Kreissäge - Sägeblatt dreht sich nur noch schwer

OP #7158167
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Hallo - vielleicht könnt ihr mir helfen -
die Säge hatte ich an dem Tag in Verwendung  -lief einwandfrei  -
dann hab ich sie leider kurz beim Einschalten durch ein Holzstück 
blockiert.
Es war aber nur sehr kurz und es roch auch nichts nach verschmortem,
die Blockade dauerte nur ca. 2-3 Sekunden - hab sofort abgeschaltet,
hab mir auch nichts dabei gedacht, da ich öfter auch mal eine Blockade
des Sägeblattes habe, wenn sie im Holz sich mal verklemmt,
dann schalte ich ab und dann nach neuem Einschalten geht sie wieder.

folgende Situation ist jetzt:
Sägeblatt lässt sich drehen, aber schwer - als ob eine Bremse aktiv wäre
lässt sich auch schwer drehen, nachdem Stecker gezogen ist.

Beim Einschalten brummt sie kurz  - das war vorher aber auch immer und 
das Sägeblatt bewegt sich minimal  - aber sie startet nicht, als ob eine 
Bremse das Drehen verhindert.

Betreibe sie mit 220V
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OP #7158197
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@MaWin -
hab alles saubergemacht - das Sägeblatt könnte frei drehen
220V in Deutschland

@Andi
ich brauche dann 30uF 400 V oder ?

mit Holzstück dem Sägeblatt einen Schubs geben bringt auch keinen 
Erfolg,
das Blatt wird gebremst - ist aber keine Blockade -
wenn ich den Stromstecker ziehe und das Blatt per Hand drehe, gibt es 
einen Bereich wo es schwergängiger geht und dann wieder leichter , je 
nach Drehpunkt wo ich gerade bin, fühlt sich an, als ob da ein Magnet 
etwas halten will,
(Firma: Brainit GmbH) #7158214
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Sägeblatt ausbauen (vielleicht klemmt da doch irgendwo was), Abdeckung 
Lüfter abschrauben (üblicherweise zwei kleine Schrauben links/rechts) 
und mit der Hand versuchen über den Lüfter den Motor zu drehen.

Lagerschaden ist nicht unüblich, äußert sich aber etwas anders.

Motorkondensator ist natürlich verdächtig, aber wenn die (plötzlich) 
sterben ist oft ein Lagerschaden die Ursache.
Gast #7158223
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Jasmin S. schrieb:
> hab alles saubergemacht

Auch die eventuell vorhandene Motorbremse, die Kühlventilatorblätter, 
den Läufer im Ständer ?

> das Sägeblatt könnte frei drehen

d.h. du kannst es mit den Fingern leicht in Bewegung setzen und es dreht 
frei, nur der Motor schafft das nicht mehr. Klang anders

Jasmin S. schrieb:
> Sägeblatt lässt sich drehen, aber schwer

Dein 'könnte' sagt also nur: es kann nicht aber du hast noch nicht 
nachgeguckt warum es das nicht kann.
Sollen wir nachgucken ?

> 220V in Deutschland

In welchem Jahrhundert steckst du fest ?
Gast #7158243
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Bei deiner Fehlerbeschreibung gern übersehenen Fehler ist :

Das Sägeblatt hat sich verschoben. Und zwar so verschoben das es 
irgendwo am Schlitz des Sägetisch reibt und NICHT mehr frei läuft. 
Dadurch entsteht ein Extra Reibe-Widerstand den der Motor überbrücken 
muss.

Entstehen tun sich dieser Fehler wenn der Motor sich in seinen meist als 
Gleitlöcher ausgelegten Befestigungen leicht gelöst hat.

Prüfung: Mit einer Taschenlampe schauen ob das Sägeblatt irgendwo 
anschlägt.

Reparatur : Besagte Schrauben lösen , Motor neu fixieren und Festmachen.

Das habe ich inzwischen schon bei 3 Sägetischen gehabt. 2 mit Großen 
Motor und meiner eigenen Proxxon KS-230.

Fehler tritt nach den Motto auf. : "Der Klügere gibt nach". ;)
Gast #7158406
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G. Langweilt schrieb:
> MaWin schrieb:
>> Jasmin S. schrieb:
>>> Betreibe sie mit 220V
>>
>> In welchem Land auch immer.
>
> Bei einem Toleranzbereich von +/- 23V  ist diese Spannung auch in
> Deutschland möglich...

Auch 230.000V sind allerseltenst anzutreffen, genauso wie die vom Motor 
geforderten 50.000Hz Netzfrequenz. Ganz ganz sicher liegt es genau daran 
dass die Brennholzreibe nicht mehr will. Auch die im Labor ermittelte 
optimale Phasenlage zum einschalten wird kaum je getroffen.

Mindestens 1 uC pro Parameter muss da zur Reparatur rangekarrt werden! 
Ährenwort des beim Biertrinken Forumslesa!
Gast #7158414
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Hallo

G. Langweilt schrieb:
> Bei einem Toleranzbereich von +/- 23V  ist diese Spannung auch in
> Deutschland möglich...

Mensch... fütter doch nicht noch die Korinthenkacker, die sind fast noch 
schlimmer als echte Trolle welche wenigstens einen gewissen 
Unterhaltungswert haben -...
Ja er hat recht und 230V Nennnetzspannung ist wahrlich nichts neues 
mehr.
Aber:
220V ist halt bei den älteren und teilweise auch bei jüngeren Laien 
durch "Vererbung" im Kopf drin - davon geht die Welt nicht unter - die 
Frage kommt von einen erkennbaren Laien, liegt wie du erkannt hast im 
Toleranzbereich wenn auch zumindest bei mir Lokal solch niedrige 
Spannungen sehr selten sind.

Diese "Besserwisserei"  kommt ganz generell im sehr unangenehm herüber - 
besonders wenn es in Richtung Vorwurf und gegenüber Laien geht.

Nur mal so meine 3ct - ein (das) Forum ist nicht nur Fachwissen sondern 
auch freundlicher Umgang miteinander.
Und gerade hier in diesen Forum bin nicht nur ich mittlerweile (wobei 
eigentlich schon seid vielen Jahren) recht sensibel gegenüber jede Form 
von Überheblichkeit und Vorwürfen geworden, selbst wenn es im 
Einzellfall nicht böse gemeint sein sollte.

Forennutzer
Gast #7158415
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min Keithley2000 zum Netzspannung zu messen! schrieb im Beitrag 
#7158408:
> Wahlschweizer schrieb:
>> Armin X. schrieb:
>>> Wie wäre es damit einfach den Sägeblattkasten von den Sägespänen zu
>>> befreien? Der ist ja ganz voll!
>>
>> dito
>
> Kein 6 1/2 digit Labormultimeter hat ein Messbereich für sowas. Daran
> KANN es also ÜBERHAUPT NICHT liegen!

Alles klar, da will jemand Werbung machen...
#7158487
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Forennutzer schrieb:
> Diese "Besserwisserei"  kommt ganz generell im sehr unangenehm herüber -
> besonders wenn es in Richtung Vorwurf und gegenüber Laien geht.

Hab mich als Jugendliche für Modellbau, also Flug, interessiert. War 
dort am Tag der offenen Tür. Scheinbar ist Modellflug der Hort dieser 
Typus Menschen. Mich hat deren Überheblichkeit so angekotzt, dass ich es 
bleiben ließ. Heute jammern sie, dass sie keine Mitglieder mehr haben 
und die Pacht mit den wenigen Leuten aus den Beiträgen kaum mehr 
bezahlen können.

Diese Sorte Mensch würde man heute als toxische Persönlichkeiten 
bezeichnen. Und der Begriff ist sehr treffend.

Und zum TO: hatte einen ähnlichen Fall. Da hat der Zahn ein Stück Holz 
heraus geschlagen und zwischen Sägeblatt und Gehäuse verklemmt. Das wäre 
mein erster Ansatz, bevor ich Lüfterräder drehen würde. Ansonsten mal 
den Riemen runter und schauen, ob der Motor frei dreht.
#7158507
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Forennutzer schrieb:
> Diese "Besserwisserei"  kommt ganz generell im sehr unangenehm herüber -
> besonders wenn es in Richtung Vorwurf

Alleine das scheint mir auch ein Vorwurf zu sein!

Es sollte sich langsam auch bei Laien rumgesprochen haben das wir im 
europäischen Verbundnetz seit 1987 jetzt 230V~ +-10% haben.

Durch Wiederholung können das alle lernen, das ist nichts wovor man sich 
fürchten muss!

Es muss nicht immer negativ ausgelegt werden wenn man versucht Tatsachen 
gerade zu rücken!

Zurück zum Topic

es könnte sein das die Motorwicklung dicke Backen bekommen hat und nun 
klemmt.
Gast #7158641
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Joachim B. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Nur deinen Unsinn korrigiert.
>
> das kannst du nicht mal begründen,

https://www.next-kraftwerke.de/wissen/grenzkuppelstellen


> aber so kennt man dich auch!

Du leidest an Wahnvorstellungen.


> Solange du beim TO nicht nachmisst bleibt es Gepöbel und >100kV Unsinn!

Pöbeln ist doch gerade deine Kernkompetenz, insbesondere wenn man dich 
mal wieder beim posten von Unsinn erwischt hat.
Beitrag #7158695 wurde von einem Moderator gelöscht.

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