Hi.
Ich frage mich, warum viele Smart Home Komponenten zur nachträglichen
Installation nur über Batterie und Funk arbeiten.
Teilweise gibt es sogar bei Komponenten für UP Dosen oder z.b. Wired
Eingangsmodule eine Batterie obwohl man dort auch über ein Netzteil
arbeiten könnte. Und Funkübertragung ist bis auf wenige Ausnahmen
eigentlich immer der Fall.
Es gibt von Homematic IP auch eine Wired Variante, das sind überwiegend
Hutschienen Komponenten. Ausserdem könnte man auf KNX gehen, aber dann
wird es teuer und man benötigt eine Schwachstom-Busleitung.
Warum gibt es kein System auf dem Markt (Zu Consumer-Tauglichen
Preisen), welches 230V Spannungsversorgung nutzt und für die
Kommunikation auf PLC setzt? So dass man keine Batterien und kein Funk,
aber auch keine eigene Busleitung braucht.
So ein paar Schalter/Taster und Schaltrelais könnte man locker mit nur
300 bis 1200 Baud betreiben, das kann man doch schon mit einer einfachen
FSK Modulation und "einfachem Protokoll" machen. Dafür braucht es kein
kompliziertes Modulationsverfahren und kein IP.
Ich hatte schonmal drüber nachgedacht, einen einfachen "Fernschalter"
selbst zu bauen, der über irgendwas einfaches wie z.B. DTMF Codes oder
5-Ton Folgen funktioniert. Als Übertragungsmedium dann einfach
"Irgendwas, was NF übertragen kann" nehmen. Die Geräte selbst z.b. über
Phantomspeisung aus der Audioleitung versorgt.
Man könnte dann auch etwas in der Art "Babyphone der 80er" bauen, also
analog Audio auf ca 150 kHz über die Stromleitung schicken. Das Gerät
dient dann gleichzeitig als Netzgerät für den Fernschalter.
Eventuell könnte man auch gleich was mit den Controller machen. FSK im
Bereich um ca 150 kHz machen und über das Kondensatornetzteil auf die
Phase einkoppeln.
Sowas müsste man doch eigentlich noch als Bastler hinbekommen, das geht
dann wahrscheinlich ja alles noch "Diskret" oder mit einfachen 8 Bit
Mikrocontrollern.
Nur leider kenne ich mich mit Mikrocontrollern noch nicht gut aus.
LG und noch einen schönen Sonntag.
Wie viele Smarthomelösungen braucht die Menschheit denn noch?
Irgend ein System, das über einen Audiobus arbeitet, wo zu? auch da
brauche ich Verkabelung und dort wo ich Audiokabel legen kan geht auch
KNX.
Mit dem Unterschied das man KNX-Leitung ganz bequem parallel zur
230V-Versogung legen darf.
Für Taster gibt es Übrigens mit EnOcean etwas, was ohne Energie
auskommt.
Das Tasten ist dann aber von der Haptik her wie ein Elektrisches
Feuerzeug zu bedienen und Langetastendrücke etc. gibt es nicht.
Was bei mir gut funktioiert ist die die Erweiterung mit WLAN-Steckdosen.
Eine so hinter dem Sofa, das man bequem an den Taster kommt. Das Ganze
steuert dann über http das "richtige" Smarthome an.
Es gab (gibt?) da doch seit Jahren ein System was so funktionierte:
https://www.digitalstrom.com/
Wurde hier im Forum aber immer wieder kritisch kommentiert.
Das Problem an Smarthomesystemen im allgemeinen ist, das diese meist
alle nur in sich selbst Smart sind. Eine Anbindug an 3rd-Party erfolgt
nur wenn das die Hersteller untereinander ausgemacht haben.
Am Ende hat man 10 Apps um seine Hütte zu steuern, weil es zwischen den
Systemen keine Schnittstellen gibt.
Bsp:
-Beschattung
-Lüftung
-PV
-Heizung
-Licht
-Steckdosen
-Wallbox
-Backofen
-Waschmaschine
-Gartenbewässerung
-Rasenmähroboter
Sven schrieb:> Man könnte dann auch etwas in der Art "Babyphone der 80er" bauen, also> analog Audio auf ca 150 kHz über die Stromleitung schicken.
Nicht doch eher Telefonrundspruch aus den 30er Jahren?
https://de.wikipedia.org/wiki/Telefonrundspruch
Sven L. schrieb:> Das Tasten ist dann aber von der Haptik her wie ein Elektrisches> Feuerzeug zu bedienen und Langetastendrücke etc. gibt es nicht.
Falsch. Ich habe hier Enocean in Verbindung mit Eltako. Und da kann ich
lange Tastendrücke machen um z.B. eine Lampe zu dimmen.
Sven L. schrieb:> Das Problem an Smarthomesystemen im allgemeinen ist, das diese> meist> alle nur in sich selbst Smart sind. Eine Anbindug an 3rd-Party erfolgt> nur wenn das die Hersteller untereinander ausgemacht haben.> Am Ende hat man 10 Apps um seine Hütte zu steuern, weil es zwischen den> Systemen keine Schnittstellen gibt.
Oder man ver
Sven L. schrieb:> Das Problem an Smarthomesystemen im allgemeinen ist, das diese> meist> alle nur in sich selbst Smart sind. Eine Anbindug an 3rd-Party erfolgt> nur wenn das die Hersteller untereinander ausgemacht haben.>> Am Ende hat man 10 Apps um seine Hütte zu steuern, weil es zwischen den> Systemen keine Schnittstellen gibt.>> Bsp:> -Beschattung> -Lüftung> -PV> -Heizung> -Licht> -Steckdosen> -Wallbox> -Backofen> -Waschmaschine> -Gartenbewässerung> -Rasenmähroboter
Oder man verwendet eine Software wie Home Assistant.
Sven L. schrieb:> Das Problem an Smarthomesystemen im allgemeinen ist, das diese meist> alle nur in sich selbst Smart sind. Eine Anbindug an 3rd-Party erfolgt> nur wenn das die Hersteller untereinander ausgemacht haben.> Am Ende hat man 10 Apps um seine Hütte zu steuern, weil es zwischen den> Systemen keine Schnittstellen gibt.
Da hast du teilweise recht.
Allerdings gibt es für interessierte Bastler Möglichkeiten, auch
herstellerübergreifend das Zeugs zu vernetzen.
Ich nutze z.B. ioBroker auf einem NAS.
Das hat gleich noch den Charm das sämtliche Logik lokal auf meinem
Rechner läuft und ohne Drittanbieter-Cloud auskommt.
Aber ja, das erfordert etwas Eigeninitiative.
@TE: Naja, Nachrüsten geht halt am einfachsten wenn man ohne neue
Leitungen auskommt. Deswegen Funk und Batterie.
Bei einem Neubau würde man natürlich anders vorgehen.
100Ω W. schrieb:> Oder man verwendet eine Software wie Home Assistant.
Dazu müssen die einzelnen Komponenten trotzdem erst einmal eine
Schnittstelle bieten um die Komponenten in andere Software einbinden zu
können
Le X. schrieb:> Da hast du teilweise recht.> Allerdings gibt es für interessierte Bastler Möglichkeiten, auch> herstellerübergreifend das Zeugs zu vernetzen.
Und ich speeche aus der Sicht von jemandem, bei dem die Leute anrufen,
wenn der Mist nicht geht.
Wenn man Smarthome als Hobby macht, dann ist da vieles möglich das
stimmt schon irgendwo.
> Ich nutze z.B. ioBroker auf einem NAS.> Das hat gleich noch den Charm das sämtliche Logik lokal auf meinem> Rechner läuft und ohne Drittanbieter-Cloud auskommt.
Ja das kannst Du, das kann ich und der Kunde?
Ich habe hier auch Lösungen laufen, die für mich taugen und sicher eine
Menge Geld sparen. Ich käme aber nie auf die Idee, das bei jemandem
gegen Bezahlung einzubauen. Da Ändert Hersteller A etwas und B kann
aufeinmal nicht mehr drauf zugreifen.
Nein Danke!
>> Aber ja, das erfordert etwas Eigeninitiative.
Und können. Und wissen.
Gut, ja, wenn man das Zeugs kommerziell wo einbaut und Support leisten
muss dann würd ich auch kein Bastelzeugs nehmen.
Dann muss der Kunde halt entsprechend blechen.
Sven L. schrieb:> Und können. Und wissen.
Richtig. Autofahren geht auch nur mit Führerschein. Also mit wissen und
können. Wie fast alle Dinge im Leben.
Le X. schrieb:> Gut, ja, wenn man das Zeugs kommerziell wo einbaut und Support leisten> muss dann würd ich auch kein Bastelzeugs nehmen.
Wehe, wenn der Hersteller dann Pleite macht und es keinen Nachfolger
gibt, der die Cloud weiter betreibt.
Sven schrieb:> Ich frage mich, warum viele Smart Home Komponenten zur nachträglichen> Installation nur über Batterie und Funk arbeiten.
Weil man das sorgenfrei an jedermann verkaufen kann, weil es nie mehr
als 50V sind.
> Warum gibt es kein System auf dem Markt (Zu Consumer-Tauglichen> Preisen), welches 230V Spannungsversorgung nutzt
gibt es: X10
war damals in den 80ern der Hit in USA. Komponenten für 230V@50Hz findet
du aber wenige.
Ich hatte mal ein X10 zu Apple ADB interface rumliegen.
Damit konnte man das Smarthome mittels einem HyperCard Stack
realisieren.
Sven schrieb:> Warum gibt es kein System auf dem Markt (Zu Consumer-Tauglichen> Preisen), welches 230V Spannungsversorgung nutzt und für die> Kommunikation auf PLC setzt?
Evtl. hoher Stromverbrauch, zu wenig Platz in einer UP-Dose und mit PLC
holt man sich ja auch weitere Probleme ins Haus.
Sven schrieb:> Warum gibt es kein System auf dem Markt (Zu Consumer-Tauglichen> Preisen), welches 230V Spannungsversorgung nutzt und für die> Kommunikation auf PLC setzt?
KNX PL ?
Ja klar, ist quasi ausgestorben... Aber zumindes Busch Jäger hat da noch
einiges (neues) im Programm.
Consumertaugliche Preise sind schon eher das Problem. Aber das ist bei
jedem gescheiten Bus System (Das sich auch so nennedarf) eigentlich der
Fall.
Ich habe X10 seit den 80 Jahren in Verwendung
Das funktioniert mit 121 kHZ aufs Netz moduliert
Auch Phasenuebergreifend mit aktiven Kopplern ist moeglich
Die kastrierten Europaversionen waren unbrauchbar in der Reichweite
Ich habe dann die USA Versionen umgebaut und an einigen Stellen bis
heute in Verwendung
Die Aktoren sind unkaputtbar - laufen teilweise seit 30+ Jahren
(Preis in den 80ern ca 5-15 USD - also spottbillig)
Bei aktuellen Systemen bin ich froh wenn sie 5 Jahre ueberleben...
Nur durch die zig Schaltnetzteile und LED Lampen ist das Netz heute so
versaut, dass einfach keine Reichweite und Stoersicherheit mehr drin ist
Darum ist X10 oder vergleichbare System weitgehend sinnlos geworden
Bei Zigbee scheiden pro Jahr derzeit ca 10% der Lampen aus
Bei Homematic sind nach drei Jahren diverse Elkos tot
Aeltere Apps sind ohnehin nur auf Android verwendbar
Bei Apple wird nach einigen Jahren alles aus dem Appstore geworfen
Ich will "Install and forget" und nicht dauernd nachbasteln...
Busch Jaeger hatte auch schon vor 30 Jahren X10 mit ihren Timac Geräten
genutzt. Das hatte aber mit Limitierung der Sendeleistung zu kämpfen und
wurde damit abgewürgt.
Bei Umbau/Neubau würde ich immer wieder KNX/DALI nutzen, aber Funk mit
Zigbee ist auch sehr zuverlässig und es gibt da immer mehr Geräte die es
unterstützen. Ich teste es auch gerade und bin mal gespannt wie es mit
der Lebensdauer der Batterien in einigen Sensoren aussieht. Bei großer
Anzahl ist man ja statistisch irgendwann bei 1-2 Batteriewechseln pro
Monat.
Johannes S. schrieb:> Bei großer Anzahl ist man ja statistisch irgendwann bei 1-2 Batteriewechseln> pro Monat.
Bei doppelt so großer Anzahl sogar eher bei 3 Batteriewechseln pro
Monat.
Man hat ja nicht nur Sensoren, und Lampen, Steckdosen oder UP Taster
können aus dem 230 V Netz versorgt werden.
Die Zigbee Software zeigt eine Netzwerkkarte an, und bei einigen Zigbee
Freunden zeigen sich da gewaltige Universen. Ich mag ja auch lieber
Kabel, aber irgendwo einen Taster oder Türsensor in den Schrank zu
kleben ist schon verlockend. Kleiderschranktür auf - Deckenlicht an der
Stelle an, oder Gartentür auf - Rolladen hochfahren. Das ermöglicht
viele Funktionen.
Batterie und Funk weil Du da deinen Zielmarkt um das x-fache
vergrösserst, nämlich alle Mieter und anderweitige Nomaden. Und der
durchschnittliche gadget-begeisterte Millenial lebt aus den bekannten
Gründen schon gar nicht erst in seinen eigenen vier Wänden, geschweige
denn bringt das handwerkliche Know-How mit, irgendwelche fixen Umbauten
zu tätigen.
Ich versuche Batterien im Heim zu vermeiden wo's nur geht. Meine neue
Gegensprechanlage hat daher fixe Verkabelung bekommen, ganz entgegen dem
Zeitgeist. Solche Geräte sind praktisch schon auf den Wühltisch verbannt
worden. Dafür muss ich in den nächsten 30 Jahren genau so viel mal das
Gerät updaten und WiFi-checken: 0 (Null). Das spart mir einen Haufen
Zeit und Ärger, das nenne ich mal smart.
Ein Grossteil der Gadgets und deren Standards wird's in 5 bis 10 Jahren
nicht mehr geben und daher ist SmartHome nur für Leute interessant, die
gerne neues ausprobieren und die Zeit und Begeisterung mitbringen, sich
mit einem Moving Target auseinanderzusetzen. Ich warte lieber bis sich
da was durchsetzt.
Ausserdem ist erst der kleinste Teil des Smart Homes wirklich Smart.
Meist werden einfach Belästigungen an dein Smartphone weitergeleitet:
"Verbinde mich!", "Leere mich!", "Lade mich!", "Fülle mich!", "Schau
mal!". Ich habe aber bereits Kinder.
Smart ist das ganze erst wenn ich in der Summe mehr Zeit für mich übrig
habe, als ich für Software-Updates, WiFi-Passwort Changes und Upgrades
aufwenden muss.
Rotor schrieb:> Ich warte lieber bis sich> da was durchsetzt.
klar, Drehschalter aus Bakelit neben der Tür und einen zentralen
Kronleuchter.
Da würden sich selbst Edison und Westinghouse im Grabe umdrehen bei der
Fantasielosigkeit der Schreiber in Mikrocontroller.net. Smarthome ist
nicht Smartphonehome.
Vielleicht fehlt für die Freunde der deutlich hörbaren Elektrik noch das
Unterforum 'Historische Elektroinstallation'.
Eigentlich gibt es gar kein Smart Home bzw gar niemand will so was haben
Smart wird das Home durch so Unsinn wie wenn z.B der Wecker klingelt
geht die Kaffeemaschine an
Was als Smart Home verkauft wird ist mehr der zentrale Lichtschalter,
zusätzliche Bewegungsmelder,...
- 98% davon könnte man genau so mit Kabeln,Relais, Schlitzen, Dreck,
usw lösen
So ist es halt viel einfacher - und auch für Laien machbar
Auch ist eine Erweiterung wesentlich einfacher
Warum das mit Batterien gemacht wird?
Weil es Sinn macht und billiger ist
Ich habe hier teilweise sogar noch FS20-UP-Taster im Einsatz - habe
glaub 1 x in 14 Jahren die Knopfzelle gewechselt
Ich habe aber auch schon in Homematic 230V UP-Schaltern nach 5 Jahren
Elkos im Netzteil getauscht....
Dieses DigitalStrom System sieht schon ganz interessant aus, die Preise
sind aber wirklich GESALZEN. Nicht finanzierbar.
Gibts eigentlich sowas wie ein "OpenSource" Smarthome System?
Also offene Hard+Software? Oder gibt es zumindest ein System, welches
zwar kommerzielle Komponenten verwendet, aber bekannt dafür ist, dass
man es gut "modden" kann, wo man auch genug Infos im Netz drüber findet
und eine aktive Community vorhanden ist.
Richtig super wäre dann noch, wenn es die Preisklasse "SilverCrest" oder
so wäre :)
Vielleicht gíbts ja dann die Möglichkeit, die Batterien und das
Funkmodul wo es geht "wegzubauen" und stattdessen irgendwas
Kabelgebundenes draus zu machen. Telefon Flachbandkabel, YR oder
Zwillingslitze bekommt man unter der Fußleiste versteckt. Oder in
irgendwelchen Spalten und Ritzen.
Ich brauch noch nicht mal "Richtiges" SmartHome, sondern eigentlich
brauch ich nur die Möglichkeit, Schaltsignale hin und her zu schicken.
Ich kann nun aber auch keine 20 Adern unter die Fußleiste drücken.
low cost gibt es doch mittlerweile reichlich: WiFi mit Sonoff oder
Shelly, die haben beide klein angefangen und mittlerweile eine Menge
Komponenten im Programm. Tasmota oder eine andere ESP Software drauf und
es kann mit beliebigen Zentralen arbeiten.
Zigbee ist auch gut unterstützt, ein USB Stick und du hast die Auswahl
mehrerer tausend Komponenten, günstige auch von Sonoff, Lidl, Ikea usw.
Komponenten mit KNX Protokoll gibt es auch zum selber bauen, sowohl
verkabelt als auch Wifi (über IP-Router).
Aber das ist alles Bastelkram zum Einstieg, Üben oder als Ergänzung zu
einer 'richtigen' Basisinstallation.
X10 könnte man auch nachbauen, aber auch bei KNX ist BJ einer der
wenigen Anbieter für dieses Medium.
Sven schrieb:> Gibts eigentlich sowas wie ein "OpenSource" Smarthome System?> Also offene Hard+Software? Oder gibt es zumindest ein System, welches> zwar kommerzielle Komponenten verwendet, aber bekannt dafür ist, dass> man es gut "modden" kann, wo man auch genug Infos im Netz drüber findet> und eine aktive Community vorhanden ist.
wie von Johannes gesagt - Sonoff, Shelly usw
Ich habe meine alle auf ESPEasy umgeflasht - andere bevorzugen Tasmota
Geht halt alles nur dort wo Strom ist
Für alles was mit Batterie ist empfehle ich Homematic (Achtung, nicht
Homematic IP!)
Hierzu gibt es sehr viel selbst gebaute Dinge, eine große Community:
https://asksinpp.de/
schau dort mal unter Projekte
Es gibt für Homematic auch sehr viele Dinge günstig bei EB..
Kleinanzeigen usw
Übrigens, hier wird ständig gelabert "wer Funk kennt nimmt Kabel" usw
Das Zeug ist absolut zuverlässig , funkt bidirektional - das heisst der
Sender will vom Empfänger eine Antwort - kommt die nicht sendet er
erneut
Bevor ich mir über so was Gedanken machen würde, würde ich eher
versuchen eine Super-Zentrale zu bauen.
Ich wirklich technisch kaum ein Problem.
Das Problem ist die Software. Weil DIE sollte in der Lage sein, ALLE
Protokolle unter EINEN Hut zu bringen.
Ich stelle mit das so vor.
Ich kaufe irgendwo ein Gerät. Da steht z.b. Zigbee drauf. Ich locke mich
per www/app in meine Zentrale ein, klicke auf neues Gerät, wähle das
Protokoll und sage "Anmelden".
Dann sage ich der Zentrale wenn sie es nicht schon weiß (Geräte können
die Info senden) was ich für Funktionen habe. Gebe den Teil einen Namen
(damit die Amazone auch weiß wenn ich anlabern will). Und das war's.
Einfach und klug.
Einziges Problem. Die Hersteller hätten mehr Konkurrenz und das mögen
die nicht. Deshalb gibt es auch 100 Standards die ALLE ihre guten und
schlechten Eigenschaften haben.
Wieso soll ich mir dann nicht selbst ein System bauen. Ist mit
ESP-Teilen doch nicht wirklich ein Problem. Als Zentrale ein altes
Android-Tabelle und das war's. Wenn ich nicht so faul wäre und etwas
mehr Kohle hätte, wäre DAS meine Alternative Lösung.
Ja, jetzt erzählen mir die Studierten das das nicht geht. Aber wieso
nicht. Ein Chip der ein Wlan-Protokoll macht, und den ich über das
Protokoll Befehle schicke was er anzusteuern hat. Macht doch jeder. Und
weil das jeder kann, blockieren sie die anderen mit den verdammten
Protokollen.
Und wenn da irgend eine Firma beschließt das sich das nicht mehr lohnt,
habe wir 1000 Tonnen Elektro-Schrott. Ist gerade letztes Jahr passiert,
weil der Server für ein Internet-Radio von einen Millarden-$ Unternehmen
abgeschaltet wurde.
NE DANKE.
@To. JEDEN den ich kenne, hasst Kabel. Da ist überhaupt kein Markt für
da. Weil die alle glauben das das Protokoll sicher ist.
Schlaumaier schrieb:> Bevor ich mir über so was Gedanken machen würde, würde ich eher> versuchen eine Super-Zentrale zu bauen.
genau so was habe ich her bereits
damals eine IConnect mit Linux - wurde ersetzt durch Raspi - vom 1er
bis zum 4er
Darauf lief / läuft FHEM
Meine ersten Interfaces liefen über Ethersex auf Pollin NetIOs
Ob jetzt FHEM das ideale System ist, oder vielleicht IOBroker oder sonst
was viel besser sind - mag sein - damals gab es halt nichts anderes und
ich mag mich jetzt nicht umgewöhnen
FHEM ist auch nicht meine "Steuerung" - sie dient mir hauptsächlich als
Interface zu den diversen Protokollen und Standards- und darin ist die
Gemeinschaft verdammt gut
Meine Steuerung besteht hauptsächlich aus einfachen Bash-Scripts und
Cronjobs
Das mag manchen altertümlich vorkommen - aber es funktioniert
Problem ist hier wohl eher der Einstieg
damals fand ich es total toll paar wenige Dinge steuern zu können, hatte
keine Ahnung davon
Heute behaupte ich ich kann alles irgendwie steuern
Ich bin da halt rein gewachsen - es ist heutzutage für Neulinge sehr
schwer - man wird erschlagen vor der Flut an Möglichkeiten
Die Frage am Ende ist auch immer, wie weit man es treiben mag.
Soll Leute geben die jede Steckdose schaltbar machen.
Muss man alle Rollos steuern muss an jedem Heizkörber der Vetilkopf
durch einen Stellantrieb ersetzt werden?
Braucht man km-Weise RGB(W)-Stripes? Ist es wirklich notwendig jeden
Deckenspot einzeln anzusteuern?
Ganz nett mag das alles sein, aber brauchen tut das keiner.
Bei mir läuft über die Steuerung in erster Linie Licht, weiterhin etwas
Steuerung des Heizkreises, sowie der ZP-Pumpe.
Temepraturen aus allen Räumen habe ich, weil ich zu jeder Schaltstelle
ausreichend Drähte gezogen habe.
Theoretisch könnte ich noch paar Steckdosen schalten, tue das bisher
nie.
Die Erste Frage muss deshalb sein, was man erreichen will.
Schlaumaier schrieb:> Bevor ich mir über so was Gedanken machen würde, würde ich eher> versuchen eine Super-Zentrale zu bauen.
Sowas gibt es bereits, z.B. die bereits erwähnten Lösungen FHEM oder
ioBroker.
Das sind "Super-Zentralen".
Aber das erfordert halt viel Zeit für Einarbeitung und Wartung.
Smarthome auf OpenSource-Basis ist ein Hobby, keine Fire &
Forget-Lösung.
Aber damit kannst du alle möglichen Komponenten von allen möglichen
Herstellern untereinander verbinden und auch UseCases abbilden die die
Hersteller nicht vorgesehen haben.
Z.B. kannst du mit einem aqara (Xiaomi) Fenster-Sensor (angebunden über
Zigbee) ein Homematic-Heizkörperthermostat ansteuern.
Aber wie gesagt, ist eher was für interessierte Hobbyisten.
Sven schrieb:> Ich frage mich, warum viele Smart Home Komponenten zur nachträglichen> Installation nur über Batterie und Funk arbeiten.
MpM:
Batterien, weil die halt die billigste Stromversorgung für die
Steuerlogi sind.
Und Funk, weil halt da die Standarts ned so die rolle spielen.
Sven L. schrieb:> Muss man alle Rollos steuern muss an jedem Heizkörber der Vetilkopf> durch einen Stellantrieb ersetzt werden?
Rollos Steuern?
Ja, weil per hand werden sie zerstört.
Es soll da ja so Personen geben die die Rollos voll Karaco runter
rauschen lassen. Im Winter reisen die dann die Rollos die Steinhart vor
Kälte sind brutal einfach hoch. Jede dieser "Betreibsarten" ist auf
dauer des "Rollos" tot! Deshalb sind elektrische Rollos einfach besser
in der Lebensdauer.
Stellantriebe?
wenn die Absenkung Raumbezogen erfolgen soll, wird es wohl nicht anders
gehen.