Hallo,
suchen eine schnelle und günstige möglichkeit, elektrische Energie zu
verbraten.
Muss ein Genset (400V/50Hz) für 15 Minuten mit 60kW belasten. Nein, ins
Netz einspeisen ist nicht möglich und 30 Heizlüfter à 2kW wollte ich
auch nicht kaufen.
Hat jemend vielleicht einen Vorschlag?
Gruß
Stromer schrieb:> Hallo,>> suchen eine schnelle und günstige möglichkeit, elektrische Energie zu> verbraten.> Muss ein Genset (400V/50Hz) für 15 Minuten mit 60kW belasten. Nein, ins> Netz einspeisen ist nicht möglich und 30 Heizlüfter à 2kW wollte ich> auch nicht kaufen.>> Hat jemend vielleicht einen Vorschlag?>> Gruß
Schau dich mal bei Saunazubehör um, da bekommst du Heizstäbe bis 20kW -
so kannst du dir gleich das Bade/Trinkwasser mit heiß machen...
Alternativ fallem mir nur noch Baustrahler ein...
nitraM
Eine alte Badewanne mit Wasser füllen und 2 Stahlblechelektroden rein.
Wanne, Blech: Beim Schrotti für 10 Euro erhältlich.
Nach 15 Minuten mußt Du spätestens Wasser nachfüllen.
Andrew Taylor schrieb:> Eine alte Badewanne mit Wasser füllen und 2 Stahlblechelektroden rein.
Jo, da kannste direkt noch in die Produktion von Wasserstoff einsteigen
und Profit machen. Wenne eh die Energie verheizen musst...
Frag mal beim örtlichen THW - Fachgruppe Energieversorgung. Die haben
dicke Lastwiderstände für ihre großen Moppel (150-200kW) damit die nicht
im Leerlauf vor sich hin dümpeln weil sie dann wohl verrußen würden.
Dennis schrieb:> Andrew Taylor schrieb:>> Eine alte Badewanne mit Wasser füllen und 2 Stahlblechelektroden rein.>> Jo, da kannste direkt noch in die Produktion von Wasserstoff einsteigen> und Profit machen. Wenne eh die Energie verheizen musst...
Wasserstoff: Nicht bei 400V Wechselstrom.
Andrew Taylor schrieb:> Dennis schrieb:>> Andrew Taylor schrieb:>>> Eine alte Badewanne mit Wasser füllen und 2 Stahlblechelektroden rein.>>>> Jo, da kannste direkt noch in die Produktion von Wasserstoff einsteigen>> und Profit machen. Wenne eh die Energie verheizen musst...>> Wasserstoff: Nicht bei 400V Wechselstrom.
Hi,
ich darf mal widersprechen.
Grosse Drehstrom-Schleifringläufermotoren wurden/werden
mit Flüssigkeitsanlassern hochgefahren.
Dabei wird die Leitfähigkeit des Wassers mit Salz eingestellt.
Wichtig ist dass zu Beginn des Anlassens bereits eine Mindestfläche der
Elektroden in die Lauge eintaucht um Lichtbögen zu vermeiden.
Diese "Tauchwiderstände" werden gern in Prüffeldern verwendet wenn
man nix anderes zur Verfügung hat.
mfg
F
60kW verbraten??
Also ich würde versuchen solche Leistungen bestmöglich weiter zu nutzen.
Und wenns nur zu Warmwasserbereitung ist.
Gibt es wirklich keine Möglichkeiten, dann bleibt nur die Möglichkeit,
wie Deneriel schon geschrieben hat, einen Lastwiderstand einzusetzen.
Aber die brauchen in dieser Größe auch schon einen Kühlwassserkreis.
Christijan schrieb:> Andrew will wohl darauf raus, dass du mit Wechselstrom höchstens>> Knallgas
Nein, ist das eigentlich so schwer zu verstehen? Hast auch Du im
Physik/Chemieunterricht nicht aufgepaßt?
Es entsteht so weder Wasserstoff rein noch Knallgas.
Genau das bestätigt auch das Posting von Frank.
sowie all diejenigen, die solche "Tauchbadvorwiderstände" erfolgreich
benutzen.
Woran störst du dich gerade? Dass Wasser in Reinform isoliert? Dann
kommt halt ein wenig Verunreinigung in Form von Kalilauge rein. Und
falls die Spannung nicht passt schaltet man halt mehrere dieser Elemente
hintereinander in voneinander isolierten Bädern. Ein einziger Satz in
dem du schreiben würdest warum es nicht geht würde sehr viele deiner
Threads, die in konfusen Diskussionen ausarten, wesentlich lesbarer und
konstuktiver machen. Ich finde das schade dass es jedes mal so ist,
obwohl ja offensichtlich ist dass du sehr viel Wissen hast mit dem du
helfen könntest. Da du dir eh schon die Arbeit machst zu tippen, wäre es
meiner Meinung nach vorteilhafter das zu schreiben was auch dem Leser
Klarheit bringt.
Mit Wechselspannung/strom läßt sich nicht viel elektrolysieren
(geringfügig aber doch). Da ist das Salzgewässer eher wie ein reiner
Widerstand, ohne größere, nach ausen hin sichtbare elektrchemische
Effekte.
Christijan schrieb:> Woran störst du dich gerade?
Steht doch oben: AC macht weder Wasserstoff noch Knallgas.
Wenn Du das lesen würdest und vor allem verstehen würdest könntest Du
dein sinnfreies Geschwafel lassen.
> Ich finde das schade dass es jedes mal so ist,
Als ob DU das auch nur peripher beurteilen kannst. Mach Dich hier nicht
weiter lächerlich mit Deinem fehlenden Grundlagenwissen.
Andrew Taylor schrieb:>> Ich finde das schade dass es jedes mal so ist,>> Als ob DU das auch nur peripher beurteilen kannst. Mach Dich hier nicht> weiter lächerlich mit Deinem fehlenden Grundlagenwissen.
als ob man das braucht um zu sehen das du immer wieder threads
zerstörst? desweiteren hat er doch recht! du hast zwar gesagt das kein
knallgas entsteht aber keinerlei erklärung dazu geliefert und dann
wunderst du dich warum es noch weitere fragen gibt?
jetzt werd ich sicher auch niedergemacht...
BrainHunter schrieb:> du hast zwar gesagt das kein> knallgas entsteht aber keinerlei erklärung dazu geliefert und dann> wunderst du dich warum es noch weitere fragen gibt?
Naja... es ist eine Sache, mal was Falsches zu behaupten, aber eine ganz
andere, auf der falschen Tatsache lautstark zu bestehen. Andrews Worte
sind schon "deutlich", aber er halt nun mal Recht.
Keiner wird daran gehindert, die Hintergründe zu recherchieren und den
Fehler dann zu sehen. Vorkauen muss man das doch bitte nicht, wir sind
alle aus der Grundschule raus.
Michael H. schrieb:> Vorkauen muss man das doch bitte nicht,
Genau das ist der Punkt.
> wir sind>> alle aus der Grundschule raus.
Tja, aber wie man an Christjan und BrainHunter sieht: Die haben die Zeit
dort nur abgesessen.
> Andrews Worte> sind schon "deutlich", aber er halt nun mal Recht.
etwas anderes als eine überdeutliche Wortwahl dringt hier im Forum auch
nicht durch.
Andrew Taylor schrieb:> Steht doch oben: AC macht weder Wasserstoff noch Knallgas.>> Wenn Du das lesen würdest und vor allem verstehen würdest könntest Du>> dein sinnfreies Geschwafel lassen.
Und wenn du lesen würdest was ich gepostet habe, dann würdest du sehen
dass der Link von mir ein Vorschlag zu einem passenden Gleichrichter war
und somit nur noch leicht welliger Gleichstrom übrig ist.
Christijan schrieb:> Andrew Taylor schrieb:>> Steht doch oben: AC macht weder Wasserstoff noch Knallgas.>>>> Wenn Du das lesen würdest und vor allem verstehen würdest könntest Du>>>> dein sinnfreies Geschwafel lassen.>> Und wenn du lesen würdest was ich gepostet habe, dann würdest du sehen> dass der Link von mir ein Vorschlag zu einem passenden Gleichrichter war> und somit nur noch leicht welliger Gleichstrom übrig ist.
Lies die Eingangsfrage des TE und denke bevor Du postest. Es war weder
ein Gleichrichter gefragt, noch gewünscht.
Für Dich gilt:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=200535830810
Also ich ging mal bei der Angabe von 400 V von einem 3-Phasen-System aus
und soweit ich mich erinnere, ohne jetzt nachzurechnen oder Tabellenbuch
zu suchen, wären das so 4% Restwelligkeit beim 3-Pahsensystem und einer
6-Puls Brückengleichrichtung. Ich denke das kann man das im Zusammenhang
mit Elektrolyse schon als "leicht" bezeichnen.
Ein Vorkauen hab ich auch nicht verlangt. Ich hab was von einem Satz
gesagt, der dem Info Suchenden die Suche deutlich erleichtern würde. 1-2
Stichworte würden schon helfen. Das scheint aber genauso zu viel
verlangt zu sein, wie auf beleidigende und haltlose Äußerungen zu
verzichten wenn man noch nichtmal einen 4 Zeilen langen Beitrag
vollständig gelesen hat.
das alles vorgekaut wird verlange ich doch gar nicht... aber eben wie
Christijan schreibt: das es schlichtweg dazu führt das die threads
unübersichtlich werden, weil unnötige diskusionen auftreten (wie diese
eben...)
wie dem auch sei, würde ich in so einem fall normalerweise zumindest
schnell einen wiki eintrag o.ä verlinken.
@topic:
in der uni wurden bei einem laborversuch große widerstände an der
hallendecke zum heizen eingesetzt um die energie zu verbraten! waren
aber schon so nette drähte und gaben auch nett warm xD
da das ganze, wie mir scheint, nicht lange benötigt wird denke ich das
die thw lösung doch am einfachsten sein wird...
extra ein wasserbad zu konstruieren finde ich jetzt nicht so geschickt.
zumal mir "badewanne" und "60kW" zusammen irgendwie unheimlich
erscheinen.
Christijan schrieb:> 1-2>> Stichworte würden schon helfen.
Die kannst Du haben: DU nix begriffen.
BrainHunter schrieb:> extra ein wasserbad zu konstruieren finde ich jetzt nicht so geschickt.> zumal mir "badewanne" und "60kW" zusammen irgendwie unheimlich> erscheinen.
Das mag seien das es Dir so erscheint.
In der Praxis sehen die Tauchbadwiderstände allerdings ziemlich genau so
schlicht aus.
aber die stehen dann weniger im badezimmer ;-)
@christijan:
warum eigendlich überhaupt gleichrichten? eine elektrolyse ist doch in
so einem fall überhaupt nicht sinnvoll!
BrainHunter schrieb:> aber die stehen dann weniger im badezimmer ;-)
Steht ja auch schon oben: vom Schrotti holen - nicht aus dem Badezimmer
ausbauen .-)
>> @christijan:> warum eigendlich überhaupt gleichrichten? eine elektrolyse ist doch in> so einem fall überhaupt nicht sinnvoll!
Glückwunsch, wieder einer der es richtig erkannt hat wie unsinnig
Christjans exkurs zum Gleichrichter ist...
Andrew Taylor schrieb:> BrainHunter schrieb:>> aber die stehen dann weniger im badezimmer ;-)>> Steht ja auch schon oben: vom Schrotti holen - nicht aus dem Badezimmer> ausbauen .-)>
Ich durfte so etwas auch schon mit einer Regentonne aus dem örtlichen
Baumarkt durchführen. Ihr kennt sicher diese grünen 200 Liter Behälter.
Elektrodenhalter war eine Pertinaxplatte. Elektroden aus 4 mm
Schwarzblech(3 Stück) mit Kabeln dran und das Ganze mit Nylonseilen
am Kranhaken angehängt.
Wasser in die Tonne, dann normales Kochsalz dazugeben.
Elektroden mindestens 3 cm eintauchen lassen - sicherstellen dass
alle 3 eintauchen und die Apparatur nicht schräg im Kran hängt.
Falls nicht genug Strom fliesst -> mehr Salz dazu...
mfg
F
Andrew Taylor schrieb:> Steht doch oben: AC macht weder Wasserstoff noch Knallgas.> Wenn Du das lesen würdest und vor allem verstehen würdest könntest Du> dein sinnfreies Geschwafel lassen.
Na, das würde ich nicht unterstreichen. Wenn man die Frequenz der
Wechselspannung nur gering genug macht, wird sicher auch eine
Elektrolyse stattfinden (f => 0Hz). Bei ausreichend niedriger Frequenz
wird sicher auch ein Ionentransport erfolgen und dann halt wechselseitig
O2 und H2 an den Elektroden entstehen. Das gibt dann Knallgas auf beiden
Elektrodenseiten.
Vielleicht kann einer erklären, ab welcher Grenzfrequenz diese
Behauptung gilt und wovon sie abhängt.
>Na, das würde ich nicht unterstreichen. Wenn man die Frequenz der>Wechselspannung nur gering genug macht, wird sicher auch eine>Elektrolyse stattfinden (f => 0Hz). Bei ausreichend niedriger Frequenz
deswegen meinte ich ja oben, daß noch geringfügige Elektrolyse
stattfinden wird. Schließlich müssen ja, um einen Stromtransport zu
haben, immer noch Ionen entladen werden. Vieleicht mal das dazu - da
gehts bis in die MHz (ist zwar uralt - aber egal):
http://www.springerlink.com/content/j14704rm3483p631/
Michael H. schrieb:> und sogar wenns nur 1Hz sind, WECHSELT WECHSELspannung noch immer...
Bing, der Kandidat hat hundert Punkte :)
Klar wechselt Wechselspannung.
Kleines Gedankenexperiment: Periodendauer einer Sinusschwingung =>
1Stunde.
D.h. eine halbe Stunde lang würde die Elektrolysestrecke von einer
positiven Halbwelle durchflossen, für die andere Hälfte con einer
negativen Halbwellde.
Das wäre so, als ob man eine Gleichspannung für eine halbe Stunde anlegt
und dann nach einer halben Stunde umpolt. Wunderbare Elektrolyse.
Frank Xy schrieb:> Sollten wir uns mal wieder um das ursprüngliche Problem kümmern?
Naja, wenn die vorgeschlagene Lösung als Elektrolysestrecke zur
Erzeugung von Knallgas führt - ob das so sicher ist??
Michael O. schrieb:> Frank Xy schrieb:>> Sollten wir uns mal wieder um das ursprüngliche Problem kümmern?>> Naja, wenn die vorgeschlagene Lösung als Elektrolysestrecke zur> Erzeugung von Knallgas führt - ob das so sicher ist??
Also bitte...
Jahrzehntelang wurden Flüssigkeitsanlasser ohne Probleme
verwendet. Der Threadstarter schrieb was von 15 min. Testdauer.
mfg
Michael O. schrieb:> Michael H. schrieb:>> und sogar wenns nur 1Hz sind, WECHSELT WECHSELspannung noch immer...>> Bing, der Kandidat hat hundert Punkte :)
Du leider nur Null Punkte. Denn:
Der TE sucht etwas für 50Hz.
Das ist das Thema, was wohl gerne übersehen wird.
>> Naja, wenn die vorgeschlagene Lösung als Elektrolysestrecke zur> Erzeugung von Knallgas führt - ob das so sicher ist??
Sicher ist nur das Du die Thematik nicht verstehen kannst und willst.
Danke für die Tips.
Egal, hab jetzt 4 Heizlüfter á 15kW geliehen. Wasser und ca. 85A pro
Phase? ne ne das geht nicht gut. Bei Heizlüfter wird die Wärme gleich
weg geblasen.
Stromer schrieb:> Wasser und ca. 85A pro>> Phase? ne ne das geht nicht gut.
Klar geht das, oder was meinst Du wie simple Durchlauferhitzer
konstruiert sind?
Stromer schrieb:
> Egal, hab jetzt 4 Heizlüfter á 15kW geliehen. Wasser und ca. 85A pro> Phase? ne ne das geht nicht gut. Bei Heizlüfter wird die Wärme gleich> weg geblasen.
das ist doch mal eine schöne und einfache lösung!
@Andrew Taylor
Mache mir nur gedanken wenn das Salzwasser warm wird, und wenn auch noch
Wasser verdampft ändert sich auch noch die Salzkonzentration --->
Widerstand der Lastbank ist zu dynamisch. Die Leistung muss dann
nachgeregelt werden.
Warum reden hier eigentlich alle von Wasserstoff und Sauerstoff? Wenn
NaCl drinne ist, entsteht an einer Elektrode BEI GLEICHSPANNUNG Chlor -
auch nicht ungefährlich.
Luk4s K. schrieb:> Warum reden hier eigentlich alle von Wasserstoff und Sauerstoff? Wenn> NaCl drinne ist, entsteht an einer Elektrode BEI GLEICHSPANNUNG Chlor -> auch nicht ungefährlich.
Jo, hast recht, aber mit Herrn Taylor ist nicht gut Kirschen essen.
Da erwähnen wir die Elektrolyse lieber nicht mehr, sonst gibt's wieder
was über die Rübe :)
Michael O. schrieb:> Luk4s K. schrieb:>> Warum reden hier eigentlich alle von Wasserstoff und Sauerstoff? Wenn>> NaCl drinne ist, entsteht an einer Elektrode BEI GLEICHSPANNUNG Chlor ->> auch nicht ungefährlich.>> Jo, hast recht, aber mit Herrn Taylor ist nicht gut Kirschen essen.
Wenn Du mein Richtigstellen sinnentleerter Behauptungen in Threads als
"nicht gut Kirschen essen bezeichnest: Ja.
> Da erwähnen wir die Elektrolyse lieber nicht mehr, sonst gibt's wieder> was über die Rübe :)
Dito.
Deine Behauptung:
Andrew Taylor schrieb:> womit wieder mal klar ist: Kein Wasserstoff bei 400V Wechselstrom.
ist nicht allgemeingültig, da Wechselstrom nichts über die Frequenz
aussagt - daher ist diese Bemerkung sinnentleert. Vielleicht fasst Du
Dir mal an die eigene Nase.
Es stimmt, der TE hat explizit nach 50Hz gefragt. Mich hat halt am Rande
interessiert, ob jemand die Grenzfrequenz kennt ab der eine Elektrolyse
von H2O einsetzt.
Michael O. schrieb:> Es stimmt, der TE hat explizit nach 50Hz gefragt.
Dann ist es sinnentleerte Korinthenkackerei Deinerseits, diese Exkurse
nach DC/1Hz/ etc einzuführen.
> Mich hat halt am Rande>> interessiert, ob jemand die Grenzfrequenz kennt ab der eine Elektrolyse>> von H2O einsetzt.
Dann mach Du halt einfach einen eigenen Thread dazu auf, statt diesen zu
kapern.
Du Nasenbär .-)
Hey Andrew, ich habe dir dein Förmchen nicht weggenommen. Es gibt keinen
Grund hier auf Sandkasteniveau eine Diskussion zu führen.
Die Beiträge hier werden in Google gefunden und andere auch sicher zum
nachbauen anregen. Wer nicht genau weiss was er tut, wenn er eine
Spannung durch eine Flüssigkeit leitet, sollte die Finger davon lassen.
Und da sind Warnhinweise zumindest erlaubt, so dass vor der potentiellen
Verpuffung der Suchende wenigstens weiß womit er rechnen muss.
Michael O. schrieb:> Es gibt keinen>> Grund hier auf Sandkasteniveau eine Diskussion zu führen.
Es ist keinesfalls Sandkastenniveau, Dir das Eröffnen eines eigenen
Threads für Deine Fragestellung zu empfehlen.
Es zeigt lediglich, das Du das Problem nicht verstehen willst oder
kannst.
goggle findet das dann sowieso, ergo: spar dir das Genöhle.
Schon lustig,
man kann einen Thread mit Dir ins unedliche verlängern, indem man immer
wieder antwortet :)
Andrew Taylor schrieb:> Es ist keinesfalls Sandkastenniveau, Dir das Eröffnen eines eigenen> Threads für Deine Fragestellung zu empfehlen.
Nö, das meine ich auch nicht.
In der Sache hast Du (nicht immer, aber häufig) recht, das gibt Dir
abber immer noch nicht das Recht zu diesem Tonfall:
Andrew Taylor schrieb:> Als ob DU das auch nur peripher beurteilen kannst. Mach Dich hier nicht> weiter lächerlich mit Deinem fehlenden Grundlagenwissen.Andrew Taylor schrieb:> etwas anderes als eine überdeutliche Wortwahl dringt hier im Forum auch> nicht durch.Andrew Taylor schrieb:> Die kannst Du haben: DU nix begriffen.
Michael O. schrieb:> In der Sache hast Du (nicht immer, aber häufig) recht, das gibt Dir> abber immer noch nicht das Recht zu diesem Tonfall:
(mal ganz abgesehen davon, ob ich andreq jetzt zustimme oder nicht)
Sagt wer?
Michael H. schrieb:> (mal ganz abgesehen davon, ob ich andreq jetzt zustimme oder nicht)> Sagt wer?
Siehe Nettiquette:
"Tonfall und Inhalt sollten dem Zielpublikum gegenüber angemessen sein
Beleidigungen, Pöbeleien, SPAM und andere Sachen sind hier fehl am
Platz."
Er mag ja recht haben (inhaltlich) und sicher ist es anstrengend /
nervend, wenn die Leute vom Thema abweichen, nicht ausspucken was sie
wirklich suchen etc.
Das ist kein Grund dafür, Leuten beleidigungen an den Kopf zu werfen.
Wir sind hier im Forum um Hilfe zu bekommen, anderen zu Helfen, was zu
lernen oder halt zum Spaß. Es ist halt zum Kotzen, wenn Leute permanent
rumstenkern und auf niedrigem Niveau anderen vorwerfen keine Ahnung zu
haben.
Da lernt keiner was dazu.
Hi Leute,
wollte nur mal meinen Senf dazugeben. Damit ihr es wisst ich studiere im
siebten Semester Chemie und lese gerne in meiner Freizeit hier mit. Die
Aussage das Bei Wechselspannung keine Elektrolyse stattfindet ist
schlichtweg falsch.
Das Gedankenexperiment von weiter oben ist garnicht mal so schlecht,
Wenn der Strom eine halbe Stunde in die eine Richtung fliesst und danach
umgepolt wird, findet eine Elektrolyse statt. Verkürzen wir die Zeit
ändert das nichts an den Fakt dass eine Elektrolyse stattfindet, egal
wie schnell umgepolt wird. Nun ändern wir die Kurvenform von Rechteck
auf Sinus, wo ist da bitte schön so ein großer Unterschied, sobald die
Spannung das Redoxpotential erreicht hat geht es los. Wer mir jetzt mit
bewegung der Ladungsträger und so nen Mist kommt, der lese sich bitte
mal den Grotthuß-Mechanismus auf Wikipedia durch. Das ist auch der Grund
warum fast nur H2 und O2 entsteht
gruß
fasan05
Mit Wechselstrom (HF-Bereich) geht eine "Elektrolyse" auch:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/788682/
Ich denke bei der Elektrolyse per Wechselstrom kommt es auf die
Zeitkonstante der Stoffumwandlungsprozesse an. Je nachdem wie lange die
zerlegten Stoffe als freie Radikale vorhanden sind, kann die
Stoffumwandlungsreaktion innerhalb einer Halbwelle wieder rückgängig
gemacht werden oder auch nicht. Zudem denke ich, dass selbst bei
ausreichend hoher Frequenz ein sehr kleiner Teil der Stoffmenge eben
doch nicht vollständig zurück gewandelt wird. Die Ausbeute an Gasen wird
zwar bescheiden sein, doch höchst wahrscheinlich nit null.
fasan05 schrieb:> Die> Aussage das Bei Wechselspannung keine Elektrolyse stattfindet ist> schlichtweg falsch.
Eigentlich wollte ich ja nur stumm mitlesen, aber jetzt muss ich mich
doch mal einschalten (Chemie-Doktorand im 3. Promotionsjahr). Ich
widerspreche dieser doch sehr pauschalen Aussage teilweise.
"Elektrolyse" heißt ja, dass an einer Elektrode eine Oxidation und an
der anderen eine Reduktion statt findet. Und wenn man nun wissen möchte,
was dort oxidiert oder reduziert wird, so ist die Antwort ganz einfach:
Das, was sich jeweils "am leichtesten" oxidieren oder reduzieren lässt -
sieht man sehr einfach am Redoxpotential.
Wenn nun also bei irgendeiner Wechselspannung die eine Elektrode ein
Weilchen negativ geladen war, ist dort ein kleines Bisschen Wasserstoff
entstanden. Der benetzt die Elektrode oder hängt in kleinen Bläschen
daran. Jetzt kommt die andere Halbwelle und die Elektrode wird positiv.
Sie könnte jetzt Sauerstoff erzeugen - aber der nach dem Redoxpotential
klar günstigere Prozess ist, die Wasserstoffbläschen von eben wieder
aufzulösen! Wenn beide Halbwellen also gleich lang sind, so ist am Ende
der zweiten Halbwelle der komplette Wasserstoff wieder verbraucht, und
weder Wasserstoff noch Sauerstoff freigesetzt worden.
Umgedreht gilt das natürlich auch für die andere Elektrode.
Dieser Prozess kann natürlich nur so lange laufen, wie die Bläschen alle
noch an der Elektrode hängen. Ein Wasserstoff-Bläschen, welches sich
abgelöst hat und schon nach oben steigt, kann nicht wieder aufgelöst
werden. Es müssen aber nicht (wie z.B. im Beitrag direkt über mir
geschrieben) noch Radikale vorliegen. Auch normaler, molekularer
Wasserstoff lässt sich an einer Elektrode gut wieder auflösen. [Dieser
Prozess hat an "normalen" Elektrodenmaterialien eine relativ hohe
Überspannung und damit eine schlechte Energieeffizienz, aber er wird
definitiv ablaufen, wenn man ihn erzwingt.]
Es hängt also gar nicht von der Frequenz ab, wann keine Elektrolyse mehr
statt findet, sondern eher von der Größe "Stromdichte mal
Periodendauer". Überschreitet diese Größe einen kritischen Wert
(abhängig vom Elektrodenmaterial, der Flüssigkeit, dem Gas und der
Temperatur!), dann lösen sich während einer Halbwelle Bläschen ab und
man erhält Elektrolyseprodukte. Da dieser Grenzwert von so vielen
Faktoren abhängt, wäre es unsinnig, solche Werte zu tabellieren. Man
wird keine finden.
Bei 50 Hz Wechselstrom bräuchte man schon gigantische Stromdichten,
damit das passiert. Meine Beobachtung: Man schafft es "normalerweise"
nicht mit 50Hz-Wechselstrom, Sauerstoff oder Wasserstoff oder Knallgas
freizusetzen.
Und sollte die Stromdichte doch zu hoch sein, so dass es tatsächlich
dazu kommt, macht man eben die Elektroden größer, und schon ist das
Problem wieder weg.
Ich hoffe, irgendjemandem geholfen zu haben :-)
Viele Grüße
Martin
Martin B. schrieb:>> Bei 50 Hz Wechselstrom bräuchte man schon gigantische Stromdichten,> damit das passiert. Meine Beobachtung: Man schafft es "normalerweise"> nicht mit 50Hz-Wechselstrom, Sauerstoff oder Wasserstoff oder Knallgas> freizusetzen.>> Und sollte die Stromdichte doch zu hoch sein, so dass es tatsächlich> dazu kommt, macht man eben die Elektroden größer, und schon ist das> Problem wieder weg.>> Ich hoffe, irgendjemandem geholfen zu haben :-)>> Viele Grüße> Martin
Vielen Dank für diesen Beitrag.
Das deckt sich mit meinen Erfahrungen aus der Praxis.
Blasenbildung ist minimal, die Erhitzung des Wassers ist das
grössere Problem.
Martin B. schrieb:> "Elektrolyse" heißt ja, dass an einer Elektrode eine Oxidation und an> der anderen eine Reduktion statt findet. Und wenn man nun wissen möchte,> was dort oxidiert oder reduziert wird, so ist die Antwort ganz einfach:> Das, was sich jeweils "am leichtesten" oxidieren oder reduzieren lässt -> sieht man sehr einfach am Redoxpotential.
Genau, und deshalb entsteht bei Verwendung von unedlen Metallelektroden
weder Sauerstoff noch Chlor, wie so oft behauptet wird. Dafür gibt es
eine anodische Oxidation, bei der die Anode innerhalb kurzer Zeit in
Lösung geht. Das ist übrigens auch der Grund dafür, dass elektronische
Geräte durch eingedrungenes Wasser nach kurzer Zeit zerstört werden,
wenn die Stromversorgung nicht zeitnah unterbrochen wird. Da lösen sich
dann einfach die Leiterbahnen auf, die irgendwie mit dem Pluspol in
Verbindung stehen.
Jörg