Hallo,
aus einem vergossenen Netzteil kommt nur ein kurzer Kabelstummel (im
Bild schwarz), an welchen ich ein Netzkabel anschließen will. Testweise
habe ich die beiden Leitungen mit einer Lüsterklemme verbunden, was so
nicht bleiben kann.
Man kann die einzelnen Leitungen verlöten, Schrumpfschlauch drüber und
anschließend über alles nochmal Schrumpfschlauch. Was man am Ende für
eine grauslige Wurst hat, weiß jeder, der sowas schonmal gelötet hat.
Gibt es eine Lösung, wie man zwei Kabel so verbinden kann, dass das
nicht ausschaut, wie von Stümper und Co. gefrickelt?
Arno
Entweder du versteckst es in einem Kästchen mit Zugentlastung oder
machst eine Schuko-Kupplung an das sw Kabel.
Falls es eine Kleeblattkupplung/Kaltgerätekupplung gibt, geht das auch.
> aus einem vergossenen Netzteil kommt nur ein kurzer Kabelstummel
Wer vergiesst schon ein Netzteil? Zeig her das NT und auch das gut
lesbare Typschild!
Arno B. schrieb:> Man kann die einzelnen Leitungen verlöten, Schrumpfschlauch drüber und> anschließend über alles nochmal Schrumpfschlauch. Was man am Ende für> eine grauslige Wurst hat, weiß jeder, der sowas schonmal gelötet hat.
Ich mach das bei Eurokabeln auch so. Aber: außen zweimal Schrumpfi,
einen genau -zwischen- die Kabelhüllen und den anderen -über- die
Kabelhüllen. Der Trick dabei ist nur, daß du die Unebenheiten perfekt
ausgleichst. Und nimm eine -Auffällige Farbe- ganz außen, damit man auch
weiß, daß es da gestückelt ist.
Es gibt auch so fertige -runde- Kabelverbinder, die sind bei solchen
Sets immer dabei, aber die sind seeeehr dick. Nix für mich .
fertige -runde- Kabelverbinder, pardon,
sind Quetsch-Verbinder.
Ich pers. vetraue überhaupt keinen Quetschverbindern, ich verlöte alles,
von Endhülsen bis Steckverbindern . Die kannst auch problemlos
wiederverwenden
Arno B. schrieb:> Man kann die einzelnen Leitungen verlöten, Schrumpfschlauch> drüber und anschließend über alles nochmal Schrumpfschlauch.
Du hast vergessen zu erwähnen, dass man die Flickstellen der
einzelnen Adern sinnvollerweise ein paar Zentimeter gegen-
einander versetzt.
Erstens wird das ganze Bauwerk dann zwar etwas länger, aber
dafür i.d.R. dünner, und zweitens kann es selbst dann keinen
Kurzschluss geben, wenn die Adernisolation nicht perfekt ist.
(Gesamt-Isolation kommt ja sowieso noch außen drum.)
> Was man am Ende für eine grauslige Wurst hat, weiß jeder,> der sowas schonmal gelötet hat.>> Gibt es eine Lösung, wie man zwei Kabel so verbinden kann,> dass das nicht ausschaut, wie von Stümper und Co. gefrickelt?
???
Eine Flickstelle sieht halt wie eine Flickstelle aus...
Arno B. schrieb:> Testweise> habe ich die beiden Leitungen mit einer Lüsterklemme verbunden, was so> nicht bleiben kann.
Wieso nicht.
Das ist die gängige Praxis wenn man einen Lampe an die Decke hängt. GUTE
Leute umwickeln das ganze dann noch mit ZUGELASSENEN Isolierband. Das
habe ich schon einige male gemacht.
Schrumpfschlauch geht auch, aber den hat man i.d.R. als Privatmann nicht
auf Lager. Isolierband ist in fast jeden Haushalt in einer Kramkiste
vorhanden.
Da Lüsterklemmen auch selten sind, hängen die und das Isolierband in
jeden Baumarkt den ich kenne am selben Regal. Die wissen schon warum ;)
Wenn ich genug Kabel habe mache ich allerdings einen Knoten rein oder
setze eine Zugentlastungssperre ein. z.b. Das ist ein Stück Plastik was
den Kabel "verschlingt" und verhindert das er sich raus ziehen lässt,
mit normaler menschlicher Kraft.
z.b.
https://www.tandmore.de/Installation/Pollmann/Pollmann-3401401-3-Loch-Zugentlastung::551237.html
Diese Teile habe ich z.b. an meine ganzen Lampen dran. Damit das Gewicht
abgefangen wird.
Schlaumaier schrieb:> Das ist die gängige Praxis wenn man einen Lampe an die Decke hängt. GUTE> Leute umwickeln das ganze dann noch mit ZUGELASSENEN Isolierband. Das> habe ich schon einige male gemacht.
Schon lange nicht mehr.
Das sind inzwischen alles "Wagos". Dafür braucht man nicht mal mehr
einen Schraubendreher / -zieher.
STK500-Besitzer schrieb:> Schon lange nicht mehr.> Das sind inzwischen alles "Wagos". Dafür braucht man nicht mal mehr> einen Schraubendreher / -zieher.
JO. Für die faulen Elektriker die ne Fette Rechnung schreiben können,
aber nicht mit ein Schraubendreher umgehen können.
Ich bin Privatmann und machs auf die altmodische Weise.
Rudi Ratlos schrieb:> ich verlöte alles, von Endhülsen bis Steckverbindern
Und, zur Lüsterklemme:
Schlaumaier schrieb:> Das ist die gängige Praxis wenn man einen Lampe an die Decke hängt.
Dream-Team on Tour!
Konsument schrieb:> Schlaumaier schrieb:>> Das ist die gängige Praxis wenn man einen Lampe an die Decke hängt.>> Dream-Team on Tour!
Hast du nicht unrecht. Leider. Ich habe schon oft Lüsterklemmen ohne
Isolierung gesehen. Hat man Produzent auch gemacht. Und sich gewundert
wieso an der Lampe dauernd die Birnen durch knallen. ;) Seit ich da
Isolierband drum gemacht habe, brannte da in 10 Jahren 1 Birne durch. ;)
> Leider. Ich habe schon oft Lüsterklemmen ohne
Isolierung gesehen.
Meinst Du die nackten Metalleinsätze ohne die isolierende Halterung?
Lüsterklemmen selbst sind isoliert. Da muss man nicht noch mit
irgendeinem Klebeband rummachen.
Dethlev schrieb:> Lüsterklemmen selbst sind isoliert. Da muss man nicht noch mit> irgendeinem Klebeband rummachen.
JA + NEIN.
Die Schrauben haben direkten Kontakt nach draußen. Es kommt zwar zu
keinen Kurzschluss i.d.R. aber es kommt in seltenen Fällen zu Fehlstrom.
Davon abgesehen ist abisolieren eine Kunst. In der kurzen Zeit wo ich
mal ein Elektriker helfen sollte, habe ich bei 70% aller Lampen blanke
Drähte raus gucken sehen.
Ich wickele halt ein paar lagen Isolierband drum und habe bis ich
ausziehe keine Probleme.
> Die Schrauben haben direkten Kontakt nach draußen.
Stimmt, man kann sie sehen, wenn man in die kleinen Röhrchen reinguckt,
die die Schraubenköpfe umgeben.
> Es kommt zwar zu keinen Kurzschluss i.d.R.
Wie auch? Kriechstreckens sind eingehalten, Schrauben können sich selbst
bei Erdbeben nicht berühren.
> aber es kommt in seltenen Fällen zu Fehlstrom.
Wenn Du sehr, sehr staubige Luft und gleichzeitig sehr nasse Luft hast.
Hat man vielleicht in Kuhställen, nicht aber in Wohnhäusern.
> In der kurzen Zeit wo ich mal ein Elektriker helfen sollte,> habe ich bei 70% aller Lampen blanke Drähte raus gucken sehen.
Und? Wo ist das Problem? Das sind Deckenlampen, die hängen weit
außerhalb der Greifhöhe von Menschen.
Du hättest auch ohne Dein Klebeband damit keine Probleme.
Schlaumaier schrieb:> Die Schrauben haben direkten Kontakt nach draußen. Es kommt zwar zu> keinen Kurzschluss i.d.R. aber es kommt in seltenen Fällen zu Fehlstrom.
Wie soll da "Fehlstrom" entstehen?
Schlaumaier schrieb:> Ich wickele halt ein paar lagen Isolierband drum
Und was bewirkt Isolierband dagegen?
> In der kurzen Zeit wo ich> mal ein Elektriker helfen sollte, habe ich bei 70% aller Lampen blanke> Drähte raus gucken sehen.
Achso, es geht hier um Pfusch.
qp schrieb:> wundert mich jetzt nicht, dass es nur eine kurze Zeit war...
JAJA. Bei dir waren die Sommerferien 3 Jahre ;)
Ich hab seit meine 16 Lebensjahr jede Ferien gearbeitet. U.a. als
Hilfskraft für Druckereien, Maler, Elektriker und Teppichleger. Meine
Mama konnte es sich nicht leisten mir ein 500 DM teures Telespiel zu
kaufen. Ergo musste ich selber ran.
Die drei Adern versetzt verlöten, jede Lötstelle mit Schrumpfschlauch
überziehen. Das ganze Konstrukt mit einem weiteren, äußeren
Schrumpfschlauch überziehen, aber:
Vorher mit der Heißklebepistole die Hohlräume zwischen den drei Leitern
„auffüllen“, erkalten lassen. Dann erst den äußeren Schrumpfschlauch
drüber und mit der Heißluft auch den Heißkleber nochmals erweichen.
Diesen in seiner Hülle aus Schrumpfschlauch zu einer runden Wurst
massieren.
Im besten Fall erhältst du so eine geringfügig dickere Stelle in der
Leitung die nur nicht mehr flexibel ist.
Thomas R. schrieb:> Vorher mit der Heißklebepistole die Hohlräume zwischen den drei Leitern> „auffüllen“, erkalten lassen.
Klor. Diese Schrottmethode ist eine Soll-Bruchstelle an sich. Nimm
lieber Silikon. Das macht den selben Job und bricht nicht sobald es kalt
ist.
Rudi Ratlos schrieb:> Ich pers. vetraue überhaupt keinen Quetschverbindern, ich verlöte alles,> von Endhülsen bis Steckverbindern .
Normalerweise sind (richtig ausgeführte) Quetschverbindungen
zuverlässiger als Lötverbindungen.
Arno B. schrieb:> Man kann die einzelnen Leitungen verlöten, Schrumpfschlauch drüber und> anschließend über alles nochmal Schrumpfschlauch. Was man am Ende für> eine grauslige Wurst hat, weiß jeder, der sowas schonmal gelötet hat.
Nein, das wissen nur die, die nicht richtig löten können. :-)
Harald W. schrieb:> Nein, das wissen nur die, die nicht richtig löten können. :-)
Genau. Zusammenlegen, bisschen Flussmittel drauf, Lötzinn abfliessen
lassen fertig.
Ich halte nur nix von so Verbindungen bei Kabeln. Grund : Lötstellen
haben die Angewohnheit zu brechen. Ist der selbe Mist wie der Vorschlag
oben mit der Heizklebepistole.
Ergo. Bei FESTEN Kabeln normale Klemmvorrichtung. Bei Flex-Kabel
verlöten der Enden und dann klemmen.
Schlaumaier schrieb:> Thomas R. schrieb:>> Vorher mit der Heißklebepistole die Hohlräume zwischen den drei Leitern>> „auffüllen“, erkalten lassen.>> Klor. Diese Schrottmethode ist eine Soll-Bruchstelle an sich. Nimm> lieber Silikon. Das macht den selben Job und bricht nicht sobald es kalt> ist.
Ja Mensch gut daß du das schreibst! Muß ich doch gleich den ganzen
„Sollbruchstellen“ meiner Gartenbeleuchtung sagen, daß sie trotz Regen
und Sonne seit 20 Jahren überfällig sind 😂😂
Thomas R. schrieb:> Ja Mensch gut daß du das schreibst! Muß ich doch gleich den ganzen> „Sollbruchstellen“ meiner Gartenbeleuchtung sagen, daß sie trotz Regen> und Sonne seit 20 Jahren überfällig sind 😂😂
Ich wette das die auch jeden Tag als Peitsche benutzt wird. ??!?! fg
Was nicht bewegt wird braucht auch keine Schutzmaßnahmen.
Schlaumaier schrieb:>> Nein, das wissen nur die, die nicht richtig löten können. :-)>> Genau. Zusammenlegen, bisschen Flussmittel drauf, Lötzinn abfliessen> lassen fertig.>> Ich halte nur nix von so Verbindungen bei Kabeln. Grund : Lötstellen> haben die Angewohnheit zu brechen. Ist der selbe Mist wie der Vorschlag> oben mit der Heizklebepistole.>> Ergo. Bei FESTEN Kabeln normale Klemmvorrichtung. Bei Flex-Kabel> verlöten der Enden und dann klemmen.
Du bestätigst meine obige Aussage. :-(
Schlaumaier schrieb:> Thomas R. schrieb:>> Ja Mensch gut daß du das schreibst! Muß ich doch gleich den ganzen>> „Sollbruchstellen“ meiner Gartenbeleuchtung sagen, daß sie trotz Regen>> und Sonne seit 20 Jahren überfällig sind 😂😂>> Ich wette das die auch jeden Tag als Peitsche benutzt wird. ??!?! *fg*>>> Was nicht bewegt wird braucht auch keine Schutzmaßnahmen.
Oh, dann hätten wir die in den 20 Jahren beim Unkrautjäten und
Neupflanzen jedesmal vorsichtig zur Seite legen müssen 😂😂
Schlaumaier schrieb:> STK500-Besitzer schrieb:>> Schon lange nicht mehr.>> Das sind inzwischen alles "Wagos". Dafür braucht man nicht mal mehr>> einen Schraubendreher / -zieher.>> JO. Für die faulen Elektriker die ne Fette Rechnung schreiben können,> aber nicht mit ein Schraubendreher umgehen können.>> Ich bin Privatmann und machs auf die altmodische Weise.
Eine Lüsterklemme ist in jedem Fall schlechter als eine federbelastete
Klemme, z.B. von Wago.
Grund ist, dass sich Kabel und Klemme bei Temperaturänderungen
unterschiedlich ausdehnen können. Über die Jahre kann deswegen der
Kontaktdruck nachlassen, der Kontaktwiderstand wird größer und die
Erwärmung bei Stromfluss steigert dann das Problem.
Es gibt gute Gründe, warum Lüsterklemmen und Dosenklemmen durch
federbelastete Wago-Klemmen ersetzt wurden.
Weitere Vorteile der Wagos sind:
* Wago-Klemmen haben auf der Rückseite eine Markierung an der man sieht,
wie weit abisoliert werden soll.
* Weil die Isolation tiefer in der Klemme steckt als bei Lüster- oder
Dosenklemmen ist die Isolation / Berührschutz erheblich besser. Korrekt
montierte Wago-Klemmen sind fingersicher, Lüsterklemmen ohne Isolierband
eher nicht. Das Isolierband ist dafür eine Riesensauerei, wenn man
später mal was ändern muss.
* die neuen Wagos sind durchsichtig, so dass man den korrekten Sitz der
Leiter sogar prüfen kann.
Lüsterklemmen im Baumarkt werden imho ausschließlich von Leuten gekauft,
bei denen es besonders wichtig wäre, dass sie das nicht tun.
Tilo R. schrieb:> Eine Lüsterklemme ist in jedem Fall schlechter als eine federbelastete> Klemme, z.B. von Wago.> Grund ist, dass sich Kabel und Klemme bei Temperaturänderungen> unterschiedlich ausdehnen können. Über die Jahre kann deswegen der> Kontaktdruck nachlassen, der Kontaktwiderstand wird größer und die> Erwärmung bei Stromfluss steigert dann das Problem.
Urban legend (Stadtmärchen). Lüsterklemmen sind nur dann schlecht,
wenn man sie nicht richtig verwendet, z.B. indem man verlötete
Litzenenden damit klemmen will.
>> Es gibt gute Gründe, warum Lüsterklemmen und Dosenklemmen durch> federbelastete Wago-Klemmen ersetzt wurden.
Ja, der Hauptgrund dafür ist, das die Fa Wago eine Menge Geld
damit verdienen kann.
> montierte Wago-Klemmen sind fingersicher, Lüsterklemmen ohne Isolierband> eher nicht. Das Isolierband ist dafür eine Riesensauerei, wenn man> später mal was ändern muss.
Wieso man für Lüsterklemmen Isolierband braucht, ist mir schleierhaft.
> Lüsterklemmen im Baumarkt werden imho ausschließlich von Leuten gekauft,> bei denen es besonders wichtig wäre, dass sie das nicht tun.
Wieviel Provision hast Du für diesen Beitrag von der Fa. Wago bekommen?
Harald W. schrieb:> Wieviel Provision hast Du für diesen Beitrag von der Fa. Wago bekommen?
0,0. Wagos gibt es auch von anderen Firmen. Genauso wie Tempos nicht
immer original Tempos sind.
Harald W. schrieb:> Normalerweise sind (richtig ausgeführte) Quetschverbindungen> zuverlässiger als Lötverbindungen.
Mir sind einfach diese vielen, vielen Zangen zu teuer geworden.
Letztendlich, wenn du eine gscheite Zange haben willst, kostet dich jede
QuetschVerbindung 1,-
Gilt übrigens für alle Zangenverbindungen.
Begonnen hab ich das Löten zufällig mit isolierten Auto-Quetschern,
entweder hielten sie keinen Zug aus, oder sie brachen ab. Völliges Glump
.
Und Lüsterklemmen kann man auch aus dem Plastikgehäuse rauspullen. Dann
sind sie recht klein und handlich. Und können überschrumpft werden.
Ich: Schrauben oder Löten .
Tilo R. schrieb:> Wagos gibt es auch von anderen Firmen.
Nö.
> Genauso wie Tempos nicht immer> original Tempos sind.
Aber hallo!
Es gab twar nal eine Zeit, in der jeder VW ein Porsche war, aber das ist
lange her ...
Schlaumaier schrieb:> Bei Flex-Kabel> verlöten der Enden und dann klemmen.Rudi Ratlos schrieb:> Und Lüsterklemmen kann man auch aus dem Plastikgehäuse rauspullen. Dann> sind sie recht klein und handlich. Und können überschrumpft werden.
Gibt es hier keinen E-Eingangstest im Forum zum posten von Beiträgen? 🙄
Warum werden solche Pfuschbeiträge eigentlich nicht moderiert?
Junge Junge Junge...
Max B. schrieb:> Gibt es hier keinen E-Eingangstest im Forum zum posten von Beiträgen? 🙄
Du kannst mir ja gerne mal erzählen wieso ich Flexkabel nicht löten
soll. Und komme mir nicht mit "die werden Platt gedrückt". Klar werden
sie das. Aber sie haben Trotzdem eine bessere Verbindung als wenn ich
sie nackt ins Loch stecke und verschraube.
Und JA Adernendhülsen würde ich auch bevorzugen aber die habe ich nicht
zu Hause.
Ach und nur so nebenbei.
Ich habe schon normale Stecker mit VDE u.co. Siegeln aufgeschraubt und
dort ein verzinnten flexiblen Anschluss gefunden der unter durch eine
Schraube befestigt war.
Wie lange ist das Waco-Zeug schon auf den Markt ??? Und wie wurden die
Lampen und Co. vorher befestigt. Naja damals gab es halt keine
Plastikwegwerfgesellschaft. Da wurde noch anständig was gemacht.
Ach und was die "Federn" angeht. Ich habe in meinen Leben mehr Federn
die lötschig waren ausgetauscht als Lüsterklemmen. Lüsterklemmen tausche
ich nur aus, weil die Schrauben darin verrottet sind. Aber die halten
alle BOMBENFEST.
Schlaumaier schrieb:> Du kannst mir ja gerne mal erzählen wieso ich Flexkabel nicht löten> soll.
Du bist doch hier der Schlaumaier.
flexible Litzen + Federklemmen = Gut
flexible Litzen + Lüsterklemmen = schlecht
flexible Litzen + Löten + Lüsterklemmen = schlecht
flexible Litzen + Aderendhülsen + Lüsterklemmen = Ok
Wobei ich Federklemmen jeder Schraubklemme vorziehe!
Lötzinn bricht unter mechanischer Belastung.
Es ist auch völlig irrelevant was du in deinem Leben schon alles gesehen
hast an angeblichen VDE Steckern und Installationen.
Das ist genau wie mit deinem Satz aus einem anderen Thread:
"Das ist ein 2-Scheidiges Schwert"
Lernt man etwas falsch und bleibt bei seiner Vereinfachung, dann begeht
man diesen Fehler immer und immer wieder.
Ob das Grammatik, Straßenverkehr, Mathematik, Musik oder Elektronik ist,
ist egal.
Ich schreibe doch auch nicht in das Autoforum: Man kann in einer 30er
Zone auch 70 fahren. Habe schon viele gesehen die das machen. Ist noch
nie was passiert.
Max B. schrieb:> flexible Litzen + Löten + Lüsterklemmen = schlecht
Das ist eine Aussage und eine Behauptung.
Die Begründung will ich. Ich bin ja gern bereit etwas zu lernen. Aber
ohne Begründung habe ich schon in der Grundschule meiner Lehrerin nix
geglaubt.
Das ist das selbe wie die Aktuellen Paniken in der Presse die immer mehr
werden. Ohne klare Begründung und Beweise glaube ich den auch nicht.
Was ich aber weiß ist, das eine gelötete Verbindung von Flexleitungen
nicht bricht wenn man sie nicht KNICKT. Bei einer Schraubverbindung wird
die Verbindung gequetscht das Bedeute die Masse des Lötzinn dehnt sich
zu Seite aus. Aber eine Bruchstelle habe ich DA noch nie gesehen.
Davon mal ganz abgesehen. Im Berufsvorbereitungsjahr (Fachbereich
Elektrik + Metallverarbeitung) hat man uns beigebracht Flexleitungen
immer zu verzinnen. Aber damals hatten wir auch kein Waco-Zeug. Und ein
30 Watt Lötkolben. ;)
Schlaumaier schrieb:> Davon mal ganz abgesehen. Im Berufsvorbereitungsjahr (Fachbereich> Elektrik + Metallverarbeitung) hat man uns beigebracht Flexleitungen> immer zu verzinnen.
Das "Verzinnen/Spitzen-Verzinnen" der Enden von Flexleitungen: Lehrt
schon seit mehr als 40 Jahren KEINE Ausbildungsstätte mehr die was auf
sich hält und die den Anschluss an die Neuzeit nicht verpaßt hat.
> Aber damals hatten wir auch kein Waco-Zeug.
Was das kurz nach WW I oder schon WW II?
Wago heißt das übrigens richtig.
Schlaumaier schrieb:> Im Berufsvorbereitungsjahr (Fachbereich> Elektrik + Metallverarbeitung) hat man uns beigebracht Flexleitungen> immer zu verzinnen.
Ja, wenn man sie danach an eine Platine lötet vielleicht!
Schlaumaier schrieb:> Das ist eine Aussage und eine Behauptung.
VDE 0100, T. 520
Ich wundere mich, warum du noch nicht mal in all den Jahren die Muße
hattest dich darüber mal zu erkundigen.
Im Netz gibt es zig Beiträge warum das so ist.
Schlaumaier schrieb:> Die Begründung will ich. Ich bin ja gern bereit etwas zu lernen. Aber> ohne Begründung habe ich schon in der Grundschule meiner Lehrerin nix> geglaubt.
Die Begründung wurde selbst hier im Forum schon mehrfach genannt!
Nimm deinen Aluhut ab und glaube den Leuten, die das gelernt haben,
einfach mal.
Max B. schrieb:> Ja, wenn man sie danach an eine Platine lötet vielleicht!
Nö. Das war ein 1-2 m Holzbrett zum Simulation einer
Oberputz-Installation mit Nym + Flexkabel.
Eine Platine kannten die Elektriker damals nur von Hörensagen ;)
Und unser Ausbilder war ein älterer Elektromeister der sein Betrieb
aufgegeben hat wegen Gesundheitlichen Gründen wie er uns mal erzählte.
Sein Argument war, dann hat die Verbindung mehr Halt und die meisten
Adern wedeln nicht außerhalb der Verbindung nutzlos herum. DAS hat mir
eingeleuchtet.
Es muss ein deutsches Forum sein, wenn sich - über gefühlt hundert
Beiträge - ein buntes Gemisch von Erwachsenen und Kindern über das
Verbinden zweier Kabel streitet.
Norbert schrieb:> Es muss ein deutsches Forum sein, wenn sich - über gefühlt hundert> Beiträge - ein buntes Gemisch von Erwachsenen und Kindern über das> Verbinden zweier Kabel streitet.
Klor.
Und für Vorschriften die sich dauernd ändern, muss der Heer Ing. viel
Geld ausgeben. Siehe V*D*E, *D*IN, TÜV etc. Nicht zu vergessen die
teuren Übersetzungen ähm Übernahmen der EU-Vorschriften.
Schlaumaier schrieb:> Sein Argument war, dann hat die Verbindung mehr Halt und die meisten> Adern wedeln nicht außerhalb der Verbindung nutzlos herum. DAS hat mir> eingeleuchtet.
Naja, eigentlich ja Quatsch.
Die Schraube in der Lüsterklemme presst sich gegen das Zinn welches sich
nach und nach zur Seite bewegt. Alleine dadurch kann die Schraube
irgendwann gar nicht mehr denselben Druck auf die Verbindung ausüben und
es kommt zu hohen Übergangswiderständen.
DAS leuchtet dir doch auch ein oder?
Außerdem wurden deswegen auch die Aderendhülsen erfunden.
So und jetzt reden wir hier nicht von Aufputz sondern von einer
beweglichen Verbindung eines Netzteils.
Max B. schrieb:> DAS leuchtet dir doch auch ein oder?> Außerdem wurden deswegen auch die Aderendhülsen erfunden.
Klor.
Aber mit Lötzinn haben die mehr Verbindung als im schlimmsten Fall 3
hauchdünne Drähtchen.
Ich mag Adernendhüllen. Aber die hatten wir damals nicht, und ich
aktuell auch nicht im Haus. Muss sie bei der nächsten Pollin/Reichelt -
Bestellung mal mit bestellen.
Max B. schrieb:> So und jetzt reden wir hier nicht von Aufputz sondern von einer> beweglichen Verbindung eines Netzteils.
Jo.
Einer der Schaltungen damals ging so.
Dose ------------Anschlussdose ----------------Dose
| ~ |
| ~ |
| Lampe |
WS WS
WS = Wechselschalter
~ = Flexkabel alles andere NYM
Alles mit Original-Teilen aus den Baumarkt die man auch in der richtigen
Welt benutzt.
Schlaumaier schrieb:> Aber mit Lötzinn haben die mehr Verbindung als im schlimmsten Fall 3> hauchdünne Drähtchen.
nein, eben nicht. Siehe meinen letzten Beitrag.
Flexible Litzen haben in Lüsterklemmen nichts zu suchen.
Starre Litzen schon eher.
Schlaumaier schrieb:> Einer der Schaltungen damals ging so.
Flexible Leitungen werden aber nicht für fest installierte Anlagen
genutzt, wie hier im Beispiel die Lampe.
Da leuchtet es natürlich ein, dass dein Elektromeister seinen Betrieb
aufgegeben hat.
Arno B. schrieb:> Was man am Ende für> eine grauslige Wurst hat, weiß jeder, der sowas schonmal gelötet hat.
deswegen schneidet man die Adern nicht alle auf gleiche Länge, sondern
versetzt die Schnitte um so 1....2 cm.
Dann hat man nicht ein dicke kurze Flickstellenwurst
sondern eine etwas längere. Mit dem äusseren Schrumpfschlauch
sieht das dann viel besser aus. Und die Isolierabstände
zu den Adern (deren Freistellen) untereinander sind viel besser,
weil ja immer neben einer neuen Verbindung
auch noch originale Aderisolierung liegt.
●DesIntegrator ●. schrieb:> Arno B. schrieb:>> Was man am Ende für>> eine grauslige Wurst hat, weiß jeder, der sowas schonmal gelötet hat.>> deswegen schneidet man die Adern nicht alle auf gleiche Länge, sondern> versetzt die Schnitte um so 1....2 cm.> Dann hat man nicht ein dicke kurze Flickstellenwurst
Das wurde noch nicht von jedem hier genannt. Also wer will das für sich
noch nachholen?
Hallo,
Max B. schrieb:> Flexible Litzen haben in Lüsterklemmen nichts zu suchen.> Starre Litzen schon eher.
Aber gerade dafür sind doch gedacht, eben als Verbindung vom starren
NYM- zum flexiblen Anschlusskabel z.B. einer Lampe. Der Fehler ist nur
das oft keine Aderendhülsen für den flexiblen Teil verwendet werden.
rhf
Normalerweise wäre meine erste Frage gewesen, was mit der
Zugentlastung ist! Wago, Lüsterklemme usw. sind zwar Vorschläge, ABER
wie hoch ist der mechanische Zug auf diese Verbindung???
oszi40 schrieb:> ABER> wie hoch ist der mechanische Zug auf diese Verbindung???
Weshalb ich eine Zugentlastung einsetze wo immer möglich. sieh Link
oben, a 6 Cent. !! Da kann ich notfalls die Lüsterklemme drauf legen.
Isolierband drum fertig. Nicht chic aber ziemlich sicher.
Max B. schrieb:> Flexible Litzen haben in Lüsterklemmen nichts zu suchen.> Starre Litzen schon eher.
Was würde denn bitte unter den Begriff "starre Litze" fallen.
Und Lüsterklemmen mit Drahtschutz sind schon lange erfunden, sie werden
nur leider selten angeboten.
Max B. schrieb:> Die Schraube in der Lüsterklemme presst sich gegen das Zinn welches sich> nach und nach zur Seite bewegt. Alleine dadurch kann die Schraube> irgendwann gar nicht mehr denselben Druck auf die Verbindung ausüben und> es kommt zu hohen Übergangswiderständen.
Dieses "Wandern unter Druck" trifft aber nur auf Zinn zu.
Kupfer "wandert" nicht. Deshalb sind Schraubverbindungen
mindestens genauso gut wie Federklemmen.
Dieter W. schrieb:> Was würde denn bitte unter den Begriff "starre Litze" fallen.
Sorry, starre Leiter!
Harald W. schrieb:> Dieses "Wandern unter Druck" trifft aber nur auf Zinn zu.> Kupfer "wandert" nicht. Deshalb sind Schraubverbindungen> mindestens genauso gut wie Federklemmen.
Nichts anderes habe ich geschrieben, was das Zinn betrifft.
Schraubverbindungen sind trotzdem niemals mind. genauso gut.
Was passiert denn wenn du Litzen ohne Aderendhülsen in eine Lüsterklemme
steckst und festschraubst?
Max B. schrieb:> Was passiert denn wenn du Litzen ohne Aderendhülsen in eine Lüsterklemme> steckst und festschraubst?
Wenn Du die vorher verdrillst und nicht zu fest und nicht zu lose
festschraubst, hält eine solche Verbindung viele Jahrzehnte. Noch
besser funktioniert das bei Lüsterklemmen mit "Schutzblech".
Harald W. schrieb:> Dieses "Wandern unter Druck" trifft aber nur auf Zinn zu.> Kupfer "wandert" nicht. Deshalb sind Schraubverbindungen> mindestens genauso gut wie Federklemmen.
Meiner Erfahrung nach sind sie das nicht.
Öffne mal eine Verteilerdose, in der vor 20 Jahren (oder mehr)
Kupferdrähte (keine Litzen!) mit Dosenklemmen verbunden wurden und ziehe
sie nach.
Harald W. schrieb:> Wenn Du die vorher verdrillst und nicht zu fest und nicht zu lose> festschraubst, hält eine solche Verbindung viele Jahrzehnte. Noch> besser funktioniert das bei Lüsterklemmen mit "Schutzblech".
Das mag ja alles sein...
Man kann auch seine Fahrräder mit Tüddel-Draht ans Auto binden.
Es ist halt nur nicht zulässig.
HildeK schrieb:> Meiner Erfahrung nach sind sie das nicht.> Öffne mal eine Verteilerdose, in der vor 20 Jahren (oder mehr)> Kupferdrähte (keine Litzen!) mit Dosenklemmen verbunden wurden und ziehe> sie nach.
Kurz nach meinen Einzug in einer Wohnung aus den siebziger Jahren
hatte ich einen Wackelkontakt bei meiner Wohnzimmerbeleuchtung.
Ursache war eine lockere Schraube im Sicherungskasten. Da aber
alle weiteren >30 Schrauben im Kasten fest waren, nehme ich an,
das die lockere Schraube schon von Anfang an nicht richtig fest
gezogen war. In der Wohnzimmerverteilerdose waren die Schrauben
in den Dosenklemmen auch alle fest.
MaWin schrieb:> Dein Wissensstand ist wohl aus dem vorherigen Jahrtausend.
Das mag sein, aber auch im vorigen Jahrhundert, als man
noch keine Wago-Klemmen kannte, haben elektrische Geräte
überwiegend gut funktioniert (und funktionieren auch heut-
zutage noch).
Harald W. schrieb:> In der Wohnzimmerverteilerdose waren die Schrauben> in den Dosenklemmen auch alle fest.
Ok, ich habe es vor dreißig Jahren anders erlebt: alle Klemmen in der
Verteilerdose konnte man eine halbe Umdrehung nachziehen.
HildeK schrieb:> Ok, ich habe es vor dreißig Jahren anders erlebt: alle Klemmen in der> Verteilerdose konnte man eine halbe Umdrehung nachziehen.
Nun, auch das richtige Anziehen von Schrauben will gelernt sein.
Vielleicht wurde Deine Dose ja von einem Laien montiert.
MaWin schrieb:> Max B. schrieb:>> Schraubverbindungen sind trotzdem niemals mind. genauso gut>> Immer diese alte Leier.>> Dein Wissensstand ist wohl aus dem vorherigen Jahrtausend.>> Beitrag "Re: Wie komme ich an die richtigen Kabelschuhe?"
Ich sprach von reinen Schraub-Lüsterklemmen.
Du verweist auf deinen Beitrag in dem du über die
Federblech-Lüsterklemmen schreibst.
Aber genau diese alte Leier ist das Problem gewesen. hast du ja auch
selber in deinem Beitrag gesagt!
Max B. schrieb:> Ich sprach von reinen Schraub-Lüsterklemmen.> Du verweist auf deinen Beitrag in dem du über die> Federblech-Lüsterklemmen schreibst.> Aber genau diese alte Leier ist das Problem gewesen. hast du ja auch> selber in deinem Beitrag gesagt!
Von mir angezogene Lüsterklemmen haben noch nie versagt,
egal ob mit oder ohne Federblech. :-)
Max B. schrieb:> Ich sprach von reinen Schraub-Lüsterklemmen.> Du verweist auf deinen Beitrag in dem du über die> Federblech-Lüsterklemmen schreibst
Nein.
Du hast es offensichtlich immer noch nicht verstanden.
Wohl seit 22 Jahren keine neue Lüsterklemme mehr in der Hand gehabt und
kennst nur welche aus dickem gebohrten Messingvollmaterial.
Moderne sind nicht mot irgendwelchen Feder-Blechen versehen, sondern
normalem Eisenblech, nur halt passend geformt damit sich eine
Federwirkung ergibt.
Harald W. schrieb:> Nun, auch das richtige Anziehen von Schrauben will gelernt sein.> Vielleicht wurde Deine Dose ja von einem Laien montiert.
Ja, kann durchaus sein. Hat mich jedenfalls etwas erschreckt. Ich kann
mir aber auch vorstellen, dass Cu unter Druck 'fließt' - Glas tut das ja
auch und dem traut es der Durchschnittsmensch auch nicht zu.
Ich jedenfalls verwende seither Wagos; auch weil mich überzeugt, dass
die Federkraft selbstnachstellend ist.
Harald W. schrieb:> im vorigen Jahrhundert
hat man auch andere fragwürdige Dinge für "normal" gehalten. Die Welt
dreht sich weiter.
"Haben wir schon immer so gemacht" ist ungefähr das schlechteste
Argument, das es gibt.
MaWin schrieb:> Max B. schrieb:>> Ich sprach von reinen Schraub-Lüsterklemmen.>> Du verweist auf deinen Beitrag in dem du über die>> Federblech-Lüsterklemmen schreibst>> Nein.>> Du hast es offensichtlich immer noch nicht verstanden.>> Wohl seit 22 Jahren keine neue Lüsterklemme mehr in der Hand gehabt und> kennst nur welche aus dickem gebohrten Messingvollmaterial.>> Moderne sind nicht mot irgendwelchen Feder-Blechen versehen, sondern> normalem Eisenblech, nur halt passend geformt damit sich eine> Federwirkung ergibt.
Bla bla bla...
Ich rede immer noch von denen mit Schraube und nicht irgendwelchen
Blechen.
Und so lange es die Schraubdinger zu kaufen gibt, so lange kann man sich
auch darüber unterhalten ob es zulässig ist oder nicht.
Und wenn die Dinger 120 Jahre alt sind. Es gibt sie immer noch zu Hauf.
Max B. schrieb:> Und wenn die Dinger 120 Jahre alt sind. Es gibt sie immer noch zu Hauf.
Und sie sind nur selten der Grund für ein Versagen der Beleuchtung.
Andre G. schrieb:> Schlimm sind die "Dosenlüsterklemmen" mit nur einer Schraube.
Unser Haus ist Baujahr 1968 und da wurden nur solche Schraubklemmen
verwendet. Bisher gab es noch keine Probleme, dass irgendwas locker
würde.
Der Vorteil von Wagos ist eben, dass man ohne viel Aufwand überall die
gleiche Verbindungsqualität hat, wenn der eingesteckte Draht schön
gerade ist. Also weniger Aufwand für den Elektriker und daher
schnelleres Arbeiten möglich. Das heißt aber nicht pauschal, dass
Dosenklemmen mit Schraube schlecht wären. Wenn man sorgfältig arbeitet,
genügen Dosenklemmen vollkommen.
Leser schrieb:> Unser Haus ist Baujahr 1968 und da wurden nur solche Schraubklemmen> verwendet. Bisher gab es noch keine Probleme, dass irgendwas locker> würde.
Den kann ich nur zu 100% zustimmen.
Ich bekomme i.d.R. 10 Lüsterklemmen (10 unterschiedliche Verbindungen,
je Verbindung 2 Schrauben) als Streifen für 1 - max. 2 Euro. (Preis vor
der Krise)
Was kosten den eurer Waco-Zeug. ??? für auch 10 Verbindungen.
Schlaumaier schrieb:> Ich bekomme i.d.R. 10 Lüsterklemmen (10 unterschiedliche Verbindungen,> je Verbindung 2 Schrauben) als Streifen für 1 - max. 2 Euro. (Preis vor> der Krise)>> Was kosten den eurer Waco-Zeug. ??? für auch 10 Verbindungen.
Wenn du baust / umbaust und der Mehrpreis für die Wago-Klemmen spielt
dabei eine Rolle, dann hast du eh was falsch gemacht.
Percy N. schrieb:> Schlaumaier schrieb:>> Was kosten den eurer Waco-Zeug. ??? für auch 10 Verbindungen.>> 8,45 für 150 Kontakte.>> https://www.ebay.de/itm/402515727621
Ich empfehle das Angebot nochmals anzuschauen, der 50er Pack kostete
18,53 und ist damit sau teuer.
am günstigesten und direkt verfügbar sind die Dinger tatsächlich im
Hornbach.
https://www.hornbach.de/shop/Wago-221-413-Compact-Verbindungsklemme-4-mm-3-Leiter-alle-Leiterarten-50-Stueck/5723506/artikel.html
Und nebenbei, es ist in der Tat erschreckend wieviel, zum Teil im
wahrsten Sinne bradngefährliches, Halbwissen hier verbreitet wird.
Die richtigen Antworten wurden längst gegeben, dem ist eigentlich nichts
hinzu zu fügen.
Ist es möglich das an die Leitung Zug kommt, dann am besten eine der
genannten Steckverbindungen. Und dabei ist es fast egal ob Kaltgeräte,
PowerCon, oder sonstwas.
Ist das Netzteil eingebaut und die Leitung ist nur intern, reichen auch
3 Wago 221-412 oder alternativ 3 von den recht neuen Wago 221-2411.
Alles andere ist Pfusch, von teilweise letztem Jahrhundert.
P.S.: das letzte Jahrhundert hat wirklich gerade angerufen, es will
seine Lüsterklemmen zurück haben...
Alopecosa schrieb:> Wer es ganz fancy mag kann natürlich auch die fettgefüllten Scotchlok> 314 nehmen ;)
für die der Hersteller leider keine Strombelastbarkeit angibt.
HildeK schrieb:> Wenn du baust / umbaust und der Mehrpreis für die Wago-Klemmen spielt> dabei eine Rolle, dann hast du eh was falsch gemacht.
Na ja, das Riesen-Problem bei den Wagos sind eben die
Riesen-Packungsgrössen. Keiner der bloss bastelt braucht für 25 EUR
3-polige, für 25 EUR 5-polige, dasselbe nochmal für grössere
Querschnitte.
MaWin schrieb:> Na ja, das Riesen-Problem bei den Wagos sind eben die> Riesen-Packungsgrössen. Keiner der bloss bastelt braucht für 25 EUR> 3-polige, für 25 EUR 5-polige, dasselbe nochmal für grössere> Querschnitte.
Da gibt es doch diverse Sets. Da kannst du aussuchen welche du brauchst.
Tilo R. schrieb:> Das sind Wago-Klone.
Eben, keine Wago.
> Ähnliche Kästen gibt es auch von Wago, zugegeben> deutlich teurer.
Eben. Wago geht halt nicht.
Chinese rip off rulez.
acsa schrieb:> ...die Idee mit dem Schnurschalter hat was...
Man muß aber einen aus Omas Zeiten nehmen.
Wo evtl. noch Platz für den Nulleiter ist.
Ansonsten gut verlöten wie genannt oder Schuko-Stecker.
Um zwei oder mehr starre Adern dauerhaft zu verbinden, benutzt man in
vielen Ländern auch „wire wraps“, in Deutschland fast unbekannt. In Wiki
findet man die nur im englischen Teil unter dem Begriff „Twist-on wire
connector“. Habe in den USA viel damit gearbeitet und fand die nach
„Eingewöhnung“ ganz in Ordnung.
Ist völlig off-topic aber die Diskussion gleitet gerade so schön ab 😎
MaWin schrieb:> Die Dinger heissen wire nuts.
Nicht nur, wie der von Dir verlinkte Artikel auch zeigt:
> a twist-on connector often called a wire nut> Und taugen nichts.
Der Artikel behandelt explizit Fehler beim Vertüddeln von
Aluminiumleitungen mit diesen Dingern.
Die Webseite heißt ja auch "ALUMINUM WIRE REPAIR".
Das ist kein Beleg dafür, daß diese Dinger auch bei Kupferdraht Pfusch
sind, auch wenn wir uns einig darin sein dürften, daß unser Bauchgefühl
so etwas für Pfusch hält.
Aber Pfusch, den mögen hier ja einige, wie die ausführlichen und immer
wiederkehrenden Ideen vom Verzinnen von Litze zeigen.
ich hab grad gestern ein Video vonnem tollen
Ami-Burschen gesehen
(Millionen von Klicks
und ach... wat kannste nicht alles an Merch kaufen...)
Wo es sooo toll war, Litzenleiter zu verknoten.
dann einen Schrumpfi rüber und gut.
Volker S. schrieb:> Mit einem Schnurschalter!
Gute Idee! Leider hat der 3-adrige Kabelstummel (HOSRN-F) des
Netzgerätes 8.5mm Durchmesser und eine 3-adrige 0815 Netzleitung messe
ich mit 7mm. Das wird man in einem Schnurschalter kaum klemmen können.
Habe mal paar Muster von diesen Kabelverbindern kommen lassen (Goobay,
Delock). Im Prinzip gut, nur haben die Dinger durchgängig einen
Außendurchmesser von 25mm und sind ziemlich lang, man hat ein mords
Prügel in der Leitung liegen. Nicht so der Hit.
Hab letztes Wochehehde so einen Strahler mit Kabelstummel zur Reparatur
hier gehabt, Kabelbruch gleich bei der Verschraubung. Meine Lösung:
Verschraubung lösen, neue Leitung mit 3 Quetschverbindern anbinden,
Schrumpfschlauch drüber, Flickstelle in die Lampe rein, Verschraubung
drauf.
Arno B. schrieb:> Volker S. schrieb:>> Mit einem Schnurschalter!>> Gute Idee! Leider hat der 3-adrige Kabelstummel (HOSRN-F) des> Netzgerätes 8.5mm Durchmesser und eine 3-adrige 0815 Netzleitung messe> ich mit 7mm. Das wird man in einem Schnurschalter kaum klemmen können.
Hast du das nach über einer Woche immer noch nicht geklärt?
Zusammenlöten, Strumpfschlauch darüber und fertig.
Rudi Ratlos schrieb:> Es gibt auch so fertige -runde- Kabelverbinder, [...] aber die sind seeeehr
dick.
Sind sie, seeeehr fett und seeeehr lang - siehe Foto.
Aber ich habe nichts besseres gefunden.
Für einen solchen Kabelverbinder sollte es eigentlich für verschieden
dicke Kabel verschiedene Gummieinsätze geben. Gibt es aber nicht. Bei
dem Typ geht die Spanne von 4,5 - 7,5 mm. Das schwarze Kabel hat hier
8.5 mm, dazu durfte ich den Gummi innen auf rubbeln. Mühsame und
unnötige Arbeit :-(
Thomas R. schrieb:> Um zwei oder mehr starre Adern dauerhaft zu verbinden, benutzt man> in> vielen Ländern auch „wire wraps“, in Deutschland fast unbekannt. In Wiki> findet man die nur im englischen Teil unter dem Begriff „Twist-on wire> connector“. Habe in den USA viel damit gearbeitet und fand die nach> „Eingewöhnung“ ganz in Ordnung.
Amis halt. Die haben eine ganz andere Mentalität, nicht nur bezüglich
E-Installation. Auch bei anderen handwerklichen Arbeiten würde da der
Azubi bei uns eines auf die Löffel kriegen. Bei den Amis muss es einfach
funktionieren, es muss nicht schön aussehen und auch nicht lange halten.
Die Papphütte soll ja nicht Jahrhunderte bewohnt werden und über ein
paar Generationen weiter vererbt werden wie bei uns. Der Ami wechselt
seinen Wohnsitz so oft wie der Deutsche sein Smartphone.
Ja ich weiß, etwas pauschal. Aber die Tendenz trifft es schon.
Thomas B. schrieb:> Dann nimm einfach diese Chinakacke von AMAZON.
Die Chinakacke habe ich mir von Reichelt mitliefern lassen. Ein Ende ist
für dickes Kabel, ein Ende für dünnes Kabel. Kann man dann mit einem
Spannbereich von 0-13mm bewerben. Der übliche China-Nepp. Die Dinger
liegen bereits im Mülleimer, wo sie hingehören.
Im Bild die beiden Gummieinsätze. Könnte man unterschiedliche
Gummieinsätze dazu ordern, würde ein Schuh draus. Aber es verkauft sich
wohl auch so ganz gut. Der Kunde würgt und frickelt gerne.
Chris schrieb:> Die Papphütte soll ja nicht Jahrhunderte bewohnt werden und über ein> paar Generationen weiter vererbt werden wie bei uns.
Die werden vorher weggeweht, schwimmen weg oder werden vom nächsten
Waldbrand mit abgefackelt.