Hallo,
ich habe einen neuen WLAN Router. Der kann aufgrund eines
Antennenanschlusses nicht mehr beim Drucker stehen. Der Drucker ist
Netzwerkfähig, jedoch nicht WLAN fähig.
Ich habe mir deswegen eine Fritzbox 7430 gekauft und dachte die könnte
mir folgendes bewerkstelligen
WLAN ROUTER (Vodafon Mist) <-> WLAN <-> FRITZBOX 7430 <-> Netzwerkabel
<-> Drucker
Ich habe mir die Fritzbox gekauft, da man sie als Repeater einsetzten
kann (wahrscheinlich aber nur für Fritzbox Netzwerke). Gibt es eine
Möglichkeit sich mit der Fritzbox sich ins bestehende WLAN einzuwählen
und den Drucker im Netzwerk zu Verfügung zu stellen? Wenn nein, was für
eine Hardware bräuchte ich?
Dank und Gruß
Johannes
Irgendeinen billigen Access Point, der einen LAN-Anschluss hat und
Clientmode kann.
Die meisten Steckdosen-"WLAN-Verstärker" mit LAN-Buchse können das, alte
Fritzrepeater aber auch, und die funktionieren im Clientmodus an allen
Netzen.
Johannes schrieb:> Ich habe mir die Fritzbox gekauft, da man sie als Repeater einsetzten> kann (wahrscheinlich aber nur für Fritzbox Netzwerke). Gibt es eine> Möglichkeit sich mit der Fritzbox sich ins bestehende WLAN einzuwählen> und den Drucker im Netzwerk zu Verfügung zu stellen?
Ich finde da grad keine Möglichkeit bei meiner 4040.
> Wenn nein, was für eine Hardware bräuchte ich?
Wenns wieder AVM werden soll würd ein 1200er oder 1200er AX das
erledigen, der kann WLAN empfangen und das dann auf seiner
LAN-Schnittstelle ausgeben.
mein Junior hat einen Laserdrucker am Raspberry Pi4, den nutzt jetzt
eigentlich jeder im Haushalt mit da es eben super easy ist übers Handy
zu drucken. Sogar mit seinem Windows 11 Rechner nutzt er die WLAN
Freigabe des Raspberrys, um zu drucken.
Man muss nur CUPS installieren und den Drucker freigeben, fertig.
Das kann auch jeder ältere Raspberry 2/3, da die 4er zur Zeit vergriffen
sind bzw. das doppelte kosten also zu Beginn.
Hallo Johannes,
j̶a̶ ̶d̶a̶s̶ ̶g̶e̶h̶t̶,̶ ̶D̶u̶ ̶k̶a̶n̶n̶s̶t̶ ̶d̶i̶e̶ ̶F̶r̶i̶t̶z̶b̶o̶x̶
̶a̶l̶s̶ ̶C̶l̶i̶e̶n̶t̶ ̶e̶i̶n̶r̶i̶c̶h̶t̶e̶n̶.̶ ̶W̶e̶n̶n̶ ̶d̶u̶
̶f̶e̶r̶t̶i̶g̶ ̶b̶i̶s̶t̶,̶ ̶e̶i̶n̶f̶a̶c̶h̶ ̶d̶e̶n̶ ̶D̶r̶u̶c̶k̶e̶r̶
̶p̶e̶r̶ ̶L̶A̶N̶ ̶v̶e̶r̶b̶i̶n̶d̶e̶n̶.̶
sorry nicht richtig gelesen
_Der Betrieb als IP-Client per WLAN wird von der FRITZ!Box nicht
unterstützt._
https://avm.de/service/wissensdatenbank/dok/FRITZ-Box-7430/3244_FRITZ-Box-als-IP-Client-einrichten
Alexander schrieb:> Du kannst die Fritzbox als Client einrichten.
Das ist was komplett anderes als hier gesucht wird. Dein Link
beschreibt, wie man eine Fritzbox über ein Kabel mit einem anderen
Router verbinden kann.
Reinhard S. schrieb:> Wenns wieder AVM werden soll würd ein 1200er oder 1200er AX das> erledigen, der kann WLAN empfangen und das dann auf seiner> LAN-Schnittstelle ausgeben.
Oder auch ältere Repeater-Modelle von AVM die einen LAN-Anschluss haben.
Für einen Drucker muss es kein Gbit sein.
Also wenn du keine Scheu vor tagelangem Gefummel hast, installiere dir
Linux und bastel dir eine eigene Firmware für die 7430. Der
ursprüngliche Funktionsumfang bleibt erhalten, du bekommst aber noch ein
zweites GUI mit erweiterten Funktionen. Die Fritzbox wird sich auf den
ersten Blick nicht großartig unterscheiden. Hab ich auch schon gebacken
bekommen, ist nicht so schwierig.
Wenn's dann läuft, kannst du die 7430 dann als WLAN Client betreiben und
den Drucker per LAN verbinden.
Hier steht nur dass es geht, leider nicht wie es geht.
https://github.com/Freetz-NG/freetz-ng/issues/123
[Offtopic]
Johannes schrieb:> (wahrscheinlich aber nur für Fritzbox Netzwerke)
So eine Aussage habe ich mal von einem Verkäufer beim lokalen
Expert-Markt bekommen, obwohl ich ihm vorher erzählt habe, dass ich
einen OpenWRT-Router laufen habe.
Wie soll z.B. ein Samsung-Handy sich dann in ein WLAN einloggen können?
[/offtpopic]
Lösungen wurden ja genannt...
Ich sehe da 2 Möglichkeiten.
Möglichkeit 1: Den Drucker eine FESTE IP geben (geht auch in der
Fritzbox).
Hacken bei : Den Gerät immer die selbe IP zuweisen.
Dann den Anschluss des Druckers auf die IP stellen (Unter
Anschlusseinstellung) FERTIG.
Ob die Daten dahin fliegen oder die Kabel-Eisenbahn nehmen ist egal.
Hauptsache sie wissen wo sie hin sollen. ;)
Möglichkeit 2: Via USB was die meisten fritzboxen haben. Soll
funktionieren aber ich habe es nur bisher via Netzwerk gemacht.
Falls dein Vodafone-Zeug keine Wlan-Verbindung zur Fritzbox aufbauen
kann, dann mache es per Kabel. Das sollte immer gehen. Dann ist die
Fritzbox halt ein Computer wie ein PC.
Das ganze nennt sich ja nicht umsonst Netzwerk.
Habe ich selbst lange Zeit gemacht. Die Fritzbox vom Internet nehmen
(kein Witz) und dann einfach als schlauen HUB benutzen.
Schlaumaier schrieb:> Falls dein Vodafone-Zeug keine Wlan-Verbindung zur Fritzbox aufbauen> kann, dann mache es per Kabel. Das sollte immer gehen.
Nein, das geht in seinem Fall eben nicht. Er möchte eine WLAN Verbindung
aber kein Kabel durch die ganze Bude ziehen.
Evtl. reicht auch ein Firmware Downgrade der Fritzbox. Oder den Vodafone
Router gleich durch die Fritzbox ersetzen.
Reinhard S. schrieb:> Nö, weil:
Lies Punkt 5 im 2 Link.
5 WLAN einrichten
Zitat der Quelle :
Sollte es sich bei dem anderen Router um einen WLAN-Router handeln,
können Sie die FRITZ!Box als zusätzliche WLAN-Basisstation einsetzen. So
können Ihre WLAN-Geräte, auch wenn das Funknetz Ihres Routers nicht
erreichbar ist, über die FRITZ!Box auf die Internetverbindung und andere
Geräte im Heimnetz zugreifen.
Johannes schrieb:> Ich habe mir die Fritzbox gekauft, da man sie als Repeater einsetzten> kann (wahrscheinlich aber nur für Fritzbox Netzwerke).Schlaumaier schrieb:> Alexander schrieb:>> Oder den Vodafone>> Router gleich durch die Fritzbox ersetzen.>> die beste Idee :)
Wie heist die Relegion, um das zu glauben?
Einfach so ein Teil kaufen:
https://www.pollin.de/p/allnet-wlan-repeater-all0237r-300-mbit-s-741325
Vorteil beim Client-Modus ist, dass kein zusätzliches W-Lan aufgebaut
wird.
Gegenüber dem Repeater-Modus.
Strom ist auch nur 1/5.
Oder gleich einen neuen Drucker mit WiFi kaufen.
Hallo zusammen,
Danke für die vielen Antworten.
Cups unterstützt leider nicht alle funktionen die ich brauche (Drucke
viele Etiketten).
Ich kaufe mir einen so ein 20 Euro TP Link Teil. Vielen Dank.
Liebe Grüße
Johannes
Schlaumaier schrieb:> Leihgebühr für die 6591. Und die kann ALLES.
Von der Provider-6490 erinnere ich mich, dass die nicht alles konnte,
was AVMs 6490 konnte. Beispielsweise keine SIP-Telefonie.
Schlaumaier schrieb:> Reinhard S. schrieb:>> Nö, weil:>> Lies Punkt 5 im 2 Link.
Der sagt aber nicht, das man sich via WLAN zum anderen Router verbinden
kann. Geht ja auch schlecht, wenn das Funknetz des anderen Routers nicht
erreichbar ist...
Schlaumaier schrieb:> O.k. Wenn die so armselig ist, dann wird er wohl die 20 Euro ausgeben> müssen für das andere Teil.
Es gibt eine Welt außerhalb Fritz, sogar ohne Fritz ist die nicht
sinnlos.
Das angefragte "Problem" wird sich mit fast jedem beliebigen AccessPoint
lösen lassen, der sich als Client einrichten lässt. Was sind 20 Euro -
auch eine Fritzbox gibt es nicht umsonst, die kostet eher mehr.
Manfred schrieb:> Das angefragte "Problem" wird sich mit fast jedem beliebigen AccessPoint> lösen lassen, der sich als Client einrichten lässt.
Richtig.
Aber ich gehöre zu den Leute die erst mal versuchen das zu verwenden was
da ist.
Die Industrie verdient schon mehr als genug an mir.
Wenn es von den Stromkosten nicht sinnlos wäre würde ich ja sagen ich
habe noch ein Umzugskarton ausgemusterte Aironet 1141 rumliegen, die
kann man auch im Bridge Mode ins beliebige WLAN hängen um kabelgebundene
Geräte anzuschließen...
Da kommt man aber schon nach einem Jahr günstiger weg, wenn man sich die
oben genannten Lösungen holt, selbst wenn ich die versandkostenfrei
verschenken würde...
Netzwerker schrieb:> Aironet 1141
Brauche einen LAN für den Drucker.
Wollte mir gerade den TP-Link TL-WR902AC bestellen. Habe gesehen, dass
der leider einen Akku drin hat. Ich will den Drucker und Accesspoint an
einer Steckdosenleiste haben und die sollen sich nach Stromwegfall
ausschalten. Denke ich hole mir jetzt diese Büchse:
https://www.amazon.de/dp/B0873SLW3V/
Vielen Dank noch mal.
Lieben Gruß
Johannes
Hmm schrieb:> Würde mich aber sehr wundern, wenn so ein Teil einen Akku hätte.
Das ist ein WLAN-Router für unterwegs, nicht das was der TO braucht.
Nachdem er schon sinnloserweise eine Fritzbox gekauft hat scheint der TO
immer nur das ungeeignetste Teil in Betrach zu ziehen, bin gespannt was
er als nächstes auftischt. Bestimmt keinen einfachen Accesspoint, das
würde ja glatt funktionieren.
Georg
Georg schrieb:> Das ist ein WLAN-Router für unterwegs, nicht das was der TO braucht.> Nachdem er schon sinnloserweise eine Fritzbox gekauft hat scheint der TO> immer nur das ungeeignetste Teil in Betrach zu ziehen, bin gespannt was> er als nächstes auftischt. Bestimmt keinen einfachen Accesspoint, das> würde ja glatt funktionieren.
Habe doch schon was "aufgetischt" (TP-Link TL-WA801N WLAN Access Point),
oder hast du jetzt eine Stunde für deine Nachricht gebraucht. Bin leider
kein Experte, aber ich lerne gerne von dir. Fühl dich gedrückt, brauchst
du glaub ich :-)
Johannes schrieb:> Brauche einen LAN für den Drucker.>> Wollte mir gerade den TP-Link TL-WR902AC bestellen. Habe gesehen, dass> der leider einen Akku drin hat.
Die Exemplare, die ich in den Fingern hatte, hatten keinen Akku gehabt.
Der hätte da auch gar nicht reingepasst. Versorgung über USB.
Als WLAN-Client ist dieses Gerät durchaus empfehlenswert. Macht, was es
soll.
fchk
Schlaumaier schrieb:> Der hat wenigstens 4 Lan-Ports. Kann man immer mal gebrauchen. ;)
Wozu brauchst du bei einem Client 4 Lan-Port?
Vollkommen sinnlos.
So ein von mir genanntes Steckdosenteil reicht völlig.
Auch weniger Strippengezimpel.
Was für ein Theater für so einen simplen Fall ... bis hin zur "eignen
Linux-Firmware". Sonst nix zu tun?
WLAN-Repeater, z.B. von Netgear, TP-Link oder Devolo (u.a.) haben alle
auch einen LAN-Anschluss, auf dem das "repeatete" Netz verfügbar ist.
Vom TP-Link weiss ich mit Bestimmtheit, dass man den auch einfach nur
als Client benutzen kann, falls das Repeaten nicht benötigt wird. Der
jeweilige Treiber (passend zum Drucker) muss auf die Endgeräte, die
LAN-Verbindung ist nur das Transport-Medium. Feddich ...
Drucker gehören m.E. zur "Infrastruktur", also bekommen sie eine "hart"
eingestellte IP-Adresse (ausserhalb des DHCP-Pools des DHCP-Servers)
oder eine "quasi statische" IP per Reservierung (die ist dann aus dem
DHCP-Pool).
Vorsicht, manche Repeater haben auch einen eigenen DHCP-Server intus,
z.B. der TP-Link. Der muss abgeschaltet werden oder man muss dafür
sorgen, dass sich die Adressbereiche der Pools nicht überschneiden.
Beispiel:https://www.amazon.de/TP-Link-TL-WA860RE-Verst%C3%A4rker-integrierte-kompatibel/dp/B00K11UHVA
Frank E. schrieb:>> Vorsicht, manche Repeater haben auch einen eigenen DHCP-Server intus,> z.B. der TP-Link. Der muss abgeschaltet werden oder man muss dafür> sorgen, dass sich die Adressbereiche der Pools nicht überschneiden.>
Das ist genial … wenn technisch „begabte“ Mitarbeiter solchen
China-Schrott von zuhause mit in die Firma bringen, um das Firmen-WLAN
im Büro zu verstärken 🙈😂 … und plötzlich ein neuer dhcp-Server Adressen
verteilt 👍
Frank E. schrieb:> Was für ein Theater für so einen simplen Fall ... bis hin zur "eignen> Linux-Firmware". Sonst nix zu tun?
Legitime und zielführende Lösung für die ursprüngliche Frage:
Johannes schrieb:> Gibt es eine Möglichkeit sich mit der Fritzbox sich ins bestehende WLAN> einzuwählen und den Drucker im Netzwerk zu Verfügung zu stellen?
Antwort: Ja
Émile schrieb:> Lösung: Alte Fritzbox wieder verkaufen
Ist vielleicht ein praktikabler Workaround aber keine technische Lösung.
Und erst recht keine die einem Elektronikforum gerecht würde.