Das könnte bei dem Ramsch sogar ein Spaltpolmotor wie in
Waschmaschinenlaugenpumpen statt des in Deckenventilaoren sonst üblichen
Kondensatormotors sein, bloss weil das Ding so teuer ist heisst nämlich
noch lange nicht daß ein energieeffizienter Motor eingebaut wurde.
Also kläre erst mal, ob an den Motor ein Kondensator angebaut ist.
Prinzipiell gilt aber bei Ventilatoren: Weniger zugefürte Energie,
weniger Kraft ergo weniger Drehzahl aber auch früherer Ausfall wenn die
Lager schlechter werddn.
Ob du nun einen Stelltrafo, einen Frequenzumrichter oder einen Dimmer
brauchst, hängt vom Motor ab.
Schau dir mal an, wie die in der Anleitung beschriebenen Schaltstufen
umgesetzt sind.
Wenn das Teil die Wicklungen umschaltet, dann wirds komplizierter.
Aber wenn es ein Reihenschlussmotor ist und man mit dem Schalter
irgendeine Elektronik bedient, wird es nochmal deutlich einfacher (siehe
Regelungselektronik für Reihenschlussmotor).
Ich habe den gleichen Ventilator und kann bestätigen, dass er auf Stufe
1 - für meinen Geschmack - schon zu viel Drehzahl macht. Habe
tatsächlich auch schon darüber nachgedacht eine Drehzahlregelung dafür
zu bauen...
Ich hab mal den Kasten am Schalter aufgeschraubt. Ein Bild und der
Schaltplan hängt an... Ich hoffe das jemand daraus Schlau wird und uns
weiterhelfen kann...
> Kondensatormotor;
Ja.
> es wird offenbar die Polpaarzahl umgeschaltet
Meinst du ?
Bei Deckenventilatoren auch bloss die Wicklungslänge,
weniger Kraft, weniger Drehzahl.
Kann man wegen dem Kondensator nicht so einfach dimmen,
aber ein Regeltrafo geht.
Nachtrag zu 25.07.2013 09:32
Hoppla !
Der Lüfter hat 150 Watt !
Da ist der genannte Stufentrafo eher etwas kanpp bemessen.
Wobei es für die erste Stufe wohl gehen würde...
Idee: Einfach eine herkömliche Glühlampe vorschalten (in Serie).
In der 1. von 3 Stufen mal mit 'ner 40- oder 60-Watt-Glühlampe
versuchen.
Kaputtgehen kann nichts.
Energetisch nicht optimal, aber preiswert.
Gruss
Ich habe das bei mir so gemacht:
Beitrag "Vorstellung Drehzahlregler mit Triac in Steckergehäuse"
Das ist ein "richtiger" Drehzahlregler. Allerdings war der Bau der
Mechanik aus Magnet am Rotor + Hall-Sensor etwas zeitaufwändig.
Ob Dein Motor sich so einfach über Phasenanschnitt einstellen lässt,
kann ich natürlich nicht sagen. Bei mir habe ich das zuerst mit einem
Billig-Steckdosen-Dimmer mit Poti getestet. Dabei kam auch heraus, dass
das Stellen alleine sehr unbefriedigend war, weshalb für eine
"ordentliche" Funktion eine Regelung erforderlich wurde.
Gruß Dietrich
>> es wird offenbar die Polpaarzahl umgeschaltet> Meinst du ?> Bei Deckenventilatoren auch bloss die Wicklungslänge,> weniger Kraft, weniger Drehzahl.
Es wird wohl tatsächlich nur die Wicklungslänge variert sein.
Der Motor hat dann zwar mehr Verluste, ist aber viel billiger, als eine
polumschaltbare Version.
Die Drehzahl stellt sich dann mit der quadratischen Lüfterkennlinie ein.
---
Ggf. lässt sich die niedrigste Drehzahl durch einen zusätzlichen,
hinreichend starken Widerstand in Reihe noch reduzieren.
Bei mir laufen ein Decken- und ein Standventilator (der in einer
ähnlichen Lesitungsklasse wie der des TE liegt) prima an einem 750W
Frequenzumrichter, bei dem eine Phase defekt ist. Die Ventilatoren
liegen zwischen den beiden noch funktionierenden, lassen sich aber
besser über die Spannung als über die Frequenz regeln.
Kann man den jeden beliebigen Frequenzumrichter dafür verwenden? Wie
wird der Ventilator ( Kondensatormotor) dann angeschlossen? Einfach L
und N von der Ventilatorzuleitung an 2 der Ausgänge von uvw? Oder muss
der Frequenzumrichter extra einen N Ausgang haben?
Unwissender schrieb:> Oder muss> der Frequenzumrichter extra einen N Ausgang haben?
Nö, wie ich oben schon schrieb, hängen meine Ventilatoren zwischen L1
und L2 des FU, L3 ist kaputt.
Wichtig ist, das der FU auch die Regelung der Ausgangsspannung
beherrscht, sollten aber alle relevanten Modelle können (und auch mein
Selbstbau-FU:
http://www.mikrocontroller.net/articles/3-Phasen_Frequenzumrichter_mit_AVR
)
So jetzt bin ich im Besitz eines Altivar 18 230v Frequenzumrichters....
Nur wie schließe ich da den Ventilator an. An 2 der Ausgänge uvw und
stelle im Menü 230V Motorspannung ein?
Unwissender schrieb:> So jetzt bin ich im Besitz eines Altivar 18 230v Frequenzumrichters.
Lies einen Abend die Bedienungsanleitung (kein Scherz!).
Stelle die Frequenz dann erstmal auf 50 Hz und die Ausgangsspannung auf
200-230V.
> An 2 der Ausgänge uvw
Genau. z.B. zwischen U und V, oder zwischen V und W, es geht auch W und
U. Spielt also keine Rolle, zwischen jedem Paar der Phasenausgänge liegt
die Wechselspannung mit regelbarer Frequenz und Höhe.
Minimales Piepsen der Ventilatoren stellt du durch Auswahl der PWM
Frequenz ein.
Jetzt wo der Sommer rum ist funktioniert auch die Drehzahlregelung mit
dem Frequenzumrichter... Vielen Dank für Eure Tips.
P.s. Es ist ein leises fiepsen zu hören und ab 15 Hz fängt der Lüfter
konstant an zu drehen...
Das Anfangsdatum eines Threads spielt keine Rolle. Es hat nur Vorteile,
alte Threads zu reaktivieren -- sofern die Frage die exakt selbe ist.
Erstens sind bereits Leute versammelt, die potentiell was dazu sagen
haben, zweitens werden Leute benachrichtigt, die potentiell inzwischen
weitere Erfahrungen zur Frage gesammelt haben, drittens steht bereits
vieles da und muss nicht wieder extra hingeschrieben werden, viertens
wird auf diese Weise Wissen an einem Ort versammelt.
Und so weiter. Es ist ein Örban Müth in den Internets, dass man nicht in
alte Threads schreiben soll, und es ist eine reine
Beschäftigungstherapie für Moderatoren in vielen Foren, 7 mal täglich zu
den Gebetszeiten mit dieser sinnleeren Monstranz rumzuwedeln.
Anwesende wie immer ausgenommen. Danke für die Aufmerksamkeit. Guten
Morgen.
Ah, sehe gerade erst den NÜTZLICHEN unter den letzten Beiträgen!
Danke an mschoeldgen für die Links. Kann ich also tatsächlich einen
Anlaufkondensator "in die Schnur" zum Ventilator schalten und so die
Drehzahl runterbringen?
David P. schrieb:> Kann ich also tatsächlich einen> Anlaufkondensator "in die Schnur" zum Ventilator schalten und so die> Drehzahl runterbringen?
Ich würde damit etwas vorsichtig sein, du baust dann nämlich einen
Serienschwingkreis aus Kondensator und Spule (des Ventilatormotors).
Du solltest also wissen oder messen, welche Induktivität der Motor hat
und dann mit Hilfe der Thomsonschen Schwingkreisformel den Kondensator
so wählen, das das Gebilde nicht etwa in die Nähe von 50Hz oder einem
Vielfachen davon liegt.
Das würde dann eher zu Resonanz und Spannungsüberhöhung führen und das
möchtest du sicher nicht. M.E. ist ein Spartrafo, wie oben erwähnt, eine
brauchbare Lösung.
http://www.darc.de/referate/ajw/ausbildung/darc-online-lehrgang/technik-klasse-a/technik-a04/https://de.wikipedia.org/wiki/Schwingkreis
Ok mal abgesehen von potentiellen Resonanzproblemen -- ist es zunächst
mal schaltungstechnisch bereits richtig bzw. möglich, einen
Anlaufkondensator so (also in die Schnur) zu schalten?
Mal vorausgesetzt, der Ventilator ist ungefähr so aufgebaut, wie vom
@Unwissenden Gast weiter oben skizziert:
http://www.mikrocontroller.net/attachment/185684/Scan_20130724_181330.jpg
David P. schrieb:> ist es zunächst> mal schaltungstechnisch bereits richtig bzw. möglich, einen> Anlaufkondensator so (also in die Schnur) zu schalten?
Ja natürlich kannst du einen Kondensator 'in die Schnur' schalten, ob es
richtig ist, musst du halt messen. Der Kondensator muss aber mindestens
die Spannung aushalten und bei Resonanzüberhöhung auch diese erhöhte
Spannung und er muss bedingungslos für Wechselstrom in der Höhe des
Ventilatorstromes geeignet sein.
Mir erschließt sich noch nicht, warum diese Schaltung "natürlich" sein
sollte.
Die Frage ist ja die, ob die typischerweise bei diesen Milliarden von
chinesischen Billigventilatoren verwendeten Motoren dadurch eine
mögliche Leistungsreduktion erfahren, ohne dabei laut zu brummen, wie es
beim Vorschalten eines Dimmers (wie von mir ausprobiert übrigens auch
eines für induktive Lasten geeigneten Dimmers) der Fall ist.
Ich bitte allerdings bereits vorab auf Antworten wie "probier's halt
aus" nach Möglichkeit zu verzichten, da ich mir diese bereits selber in
Gedanken gegeben habe, jedoch nach wie vor auf faktische Erfahrungswerte
Dritter zu dieser Frage hoffe.
David P. schrieb:> jedoch nach wie vor auf faktische Erfahrungswerte> Dritter zu dieser Frage hoffe.
Ich habe mir damit schon eine Membranpumpe kaputt gemacht. Der
Kondensator (0,47µF/400V~) war in der Zuleitung und die Pumpe, wie
gewünscht, auch leistungsschwächer. Allerdings hat das ganze eben nur
ein paar Monate gehalten und dann war die für 5W ausgelegte Spule
durchgebrannt. Warum, habe ich danach nicht mehr herausgefunden.
Ich steuere also meine Ventilatoren, wie oben schon beschrieben, mit
einem Frequenzumrichter und nicht mit Kondensatoren.
OK verstehe. Wär halt schön, wenn es eine Blackbox für 7,50 € gäbe, die
man in die Schnur spleißt, und die die Drehzahl halbiert.
Diese Drecks-Ventilatoren kosten ja eh nur 13,80 € oder so. Wobei die
"teuren" für ca. 57 € auch nicht besser sind, da die gleiche
Schrott-Technik drin steckt, nur mit etwas Kosmetik und Fernbedienung
drumherum.
Jemand schrieb auch schon mal, man solle eine Glühbirne in Reihe
schalten...
Matthias S. schrieb:> Ich steuere also meine Ventilatoren, wie oben schon beschrieben, mit> einem Frequenzumrichter und nicht mit Kondensatoren.
Ich wollte mir einen Frequenzumrichter dazu nicht leisten und habe mir
einen echten Drehzahlregler gebaut mit Stellglied "Phasenanschnitt".
Das funktioniert perfekt, der Aufwand war allerdings recht hoch -
besonders der Anbau des Drehzahlgebers. Dafür ist das Teil klein und
handlich.
Phasenanschnitt ohne Regelung war sehr instabil.
Details siehe Beitrag "Vorstellung Drehzahlregler mit Triac in Steckergehäuse"
Gruß Dietrich
Dietrich L. schrieb:> Phasenanschnitt ohne Regelung war sehr instabil.
Deswegen ja der FU, der Spannung und Frequenz vorgibt und damit die
Lüfter stabil steuert.
Aufwand ist relativ. Kannst dir ja mal mein FU-Projekt anschauen - man
müsste hier auch nur zwei Phasenendstufen bauen und nicht drei:
https://www.mikrocontroller.net/articles/3-Phasen_Frequenzumrichter_mit_AVR
Wer möchte, kann auch noch eine Regelung einbauen, der PID Regler ist in
der Software schon bei.
Matthias S. schrieb:> Dietrich L. schrieb:>> Phasenanschnitt ohne Regelung war sehr instabil.>> Deswegen ja der FU, der Spannung und Frequenz vorgibt und damit die> Lüfter stabil steuert.
Ja, das ist klar. Mit FU ist eine Regelung natürlich unnötig.
> Aufwand ist relativ. Kannst dir ja mal mein FU-Projekt anschauen - man> müsste hier auch nur zwei Phasenendstufen bauen und nicht drei:>> https://www.mikrocontroller.net/articles/3-Phasen_Frequenzumrichter_mit_AVR
An einen FU-Selbstbau habe ich gar nicht gedacht. Aber dein Projekt ist
natürlich auch eine sehr schöne Lösung!
Gruß Dietrich
Oh mein Gott! Wer kauft denn im Jahre 2015 noch einen Ventilator mit
frei laufendem Propeller?
Das ist ja vor-vor-vorsintflutlich! Ventilatoren bestehen heutzutage aus
einem leise rauschenden Ring, z.B. von Dyson! Alles andere ist einfach
nur Elektroschrott :-)
preisliche Alternative: "Beem Air Joy"
Hallo,
hab da wohl ein identisches Gerät, das jetzt leider kaputt ist. Der
kleine Schalterkasten hat bei mir das selbe Innenleben.
Könnte mir bitte jemand ein Schaltbild vom Motor erstellen? Wie sind da
die 3-Stufen angeschlossen?
vielen Dank!
Gandlz
Man kann den Motorkondensator einfach durch einen kleineren ersetzen
(ca. halbe Größe). Ist natürlich keine Ideallösung, aber tut.
Von der Idee mit Vorschaltkondensator kann ich auch nur dringend
abraten. Richtig dimensioniert funktioniert es sicherlich, habe mir bei
meinem Ventilator dadurch jedoch die mittlere (und damit auch die
längste) Wicklung zerschossen.
Entweder Durchschlag wegen Resonanzüberhöhung oder die Wicklung hat den
zusätzlichen Blindstrom nicht verkraftet.
Johannes schrieb:> Man kann den Motorkondensator einfach durch einen kleineren> ersetzen> (ca. halbe Größe). Ist natürlich keine Ideallösung, aber tut.>> Von der Idee mit Vorschaltkondensator kann ich auch nur dringend> abraten. Richtig dimensioniert funktioniert es sicherlich, habe mir bei> meinem Ventilator dadurch jedoch die mittlere (und damit auch die> längste) Wicklung zerschossen.> Entweder Durchschlag wegen Resonanzüberhöhung oder die Wicklung hat den> zusätzlichen Blindstrom nicht verkraftet.
Bei mir tuts eine schaltbare Drossel (könnte vom Aussehen auch ein
Spartrafo sein). 2 Induktivitäten in Reihe addieren sich nur, kein
Problem?
Hallo die Fachleute-Runde!
Ich habe folgenden ventilator im Büro hängen:
Westinghouse 7826340 Deckenventilator Industrial
U/min: 260/195/135
Leistung in Watt: 55/35/23
Das Ding dreht sich aber in der Praxis viel zu schnell und macht bereits
auf Stufe 1 einen unangenehmen kalten Luftuzug.
Ich würde gerne die Umdrehungen halbieren und habe daran gedacht,
einfach einen Widerstand vorzuschalten. Bin aber leider elektronisch
eher ein Laie, weiß somit nicht ob das funktionieren würde.
Habe schon daran gedacht an den Flügeln kleine "bremsblätter"
anzubringen damit er eben durch mehr Luftwiderstand abgebremst wird. Das
würde aber wohl zu mehr Verbrauch und Überlastung führen, oder?
Wer kann mir einen Tipp geben wie ich die Drehzahl einfach und günstig
ca. halbieren könnte ohne dass der Verbrauch dann ansteigt? Und
natürlich ohne dass das Zeug sich in Rauch auflöst.
Vielen heißen Dank für alle tips!
Fragenderin schrieb:> Wer kann mir einen Tipp geben wie ich die Drehzahl einfach und günstig> ca. halbieren könnte ohne dass der Verbrauch dann ansteigt?
Geile Kombination.
Tausch ihn doch gegen einen Kleineren ein.
Fragenderin schrieb:> Ich würde gerne die Umdrehungen halbieren und habe daran gedacht,> einfach einen Widerstand vorzuschalten.> ohne dass der Verbrauch dann ansteigt
Das widerspricht sich leider. Der Widerstand verbrät dann einen Teil der
Leistung in Wärme, so das die Energiebilanz die gleiche bleibt. Ein 60W
Widerstand ist ausserdem ein dickes Teil, das so heiss wird wie ein 60W
Lötkolben :-O
Es gibt, wie o.a., eigentlich nur zwei Möglichkeiten. Die eine ist eine
Drossel, die bei manchen Deckenventilatoren in der Remotebox
(Wandkasten) untergebracht ist. Die haben einige Anzapfungen, die dann
mit dem Leistungsschalter umgeschaltet werden.
Die zweite Möglichkeit ist eine Spannungsregelung mit z.B. einem
Frequenzumrichter - so mache ich das mit meinen beiden Raumventilatoren.
Kostet aber mehr. Und ja, die Frequenz bleibt bei 50Hz, aber mein FU
bietet die Möglichkeit der Spannungseinstellung, wie fast alle FU.
Ein Dimmer (Phasenanschnitt) wird den Ventilator vermutlich zum Sirren
bringen und ist deswegen unangenehm - der Dimmer muss ausserdem für den
Betrieb an induktiven Lasten ausgelegt sein.
Fragenderin schrieb:> Ich habe daran gedacht, einfach einen Widerstand vorzuschalten.
Das hätte den Vorteil, das Du damit Dein Büro gleichzeitig heizen
könntest. Schliesslich sind heute die Aussentemperaturen deutlich
niedriger als gestern.
Den Winkel der Blätter verkleinern.
Mehr kleine Luftwirbel, die sicher dem Raumklima guttun, als alles davon
in Wärme zu wandeln. Dreht allerdings schneller -> lauter :(
Tischventilatoren, die z.B. im Sommer in Büros eingesetzt werden,
besitzen meistens einen 3-Stufen-Schalter, wobei die langsamste Stufe
immer noch, subjektiv empfunden, zu schnell sein kann.
Erkältungserscheinungen sind die Folge, oder es fliegen Papierstapel
umher. Bei älteren Ventilatoren wurde eine Vorschaltdrossel mit
Anzapfungen für den Stufenschalter verwendet. Die Vorschaltdrossel wurde
meistens im Fuß des Ventilators untergebracht und wirkte durch ihre
Erwärmung leider auch wie eine kleine Heizung. In moderneren
Ventilatoren sind bereits Kunststoff-Kondensatoren integriert, die mit
einem Drucktasten-Register geschaltet werden können. Je größer die
Kapazität des Kondensators, desto höher die entsprechende Drehzahl. Das
hier vorgestellte kapazitive Vorschaltgerät ist für beide
Ventilatortypen geeignet.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass eine in Reihe vorgeschaltete Kapazität
von zwei Mikrofarad (2uF) für die meisten Ventilatoren ein optimales
Ergebnis bringt. Bei kleinen Ventilatoren mit einem Rotordurchmesser von
ca. 15cm ist ein Kondensator von 0,47uF empfehlenswert. Um eine
Kapazität von 2uF zu erhalten schaltet man einfach zwei 1uF
Kondensatoren parallel. Kunststoff-Kondensatoren mit einer Kapazität von
bis zu 1uF und einer Wechselspannungsfestigkeit von 400 Volt sind bei
Conrad-Electronic unter der Bestellnummer 450393 für einen Stückpreis
von 3,95 Euro erhältlich. Es wird aus Sicherheitsgründen empfohlen
MKP-Typen zu wählen: geringe dielektrische Absorption, selbstheilend,
hohe Güte, keine Erwärmung. Die Kondensatoren werden z.B. in ein
Steckergehäuse mit den Abmessungen 112 x 68 x 53 mm eingebaut. Dieses
Steckergehäuse ist ebenfalls bei Conrad-Electronic unter der
Bestellnummer 522910 und einem Preis von 8,95 Euro erhältlich. Parallel
zu den beiden 1uF Kondensatoren wird noch ein 1Megaohm / 0,25 Watt
Widerstand geschaltet (oder 2x 470k Ohm in Reihe), da sonst beim
Herausziehen des Steckergehäuses aus der Steckdose an den
Steckerkontakten eine mehr oder weniger gefährliche Spannung (je nach
Phasenwinkel beim Abschalten) anliegen könnte, aufgrund der in den
Kondensatoren noch gespeicherten Restladung. Der Widerstand sorgt für
eine vollständige Entladung der Kondensatoren (nach zwei Sekunden nur
noch 37% der zuvor gespeicherten Spannung, Tau = R x C).
Kapazitive Vorschaltgeräte genießen gegenüber einer Vorschaltdrossel mit
schlechter Güte oder einem Vorwiderstand den Vorteil, dass sie keine
Wirkleistung in Form von Wärme abgeben.
Achtung! Die Tücke der Konstruktion besteht darin, dass sich aus dem
vorgeschalteten Kondensator und den Induktivitäten im Ventilator ein
Serienresonanzkreis bildet, der bei ungünstiger Dimensionierung bei 50Hz
in Resonanz gerät und damit sehr niederohmig wird. Der Kondensator
bewirkt in diesem Fall einen starken Anstieg der Stromaufnahme, so dass
der Ventilator im Extremfall beschädigt werden kann. Zu erkennen ist
diese Situation jedoch sehr einfach an einer kräftigen Drehzahlerhöhung,
die nach der Vorschaltung des Kondensators auftritt. In diesem Falle
sollten einfach andere Werte für den Kondensator ausprobiert werden.
Dieses Gerät benutze ich auch zu Weihnachten als Vorschaltgerät für
meine 20 Watt Lichterkette am Weihnachtsbaum. Dadurch werden die kleinen
Glühbirnen geschont und somit brauchte ich in den letzten 5 Jahren keine
Birnchen mehr wechseln. Der Helligkeitsverlust ist verschmerzbar. Es
sieht sogar noch warmherziger aus.
Ach Du grüne Neune schrieb:> Die Tücke der Konstruktion besteht darin, dass sich aus dem> vorgeschalteten Kondensator und den Induktivitäten im Ventilator ein> Serienresonanzkreis bildet
Du hättest auch noch die Spannungsüberhöhung am Kondensator erwähnen
sollen.
Ähh... Mist, war glaube max. doppelte Netzspannung...?!
Hier noch der Schaltplan vom Ventilator-Vorschaltgerät.
Je größer der Ventilator, um so geringer sollte die Drehzahl sein und um
so leiser ist er. Eine Eigenschaft, die für lärmempfindliche Mitmenschen
auch wichtig sein kann, zumal der Ventilator ca. 8 Stunden laufen muss.
Fragenderin schrieb:> Habe schon daran gedacht an den Flügeln kleine "bremsblätter"> anzubringen
Mach an die Flügelenden Winglets dran! Das verringert wirksam
die gefährlichen Wirbelschleppen im Raum.
Tiefflieger schrieb:> Das verringert wirksam> die gefährlichen Wirbelschleppen im Raum.
Sonst wirst du noch mitgeschleppt und das womöglich auch noch im
Großraumbüro. Was sollen denn dann deine Kollegen von dir denken? :D
Hallo "Ach du grüne Neune", :-)
*D*A*N*K*E* für den tollen Tip!
Anscheinend hat der dazu geführt dass der angesprochene (paarweise)
Kondensator bereits ausverkauft ist.
Frage 1: kann ich auch den da
https://www.conrad.at/de/mkp-motorkondensator-radial-bedrahtet-2-f-450-vac-5-o-x-h-25-mm-x-51-mm-wb4020b-350mm-1-st-441420.html
verwenden?
Frage 2: wenn der Deckenventilator direkt am Wandschalter hängt, kann
ich mir dann den Widerstand zur Restspannungstilgung ersparen?
DANKE nochmals!
Bin für alle weiteren Tips dankbar
**************************
Hallo alle anderen,
auch euch Danke für die Anteilnahme und die Hilfe.
Danke für alle Tips die noch kommen!
Und noch eine dritte Frage:
3. Oben im Thread wurde bereits mal vorgeschlagen, einen Kondensator zu
verwenden. Allerdings sollte der Kondensator laut diesem Vorschlag 8 -
10 uF Kapazität haben.
Frage: wie wird die benötigte Kapazität festgestellt oder geschätzt bei
Leistung in Watt: 55/35/23 ?
Bzw was passiert bei höherer/niedrigerer Kapazität mit dem
Ventilatormotor? Höhere Kapazität = mehr Dämpfung = geringere Drehzahl
???
DANKE für eure Geduld und dass ihr meine Unwissenheit heilen helft!
Hi
HildeK schrieb:> Höhere Kapazität = geringerer kapazitiver Widerstand = größere Drehzahl
Weil:
... ein Kondensator Gleichstrom sperrt, Wechselstrom aber (in Grenzen)
durchlässt.
Klingt auch logisch, da der Kondensator ja jedes Mal umgeladen wird und
dabei fließt Strom.
Wenn der Kondensator kleiner wird, ist Dieser 'schneller voll' und
bremst dann den Strom ein - und Das in beide Richtungen.
Diese Eingenschaft nennt man 'kapazitiven Blindwiderstand' - 'das
Gleiche in Grün' gibt es auch bei Spulen, dort als 'induktiver
Blindwiderstand', nur, daß hier Gleichstrom 'durch kommt' und
Wechselstrom 'eingebremst' wird.
Aus dem ohmschen Widerstand und dem Blindwiderstand kann man den
resultierenden Scheinwiderstand berechnen.
Diese beiden Werte werden aber nicht einfach nur addiert (wäre ja auch
zu einfach ;)), Näheres findet sich wohl bei Wikipedia oder in den
sonstigen Tiefen des WWW - Wenn Du zum Widerstand nicht viel findest,
das Ganze gibt Es auch für Leistungen, also Blind- Schein- und
Wirkleistung - Das findet sich auf jeden Fall z.B. bei Wikipedia.
MfG
Drossel wurde schon genannt - aber nicht sowas.
Es würde nämlich auch eine 58-Watt Drossel aus
einer alte Leuchtstofflampe funktionieren, in
Serie (in P oder N). Gibt´s sogar häufig umsonst.
Oder zwei 25W oder 36W parallel (und das in Serie).
Mit sowas kann man auch stufenweise schalten
(wurde auch schon angedeutet). Z.B. 3 Stk. zu 36W,
für "klein" nur eine, für "mittel" die zweite dazu,
und für "groß" halt auch noch die 3. parallel gesch.
Ginge sogar mit 100W-Drosseln aus Solarium, aber
die müßten eher seriell - komplizierter zu verschalten,
und außerdem unnötig groß und schwer.
Da gibt es ein Modul zu kaufen, um den Ventilator langsamer zu machen.
Es schaut wie ein Kondensator aus.
https://www.creoven.de/deckenventilator/zubehoer/slow-motion/a-605/
Ich habe es gekauft, der Venti ist wirklich langsamer, leider zu
langsam.
Jetzt probiere ich verschiedene Kondensatoren, bis jetzt ohne Erfolg.
Wo sieht denn dieser Dimmer wie ein Kondensator aus? Und den kann man
doch (fernsteuer-)regeln - bei Maximum zu langsam? Das kann ich gar
nicht glauben.
Denn der Dimmer sollte bei max. Einstellung praktisch nicht, oder fast
nicht, dimmen. Zeig mal genau, was Du da fabriziert hast. Bilder +
Schaltplan.
Nebenbei (nichts machen - erst mal der Dimmer!) ... Der 0,75µF ist also
eines Deiner "Versuchsobjekte" - liebe Güte. Der hat wohl geschätzt nur
knapp unter 10 kOhm Blindwiderstand --- für Puppenhauslüfter evtl. ja
ok.
Wenn Du wissen willst, ob "es geht", mußt Du Dich schon nach der Art
des Lüfters (der des Motors) richten, und dann wohl rechnen, falls man
effektiv was machen kann...
Wie viel Strom zieht der Ventilator am Netz (ohne Dimmer,
Kondensator, etc. ---> =wieviel Watt hat er, geteilt durch 230)?
Lüfter fotografieren, um Motortyp herauszufinden?
DumDiDim schrieb:> Denn der Dimmer sollte bei max. Einstellung praktisch nicht, oder fast> nicht, dimmen. Zeig mal genau, was Du da fabriziert hast. Bilder +> Schaltplan.
Schau genau hin!
Gedimmt wird NUR die Lampe.
Motor hat allerdings 3Stufen.
"Motorstufen: Taste 1 - niedrige Geschwindigkeit
Taste 2 - mittlere Geschwindigkeit
Taste 3 - hohe Geschwindigkeit
Taste 0 - Motor aus
Beleuchtung: Taste - Licht EIN/AUS, Das Licht wird durch längeren Druck
auf die
Taste gedimmt (FB-Powerboat). Keine Dimmung bei Modell
FB-Powerboat oD"
(http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/550000-574999/561717-an-01-ml-DESIGN_FERNBEDIENUNG_POWERBO_de_en_fr_nl.pdf)
Herby schrieb:> Ich habe es gekauft, der Venti ist wirklich langsamer, leider zu> langsam.> Jetzt probiere ich verschiedene Kondensatoren, bis jetzt ohne Erfolg.
Ob das wirklich so einfach funktioniert. Könnte auch nur zur
Netzentstörung dienen
Ja genau, so ist es.
Und auf Stufe 3 dreht er mit Slow Modul nur 25upm, ohne Modul sind es
auf Stufe 1 vielleicht 200upm. Ein Zwischending wär halt fein. Jetzt hab
ich Kondensatoren mit 50 bzw. 23 mF angeschlossen, aber da läuft der
Venti gar nicht an :(
Herby schrieb:> Jetzt hab> ich Kondensatoren mit 50 bzw. 23 mF angeschlossen, aber da läuft der> Venti gar nicht an
Bei 23 milli Farad müsste er fast so schnell laufen als wäre gar kein
Kondensator in Reihe geschaltet. Oder hast Du etwa den Kondensator
parallel zum Ventilator geschaltet?
a.) Du meinst vermutlich / hoffentlich µF...
(Das "µ" entsteht, wenn man [Alt Gr] + [M] drückt.)
b.) Bitte endlich beantworten:
DumDiDim schrieb:> Wie viel Strom zieht der Ventilator am Netz (ohne Dimmer,> Kondensator, etc. ---> =wieviel Watt hat er, geteilt durch 230)?
Dann könnte man den passenden Kapazitätsbereich ermitteln.
Ach Du grüne Neune schrieb:> Oder hast Du etwa den Kondensator> parallel zum Ventilator geschaltet?
Ja, gerade fällt mir auf, daß mit 50µF auf jeden Fall
ein Betrieb drin wäre. (Also - fragwürdig. Stimmt.)
Wenn er aber einen 50mF = 50000µF ELKO benutzt hat, ist es
auch egal, ob parallel oder seriell. Der stirbt, und fertig.
(Gepolte (!) ELKOs "packen" halt keine AC.
Und ungepolt findet man nur schwer 50mF...
Allerdings würde ein ungepolter ELKO
mit 50µF oder 50mF den Betrieb zulassen ...
außer: DER wäre parallel gewesen.
(Parallel geht nun mal nix.)
War/ist es einer der v. m. beschriebenen Fehler?
Und... welcher?
DumDiDim schrieb:> daß mit 50µF auf jeden Fall> ein Betrieb drin wäre
Mit einem 50µF ungepolten C natürlich!
(Und mit ausreichend Spannungsfestigkeit.)
Ja klar meinte ich mikro und nicht milli ..... aber am iPad find ich
halt keine ALT Taste :-)
Wieviel Strom er zieht: Keine Ahnung, vielleicht bis keiner mehr da ist
:-)
Aber der Motor hat 53 Watt, das steht in der Beschreibung.
Und wenn ich meine erwähnten 50er und den 23er, die eigentlich ein
0,22er und ein 0,47er sind, parallel anschließe, dann dreht das Teil
wieder. Ungefähr gleich langsam wie mit dem 0,75 er Slow Modul. Das werd
ich jetzt auch noch zu den zwei anderen hängen, bin gespannt was
passiert.
Danke für die Warnung, ich werde das Teil schon noch schrotten :-)
Was würdest denn du probieren?
Hätte nicht gedacht dass das so kompliziert ist .... ich hätte noch ein
zweites Steuergerät bei dem die Drehzahl passen würde, das summt aber
äußerst penetrant :(
Herby schrieb:> Danke für die Warnung, ich werde das Teil schon noch schrotten :-)
Das Teil is mir doch wurscht.
Du bist wichtig!
Herby schrieb:> Was würdest denn du probieren?
KA, hab mit solchen Reglern noch nicht zu tun gehabt.
Schau die den original Kondensator an. Da steht ne menge Zeugs drauf
(kenne ich nicht, bin da andre Ifos gewohnt).
Orientiere die mal hier dran:
https://de.wikipedia.org/wiki/Entst%C3%B6rkondensator
400VAC sollten's aber min. sein.
Gewaltig ..... jetzt hab den 3. Kondenator auch noch dazugehängt - dem
Bastlertod zum trotz - und das Ergebnis ist genial. Das Teil läuft an,
dreht sich auf den einzelnen Stufen mit ca. 30/50/70 upm, und brummt
auch nicht.
Schaut zwar komisch aus, aber egal ..... die nächste Hitzewelle kann
kommen :-)
Und danke für das Feedback!
Herby schrieb:> dem Bastlertod zum trotz
Klar, wer mit UPN klar kommt, entkommt auch diesem. ;)
GZ
PS: Wenn's doch mal kokelig riechen sollte, nich zuerst den TV
zerlegen....
Ich habe bei einen meiner "verstorbenen (Lager)" Ventilatoren den selben
Schaltplan (Stufe 0, 1, 2, 3) w.o., und verwende ihn jetzt (neu
gelagert) nur noch zu Demozwecken für Lehrlinge.
Es ist ein Kondensatormotor, also schon etwas "Besseres" denn die
Billigsdorfer haben meist Spaltpolmotoren.
Grundsätzlich läuft ein Kondensatormotor mit der Netzfrequenz (50Hz)
minus Schlupf, also bei einer Maschine mit einem Polpaar 3000 U/min -
Schlupf = zB. 2600, ähnlich wie ein Asynchron Drehstrommotor, nur wird
hier aus Ermangelung von 3-PHDrehstrom/Kraftstrom die 3. Phase mit einem
Kondensator erzeugt.
In ihrem Fall hat der Motor eine 3-teilge Hauptwicklung mit Anzapfungen
die mit dem Drehschalter je nach Stufe umgeschaltet wird. Also Stufe 1
max. Scheinwiderstand, also wenig Strom, also wenig Leistung, also viel
-Schupf, also wenig Drehzahl .... und so weiter. So etwas macht man im
Elektromaschinenbau normalerweise nicht sondern entweder
Dahlanderschaltung (Polpaare umschalten) oder Frequenzwandler, was aber
bei einem Ventilator um 49,98 € nicht drin ist.
Es mit einer Phasenanschnittsteuerung zu probieren halte ich zwar für
möglich, aber trotzdem keine gute Idee weil dabei der
Kondensatormerkwürdige Verhalten zeigen kann. Ein Stelltrafo ist
ebenfalls möglich aber zu teuer.
Fazit; Geh in einen Growshop(Kiffe) und kauf dir dort einen Ventilator,
die sind zwar etwas teurer, aber stufenlos und vor allem leise, was beim
Hanfanbau (in D) verständlicherweise Vorteile bringt.
PS.: Ein Universalmotor, also ein solcher mit Kohlebürsten (wie einer in
einer Bohrmaschine) wäre genau so langlebig und leichter Inder
Drehzahlzusteuern, aber viel teurer.
Letzte Klugscheißerey: Eine Stufenlose Steuerung ist eine Rechnung ohne
den Wirten, denn das Drehzahl - Leistung zu Luftstromverhalten ist ein
x² Verhalten.
mfg. Heinrich Dorfmann
Herby schrieb:> Ja klar meinte ich mikro und nicht milli ..... aber am iPad find ich> halt keine ALT Taste :-)
Dann nimm ein "u", dann gibts keine Missverständnisse.
Harald W. schrieb:> Herby schrieb:>>> Ja klar meinte ich mikro und nicht milli ..... aber am iPad find ich>> halt keine ALT Taste :-)>> Dann nimm ein "u", dann gibts keine Missverständnisse.
Nach mehr als 3 Jahren?
hinz schrieb:> Harald W. schrieb:>> Herby schrieb:>>>>> Ja klar meinte ich mikro und nicht milli ..... aber am iPad find ich>>> halt keine ALT Taste :-)>>>> Dann nimm ein "u", dann gibts keine Missverständnisse.>> Nach mehr als 3 Jahren?
Das hab ich erst später gemerkt, aber da diese Frage immer wieder
kommt...
Danke für die vielen Tips hier im Thread !!!
Ich finde er hat auch nach 9 Jahren noch seine Berechtigung.
Denn noch immer gibt es diese günstigen China Tischventilatoren und noch
immer ist die erste Stufe für manche Leute viel zu stark, und noch immer
fragen sich Leute wie man das runterregeln kann ohne ein Vermögen
auszugeben.
Nach gründlichem lesen aller Beiträge entscheide ich mich für einen
Kondensator in Reihe welcher in einem Steckdosengehäuse eingeschleift
wird, wie weiter oben beschrieben, denn diese Lösung brummt nicht.
Das kostet zwar 20 Euro, so wie der Ventilator, und ist eigentlich nicht
mehr wirtschaftlich. Aber was soll man machen, jetzt wo man den
Ventilator schon hat? Einen neuen mit stufenloser Regelung kaufen wird
noch teurer.
Und etwas basteln macht auch Spaß.
Danke nochmal für alle Vorschläge.
Liebe Grüße
Zu dem Thema noch eine Anmerkung: Ich habe über einen Autotrafo die
Spannung eines Ventilators auf etwa 130 V reduziert und den Ventilator
so auch erfolgreich gebändigt. Allerdings wird der Motor jetzt recht
warm bis heiß. Man kann ihn - genauer gesagt, das Blechgehäuse des
Motors - im Betrieb noch längere Zeit anfassen, aber ein richtig gutes
Gefühl habe ich nicht. Insbesondere möchte ich den Ventilator nicht
längere Zeit unbeaufsichtigt betreiben. Vielleicht hat Heinrich Dorfmann
weiter oben im Thread das mit "x² Verhalten" gemeint.