Neodym-Magneten von Auto entfernen

OP #4126083
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Hallo,

irgendein Witzbold hat einen etwa zweieurogroßen Neodymmagneten auf 
meine Motorhaube gelegt.

Der ist nicht allzu dekorativ.
Wie kriege ich den jetzt wieder da weg ohne mir den Lack zu versauen?

Gegenmagnetfeld mit großem Elektromagnet aufbauen?

Hilfe wäre super.

MfG
#4126112
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Hm, kommt auf die genaue Zusammensetzung des Magneten an. Lt. Wikipedia 
gibt es welche ohne weitere Legierungszusätze mit 80°C Curietemperatur 
und welche mit 310°C Curietemperatur. Das ist die Temperatur, wo ein 
Materieal seine magnetischen Eigenschaften verliert. 80° wären ohne 
Schaden für den Lack mit einem Bauföhn machbar. Oder versuche mit einem 
Teigschaber oder etwas ähnlichem zwischen Motorhaube und Magnet zu 
kommen und heble ihn dann weg.
Gast #4126141
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Die Temperatur Methode scheint mir am sinnvollsten. Ich denke die 
meisten Neodym Magnete werden wohl nicht für erhöten Temperaturbereich 
hergestellt sein weil teurer. Also stehen die Chancen ganz gut. Testen 
mit nem anderen Lackierten Teil vom Schrottplatz würde ich trotzdem.
#4126142
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Prinzipiell gute Idee, aber ich hatte mal bereits verbaute Magnete (die 
waren mit Epox einseitig verklebt) vorsichtig seitlich mit dem 
Gummihämmerchen weggeschlagen. Da kam nicht die Klebstelle, sondern 
meist die Vernickelung der Magnete. Kann also gut sein, das der Magnet 
sich losreißt und nochmal auf die Motorhaube bollert. Kombiniere es mit 
dem von mir vorgeschlagenen Plastikspachtel, das sollte gehen :-)
#4126143
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Magnet auf der Oberseite der Motorhaube festhalten (sonst springt er!) 
und dann auf der Unterseite der Motorhaube einen etwa gleichstarken 
Magneten in abstoßender Richtung dagegen halten, dann löst sich der 
obere Magnet von ganz alleine, (evt. noch ein Tuch dazwischen um Kratzer 
zu verhindern und um den unteren Magneten hinterher wieder leichter 
ablösen zu können).
#4126181
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Albrecht H. schrieb:
> Magnet auf der Oberseite der Motorhaube festhalten (sonst springt er!)
> und dann auf der Unterseite der Motorhaube einen etwa gleichstarken
> Magneten in abstoßender Richtung...

Hab das grad mal ausprobiert (etwas dickeres Blech) mit einem ca.3x so 
starken gegen Magnet.
Abgesehen davon, das man kaum eine Change hat es richtig zu 
positionieren, tut sich da gefühlt rein garnichts und damit meine ich 
es lässt sich nicht leichter ablösen. Geschweige den es springt.
Gast #4126183
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Teo Derix schrieb:
> Hab das grad mal ausprobiert (etwas dickeres Blech) mit einem ca.3x so
> starken gegen Magnet.
> Abgesehen davon, das man kaum eine Change hat es richtig zu
> positionieren, tut sich da gefühlt rein garnichts und damit meine ich
> es lässt sich nicht leichter ablösen. Geschweige den es springt.

hätte mich auch gewundert. 99% der Feldlinien werden wohl durch das 
Blech gehen und haben damit keine Auswirkung auf die andere Seite.
Gast #4126194
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Albrecht H. schrieb:
> Magnet auf der Oberseite der Motorhaube festhalten (sonst springt er!)
> und dann auf der Unterseite der Motorhaube einen etwa gleichstarken
> Magneten in abstoßender Richtung dagegen halten, dann löst sich der
> obere Magnet von ganz alleine

Das ist natürlich nicht so. Ginge nur ganz ohne Motorhaube. Schon 
geringe Stärken an Eisen/Stahl/Nickel schirmen Magnetfelder fast 
gänzlich ab.

uwe schrieb:
> Die Temperatur Methode scheint mir am sinnvollsten.

Um Gottes Willen, ich hoffe, der TO macht DAS nicht. Er kann noch froh 
sein, wenn der Druck des Magneten den Lack nicht schon im kalten Zustand 
bzw. bei Sonneneinstrahlung verformt.
Ein Lack muss bei weitem nicht flüssig werden, damit er unter mech. 
Belastung Verformungen zeigt.
Das mit der Temperatur ist nichts anderes, als zuverlässiges Festbacken 
eines Magneten. Der hält dann sogar noch, wenn er kein Magnet mehr ist.
Gast #4126201
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Hallo,

Magnete sind leider sehr hart, aber mit einem Diamantwerkzeug könnte man 
ihn Schicht für Schicht abschleifen - dabei wird auch die Magnetkraft 
immer geringer bis man den Rest abheben kann. Dauert zwar etwas, aber 
was tut man nicht alles für sein Heiligsblechle.

Georg
#4126217
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Peter II schrieb:
> hätte mich auch gewundert. 99% der Feldlinien werden wohl durch das
> Blech gehen und haben damit keine Auswirkung auf die andere Seite.

Nicht ganz, darum hab ich das ja mal ausprobiert :)

Hab hier, auf der Rückseite einer Sichrungskastentür, einige 
Neodymmagnete. Da lassen sich, mit einer Büroklammer versehen, ganze 
Broschüren dranhängen :)
Gast #4126230
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Georg schrieb:
> Magnete sind leider sehr hart, aber mit einem Diamantwerkzeug könnte man
> ihn Schicht für Schicht abschleifen

Wer hätte die Idee nicht schon gehabt, und gleich wieder verworfen? DAS 
soll dem Lack egal sein, wenn man da stundenlang den Magneten dünne 
schleift? OK, in mehreren Tagen mit dem Dremel, vielleicht....

Man kann sicher auch mit der chemischen Keule anrücken. Oder mit einer 
Spule und starkem Entmagnetsisierungsstrom...;-)

Er soll einfach ein handliches Stück Bandstahl mit z.B. 5mm Stärke 
vorsichtig auf den Magneten bringen, und dann senkrecht dran ziehen.
#4126246
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Teo Derix schrieb:
> ...
> Hab das grad mal ausprobiert (etwas dickeres Blech) mit einem ca.3x so
> starken gegen Magnet.
> Abgesehen davon, das man kaum eine Change hat es richtig zu
> positionieren, tut sich da gefühlt rein garnichts und damit meine ich
> es lässt sich nicht leichter ablösen. Geschweige den es springt.

Ich habe das natürlich auch ausprobiert bevor ich meinen Beitrag 
verfasst habe und zwar mit "etwas dünnerem Blech" (Eisenblechdose) und 
mit einem gleichstarken Magneten und da verhält es sich genauso wie von 
mir beschrieben. Da Motorhaubenbleche meist sehr dünn sind könnte es 
also auch da funktionieren, leider nur wenn der obere Magnet nicht über 
einer Verstrebung sitzt.
Gast #4126270
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Hm,


bevor ich hier irgendwelche Versuche starten würde, würde ich die Fläche 
um den Magneten herum großzügig mit Klebeband abdecken, falls mir der 
Magnet doch wieder aus der Hand springt...
( Aber das Klebeband natürlich sofort dannach wieder runter, sonst 
greift dir noch der Kleber auf dem Klebeband denn Lack an. )


mfg
Gast
#4126281
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Mein Vorschlag: dünner Plastikkarte an einer Kante anschärfen, mit 
Metallstück an den Magneten andocken, ihn leicht zur Seite hebeln, 
Plastikkarte drunterschieben, hin und her wackeln bis die Karte ganz 
drunter ist und dann mit dem Metallstück zusammen abheben.
#4126289
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Teo Derix schrieb:
> Albrecht H. schrieb:
>> Ich habe das natürlich auch ausprobiert bevor ich meinen Beitrag
>> verfasst habe
>
> hm... das verleitet mich zu weiteren Experimente.
> Nur glaube ich, das mein Nachbar, nich gerade begeistre von wäre :)

Vielleicht hat es bei mir ja deswegen funktioniert weil ich mehrere 
kleine Neodymmagnete zu einer Stangenform gestapelt habe.

Die Blechstärke meiner Eisenblechdose beträgt 0,5mm. Ich habe es gerade 
auch nocheinmal mit dem Eisenblech eines Computergehäuses ausprobiert, 
Blechstärke 1,5mm und es funktioniert immer noch.
#4126298
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Ganz ohne Kratzer wird es wahrscheinlich nicht funktionieren.
Aber immer noch besser als eine Beule.

Du kannst den Magnet nur lösen, indem du ihn verschiebst.

Den Magnet mit säurefreiem Kriechöl einsprühen.
Es sollte schon drunterkriechen, denn der Lack hat immer ein
par µm Unebenheit, und die Motorhaube ist auch nicht ganz Plan.

Dann rundherum entfetten, und eine dünnes Klebeband ganz dicht an den
Magneten Kleben.
Die Klebekante des Klebebandes sollte sehr dünn und Plan sein.

Wenn der Magnet an den Kanten eine Fase, und leicht abgerundete
Ecken hat, kannst du versuche in auf das Klebeband zu schieben.
Wenn kein Sand unter dem Magnet ist, und der Magnet eine glatte
Oberfläche hat, könnte es sogar ohne Kratzer Funktionieren.
Versuche möglichst in die Richtung zu Schieben, wo die größte Krümmung
der Motorhaube ist.

Eventuell noch ein gegenpoligen Magnet von unten, auch wenn
es nur ein par % bringt.

Gruß
Thomas
#4126300
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Neodym-Magnete sind sehr anfällig gegen Korrosion, ungeschützte Magnete 
zersetzen sich sogar durch die ganz normale Luftfeuchtigkeit sehr 
schnell.

Ich würde einfach die Vernickelung an der Oberseite des Magneten 
abschleifen, nach ein paar Regentagen sollte der Magnet von selbst 
zerbröseln.
#4126326
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Albrecht H. schrieb:
> Vielleicht hat es bei mir ja deswegen funktioniert weil ich mehrere
> kleine Neodymmagnete zu einer Stangenform gestapelt habe.

Rauchen ist ungesund! hör auf mit dem Mist ;)

Ich hab welche aus Festplatten genommen, aber selbst wenn ich wesentlich 
kleiner nehme und Dein Experiment wiederhole, tut sich nichts?!



PS: Langsam werden die Vorschläge echt lächerlich!
#4126355
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Teo Derix schrieb:
> Albrecht H. schrieb:
>> Vielleicht hat es bei mir ja deswegen funktioniert weil ich mehrere
>> kleine Neodymmagnete zu einer Stangenform gestapelt habe.
>
> Rauchen ist ungesund! hör auf mit dem Mist ;)
>
> Ich hab welche aus Festplatten genommen, aber selbst wenn ich wesentlich
> kleiner nehme und Dein Experiment wiederhole, tut sich nichts?!
>
>
>

Verwendete Materialien:

1. Eisenblech von Blechdose, Stärke 0,5mm (verchromt, lackiert), und nur 
falls die Frage aufkommt: Ja der Magnet wird vom Blech sehr stark 
angezogen und lässt sich nur mit Kraftaufwand von diesem wieder 
entfernen.

2. Eisenblech von Computergehäuse, Stärke 1,5mm (verzinkt, lackiert), 
...

3. Oberer Magnet besteht aus: 4 übereinander gestapelten 
Neodym-Scheibenmagneten, Abmessung eines Einzelmagneten: Höhe = 3mm, 
Durchmesser = 6mm. Abmessungen des gestapelten Magneten: 12mm x 3mm.

4. Unterer Magnet: Wie oberer Magnet.



> PS: Langsam werden die Vorschläge echt lächerlich!

?
#4126359
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- Mit dem Dremel und einer Flexscheibe kann man den Magnet bis fast aufs 
Blech runterschleifen
- Die Variante mit der Metallstange auf dem Magneten wurde schon 
genannt. Ich würde vielleicht noch mit einem Tropfen Sekundenkleber 
nachhelfen um sicherzustellen dass er auch an der Stange bleibt.
- Lötkolben. Durch die schnelle, punktuelle Erhitzung zerstörst du zwar 
den Magneten größtenteils, der Lack bleibt aber relativ kalt.

Ich würde 2. und 3. kombinieren.
#4126380
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@alieninside

Die keinen, mit den ichs probiert habe, haben die selben Abmessungen. 
Nur Blechdosen gibts bei mir keine.

Albrecht H. schrieb:
>> PS: Langsam werden die Vorschläge echt lächerlich!

> ?

Bezog sich nicht auf Dich!

Sondern auf sowas wie:
Mit Öl über die gesamte Haube schubbern, versuchen es auf ein 
Klebeband zu schieben...


Das mit der Plastikkarte, halte ich noch am erfolgversprechendsten.

Wenn mir sonst nicht einfallen würde, würde ich es zerdeppern. Die 
kleineren Teile lassen sich wesentlich einfacher entfernen!
#4126720
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> Ich wäre froh, so einen Magneten kostenlos zu erhalten;-)
Sag mir wo Dein Auto steht! ;)

Ich würd auch die Idee mit der Plastikkarte probieren, evtl. auch eine 
Plastikkarte auf den Magneten legen und einen weiteren starken Magneten 
oben draufpappen. Aber nicht zu stark, sonst plättet der nur den unteren 
Magneten richtig in die Haube. Mit der Plastikkarte zwischen den beiden 
Magneten kann ich dann einen Teil der Kraft nehmen, mit der der untere 
Magnete an der Haube klebt.

Lackkratzer hast Du aber wahrscheinlich sowieso schon.
#4126871
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Andreas H. schrieb:
> Neodym-Magnete sind sehr anfällig gegen Korrosion, ungeschützte Magnete
> zersetzen sich sogar durch die ganz normale Luftfeuchtigkeit sehr
> schnell.
>
> Ich würde einfach die Vernickelung an der Oberseite des Magneten
> abschleifen, nach ein paar Regentagen sollte der Magnet von selbst
> zerbröseln.

Nichts ist so schön wie magnetische Krümel/Späne auf dem Auto.

Vor allem wenn die aus Eisen sind und dann rosten.
Moderator #4126955
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Christian Müller schrieb:
> Yalu X. schrieb:
>> Christian Müller schrieb:
>>> Entmagnetisieren! Mit einer grossen Spule und AC, langsam entfernen...
>>
>> Hast du das schon einmal gemacht?
>
> Nein, aber so werden die auch magnetisiert!

M.W. wird für die Magnetisierung ein Stromstoß von bis zu ein paar
zigtausend Ampere aus einer Kondensatorbank durch eine Spule geschickt.

Selbst wenn man so eine Anlage zur Verfügung hätte oder auf die Schnelle
selber aufbauen könnte, wird man damit den Magneten bestenfalls umpolen,
aber nicht entmagnetisieren. Wahrscheinlich wird man das Magnetfeld der
Spule auch gar nicht ausreichend auf den Magneten konzentrieren können,
da ja noch das Karosserieblech im Weg ist.

Zu Entmagnetisierung bräuchte man, wie du richtig schreibst, einen
dauerhaften Wechselstrom für mindestens ein paar Sekunden. Das wird bei
der geforderten Stromstärke nicht ganz einfach. Ein Modelleisenbahntrafo
reicht dafür jedenfalls nicht ;-)

Da ich aber nicht wusste, ob du nicht vielleicht einen genialen Trick
zur Lösung des Problems auf Lager hast, habe ich sicherheitshalber mal
nachgefragt.
#4126976
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Wenn das Auto teurer ist als der Magnet, würde ich zu den Profis fahren.

Da gibt es welche, die mit Magneten kleine Dellen aus dem Blech ziehen.
Die haben dann auch das Gefühl, was dem Blech an Verformung zuzumuten 
ist.

Ansonsten würde ich auch versuchen, den Magneten seitlich vom Blech 
herunterzuziehen.
#4127224
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ein paar Magnete gleicher größe auf den schad-magneten aufbringe bis du 
einen aureihend langen hebel hast um den magnetturm zu kippen
in den spalt eine ausgediente ec karte oder einen anderen Platzhalter 
einführen, den turm zurück kippen und den trum weiter auf den spacer 
schieben

evtl den vorgang widerholen bis der abstand zum blech groß genug ist und 
die haltkraft so gering ist das du die Magnete komplett enfernen kannst

das blech um den Arbeitsbereich mit einer campingdecke absichern
nicht damit die Schädlinge sich erneut festsetzen

bitte für den tipp
#4127244
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Ein Aufriss wegen eines Magneten und des Lacks eines Nutzgegenstands.
Einfach seitlich runterschieben und fertig. Ob die Kratzer von dir, 
einem Tier oder einem Nachbarn sind ist doch eh egal, und überhaupt 
fährt die Karre keinen Deut langsamer, verbraucht auch nicht messbar 
mehr Benzin und der Innenraum wird ebenfalls nicht kleiner, wenn der 
Lack zerkratzt ist.

Kopfschüttelnd,

/Hannes
#4127257
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bernd m. schrieb:
> ein paar Magnete gleicher größe auf den schad-magneten aufbringe bis du
> einen aureihend langen hebel hast um den magnetturm zu kippen
> in den spalt eine ausgediente ec karte

Wenn das mit dem Kippen funst, kannste dir das mit der Karte sparen!


Johannes S. schrieb:
> Ein Aufriss wegen eines Magneten und des Lacks eines Nutzgegenstands.

WAS! ein Kratzer auf dem Auto. Das sind doch alles Asoziale, 
Verbrecher... Gehören doch alle eingesperrt, das Pack.

Ach ja, was liebe ich diese Land :(

Mein Nachbar: Das ist ein Rostfleck auf ihrer Tür!
Ich: Das ist MEIN Rostfleck, wem gehört dein Auto :)
#4127281
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Oliver Stellebaum schrieb:
> Teigschaber.

Ich habe hier an meiner Schreibtischlmape einige Stapel von 
Neodymmagneten kleben:

Den Teigschaber kannste im Schrank lassen - schon unter einen 
1-cm-Magneten bekommt man nichts druntergeschoben.

Die Hebelmethode von bernd m. 
Beitrag "Re: Neodym-Magneten von Auto entfernen" klappt dagegen gut 
- zwei Magnete kleben viel fester zusammen, als einer am Stahlblech.
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #4127362
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Solche Magnete kann man mitunter garnicht im 90° Winkel abheben.
Da muss wie schon beschrieben ein Stahlstück mit einer glatten 
Stirnseite zusätzlich an den Magneten heran gebracht werden.
normalerweise kann man den dann damit weg bekommen.

aber nur, wenn man den Magnet mit dem Stahlstück auf die Kante dreht und 
dann gerade hoch hebt.

Hab mit solch einem Ding schonmal ne Beule wieder raus gezogen.
War aber nur eine leichte und noch nicht eingeknickte Beule.
Moderator #4127591
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Richard H. schrieb:
> Warum klebt Ihr Eure Magneten? Meine halten mit ihrer ureigenen
> magnetischen Anziehungskraft.

Die Schreibtischlampen von Uhu und Thomas sind aus Alu, Kunststoff oder
einem anderen nicht ferromagnetischen Material. Da muss man mitunter
schon etwas mit Kleber nachhelfen.

Apropos Kleber:

Nachdem der TE schon den ganzen Tag versucht, dem Magneten mit
Heißluftgebläsen, Schleifmaschinen, Gegenmagneten, Kriechöl,
Kreditkarten, Teigschaber, riesigen Entmagnetisierungsanlagen,
Schrotflinten und Schreibtischlampen zu Leibe zu rücken, stellt sich am
Ende womöglich heraus, dass der vermeintliche Magnet in Wirklichkeit ein
vernickeltes Stück Metall ist, das mit 2K-Epoxidharzkleber auf die
Motorhaube gepappt wurde (den Grins-Smiley lass ich hier mal weg)
#4127593
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Sinus Tangentus schrieb:
> Na wohl eher ein Wohlstandsproblem. Ein Kratzer am Auto und die Welt
> bricht zusammen.
> Und weil alle mitfühlen können, wie schlimm das ist, gibt es
> mittlerweile auch 62 Antworten.

hab mich auch gewundert und gedacht:

Mein Gott, irgendwas möglichst planes aus Metall (zb ein Hammer?) auf 
den Magneten und dann zur Seite drücken, damit er sich abhebt. Am 
massiveren Metall sollte er doch besser hängen, als am Dünnen Blech. 
Glaub nicht, dass das nennenswert Schaden macht. Hat man halt 2 ganz 
leichte Kratzer, anstatt den einen vom Magnet anbringen.

Ein Stückchen Rollsplit, was durch die Gegend fliegt macht 
wahrscheinlich mehr Schaden.

*kopfschüttel* 
#4127643
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Yalu X. schrieb:
> Die Schreibtischlampen von Uhu und Thomas sind aus Alu

Nur der Schirm.
Der Gelenkarm ist aus echtem Schwedenstahl.

Harald Wilhelms schrieb:
> Das wird mein nächstes grösseres Projekt, nachdem ich jahrelang
> vergeblich auf Magnete gewartet habe, die an Plastik haften.

Gab es sowas nicht in der DDR? Die haben doch alles mögliche aus Plastik 
gemacht.

Was mir da gerade einfällt: Auf einem Trabi hält so ein Magnet doch gar 
nicht, oder? Aber auf so einer Scheiss Westkarre...

Auferstanden aus Ruinen...

Ich glaube das Erdmagnetfeld hat sich gerade gedreht.

mfg.
#4127721
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Yalu X. schrieb:
> Bernd Funk schrieb:
>> Mit Alukarosserie ( Morgan +4 ) wäre das nicht passiert :)
>
> Vorsicht mit solchen Äußerungen. Die Phantasie der Lausbuben wird
> dadurch erst richtig angestachelt ;-)

Dazu brauche ich keine Lausbuben.

Der Lackierer der Fa. Morgan hat wohl den Härter im 2K- Lack vergessen!

Besser nicht berühren, polieren oder Vogeldreck entfernen.
( Irgendwas ist aber auch immer :(

Viele Grüße Bernd
#4127816
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magic smoke schrieb:
>> Nichts ist so schön wie magnetische Krümel/Späne auf dem Auto.
>> Vor allem wenn die aus Eisen sind und dann rosten.
> Sowas bekommt man wegen der geringen Anziehungskraft aber problemlos mit
> Klebeband runter.

Da wirst du wenig Erfolg haben.
Habe gerade bei einem Sinustisch (Schwenkmagnet)
die Magnete komplett gewechselt.

http://www.sav-spanntechnik.de/de_einzeluebersicht.php?produktgruppe=K1

Die waren teilweise zerbröselt, wegen Verschleiß.
Also mit Klebeband sind die Magnetkrümmel
nicht zu entfernen.
Es sei denn, die Krümmel sind so fein wie Mehl.(und fettfrei)

Das geht nur mit wischen, abzupfen oder mit Pressluft.
Und bei einer großen Fläche wie z.B. eine Motorhaube
hast du dann ein anderes Problem.
Wahrscheinlich kleben dir die Dinger dann am
Kotflügel.
Und bei der nächsten Politur oder Autowäsche hast du
dann die Arschkarte ;-)


Gruß
Thomas
#4127845
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Bernd Funk schrieb:
> Besser nicht berühren, polieren oder Vogeldreck entfernen.
> ( Irgendwas ist aber auch immer :(

Au Backe...nicht gut....

Aber mal zum Magneten:
ca. 2€-gross
auch so dick?
wenn dicker wuerde mir ein Schneideisenhalter
einfallen.
Einspannen das Ding, und dann haste sogar zwei Griffe
dran um den Magneten abzuziehen.
(Nur mal so meine Idee)

Gruss Asko.
#4127925
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Das Problem ist ja oft, dass man keinen gescheiten Zugriff bekommt und 
kaum kräfte auf diese eher kleinen Magnete ausüben kann.

Könnte man nicht einen weiteren Magnet mit Zentralbohrung 
(www.supermagnete.de) auf einen Holzstab montieren und dann auf dem 
Haubenmagnet aufsetzen? Dann könnte man eher Drehmoment oder Zugmoment 
aufbringen.

Natürlich nicht zu fest, sonst wird man zum "Beulendoktor". Aber ein 
knappes Verkippen, dass man z. b. eine Kopierfolie (80µm) dazwischen 
bringt. Und ann noch eine etc.  Gilt da nicht ein 1/r³-Gesetz?


Was Kratzer anbelangt: Ich könnte mir vorstellen, dass der Schwachmat, 
der den Magnet bei dir hinterlassen hat, schon selber versucht hat, das 
Dings wieder abzubekommen. Insofern SIND unter der Auflagestelle 
vielleicht schon einige Kratzer.
#4128681
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Paul Baumann schrieb:
> Harald Wilhelms schrieb:
>> Genau, das musste ich immer an der Autobahnbrücke lesen,
>> wenn ich auf dem Weg nach Berlin war! :-)
>
> Ja, diese Brückenaufschriften waren sehr lehrreich:
>
> "HOCH LEBE DER SOZIALISMUS!" Daneben ein Schild: "Lichte Höhe 3,2 Meter"
> ;-)
>
> MfG Paul

In Stadtroda war ne große "Klapsmühle" daran hing zum 1. Mai ein 
Transparent: "Was wir sind, sind wir durch die Partei!"
Alle Leute waren außer sich vor Lachen. Das wurde dann aber ganz schnell 
wieder abgenommen ;-)))
#4129273
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☞ J-A von der Heyden ☜ schrieb:
> zum Thema Erdmagnetfeld verrückt machen:
> bei meinem Haus wird selbiges garantiert nicht per Kompass richtig
> angezeigt.

Das Erdmagnetfeld ist auch alles andere als homogen. Das einzige, was 
feststeht, sind Nord- und Südpol. Ansonsten läuft das kreuz und quer 
über den Globus. Deswegen haben die Seefahrer auch schon in frühester 
Zeit, um wieder nach Hause zu finden, nach den Sternen navigiert.

mfg.
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #4132548
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Matthias L. schrieb:
> In Festplatten sind beispielsweise für den Kopfantrieb sehr starke
> Magnete verbaut, deren Kraft nicht das Festplattengehäuse verlässt

das stimmt nicht ganz.
ich hatte mal 2Stück 2,5er Platten aufeinander liegen, die obere wollte 
erst wieder richtig funzen nachdem ich den Abstand zwischen beiden 
vergrössert hatte. Die haben sich magnetisch angezogen, das war keine 
elektronische Störung oder so.
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