Gast
#3686185
Hallo, Ich habe folgendes Szenario: Ich habe ca. 20 Spulen die liegend nebeneinander liegen. An den Enden der Spulen laufen mehrere wechselseitig gepolte Magneten hin und her: Also ca. so: S: Spule M:Magnet -> MS: Süd / MN: Nord _ __ __ _ |MS||MN||MS||MN| <--> |_ ||_ ||_ ||_ | |S||S||S||S||S||S||S||S||S||S| |S||S||S||S||S||S||S||S||S||S| |S||S||S||S||S||S||S||S||S||S| x2 |S||S||S||S||S||S||S||S||S||S| |S||S||S||S||S||S||S||S||S||S| _ __ __ _ |MN||MS||MN||MS| <--> |_ ||_ ||_ ||_ | Die Spulen erzeugen dabei ca. 1-2V. Nun möchte ich die Spannungen der Spulen kombinieren, sodass ich eine brauchbare Spannung von DC 5V/12V zusammen bekomme. Dazu dachte ich, alle Spulen jeweils per Synchrogleichrichter gleichzurichten und sie anschließend per DC-DC Wandler auf 5V und 12V zu bringen. Nun weiß ich nicht genau, wie ich diesen Synchrongleichrichter aufbauen soll. Ich dachte eigentlich an 4 FETs in einer Brückengleichrichterschaltung. Dabei habe ich nur 2 Probleme: 1. weiß ich nicht genau, wie man die ansteuern sollte. Wenn möglich sollten die so früh wie nur möglich schalten. Da weiß ich nicht genau, wie man das hinbekommt. Evtl. mit einem OAmp, der die Spannung der Spule mit einer zusätzlichen Spannungsquelle verstärkt und diese dann ans Gate schickt? Allerdings halte ich das für sehr aufwendig, wenn ich das 20 Mal aufbauen muss! Das 2. Problem ist, dass die Spannung noch geglättet werden sollte. Allerdings ist das mit einfachen Kondensatoren nicht möglich, da die FETs die Spannung dann an die Spulen zurückleiten würden. D.h. ich bräuchte da erneut eine OAmp-Schaltung, die die Spannung vergleicht und verhindet, dass die geschieht. Insgesamt halte ich das ganze Vorhaben in 20facher Ausführung für sehr sehr aufwendig! Gibt es da bessere Lösungen? Lohnt es sich eventuell sogar eine richtig effiziente komplexe Schaltung nur 4-5 Mal aufzubauen und die Spulen dann nacheinander auf die Spulen zu schalten? Vielleicht habt ihr da ja ein paar gute Ideen! :) Schöne Grüße Julian