetze wären, dann hätte
man nicht so entscheiden können.
In AT gibt es neben der Verwendung der käuflichen Testgeräte eine
empfohlene einfache Prüfmethode:
24V Transformator und 24Ω oder 48Ω Widerstand in Reihe, sodaß eine
Prüfvorrichtung 24V Leerlaufspannung und 0,5A bzw. 1A Meßwechselstrom
hat.
Alle Verbindungen überprüfen mit diesem Gerät und Vierleitermessung.
Dazu alle Leiter am fernen Ende kurzschließen und die entstehende
Spannung messen.
Weichen die Schleifenimpedanzen auch nur geringfügig ab, ist von einem
Fehler auszugehen.
Ist die Schleifenimpedanz annägernd gleich bei allen Messungen, läßt
sich daraus und aus der verwendeten Leiterstärke die zulässige
Belastbarkeit bzw. Absicherung ermitteln.
Gerd schrieb:> Genaugenommen verweist das Energiewirtschaftsgesetz eindeutig auf die> VDE Vorschriften als allgemein anerkannten Stand der Technik, an den man> sich zu halten hat.
Nein, das ist falsch. Da steht drin:
> Die Einhaltung der allgemein anerkannten Regeln der Technik wird> vermutet, wenn bei Anlagen zur Erzeugung, Fortleitung und Abgabe von>> 1. Elektrizität die technischen Regeln des Verbandes> der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.>> [...] eingehalten worden sind.
Das ist aber nichts neues, und schon lange gängige Rechtsmeinung.
Gerd schrieb:> Wer von der Norm abweicht muss dann eine gute und für den Richter> nachvollziehbare Begründung vorbringen, die belegt, dass die eigene> Abweichung von der Norm mindestens so gut ist wie diese selber. Das wird> in den allermeisten Fällen sehr schwierig.
Nein, das ist nicht besonders schwierig, es nur Verhältnismäßig teuer.
Denn Du kannst eine "nachvollziehbare" oder "gute" Begründung eh nicht
formulieren, sondern die Abweichung wird von einem Gutachter bewertet.
Und das ist nämlich der Grund, warum die Verwendung von Normen praktisch
ist: So ein Gutachter, inkl. Gegengutachten und dem ganzen Rechtsstreit
dazu ist hauptsächlich nur eins: Teuer und zeitaufwendig.
Es gibt viele Gründe von Normen abzuweichen. Da steht oftmals ganz schön
viel und sich selbst widersprechender Mist drin.
Was blöd ist, wenn Du abweichst und offensichtlichen Murks produzierst.
Dann hast Du ein Problem, weil es keinen Gutachter geben wird, der den
Murks als den technischen Regeln genügend bewerten wird.
Plakatives Beispiel:
Du machst die Erdung nicht in Grün-Gelb, sondern in Blau-Lila. Wenn nun
Deine Anlage abfackelt, weil eine Sicherheitseinrichtung versagt hat,
aber die Erdung in Blau-Lila ansonsten tadellos war, wird das niemals zu
einem rechtlichen Nachteil führen.
Wenn aber jemand auf die Blau-Lila Erdung 1000 Volt legt, und jemanden
bekommt einen elektrischen Schlag über diese Erdung, wird sehr wohl
jeder Gutachter zum Schluss kommen, dass der Fehler mit hoher
Wahrscheinlichkeit nicht passiert wäre, wenn die Erdung Grün-Gelb
gewesen wäre, da jeder Elektriker, und sogar Laien wissen, dass
Grün-Gelb immer die Erdung ist und niemals für etwas anderes verwendet
werden dürfe.
Und genau bei diesem Beispiel wird es eben schwierig, die Schuld für den
Fehler zu 100% auf den zu schieben, der die 1000 Volt falsch
angeschlossen hat.
Es ist wie immer: Alle pauschalen Aussagen sind falsch...
Stefan ⛄ F. schrieb:> Aber die Expertise des VDE wird in juristischen Fällen geschätzt. Wenn> Zweifel daran bestehen, was fachgerecht oder "Stand der Technik" ist,> dann gelten die Vorgaben des VDE.
Nun sind aber Normen gerade nicht "Stand der Technik", sondern bei ihnen
wird rechtlich unterstellt, sie würden die "anerkannte Regeln der
Technik" wiedergeben.
Aber selbst das kann man Erschüttern. Der BGH hat eindeutig
festgestellt, dass Normen private Meinungen sind.
ein Gast schrieb:> Interessiert mich nur, um mich selber und das Forum besser einschätzen> zu können.
Die Meisten die hier sich für wichtig halten, sind, wenn überhaupt, nur
angeeignete Hobbyisten.
Einer schrieb:> Nun sind aber Normen gerade nicht "Stand der Technik", sondern bei ihnen> wird rechtlich unterstellt, sie würden die "anerkannte Regeln der> Technik" wiedergeben.
In jedem Fall sind sie ein Ergebnis funktionierende Lobbyarbeit.
Diejenigen Firmen, die in den Normenausschüssen des VDE sitzen, können
die in den jeweiligen Normen geforderten Produkte praktischerweise auch
gleich liefern.
Ist aber anderswo genauso. In den Normenausschüssen des VDA, wo
Vorschläge zu Abgasgrenzwerten und Messverfahren ausgearbeitet werden,
die dann als Richtlinienentwurf zur EU gehen, sitzen auch Firmen, die
gleich die passenden Autos dazu bauen.
Soul E. schrieb:> In den Normenausschüssen des VDA, wo> Vorschläge zu Abgasgrenzwerten und Messverfahren ausgearbeitet werden,> die dann als Richtlinienentwurf zur EU gehen, sitzen auch Firmen, die> gleich die passenden Autos dazu bauen.
Das ging aber ziemlich schief.
Einer schrieb:> Es ist wie immer: Alle pauschalen Aussagen sind falsch...
Sie können nicht immer falsch sein.
(das meintest Du wohl auch zw. d. Zeilen bzw. mit dem "...")
DerKönner schrieb:> ein Gast schrieb:>> Interessiert mich nur, um mich selber und das Forum besser einschätzen>> zu können.>> Die Meisten die hier sich für wichtig halten, sind, wenn überhaupt, nur> angeeignete Hobbyisten.
Weißt Du, ich wurde zwar grade selbst darauf aufmerksam gemacht,
daß meine verschlungenen Gedankengänge höchst unverständlich sind.
Aber Deine sind weder verschlungen, noch unverständlich - sondern
einfach nur falsch.
"Die meisten" = völlig unfundierte Verallgemeinerung
"die sich für wichtig halten" = pure Annahme
"wenn überhaupt" = erneut verallgemeinert.
Und manch "angeeigneter Hobbyist",
der - wenn auch in seiner Freizeit und evtl. rein autodidaktisch -
auf_die_richtige_Weise lern(t)e
(so, wie auch Profis: Erst Grundlagen, und darauf aufbauend mehr),
ist manchmal und/oder teils wirklich in der (für Dich anscheinend
unvorstellbaren) Lage, einem "ganz offiziell Ausgebildeten" auch
mal "das Wasser zu reichen" (oder sogar mehr zu wissen).
Das ist längst nicht unmöglich (was Du aber offenbar denkst). Und
das Forum profitiert (wenn auch sicherlich selten(er)) auch davon.
Zumindest aber schadet es dem Forum (bzw. den Ratsuchern) bestimmt
weniger, wenn mal ein Hobbyist etwas falsches sagt, dann aber zügig
korrigiert wird (und gewillt ist, daraus zu lernen),
als wenn ein Profi (evtl. öfter mal) Unfug verfaßt, und dann auch
noch den verfaßten Unfug nach erfolgter Korrektur bis aufs Blut zu
verteidigen sucht (weil er sich für (fast) unfehlbar hält).
So sehe ich das. Und daher würde ich Dich einfach mal bitten:
Denk mal darüber nach, ob ich damit denn wirklich Unrecht habe.
ein Gast schrieb:> Also würde hier der Großteil einfach einen Stecker mithilfe Sichtprüfung> und Zugprüfung ohne Messung konfektionieren?
Wenn ich den Stecker nicht selbst montiert habe, würde ich testen,
ob die Schrauben richtig (nicht zu lose und nicht zu fest angezogen
sind.
>> Allgemeine Frage: seid ihr alles gelernte/studierte Elektriker,> Elektroniker.... also Elektrofachkräfte
Ich habe schon den Eindruck, das die meisten "Antworter" hier
eine einschlägige Ausbildung hinter sich haben.
Andrew T. schrieb:> Sowohl die Komplettverzinnung als auch die später kurzzeitg angepriesene> "Spitzenverzinnung" sind nicht akzeptabel,> da Zinn weich ist, und das Material "kriecht" unter dem Anpressdruck.> Anfangs solide festgezogene Schraubverbindungen sind nach einiger Zeit> dann locker weil das Zinn nachgibt.
Im Gegensatz zu der hier manchmal vertretenen Meinung gilt dies
aber nicht für Kupferdrähte. Mit richtig angezogener Schraube
ist die Verbindung auch noch nach Jahrzehnten fest und sicher.
Schon toll, was hier alles so an Stuß zusammengetippert wird.
michael_ schrieb:> Gehts noch?> Mit minimalen Kenntnissen und einem MM prüft man sowas durch.
Diese "minimalen Kenntnisse" sind bei Dir offenbar nicht vorhanden - das
hast Du im Forum hinreichend oft dokumentiert. Wenn Du lesen und
verstehen könntest, das Multimeter reicht eben nicht aus.
Harald W. schrieb:> Ein typischer Anfänger-> fehler ist es z.B. die Litzen vor dem anschliessen mit Lötzinn> zu tränken.michael_ schrieb:> Quark!> Das war mal Stand der Technik.> Nur du bist zu jung dafür.
Du bist wohl so alt, dass Du an Verwirrtheit leidest - Litze _nicht
verzinnen_ wurde schon vor mindestens 50 Jahren gelehrt.
ein Gast schrieb:> Multimeter hätte ich. Nur weiß ich halt nicht, ob 100% nach Vorschrift> arbeite. Will ja nicht, dass irgendjemand oder irgendwas zu Schaden> kommt.
Nenne es Vorschrift oder sonstwas, mit Deinem Kenntnisstand hast Du
keinerlei Elektrik zu bebasteln.
Gerd schrieb:> Schutzleiterwiderstandsmessung mit 200mA und Isolationsmessung mit 500V> geht eben nicht mit einem Multimeter.
So ist das: Ich hatte einen Wasserkocher, der sporadisch den FI warf.
Mit dem Multimeter gab es da garnichts zu messen, erst bei deutlich
höherer Meßspannung wurde der Isolationsfehler sichtbar.
Firlefanz schrieb:> Außer Du bist ein TROLL und hälst das Forum hier auf trabb.
Er tut so, als ob er den Begriff nicht kennen würde. Vielleicht ist er
wirklich so treudoof.
ein Gast schrieb:> Also würde hier der Großteil einfach einen Stecker mithilfe Sichtprüfung> und Zugprüfung ohne Messung konfektionieren?
So ist das, bei der Montage eines simplen Netzsteckers verlasse ich mich
auf meine Arbeit. Es muß aber immer das Gesamtgerät betrachtet werden,
da kann zumindest die Messung des Schutzleiters Sinn machen.
Helge schrieb:> In AT gibt es neben der Verwendung der käuflichen Testgeräte eine> empfohlene einfache Prüfmethode:>> 24V Transformator und 24Ω oder 48Ω Widerstand in Reihe, sodaß eine> Prüfvorrichtung 24V Leerlaufspannung und 0,5A bzw. 1A Meßwechselstrom> hat.>> Alle Verbindungen überprüfen mit diesem Gerät und Vierleitermessung.> Dazu alle Leiter am fernen Ende kurzschließen und die entstehende> Spannung messen.
Das ist ein schlüssiger Ansatz, sinnvolle Werte zu bekommen. Ich habe
tatsächlich schon einen kurzgeschlossenen Kaltgerätestecker auf
Netzleitungen gesetzt und bei ein paar Ampere deren Widerstand
ermittelt. Aber: Wer so dusselig fragt, weiß ganz sicher, wie man einen
Vierpolmessung durchführt :-(
Harald W. schrieb:>> Allgemeine Frage: seid ihr alles gelernte/studierte Elektriker,>> Elektroniker.... also Elektrofachkräfte>> Ich habe schon den Eindruck, das die meisten "Antworter" hier> eine einschlägige Ausbildung hinter sich haben.
michael_, Schlaumaier, Der Superkleber, DerKönner und weitere belegen
das Gegenteil.
Der Superkleber schrieb:> Bei uns im großen Konzern mußten diese Verbindungen jährlich überprüft> werden.
Und wie wurden sie das? Bei der jährlichen Prüfung nach VBG oder DGUV
oder wie auch immer das aktuell heißt, werden Schutzleiter und Isolation
gemessen. Niemand schraubt Stecker auf oder testet eine
Geräteanschlußleitung auf maximalen Nennstrom.
Angekokelte Schukostecker habe ich schon selbst gesehen, zwei oder drei
in 40 Jahren - kommt also nicht sonderlich oft vor. Bei der jährlichen
Prüfung kann man evtl. Andeutungen darauf sehen, eine vorbeugend
elektrische Messung ist nicht machbar.
--- Eigenes Erlebnis ---
Als ich mein Haus gekauft habe, Bj. 1949, habe ich die elektrische
Anlage als gefährlich angesehen. Die Steckdose der Waschmaschine war
sichtbar braun verfärbt, na gut, Plunderteil, kommt eh raus. Da die
Miele der Vorbesitzerin noch ordentlich aussah, habe ich diese behalten.
Lange Zeit später, elektrische Anlage neu und ordentlich, fiel mir auf,
dass der Stecker ungewöhnlich warm wurde. War einer der seltenen Fälle,
wo der angespritzte Stecker faul war.
Manfred schrieb:> michael_ schrieb:>> Gehts noch?>> Mit minimalen Kenntnissen und einem MM prüft man sowas durch.>> Diese "minimalen Kenntnisse" sind bei Dir offenbar nicht vorhanden - das> hast Du im Forum hinreichend oft dokumentiert. Wenn Du lesen und> verstehen könntest, das Multimeter reicht eben nicht aus.
Ich freu mich, dass du mal wieder da bist.
So um Zehn ist ja deine Zeit.
Aber du solltest dich mal auf dem Gebiet der Meßtechnik üben.
Manfred schrieb:> michael_ schrieb:>> Quark!>> Das war mal Stand der Technik.>> Nur du bist zu jung dafür.>> Du bist wohl so alt, dass Du an Verwirrtheit leidest - Litze _nicht> verzinnen_ wurde schon vor mindestens 50 Jahren gelehrt.
Stimmt, es gab auch schon eine Zeit von vor 50 Jahren.
Und bei Aderendhülsen sind die 50 Jahre weniger.
Manfred schrieb:> Angekokelte Schukostecker habe ich schon selbst gesehen, zwei oder drei> in 40 Jahren - kommt also nicht sonderlich oft vor.
Doch, kommt sehr oft vor.
Jetzt erst wieder am Waschmaschinenstecker.
Natürlich die doofe Krimpung.
Hatte mir die Mühe gemacht, wegen Rundmaterial-Gewinnung.