Pollin am Ende von 2026

OP #8111786

Mahlzeit!

Es gibt ja schon (auch hier) Diskussionen über Pollin und sein mögliches/vermutliches Ende. Gelegentlich bestellte ich da auch mal was. Aber: die (vermutlich wirklich) letzte Bestellung wollen sie nicht per Visa wie sonst üblich bezahlt haben (was man bei Problemen wieder zurück bekommen könnte), sondern sie verlangen nach der Order auf einmal Vorkasse.

Ich wollte vor dem Hintergrund eine Warnung loswerden (nicht nur, was Pollin angeht): nie im Internet in Vorleistung gehen! Bei einem Insolvenzverfahren hat man praktisch keine Chance, sein Geld wieder zu bekommen.

Also Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste! (Oder auch nicht, sonst wäre sie nicht Mutter geworden...)

OP

Michael G. schrieb:

Mir werden nachwievor u.a. PayPal, SEPA-Lastschrift und Rechnung (!) als Zahlungsoptionen angeboten.

ja, angeboten wurde mir das auch. Aber es ging nicht vom Konto weg; stattdessen kam vorhin eine Mail mit der Aufforderung zur Vorkasse. Lustigerweise nicht auf das bisherige Konto von Pollin, sondern auf das Konto des Insolvenzverwalters.

Rechnung wäre ok. Wenn sie es denn dann auch versenden...

Klaus W. schrieb:

Lustigerweise nicht auf das bisherige Konto von Pollin, sondern auf das Konto des Insolvenzverwalters.

Das ist nicht lustig, sondern bekannt und übliches Vorgehen des Insolvenzverwalters.
Und der wird auch dafür geradestehen, dass das was bezahlt wurde auch ausgeliefert wird.

Moin,

Wie's der Zufall will, habbich heut auch was beim Pollin geordert, das ging per Rechnung. Bei der letzten Bestellung vor ein paar Wochen ging's nicht. Davor schon. Das heute ist aber grad noch unter EUR 100; ich hab' so den Verdacht, dass fuer kleinere Bestellungen noch Rechnung geht - aber vielleicht hats auch mit Sonnenfleckenaktivitaet, Schuhgroesse des Bestellers oder sonstwas zu tun...

Gruss
WK

Wie von den Vorredner schon geschrieben, das ist der normale Umgang im Insolvenzverfahren. Das Geld an den Insolvenzverwalter bzw. ein vom ihm eröffnetes Treuhandkonto geht nicht in die Insolvenzmasse ein. Das ist nicht nur üblich sondern auch gesetzlich so vorgeschrieben. Das Geschäft kann weitergehen und die Bilanzen vor und nach der Eröffnung der Insolvenz sind sauber getrennt.

Roland P. schrieb:

Klaus W. schrieb:

Lustigerweise nicht auf das bisherige Konto von Pollin, sondern auf das Konto des Insolvenzverwalters.

Da wäre ich extrem vorsichtig. So eine Mail könnte ja jeder senden.

Wieso extrem vorsichtig? Vorsichtig sollte man immer sein, weil jede Email von irgendwem sein kann. Und es läßt sich ja 1. verifizieren, wer der Insolvenzverwalter einer Firma ist und 2. wird bei einer SEPA-Überweisung derweil überprüft, ob die Kontonummer zum angegebenen Empfänger paßt.

Also alles wie immer ohne unnötige Aufregung.

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