Daß ein Koaxkabel mit Dyummyload nicht/kaum strahlt, liegt einfach an
den deutlich geringeren Sendeleistungen. Wenn man über RG174 600W an
einen Dummy schickt, strahlt das Kabel nicht schlecht. Ist gar nicht zu
verhindern.
Scrat schrieb:> Uwe Beis schrieb:>> Widerstand Innenleiter 295 Ohm / km inner conductor>> resistance Außenkeiter 37,5 Ohm / km outer conductor>>>> (Nicht mein Schreibfehler:)>> Wenn das mal nicht wirklich ein Schreibfehler ist. Fast 10x dünnerer> Innenleiter?? Das müsste dann ja ein winziges Drähtchen sein, etwa> 0,06mm²> Kaum vorstellbar.
Wirklich ganz schön dünn. Ich kenne das sonst nur von Tastkopfkabeln -
da ist der Innenleiter dünner als ein Haar.
Der Innenleiter wird gerne dünn gemacht um seine Oberfläche und somit
den Kapazitätsbelag der Leitung zu verringern.
Aber mal zum Verständnis: Warum überhaupt ein Koaxialkabel?? Ich dachte
die 300V werden als DC übertragen. Dann kann man doch einfach ein
Aderpärchen nehmen und gut ist. Ich verstehe den ganzen Aufwand nicht
und ich sehe auch keinerlei Probleme. ^^
Nebenbei kann das Kabel auch noch die Navigation ermöglichen. GPS ist
dann nicht nötig.
Uwe Beis schrieb:> Kann gut sein. Wird EMV nicht erst ab 30 MHz gemessen? Wie auch immer -> natürlich darf das nicht im KW-Band übermäßig stören.
Du meinst, Mittel- und Langwelle hört sowieso keiner mehr?
Scrat schrieb:> Uwe Beis schrieb:>> Widerstand Innenleiter 295 Ohm / km inner conductor>> resistance Außenkeiter 37,5 Ohm / km outer conductor>>>> (Nicht mein Schreibfehler:)>> Wenn das mal nicht wirklich ein Schreibfehler ist. Fast 10x dünnerer> Innenleiter?? Das müsste dann ja ein winziges Drähtchen sein, etwa> 0,06mm²> Kaum vorstellbar.
Der nötige Durchmesser des Innenleiters lässt sich ja aus dem
Wellenwiderstand errechnen, wenn der Aussendurchmesser(ohne
Isolierung) bekannt ist.
Was mich an der AC-Lösung am meisten stört, ist die hohe Blindleistung.
Typische Koaxkabel haben einen Kapazitätsbelag von 50-100pF/m. Bei 100m
Kabellänge und 100kHz und 600V macht das schon mehrere A Blindstrom, die
bei der Verlustleistungberechnung berücksichtigt werden müssen. Soll
Rechteckspannung verwendet werden, kommt es wegen der Oberwellen zu noch
höheren Verlusten. Die Signaleinspeisung auf der Bodenseite muss auch
mit dieser kapazitiven Last klarkommen, normale Verstärker können das
meist nicht! Ich würde also wenigstens 100kHz Sinus verwenden, zumal
die Signalausgangsform wegen der frequenzabhängigen Dämpfung ohnehin
sinusähnlich sein wird.
Meiner Meinung nach spricht alles für DC. Nicht umsonst wird in der
Energietechnik bei Kabelstrecken oberhalb ca. 50km Gleichstrom
verwendet. 100kHz über 100m entsprechen HF-technisch 200km bei 50Hz.
Mike schrieb:> Nicht umsonst wird in der> Energietechnik bei Kabelstrecken oberhalb ca. 50km Gleichstrom> verwendet.
Es gibt (gab?) auch "Kurzkupplungen". :-)
Ansonsten ist das m.W. erst ab ca. 500km rentabel.
speziell bei WKA, da wird man wohl doch eher hoch klettern müssen,
um einen Chopper aus der Ausstiegs-Luke heraus zu starten.
Spart schon mal die Kabellänge für den Aufstieg.
so, nu beweg dich ma' ;)
> Es gibt (gab?) auch "Kurzkupplungen". :-)
Gibt es immer noch, dient aber einem anderen Zweck (Frequenz- /
Phasenanpassung unterschiedlicher Netze)
> Ansonsten ist das m.W. erst ab ca. 500km rentabel.
stimmt nur für Freileitungen, bei AC-Kabeln ist spätestens bei 100km
Schluss
(http://de.wikipedia.org/wiki/Seekabel_Isle_of_Man%E2%80%93England)
Jonas G. schrieb:> Ergänzt mich bitte wenn ich was vergessen habe.
Das ist sehr gut zusammengefasst! Meine bevorzuge Variante ist DC, ohne
Wandler, dafür mit Hochspannungsmotoren. Das kommt natürlich nur bei
entsprechend professioneller Herangehensweise und ggf. Serienfertigung
in Frage, wäre also kein Bastlerprojekt.
Scrat schrieb:> Wenn das mal nicht wirklich ein Schreibfehler ist. Fast 10x dünnerer> Innenleiter??
Bei mir gemessen: Spannungsabfall innen: 2,5V, außen: 0,5 V. Die
Innenleiter müssen so dünn sein, weil die Impedanz sonst zu niedrig
wird. Bei RG179 ist das noch extremer.
Innenleiter RG174 typisch 7 x 0,16 - was gibt das für'n Querschnitt?
Knapp 0,15 mm²?
Matthias Sch. schrieb:> Wo ist da der Unterschied,ob ich oben eine Antenne oder einen anderen> Verbraucher anschliesse, oder z.B. einen Dummyload.
Interessante Frage. Da habe ich schon oft drüber nachgedacht. Tatsache
ist: Auf dem Außenleiter gibt es bei DC einen Spannungsabfall, der ein
elektrisches Feld erzeugt. Der Spannungsabfall des Innenleiters wird vom
Außenleiter abgeschirmt. Bei Wechselströmen muss außen zwangsläufig ein
Wechselfeld entstehen. Erst bei hohen Frequenzen wird durch den
Skin-Effekt ein kleinerer Spannungsabfall außen auf dem Außenleiter
auftreten als sich rein ohmsch ergibt. Ist die perfekte Abschirmung
eines Koax-Kabels vielleicht nur eine Näherung bzw. ein Mythos?
Uwe Beis schrieb:> Ist die perfekte Abschirmung> eines Koax-Kabels vielleicht nur eine Näherung bzw. ein Mythos?
Natürlich. Vor allem bei viel zu hohen Leistungen/Spannungen. Man
braucht nicht mal eine Last, also man könnte das Ende offen lassen, und
nicht betrachten.
Selbst dann sorgen die Kapazitäten dafür, daß der Schirm gerade zu
seinem Ende hin sich immer mehr dem Signal annähert. Bei Kilometern
Länge würde er am Ende in etwa auf halber Amplitude schwingen, gleiche
Widerstände natürlich vorausgesetzt. Bei der geplanten Nutzung als
Rückleitung geht das natürlich noch viel schneller.
Verwunderter Kabelspezialist schrieb:> Der Innenleiter wird gerne dünn gemacht um seine Oberfläche und somit> den Kapazitätsbelag der Leitung zu verringern.
Sicherlich. Müsste dann aber beim RG213 auch so sein. Es ist beim RG174
wohl eher deshalb so, weil man das weniger für Leistungen nutzt, sondern
eher für kurze Signal-Leitungen.
Verwunderter Kabelspezialist schrieb:> Aber mal zum Verständnis: Warum überhaupt ein Koaxialkabel?? Ich dachte> die 300V werden als DC übertragen. Dann kann man doch einfach ein> Aderpärchen nehmen und gut ist. Ich verstehe den ganzen Aufwand nicht> und ich sehe auch keinerlei Probleme.
Ich befürchte, dass bei zwei Einzeladern das Verhältnis Gewicht der
Isolation zu Kupfer ungünstiger sein könnte, insbesondere, weil man ja
hohe Spannungen sicher (doppelt) isolieren muss. Bei Koax ist der
Außenleiter Masse, das scheint mir aus Sicherheitsapekten günstiger. Und
wenn man sich ein Koaxkabel fertigen lässt, kann man auch einen deutlich
dickeren Innenleiter bei dünnerer Isolation nehmen.
Harald Wilhelms schrieb:> Du meinst, Mittel- und Langwelle hört sowieso keiner mehr?Harald Wilhelms schrieb:> Du meinst, Mittel- und Langwelle hört sowieso keiner mehr?
Ähmmm... nee, eigentlich meinte ich AM-Bereich statt KW-Bereich ;-)
Mike schrieb:> Was mich an der AC-Lösung am meisten stört, ist die hohe Blindleistung.
Obwohl ich es selber vorgeschlagen hatte, halte ich AC für ungeeignet.
Die Blindleistug wäre kein Problem, wenn die Kabelkapazität Teil eines
Resonanzkreises wäre, was zu Sinus-Signalen und damit zu weiteren Vor-,
aber auch gravierenden Nachteilen führt.
Uwe Beis schrieb:> Bei Koax ist der> Außenleiter Masse, das scheint mir aus Sicherheitsapekten günstiger
was bei einer ungeerdeten Spannungsversorgung aber ziemlich egal ist.
Peter II schrieb:> Uwe Beis schrieb:>> Bei Koax ist der>> Außenleiter Masse, das scheint mir aus Sicherheitsaspekten günstiger>> was bei einer ungeerdeten Spannungsversorgung aber ziemlich egal ist.
Wäre es nicht günstig zu Erkennung von Isolationsfehlern? Das mag ich
selber weder behaupten noch abstreiten. Da müsste ich ja nachdenken....
Uwe Beis schrieb:> Wäre es nicht günstig zu Erkennung von Isolationsfehlern? Das mag ich> selber weder behaupten noch abstreiten. Da müsste ich ja nachdenken....
nein, dann Masse ist nur eine Frage der Definition. Man kann jederzeit
sagen außen ist Massen und innen sind -300V.
Oder außen sind 300V und innen ist Masse.
> Ich glaube, du hast nicht verstanden, wie Koaxialkabel funktionieren.> Allerdings weiss, ich wie Koaxkabel funktionieren, wie kommst du> darauf, das ich das nicht weiss?
Wegen deiner falschen Aussage, dass Koaxialkabel nichts abstrahlen.
> Auch z.B. ein geschirmtes Audiokabel schirmt in> beide Richtungen, von aussen nach innen genauso wie von innen nach> aussen.
Da ist so nicht richtig. Bei einem Koaxialkabel spricht man vom
"Außenleiter", nicht "Schirm". Einen "Schirm" hast du an Netzerkkabeln
(die mit RJ45 Stecker meine ich). Dort führen die Innenleiter das Signal
und der Schirm schirmt ab.
Ein Antennenkabel funktioniert ganz anders.
Uwe Beis schrieb:> Was mich an der AC-Lösung am meisten stört, ist die hohe Blindleistung.>> Obwohl ich es selber vorgeschlagen hatte, halte ich AC für ungeeignet.> Die Blindleistug wäre kein Problem, wenn die Kabelkapazität Teil eines> Resonanzkreises wäre,
z.B. bei Verwendung eines Royer Converters?
Stefan Us schrieb:> Wegen deiner falschen Aussage, dass Koaxialkabel nichts abstrahlen.
Die Wiederholung machts nicht besser. Koaxkabel strahlen immer noch
nichts ab, wenn sie richtig angepasst sind. Was glaubst du, wie die
Jungs die Antennen ihrer DVB-T Sender anschliessen? Die nehmen
sicherlich keinen Klingeldraht, sondern Koaxkabel. Und die Leistung wird
nicht vom Kabel abgestrahlt, sondern von der Antenne am Ende des Kabels.
Helmut Lenzen schrieb:> Nur mit dem einen Unterschied das in diesem Fall das Kabel nicht> angepasst betrieben wird.
Eine Anpassung macht bei kleinen Frequenzen ja auch wenig Sinn.
>Die Wiederholung machts nicht besser. Koaxkabel strahlen immer noch>nichts ab, wenn sie richtig angepasst sind.
doch ein wenig schon, wieviel hängt vom Schirmungsmaß ab
wäre beim RG 174 > 50dB
... schrieb:> http://www.vicorpower.com/documents/datasheets/DCM300P240x600A40_ds.pdf>> Vin 200-420V> Vout 24V> Iout 25A> P=600W> Gewicht: 29.2g!!!
das sieht doch ganz vernünftig aus, mir war aber irgendwie 38V in
Erinnerung?
jedenfalls würde ich 38V brushless Motore bevorzugen
bei den gewünschen 40A braucht man schon 2 dieser Konverter unter je
einem Propeller gehängt, Kühlung garantiert, aber Flugstabilität?
normalerweise sollte der Schwerpunkt tief sein.
hier geht es leider sinnlos weiter, wir sind bei DC und bleiben bei DC !
Helmut Lenzen schrieb:> Nur mit dem einen Unterschied das in diesem Fall das Kabel nicht> angepasst betrieben wird.frank schrieb:> doch ein wenig schon, wieviel hängt vom Schirmungsmaß ab> wäre beim RG 174 > 50dBMatthias Sch. schrieb:> Die Wiederholung machts nicht besser. Koaxkabel strahlen immer noch> nichts ab,
eben drum, siehe auch DC/DC Wandler beiderseits, wozu über AC?
Uwe Beis schrieb:> Obwohl ich es selber vorgeschlagen hatte, halte ich AC für ungeeignet.
> normalerweise sollte der Schwerpunkt tief sein.
Bei Quadrokoptern vollkommen irrelevant. Du kannst da ne volle
Cola-Büchse an einen Ausleger hängen das Teil bleibt trotzdem stabil.
Bei einer vernünftigen Reglung bleibt das Teil stabil wie in der Luft
festgenagelt. Ganz gleich was passiert.
Wutzi schrieb:> Bei Quadrokoptern vollkommen irrelevant.
OK, aber ich hoffe doch das es ein Hexa oder Oktokopter wird, wir sind
schon bei 500gr. Kabel und 500gr. Wandler
Joachim B. schrieb:> bei den gewünschen 40A braucht man schon 2 dieser Konverter unter je> einem Propeller gehängt, Kühlung garantiert, aber Flugstabilität?
Die 40A waren bei 12V. Gefordert sind 600W und genau die kommen aus
einem Konverter. Lastspitzen werden vom eingebauten Akku gepuffert.
Joachim B. schrieb:> Wutzi schrieb:>> Bei Quadrokoptern vollkommen irrelevant.>> OK, aber ich hoffe doch das es ein Hexa oder Oktokopter wird, wir sind> schon bei 500gr. Kabel und 500gr. Wandler
Könnte man nicht dann beim Akku einsparen und nur einen kleinen "Not
Akku" verbauen der grade ausreicht den Copter sicher zu landen wenn das
Kabel streikt?
Ohne alles gelesen zu haben...
Schaue dir mal die Wandler von Vicor (oder anderen üblichen
Verdächtigen) an. Eine kurze Suche brachte z.B. den BCM384y120x800AC0 zu
Tage:
http://www.vicorpower.com/documents/datasheets/ds_BCM384P120T800AC0.pdf
800W auf kleinstem Bauraum (61 x 25.14 x 7.26mm), Vin 260 - 410V DC,
Vout 12V.
Natürlich nur als erster Schritt, eine gründliche Einarbeitung, Filter,
Schutzbeschaltung... fehlen.
Uihh, im Thread wird ja immer noch fleißig geschrieben
Jonas G. schrieb:> 1. Es soll ein Quadrokopter mit einem Kabel versorgt werden. Es steht> ein Akku als Puffer zu Verfügung. Der Quadrokopter aoll einem Traktor> folgen.
Ich kann mir immer noch nicht vorstellen, dass ein Quadrokopter das
beste ist, um von einem Fahrzeug nachgezogen zu werden. Wenn der Kopter
automatisch folgt, das sollte nicht so schwer sein. Wenn dieser aber
gezogen wird, dann kann das schon eine kleine Herausforderung sein, das
automatisch dem Kopter zu überlassen.
Durch das Kabel ist die Reichweite auch sehr eingeschränkt. Nach oben
sollte nicht so das Problem sein, sich aber horizontal fortzubewegen
kann problematisch sein, abhängig vom Gelände. Hängenbleiben darf das
Kabel nicht, wenn man über ein Objekt fliegt (z.B. Solardach).
Helmut Lenzen schrieb:> Wenn man schnell genug zieht kann man auch einen Drachen nehmen :=)
O.T.
Im Herbst ist Schwiegermutterwetter: Die Drachen steigen wieder.
MfG Paul
Muss der Kopter dauerhaft oben sein oder kann der für ein paar Sekunden
landen und an einer Dockingstation oder so, die man dem Traktor aufs
Dach pappt seinen Akku auswechseln? Das ließe sich sicher automatisieren
und löst gleichzeitig das Problem der begrenzten Reichweite und
Korbinian Geiger schrieb:> Muss der Kopter dauerhaft oben sein oder kann der für ein paar> Sekunden> landen und an einer Dockingstation oder so, die man dem Traktor aufs> Dach pappt seinen Akku auswechseln? Das ließe sich sicher automatisieren> und löst gleichzeitig das Problem der begrenzten Reichweite und
Das wäre dann aber schon eine nobelpreisverdächtige, hochkomplexe
Steuerung (ganz zu schweigen von der hochpräzisen Navigation und der
Wechselmechanik) --> nicht praktikabel
Die USA haben es grade mal geschaft eine Drohne auf einem Flugzeugträger
zu landen. Jetzt soll der arme TO schon automatisiert auf einem
Rumpelnden Traktor landen & automatisiert einen Akku tauschen.
LOL
Horst S. schrieb:> Nimm doch 'nen Schlauch und treib den Copter pneumatisch an.>> (Ist zwar auch nicht besser, aber dann musst Du auch nicht mehr in> diesem Forum fragen)
warum nicht, eventuell wirklich eine Idee
http://de.wikipedia.org/wiki/Flyboard
Wer durch einen Thread Hilfe bei der Auslegung eines Wandlers benötigt,
wird so einen sicher nicht mal eben schnell auf Lochraster aufbauen. Ich
wäre froh, um 300$ eine fertige Lösung (mit 41g!) zu bekommen.
Bereitstellen der (Zwischenkreis-)Spannung wurde schon diskutiert, Kabel
ist für erste Tests schnell organisiert, Wandler kaufen und einbauen
(richtig beschalten und kühlen mag für viele eine ausreichende
Herausforderung sein...) und schon kanns losgehen.
Zudem in Relation zu einer > Mittelklasse Drohne und einer offenbar
professionellen Anwendung sehe ich 300$ entspannt.
Viel Erfolg
Pete K. schrieb:> Fachkräftemangel
Weil der hier, und auch im normalen Leben real gegeben ist. Daran ändern
auch die "Fachkräfte" Dönerverkäufer, Autohändler und Pizzabäcker
nichts.
Wie wäre es,wenn man über einen Schlauch Benzin nach oben pumpt, dort
könnte man einen Verbrenner als Generator betreiben oder gleich einen
klassischen Heli.
schon mal an einen Fesselballon gedacht? Den an die Leine legen.
oder nen Drachen im Wind steigen lassen.
wenn Ihr schon keinen Copter steurrn könnt oder wollt, weil Ihr Angst
vor ner Windböe habt, ist sowas di eeinzig praktikable Möglichkeit, die
ich da noch sehe
Ist zwar nicht wirklich steuerbar aber dann ihne halt länger in der Luft
stehen lassen und solange filmen, bis davon was passt.
150mtr Nylonschnur (fürs Hochsee-Angeln) wird ein Drachen ja wohl tragen
können, wenn Du jetzt nicht gerade nen 2.Klasse Grundschul-Drachen aus
Glanzpapier baust.
Peter II schrieb:> GPS ist gar nicht genau genug um an der gleichen Stell zu schweben.
Wenn in der Landvermessung mit RTK GPS Genauigkeiten von wenigen
Millimetern erreicht werden, solle das auch in der Landwirtschaft
funktionieren.
Wolfgang schrieb:> Peter II schrieb:>> GPS ist gar nicht genau genug um an der gleichen Stell zu schweben.>> Wenn in der Landvermessung mit RTK GPS Genauigkeiten von wenigen> Millimetern erreicht werden, solle das auch in der Landwirtschaft> funktionieren.
Das ist aber eher für sich nicht ständig relativ zueinander in 3D
bewegende Objekte würde ich meinen...
(und günstig + klein wird das auch nicht wirklich ;-) )
ffff schrieb:> Hab mir jetzt nicht alles durchgelesen, deswegen schmeiß ich> einfach mals sowas ein:>> https://www.kickstarter.com/projects/1600545869/ye...
Solche Motoren machen wohl ziemlichen Dreck (Abgas --> Kameralinse).
Wenn ich mir die Kosten ansehe, würde ich eine Variante mit drei
Hubschraubern in Betracht ziehen.
Einer schwebt oben, einer wird aufgetankt, einer wird repariert.
Sowas ist sofort realisierbar.
Wann soll den die Neuentwicklung mit dem Kabel funktionieren?
Im übrigen würde ich mir als Solarparkbesitzer verbeten, das da ein
Traktor zwischen den Paneelen rumfährt, wenn es die Abstände überhaupt
zulassen würden.
Und als Windmühlenbesitzer würde ich mir verbeten, das da was mit einer
Leitung herumfliegt und das Kabel sich in den Flügeln verfitzen kann.
michael_ schrieb:> Und als Windmühlenbesitzer würde ich mir verbeten, das da was mit einer> Leitung herumfliegt und das Kabel sich in den Flügeln verfitzen kann.
Naja, es soll schon Leute gegeben haben, die Windmühlen mit einer
Lanze angegriffen haben. :-)
Harald Wilhelms schrieb:> Naja, es soll schon Leute gegeben haben, die Windmühlen mit einer> Lanze angegriffen haben. :-)
Du meinst das mit dem Quadrokopter und dem Kabel ist sowas wie ein
moderner Don Qichote? :-)
Harald Wilhelms schrieb:> ☞ J-A von der Heyden ☜ schrieb:>>> schon mal an einen Fesselballon gedacht?>> Mit der Idee kommst Du ein bisschen spät.> Wer lesen kann, ist im Vorteil.
glaubst Du dass man jeden Beitrag in diesen Endlosthemen liesst?
Während die einen noch darüber diskutieren warum etwas nicht gehen kann,
sind andere so frech und machen es einfach:
http://www.heise.de/tr/artikel/Drohne-mit-Leine-2922765.html
Ob es 1kW Leistung sind steht da zwar nicht, trotzdem entspricht das den
Anforderungen von Daniel.
temp schrieb:> Während die einen noch darüber diskutieren warum etwas nicht gehen kann,> sind andere so frech und machen es einfach:
Das ist aber keine Hinterhofbastelei, die nur zwölffuffzich kosten darf,
sondern da wird mit ordentlich Geld und manpower entwickelt.
Es war auch nie das Thema das das nicht geht.
Im Gegenteil, die sinnvollen Lösungen kamen recht früh und der TO hat
sich ja auch ausgeklinkt.
Es waren die Forumsteilnehmer die in einer ermüdenden Endlosschleife
immer wieder die absurdesten Ideen recycelt haben.
@ temp (Gast)
>Während die einen noch darüber diskutieren warum etwas nicht gehen kann,>sind andere so frech und machen es einfach:>http://www.heise.de/tr/artikel/Drohne-mit-Leine-2922765.html>Ob es 1kW Leistung sind steht da zwar nicht, trotzdem entspricht das den>Anforderungen von Daniel.
Toll, in dem Artikel ist nicht EIN technischer Parameter drin, wie
Maximalleistung, Leitungslänge etc.! Nur allgemeines BlaBla.
Falk B. schrieb:> Toll, in dem Artikel ist nicht EIN technischer Parameter drin, wie> Maximalleistung, Leitungslänge etc.! Nur allgemeines BlaBla.
ob das Kabel wirklich zum Energietransport beiträgt ist auch fraglich,
lügen kann man viel.
Ich frage mich noch immer wie 1kW übertragen bei angenommenen 90%
Wirkungsgrad die 100W Abwärme leicht und günstig wegbekommt.
Joachim B. schrieb:> Ich frage mich noch immer wie 1kW übertragen bei angenommenen 90%> Wirkungsgrad die 100W Abwärme leicht und günstig wegbekommt.
selbst bei 10m Länge vom Kabel sind das nur 10W je Meter. Das ist
nichts. Das ist das kleinste Problem daran.
Falk B. schrieb:> Toll, in dem Artikel ist nicht EIN technischer Parameter drin, wie> Maximalleistung, Leitungslänge etc.! Nur allgemeines BlaBla.
Na ja, zumindest die Erklärung warum es nur BlaBla geworden ist,
ist erkennbar:
*www.heise.de*
Mit der Qualität des Artikels halten sie sich präzise an die selbst
definierten Vorgaben (u.A. clickbaiting)
Peter II schrieb:> selbst bei 10m Länge vom Kabel sind das nur 10W je Meter. Das ist> nichts. Das ist das kleinste Problem daran.
du meinst Kabel, ich meine Wandler und 100W Abwärme in der Drohne ist
keine Kleinigkeit.
Joachim B. schrieb:> du meinst Kabel, ich meine Wandler und 100W Abwärme in der Drohne ist> keine Kleinigkeit.
Ich würde anstreben, gleich mit der hohen Spannung die Motoren zu
betreiben und so einen Hochleistungswandler und dessen Abwärme zu
vermeiden. Das wäre kein Hexenwerk, das nur die NASA kann. Motoren und
Steuerungen kann man zwar nicht von der Stange kaufen, aber mancher
Freak könnte sogar die Motoren selber wickeln und die Motorsteuerungen
würden auch nur auf dem Stand der Technik beruhen.
Harald W. schrieb:> Wieso? Die haben doch typisch 4 Ventilatoren eingebaut. :-)
aber keine vernünftige Luftführung, wenn du aber unter den Ventilatoren
Lüftungsschläuche anbringst und die auf die Wandler führst dann hast du
recht. Ich befürchte nur das verringert die Flughöhe.
Dieter W. schrieb:> icke schrieb:>> 1000W peak>> Oder doch eher PMPO?
PMPO ist doch bei den Brüllwürfeln die Leistung, bei der eine spontane
Verdampfung eintritt, oder?
Daniel H. schrieb:> Verbrenner und Tragflächenmodelle scheiden leider aus.
Warum? Doch nur, weil du das so festlegst...
> Der Copter muss mehrere Stunden in der Luft bleiben und kann> zwischenzeitlich nicht landen und betankt werden.
So what? es ist immer noch viel leichter, den Nachschub als
Verbrennungskraftstoff da rauf zu schaffen als in Form von
Elektroenergie...
> Zudem ist eine genaue Positionierung mittels GPS von Nöten, weshalb> Tragflächen Modelle leider direkt ausscheiden.
Unsinn. Natürlich kann man aerodynamische Flugkörper genauso genau
positionieren wie Kopter. Sie können diese Position nur nicht sehr lange
halten.
Also: Wie lange müssen sie sie halten und warum müssen sie sie so lange
halten?
Und übrigens: Wenn die Hauptanwendung ist, eine bestimmte Position im
3D-Raum der Atmosphäre möglichst lange halten zu können, ist natürlich
das Fliegen "leichter als Luft" (sprich: Luftschiff-Prinzip) die mit
weitem Abstand effizienteste Lösung.
Das solltest du dir mal reinziehen. Bevor du völlig verblödest...
Zur Steigerung der Tragfähigkeit würde ich auch an Helium-gefüllte
Kammern oder Ballons denken. Diese kann man eventuell als Kuppel über
die Copter-Innenfläche (Fläche zwischen den Rotoren) spannen, ohne die
Auf-/Abwärts-Luftströmung allzu sehr zu beeinträchtigen.
?!? schrieb:> PMPO ist doch bei den Brüllwürfeln die Leistung, bei der eine spontane> Verdampfung eintritt, oder?
Richtig, es steht für Pre Mortem Power Output :D