Hallo zusammen,
da ich mal wieder den Bourne Filme angeschaut habe und die Handyortung
im Film genau 90 Sekunden dauert, frage ich mich warum sie 90 Sekunden
dauert? ist das nur in Hollywood so? oder braucht sie wirklich 90
Sekunden und warum?
An welchem Masten ein Handy angemeldet is bekommt man doch quasi in
0.00001 Sekunde raus? Geht doch heute irgendwie alles ziemlich schnell.
:D
gruss ralf
das ist gerade so ne ente wie früher die geschichte mit der
fangschaltung für die man unbedingt den anrufer 30 sekunden hin halten
musste. ... war absoluter käse
>>Geht doch heute irgendwie alles ziemlich schnell.
Das Hochfahren meines Computers ging irgendwie früher schneller (C64
einschalten und los gehts...)
Viele PC-Programme brauchen heute auch viel länger zum starten (dank
.NET, Java etc.).
Moin,
> An welchem Masten ein Handy angemeldet is bekommt man doch quasi in> 0.00001 Sekunde raus? Geht doch heute irgendwie alles ziemlich schnell.
na da bin ich nicht so sicher. Was dieses Thema an geht bin ich nicht
wirklich von Fach, allerdings könnte ich mir vorstellen, dass es nicht
so einfach ist, den Anmeldemasten zu ermitteln. Zusätzlich benötigt man
für eine Ortung ja das Signal von mehreren Masten. Ich könnte mit
denken, dass das nicht innerhalb von 10us geht...
Sicherlich hinkt der Vergleich: Aber versucht doch mal den Router
rauszubekommen, vom dem eine Voip-Kommunikation läuft... Insbesondere
wenn der im Ausland ist ...
Gruß
Andreas
Das dauert nur im Film so lange. Wird ein Telefon überwacht, hat man
zumindest die Nummer schon, wenn´s klingelt. Und in wenigen Sekunden
auch die Funkzelle eines Handys. Frag mal einen Bekannten bei der
Polizei o.ä.
Im Film muss es doch spannend sein.
Kannst ja mal in tschechischen Großstädten mit deinem Handy spazieren
gehn, da bekommst du quasi in Echtzeit die Straße auf der du dich
befindest und wichtige Gebäude in der unmittelbaren Nähe aufs Display
geschickt. Und da muss man nichma extra was aktivieren.
In Hollywood verwenden sie sicherlich eine Software zum schreiben der
Drehbücher, wo bestimmte
Parameter eingestellt werden können und ein fertiges Drehbuch als PDF
generiert wird. Die Szenarien
werden ebenfalls vorgeschlagen und für die realitätsferne Regisseure in
Form der Standards, die strikt
eingehalten werden müssen, dargelegt.
Beispiele:
Hacker in Action: Schön designete Tools, Darstellung von Gebäuden in 3D,
coole Sounds, % Anzeige wie lange
die Software noch braucht um das richtige PW rauszufinden.
Handgranate: Diese stellt meist einen Feuerball einer explodierenden
Tanke dar.
Handyortung: dauert immer Etwas, wahrscheinlich muss der Operator seinen
Kaffee austrinken.
Bombenentschärfung: Meist in der letzten Sekunde. Um das Ganze noch
spannender zu machen in den letzten Sekunden den Countdown noch
schneller laufen zu lassen.
Heldentat: Alle in der Umgebung müssen klatschen (dabei fängt damit
meist eine autoritäre Person an).
Schusswaffen: Die Munition geht bei einer 6-Schuss Pistole erst nach 40
Schüssen aus.
Autounfall: Ein Auto ist verpflichtet nach dem Überschlag zu
explodieren.
Man könnte ewig lang die Standards des Hollywoods auflisten....
>In Hollywood verwenden sie sicherlich eine Software zum schreiben der>Drehbücher, wo bestimmte>Parameter eingestellt werden können und ein fertiges Drehbuch als PDF>generiert wird. Die Szenarien>werden ebenfalls vorgeschlagen und für die realitätsferne Regisseure in>Form der Standards, die strikt>eingehalten werden müssen, dargelegt.
LOL
@Artur Frank:
Insbesondere die Bombenentschärfung macht Spass; der Superheld hat in
der Regel keinen blassen Schimmer von Elektronik oder so. Deshalb ruft
er den Kollegen an (mit dem Handy ;)) und der verrät ihm sogleich, dass
er den gelben Draht durchschneiden soll, aber JA NICHT den blauen. Der
Superheld setzt den Seitenschneider an, die Musik wird lauter... und in
der letzten Sekunde schreit der Kollege ins Telefon - "HALT! Es muss
doch der rosa Draht sein". Einmal - KNIPS! - und die rote
Digitalanzeige, die die verbleibende Zeit bis zur Detonation des
Atomsprengkopfs anzeigt, bleibt bei 0.000000001 Sekunden stehen ;)))))
In diesem Sinne:
Frohes fernsehen.
die Krönung war gestern 'Las Vegas' auf Sat.1: da wurde behauptet das
jedes Handy das nach 9/11 gebaut wurde ein GPS Modul zur Ortung hat,
Regierungsvorgabe. Mit Ortung auf 5m Genauigkeit.
Und aus einer Handvoll Pixel können die Szenen soweit scharf
interpolieren das man danach wieder das weisse in den Augen der Akteure
sehen kann, oha. Das Ganze konnte man sich nur wegen der hübschen
schwarzen Schnecke ansehen die da mitspielt...
@JojoS:
naja so paranoid wie gewisse Regierungen sind könnte ich mir so was
sogar noch vorstellen ;) Allerdings wäre es höchst ärgerlich. Ich hoffe,
Handys mit diesen Ortungsmodulen werden in Europa nicht verkauft. Oder?
Übrigens weisst du jetzt auch WARUM da eine schwarze Schnecke war ;)
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