Hallo Zusammen,
ich muss für eine Heckleuchte einige Stifte crimpen. Den Stift habe ich
hier als Bild hochgeladen.
Ich besitze bereits eine crimpzange (für Rundstecker ?). Damit habe ich
probeweise DuPont Stecker gecrimot..leider werden die Seiten dabei nach
außen statt nach innen gedrückt. Welche Zange bräuchte ich für sie Kfz
Stifte? Eventuell hat jemand einen Tipp für mich.
Gruß,
Paul
Ist das SLK-2.8? Du brauchst eine Zange, die genau dafür freigegeben
ist.
Oder halt so ein Universalding wie die Engineer PA09, und ein paar Teile
zum Üben.
Paul schrieb:> Eventuell hat jemand einen Tipp für mich.
Schau mal bei Hoffmann Werkzeuge Nbg. / Hoffmann Group
Da kriegst Du alle Einsätze zu den jeweiligen Zangen.
none schrieb:> würde ich das ganze> manuell mit ner Spitzzange machen...
Das ist übler Pfusch, vor allem in einem Auto (Vibrationen).
Da kann man die Litze auch mit Tesafilm an den Kontakt "dranmachen", das
hält kaum weniger gut.
Engineer PA-09, oder, wenn die Kontakte größer sind, Engineer PAD mit
den Einsätzen 12 oder 13
https://www.engineertools-jp.com/pad111213Harald W. schrieb:> hier noch mal ein passender Link:> https://www.pollin.de/p/crimpzange-fuer-unisolierte-flachstecker-500668
Da das keine Flachstecker sind, sagt nichts in der Welt, daß die Gesenke
für Flachstecker auch für diese Spezialstecker hier passen. Klar,
Zufälle gibts immer, aber Zufälle sind kaum weniger selten als Glück.
Wezag CS30 https://www.wezag.de/werkzeug/crimpwerkzeug-cs30/
Die ist für die Hobbywerkstatt gerade noch bezahlbar.
Für "gelegentlich" würde ich aber eher zur Engineer raten:
https://www.engineertools-jp.com/pa092021
Die hat aber wirklich nur das herzförmige Gesenk. Richtig positionieren
muss man selber, und Litze und Zugentlastung muss man in getrennten
Arbeitsgängen machen.
Paul schrieb:> Zum Üben habe ich genau einen über. Als Criimpzange habe aktuell nur> diese hier: https://de.farnell.com/ck-tools/430018/crimpzange/dp/1518893
Dann geh in eine Werkstatt und lass das Leute machen, die passendes
Werkzeug haben. Mit der Aderendhülsenzange klappt das nicht.
> Diese scheint allerdings nicht mit Dupont kompatibel. Und die MErcedes> Stifte sind ähnlich nur größer.
Dupont ist ein französischer Chemiekonzern, vergleichbar mit BASF in
Deutschland.
Das Ding, was die Maker "Dupont-Stecker" nennen, ist von FCI und heisst
"Mini-PV". Und mit einer Mini-PV-Zange kannst Du definitiv kein Tyco
MCP2.8 crimpen. Noch nicht einmal Tyco MQS. Selbst die KKS SLK-2.8 Zange
passt nur sehr moderat auf Tyco MQS2.8, und umgekehrt.
Paul schrieb:> Es muss doch bei Amazon z.B. irgend eine Zange geben, mit der ich eine> stabile Verbindung erzeugen kann. Hat jemand einen Tipp?
Amazon ist ein Buchhändler.
Spaß beiseite: Du musst immer die Zange passend zu den Steckern kaufen.
Also frage den Händler, wo du die Stecker her hast.
Paul schrieb:> Diese hier könnte passen:
Ich bezweifle, dass diese Zange funktioniert. Nicht einmal mit den
mitgelieferten Steckern.
So eine hatte mein Vater mal. Nur ein winziger Bruchteil der
Quetschungen sahen am Ende so aus wie sie sollen (wie bei Amazon
abgebildet). Die allermeisten werden einfach irgendwie zusammen
geknüddelt und halten dementsprechend nicht.
Schau dir die Bewertungen an. Nicht die gefakte Zusammenfassung auf der
Artikelseite, sondern die echten, wo auch ein bisschen Text dazu
geschrieben wurde.
Paul schrieb:> Diese hier könnte passen:>> https://www.amazon.de/dp/B07Q4RN1M8/ref=cm_sw_r_apan_gl_i_4F0MYVM77JRW6EE2PVWX?_encoding=UTF8&psc=1
Gans sicher nicht.
Billiges Ramschwerkzeug vom Chinesen gibt es nur da, wo es auch Leute
gibt, die billiges Ramschwerkzeug kaufen würden. Für Aderendhülsen,
"KFZ-Quetschverbinder" aus dem Baumarkt oder die "Dupont-Stecker" für
die Arduinobastler ist das der Fall. Für professionelle Crimpverbinder
nicht. Eine KFZ-Werkstatt kauft keinen Ramsch von Amazon.
Das hilft mir bei der Wahl des richtigen Werkzeugs auch nicht weiter.
Eine funktionierende Empfehlung würde mir mehr helfen. Die Werkstätten
selbst würden sonst den kompletten Kabelbaum tauschen ...
Paul schrieb:> Die Werkstätten> selbst würden sonst den kompletten Kabelbaum tauschen
Gehe mal zu einer freien Werkstatt, die nicht an deine Automarke
gebunden ist. Dort ist die Bereitschaft in der Regel deutlich höher,
etwas zu reparieren anstatt es auszutauschen.
Paul schrieb:> Crimpzange Elektroklemmen IDESION Crimpzange SN-48B 600PCS 2,8 mm 4,8 mm> 6,3 mm männlich-weibliche Anschlussklemmen für Elektrokabel Crimper> 0,5-1,5 mm² Professionelles Crimpwerkzeug> https://www.amazon.de/dp/B07Q4RN1M8/ref=cm_sw_r_apan_gl_i_4F0MYVM77JRW6EE2PVWX?_encoding=UTF8&psc=1
Das ist eine Crimpzange für billige chinesische Flachstecker. Du
brauchst eine für Tyco MCP2.8. Wenn da nicht explizit draufsteht, dass
die Zange für Tyco MCP2.8 geeignet ist, dann ist sie es nicht.
Wie ziehst Du eigentlich M8-Muttern an? Mit der 6er oder mit der 21er
Nuss?
Harald W. schrieb:> Harald W. schrieb:>>>> Welche Zange bräuchte ich für Kfz>>>> Eine für "unisolierte KFZ-Stecker".>> Da meine Antwort negativ bewertet wurde,> hier noch mal ein passender Link:> https://www.pollin.de/p/crimpzange-fuer-unisolierte-flachstecker-500668
Diese würde bei mir nicht passen. Ich brauche eine für 0,5-1,5mm2.
Kabelschwerschnitt dürfte 0,75mm2 sein
Volker S. schrieb:>> https://baurix-werkzeuge.de/> So billig wie die sind, kann sich das nur um Schrott handeln!
Alle Bewertungen sind vor einem Jahr geschrieben worden, und es sind
erstaunlich wenige. Inhaltlich sind es überwiegend Werbetexte die ein
normaler Anwender so sicher nicht schreiben würde.
Pragmatiker schrieb:> Am pragmatischsten geht das mit der Spitzzange/Seitenschneider und> einfachem Überlappen der Laschen. Dann Nachlöten.
So etwas sollte man nicht empfehlen.
Bei einer gutem Crimpung kannst du so feste ziehen, wie du willst. Da
reißt dir eher das Kabel, als dass es sich aus dem Stecker löst. Wobei
im KFZ wohl wichtiger ist, dass die Crimpung luftdicht ist, damit sie
nicht Oxidiert.
Aufgrund der Masseverbindung ist das Massekabel mit der Zeit geschmort.
Das ist typisch bei der W204 Baureihe. Da jetzt mit Lötzinn arbeiten ist
keine gute Idee ...
Stefan F. schrieb:> Bei einer gutem Crimpung kannst du so feste ziehen, wie du willst. Da> reißt dir eher das Kabel, als dass es sich aus dem Stecker löst. Wobei> im KFZ wohl wichtiger ist, dass die Crimpung luftdicht ist, damit sie> nicht Oxidiert.
Löten ist immer noch besser als Crimpen mit ungeeignetem Werkzeug.
Lötstellen am Kabelbaum brechen irgendwann, bedingt durch die
Vibrationen im Fahrzeug. Aber bis dahin hat man Ruhe. Das ist besser als
eine vor sich hin gammelnd hochohmig werdende Quetschverbindung.
Crimpen hat das Potential, besser zu sein als Löten. Aber das setzt
absolut sachgerecht ausgeführte Crimpverbindungen voraus, und die
erzielt man nur mit passendem Werkzeug und entsprechender Übung.
Volker S. schrieb:> Jörg R. schrieb:>> https://baurix-werkzeuge.de/>>>> ..und schreibe jetzt nicht dass die zu teuer sind..>> So billig wie die sind, kann sich das nur um Schrott handeln!
Immerhin gibt die Firma 3 Jahre Garantie. Ich habe einige Zangen von der
Firma und bin zufrieden damit.
Du kannst die Firma aber mal mit Deiner Aussage konfrontieren, die sind
bestimmt begeistert;-)
Paul schrieb:> Aufgrund der Masseverbindung ist das Massekabel mit der Zeit geschmort.> Das ist typisch bei der W204 Baureihe. Da jetzt mit Lötzinn arbeiten ist> keine gute Idee ...
Doch. Genau das ist das Vernünftigste. Es schmort ja wegen der Oxidation
und speziell das wird durch das Lötzinn verhindert. Ordentlich die
Laschen drüberbiegen (Zugentlastung und Adern), dann ordentlich
Nachlöten.
Das ist sicherer und besser als jede Nicht-Ab-Werk-Crimpung. Achte
lieber darauf, dass die Adern noch unoxidiert sind. Nicht umsonst
verwendet man üblicherweise ganze Reparaturleitungen und nicht nur die
Pins.
Also auch mit nicht ganz passendem Werkzeug sollte es halten. Der Zug
auf sie Kabel wird bestimmt nicht stärker als wenn ich mit der Hand dran
ziehe und sie Festigkeit prüfe. Das passende Werkzeug ist das von TE und
sie Zange kostet über 459 Euro.
Von mir hast Du oben einen professionellen Anbieter mit
Qualitätswerkzeug bekommen,.
Wenn Deine Karre abbrennt, wird's teurer. Schon allein das Abholen von
dem ausgebrannten Wrack kosstet mind 400 Eur.
Paul schrieb:> Hier eine von knipex
nicht für den Preis
https://www.heimwerkerprofis.de/artikel.php?artnr=6601008965
Der Name muss schon draufstehen und am Preis sieht man Knipexqualität.
Wer Übung hat und die wenig braucht kann auch zum billigen Ersatz
greifen aber sonst gilt:
Stefan F. schrieb:> Du musst immer die Zange passend zu den Steckern kaufen.
mit allem Anderen muss man Übung haben und testen ob die Crimpung hält!
Jörg R. schrieb:> Immerhin gibt die Firma 3 Jahre Garantie. Ich habe einige Zangen von der> Firma und bin zufrieden damit.
Aber eine MCP2.8 - Zange finde ich in dem Shop nicht. Nicht einmal eine
für MQS, und das ist so ziemlich der gängigste Terminaltyp im Auto.
Soul E. schrieb:> Lötstellen am Kabelbaum brechen irgendwann, bedingt durch die> Vibrationen im Fahrzeug.
In meinem ganzen Leben mit unzähligen Lötverbindungen an Fahrzeugen habe
ich noch niemals so einen Bruch gesehen.
... außer man setzt die Reparatur/Lötstellen nicht vor und hinter ein
Scharnier, sondern mitten rein. Dann "vibriert" aber nichts kaputt,
sondern wird einfach im Laufe der Zeit abgeschert.
Nachlöten ist Pflicht beim Reparieren von Pins. Besser ist nur die an
vernünftiger Stelle angelötete, bereits vorgecrimpte Reparaturleitung.
Die braucht man nicht am Pin nachlöten (schadet aber nicht).
Eventuell repariere ich auch einfach nur den Massepin und lasse alle
anderen Pins so wie sie sind. Das heißt irgendwie aus dem Stecker
herausfummeln, neuen Stecker nehmen und lediglich das Massekabel
reparieren. Das wird einige Millimeter kurzer sein aber dürfte nicht
weiter schlimm sein, solange ich den Strang entlaste. Notfalls kann ich
auch ein Verlängerungskabel nehmen und dann mittels Adernhülsen
verlängern ...
Émile schrieb:> Da das keine Flachstecker sind, sagt nichts in der Welt, daß die Gesenke> für Flachstecker auch für diese Spezialstecker hier passen. Klar,> Zufälle gibts immer, aber Zufälle sind kaum weniger selten als Glück.
Das ist richtig. Jedoch haben die Zangen das Potential und sind weit
verbreitet (notfalls den Fragen, der für einen beim Auto oder Fahrrad
crimpt). Wichtig ist halt nur, dass die "Laschen" damit wirklich in
einen "Bogen" fallen und nicht "geknickt" werden (ausprobieren). Dann
wird die Verbindung schon sehr gut.
Paul schrieb:> Das wird einige Millimeter kurzer sein aber dürfte nicht> weiter schlimm sein, solange ich den Strang entlaste. Notfalls kann ich> auch ein Verlängerungskabel nehmen und dann mittels Adernhülsen> verlängern ...
Genau dieses "einige Millimeter (werden bei Schmorrschaden wohl eher
2cm) kürzer sein" ist ein Problem. Achte auf unoxidierte Adern und
verlängere hier.
Mit WAS willst Du verlängern? "Adernhülsen"? Löten und Schrumpfschlauch
ist angesagt, nicht quetschen.
Diese Amateure ... hier sieht man sehr deutlich den Unterschied zwischen
reinen Theoretikern und Leuten mit Erfahrung.
Soul E. schrieb:> Wie ziehst Du eigentlich M8-Muttern an? Mit der 6er oder mit der 21er> Nuss?
Mit ner 13-er Nuss aus dem Baumarkt. "Anziehen" geht damit genausogut
wie mit einber teuren Nuss. Nur zum Lösen von festgerosteten Muttern
dürfte die teure Nuss besser geeignet sein.
Paul schrieb:>>>> Welche Zange bräuchte ich für Kfz>>>>>> Eine für "unisolierte KFZ-Stecker".>>>> Da meine Antwort negativ bewertet wurde,>> hier noch mal ein passender Link:>> https://www.pollin.de/p/crimpzange-fuer-unisolierte-flachstecker-500668>> Diese würde bei mir nicht passen. Ich brauche eine für 0,5-1,5mm2.> Kabelschwerschnitt dürfte 0,75mm2 sein
Die Zange hat doch drei verschiedene Quetschzonen. Sind da wirklich
alle drei ungeeignet?
Harald W. schrieb:> Soul E. schrieb:>>> Wie ziehst Du eigentlich M8-Muttern an? Mit der 6er oder mit der 21er>> Nuss?>> Mit ner 13-er Nuss aus dem Baumarkt. "Anziehen" geht damit genausogut> wie mit einber teuren Nuss. Nur zum Lösen von festgerosteten Muttern> dürfte die teure Nuss besser geeignet sein.
Abber Du nimmst keine 17er Nuss, richtig? Und warum nicht? Weil die
nicht passt. Und genauso ist es mit den Crimpzangen. Wenn die da
irgendwie drüberrutscht und das Blech zusammenbiegt hast Du noch lange
keine gasdichte (und damit umweltbeständige) Crimpverbindung.
Harald W. schrieb:> Pragmatiker schrieb:>> In meinem ganzen Leben mit unzähligen Lötverbindungen an Fahrzeugen habe>> ich noch niemals so einen Bruch gesehen.> Glück gehabt.
Oder einfach "gekonnt". Ich habe die gleiche Erfahrung und schreibe
nicht ständig aus dem Internet ab, wie böse Lötverbindungen angeblich
sind.
Das sieht aus wie ein TE JPT Kontakt. Hol dir eine 15€ Krimpe von Amazon
und gut ist. Lass den quatsch mit Löten, dann bricht irgendwann das
Kabel.
Für die Dichtheit sollte nachher das Steckergehäuse entscheiden, nicht
die Güte des Crimps.
Wir haben 4 Krimpzangen auf Arbeit von 20€ China-Boy (siehe Bild) über
nicht-ganz-so-billig Licota bis zur Amphenol Industries für 550€
Der einzige Unterschied ist, dass die teuerste konsistent gute Crimps
macht, auch wenn du einen Chimpansen crimpen lässt. Mit den anderen
bekommt man das auch Problemlos hin, aber mann muss sich ein ganz
kleines bisschen Mühe geben und einfach lust haben einen guten Crimp zu
machen.
Sofern du also nicht ab und zu verdonnert wirst komplette Kabelbäume zu
Crimpen, wird eine Krimpe von Amazon vollkommen ausreichen.
Harald W. schrieb:> Und wie verhindert der "Könner" die Zinnpest?
Kannst Du Dich noch offensichtlicher als Theoretiker outen? So etwas
(musste es erst googlen) ist vollkommen irrelevant.
Weder bricht etwas, noch pestet etwas. Ordentlich löten, am besten 1cm
überlappend, Schrumpfschlauch drüber. Beim Pin natürlich zuerst
ordentlich zusammenbiegen (Crimpzange ist natürlich optimal, aber
vollkommen unnötig in so einem Fall), dann Nachlöten. Gerade bei dem
gezeigten Pin ist ja sogar eine Zugentlastung für die Isolierung dran.
Es wäre besser gewesen, er hätte gleich Reparaturleitungen gekauft. Wenn
verschmort, dann muss er eh großzügig die Leitung ersetzen.
Vernünftig (!) Löten ist die einzig taugliche und sichere
Reparaturmöglichkeit am KFZ Kabelbaum.
Manfred schrieb:> Oder einfach "gekonnt". Ich habe die gleiche Erfahrung und schreibe> nicht ständig aus dem Internet ab, wie böse Lötverbindungen angeblich> sind.
Das ist schon zu einer Religion verkommen.
Gegen eine Religion kann man nichts machen.
Und selbst wenn Hasi eine Super-Profi-Crimpzange ergattert, heißt das
noch lange nicht, dass dann eine ordentliche Verbindung entsteht.
michael_ schrieb:> Und selbst wenn Hasi eine Super-Profi-Crimpzange ergattert, heißt das> noch lange nicht, dass dann eine ordentliche Verbindung entsteht.
Und selbst wenn Hasi den Super-Profi-Lötkolben ergattert, heißt das
noch lange nicht, dass dann eine ordentliche Verbindung entsteht.
Ich hab mir für den Zweck so eine gekauft. Ist jetzt auch nicht die
superdupercrimpzange, tut aber für den Zweck das, was sie soll.
https://de.aliexpress.com/item/4000246209070.html Und zwar die
Ausführung
SNA-2549 EDM Und die Lieferung war innerhalb etwas mehr wie ner Woche
da.
Hat mich selber überrascht, dass das so schnell ging.
Paul schrieb:> Eventuell repariere ich auch einfach nur den Massepin
Die Kontakte lassen sich rausnehmen bei fast allen im Kfz üblichen
Steckern. Man muß halt rausfinden, wie der kontakt eingerastet ist und
dann mit Stecknadel und/oder Uhrmacherschraubenzieher lösen.
Die einfachste Reparaturmöglichkeit ist passender Kontakt mit Kabel
dran, und außerhalb des Steckers verbinden. Notfalls vom Schrottplatz
passenden kontakt bzw. Stecker mit etwas Kabel dran holen.
ich hab neue Leitungen vom Steuergerät zu Einspritzdüsen verlegt.
und die Dinger gelötet.
Hält jetzt schon ca 20Megameter.
-der Fehler mit gelegentlichen Zündaussetzern
nach längerer Standzeit (ab 2d) ist aber immer noch da
:-]
Paul schrieb:> Ich kaufe mir jetzt einfach die KNIPEX PreciForce Crimpzange (220 mm) 97> 52 34. Die sollte funktionieren.
Inzwischen sieht es so aus als wäre es wirtschaftlicher ein neues Auto
zu kaufen.
Aber nur wenn man auf die Flachzangen hier im Forum hört. Wenn ich schon
Null-Checker Stefan über gasdichte Crimpverbindungen labern höre, geht
mir das Messer in der Tasche auf. Theoretiker ohne Ahnung am Werk.
So viel Gesülze wegen einem Steckerpin. Der Praktiker hat das in zwei
Sekunden verbunden. Da muss man nicht rummachen wie eine Kakerlake wenn
das Licht angeht.
Das muss auch nicht 100 Jahre halten. In ein paar Jahren wird die Karre
nach Tunesien verschifft. Da juckt so was keinen mehr.
ESP4096 S. schrieb:> Für die Dichtheit sollte nachher das Steckergehäuse entscheiden,
Sorry, aber im KFZ (sogar Motorrad) sind Stecker normalerweise offen.
Cyblord -. schrieb:> Wenn ich schon> Null-Checker Stefan über gasdichte Crimpverbindungen labern höre, geht> mir das Messer in der Tasche auf. Theoretiker ohne Ahnung am Werk.
Ich hatte allerdings eine handwerkliche Ausbildung, wo das so lange
geübt wurde, bis es jeder ordentlich konnte.
Stefan F. schrieb:> Ich hatte allerdings eine handwerkliche Ausbildung, wo das so lange> geübt wurde, bis es jeder ordentlich konnte.
Da hat Dich Dein Meister an der Nase herumgeführt. Bei so einem
einfachen Blechpin kannst Du gar nicht gasdicht Verpressen.
Helge schrieb:> Man muß halt rausfinden, wie der kontakt eingerastet ist und> dann mit Stecknadel und/oder Uhrmacherschraubenzieher lösen.
Dafür habe ich mal dem Ali ein paar wenige Euro gegönnt, Anhang.
●DesIntegrator ●. schrieb:> ich hab neue Leitungen vom Steuergerät zu Einspritzdüsen verlegt.> und die Dinger gelötet.> Hält jetzt schon ca 20Megameter.
Direkt am Stecker löten bereitet mir Unwohlsein: Wenn das Lot in den
Kontaktbereich fließt, hat man verloren. Meistens klappt das ja ...
Cyblord -. schrieb:> Aber nur wenn man auf die Flachzangen hier im Forum hört.
Mit Gefühl in den Fingern kommt man sogar mit einer Billigzange zum
Ziel, wenn denn die Größen vom "Gesenk" halbwegs passen. Für die
gängigen 6,3mm Flachstecker habe ich ordentliche Zangen zu ehemals
dreistelligen DM. Zuvor habe ich auch mit dem Billigding ohne Ausfälle
agiert.
Stefan F. schrieb:>> Für die Dichtheit sollte nachher das Steckergehäuse entscheiden,> Sorry, aber im KFZ (sogar Motorrad) sind Stecker normalerweise offen.
Ja, sie liegen aber meist im Lampentopf oder unter der Sitzbank, wo kein
Spritzwasser kommt. Im Außenbreich haben die Japaner eine Plastikhülle
drüber, die an einer Seite großzügig offen ist.
Wie man es nicht macht, kannst Du an der Honnecker-Harley ETZ250
angucken, Anschlüsse des Sicherungshalters offen im Spritzbereich des
Hinterrades.
Manfred schrieb:> ●DesIntegrator ●. schrieb:>> ich hab neue Leitungen vom Steuergerät zu Einspritzdüsen verlegt.>> und die Dinger gelötet.>> Hält jetzt schon ca 20Megameter.>> Direkt am Stecker löten bereitet mir Unwohlsein: Wenn das Lot in den> Kontaktbereich fließt, hat man verloren. Meistens klappt das ja ...
Die Pins beim Löten so halten, dass die Kragen nach unten zeigen.
Da läuft nix rein.
Und:
Natürlich auch nicht am Steckergehäuse löten,
sondern die Pins an die Leitung und die Pins dann rein clippen.
Flickstellen nochmal warm fönen und dann so gut es geht
gegen Feuchtigkeit und Schmutz abdecken/einwickeln etc
Dem was Soul Eye schreibt ist nichts hinzuzufügen. Der kennt sich aus
der Mann. Harald glänzt wieder mal mit völliger Ahnungslosigkeit und
konsequenter Selbstüberschätzung seines eigenen
Wissensstandes....völliger Unsinn alle unisolierten Kontakte in einen
Topf zu werfen....
Pragmatiker schrieb:> Kannst Du Dich noch offensichtlicher als Theoretiker outen? So etwas> (musste es erst googlen) ist vollkommen irrelevant.
Nunja, bei mir haben Lötstellen im Motorraum nur 1...2 Jahre gehalten.
Hast Du eine andere logische Erklärung dafür?
> Vernünftig (!) Löten ist die einzig taugliche und sichere> Reparaturmöglichkeit am KFZ Kabelbaum.
Nun, ich habe sicherlich tausende Lötungen bislang gemacht. Allerdins
nur wenige im Auto. Die sind alle "unvernünftig"?
Harald W. schrieb:> Nun, ich habe sicherlich tausende Lötungen bislang gemacht. Allerdings> nur wenige im Auto. Die sind alle "unvernünftig"?
Der Kapillareffekt an gelöteter Litze ist nicht zu unterschätzen und wo
bricht Kabel gemeinhin am ehesten? Am Stecker selber. Einen Knickschutz
haben die Stecker im Auto nicht und Erschütterungen gibt es gerade im
Auto.
Auf der anderen Seite haben Autos eine begrenzte Lebensdauer. Im Sinne
einer sicheren elektrischen Verbindung mag bei einem gebrauchten Auto
ein angelöteter Stecker entgegen allen Regeln der Kunst vertretbar sein.
In Uralt-Benzen bis zum W123 waren Steckverbindungen mit versilberten
Kontakten üblich. Die (dicken!) Kabel waren an die Steckverbinder
gelötet, die Stecker aber so konstruiert, dass Knicke in der Nähe der
Lötverbindung ausgeschlossen waren.
Rainer Z. schrieb:>> Nun, ich habe sicherlich tausende Lötungen bislang gemacht. Allerdings>> nur wenige im Auto. Die sind alle "unvernünftig"?>> Der Kapillareffekt an gelöteter Litze ist nicht zu unterschätzen und wo> bricht Kabel gemeinhin am ehesten? Am Stecker selber. Einen Knickschutz> haben die Stecker im Auto nicht und Erschütterungen gibt es gerade im> Auto.
Bei mir gabs keine Probleme mit dem Knickschutz, sondern das Lötzinn
ist "vergammelt". Ich wollte mir damals eine Ausfallmeldung für die
Scheinwerferlampen bauen und musste dafür Leitungen an einen Reed-
kontakt löten.
Ich Krimpe diese unisolierten Stecker seit Jahrzehnten gefühlvoll mit
der Spitzzange, dazu ein wenig Lot und fertig. Von meinen Konstrukten
ist noch nie eins locker geworden oder ab vibriert. Allemal besser wie
die Konstrukte in den sog. Fachwerkstätten die dann fröhlich
Stromdiebbäume im Auto basteln. Hauptproblem: Universelle Zangen sind
immer Sche....e...
●DesIntegrator ●. schrieb:> ich hab neue Leitungen vom Steuergerät zu Einspritzdüsen verlegt.> und die Dinger gelötet.
hatte ich bei 250.000, jetzt 420.000 auf der Uhr und hält. Ca. 30
Flickstellen im Kabelbaum wegen durchgescheuert: Lange Hülse aufpressen,
verlöten, Schrunpfschlauch drüber, originalen Schutzschlauch drüber.
Harald W. schrieb:> Nunja, bei mir haben Lötstellen im Motorraum nur 1...2 Jahre gehalten.> Hast Du eine andere logische Erklärung dafür?
Das kann man nur am Objekt vernünftig analysieren, aber vermutlich hast
Du etwas extrem falsch gemacht und/oder Dein Lötzinn ist 80 Jahre alt.
Ja knipex ist wirklich schön teuer, aber der Einzige Hersteller der es
geschafft hat, mir einen Seitenschneider zu verkaufen, bei dem bei der
zweiten Benutzung eine Schneidbacke im Stück abgebrochen ist ohne
wirklich Kraft zu brauchen.
MfG
Michael
Hallo
Émile schrieb:> Das ist übler Pfusch, vor allem in einem Auto (Vibrationen).
Nein ist es nicht - man brauch aber allerdings Erfahrung, Gefühl, ein
gutes Auge und keine Angst (genug Reserve) diese kreative Chrimpethode
erst mal an ähnlichen Litzen zu üben und an den Übungstücken auch den
realtiv kräftig zu ziehen und Durchgangsmessungen durchzuführen.
Dann funktioniert das bei wenigen Stücken sehr gut - es dauert halt und
man muss üben und ein generelles Feingefühl haben und wirklich auch vom
Bauch heraus "wissen" und "fühlen" wie eine "echte" Crimpung aussehen
müsste - dann kommt Mann einer "echten Crimpung" auch mit der
Spitzzangenmethode sehr nah, und für die Praxis auch in Fahrzeugen
vollkommend ausreichend.
Unterschiede bestehen nur in der "perfekten" Optik und eventuell bei
Messungen unter Laborbedingungen, die in der Realität aber nicht
interessieren (Reserven sind sowieso eingeplant - schaut mal in der
Realität wer die Kabelbäume und Stecker nicht nur im Automobilbau
zusammenbaut - keine Ingenieure, keine Facharbeiter, sehr selten mal
fest angestellte und gut angelernte Mitarbeiter sondern "irgendwelche"
Leiharbeiter welche "den Kram" im besten Fall einen Tag erklärt bekommen
und an diesen Tag üben dürfen... und da gibt es sogar mit den richtigen
Crimpwerkzeug einen erklecklichen Teil an Ausschuss).
Auch wenn Crimpzangen und Einsätze bezahlbar geworden sind (wenn nicht
die absoluten Edelmarken die bis auf das µ genau sind und 1001
Zetifikate besitzen benutzt werden) sind, so ist diese
"Spitzzangenmethode" für wenige "Crimpungen" die Lösung solange man es
selbst bezahlen müsste und man die kosten nicht an Kunden weitergeben
kann, bzw. Lohnkosten vorhanden sind..
Praktiker
Beeindruckend, wie viele Leute mit welcher Vehemenz ihren Pfusch
verteidigen.
Vermutlich kommt auch gleich ein "Litzen verzinnen und dann in die
Lüsteklemme"-Fan aus der Kiste gewankt.
Rainer Z. schrieb:> In Uralt-Benzen bis zum W123 waren Steckverbindungen mit versilberten> Kontakten üblich. Die (dicken!) Kabel waren an die Steckverbinder> gelötet, die Stecker aber so konstruiert, dass Knicke in der Nähe der> Lötverbindung ausgeschlossen waren.
Bei meinem aktuelleren Modell würde ich behaupten, dass das Massekabel
per gecrimpten und verlötetem Ringkabelschuh an der Karosse
angeschlossen war. Also das "offene" Ende der Leitung wr zusätzlich
verlötet.
Durch den Crimp müsste die Kapillarwirkung ja unterbrochen sein?
Émile schrieb:> Beeindruckend, wie viele Leute mit welcher Vehemenz ihren Pfusch> verteidigen.>> Vermutlich kommt auch gleich ein "Litzen verzinnen und dann in die> Lüsteklemme"-Fan aus der Kiste gewankt.
Crimpen und Löten sind zwei unterschiedliche Verbindungsarten.
Man nimmt entweder die eine oder die andere Art. Beide gleichzeitig
ist nicht doppelt gut, sondern eher doppelt schlecht.
Manchmal sind Adern auch so kurz gehalten,
dass man mit 'ner Crippzange garnicht heran kommt.
Das ist nun mal nicht so wie im Film á la MacGyver,
wo plötzlich ein halber Meter Kabeladern unterm Lenkstock hervorkommt,
um die Karre kurz zu schliessen
Vom restlichen Platz im Motorraum ganz zu schweigen.
Der Motor steht halt nicht immer
auf dem Förderband der Produktionsstrasse.