Sub Ersatztype Kondensator gesucht

OP #6986400
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Hallo, eine Frage an die "Wissenden" unter Euch:
habe aktuell einen Subwoofer aus dem KFZ-Bereich auf dem Tisch, der 
sporadisch ausfiel und dabei ein lautes "scatschen" verursachte.
Bei der Fehlersuche stieß ich auf 2 dahingeraffte Kondensatoren.
Bin auf dem Gebiet nicht wirklich bewandert, und Audio hat ja manchmal 
"eigene Gesetze" daher die Frage:
Kann jemand passende, beschaffbare Ersatztypen empfehlen?

Vielen Dank!
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#6986544
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Die 105°C Beständigkeit sind ganz wichtig. Im Sommer können in einem 
verschlossenen Fahrzeug auf dem Armaurenbrett mühelos Temperaturen über 
80° erreicht werden. Selbst Elkos mit unktitischer Belastung trocknen da 
aus. Hatte ich Anfang der 90'er bei einer analogen Quarzuhr. nach 3 
Jahren war der 47µF 85° Elko so tot, das der Schrittmotor nur noch 
zitterte.
Nimm was Hochwertiges, kein Sambwha, CapXon, SamXon oder so.
Mit Nichicon oder Panasonic bist du auf der sicheren Seite.
Wobei ich sehe, das 1000µ 100V recht exotisch zu sein scheinen. Kannst 
du mal die anliegende Spannung vor dem Auslöten messen?
Momentan ist in der Richtung bei TME das Lager leergefegt.
OP #6987616
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So, ich habe mal die Kondensatoren vermessen:

Durchmesser 16mm, Höhe 37mm, Pinabstand 7mm
Bauhöhe würde auch bis 50/55mm gehen

Der Sub ist ein EmPhaser EBR112A, siehe:
http://www.hifi-forum.de/themen/produkte/emphaser/ebr112a

"Flachlegen" der beiden Kondensatoren ist platinentechnisch eher 
schlecht.

Welche Kondensatoren sollte ich da am besten nehmen, hat jemand einen 
Vorschlag? (den Vorschlag von H.H. schaue ich gleich mal an)
Beim blauen C konnte ich noch nix passendes entdecken...

Danke Euch!
Gast #6987682
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H. H. schrieb:
> Ich glaube kaum, dass da wirklich 100V Elkos nötig sind. Man könnte zum
> Test zwei kleine 50-100µF/100V Elkos einlöten, und dann mal die Spannung
> messen.

Die 12V werden intern gewandelt da ansonsten die Leistung nicht mit 
normalen Chassis umgesetzt werden kann.
Gast #6987687
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Einer schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Ich glaube kaum, dass da wirklich 100V Elkos nötig sind. Man könnte zum
>> Test zwei kleine 50-100µF/100V Elkos einlöten, und dann mal die Spannung
>> messen.
>
> Die 12V werden intern gewandelt da ansonsten die Leistung nicht mit
> normalen Chassis umgesetzt werden kann.

Da wär ja gar niemals niemand drauf gekommen....
Gast #6987741
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Ist denn nicht im eingebauten Zustand nicht rundrum 1mm Platz?
Denn 18mm haben die 1000uF/100V einige Hersteller.
Wenn tatsächlich nur 16mm reinpassen und man mit 820uF auskommen kann:
UHW2A821MHD von Nichicon.
OP #6987814
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Danke H.H., das richtige Datenblatt hatte ich nicht gefunden, bzw. war 
mir nicht sicher, ob ich da bei der richtigen Serie gelandet bin :-/
Das wäre ja toll wenn es tatsächlich 18mm wäre - da hattet Ihr mir ja 
schon Vorschläge gemacht.

Ich messe am WE nochmal ganz genau nach...

Danke für Eure Bemühungen!!
#6987982
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Peter H. schrieb:
> Muss ich nochmal gaaaanz genau messen, aber nach meinen Bildern würde
> ich sagen: 18mm könnte echt eng werden...
> Nach meiner Schätzung sind ca. 1-2 mm Platz zwischen den beiden
> Kollegen.

Achwas, beide gleichzeitig einsetzen und von oben drücken. Die suchen 
sich dann schon ein Plätzchen ;-P
Die Beine falten sich dann schon unter dem Elko zurecht. Hatte schon 
einen aussichtsloseren Fall, wo das gefunzt hat. Ein 24V 5A 
Schaltnetzteil, wo die Ausgangselkos "Knallfrösche" waren und die guten 
Panasonic auch 1-2mm mehr Durchmesser hatten. In den Netzteiln geht es 
platzmäßig wirklich, wie mit dem Schuhanzieher zu.
Gast #6987988
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Gerald B. schrieb:
> Achwas, beide gleichzeitig einsetzen und von oben drücken. Die suchen
> sich dann schon ein Plätzchen ;-P
> Die Beine falten sich dann schon unter dem Elko zurecht. Hatte schon
> einen aussichtsloseren Fall, wo das gefunzt hat.

Das ist Obermurks und funktioniert nur scheinbar. So gibt es garantiert 
Lecks an den Anschlussdrähten, und der Elko trocknet viel schneller aus.
Gast #6988016
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H. H. schrieb:
> Ich glaube kaum, dass da wirklich 100V Elkos nötig sind.

Ich auch nicht, gar nicht. Darin sitzt angeblich ein 4 Öhmer:

https://besterlautsprechertest.wordpress.com/2012/05/27/emphaser-ebr112a-30cm-12-aktiv-subwoofer/

Um an 4 Ohm P_in(Dauer)=250W * Wirkungsgrad/Endstufe umsetzen zu
können, würde eine DC Rail von ca. 50V (Vollbrücke) oder +/-50V
also 2 x 50V (Halbbrücke) leicht genügen sollen.

Schaltung näher inspizieren/aufnehmen, falls man keine kleinen
100V Elkos vorrätig hat. (Oder welche von einem Bekannten. Die
Spannung zu messen wäre schon der einfachste und beste Weg.)
#6988070
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H. H. schrieb:
> Gerald B. schrieb:
>> Achwas, beide gleichzeitig einsetzen und von oben drücken. Die suchen
>> sich dann schon ein Plätzchen ;-P
>> Die Beine falten sich dann schon unter dem Elko zurecht. Hatte schon
>> einen aussichtsloseren Fall, wo das gefunzt hat.
>
> Das ist Obermurks und funktioniert nur scheinbar. So gibt es garantiert
> Lecks an den Anschlussdrähten, und der Elko trocknet viel schneller aus.

Wer etwas will, findet Wege, wer etwas nicht will, findet Gründe :-)
OP #6990209
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So, ich hatte ja versprochen, nocheinmal genau nachzumessen, und was 
soll ich sagen, es sind definitiv 16mm Durchmesser - komischerweise 
entgegen dem Datenblatt von H.H.
Tja - auch nach genauerer Inaugenscheinnahme bin ich nicht sicher, zwei 
18mm-Typen da "draufgequetscht" zu bekommen - aber ich werde es wohl 
einfach probieren müssen - sonst geht es ja nicht weiter...
Das mich der Kasten so ärgern muss ...
...kopfschüttel
Gast #6990242
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Peter H. schrieb:
> So, ich hatte ja versprochen, nocheinmal genau nachzumessen, und was
> soll ich sagen, es sind definitiv 16mm Durchmesser - komischerweise
> entgegen dem Datenblatt von H.H.

Da wurde der Verstärkerhersteller wohl betrogen, die 100V Nennspannung 
haben die Elkos wohl nie nicht gehabt.
Gast #6990370
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Andreas B. schrieb:
> Peter H. schrieb:
>> Tja - auch nach genauerer Inaugenscheinnahme bin ich nicht sicher, zwei
>> 18mm-Typen da "draufgequetscht" zu bekommen
>
> Wenn Du nicht quetschen willst, biege die Anschlußbeinchen vorher mit
> der Zange  etwas. An der Seite links ist ja genug Platz. Wenn die Elkos
> 3mm höher stehen juckt das niemanden. Heißkleber tut den Rest.

Guter Vorschlag!
OP #6996782
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So, hier wie versprochen die Rückmeldung:
Die gute Nachricht: Die beiden 18mm Kondensatoren sind drin, war zwar 
eng, aber passt... (Die haben nachträglich auch noch etwas Heißkleber 
als "Stütze" bekommen)
Die schlechte Nachricht: Das Problem ist damit nicht behoben.
Da ich auf Grund des offensichtlichen Defektes der beiden Kondensatoren 
gehofft hatte, das Problem schon identifiziert zu haben, hatte ich keine 
weitere Fehlerbeschreibung geschrieben.
Das Problem begann sporadisch, dass der Sub nicht mehr mitlief bzw. mit 
unangenehmen Geräuschen ausgestiegen ist.

Nach dem Tausch der Kondensatoren lief er erst kurz mit (ca. 5 
Sekunden), dann steigt er wieder aus, wobei die Dauer variiert, manchmal 
bleibt er gleich ganz aus.
Auffällig ist, das der Sub im Fehlerfall an der Statusdiode von blau 
(Betrieb) zu rot wechselt, also quasi in Standby oder Abschaltung geht.

Ich werde also weiter suchen müssen, mein Ansatz wäre nun erst einmal 
Diode und Kondensator nahe des Spannungseingangs zu untersuchen ...

Oder hat jemand andere/ bessere Ideen?
Angehängte Dateien:
OP #6996808
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Nein und nein...
... für Probelauf alles brav zusammengebaut (war ja hoffnungsvoll...)
Jetzt wieder alles auseinanderbauen (diese sch... Federklammern für die 
Halbleiter waren schon beim ersten mal ein Krampf) und dann muss ich die 
Kondensatoren wohl mal auslöten zum messen...

Also 1. Punkt: die Gelben Kandidaten

weitere Punkte für meine "Arbeitsliste"?

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