Stefan M. schrieb:
> Meistens hat ein defektes Bauteil (besonders Halbleiter) nicht ohne
> Grund sein Leben ausgehaucht.
> Schreib doch bitte mal, ob der Austausch der Diode den Fehler
> tatsächlich dauerhaft behoben hat.
Oder doch.
Meine Küchenbeleuchtung besteht aus drei LED-Gruppen mit je einem
Schaltnetzteil, von den Netzteilen (Pollin) habe ich 10 Stück. Eines gab
nach überschaubarer Betriebszeit den Geist auf, direkt Ersatz eingebaut.
Ich habe es mir später angesehen, die Schottky Diode am Ausgang war
durch, eine neue rein und ab in den Vorrat.
Monate später flog das zweite Netzteil ab, der Schalt-FET durch, da kam
nun das mit der ersetzten Schottkydiode rein.
Bislang sind über 4000 Betriebsstunden erreicht, Netzteil #1 hat nach
Wechsel der Diode weitere 3500h gelebt, eines der drei funktioniert
sogar seit dem ersten Tag.
Da kann ich doch nur raten: Bauelemente windiger Herkunft, grenzwertige
Schaltungsauslegung oder einfach nur Ausfälle im Rahmen der üblichen
Statistik "Badewannenkurve". Vielleicht hat es auch einen Grund, dass
der Originalanbieter seine Netzteile über Pollin verramscht hat.
Egal wie, bei einem ofensichtlichen Fehler tauscht man das Bauelement
und hofft, tritt der gleiche Fehler wieder auf, muß man natürlich
weiterdenken.